Forum / Liebe & Beziehung

Nach 10 Jahren Trennung und weiß nicht wie es weiter geht.

10. August um 8:28 Letzte Antwort: 10. August um 14:06

Hallo Forenmitglieder,

erst einmal wollte ich danke sagen für dieses Forum, bis jetzt war ich immer stiller Leser. Nun habe ich jedoch das Bedürfnis auch mal selber was zu schreiben.

wo fange ich an. Meine Ehe ist ein Scherbenhaufen und ich weiß das es kein zurück mehr gibt, dennoch fühl ich einfach nur Trauer und bin enttäuscht das wir unsere Ehe nicht hinbekommen haben.

Zu uns in der Kurzversion, habe damals nach meiner Ersten Liebe lange gebraucht um wieder zu mir zu finden. Habe dann meine Frau kennen gelernt und es war wie ein Traum.
Wir Verliebten uns und zogen schnell zusammen. Ich hatte gerade die Gründung eines Unternehmens und sie hatte eine Umschulung gemacht. Sie Stand 100% hinter mir und hat mich unterstützt. Sie war mein Fels. Die Zeit verging und die Liebe reifte, die Unternehmensgründung lief erfolgreich und wir lebten ein gutes Leben.
es gab auch kleine ab und an Streit was aber dato nie ein großes Problem war. Im Nachgang stelle ich fest das es am Ende immer das selbe Thema war. Sie ist sehr Passiv und ich sehr Aktiv, Kommunikation war meist sehr einseitig.

dann der Rückschlag erste Schwangerschaft und eine Fehlgeburt, dies hat uns komplett aus der Bahn geworfen. Ich Stand 100% hinter ihr auch wenn die Trauer auch bei mir sehr stark war. Wollte mit ihr gemeinsam die Krise lösen. Hatten uns entschieden eine Reise auf die Maledivien zu machen um zur Ruhe zu finden und uns wieder zu finden. Eine Woche zuvor machte sie Schluss. Für mich brach eine Welt zusammen, Ich kämpfte mit mir, arbeitet an mir und wir sind wieder zusammen gekommen. Dann erneuter Rückschlag, wieder Schwanger, wieder Fehlgeburt, die nächste Krise. Wir versuchten sie mit aller macht ab zu wenden aber ohne Erfolg. Wir gingen zu tausenden Ärzten bis man bei Ihr Myomen feststellte. ich stand weiterhin 100% hinter ihr und war am Krankenbett habe alles hinten an gestellt. Am Ende war es wieder falsch, wieder Trennung. Wieder viel ich in ein Riesen Loch, ich ging zu einem Therapeuten und suchte mir Hilfe. Rappelte mich auf und wir sind wieder zusammen gekommen. Dann wollten wir nach der Krise eine Weltreise machen. Wieder das gleiche kurz vorher Absage. Sie verlor ihren Job und eine erneute Krise rollte auf uns zu. Wieder gab es eine Trennung aber nur kurz. Jede Trennung ging von ihr aus und meist mit den selben Problemen. Sie spricht nicht wirklich über ihre Probleme und lässt ein ein bisschen im Dunkel tappen. 

ich stand immer hinter uns, bin mit ihr durch alle Hochs und Tiefs gegangen. Ich bin ihr für so vieles Dankbar und blicke auch auf sehr schöne Zeiten zurück. Ich weiß das nach so vielen auf und abs es nie wieder klappen kann. Unzählige Paartherapie Stunden haben kein Erfolg gebracht.

Am Ende stehe ich jetzt da und habe das Gefühl alles versucht zu haben, aber es hat einfach nicht gereicht. Ich bin traurig das meine Ehe nicht funktioniert hat und habe Angst vor dem was kommt.

es tut gut sich alles von der Seele zu schreiben. 

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10. August um 9:48

Bist du denn jetzt sicher, dass ihr nicht wieder in ein paar Wochen zusammenkommt, wie bei den anderen Trennungen? Ich denke bei solchen krassen Rückschlägen baut sich Wut auf und Depression, Beides führt erst mal zu sehr negativen Gedanken. Ich kann gerade so gut darüber analsieren, weil ich vor 30 Minuten noch in einer ähnlichen Situation war wegen meinem Job und gleichzeitig eine temporäre Verletzung hab die mich zusätzlich runterzieht, weil ich eingeschränkt bin. Na jedenfalls fühl ich mich gerade schon wieder besser und kann KLARER denken. Also einfach wider normal. Glaubst du nicht, dass sie in einem klaren Moment es wieder so sieht wie früher?

Du hattest jedenfalls über die letzte Trennung geschrieben, wo sie ihren Job verlor, aber warum kam jetzt die entgültige Trennung?

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10. August um 10:48

Bist Du Dir sicher dass es endgültig ist?
Hat Dir denn Dein Therapeut nicht weiterhelfen können?

Sie scheint ein massives Kommunikationsproblem zu haben bzw. ggf. nicht wirklich beziehungsfähig zu sein. Das eigentliche Problem ist, dass Du immer mitgespielt hast und Dich an sie angepasst hast.
Wie soll denn hier eine dauerhafte stabile Beziehung enstehen wenn sie nicht an sich arbeitet
Die Frage ist, ob Du nicht nach vorne schauen solltest und loslassen solltest

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10. August um 11:26

Ich frage mich eigentlich, warum man sich so etwas immer wieder antut. Ja, man liebt sich, unterstützt sich. Das ist super und ich finde, man sollte erst einmal um eine Beziehung kämpfen, bevor man alles hinschmeißt. Irgendwann aber, so meine Meinung, muss man begreifen, dass es als Paar offensichtlich nicht funktioniert, wenn man sich schon etliche Male trennt. Zumal die Trennungen immer von ihr ausgehen. Ab einem gewissen Punkt muss man an sich selber denken. Eine Beziehung, bei der ich permanent Angst haben müsste, dass es meinen Partner mal wieder rappelt, würde mich auf Dauer krank machen.

Verheiratet war ich auch bereits und ich kenne dieses Gefühl, versagt zu haben und dass man seine kleine Familie verliert, man neu beginnen muss. Am Ende geht man jedoch stärker daraus hervor und ist sich wieder bewusster, welche Hürden man überwinden kann. Sieh es als Chance, mit der passenden Frau alt zu werden.

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10. August um 14:01

Hallo 

danke für eure Nachrichten. Ich versuche jetzt mal alles zusammen zu beantworten.

es kann so kein zurück mehr geben für uns beide. Wir drehen uns wie in einem Laufrad.
solange sie nicht erkennt das eine Veränderung auch von Ihr kommen muss und nicht nur von mir, so werden wir immer wieder da stehen.

ich habe mich jedes Mal gedreht um die Beziehung so zu führen wie sie es wünsch am Ende war das auch nicht richtig. Ich fragte sie mal was kann ich tun damit die Beziehung besser läuft und ich nicht mehr Angst habe. Muss das sie geht. Sie sagte ich kann nichts tun.

ich denke wir sind jetzt beide an dem Punkt wo wir nicht mehr können. Ich merke ja auch bei mir das die Gefumit jedem mal weniger wurde und die Narben größer.

der Therapeut hat mich weiter gemacht auf jeden Fall ich denke ich bin an den ganzen Sachen gewachsen und wenn die Trauer irgendwann weg ist werde ich auch stark daraus hervor gehen auch wenn ich es jetzt noch nicht sehe.

das Sie Probleme mit der Kommunikation hat weiß sie denke ich selber. Was ich schade finde immer wenn wir danach ein Hoch hatten war sie offen in der Kommunikation dann war alles super. Kurz danach war sie wieder verschlossen.

ich habe oft versucht das Gespräch zu suchen habe ihr signalisiert das sie die Frau ist mit welcher ich den Reat meines Lebens verbringen möchte nur Anscheins ist es so das ich ihr einfach nicht mehr das geben kann was sie braucht.

zum Schluss sagte sie zu mir sie weiß nicht wo ihr Platz ist. Auch das habe ich einfach nicht verstanden weil ich ihr klare Signale gegeben hatte. Ich denke aber wenn man selber immer wieder geht dann lässt man immer was zurück.

ich wünsche mir für sie in der Zukunft nur das beste.

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10. August um 14:06

Was dir Paartherapie angeht, waren wir immer an einem Punkt wo wir dachten wir schaffen es alleine und sind dann in alte Muster gefallen. Hinzu kam das sie ungern diese Gespräche führte und man dabei sehr viel Geduld braucht da sie sehr nah am Wasser gebaut ist und dann nicht in der Lage ist etwas zu sagen.  Ich denke wenn wir die Therapie langfristig geführt hätten, dann hätten wir es bestimmt geschafft aber vielleicht fehlte uns dafür einfach der Blick.

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