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Nach 10,5 Jahren Beziehung/Ehe die große Sinnkrise

10. Juli um 10:02

Hallo zusammen,
ich 40 und meine Frau (34) sind seit 10,5 Jahren ein Paar und seit fast 8 Jahren davon verheiratet. Ich war damals in einer langjährigen Beziehung, sogar schon verlobt, und habe mich Hals über Kopf in meine heutige Frau verliebt und alles stehen und liegen gelassen. Wir haben relativ schnell gemerkt, dass wir füreinander bestimmt sind und planten Kinder. Nach zwei Fehlgeburten kam dann 2011 unsere erste Tochter zur Welt. Wir beide waren Eltern durch und durch und Anfang 2013 kam ungeplant unser kleiner „Lusttropfen“ zur Welt. Die Kleine war in den ersten Monaten ein Schreikind, was nachts viel Nerven gekostet und das Eltern sein und die Beziehung nervlichgewaltig auf die Probe gestellt hat. Damals dachte ich daran (im stillen für mich) zu gehen, weil meine Frau ziemlich extrem gereizt und launisch mir gegenüber war, wir uns öfter gestritten haben, dabei habe ich meistens nachts das kleine Bündel auf dem Arm durch Wohnung getragen. Aber ich dachte mir ich kann doch meine Familie und meine Frau, nicht im Stich lassen. 2015 dann ist plötzlich und unverhofft mein Vater gestorben, was die Familie natürlich auch geschockt hat, mich natürlich besonders. Aber groß Zeit zum trauern und zur Verarbeitung blieb nicht. 2017 dann begann unser Projekt Hausbau, was sehr viel Zeit, Kraft und Entbehrung in Anspruch nahm, da ich den Innenausbau komplett allein übernehmen musste sonst hätten das Finanziell nicht stemmen können.
Meine Frau hat dann auch noch einen neuen Job angetreten, in einem Zentrallager von Aldi. Ein körperlicher Job und große Umstellung zu früher. Und mit dem Hausbau und dem Jobwechsel meiner Frau, schlich sich so langsam ein gewisser Trott und bei ihr eine gewisse Unzufriedenheit ein. Wir waren bis heute all die Jahre immer nur Eltern durch und durch. Als Paar haben wir eigentlich kaum etwas unternommen, die Bedürfnisse wurden immer für die Kinder und Hausbau hinten angestellt. Bei meiner Frau muss sich wohl seitdem schon immer wieder mal Unzufriedenheit breit gemacht haben und sie würde irgendwie unglücklich. Sie hat sich mir gegenüber aber nie geäußert und anvertraut. Mit Beginn diesen Jahres sind wir dann ins Haus eingezogen. Und seitdem nimmt das Unheil seinen Lauf. Meine Frau wendet sich immer mehr von mir ab, Nähe, Zuneigung, kleine Berührungen werden abgelehnt. Ich habe dann zu Fasching zufällig mitbekommen, dass sie ausserbetrieichen Kontakt zu ihrem Vorsetzten pflegt. Als ich sie darauf ansprach, hat sie mich angelogen und sagte, das ist nur für den Fall dass es kurzfristige Änderungen der Arbeitszeit etc gibt. Naja aber ich habe dann festgestellt, dass es das eben nicht ist und der Kontakt intensiviert wurde, was für mich prinzipiell kein Problem darstellt. Da sie sich aber immer mehr abwendete war es für mich nicht ok, und so entwickelt seither eine innerlich Unruhe bei mir weil ich merke, meine Frau verändert sich und wendet sich immer mehr ab, aber ich kann nix tun. Jedes Gespräch was versucht habe zu führen endete im Streit. Als sie dann von heute auf morgen „befördert“ wurde, war der absolute Knackpunkt bisher. Seitdem kommen Sachen in ihr durch, wo ich mir denke, was ist mit diese Frau passiert. Wird die mental so manipuliert von dem Typen, dass ihr alles andere egal ist. Sie möchte jetzt von heute auf morgen ihr Leben so nicht mehr leben, sondern Freiraum, glücklich sein, glücklich leben, Leute treffen ... aber nicht mit mir. In unserem Haus fühlt sie sich nicht wohl. Der “Vorgesetzte“ hat Mental mehr Zugriff auf sie, was er mir in einem Telefonat auch genauso zugegeben hat, was für mich natürlich ein Schlag ins Gesicht darstellt. Ich liebe meine Frau über alles, genauso wie meine Kinder. Ich kann ihre Denke natürlich schon verstehen, aber ich habe schließlich auch genauso jahrelang zurückgesteckt, war nur Vater und als Ehepartner haben wir es leider beide verpasst, in uns zu investieren. Und da finde ich es jetzt schon verdammt egoistisch zu sagen, ich will das nicht mehr und will ausbrechen aus allem. Und das nur weil irgend so ein notgeiler Bock ihr da permanent Flöhe ins Ohr setzt, die sie wohl hören will und beeindrucken (Freiraum, Freiheit, Party etc alles super toll), nur weil er daheim (2 Kinder und Frau) selbst Stress hat, weil seine Frau auch nicht begeistert über die “Freundschaft” zu meiner Frau.
Fakt ist: Ich stecke grad in einem tiefen mentalen und körperlichen Loch. Auf der einen Seite sind meine Kinder, die leider das ein oder andere Streitgespräch mitbekommen haben. Auf der anderen Seite die erste große Krise unser Ehe. Aber ich sage mir, Krisen sind dazu da um bewältigt zu werden. Ich bin dazu bereit, bei meiner Frau vermisse ich diese Bereitschaft leider aktuell. Sie hat ja diese Sinnkrise angezettelt und stellt alles in Frage. Nur ich denke halt, wegen sowas muss man nicht alles in Frage stellen. Bisher lehnt sie rigoros ab externe Hilfe (Eheberatung zb) in Anspruch zu nehmen.

Was würdet ihr in so einer Situation machen? Welche Tipps habt ihr für mich?
Ich habe von Freunden/Bekannten schon den ein oder anderen Ansatz bekommen. Der einstimmige Tenor war, Ruhe bewahren und abwarten,
es liegt ja nicht in meiner Hand. Sie muss klar werden und entscheiden. 

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10. Juli um 11:13

der klassiker... da lief wohl einiges schief bei eurem "hausbau-projekt", wenn sie das haus jetzt offenbar nicht wirklich als "ihr" haus ansieht!?

"ruhe bewahren und abwarten" finde ich ein bisschen wenig. du solltest ihr schon klar machen, was auf dem spiel steht! und natürlich solltest du dir auch selber gedanken machen, was du willst, und was ihr in zukunft verändern könntet, um ihre real vorhandenen defizite an freiraum und gelegentlichem spaß zu zweit zu verwirklichen! eure kinder sind doch alt genug, dass sie mal einen abend mit babysitter oder ein wochenende bei den großeltern überstehen!?

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10. Juli um 13:08
In Antwort auf esa_18449245

Hallo zusammen,
ich 40 und meine Frau (34) sind seit 10,5 Jahren ein Paar und seit fast 8 Jahren davon verheiratet. Ich war damals in einer langjährigen Beziehung, sogar schon verlobt, und habe mich Hals über Kopf in meine heutige Frau verliebt und alles stehen und liegen gelassen. Wir haben relativ schnell gemerkt, dass wir füreinander bestimmt sind und planten Kinder. Nach zwei Fehlgeburten kam dann 2011 unsere erste Tochter zur Welt. Wir beide waren Eltern durch und durch und Anfang 2013 kam ungeplant unser kleiner „Lusttropfen“ zur Welt. Die Kleine war in den ersten Monaten ein Schreikind, was nachts viel Nerven gekostet und das Eltern sein und die Beziehung nervlichgewaltig auf die Probe gestellt hat. Damals dachte ich daran (im stillen für mich) zu gehen, weil meine Frau ziemlich extrem gereizt und launisch mir gegenüber war, wir uns öfter gestritten haben, dabei habe ich meistens nachts das kleine Bündel auf dem Arm durch Wohnung getragen. Aber ich dachte mir ich kann doch meine Familie und meine Frau, nicht im Stich lassen. 2015 dann ist plötzlich und unverhofft mein Vater gestorben, was die Familie natürlich auch geschockt hat, mich natürlich besonders. Aber groß Zeit zum trauern und zur Verarbeitung blieb nicht. 2017 dann begann unser Projekt Hausbau, was sehr viel Zeit, Kraft und Entbehrung in Anspruch nahm, da ich den Innenausbau komplett allein übernehmen musste sonst hätten das Finanziell nicht stemmen können.
Meine Frau hat dann auch noch einen neuen Job angetreten, in einem Zentrallager von Aldi. Ein körperlicher Job und große Umstellung zu früher. Und mit dem Hausbau und dem Jobwechsel meiner Frau, schlich sich so langsam ein gewisser Trott und bei ihr eine gewisse Unzufriedenheit ein. Wir waren bis heute all die Jahre immer nur Eltern durch und durch. Als Paar haben wir eigentlich kaum etwas unternommen, die Bedürfnisse wurden immer für die Kinder und Hausbau hinten angestellt. Bei meiner Frau muss sich wohl seitdem schon immer wieder mal Unzufriedenheit breit gemacht haben und sie würde irgendwie unglücklich. Sie hat sich mir gegenüber aber nie geäußert und anvertraut. Mit Beginn diesen Jahres sind wir dann ins Haus eingezogen. Und seitdem nimmt das Unheil seinen Lauf. Meine Frau wendet sich immer mehr von mir ab, Nähe, Zuneigung, kleine Berührungen werden abgelehnt. Ich habe dann zu Fasching zufällig mitbekommen, dass sie ausserbetrieichen Kontakt zu ihrem Vorsetzten pflegt. Als ich sie darauf ansprach, hat sie mich angelogen und sagte, das ist nur für den Fall dass es kurzfristige Änderungen der Arbeitszeit etc gibt. Naja aber ich habe dann festgestellt, dass es das eben nicht ist und der Kontakt intensiviert wurde, was für mich prinzipiell kein Problem darstellt. Da sie sich aber immer mehr abwendete war es für mich nicht ok, und so entwickelt seither eine innerlich Unruhe bei mir weil ich merke, meine Frau verändert sich und wendet sich immer mehr ab, aber ich kann nix tun. Jedes Gespräch was versucht habe zu führen endete im Streit. Als sie dann von heute auf morgen „befördert“ wurde, war der absolute Knackpunkt bisher. Seitdem kommen Sachen in ihr durch, wo ich mir denke, was ist mit diese Frau passiert. Wird die mental so manipuliert von dem Typen, dass ihr alles andere egal ist. Sie möchte jetzt von heute auf morgen ihr Leben so nicht mehr leben, sondern Freiraum, glücklich sein, glücklich leben, Leute treffen ... aber nicht mit mir. In unserem Haus fühlt sie sich nicht wohl. Der “Vorgesetzte“ hat Mental mehr Zugriff auf sie, was er mir in einem Telefonat auch genauso zugegeben hat, was für mich natürlich ein Schlag ins Gesicht darstellt. Ich liebe meine Frau über alles, genauso wie meine Kinder. Ich kann ihre Denke natürlich schon verstehen, aber ich habe schließlich auch genauso jahrelang zurückgesteckt, war nur Vater und als Ehepartner haben wir es leider beide verpasst, in uns zu investieren. Und da finde ich es jetzt schon verdammt egoistisch zu sagen, ich will das nicht mehr und will ausbrechen aus allem. Und das nur weil irgend so ein notgeiler Bock ihr da permanent Flöhe ins Ohr setzt, die sie wohl hören will und beeindrucken (Freiraum, Freiheit, Party etc alles super toll), nur weil er daheim (2 Kinder und Frau) selbst Stress hat, weil seine Frau auch nicht begeistert über die “Freundschaft” zu meiner Frau.
Fakt ist: Ich stecke grad in einem tiefen mentalen und körperlichen Loch. Auf der einen Seite sind meine Kinder, die leider das ein oder andere Streitgespräch mitbekommen haben. Auf der anderen Seite die erste große Krise unser Ehe. Aber ich sage mir, Krisen sind dazu da um bewältigt zu werden. Ich bin dazu bereit, bei meiner Frau vermisse ich diese Bereitschaft leider aktuell. Sie hat ja diese Sinnkrise angezettelt und stellt alles in Frage. Nur ich denke halt, wegen sowas muss man nicht alles in Frage stellen. Bisher lehnt sie rigoros ab externe Hilfe (Eheberatung zb) in Anspruch zu nehmen.

Was würdet ihr in so einer Situation machen? Welche Tipps habt ihr für mich?
Ich habe von Freunden/Bekannten schon den ein oder anderen Ansatz bekommen. Der einstimmige Tenor war, Ruhe bewahren und abwarten,
es liegt ja nicht in meiner Hand. Sie muss klar werden und entscheiden. 

verstehe nicht wieso man sich immer belastungenauferlegt wenn man sowieso schon am limit ist?
wieso der hausbau unbedingt sein musste wenn man es bezüglich stress & finanziell nicht wirklich schafft?
damit habt ihr eure beziehung SELBST zerstört!

und wenn ich viel glaube... aber nicht dass es zwischen den beiden nur Freundschaft ist...

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10. Juli um 13:24
In Antwort auf esa_18449245

Hallo zusammen,
ich 40 und meine Frau (34) sind seit 10,5 Jahren ein Paar und seit fast 8 Jahren davon verheiratet. Ich war damals in einer langjährigen Beziehung, sogar schon verlobt, und habe mich Hals über Kopf in meine heutige Frau verliebt und alles stehen und liegen gelassen. Wir haben relativ schnell gemerkt, dass wir füreinander bestimmt sind und planten Kinder. Nach zwei Fehlgeburten kam dann 2011 unsere erste Tochter zur Welt. Wir beide waren Eltern durch und durch und Anfang 2013 kam ungeplant unser kleiner „Lusttropfen“ zur Welt. Die Kleine war in den ersten Monaten ein Schreikind, was nachts viel Nerven gekostet und das Eltern sein und die Beziehung nervlichgewaltig auf die Probe gestellt hat. Damals dachte ich daran (im stillen für mich) zu gehen, weil meine Frau ziemlich extrem gereizt und launisch mir gegenüber war, wir uns öfter gestritten haben, dabei habe ich meistens nachts das kleine Bündel auf dem Arm durch Wohnung getragen. Aber ich dachte mir ich kann doch meine Familie und meine Frau, nicht im Stich lassen. 2015 dann ist plötzlich und unverhofft mein Vater gestorben, was die Familie natürlich auch geschockt hat, mich natürlich besonders. Aber groß Zeit zum trauern und zur Verarbeitung blieb nicht. 2017 dann begann unser Projekt Hausbau, was sehr viel Zeit, Kraft und Entbehrung in Anspruch nahm, da ich den Innenausbau komplett allein übernehmen musste sonst hätten das Finanziell nicht stemmen können.
Meine Frau hat dann auch noch einen neuen Job angetreten, in einem Zentrallager von Aldi. Ein körperlicher Job und große Umstellung zu früher. Und mit dem Hausbau und dem Jobwechsel meiner Frau, schlich sich so langsam ein gewisser Trott und bei ihr eine gewisse Unzufriedenheit ein. Wir waren bis heute all die Jahre immer nur Eltern durch und durch. Als Paar haben wir eigentlich kaum etwas unternommen, die Bedürfnisse wurden immer für die Kinder und Hausbau hinten angestellt. Bei meiner Frau muss sich wohl seitdem schon immer wieder mal Unzufriedenheit breit gemacht haben und sie würde irgendwie unglücklich. Sie hat sich mir gegenüber aber nie geäußert und anvertraut. Mit Beginn diesen Jahres sind wir dann ins Haus eingezogen. Und seitdem nimmt das Unheil seinen Lauf. Meine Frau wendet sich immer mehr von mir ab, Nähe, Zuneigung, kleine Berührungen werden abgelehnt. Ich habe dann zu Fasching zufällig mitbekommen, dass sie ausserbetrieichen Kontakt zu ihrem Vorsetzten pflegt. Als ich sie darauf ansprach, hat sie mich angelogen und sagte, das ist nur für den Fall dass es kurzfristige Änderungen der Arbeitszeit etc gibt. Naja aber ich habe dann festgestellt, dass es das eben nicht ist und der Kontakt intensiviert wurde, was für mich prinzipiell kein Problem darstellt. Da sie sich aber immer mehr abwendete war es für mich nicht ok, und so entwickelt seither eine innerlich Unruhe bei mir weil ich merke, meine Frau verändert sich und wendet sich immer mehr ab, aber ich kann nix tun. Jedes Gespräch was versucht habe zu führen endete im Streit. Als sie dann von heute auf morgen „befördert“ wurde, war der absolute Knackpunkt bisher. Seitdem kommen Sachen in ihr durch, wo ich mir denke, was ist mit diese Frau passiert. Wird die mental so manipuliert von dem Typen, dass ihr alles andere egal ist. Sie möchte jetzt von heute auf morgen ihr Leben so nicht mehr leben, sondern Freiraum, glücklich sein, glücklich leben, Leute treffen ... aber nicht mit mir. In unserem Haus fühlt sie sich nicht wohl. Der “Vorgesetzte“ hat Mental mehr Zugriff auf sie, was er mir in einem Telefonat auch genauso zugegeben hat, was für mich natürlich ein Schlag ins Gesicht darstellt. Ich liebe meine Frau über alles, genauso wie meine Kinder. Ich kann ihre Denke natürlich schon verstehen, aber ich habe schließlich auch genauso jahrelang zurückgesteckt, war nur Vater und als Ehepartner haben wir es leider beide verpasst, in uns zu investieren. Und da finde ich es jetzt schon verdammt egoistisch zu sagen, ich will das nicht mehr und will ausbrechen aus allem. Und das nur weil irgend so ein notgeiler Bock ihr da permanent Flöhe ins Ohr setzt, die sie wohl hören will und beeindrucken (Freiraum, Freiheit, Party etc alles super toll), nur weil er daheim (2 Kinder und Frau) selbst Stress hat, weil seine Frau auch nicht begeistert über die “Freundschaft” zu meiner Frau.
Fakt ist: Ich stecke grad in einem tiefen mentalen und körperlichen Loch. Auf der einen Seite sind meine Kinder, die leider das ein oder andere Streitgespräch mitbekommen haben. Auf der anderen Seite die erste große Krise unser Ehe. Aber ich sage mir, Krisen sind dazu da um bewältigt zu werden. Ich bin dazu bereit, bei meiner Frau vermisse ich diese Bereitschaft leider aktuell. Sie hat ja diese Sinnkrise angezettelt und stellt alles in Frage. Nur ich denke halt, wegen sowas muss man nicht alles in Frage stellen. Bisher lehnt sie rigoros ab externe Hilfe (Eheberatung zb) in Anspruch zu nehmen.

Was würdet ihr in so einer Situation machen? Welche Tipps habt ihr für mich?
Ich habe von Freunden/Bekannten schon den ein oder anderen Ansatz bekommen. Der einstimmige Tenor war, Ruhe bewahren und abwarten,
es liegt ja nicht in meiner Hand. Sie muss klar werden und entscheiden. 

Was war das für ein Hausbau, wenn deine Frau es im Nachgang nun nicht als ihr Zuhause ansieht?
Habt ihr während der Bauphase nie über Gefühle und Empfindungen gesprochen?
DAS würde mir massiv zu denken geben und hier würde ich ansetzen.

Abwarten und Tee trinken ist nicht die richtige Lösung, weder für dich und deine Gefühle noch für das Grundgerüst eurer Beziehung.
Du solltest dir selbst klar machen was du willst, was du ertragen kannst und wie weit du das alles mitgehen und mitansehen kannst.
Du solltest über deine Gefühle mit ihr sprechen und wenn es sein muss diese auch wiederholen.

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10. Juli um 14:45

Ich würde an deiner Stelle vielleicht erneut ein Gespräch mit Ihr suchen.

Frag Sie doch einfach... Was macht Sie unglücklich? Wieso sucht Sie diese drastische Veränderung?

Hast du was falsch gemacht? Könnt Ihr Kompromisse finden?

Ihr könntet doch mal übers WE wegfahren ohne Kinder ganz allein, bisschen entspannen euch ausquatschen. Wenn Sie doch unbedingt auf Partys gehen möchte, dann geht doch zusammen hin.

Biete Ihr doch vlt mal ein Kurs für Paare an wie z.B Tanzkurs / Töpferkurs..

Klingt jetzt vielleicht blöd aber das könnte euch doch vlt wieder näher bringen.


Ich würde einfach mal in Ruhe mit Ihr darüber sprechen, ihr sagen das es so kein Sinn mehr macht sich die ganze Zeit zu streiten und aneinander vorbei zu reden.

Ihr habt 2 gemeinsame Kinder, seit eine Familie.. Diese Krise schafft ihr!

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11. November um 7:09

Ups, ich hatte gerade diese Geschichte in einer weiteren fortgeschrittenen Version von Dir gelesen. Offensichtlich hat sich bei Euch seit dem Sommer nichts geändert! Ich glaube, Deine Frau fühlt sich als Opfer in der Falle( Haus und Kinder) , will im Grunde als Frau erkannt und anerkannt sein und nicht nur Mutter und Putze. Für sie ist das nicht ihr Leben und nur eine Art Schicksal, dessen Anehmlichkeiten sie aber nicht missen möchte. Duuuu müsstest eine Entscheidung treffen. Sie verhält sich ja unverändert und gibt Dir mental die Schuld, dass sie so leiden muss. Auch wenn's schwer fällt, so bleiben kann das nicht und schweigend und bibbernd abwarten bringt auch nichts. Übrigens gehen Eure Kinder auch mal eigene Wege und dann? Ach ja, Haus und Garten sind in der Jugend Lust, im Alter Last! Man darf nicht vergessen zu Leben- das ist mit Sicherheit kein Floh im Ohr!

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