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Mutter meines Mannes bezeichnet mich als ... !!

27. September 2007 um 21:58

Sorry, aber ich muss mich einfach mal aufregen *grr* Bin seit 1,5 J. mit meinem Männe verheiratet, er is gebürtiger Marokkaner, aber lebt schon seit 10 J. in Europa, Deutschland. Gestern sind wir zu einem 4-wöchigen Besuch in sein Heimatland geflogen. Er hat seine Familie über 3 J. nicht mehr gesehen und dementsprechend hat er sich natürlich über das Wiedersehen gefreut. Es ist eine relativ kleine Familie und sie lebt eigentlich recht modern in Marrakesch. Obwohl ich mir wirklich Mühe gegeben habe, hat mich seine Mutter von der 1. Minute an gefressen. Ich bin ihr wohl nicht gut genug für ihren Sohn... sein Vater reagiert eher gleichgültig, ist aber nicht unfreundlich. Als ich meinen Freund im Lauf des Tages mal ganz flüchtig auf die Wange geküsst habe, hat sie total merkwürdig geguckt und später - als ich mit ihr allein im Haus war - hat sie sich tierisch aufgeregt und mich beschimpft à la was ich mir dabei denken würde, (m)einen Mann zu küssen, es sei ein Kind im Haus blabla... Tatsache ist, das "Kind" ist 21 und ihre über alles geliebte Nichte. Sie meinte, wie verdorben ich doch sei u. betitelte mich allen Ernstes als ... *grr* Wenn ich vor dem Mädchen noch einmal so etwas "Widerliches" tue, könne sie mir für nichts garantieren Das ist doch lächerlich, oder? Was ist daran schlimm, wenn sie mitbekommt, wie eine Frau ihren Mann auf die Wange küsst??

PS: Mit meinem Freund möchte ich nicht darüber sprechen, denn er ist sooo happy, endlich seine Eltern wiederzusehen und ich möchte ihm nicht schon am ersten Tag alles verderben!

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27. September 2007 um 22:00


Die drei "..." sollen ... bedeuten.

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27. September 2007 um 22:01
In Antwort auf sultana103


Die drei "..." sollen ... bedeuten.

*grr*
... !!!

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27. September 2007 um 22:37
In Antwort auf sultana103

*grr*
... !!!

Geh mal davon...
...aus, dass Deine "liebe" Schwiegermutter in spe alles tun wird, damit ihr Sohn keine Nicht-Muslimin heiratet. Es ist ganz egal, ob Du ein guter, netter, hilfsbereiter Mensch bist und ihren Sohn über alles liebst. Die Tatsache, dass Du nicht "dazugehörst", wird ihr immer ein Dorn im Auge sein und sie wird jetzt nach allen möglichen Vorwänden suchen, um Dich schlecht dastehen zu lassen. Sie wird sich keine Mühe machen, Dich näher kennen zu lernen, weil es innerlich an ihr nagt, dass ihr Sohn sich "so eine" ausgesucht hat - eine in ihren Augen vollkommen unpassende Fremde.

Wenn Du das Problem vor Deinem Freund ansprichst, wird er vermutlich erst mal gar nichts verstehen. Dann wird er die Sache auch nicht richtig ernst nehmen und Dir sagen, Du würdest Dir bloß einbilden, dass seine Mutter Dich nicht mag. Je saurer Du wirst, umso unverständiger wird er reagieren, bis er vielleicht sogar die Partei von seiner Mutter ergreift. Die Familie geht vor! Nur wenn Du gaaaanz gaaaanz großes Glück hast, wird er auf Deiner Seite stehen. Es sei Dir von Herzen gewünscht!

Man macht am Anfang den Fehler und denkt in hiesigen Maßstäben. Vielleicht hast Du auch Stress mit Deinen Eltern gehabt, weil Dein Freund nicht Deutscher ist, aber letztendlich ausschlaggebend ist nicht die Meinung Deiner Eltern für Dich, sondern, was Du selbst willst. Das ist bei den meisten Muslimen nicht so. Ganz oft wird den Eltern das letzte Wort eingeräumt, auch wenn die Kinder ganz anders über die Sache denken. Habe das selbst schon erlebt.

Unterschätze die ganze Sache bloß nicht. Du kannst eins machen: Gib der Mutter keine Angriffsfläche mehr, tu nichts, worüber sie sich aufregen könnte, informiere Dich bei Deinem Freund über den Alltag und die Sitten, damit Du nicht nochmal in so ein Fettnäpfchen trittst (Zärtlichkeiten zwischen Männern und Frauen in der Öffentlichkeit sind tatsächlich tabu, hingegen ist es okay, wenn Männer Männer und Frauen Frauen umarmen und Arm in Arm spazieren gehen, zumindest wurde mir das mehrmals so bestätigt. Merkwürdige Welt...).


Liebe Grüße

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27. September 2007 um 22:39
In Antwort auf tyche26

Geh mal davon...
...aus, dass Deine "liebe" Schwiegermutter in spe alles tun wird, damit ihr Sohn keine Nicht-Muslimin heiratet. Es ist ganz egal, ob Du ein guter, netter, hilfsbereiter Mensch bist und ihren Sohn über alles liebst. Die Tatsache, dass Du nicht "dazugehörst", wird ihr immer ein Dorn im Auge sein und sie wird jetzt nach allen möglichen Vorwänden suchen, um Dich schlecht dastehen zu lassen. Sie wird sich keine Mühe machen, Dich näher kennen zu lernen, weil es innerlich an ihr nagt, dass ihr Sohn sich "so eine" ausgesucht hat - eine in ihren Augen vollkommen unpassende Fremde.

Wenn Du das Problem vor Deinem Freund ansprichst, wird er vermutlich erst mal gar nichts verstehen. Dann wird er die Sache auch nicht richtig ernst nehmen und Dir sagen, Du würdest Dir bloß einbilden, dass seine Mutter Dich nicht mag. Je saurer Du wirst, umso unverständiger wird er reagieren, bis er vielleicht sogar die Partei von seiner Mutter ergreift. Die Familie geht vor! Nur wenn Du gaaaanz gaaaanz großes Glück hast, wird er auf Deiner Seite stehen. Es sei Dir von Herzen gewünscht!

Man macht am Anfang den Fehler und denkt in hiesigen Maßstäben. Vielleicht hast Du auch Stress mit Deinen Eltern gehabt, weil Dein Freund nicht Deutscher ist, aber letztendlich ausschlaggebend ist nicht die Meinung Deiner Eltern für Dich, sondern, was Du selbst willst. Das ist bei den meisten Muslimen nicht so. Ganz oft wird den Eltern das letzte Wort eingeräumt, auch wenn die Kinder ganz anders über die Sache denken. Habe das selbst schon erlebt.

Unterschätze die ganze Sache bloß nicht. Du kannst eins machen: Gib der Mutter keine Angriffsfläche mehr, tu nichts, worüber sie sich aufregen könnte, informiere Dich bei Deinem Freund über den Alltag und die Sitten, damit Du nicht nochmal in so ein Fettnäpfchen trittst (Zärtlichkeiten zwischen Männern und Frauen in der Öffentlichkeit sind tatsächlich tabu, hingegen ist es okay, wenn Männer Männer und Frauen Frauen umarmen und Arm in Arm spazieren gehen, zumindest wurde mir das mehrmals so bestätigt. Merkwürdige Welt...).


Liebe Grüße

Oh
Ich sehe gerade, ihr seid verheiratet... Hatte ich überlesen, dann ist sie natürlich nicht Deine Schwiegermutter in spe, sondern schon ein Wirklichkeit gewordener "Traum"...

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28. September 2007 um 10:19

Hallo Sultana...
... Du hast wahrscheinlich - als Dir alle Leute abrieten, einen Moslem zu heiraten - gedacht, dass alle übertreiben und rumspinnen. Jetzt hast Du den Salat. Diese Mentalität, mit der Du es zu tun hast, ist gar nicht zu vereinen mit der westlichen Kultur, in der Du aufgewachsen bist. Erzähle Deiner Schwiegermutter am besten noch, dass Du vor der Ehe schon mal einen Freund hattest, dann wirst Du dort offiziell zu 'Dreck' erklärt. Ehrlich. Colleen41 weiter unten hat recht. Die von ihr angegebene Internet-Seite ist real und Du kannst Dich dort auch mit anderen Betroffenen im Forum unterhalten.

Anne

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28. September 2007 um 10:50

Das ist die Kultur
Ich bin auch mit einem Moslem verheiratet, aber ich hab mich davor gründlich über die Kultur informiert und das was in westlichen Kulturkreisen als normal gilt, ist bei vielen Moslems einfach tabu.
Auch wenn es dir widerstrebt, ich würde mich bei der Mutter entschuldigen und ihr sagen, dass es nicht wieder vorkommt.
Ansonsten schau dass du die 4 Wochen gut vorbei bringst. Zu Hause in Deutschland stehst du ja nicht mehr unter der Fuchtel deiner Schwiegermutter und kannst deinen Mann wieder küssen egal wann dir danach ist .
Ich verhalte mich in Gegenwart meiner Schwiegereltern auch anders meinem Mann gegenüber, einfach dem Frieden will und es klappt bis jetzt eigentlich ganz gut.
Wünsch dir noch alles Gute

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