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Muss Mann immer ein wenig ... sein?

25. September 2014 um 16:01

Hallo Community,

ich muss hier einfach mal eine Frage stellen, wo ich Frauen nicht verstehe und hoffe von der weiblichen Community mal ein Feedback zu bekommen. Hierfür schon mal Danke im Voraus.

Leider habe ich aus gegeben Anlass ( 2 x hintereinander ) das Gefühl, dass Frauen lieber Männer bevorzugen, die immer auch etwas ... sind? Ist das richtig?
Ich beschreibe mich mal kurz selbst. Bin 35 Jahre alt, selbständig, schon sehr geradlinig, spontan, humorvoll, tierlieb, sowie mir auch Harmonie in der Beziehung wichtig ist, kann deshalb auch keine Streit einfach so im Raum stehen lassen, bis dies geklärt wurde. Bin treu, was mir bei meiner Partnerin und mir persönlich sehr wichtig ist, da ich beruflich viel reisen muss. Wenn ich liebe, dann sehr ernst mit Leib und Seele, finde aber eine gewissen Freiheit zur Selbstentfaltung auch in einer Beziehung wichtig! Ich stehe immer zu meiner Partnerin und würde sehr sehr viel für sie geben. Erwarte aber, dass dies nicht ausgenutzt wird! Bin nicht oberflächlich sondern sehr oft der einzige, der Dinge hinterfragt um sich zu verstehen und ich weiss von unzähligen Personen, dass man mit mir extrem gut reden kann.

Aufgrund allgemeiner Resonanz behaupte ich von mir, dass ich wirklich tageslichttauglich und nicht auf den Kopf gefallen bin. (Fehlende Intelligenz ist sehr unerotisch) Ich brauche mich im Bett nicht zu verstecken und kann sehr gut auf meine Partnerin eingehen, dies alles liegt wahrscheinlich auch darin begründet, dass ich Autodidakt bin und über alles sehr viel im Vorfeld nachdenkte. Mir persönlich ist noch wichtig, dass ich mit einer Partnerin gut im Team arbeiten kann und sich sowohl in Jeans als auch im Abendkleid wohlfühlt. (Ich weiss auch aus dem Kopf mindestens 5 Frauen, die diese Beschreibung wirklich sofort unterschreiben und bestätigen würden!)

Ich kann etwas manipulativ sein, nutzte das aber rein um meine Partnerin zu unterstützen bei ihrer Selbstenfaltung und ihrem eigenem Weiterkommen. (Fast alle würden dies eher als supportiv beschreiben, aber in Wirklichkeit ist es ein Art Manipulation/Suggestion! Beispielsweise hatte meine Ex-Partnerin Angst etwas zu tun, was sich aber für eine Prüfung benötigt. Also habe ich versucht Ihr verbal die Angst zu nehmen und Mut zu machen, dass sie es tut. (Sie hat es getan und dann gesehen, dass es gar nicht schlimm ist.) Zweites Beispiel: Sie hat Probleme mit Ihrer Familie und weiss nicht, wie sie damit umgehen soll. Also vermittel ich gerne was ich aufgrund meiner gesunden Menscheneinschätzung tun würde und versuche sie dazu zu bringen, dass sie sich mit diesem Gedanken auseinandersetzt und darauf ihre Lösung aufbaut ohne sich jedoch abhängig von mir zu fühlen.

Meine Schwächen sind:

Das ich Themen nicht immer sofort kläre, weil mir dann die Harmonie dummerweise wichtiger ist und man es einfach in den Hintergrund mit dem Gedanken schiebt, kläre ich sobald es passt. Daran arbeite ich aber mit relativ gutem Erfolg.

Vielleicht wirke ich dadurch langweiliger in einer Beziehung, aber ich lasse mich wirklich nur bis zu einem gewissen Grad "fremdsteuern", aus diesem Grund sage ich auch immer, dass ich kein Opfer sondern eine Partnerin auf Augenhöhe suche.

Grundsätzlich sollte man vielleicht wissen, dass ich irgendwie ein glückliches Händchen dafür habe, dass ich immer die gesellschaftlich gut gestellten "Problemfälle" bekomme. Von Vergewaltigungsopfer bis hin zu Frauen, die permanent geschlagen und / oder körperlich verletzt wurden. Das macht mir allerdings keine Angst, denn ich denke, gerade solche Frauen habe es verdient, auf jemanden ehrlich bauen zu können. Dies stellt sich meist ja auch erst später in der Beziehung heraus, wenn das Vertrauen soweit ist, dass man auch diese Dinge spricht.
Nun stellt sich mir die Frage, warum Frauen im Endeffekt immer Männer bevorzugen, die einen gewissen Arschlochfaktor haben und sie regelmässig mal hängen lassen?

Ich will einfach nicht mehr, dass mir Frauen sagen, dass ich der tollste Mensch in ihrem Leben bin, sie noch kein Mensch jemals so gut behandelt hat, sie den tollsten Sex oder mit mir überhaupt erst einen Orgasmus kennen gelernt haben und was für ein besonderer Partner ich bin, wenn sie z.B. die Beziehung beendet, nur weil sie von ihrer Familie und Freunden oder ähnlichem in unterschiedlichen Punkten aus der Bahn geworfen werden.

Hab gerade wieder sowas hinter mir und ich wäre für diese Frau durch die Hölle gegangen, weil sie einfach ein guter und toller Mensch ist. Ihr ist so unendlich viel Schlimmes wiederfahren und sie hat es verdient, dass jemand ehrlich zu ihr steht. Das erschreckende ist, dass ich bei vielem der einzigeste Mensch bin, der sie es überhaupt erzählt hat. Ausserdem hätte ich schwören können, dass unsere Liebe zueinander so groß ist, dass sie quasi unzerstörbar wäre, aber dann wacht sie morgens auf und sagt sich, ich will meinen Partner nicht mehr. Ich lieben Ihn zwar noch und nach der Trennung fehlt er mir auch, aber nein ich will keine Beziehung mehr mit ihm.

Sorry Frauen, aber was läuft da schief? Kann ich die Liebe eines Menschen eher durch ein wenig ... sein halten als durch Aufrichtig- und Ehrlichkeit? Und wenn ja, warum? Kann es mir bitte mal jemand erklären?

Ich spreche schon seit Jahren mit Ex-Freundinnen nach einiger Zeit immer ganz offen nochmal über unsere Beziehung, was Ihnen in der Beziehung gefehlt hat, was ihrer Meinung nach schlecht gelaufen ist, wo sie eine andere Reaktion von mir erwartet hätten und wo sie enttäuscht waren. Nobody is perfect, aber mit einem ehrlichen Feedback kann man sehr gut an sich arbeiten.

Das funktioniert auch in der Regel sehr gut und mit den meisten bin ich heute super gut befreundet.

Aber ist etwas ... sein" vielleicht doch besser?

Danke.

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25. September 2014 um 16:04

Mit ... hier ist das Wort " ... " gemeint, wurde nur zensiert.
Mit ... hier ist das Wort " ... " gemeint, wurde nur zensiert.

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25. September 2014 um 16:51

Ich denke nicht nicht, weil...
Hallo Coleen,

vielen Dank für Deine ehrliche Antwort.

Ich hatte mir schon im Vorfeld gedacht, dass diese Nomenklatur ein Aufhänger wird, viellicht aber auch so gewählt um mein Handeln mal von Menschen prüfen zu lassen, die mich nicht kennen.

Als Autodidakt denke ich sehr viel im Vorfeld über Dinge nach, bevor ich sie sage. Wenn ich in Fällen, wo meine Partnerin nicht mehr weiter weiss und wir darüber sprechen, ich Ihr erzähle, was ich tun würde, betonen ich zuvor immer, dass dies meine Einschätzung ist und ich absolut keinen Anspruch darauf erhebe, dass meine Meinung oder Ansicht die richtig ist.

Wenn Sie dann meine Idee aufnimmt und damit ihren eigenen Weg findet bzw. wir vielleicht in einer Diskussion gemeinsam einen finden, freue ich mich sehr darüber.
Ich bin absolut kein Kontrollfreak, was mir ehrlich gesagt auch viel zu anstrengend wäre. Wahrscheinlich bin ich zu sehr IT und Englisch geprägt, wo Manipulation nicht so negativ behaftet ist wie im Deutschen.

Aber wenn ich jemanden einen guten Rat gebe oder etwas empfehle, dann ist das bereits eine Beeinflussung / Manipulation.

Aber um nochmal genau auf Deine Frage zurück zu kommen.
Ich spreche mit 2-3 für mich besonderen Menschen im Nachgang sehr oft darüber, um deren Einschätzung zu bekommen. Meine Angewohnheit ist einfach, dass wenn Fehler gemacht werden, ich zuerst bei mir schaue, ob ich evtl. etwas missverstanden oder fehlinterpretiert habe, bevor ich jemals jemand anderes pinpointen würde.

Ich bin wirklich kein schlechter Mensch, bin selbstbewusst, hab mein eigenes Standing, arbeite viel ehrenamtlich, hab selbst mehrere Auszeichungen für humanitäre Hilfe in Deutschland und im Ausland bekommen.
Denke, dass ich ein sehr klares und realistisches Bild von mir selbst habe.

Ich verlange doch letztendlich nur, dass solche Frauen nicht immer gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn es mal turbulent wird! Vor allem nicht, wenn es nichtmal in irgendeiner Form um die Beziehung oder den Partner geht.

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25. September 2014 um 16:56

Danke für Deine kritischen Fragen.
Hi Cefeu,

vielen Dank für Deine kritischen Fragen, werde mir heute nachher ernsthaft Gedanken darüber machen und Dir heute noch darauf antworten.

Bis später.
LG
Nic

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26. September 2014 um 8:39

Aufgeschriebene Gedanken
Hallo ti3ini3pvri,

vielen Dank für Deine Sicht und kritischen Fragen.

Grundsätzlich versuche ich aus meiner Perspektive zu schreiben um genau diese von neutralen Menschen überprüfen zu lassen und mittels dieser Fragen und Gedanken evtl. eigene Fehler zu erkennen und zu korrigieren.

Generell gebe ich Dir absolut recht, dass ich manchmal nicht genau das in 2 Worten auf den Punkt bringe, was ich sagen möchte, um einem Missverständnis entgegenzuwirken beschreibe ich meisten eine Situation drumherum, die personenbezogen ist, mit dem Ziel das bei meiner Partnerin das so ankommt, wie ich es meinte.

Weshalb ich mich auch täglich in Ihre Situation zu versetzen versuche um mir klar zu machen, was sie meinerseits braucht oder nicht. Grundsätzlich geht es mir darum meinen Partner kennenzulernen und zu verstehen wie sie denkt. Mein Idealbild von einer Beziehung ist, dass man ganz viele Dinge versteht und erkennt wie es dem Partner geht, ohne das dieser es aussprechen muss.

Glück ist für mich eigentlich was ganz Besonderes. Im Bezug auf mich denke ich, dass ich mir Glück erarbeiten muss. Das Leben ist kein Ponyhof und die gebratenen Hähnchen fliegen einem nicht in den Mund. Das sehe ich geschäftlich, wie auch privat so und diese Anforderung richtet sich dabei nur an mich.

Bin auch der Meinung, dass ein glückliche Beziehung Engagement und Aufwand kostet, denn nur wenn beide Personen in der Beziehung wirklich wohl fühlen, können auch beide glücklich sein. Hierdurch bekommt man das was man reingesteckt hat um ein vielfaches zurück.

Mit glücklichen Händchen war hierbei nur eine Nomenklatur, denn ich suche nicht bewusst nach solchen Partnerinnen. Ich suche gezielt nach starken Frauen, da ich beruflich oft weg bin und kurzfristig auch mal bis zu 4 Wochen in einen Auslandseinsatz zur humanitären Hilfegehen kann, wenn es mal wieder irgendwo brennt.
Daher suche ich wie gesagt eigentlich nach starken Frauen, denn es hilft mir nichts, wenn sie z.B. den Alltag nur mit mir bewältigen könnte. (Hört sich jetzt doof an, aber mir ist gerade kein besseres Beispiel eingefallen)
Das ein Mensch evtl. eine negative Vergangenheit hatte, steht ihm nicht auf der Stirn geschrieben. Bei meiner letzten Beziehung waren wir bereits 9 Monate in der Beziehung, bis sie so viel vertrauen hatte, dass sie mir alles erzählt hat.

Und ja, ich bin eine Vertrauensperson und strahle das auch aus. Dabei habe ich selbst den Anspruch an mich, dass ich auch anderen Menschen vertrauen muss, denn nur dann kann ich erwarten, dass meine Partnerin überhaupt in der Lage ist, mir zu vertrauen.

Ich habe mir schon als 18 jähriger gewünscht, nachdem ich eine 3 jährige Beziehung beendet hatte, dass meine Partnerin durch eine Beziehung mit mir in Ihren Wünschen, Zielen wachsen und sich entfalten soll.

Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn habe und eine gewisse Vorstellung besitze, wie Menschen und Tiere behandelt werden sollten. Respekt voreinander ist mir persönlich schon sehr wichtig.

Um den Turn zu schließen möchte kurz aus meiner Kindheit erzählen.

In meiner Kindheit war ich sehr viel mit meinem Verein im Ausland (auch wenn viele es belächeln, aber ja ich war 10 Jahre lange in einer Tanzgruppe mit der wir mindestens 3 mal im Jahr im Ausland waren), mit 9 Jahren habe ich begonnen zu programmieren und bereits mit 10 Jahren meine erste Software im Bekanntenkreis verkauft, habe mich in der Jugend viel mit Buddhismus beschäftigt, da ich mehrere Kampfsportarten gelernt haben, mit 18 war ich noch in meiner Ausbildung aber parallel bereits selbständig mit einer Angestellten. Heute bin ich nicht mehr unbedingt gläubig, aber gehe davon aus, dass es mich bestimmt gerade im Bezug auf Respekt vor Lebewesen geprägt hat.

Familiär bin ich sehr gut aufgewachsen. Mein Dad war 19 als er meine Mutter kennengelernt hatte. Sie war damals noch 14 Jahre alt. Lange Rede kurzer Sinn, 2,5 Jahre später haben sie geheiratet und sind seither seit fast 40 Jahren echt glücklich miteinander.

Soweit erstmal.

Danke Dir.

LG
Nico

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26. September 2014 um 9:13

AW kritsche Fragen
Hallo Cefeu,

vielen Dank nochmal für deine kritischen Fragen, musste etwas länger darüber nachdenken und gegen diese Fragen meine letzte Beziehung prüfen.

Grundsätzlich suche ich nach starken und intelligenten (ja, fehlende Intelligenz macht unattraktiv) Frauen, weil ich beruflich viel unterwegs bin und kurzfristig auch immer mal für bis zu 4 Wochen in einen Auslandseinsatz gehen kann. Aber lies bitte mal meine Antwort an ti3ini3pvri, Betreff: Aufgeschriebene Gedanken. Wahrscheinlich beantwortet das schon viele Punkte.

Grundsätzlich denke ich nicht, dass ich kein Helfersyndrom habe, nur eine gewissen Vorstellung und Meinung, wie Menschen und Tiere behandelt werden sollten ohne dabei aber fanatisch zu sein.

Ich bekomme eher zu hören, dass ich angeblich zu gut für diese Welt sei! Wobei ich das Unsinn finde, wenn man mich permanent versucht an der Nase herumzuführen, spreche ich Tachelis und JA, ich kann auch sauer werden. Allerdings habe ich ein breites Kreuz und ein echt dickes Fell.

Was ich habe, dass ist einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und Beschützerinstinkt. Dennoch frage ich mich in einer Beziehung immer, ob meine Partnerin die jeweilige Situation alleine mit mir als Rückhalt schafft und daran wächst, oder ob sie nach meiner Einschätzung in dieser Situation mich benötigt, sodass ich mich quasi vor Sie stellen kann. Gerade eine das Gefühl einer Bevormundung möchte ich nicht geben, weil es wirklich nicht so ist!

Meine letzte Freundin war noch sehr jung und ich habe sie bestimmte Fehler machen lassen, weil diese Fehler für mich und meine Entwicklung damals wichtig waren, nur wenn ich es ernsthafte negative Konsequenzen hatte, hab ich ihr gesagt, wie ich es aus meiner Perspektive sehe ohne jedoch den Anspruch auf Korrektheit meines Standpunkts zu erheben.

Wie gesagt, ich suche nach intelligenten Frauen, die auch Stärke ausstrahlen! Alles andere erfährt man ja meist erst, wenn man schon in einer Beziehung und das Vertrauen soweit aufgebaut ist, dass solche Dinge erzählt werden.
Ich wünsche mir eine Partnerin die auch mich fordert, fördert und Freiraum zu Selbstenfaltung gibt, ohne das man dies permanent einfordern muss. Denn auch ich lerne jeden Tag dazu und hinterfrage Dinge einfach. Deshalb ja auch hier die Diskussion um festzustellen, ob ich mal alignt werden muss oder nicht.

Darf ich Deine Frage unhöflicherweise mit einer Gegenfrage beantworten? Wo denkst Du ist die Grenze zwischen einfach ein guter Mensch sein und einem Helfersyndrom?

Danke
LG
Nico

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26. September 2014 um 9:33

Du bist ziemlich nah dran, wie ich finde..
Lieber nwcon,

ganz großes Kino, was du da schreibst. Leider kann ich es nicht erklären, warum wir Frauen oft auf den ...-Typ stehen. Du hast Intellekt - das ist doch schon mal eine hervorragende Basis. Leider habe ich das Gefühl, dass du dich zu wirklich hilfebedürftigen Frauen hingezogen fühlst, was ich nicht gut finde. Solche sollten sich eher auf den "Gut-Mensch-Typ" stützen. Du brauchst eher eine Frau, die genauso tickt wie du selbst und ich vermute, er wäre dein kleines Hollywood

Beste Grüße und großen Respekt - mag dich, obwohl ich dich nicht kenne - na ja, doch, nach deinem Statement doch ein wenig.. (da bin ich jetzt einfach mal eingebildet )

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26. September 2014 um 10:10

...
ich nehme mal an, dass es den frauen auf den keks geht von dir tagtäglich therapiert zu werden. wie kommt man sich denn da vor? unterlegen.
wäre es nicht vorteilhafter mal über deine eigenen probleme nachzudenken, statt an problemfällen rumzudoktern und herauszufinden, warum du dir immer solche frauen suchst?
ich will jetzt nich stänkern oder so aber dein text kommt doch sehr selbstgefällig herüber. kann es sein, dass du die problemfälle für dein eigenes ego brauchst um dich aufzuwerten?
was machste denn mit ner frau, die keine miese vita mitbringt? hat solch eine beziehung dann bei euch überhaupt substanz?

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26. September 2014 um 10:28

Also
wenn ich mir deinen Text so durchlese... ja... dann sollte man meinen du seist der perfekte Partner.
Welche Frau wünscht sich nicht einen Mann der treu, ehrlich, humorvoll und intelligent ist?! Naja.. aber was mir bei dir, bzw. dem Text fehlt (ich kenne dich ja nicht und weiss nicht wie du wirklich bist) ist das FEUER.

Ich erwarte auch von meinem Partner treue und ehrlichkeit.
Aber ich kann zB über Dinge wie schusselig, ab und zu mal schlecht gelaunt etc. hinwegsehen, habe dafür einen Partner der mich auch... ähm ja.. anzieht. Ich brauche den gewissen Klischeefaktor! Der Mann soll auch mal die Zügel in die Hand nehmen.. und sei es rein sexuell. Oder sogar vor allem sexuell?
Der Reiz.. die Eroberung.. vl auch mal etwas "freches" Verhalten.

Ich bin der Meinung dass Sex 50% einer Beziehung ausmachen.. Orgasmus hin oder her, guter Sex ist bei mir nicht der Orgasmus, sondern die Art WIE es gemacht wird und WO.

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26. September 2014 um 11:12
In Antwort auf jalila_12234044

...
ich nehme mal an, dass es den frauen auf den keks geht von dir tagtäglich therapiert zu werden. wie kommt man sich denn da vor? unterlegen.
wäre es nicht vorteilhafter mal über deine eigenen probleme nachzudenken, statt an problemfällen rumzudoktern und herauszufinden, warum du dir immer solche frauen suchst?
ich will jetzt nich stänkern oder so aber dein text kommt doch sehr selbstgefällig herüber. kann es sein, dass du die problemfälle für dein eigenes ego brauchst um dich aufzuwerten?
was machste denn mit ner frau, die keine miese vita mitbringt? hat solch eine beziehung dann bei euch überhaupt substanz?

...
Hallo heiligeburma,

vielen Dank für Dein offenes Statement.

Mein Plan ist definitiv NICHT permanent meine Partnerin zu therapieren, aber ich verstehe was Du meinst. Es geht mir in erster Linie darum, dass ich den Menschen, den ich liebe kennenlernen möchte. Will wissen was sie denkt und wie es ihr geht, wenn ich sie anschaue.

Meine Partnerin ist für mich der Mensch, dem ich uneingeschränkt vertraue, aber Vertrauen wir aufgebaut und macht für mich ganz viel einer Beziehung aus. Es geht dabei um das Gefühl, dass sich der Partner fallen lassen kann und mit Gewissheit weiss, das er aufgefangen wird.
Bin aber kein Mensch, der oberflächlich über solche Punkte hinweggeht, wenn meine Partnerin mir es im Vertrauen erzählt. "Für mich noch wichtiger" Ich laufe nicht weg, wenn es mal kompliziert wird oder stecke den Kopf in den Sand.

Genauso denke ich viel über meine Probleme nach und ich bin ein Mensch, der zu 99,5% immer einen Plan B hat! Diskutiere diese auch mit meiner Partnerin um eine andere Sicht zu hören.

Aus diesem Grund denke ich auch nicht, dass ich das alles benötige um meinen Ego zu streicheln! Weil mal ganz ehrlich, es mir kein anderes Gefühl gibt, als das Gute für den Menschen, den ich liebe dazusein und beizustehen. Bin dadurch kein Held, hab ganz andere Dinge gemacht, wo man wirklich danach ein Held ist! Sachen wie, alleine eine Fahrzeug mit UNESCO-Hilfsgüter auf dem Landweg bis nach Sarajevo für eine Kinderschmerzklinik bringen oder als einer der ersten Rettungskräfte nach dem verherrenden Tsunami in Südostasien vor Ort zu sein und über Wochen dort versuchen Menschen zu retten.

Das sind Dinge, wo man sich für ein ruhiges entspanntes Leben oder dafür, ob man wirklich was tun möchte, entscheiden muss und ja, dass sind die Dinge für die man Orden erhält und einen Tag als Held gefeiert wird.

Ich hatte auch Beziehungen mit "ganz normalen Frauen ohne miesen Background", die längste ware 7 Jahre! Sie war 6 Jahre älter als ich und hat mich glücklicherweise sehr geprägt.
Sie hat für mich die Begriffe Liebe, Leidenschaft, Loyalität, Vertrauen, Treue, Geduld und Integrität geprägt. Es ging damals auseinander, weil die biologische Uhr tickte und ich aber noch nicht bereit war für Kinder.

Sie ist heute meine besten Freundin und wir haben gerade gestern wieder drüber gesprochen, dass wenn ich damals einen Funken mehr Mut gehabt hätte diesen Schritt zu gehen. Wir heute glücklich verheiratet wären und wahrscheinlich 2 Kinder hätten.
Ausserdem waren wir zusammen ein so unglaublich gutes Team und haben wirklich viel bewegt in den 7 Jahren.

JA, eine normale Beziehung hat für mich unheimlich viel Reiz und ist das was ich möchte!

LG
Nico

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26. September 2014 um 11:30
In Antwort auf emi_12044830

Also
wenn ich mir deinen Text so durchlese... ja... dann sollte man meinen du seist der perfekte Partner.
Welche Frau wünscht sich nicht einen Mann der treu, ehrlich, humorvoll und intelligent ist?! Naja.. aber was mir bei dir, bzw. dem Text fehlt (ich kenne dich ja nicht und weiss nicht wie du wirklich bist) ist das FEUER.

Ich erwarte auch von meinem Partner treue und ehrlichkeit.
Aber ich kann zB über Dinge wie schusselig, ab und zu mal schlecht gelaunt etc. hinwegsehen, habe dafür einen Partner der mich auch... ähm ja.. anzieht. Ich brauche den gewissen Klischeefaktor! Der Mann soll auch mal die Zügel in die Hand nehmen.. und sei es rein sexuell. Oder sogar vor allem sexuell?
Der Reiz.. die Eroberung.. vl auch mal etwas "freches" Verhalten.

Ich bin der Meinung dass Sex 50% einer Beziehung ausmachen.. Orgasmus hin oder her, guter Sex ist bei mir nicht der Orgasmus, sondern die Art WIE es gemacht wird und WO.


Hi Magiic21,

hab sehr viel gegrinst, als ich Dein Feedback gelesen habe. Danke dafür!

Wir sehen das absolut gleich. Klappt es im Bett nicht, klappt es zu 95% in der Beziehung nicht. Sex ist für mich etwas wie der heilige Grahl, etwas was ich nur mit meinem Partner teile und daher so elementar wichtig. Beim Sex geht auch nach meiner Meinung nix über Qualität. Ich spreche darüber sehr offen mit meiner Partnerin um zu erfahren, was sie noch alles mag oder worauf sie neugierig ist. Irgendwann wird das offen darüber sprechen so normal, wie... keine Ahnung... zusammen duschen?!

Glaube mir, dieses freche Verhalten und Leidenschaft habe ich, denn wenn ich liebe, dann richtig! Es gibt ja auch kein bißchen schwanger!
Ich bin bei weitem alles andere als perfekt! Ich kann mir sehr schwer Namen merken, bin ab und zu vergesslich, weshalb ich mir ganz viel in meinen Terminkalender schreibe. Ich mag Symmetrie, da sie eine gewissen Ordnung und Harmonie ausstrahlen. Dabei bin ich allerdings nicht fixiert drauf. Beispiel: Angenommen wir haben zusammen gekocht und ich decke den Tisch, dann werde ich immer dafür sorgen, dass Messer und Gabel auf der Serviette symmetrisch zueinander liegen, es stört mich allerdings nicht, wenn andere das nicht tun. Es strahlt halt für mich einfach nur Harmonie und Zusammengehörigkeit aus.

Soweit erstmal.
LG Nico

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26. September 2014 um 12:16

Danke, dass Du deine Eindrücke mit mir teilst.
Hi Maskenhaft,

ich freue mich riesig über Dein Feedback und werde sehr ernsthaft darüber nachdenken, was Du beschreibst.

Sorry, ich wollte dennoch nicht das Gefühl erwecken, dass mir dadurch das miteinander sprechen in einer Beziehung nicht wesentlich wichtiger ist.

Und ja, meine Ex hat es ab und zu erschrocken, dass ich manchmal aus ihr wie aus einem offenen Buch lesen konnte. Das lag aber nur daran, dass sie für mich eindeutige Gesten machte und ich versuche meine Partnerin bewusst wahr zu nehmen. Was ich grundsätzlich nicht verkehrt finde.
Es ermöglicht mir Dinge wie... stell Dir vor, wir sind ein Paar, ich komme früher von der Arbeit und weiss, dass du zuhause als erstes gerne einen Cappuccino trinkst , wenn Du einen schlechten Tag hattest. Ohne das wir zuvor darüber gesprochen haben, dass du es so tust. Wenn ich aus irgendeiner SMS, Mail oder Telefonat das Gefühl habe, dass Du einen ganz schlechten Tag hast, dann würde Dein Cappuccino zuhause fertig stehen, sobald du die Haustür aufschliesst.

Wenn du beim Lesen meiner Nachrichten diesen Eindruck gewonnen hast, werde ich mir sehr ernsthaft Gedanken darüber machen. Ich immer darauf bedacht, niemanden zu erdrücken, auch bin ich nur im ganz entspannten Rahmen Eifersüchtig, was für mich in einer Beziehung aber auch darstellt, dass der Partner mir etwas bedeutet. Aber wie gesagt, diesbezüglich bin ich echt entspannt.

Dennoch muss man ehrlich zugeben, dass Eifersucht immer ein Gefühl von Selbstzweifel. Will mich da auch gar nicht ausschliessen, denn ich bemühe mich natürlich für meine Partnerin attraktiv und anziehend zu sein.

Was denkst du, wie ich daran arbeiten sollte, evtl. nicht diesen Fluchtreflex auszulösen oder diese Übermacht zu vermitteln?

Danke Dir.

LG
Nico

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26. September 2014 um 12:22
In Antwort auf silke_12570487

Du bist ziemlich nah dran, wie ich finde..
Lieber nwcon,

ganz großes Kino, was du da schreibst. Leider kann ich es nicht erklären, warum wir Frauen oft auf den ...-Typ stehen. Du hast Intellekt - das ist doch schon mal eine hervorragende Basis. Leider habe ich das Gefühl, dass du dich zu wirklich hilfebedürftigen Frauen hingezogen fühlst, was ich nicht gut finde. Solche sollten sich eher auf den "Gut-Mensch-Typ" stützen. Du brauchst eher eine Frau, die genauso tickt wie du selbst und ich vermute, er wäre dein kleines Hollywood

Beste Grüße und großen Respekt - mag dich, obwohl ich dich nicht kenne - na ja, doch, nach deinem Statement doch ein wenig.. (da bin ich jetzt einfach mal eingebildet )


Hi theatrala,

vielen Dank für dein liebes Posting.
Wenn Du mal im Raum Frankfurt/Main oder im Raum Osthessen bist, schreibe mir eine Nachricht, dann gehen wir zusammen einen Kaffee trinken. So kannst du dir deine Meinung bilden und mir ein persönliches Feedback geben.

LG
Nico

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26. September 2014 um 12:34

AW kritsche Fragen
Hi Cefeu,

Danke für Dein kritisches Feedback. Bin total fasziniert und sehr dankbar, dass sich fremde Menschen die Mühe machen mir zu helfen mein eigenen Fehler zu erkennen.

Was sollte ich Deiner Meinung nach ändern oder "herunterfahren" damit dieses Gefühl so nicht aufkommt? Wo überschreite ich Grenzen und wie kann ich dennoch ihr das Gefühl geben, dass ich gerne ihr Festpunkt bin, Sie immer ein ehrliches Feedback von mir bekommt und sie keine Angst haben muss, sich bei mir fallen zu lassen? Glaube das beschreibt das Gefühl der Geborgenheit, dass man seiner Partnerin geben möchte.

Danke Dir.
LG
Nico

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26. September 2014 um 12:58

Also, ehrlich gesagt...
...wäre es mir viel zu anstrengend mit Dir. Nicht weil ich ein A.... suche.
Erstens bin ich bereits verheiratet und zweitens mit einem sehr netten Mann !

Es ist nur...irgendwas lässt mich an Dir ebenfalls "schaudern" (siehe maskenhaft).
Alles wirkt abgeklärt, durchdacht, berechnend...! Und es ist einfach too much.
Ich rede und zerpflücke auch gern, bin ein Kopfmensch und werde sehr gerne tiefsinnig. Aber manchmal ist eben genug geredet, genug nachgedacht und ich will einfach mal sein. Auch mal oberflächlich, kindisch, gedankenlos, doof...was weiß ich!

Ich bin auch nicht unbedingt emotional nach außen, nicht romantisch und verklärt, aber Beziehungen auf Liebe basierend sind genau das, vor allem am Anfang. Da denkt man meist weniger ! Das fehlt bei Dir gänzlich.

Deine Erfahrungen, beruflich, wirken einschüchternd, auch wenn man selbst gut ist in seinem Job, gefragt ist, viel Geld verdient. Es scheint unvergleichbar und unerreichbar!

Du scheinst in allem "besser" zu sein, als andere. (Und sicher wirst Du das jetzt verneinen und auf Deine Schwächen hinweisen!) Und ich spreche Dir das nicht mal ab, das "Besser-sein".
Du hast auch Schwächen, sagst Du. Natürlich, die hat jeder. Aber Deine Schwächen wirken kaum nach, aufgrund Deiner vermeintlichen Stärken und Deine sehr intelligente und mitfühlende Sichtweise auf die verschiedenen Dinge. Ich bin mir meiner Schwächen auch bewusst. Dennoch habe ich mit Sicherheit einige, die von verschiedenen Personen sehr subjektiv gesehen werden (Sprich: Manch einer mag etwas an mir, ein anderer ist genau davon eher genervt!) und ich sie vielleicht deshalb selbst gar nicht als Schwäche wahrnehmen würde.

Ich drücke es mal noch ganz platt aus: Mit Deinem ständigen Gerede über Verhalten in der Beziehung, über Problemlösungen, Offenheit, Bewältigung von irgendwelchem Stresspotenzial würdest Du mir auf Dauer gehörig auf die Eier gehen!
Geredet werden muss immer mal, aber nicht über alles und jeden und dauernd. Man kann vieles auch einfach zerreden. Und vielleicht soll es helfen, aber manchmal möchte man es einfach nicht! Man will für sich sein, ob das nun gut oder schlecht ist, spielt keine Rolle. Man WILL es einfach so!

Ein Auszug von Deinen Statements, die mich u.a. schaudern lassen:

"...und ich habe sie bestimmte Fehler machen lassen!"
(wie gnädig von Dir!)

"...dass ich mit einer Partnerin gut im Team arbeiten kann und sich sowohl in Jeans als auch im Abendkleid wohlfühlt!"
(klingt nach Stellenanzeige)

"Irgendwann wird das offen darüber sprechen so normal, wie... keine Ahnung... zusammen duschen?!"
(Man darf aber schon noch eine eigenständige Person bleiben, mit eigenen Gedanken und kleinen Geheimnissen, z.B. aus der Vergangenheit?)

"Glaube mir, dieses freche Verhalten und Leidenschaft habe ich, denn wenn ich liebe, dann richtig!"
(Schwer zu glauben! Das klingt auch sehr rational!)

"Weshalb ich mich auch täglich in Ihre Situation zu versetzen versuche um mir klar zu machen, was sie meinerseits braucht oder nicht."
(Aaaaaanstrengend - für beide, vor allem wenn sie ab und zu das Gefühl bekommt, weniger zu tun, Dir nicht gerecht zu werden, es nicht zu schätzen usw.!)

Nichts für ungut, bist sicher ein guter. Aber eben anstrengend!









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26. September 2014 um 14:31

Ein gutes Hobby
Hi ti3ini3pvri,

Danke für deine Antwort, ich bin im positiven Sinne sprachlos, über deine Analyse. VIELEN DANK DAFÜR.
Lass uns mal ganz kurz über meine Anforderungen an mich selbst als Partner sprechen:

1. Wenn Du liebst, dann ehrlich und leidenschaftlich
2. Sei deinem Partner treu
3. Sei der Mensch, dem der Partner vertraut und der für ihn da ist
4. Gib deinem Partner Geborgenheit, wenn er sie brauch und die nötige Freiheit zur Selbstentfaltung und -verwirklichung.
5. Versuche Schaden von deinem Partner und deiner Familie abzuwenden und schütze sie.


Nach den ganzen Feedbacks hier, glaube ich das Punkt 4 - Geborgenheit geben, bei mir zu weit ausgeprägt ist, aber primäre Punkt 5 das Problem darstellt! Meine Familie und mein Partner sind die Personen, die ich am meisten vor Unheil schützen möchte, weil sie mir so wichtig sind. Wahrscheinlich geht das, trotz das ich es nicht krankhaft tue, zu weit und erzeugt vielleicht den Fluchtreflex.

Ich möchte niemals in den Spiegel schauen und mir selbst sagen müssen, dass ich nur halbherzig an eine Sache herangegangen bin, denn dann würde ich auch die Gefühle meine Partnerin, welche sie in mich setzt, verschwenden. Doof zu beschreiben, aber ich hoffe Du weisst, was ich meine.

Now back to your feedback.

Danke für den Exkurs. - Ich habe aber die Bezeichnung "Problemfall" nur genutzt, weil ein Freund vorgestern es zum Umschreiben meiner Situation nutzte, als ich ihn nach seiner Meinung gefragt hatte.

Ich bin mir aber sicher, dass es nicht nur an den von ihm beschriebenen "Problemfällen" liegt und das war der Grund, warum ich hier bin!

Wenn diese Frauen für mich ein "Problemfall" wären und ich es tatsächlich auch so negativ sehen würde, dann würde ich mich nicht auf eine Beziehung einlassen.
Ein Mensche, der sein Leben lang "klein" gehalten wurde und niemals etwas anderes kennengelernt hat, wird nur sehr schwer aus eigenem Wille stark werden können. Es ist nicht unmöglich, aber das Umfeld prägt uns, da bin ich auch absolut bei Dir.

Nein, ich glaube, dass es viele Menschen gibt, die durch ihre eigenes Leid stärker wurden, aber Menschen werden nicht nur durch Schicksalsschläge starkt, sondern auch aus vielen anderen Gründen.

Wenn ich merke, dass mein Partner zu der ersten Gruppe gehört, dann möchte ich diesem gerne helfen all das hinter sich zu lassen und ihm die Möglichkeit geben, dass auch sie als Mensch wieder wachsen kann.

Dann würde ich sogar anfangen zu erklären, wenn ich sage :"Ich lieben Dich", was ich an ihr liebe, damit sie niemals den Gedanken hat, ich würde sie ver@rschen.
Mit dem "das es mir nicht helfen würde" meinte ich, dass ich nicht den Kopf frei bekomme, wenn ich weiss, das mein Schatz zuhause nur am leiden ist!

Genauso kann ich es offen ansprechen und drüber reden, wenn oder ob ein Problem besteht und denke jetzt nicht wirklich daran, dass sie wegrennen würde.
Und Du hast absolut recht mit der Aussage, dass Partnerschaft ein BUND von zweien ist! Aber ich persönlich muss vertrauen schenken um auch welches zu erhalten. Denkst Du nicht?

Meine letzte Freundin vertraute selbst mir erst richtig nach 8 Monaten Beziehung, allen anderen gar nicht oder nur ganz oberflächlich. Wem sie blind vertraut, dass ist ihrer Psychologin, weil sie eine NDA unterschrieben hat. (Verschwiegenheitsverpflichtun g) So ihre Antwort auf meine Frage, warum gerade Ihr! Selbst bei mir hat sie sich schwer getan, als ich fragte warum sagte sie:" Wer gibt mir denn die Garantie, dass du in 2 Monaten nicht abhaust und das Wissen dann gegen mich verwendest?",
Auf die Fragen, wie sie tiefes Vertrauen in einer Beziehung sieht, antwortete sie: "Es ist mir absolut unverständlich wieso man das tun sollte, den es ist doch nur ein gegenseitiges "am Sack haben", weil ich etwas über dich weiss, was dir schaden könnte." - Hand auf's Herz, das ist O-Ton.

Das Ponyhofsprichtwort ist bei uns allgegenwärtig, ich bin Spring- und Buschreiter mit bronzenem Leistungsabzeichen in Dessur und Springen.
Wenn die meisten deiner Freunde Reiter sind, dann ist dieses Sprichwort im Reitstall quasi ein Kalauer.

Ich sagte ja, das Umfeld prägt, aber für mich bedeutet es "das Leben ist nicht immer einfach und zeitweise sehr gemein, aber lerne aus deinen Fehlern und werde stärker dadurch.
Denn ein gemachter Fehler aus dem man nichts lernt, wurde umsonst begangen."

Danke für Deinen Ideen, geprägt hat mich und mein Bilder vor allem meine 7 jährige Beziehung mit einer 6 Jahre älteren Frau, wodurch ich viele Werte gelernt habe, die ich heute selbst einfordere. Glaube das ich daher unheimlich viel mitgenommen habe bzw. auch unangenehm gelernt habe.

Habe dadurch aber auch selbst erfahren, wie unangenehm ein Mensch sein kann, der Tachelis redet und absolut ehrlich ist. Aber heute bin ich es selbst so, wobei ich noch immer die Weitsicht habe, Dinge verbal schonender zu erklären, als manch andere Menschen. Naja, auf jedenfall habe ich erst wesentlich später erkannt, wie wertvoll genau diese Art Menschen im eigenen Leben sind.

Habe auch sehr oft über das Bild "in deiner Glaskugel" nachgedacht und weiss nicht, wie ich damit zurecht kommen würde. Wenn mein Partner leidet, leide auch ich im gewissen Maß, daran dass ich arbeiten gehen muss, kann ich nur sehr wenig ändern. Normal behaviour in a commercial world.

Wenn meine Partnerin unter meiner Abwesenheit so sehr leidet, belastet mich das sehr. Alles was normales Vermissen ist, Vorfreude etc. ist super und geht mir ja genauso. Wenn Sie aber jeden Sonntag auf Montag quasi die Nacht durchweint, weil ich Montag morgen breisen muss und evtl. eine ganze Woche nicht da bin, da belastet mit das. Verstehst du was ich meine? Ich meine, ich lasse sie ja nicht alleine, sondern bin ich Gedanken ganz viel bei meinem Partner, aber physikalisch ist es halt doch ein Alleinelassen.

Bezüglich Dominanz hoffe ich noch immer auf ein ausgeglichenes Konzept, daher kommt auch meine Einstellung Fordern & Fördern. Wenn ich nicht dominat sein muss, kann ich mich ganz fallen lassen, weil ich weiss, der Partner hat alles gerade im Griff.

Wenn der Partner das auch noch kann, dann ist eine Abwechslung in der Beziehung möglich, denn ich mag dieses alten Rollenbild nicht!

Danke.
LG
Nico

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26. September 2014 um 15:46
In Antwort auf vesta_12503867

Also, ehrlich gesagt...
...wäre es mir viel zu anstrengend mit Dir. Nicht weil ich ein A.... suche.
Erstens bin ich bereits verheiratet und zweitens mit einem sehr netten Mann !

Es ist nur...irgendwas lässt mich an Dir ebenfalls "schaudern" (siehe maskenhaft).
Alles wirkt abgeklärt, durchdacht, berechnend...! Und es ist einfach too much.
Ich rede und zerpflücke auch gern, bin ein Kopfmensch und werde sehr gerne tiefsinnig. Aber manchmal ist eben genug geredet, genug nachgedacht und ich will einfach mal sein. Auch mal oberflächlich, kindisch, gedankenlos, doof...was weiß ich!

Ich bin auch nicht unbedingt emotional nach außen, nicht romantisch und verklärt, aber Beziehungen auf Liebe basierend sind genau das, vor allem am Anfang. Da denkt man meist weniger ! Das fehlt bei Dir gänzlich.

Deine Erfahrungen, beruflich, wirken einschüchternd, auch wenn man selbst gut ist in seinem Job, gefragt ist, viel Geld verdient. Es scheint unvergleichbar und unerreichbar!

Du scheinst in allem "besser" zu sein, als andere. (Und sicher wirst Du das jetzt verneinen und auf Deine Schwächen hinweisen!) Und ich spreche Dir das nicht mal ab, das "Besser-sein".
Du hast auch Schwächen, sagst Du. Natürlich, die hat jeder. Aber Deine Schwächen wirken kaum nach, aufgrund Deiner vermeintlichen Stärken und Deine sehr intelligente und mitfühlende Sichtweise auf die verschiedenen Dinge. Ich bin mir meiner Schwächen auch bewusst. Dennoch habe ich mit Sicherheit einige, die von verschiedenen Personen sehr subjektiv gesehen werden (Sprich: Manch einer mag etwas an mir, ein anderer ist genau davon eher genervt!) und ich sie vielleicht deshalb selbst gar nicht als Schwäche wahrnehmen würde.

Ich drücke es mal noch ganz platt aus: Mit Deinem ständigen Gerede über Verhalten in der Beziehung, über Problemlösungen, Offenheit, Bewältigung von irgendwelchem Stresspotenzial würdest Du mir auf Dauer gehörig auf die Eier gehen!
Geredet werden muss immer mal, aber nicht über alles und jeden und dauernd. Man kann vieles auch einfach zerreden. Und vielleicht soll es helfen, aber manchmal möchte man es einfach nicht! Man will für sich sein, ob das nun gut oder schlecht ist, spielt keine Rolle. Man WILL es einfach so!

Ein Auszug von Deinen Statements, die mich u.a. schaudern lassen:

"...und ich habe sie bestimmte Fehler machen lassen!"
(wie gnädig von Dir!)

"...dass ich mit einer Partnerin gut im Team arbeiten kann und sich sowohl in Jeans als auch im Abendkleid wohlfühlt!"
(klingt nach Stellenanzeige)

"Irgendwann wird das offen darüber sprechen so normal, wie... keine Ahnung... zusammen duschen?!"
(Man darf aber schon noch eine eigenständige Person bleiben, mit eigenen Gedanken und kleinen Geheimnissen, z.B. aus der Vergangenheit?)

"Glaube mir, dieses freche Verhalten und Leidenschaft habe ich, denn wenn ich liebe, dann richtig!"
(Schwer zu glauben! Das klingt auch sehr rational!)

"Weshalb ich mich auch täglich in Ihre Situation zu versetzen versuche um mir klar zu machen, was sie meinerseits braucht oder nicht."
(Aaaaaanstrengend - für beide, vor allem wenn sie ab und zu das Gefühl bekommt, weniger zu tun, Dir nicht gerecht zu werden, es nicht zu schätzen usw.!)

Nichts für ungut, bist sicher ein guter. Aber eben anstrengend!









Ein sehr offenes Wort.
Hi Knautschkuh,

Danke für deine sehr offenen Wort. In einigen Punkten finde ich mich wirklich wieder.

Ich gebe zu, dass ich ein sehr analytischer Mensch bin, der immer versucht um die Ecke zu denken. Daher kommt bestimmt auch, dass ich Dinge gerne verstehe um sie nachvollziehen zu können.

Dennoch bin ich ein sehr emotionaler Mensch, aber versuche hier ganz bewusst, meine Emotionen außen vor zu lassen, da es wirklich um ein Analyse meines Verhaltens geht und ich wissen möchte, was meine Fehler sind und wie ich daran arbeiten kann.

Ziel ist jedoch nicht und war es nie in irgendeiner Form perfekt zu werden, sondern einfach ein guter Partner! Außerdem gibt es keinen perfekten Menschen, dazu sind wir auch gar nicht gemacht. Trete selbst in Fettnäpfchen, weil ich manchmal nicht genau rüberbringen kann, was ich ausdrücken möchte.

Ich gehe vor allem mal auf die Punkte ein, die dich haben schaudern lassen.

(habe die Punkte aus deinem Posting rauskopiert und vor und hinter meine Antworten immer eine --> <-- gemacht.
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"...und ich habe sie bestimmte Fehler machen lassen!"
(wie gnädig von Dir!)

--> Auch wenn es sich so liest, hat es gar nichts mit gnädig sein zu tun, sondern es war der Wille, sie vor wirklich bösen Konsequenzen zu beschützen, die ich kenne, weil ich diese Entscheidung in meinem Leben mal getroffen habe. Ich habe ihre gesagt, was daraus resultiert und ihr Dinge aufgezeigt, woran sie nicht gedacht hatte, wenn Sie dann dennoch ganz bewusst diese Entscheidung trifft, ist das ok für mich, ich stehe dennoch unvermindert hinter ihr, denn ich werfe mir dann nicht vor, dass ich ihr nicht von meinen eigenen Erfahrungen erzählt habe. <--
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"...dass ich mit einer Partnerin gut im Team arbeiten kann und sich sowohl in Jeans als auch im Abendkleid wohlfühlt!"
(klingt nach Stellenanzeige)

--> Im Team arbeiten ist mir persönlich wichtig, da ich sehr gerne Sachen anpacke, wovor sich andere vielleicht scheuen.
Sei es eine Reitanlage ausbauen, zu renovieren oder wie, mit ganz besonders mit meiner Exfreundin im Einsatzfall ein unglaublich gutes Team zu bilden.

Ich bin kein Snop! Das soll heissen, ich laufe auch nicht die ganze Zeit im Anzug herum sondern wühle auch mal im Dreck und habe keinen Stress damit beim Pferd den Pferdeapfel mit der Hand aus den Hufen zu holen, wenn es aus irgendeinem Grund notwendig ist.

Das heisst im Umkehrschluss, dass mein Beuteschema keine "Püppchen" umfasst, welches sich für alles zu schade sind, sondern reelle echte Frauen mit dem Herz am richtigen Fleck und Verstand.
Das sollte damit einfach nur klar werden. <--
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"Irgendwann wird das offen darüber sprechen so normal, wie... keine Ahnung... zusammen duschen?!"
(Man darf aber schon noch eine eigenständige Person bleiben, mit eigenen Gedanken und kleinen Geheimnissen, z.B. aus der Vergangenheit?)
--> Ja, definitiv und absolut. Das Beispiel kam mir so in den Sinn, weil ich Freunde kenne, die fast ausflippen, wenn der Partner das Bad betritt, während sie duschen. <--
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--> Der folgende Punkt hat mich echt getroffen, da ich ihn nie so gesehen habe! Wollte immer nur das zurückgeben, was sie nach meinem Gefühl auch für mich getan hat. Wollte niemals das Gefühl erzeugen, dass sie mir nicht gerecht wird oder werden könnte mit dem was sie tut.

Hast du eine Idee, wie ich daran arbeiten kann ohne einer zukünftigen Partnerin gegenüber gleichgültig zu wirken? Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, wo die Grenze ist, da ich natürlich gerne meine Partnerin quasi auf Händen trage. <--


"Weshalb ich mich auch täglich in Ihre Situation zu versetzen versuche um mir klar zu machen, was sie meinerseits braucht oder nicht."

(Aaaaaanstrengend - für beide, vor allem wenn sie ab und zu das Gefühl bekommt, weniger zu tun, Dir nicht gerecht zu werden, es nicht zu schätzen usw.!)
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Geredet werden muss immer mal, aber nicht über alles und jeden und dauernd. Man kann vieles auch einfach zerreden. Und vielleicht soll es helfen, aber manchmal möchte man es einfach nicht! Man will für sich sein, ob das nun gut oder schlecht ist, spielt keine Rolle. Man WILL es einfach so!

--> Ich kann Sachen akzeptieren und ich kann es problemlos akzeptieren, wenn mir jemand sagt, er möchte über irgendwas nicht reden.

Aber Du hast recht, wenn ich Dinge nicht verstehe, frage ich nach und spreche drüber, um sie zu verstehen. (in einer Beziehung) Wahrscheinlich wird daraus manchmal genau dieses zerreden. Werde zukünftig ganz stark darauf achten.

Das war ein unglaublich wertvoller Punkt auf den Du mich quasi gestossen hast. Danke!<--

LG
Nico

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26. September 2014 um 16:01

Was erwartest du von einer Beziehung?
Hi Coconutkissed,

Danke für die klare Darstellung und das pinpointen auf mein Verhalten.

Was erwartest du von einer Beziehung? Du schreibst, dass du dich selbst an den Haaren aus dem Dreck ziehen möchtest und Lösungen selbst finden.

In wie weiter verlangst Du dabei Unterstützung und Rückhalt bei deinem Partner oder forderst Du es ein?

Ich weiss, dass die folgende Frage sehr individuell ist, aber dennoch stelle ich sie.
Wo ist für dich die Grenze zwischen Desinteresse/Gleichgültigkeit und angemessener Zurückhaltung des Partners, wenn Du z.B. im Dreck steckst?

Würdest Du selbständig kommen und die fehlenden Attribute einfordern?

Wie gesagt, ich will KEINE Krücke sein und sehe mich selbst auch nicht so, denn die wirft man wieder weg, sobald man laufen kann, das ist mir absolut bewusst.

Ich versuche einfach nur ein verlässlicher, vertrauensvoller und liebender Partner zu sein. Befürchte aber, dass ich in der Vergangenheit eher damit genau das Gegenteil erreicht habe.

Habe wirklich schon mit mehreren vertrauten Menschen darüber gesprochen, aber nie etwas greifbares, was mich betrifft zurückbekommen. Deshalb Danke ich euch sehr für eure Offenheit.

LG
Nico

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26. September 2014 um 16:09

Hmmm
Vielleicht bist du eh mehr ... als du glaubst.

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26. September 2014 um 16:13
In Antwort auf mitzi_12117839

Hmmm
Vielleicht bist du eh mehr ... als du glaubst.

Hmmm
Huhu Schubberle,

kannst Du mir kurz erklären, was Du meinst ? Hast Du meine Antworten Posting weiter unten gelesen?

Danke
LG
Nico

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26. September 2014 um 16:40

Hmmm... gute Frage
Jetzt muss ich echt auch schmunzeln...

Ich sehe das nämlich auch als Aufmerksamkeit. Sie dürfen nur nicht alltäglich werden, glaube dann verlieren Sie an Bedeutung. Hab ihr ab und zu eine einzelne Rose mit gebracht, weil die für mich mehr aussagt, als ein ganzer Strauß oder wir waren letztens noch spazieren am Fluss, ich hatte einen schönen Kieselstein in Herzform gefunden und hab Ihr den beim Abschied abends gegeben.

Naja, sie hat herzhaft darüber gelacht, weil sie meinte das er nur mit ganz viel Phantasie wie ein Herz aussieht. Cest la vi - aber er kam von Herzen.

Wie geht ihr damit um, dass nicht alles zerdacht wird? Wo ist für euch bei die Grenzen zwischen Zurückhaltung und Gleichgültigkeit?

Die letzte Frage ist gut. Habe mich ehrlich noch nie damit auseinandergesetzt. Wenn man eine analytisch denkenden Partner an seiner Seite hat, dann kann das in vielen Fällen bestimmt echt hilfreich sein, aber irgendwann auch echt nerven bzw. viel kaputt machen. Wenn ich ihn dann noch Liebe, halt ich es so lange aus, bis jegliches Gefühl wahrscheinlich weg oder betäubt ist. Aber wahrscheinlicher für mich wäre, dass ich irgendwann sage, STOP - bis hier hin und nicht weiter, wenn wir eine Beziehung führen wollen, dann müssen wir etwas ändern!

Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Ruder aus der Hand gegeben wird?
Mich hat nie jemand soweit unterstützt, das ich das Gefühl hätte haben können.

Grundsätzlich verstehe ich aber was du sagen möchtest, sobald man das eigene Ruder aus der Hand gibt ist man "ferngesteuert", war wahrscheinlich grundsätzlich erstmal ein ganz schlimmes Gefühl ist, oder ?

Danke
LG
Nico

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26. September 2014 um 17:23

Insgesamt sehr interessantes Thema
Meine letzte Partnerin war ebenfalls ein sehr großer Problemfall. Irrsinnig große Probleme in der Vergangenheit und Gegenwart.
Ich lernte diese Dinge natürlich erst im Laufe der Beziehung kennen. Sie hatte auch große berufliche Probleme, kam aber vor allem immer von selbst damit zu mir und wollte meine Meinung wissen bzw was ein guter Schritt wäre. Sie selbst wollte nie Entscheidungen treffen, aus Angst eine Entscheidung könnte "falsch" sein.
Dann ja, müsste sie sich ja selbst die "Schuld" dafür geben.

Ich war wirklich sehr für diese Frau habe sie unterstützt wo ich konnte. Wir haben immer über alles reden können, allerdings war das Problem, dass sobald es um Themen in unserer Beziehung ging, war reden wenig bis kaum möglich.
Es zog sie "runter", schon alleine wenn man überhaupt mal etwas in der Beziehung angesprochen hat. Das war natürlich sehr frustrierend für mich, weil es entsprechend Einseitig wurde.

Auch von ihr habe ich im Laufe der Beziehung stets positive Dinge gehört, dass ich tolle Eigenschaften habe die es in ihren früheren Beziehungen nicht gab, wie toll ich auf sie beim Sex eingehe etc. ... Naja sie hat sich vor ein paar Wochen von mir getrennt.

Ist bei mir vielleicht nochmal etwas anders als bei unserm OP, aber ich musste schon etwas an mich denken. Naja die Frau an meiner Seite war aber wirklich sehr extrem, ist vor jedem Problem weg gelaufen, wirklich vor jedem, da Probleme welcher Art auch immer, sich negativ auf ihre Stimmung ausgewirkt hat... naja das Leben ist nun mal nicht immer nur schön.
Selbst ihre Mutter hat mir gesagt das sie ihre Tochter dies bezüglich nicht versteht und ich nichts "falsch" gemacht habe. Diese Frau hat wirklich vor allem die Augen verschlossen und wenn man bzw ich versucht habe MIT ihr an unserer Beziehung zu arbeiten, kam sehr selten input von ihr, schlimmer noch, ich würde Dinge zerreden, dabei sind wir fast nie zu einem Ergebnis gekommen, entsprechend tauchte nach einer Weile das eine oder andere Thema nochmal auf...

Naja, was cefeu geschrieben hat, hat mich durchaus manchmal und in evtl in etwas anderer Form an meine Ex erinnert. Ich denke sowas kannte sie bislang noch nicht und hat sich entsprechend unter Druck gesetzt gefühlt, wobei es ich sie nie aktiv unter Druck gesetzt habe. Ich habe mich eben um die Partnerschaft gekümmert, daher gab es wohl für sie keinen ersichtlichen Grund, Dinge die mal nicht so liefen, auf mich zu schieben. Aber auf sich selbst wollte sie ja auch nie gucken, da das ja dann die Stimmung drückt....

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26. September 2014 um 17:37

Dein Posting
Hallo Silke,

vielen Dank für dein Post. Würdest du mir den Gefallen tun und die Antwortpostings auch lesen? Ich glaube da bereits grundsätzliche Probleme erkannt zu haben. Würde gerne nachdem ich dein Post gelesen habe, auch deine Meinung dazu hören.

Danke Dir.

LG Nico

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26. September 2014 um 18:13
In Antwort auf sammie_12568666


Hi Magiic21,

hab sehr viel gegrinst, als ich Dein Feedback gelesen habe. Danke dafür!

Wir sehen das absolut gleich. Klappt es im Bett nicht, klappt es zu 95% in der Beziehung nicht. Sex ist für mich etwas wie der heilige Grahl, etwas was ich nur mit meinem Partner teile und daher so elementar wichtig. Beim Sex geht auch nach meiner Meinung nix über Qualität. Ich spreche darüber sehr offen mit meiner Partnerin um zu erfahren, was sie noch alles mag oder worauf sie neugierig ist. Irgendwann wird das offen darüber sprechen so normal, wie... keine Ahnung... zusammen duschen?!

Glaube mir, dieses freche Verhalten und Leidenschaft habe ich, denn wenn ich liebe, dann richtig! Es gibt ja auch kein bißchen schwanger!
Ich bin bei weitem alles andere als perfekt! Ich kann mir sehr schwer Namen merken, bin ab und zu vergesslich, weshalb ich mir ganz viel in meinen Terminkalender schreibe. Ich mag Symmetrie, da sie eine gewissen Ordnung und Harmonie ausstrahlen. Dabei bin ich allerdings nicht fixiert drauf. Beispiel: Angenommen wir haben zusammen gekocht und ich decke den Tisch, dann werde ich immer dafür sorgen, dass Messer und Gabel auf der Serviette symmetrisch zueinander liegen, es stört mich allerdings nicht, wenn andere das nicht tun. Es strahlt halt für mich einfach nur Harmonie und Zusammengehörigkeit aus.

Soweit erstmal.
LG Nico

Hmm
das klingt alles so wie in einem Film..

zusammen kochen etc.

Ich finde schon dass ein Mann Anstand haben soll, aber eben auch den sündhaften Mann der es wert ist sich zu "verbrennen" ruhig mal zeigen kann.

Über Sex reden.. ja.. ich habs lieber mein Mann probierts aus und dann sag ich "JA GENAU DAS.....".. wenn ich ihm sagen würde "das mag ich" würds mir komisch vorkommen wenn er es so ferngesteuert macht.

Dominante Männer sind sexy

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26. September 2014 um 21:41

'Ich kann etwas manipulativ sein, nutzte das aber rein um meine Partnerin zu unterstützen '
du meine güte!!! du bist total abgehoben. kein wunder, dass du nicht merkst warum die frauen laufen gehen.
jemanden, der so über allen dingen steht bzw. sich einbildet es zu tun, finde ich unerträglich. du hälst dich für unfehlbar und textest und manipulierst wohl so lange, bis dein gegenüber genervt aufgibt, weil es gar keinen zweck hat mit dir zu diskutieren.
du bist immer der klügere, der schlauere, der bessere und die anderen haben dir und deiner meinung zu folgen oder sind halt zu dumm dafür.

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