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Muss man sich zwingen ein lebenlang treu zu sein?

19. Januar 2006 um 1:31

Hallo,

in dem Forum "Psychologie und Beziehung" habe ich schon meinen Fall geschildert und möchte dieses hier nun nicht mehr so umfangreich nachholen.
Ich habe dieses "Unterforum" über Treue erst heute entdeckt und bin sehr erstaunt und glücklich über die unterschiedlichen Meinungen hier. Im obrigen Forum wurde ich fast ausschließlich verurteilt und es wurde wenig versucht mich zu verstehen.

Nur so viel zu meiner Situation: Ich (26) heirate in ein paar Monaten meinen Freund (37), mit dem ich seit 7 Jahren zusammen bin. Aber ich schaffe es einfach nicht treu zu sein. Nach 4 Jahren Treue (vorher war ich auch untreu), habe ich mich nun in meinen Arbeitskollegen verliebt. Aber meinen Mann möchte ich trotzdem nicht verlassen. Ich liebe ihn, auch, wenn das hier evtl. auch wieder angezweifelt wird. Ich selbst verurteile mich zu tiefst und es tut mir gut zu lesen, dass ich nicht die einzige bin, die fremd geht, Gewissenbisse hat und es trotzdem nicht sein lassen kann.
Es ist also ein absolutes Gefühlschaos. Mein Freundeskreis scheint nur aus Moralaposteln zu bestehen, die in mir die absolute Sünderin sehen. Mein Freund habe ich schon vorgeschlagen eine offene Beziehung zu führen, aber das kann er nicht.

Deswegen versuche ich nun hier mein Glück mit einer allgemeinen Frage:

Muss man sich wirklich zwingen ein lebenlang treu zu sein?

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19. Januar 2006 um 7:20

Man muß sich nicht zwingen ein lebenlang treu zu sein
man die Möglichkeit eine "offene Beziehung" zu führen und auch das Singledasein ist keine Schande.

Betrügereien und das was Du da machst,finde ich persönlich zum kotzen.

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19. Januar 2006 um 8:34

Was hat
zwang in einer Beziehung zu suchen?

Entweder man ist sich treu oder man ist es nicht. *provokation aus*

Liebe 26anna26

so wie du das hier schreibst, würde ich dir raten, nicht zu heiraten. Bleib Single, sag deinem Freund, dass du nicht treu sein kannst oder willst und warte ab, wie er reagiert.

Wenn sich jemand schon fragt, ob man sich zwingen kann ein lebenlang treu zu sein, der sollte auf jeden Fall die Finger vom heiraten lassen. Denn Zwingen kann man sich nicht.

Wenn Dein Freund einer offenen Beziehung nicht zustimmen kann, dann bleibt halt nur die Trennung - alles andere wäre mehr als nur unfair, denn Treu willst du ja nicht sein.

Manchmal kann man im leben halt nicht alles haben.

Vielleicht findest du dann jemanden, der einer offenen Beziehung zustimmt.

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19. Januar 2006 um 8:35

Tja
dann solltest du das heiraten sein lassen

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19. Januar 2006 um 8:57

Offene Beziehung - das kann er nicht.
deine schilderung ist an einem entscheidenden punkt unvollständig.

da du deinem mann eine offene beziehung vorgeschlagen hast wird er, davon gehe ich aus auch über die hintergründe deines ansinnens informiert sein.
wenn er die offene beziehung abgelehnt hat, hat er entweder deinen wunsch nach anderen partnern generell abgelehnt oder er hat signalisiert, dass er wenn er es schon nicht verhindern kann nichts davon wissen will.
in beiden fällen ist eure beziehung zeitlich befristet.
das unterscheidet nicht sehr von den meisten anderen beziehungen, nur dass die zunächst mit dem anspruch auf dauerhaftigkeit geführt werden während bei dir nur die frage ist "wie lange geht das gut"

manndel

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19. Januar 2006 um 9:21
In Antwort auf wilke_12876453

Tja
dann solltest du das heiraten sein lassen

@missblendax
ist es das was du auch tun wirst? das heiraten sein lassen?
meiner erinnerung nach, hattest du doch eine ähnliche geschichte. standest kurz vor der hochzeit mit einem mann, von dem du sagst dass du ihn aufrichtig liebst, und konntst trotzdem nicht nein sagen zu einer affäre/ONS mit einem kollegen.

lässt du als resultat und konsequenz dessen, ebenfalls das heiraten sein?

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19. Januar 2006 um 9:38

Zu deiner frage..
"muss man sich zwingen ein lebenlang treu zu sein"? NEIN - muss man nicht. sollte man auch nicht, wenn dies eine lebenseinstellung ist, die man nicht leben will. keiner kann und sollte von dir verlangen, dass du dich dein rest deines lebens verstellst und bedürfnisse unterdrückst, die du eigentlich ausleben willst.

ABER
diese bedürfnisse auszuleben ist eine sache - seinen partner damit lebenslang zu betrügen, hintergehen und bewusst in kauf zu nehmen, dass du ihn wieder und wieder verletzt, auf lange frist vielleicht sogar zerstörst, ist eine andere sache.
dein freund und du, ihr habt eine grundlegen andere einstellung hierzu. er will treue, du eine offene beziehung. beides sind funktionierende "beziehungsformen", wenn beide sich einig sind. sind sie es nicht, wird diese beziehung unausweichlich mit viel leid verbunden sein - für beide. wollt ihr euch das wirklich antun?

weiterhin frage ich mich, warum du deinen freund überhaupt heiraten willst?! du sagst du bist VERLIEBT in deinen kollegen, du sagst nicht du willst ihn fi..en. das sind zwei verschiedene paar schuhe. wenn du nicht einmal gefühlsmässig ganz und gar davon bei deinem freund bist, dann würde ich es auch ganz sein lassen.

dein freundeskreis als moralaposteln zu betiteln, weil sie dir nicht den freischein zum fremdpoppen unterschreiben wollen, finde ich schon bezeichnend.

mein rat an dich, sofern ich dir überhaupt einen rat geben kann - heirate nicht!
mit 26 hast du noch soviel zeit zum heiraten - und dann einen mann, der deine einstellung teilt.

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19. Januar 2006 um 9:51
In Antwort auf miyu_12895279

@missblendax
ist es das was du auch tun wirst? das heiraten sein lassen?
meiner erinnerung nach, hattest du doch eine ähnliche geschichte. standest kurz vor der hochzeit mit einem mann, von dem du sagst dass du ihn aufrichtig liebst, und konntst trotzdem nicht nein sagen zu einer affäre/ONS mit einem kollegen.

lässt du als resultat und konsequenz dessen, ebenfalls das heiraten sein?

@missblendax
Das würde mich jetzt auch einmal interessieren. Manche Ratschläge sind doch recht einfach und platt formuliert und helfen nicht wirklich.
Ich danke euch trotzdem allen sehr. Werde Montag zu einem Gespräch bei einem Seelenklempner gehen und gucken, ob der mich "heilen" kann von meinen "Fehltritten" oder ob es besser ist die Hochzeit, auf die ich mich seit 7 Jahren freue, nun doch nicht statt finden zu lassen.

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19. Januar 2006 um 9:52
In Antwort auf shena_12375982

Man muß sich nicht zwingen ein lebenlang treu zu sein
man die Möglichkeit eine "offene Beziehung" zu führen und auch das Singledasein ist keine Schande.

Betrügereien und das was Du da machst,finde ich persönlich zum kotzen.

Keine Liebe
Das Problem ist nicht dein Hang mit anderen Männern Sex zu haben, sondern die fehlende Liebe zu deinem Freund.Natürlich kann es in jeder Beziehung mal passieren,dass einer fremdgeht-Menschen machen Fehjler.Nur wenn es so ist wie bei dir,dass du es die ganze Zeit machst und es nicht lassen kannst,dann ist es etwas anderes!Es gibt zwei Gründe, warum man in einer Beziehung treu ist,wenn man den anderen liebt: Man könnte einfach nicht jemanden so verletzen den man liebt(liebt man jemanden,so will man doch nur das beste für den jenigen) und zweitens noch viel wichtiger: Man WILL gar keinen anderen,sondern nur seinen Partner.Sicherlich gibt es Menschen die so was wie diese offene Beziehung führen.Keine Ahnung was bei denen ist.Aber gerade wenn du gerne diese offene Beziehung hättest und nicht unter Zwängen und all so was wie du es schreibst leben willst,kannst du doch nicht heiraten. Heiratet man jemanden dann ist es kein lockeres Miteinander leben mehr,sondern etwas besonderes,man schwört sich ewige Treu,... bis an sein Lebens Ende.Wenn du das nicht kanns ,dann kannst du auch nicht heiraten. Warum trennst du dich nicht von ihm und hast soviel sex mit anderen wie du willst-ohne schlechtes Gewissen und ohne ihn dabei so zu verletzen?!Wenn du irgendwann jemanden treffen solltest und dich wirklich in ihn verliebst,dann wirst du merken, dann du gar keine Lust hast ihn zu bbetrügen!

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19. Januar 2006 um 9:55

Danke für deine Worte...
wie wahr!!!!

Ich werd sie mir nun ausdrucken und im Zweifelsfall immer wieder lesen.

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19. Januar 2006 um 9:57

@chaotin
vertrauen kommt von treue und geht auch mit ihr.

ein sehr schöner spruch - gefällt mir - merk ich mir

herzlichst,
t.

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19. Januar 2006 um 10:08

Mein rat
heirate nicht, wenn du nicht treu sein kannst. du kannst ne menge ärger kriegen dann mal bei der scheidung. ich kann dich verstehen. ich kann mir nicht vorstellen mein ganzes leben mit dem selben menschen zu verbringen.

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19. Januar 2006 um 10:09

@einundvierziger
Du schreibst:
" Behalte dir Freiräume in denen du genau das tun kannst, was für dich richtig ist. Auch wenn es so aussieht, als ob du deinem Freund/Mann gegenüber in Sünde und Lüge lebst, das ist die Gesellschaft und die sogenannte Moral die das heraufbeschwören."

Hast du ihren Tread nicht gelesen? Sie will ihren Freund in ein Paar Monaten heiraten - gleichzeit will sie ihn immer wieder betrügen. Eine offene Beziehung will er nicht.

Wäre es dann nicht besser zu schreiben: "Behalte deine Freiräume - aber heirate nicht bzw. trenne dich von ihm, wenn er dein lebensmodell nicht leben kann und will".

Was hat das mit einem "Liebeszwang" von seiner Seite aus zu tun? Ist es nicht eher so, dass sie ihm "ihre Lebenseinstellung" aufzwingen möchte?

Sie haben darüber - wenn ich mich recht entsinne - gesprochen. Sie will eine offene Beziehung eingehen - dies will er nicht. Somit sind doch alle Fakten auf dem Tisch. Sie will trotzdem nicht auf einen f.... außerhalb verzichten. Also sind diese Lebensansichten nicht vereinbar und eine Trennung die folgerichtige Konsequenz.

Alles andere bringt für beide Seiten nur Verletzungen - und das kann doch nicht gewollt sein, oder?

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19. Januar 2006 um 10:18
In Antwort auf irvin_12561992

@einundvierziger
Du schreibst:
" Behalte dir Freiräume in denen du genau das tun kannst, was für dich richtig ist. Auch wenn es so aussieht, als ob du deinem Freund/Mann gegenüber in Sünde und Lüge lebst, das ist die Gesellschaft und die sogenannte Moral die das heraufbeschwören."

Hast du ihren Tread nicht gelesen? Sie will ihren Freund in ein Paar Monaten heiraten - gleichzeit will sie ihn immer wieder betrügen. Eine offene Beziehung will er nicht.

Wäre es dann nicht besser zu schreiben: "Behalte deine Freiräume - aber heirate nicht bzw. trenne dich von ihm, wenn er dein lebensmodell nicht leben kann und will".

Was hat das mit einem "Liebeszwang" von seiner Seite aus zu tun? Ist es nicht eher so, dass sie ihm "ihre Lebenseinstellung" aufzwingen möchte?

Sie haben darüber - wenn ich mich recht entsinne - gesprochen. Sie will eine offene Beziehung eingehen - dies will er nicht. Somit sind doch alle Fakten auf dem Tisch. Sie will trotzdem nicht auf einen f.... außerhalb verzichten. Also sind diese Lebensansichten nicht vereinbar und eine Trennung die folgerichtige Konsequenz.

Alles andere bringt für beide Seiten nur Verletzungen - und das kann doch nicht gewollt sein, oder?

@haiko1
mein reden

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19. Januar 2006 um 11:40

Lieber Josef
ob ER sie trotz ihrer Lebenseinstellung heiraten will, wissen wir beide nicht - hier schießt du ins blaue.

so jetzt will ich auch einfach mal ins blaue hineinschießen und behaupten, dass er ihr gesagt hat, dass er sie unter diesen Voraussetzungen nicht heiraten will - sie aber weder auf ihn und ihre seitensprünge verzichten will und somit anfängt zu lügen - oder aber, und das finde ich genauso schlimm - sie anfängt, sich zu verbiegen und versucht "treu" zu sein und es gibt dann irgend wann einmal einen Ausbruch - und die Verletzungen, die man ja schon jetzt vermeiden kann, fangen so richtig an.

Und was hat das mit "Moralapostel" zu tun, wenn ich sag, wenn die Lebenseinstellung nicht zu einander passt, dann sollten sie sich besser trennen?

Lieber Josef, anscheindend ist jeder, der nicht so - wie schreibst du - "intelektuell" ist wie du - und somit eine ganz andere Meinung vertritt - ein Moralapostel.

Aber von mir aus - dann bin ich halt ein Moralapostel.

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19. Januar 2006 um 12:15

Nun gut..
aber was haben deine Ausführungen mit dem vorliegenden Fall zu tun?

Geht doch bitte mal darauf ein und nicht nur so abstrakt, wie du es tust mit deinen Aussagen, dass es auch andere Umgangsformen etc. gibt. Dies ist nämlich unbestritten. Nur weil du für dich entschieden hast, dass bestimmte Lebensformen für dich nicht richtig sind, müssen sie doch für andere nicht ebenfalls falsch sein. Jeder so wie er es mag und brauch )

Hier ist es doch so, dass sie auf der einen Seite die Freiheit will, auch noch andere Beziehungen (nenne sie jetzt absichtlich NICHT Affären) haben will, aber gleichzeitig aber auch einen Ehemann. Sie hat ihn auf eine offene Beziehung angesprochen.

ER hat aber in einem Gespräch gesagt, dass gerade dass für ihn nicht in Frage kommt. Das ER damit nicht leben könne.

Jetzt sage mir mal bitte, ob bei so unterschiedlichen Lebenseinstellungen eine Ehe gut gehen kann und ob es nicht zwangsläufig dazu führt, dass es zu Verletzungen kommt.

Ist da nicht eine Trennung besser und jeder kann mit seiner Lebenseinstellung "glücklich" werden.
Warum sollten sie sich diesen Stress dann überhaupt antun, wo doch beide wissen, dass sie mit der Lebenseinstellung des anderen nicht klar kommen werden.

Und dies hat rein gar nichts mit Religion oder von der Gesellschaft vorgegebenen Umgangsformen zu tun.

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19. Januar 2006 um 12:16

Nein,...man kann es nicht erzwingen,
weil dieser Zwang einen immer wieder in Betrügen treibt und weil man mit diesem Zwang selber unglücklich ist. Aber, du hast doch noch die Gelegenheit zu entscheiden was du willst,....du MUST doch nicht heiraten! Dann lebe doch deine Wünsche aus, ohne diese "Fessel" der gesellschaftlichen Moral. Dein Fremdgehen ist deinem Partner gegenüber mit oder ohne Trauschein sicherlich das gleiche für ihn, Betrug. Aber damit umzugehen ist in einer Ehe doch viel komplizierter als in der Partnerschgaft ohne Trauschein. Warum heiratest du? Versuche doch dich und deine Gefühle auf die reihe zu bringen,..... heiraten kannst du immer noch, vielleicht sogar nen anderen? Glaube mir, eine geheime Affäre in einer Ehe ist nicht der Idealfall,....laß es. Paul

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19. Januar 2006 um 12:26

Jetzt muß ich aber mal
etwas Partei für Haiko ergreifen. Auch wenn wir nicht unbedingt einer Meinung sind, was die Untreue betrifft, aber was er sagt, stimmt im wesentlichen.
Sie betrügt ja nicht die Gesellschaft, sondern ihren Partner. Und der will es nun mal nicht, daß sie es tut. Ergo haben sie in diesem wichtigen Punkt verschiedene Meinungen. Und das kann auf Dauer nicht gutgehen. Das ist wie wenn einer Kinder will und der andere nicht.

Deshalb finde ich es besser, dann den Schlußstrich zu ziehen und nicht nur nicht zu heiraten sondern die Partnerschaft ganz aufzugeben. Denn wenn sie absolut nicht treu sein kann, wäre es für alle beteiligten besser. Der Mann würde nicht betrogen werden und sie müßte nicht mit einer Lüge leben.

Sie sagt, es hat schon ganz am Anfang der Beziehung begonnen. Das gibt mir zu denken. Ich war 7 Jahre absolut treu und hatte nie den Wunsch, mit einem anderen Mann zu schlafen. Und dann ist es passiert. Ich habe mich nicht verliebt, er ist mir sympatisch aber eine Beziehung möchte ich nicht mit ihm haben. Aber es war eine sehr starke körperliche Anziehungskraft auf beiden Seiten da und ich habe dem nachgegeben.
Für mich gibt es wohl einen Unterschied zwischen körperlicher und "geistiger" Treue, aber für die meisten ist das nicht trennbar.

Ich denke nicht daß ich gesündigt habe (das Wort allein schon....grusel) und ich habe keine Angst vorm Fegefeuer, weil ich an solch einen Quatsch nämlich nicht glaube. Aber mir ist sehr wohl bewußt, daß ich meinen Partner verletzen würde, wüßte er davon. Und das ist doch letzlich der Punkt. Ich bin weder der Gesellschaft noch jemandem hier im Forum Rechenschaft schuldig, aber mir selber gegenüber muß ich es verantworten.

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn sie WEISS, daß sie nicht treu sein kann/will, sollte sie ihren Mann gegenüber ehrlich sein, auch wenn er die Konsequenzen daraus zieht. Liebe ist nämlich auch, einen Menschen loslassen zu können.

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19. Januar 2006 um 12:29
In Antwort auf lally_11969332

Jetzt muß ich aber mal
etwas Partei für Haiko ergreifen. Auch wenn wir nicht unbedingt einer Meinung sind, was die Untreue betrifft, aber was er sagt, stimmt im wesentlichen.
Sie betrügt ja nicht die Gesellschaft, sondern ihren Partner. Und der will es nun mal nicht, daß sie es tut. Ergo haben sie in diesem wichtigen Punkt verschiedene Meinungen. Und das kann auf Dauer nicht gutgehen. Das ist wie wenn einer Kinder will und der andere nicht.

Deshalb finde ich es besser, dann den Schlußstrich zu ziehen und nicht nur nicht zu heiraten sondern die Partnerschaft ganz aufzugeben. Denn wenn sie absolut nicht treu sein kann, wäre es für alle beteiligten besser. Der Mann würde nicht betrogen werden und sie müßte nicht mit einer Lüge leben.

Sie sagt, es hat schon ganz am Anfang der Beziehung begonnen. Das gibt mir zu denken. Ich war 7 Jahre absolut treu und hatte nie den Wunsch, mit einem anderen Mann zu schlafen. Und dann ist es passiert. Ich habe mich nicht verliebt, er ist mir sympatisch aber eine Beziehung möchte ich nicht mit ihm haben. Aber es war eine sehr starke körperliche Anziehungskraft auf beiden Seiten da und ich habe dem nachgegeben.
Für mich gibt es wohl einen Unterschied zwischen körperlicher und "geistiger" Treue, aber für die meisten ist das nicht trennbar.

Ich denke nicht daß ich gesündigt habe (das Wort allein schon....grusel) und ich habe keine Angst vorm Fegefeuer, weil ich an solch einen Quatsch nämlich nicht glaube. Aber mir ist sehr wohl bewußt, daß ich meinen Partner verletzen würde, wüßte er davon. Und das ist doch letzlich der Punkt. Ich bin weder der Gesellschaft noch jemandem hier im Forum Rechenschaft schuldig, aber mir selber gegenüber muß ich es verantworten.

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn sie WEISS, daß sie nicht treu sein kann/will, sollte sie ihren Mann gegenüber ehrlich sein, auch wenn er die Konsequenzen daraus zieht. Liebe ist nämlich auch, einen Menschen loslassen zu können.

Na da sind...
wir ja mal einer Meinung - hast es sogar noch besser als ich auf den Punkt gebracht )

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19. Januar 2006 um 17:21

Nicht fair
Warum hackst du so auf Haiko rum? Er wurde betrogen und ist jetzt verletzt. Ist doch klar, daß er vieles vielleicht etwas einäugig betrachtet.

Natürlich muß man sich nicht zwingen. Die Frage ist aber doch, bin ich dann überhaupt fähig eine Beziehung einzugehen?

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20. Januar 2006 um 7:36

Lieber Josef
du sollst vielleicht mal richtig lesen, denn ich habe bereits geschrieben, das Zwang - egal in welcher Form, nichts in einer Beziehung zu suchen hat. Somit soll und darf mich sich nicht zu etwas zwingen, dass man nicht leben kann oder will.

Aber muss man deshalb - um auf das Eingangsposting zurückzukommen - den Partner oder wie man ihn auch immer bezeichnen will, eine Lebensweise aufzwingen, die dieser nicht leben will oder kann?

Wenn diese Lebensweisen doch so sehr unterschiedlich sind, wie im vorliegenden Fall - sie will wohl eine offene Beziehung - er nicht - warum sich diesem Stress aussetzen und heiraten - ich glaube nämlich nicht, dass ER seine Lebensweise so einfach umstellen kann, genauso wenig wie die Fragestellerin dies wohl kann.

Wie auch schon gesagt, wenn dies Dein Lebensmodell ist und du dies für dich all absolut richtig empfindest, müssen andere, die diese Lebenseinstellung nicht teilen, nicht engstirnig oder sonst was sein.

Und was hat das alles mit einer "gleichberechtigen" Partnerschaft zu tun? Aber da gehen unser Meinungen doch wohl sehr weit auseinander. Und dies hat jetzt nichts damit zu tun, dass ich betrogen wurde.

Vielleicht bin ich altmodisch, da ich bisher immer nach dem Grundsatz gelebt habe "Was du nicht willst, dass dir man tut, das füge keinem anderen zu". Und ich denke mal, so zu leben ist nicht das schlechteste - auch wenn man hier als Moralapostel etc. verschriehen wird.

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20. Januar 2006 um 9:10

Es ist letztendlich
alles eine reine Definitionssache und somit sehr subjektiv.

Du glaubst anscheindend, dass deine "Weltanschauung" der Weisheit letzter Schluss ist - nun gut, vielleicht für dich, weil du es so für dich definiert hast.

Aber bist letztendlich nicht du engstirnig, wenn du versuchst, deine Weltanschauung, dein Lebensstiel anderen aufdrängen zu müssen.

Mir drängt sich hier der Eindruck auf, dass du anscheindend mit deiner Weltanschauung, deinem lebensstiel wohl doch nicht so glücklich bist, wie du behauptest, ansonsten wären deine Aussagen nicht immer so "unter aller ... , wenn Forumsteilnehmer eine andere Weltanschauung, einen anderen Lebensstiel haben.

Ich hab ein dickes fell und meinetwegen hau bei mir drauf - ich kann damit leben - und stelenweise habe ich das auch irgendwie provoziert mit meinen Aussagen.

Aber es gibt hier auch leute, die nicht so ein dickes fell haben, die verzweifelt sind - auch wenn die vom "anderen Lager" sind, muss man bei diesen Menschen nicht auch noch dann die unterste Schublade aufmachen und drauf hauen. Aber dies hat auch was mit einer Lebenseinstellung zu tun.

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20. Januar 2006 um 9:40
In Antwort auf jaiden_12250220

Keine Liebe
Das Problem ist nicht dein Hang mit anderen Männern Sex zu haben, sondern die fehlende Liebe zu deinem Freund.Natürlich kann es in jeder Beziehung mal passieren,dass einer fremdgeht-Menschen machen Fehjler.Nur wenn es so ist wie bei dir,dass du es die ganze Zeit machst und es nicht lassen kannst,dann ist es etwas anderes!Es gibt zwei Gründe, warum man in einer Beziehung treu ist,wenn man den anderen liebt: Man könnte einfach nicht jemanden so verletzen den man liebt(liebt man jemanden,so will man doch nur das beste für den jenigen) und zweitens noch viel wichtiger: Man WILL gar keinen anderen,sondern nur seinen Partner.Sicherlich gibt es Menschen die so was wie diese offene Beziehung führen.Keine Ahnung was bei denen ist.Aber gerade wenn du gerne diese offene Beziehung hättest und nicht unter Zwängen und all so was wie du es schreibst leben willst,kannst du doch nicht heiraten. Heiratet man jemanden dann ist es kein lockeres Miteinander leben mehr,sondern etwas besonderes,man schwört sich ewige Treu,... bis an sein Lebens Ende.Wenn du das nicht kanns ,dann kannst du auch nicht heiraten. Warum trennst du dich nicht von ihm und hast soviel sex mit anderen wie du willst-ohne schlechtes Gewissen und ohne ihn dabei so zu verletzen?!Wenn du irgendwann jemanden treffen solltest und dich wirklich in ihn verliebst,dann wirst du merken, dann du gar keine Lust hast ihn zu bbetrügen!

Danke für eure Beiträge!
Sie haben mich sehr zum Denken angeregt. Besonders die Beiträge von Haike und Einundvierziger. Wahrscheinlich bin ich nur eine Geisel der Gesellschaft und schaffe es nicht aus den Moralvorstellungen dieser auszubrechen, weil die Liebe zu meinem Freund zu stark ist und ich nur daran denke, wie sehr ich ihn verletze. Auch, wenn das für einige hier nicht nachvollziehbar ist, dass man trotzdem seinen Menschen über alles liebt. Auch wenn man ihn betrügt.

Ihr habt euch so viel Mühe gegeben, nun wollte ich euch auch nicht im Unklaren lassen, wie es bei mir weiter geht:

Ich habe in den letzten beiden Tagen über 50 Bewerbungen geschrieben, damit ich von der Stelle weg komme, wo ich IHN sehe; habe gestern einen Termin gemacht bei einem Psychodoktor, der darauf spezialisiert ist und werde dieses Wochenende meinen Freund noch einmal ganz klar meine Wünsche und Sehnsüchte offenbaren.

Liebe Grüße an alle hier und danke euch für eure Hilfe!!!
Anna

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20. Januar 2006 um 10:23

@josef
Lieber Josef,

ich glaube schon, das alle hier wissen, dass es auch noch andere Lebensformen - außer der monogamen - gibt. Jeder wählt aber letztendlich die Lebensform, von der er glaubt, damit glücklich zu werden. Klar- wenn man merkt, dass diese Lebensform einen doch nicht glücklich macht, muss / sollte man sie überdenken.

Aufrütteln ist ja schön und gut - aber dabei sollte es dann schon keine weiteren Verletzungen geben .

Macht man es sich in der TAt zu einfach, wenn einem seine Fehler nicht bekannt sind, die Fehler erst mal beim anderen zu suchen? Kann man in seiner ersten Verletztheit überhaupt anders reagieren - allein schon aus reinem Selbstschutz?
Ich denke mir, dass jeder - zumindest insgeheim - weis, dass er wohl auch Fehler gemacht hat, die den Betrug des Partners erst ermöglich haben (jetzt mal Partner von notorischen Fremdgänger ausgenommen).

Ist es aber nicht genauso einfach, sich lieber einen Seitensprung zu suchen, anstatt über die Probleme, die ja irgendwo versteckt vorhanden sind - und davon gehst du ja auch aus, da du von Schuld bzw. Täter/Opfer schreibst - offen und fair (evtl. unter Hilfestellung Dritter) zu reden - kann und darf man dies dann dem Springer nicht vorwerfen?

Warum ist für dich der Begriff "Treue" revisionsbedrüftig? Vielleicht weil wir heute in einer schnelllebigen "Spass- und Ellenbogengesellschaft " leben? Weil fast jeder 3 fremdgeht oder fremdgegangen ist? Das wäre dann doch wohl zu einfach.

Letztendlich soll jeder so leben, wie er es mag - wenn in einer Beziehung aber die Lebenseinstellungen nicht mehr gleich sind (soll vorkommen) und ein für beide seiten trag- und lebbarer Kompromiss nicht möglich ist, sollte die Beziehung beendet werden (ich weis: dies ist leichter geschrieben als umgesetzt). Ein krampfhaftes Zusammenhalten ist aber dann fehl am platz und führt für beide Seiten nur zu weiteren verletzungen - die absolut unnötig sind (Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.)

Daran ändert die Tatsache, dass es auch andere Lebensformen gibt rein gar nichts und da hilft auch jedes Aufrütteln nichts.

LG
Haiko

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20. Januar 2006 um 10:32

Lieber Josef
deine Grundhaltung verstehe ich ja und in gewisser Weise stimme ich mit dir überein. Aber es muß es immer der Versuch sein, andere zu missionieren? Es reicht doch, wenn die Moralapostel das immer versuchen.

Und letzlich ist es immer eine Sache der Absprache unter den Partnern. Wenn der eine Partner absolut nicht damit leben kann, daß der andere hin und wieder der Fleischeslust mit einem anderen Menschen frönt, dann verletze ich ihn, indem ich es trotzdem tue. Darum gehts doch.

Ich versuche, Leute wie Haiko zu verstehen, damit sie meine Sicht der Dinge vielleicht auch verstehen. Aber ich habe hier im Forum die Erfahrung gemacht, daß man es mit Provokationen nicht weit bringt, weil sich dann die Fronten nur verhärten.

Liebe Grüße
pk

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20. Januar 2006 um 10:35
In Antwort auf irvin_12561992

@josef
Lieber Josef,

ich glaube schon, das alle hier wissen, dass es auch noch andere Lebensformen - außer der monogamen - gibt. Jeder wählt aber letztendlich die Lebensform, von der er glaubt, damit glücklich zu werden. Klar- wenn man merkt, dass diese Lebensform einen doch nicht glücklich macht, muss / sollte man sie überdenken.

Aufrütteln ist ja schön und gut - aber dabei sollte es dann schon keine weiteren Verletzungen geben .

Macht man es sich in der TAt zu einfach, wenn einem seine Fehler nicht bekannt sind, die Fehler erst mal beim anderen zu suchen? Kann man in seiner ersten Verletztheit überhaupt anders reagieren - allein schon aus reinem Selbstschutz?
Ich denke mir, dass jeder - zumindest insgeheim - weis, dass er wohl auch Fehler gemacht hat, die den Betrug des Partners erst ermöglich haben (jetzt mal Partner von notorischen Fremdgänger ausgenommen).

Ist es aber nicht genauso einfach, sich lieber einen Seitensprung zu suchen, anstatt über die Probleme, die ja irgendwo versteckt vorhanden sind - und davon gehst du ja auch aus, da du von Schuld bzw. Täter/Opfer schreibst - offen und fair (evtl. unter Hilfestellung Dritter) zu reden - kann und darf man dies dann dem Springer nicht vorwerfen?

Warum ist für dich der Begriff "Treue" revisionsbedrüftig? Vielleicht weil wir heute in einer schnelllebigen "Spass- und Ellenbogengesellschaft " leben? Weil fast jeder 3 fremdgeht oder fremdgegangen ist? Das wäre dann doch wohl zu einfach.

Letztendlich soll jeder so leben, wie er es mag - wenn in einer Beziehung aber die Lebenseinstellungen nicht mehr gleich sind (soll vorkommen) und ein für beide seiten trag- und lebbarer Kompromiss nicht möglich ist, sollte die Beziehung beendet werden (ich weis: dies ist leichter geschrieben als umgesetzt). Ein krampfhaftes Zusammenhalten ist aber dann fehl am platz und führt für beide Seiten nur zu weiteren verletzungen - die absolut unnötig sind (Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.)

Daran ändert die Tatsache, dass es auch andere Lebensformen gibt rein gar nichts und da hilft auch jedes Aufrütteln nichts.

LG
Haiko

In der Tat
ist es so wie du sagst. Habe dem nicht viel hinzuzufügen. Außer vielleicht eins: Es muß nicht immer Probleme in der Partnerschaft geben, wenn ich Verlangen nach einem anderen Mann habe. Klingt komisch, ist aber so.

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20. Januar 2006 um 14:57

Nein
ich habe meinem ex-freund damals klipp und klar gesagt, daß ich, wenn ich sex mit anderen haben möchte, ihn auch haben werde.
ich habe das praktiziert. solange er es mitmachen bzw. dulden wollte, so lange waren wir zusammen. als er dies nicht mehr akzeptieren wollte haben sich unsere wege getrennt. wir verstehen uns immer noch, haben auch ab und an sex miteinander.

ich denke mal, daß man damit offen umgehen sollte - und ggf. einer von beiden die konsequenzen ziehen.

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20. Januar 2006 um 16:09
In Antwort auf lally_11969332

Nicht fair
Warum hackst du so auf Haiko rum? Er wurde betrogen und ist jetzt verletzt. Ist doch klar, daß er vieles vielleicht etwas einäugig betrachtet.

Natürlich muß man sich nicht zwingen. Die Frage ist aber doch, bin ich dann überhaupt fähig eine Beziehung einzugehen?

Bock auf Sex mit anderen?Dann Single bleiben!!!
Meiner Meinung nach solltest du Single bleiben,denn bei solchen Gelüsten kann der Partner einem nur leid tun.Hoffentlich entschließt er sich die Hochzeit platzen zu lassen.Es gibt nix schöneres als den richtigen zu heiraten und für immer treu zu bleiben (auch keinen Appetit woanders holen)!!! Wer das anders sieht poppt sich besser als ewiger single durchs Leben es sei denn der Partner is genauso drauf..dann wieso nicht!?
naja bye

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20. Januar 2006 um 16:17
In Antwort auf hilla_12366103

Bock auf Sex mit anderen?Dann Single bleiben!!!
Meiner Meinung nach solltest du Single bleiben,denn bei solchen Gelüsten kann der Partner einem nur leid tun.Hoffentlich entschließt er sich die Hochzeit platzen zu lassen.Es gibt nix schöneres als den richtigen zu heiraten und für immer treu zu bleiben (auch keinen Appetit woanders holen)!!! Wer das anders sieht poppt sich besser als ewiger single durchs Leben es sei denn der Partner is genauso drauf..dann wieso nicht!?
naja bye

Wie bist du denn drauf?
Leb schön weiter in deiner Traumwelt, aber verschone uns mit deinen unqualifizierten Kommentaren!

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20. Januar 2006 um 16:57
In Antwort auf hilla_12366103

Bock auf Sex mit anderen?Dann Single bleiben!!!
Meiner Meinung nach solltest du Single bleiben,denn bei solchen Gelüsten kann der Partner einem nur leid tun.Hoffentlich entschließt er sich die Hochzeit platzen zu lassen.Es gibt nix schöneres als den richtigen zu heiraten und für immer treu zu bleiben (auch keinen Appetit woanders holen)!!! Wer das anders sieht poppt sich besser als ewiger single durchs Leben es sei denn der Partner is genauso drauf..dann wieso nicht!?
naja bye

Eben...
ist auch meine meinung.

oft habe ich den eindruck, in diesem forum geht es schlichtweg nur um die tatsache, das betrügen zu beschönigen. was sind das eigentlich für leute, die es klasse finden, dass es menschen gibt, die wie wild durch die gegend vögeln und das unter dem deckmäntelchen der selbstfindung tun und damit signalisieren, dass sie im grunde unfähig sind, eine ordentliche beziehung zu führen.

was soll der quatsch, einem menschen zuzugestehen, in einer festen partnerschaft fremdzuvögeln? was ist den das für eine beziehung ?? ist es überhaupt eine ?

ich gebe dir völlig recht knutschkugel2 !! auch ich teile nicht die meinung, dass man sich zwingen muss, treu zu sein.

wenn man der meinung ist, dass man das nicht schafft, dann sollte man für sich sein und keinem partner aufzwingen, diese lebenseinstellung zu teilen. also ich würde mich glattweg bedanken: vielleicht schleppt der / diejenige ja nach einer solchen poppaktion auch noch irgendwelchen blumenkohl oder schlimmeres mit nach hause. wer so verantwortungslos mit einer beziehung umgeht, der wird im "eifer des gefechts" garantiert nicht an schutz denken.....

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20. Januar 2006 um 16:58
In Antwort auf lally_11969332

Wie bist du denn drauf?
Leb schön weiter in deiner Traumwelt, aber verschone uns mit deinen unqualifizierten Kommentaren!

Jetzt
sag nicht, du findest das auch noch richtig ?!?!

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20. Januar 2006 um 17:01
In Antwort auf skywalker24

Jetzt
sag nicht, du findest das auch noch richtig ?!?!

Nein
ich finde nur die Aussage sehr krass. Ich habe meine Meinung dazu schon gesagt. Auch ich finde, sie sollte nicht heiraten.

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20. Januar 2006 um 17:04
In Antwort auf irvin_12561992

Lieber Josef
du sollst vielleicht mal richtig lesen, denn ich habe bereits geschrieben, das Zwang - egal in welcher Form, nichts in einer Beziehung zu suchen hat. Somit soll und darf mich sich nicht zu etwas zwingen, dass man nicht leben kann oder will.

Aber muss man deshalb - um auf das Eingangsposting zurückzukommen - den Partner oder wie man ihn auch immer bezeichnen will, eine Lebensweise aufzwingen, die dieser nicht leben will oder kann?

Wenn diese Lebensweisen doch so sehr unterschiedlich sind, wie im vorliegenden Fall - sie will wohl eine offene Beziehung - er nicht - warum sich diesem Stress aussetzen und heiraten - ich glaube nämlich nicht, dass ER seine Lebensweise so einfach umstellen kann, genauso wenig wie die Fragestellerin dies wohl kann.

Wie auch schon gesagt, wenn dies Dein Lebensmodell ist und du dies für dich all absolut richtig empfindest, müssen andere, die diese Lebenseinstellung nicht teilen, nicht engstirnig oder sonst was sein.

Und was hat das alles mit einer "gleichberechtigen" Partnerschaft zu tun? Aber da gehen unser Meinungen doch wohl sehr weit auseinander. Und dies hat jetzt nichts damit zu tun, dass ich betrogen wurde.

Vielleicht bin ich altmodisch, da ich bisher immer nach dem Grundsatz gelebt habe "Was du nicht willst, dass dir man tut, das füge keinem anderen zu". Und ich denke mal, so zu leben ist nicht das schlechteste - auch wenn man hier als Moralapostel etc. verschriehen wird.

Recht
hast du.

da bin ich wohl auch mit meinen 40 jahren einer dieser gräßlichen moralapostel, für die eine beziehung das a und o ist und die - übrigend ganz ohne zwang (für die anderen zur info) - geführt wird.

ich hasse diese beschönigungen. was soll das - soll das eigentlich nur von den eigenen unzulänglichkeiten ablenken und den anderen signalisieren, dass man alles unter der fahne "wir sind doch alles nur menschen" abtun kann ?

wo bleibt denn da die achtung vor sich selbst und vor allem vor dem partner ? hat er nicht das recht, eine ruhige partnerschaft einzugehen - frei von diesem stress, den er in der form nicht will ?
mein mann würde einen hass kriegen, wenn ich auf einmal auf dem trip wäre, ich wollte durch die gegend vögeln weil ich mich nicht zwingen kann, ihm treu zu bleiben. in letzter konsequenz gehören solche menschen in den ar... getreten und allein gelassen. dann können sie poppen soviel sie wollen, ohne rücksicht auf irgendwen, weil: da ist ja keiner......

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20. Januar 2006 um 17:06
In Antwort auf lally_11969332

Nein
ich finde nur die Aussage sehr krass. Ich habe meine Meinung dazu schon gesagt. Auch ich finde, sie sollte nicht heiraten.

Da
gebe ich dir mehr als recht. sie SOLLTE nicht heiraten. aber auch da denkt sie wahrscheinlich wieder nur an sich, weil: sie will es ja....

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20. Januar 2006 um 18:30
In Antwort auf skywalker24

Da
gebe ich dir mehr als recht. sie SOLLTE nicht heiraten. aber auch da denkt sie wahrscheinlich wieder nur an sich, weil: sie will es ja....

Bist du selbst betrogen worden...
...oder warum so aggressiv und voreingenommen?

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20. Januar 2006 um 18:54
In Antwort auf skywalker24

Eben...
ist auch meine meinung.

oft habe ich den eindruck, in diesem forum geht es schlichtweg nur um die tatsache, das betrügen zu beschönigen. was sind das eigentlich für leute, die es klasse finden, dass es menschen gibt, die wie wild durch die gegend vögeln und das unter dem deckmäntelchen der selbstfindung tun und damit signalisieren, dass sie im grunde unfähig sind, eine ordentliche beziehung zu führen.

was soll der quatsch, einem menschen zuzugestehen, in einer festen partnerschaft fremdzuvögeln? was ist den das für eine beziehung ?? ist es überhaupt eine ?

ich gebe dir völlig recht knutschkugel2 !! auch ich teile nicht die meinung, dass man sich zwingen muss, treu zu sein.

wenn man der meinung ist, dass man das nicht schafft, dann sollte man für sich sein und keinem partner aufzwingen, diese lebenseinstellung zu teilen. also ich würde mich glattweg bedanken: vielleicht schleppt der / diejenige ja nach einer solchen poppaktion auch noch irgendwelchen blumenkohl oder schlimmeres mit nach hause. wer so verantwortungslos mit einer beziehung umgeht, der wird im "eifer des gefechts" garantiert nicht an schutz denken.....

Wenn man sich zwingt,....
dann wird man doch erst unzufrieden, oder? Außerdem, bin ich nicht Beziehungsfähig weil ich eine langjährige Affäre habe?.... auch wenn ich seit 20 Jahren verheiratet bin ( ohne Mord und Totschlag). Beide Ehen verlaufen "normal" (wenn es sowas gibt),..... wobei ich zugebe, das die Affäre natürlich nur überlebt, weil sie heimlich ist. Aber bitteschön, wer beurteilt denn, was daran Richtig oder Falsch ist? Ich beschönige garnicht das eine Affäre was "Richtiges" sein sollte,.... ich beschönige auch nicht, das der unwissende Partner ja vielleicht ganz glücklich ist (eben weil er nichts weiß),..... ich persönlich möchte auch keinen Freibrief für wildes rumpoppen. Uns hat es damals halt "erwischt", als wir schon gebunden waren und wir sind mit BEIDEM zufrieden. Weder Freibrief noch Zwang können solche Beziehungen und Wünsche klären , verhindern oder vermeiden! Jeder muß eh selber damit klar kommen, und meine Heimlichkeiten beruhen z.T. mit darauf, das ich keinem weh tun will. Klingt komisch, weil es ja so wäre wenn es doch rauß kommt, aber ich meine mit keinem weh tun auch MICH, denn eine Trennung würde mir auch weh tun. Jeder ist da eben doch Egoist, Alle hier sind irgentwie Egoisten. LG Paul.

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23. Januar 2006 um 12:18
In Antwort auf randa_12687216

Bist du selbst betrogen worden...
...oder warum so aggressiv und voreingenommen?

Nein,
ich bin noch nie betrogen worden und ich habe selbst nicht betrogen.

aber diese scheiße, mit der hier lug und trug rechtfertigt wird, ist doch unerträglich. bist du etwa so eine, die mit 'nem gebundenen typ in die kiste hüpft und dann sagt: aber es war doch nicht so schlimm, schließlich kann das ja jedem mal passieren, denn wir sind ja nur menschen ?!?

arme welt: dann können wir uns ja auf was freuen, wenn alle so denken wie du .....

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23. Januar 2006 um 12:34
In Antwort auf aled_12717377

Wenn man sich zwingt,....
dann wird man doch erst unzufrieden, oder? Außerdem, bin ich nicht Beziehungsfähig weil ich eine langjährige Affäre habe?.... auch wenn ich seit 20 Jahren verheiratet bin ( ohne Mord und Totschlag). Beide Ehen verlaufen "normal" (wenn es sowas gibt),..... wobei ich zugebe, das die Affäre natürlich nur überlebt, weil sie heimlich ist. Aber bitteschön, wer beurteilt denn, was daran Richtig oder Falsch ist? Ich beschönige garnicht das eine Affäre was "Richtiges" sein sollte,.... ich beschönige auch nicht, das der unwissende Partner ja vielleicht ganz glücklich ist (eben weil er nichts weiß),..... ich persönlich möchte auch keinen Freibrief für wildes rumpoppen. Uns hat es damals halt "erwischt", als wir schon gebunden waren und wir sind mit BEIDEM zufrieden. Weder Freibrief noch Zwang können solche Beziehungen und Wünsche klären , verhindern oder vermeiden! Jeder muß eh selber damit klar kommen, und meine Heimlichkeiten beruhen z.T. mit darauf, das ich keinem weh tun will. Klingt komisch, weil es ja so wäre wenn es doch rauß kommt, aber ich meine mit keinem weh tun auch MICH, denn eine Trennung würde mir auch weh tun. Jeder ist da eben doch Egoist, Alle hier sind irgentwie Egoisten. LG Paul.

Hey paul
wenn du deine affäre als so legitim siehst, warum erzählst du deiner ehefrau nicht davon? wenn sie ebenfalls nichts dagegen hat, ist deine affäre sogar tatsächlich legitim - so aber, ist es BETRUG. sich das schön zu reden ist eine leistung auf die man keineswegs stolz sein sollte.

ich verurteile keine "lebenseinstellungen". wer nicht treu sein kann, sollte sich nicht dazu zwingen. aber - das BETRÜGEN und HINTERGEHEN, das verurteile ich - und das tust du.
du führst eine DREIECKSbeziehung - meinst du es ist fair dann nicht ALLE DREI zu befragen ob sie damit leben können und wollen? es mag ja sein dass deine geliebte damit zurecht kommt, damit hast du aber nur zwei meinungen von drei beteiligten. du triffst eine entscheidung für und hinter dem rücken deiner frau - DAS ist unfair.

warum lässt du deine ehefrau nicht selbst entscheiden, ob sie so leben will? wunderbar und ideal wenn für euch alle sie will, wenn nicht, ist auch das ihr gutes recht. die entscheidungsfreiheit, die hat sie verdient nach all den jahren. mit welchem recht enthältst du ihr das?

lieben bedeutet auch loslassen.

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23. Januar 2006 um 12:39

Das
nenn ich mal eine gute idee.

wenn du es nicht schaffen solltest, treu zu sein, dann trenn dich, lass deinen freund mit deinen komischen vorstellungen in ruhe und popp in der gegend rum nach lust und laune.

nicht, dass ich das schlimm finden würde. solche leute wie du gibts wahrscheinlich zu hauf. aber ich finde es absolut beschissen von dir, dass du deinem freund diesen (in seinen augen.....) mist aufzwingen willst. denn er will ja eine "normale" beziehung ohne den stress, permanent daran denken zu müssen, dass die von ihm auserwählte vielleicht am wochenende nach einem kneipen- oder was-auch-immer-besuch fremdvögeln geht, weil sie da gerade lust zu hat.

dein freund tut mir leid. wie gesagt: nichts gegen deine einstellung. wenn du so veranlagt bist, bitte schön. aber dann zieh dein ding alleine durch und verlange nicht von deinem partner, dass er diesen bullshit mitmacht.

und mal ehrlich: ich hätte von einem partner die nase ohnehin gestrichen voll, wenn ich jedes mal denken müsste, dass sich da was anbahnen könnte, bloß weil ihm da wer über den weg gelaufen ist, der jetzt wieder ein potentieller fickpartner werden könnte.

hier geht es nicht um moral: was du machst, musst du vor dir selbst verantworten. und wenn du der meinung bist, dass du so ganz gut leben kannst, zieh dein ding alleine durch. aber so egoistisch zu sein und vom freund zu verlangen, dass er dein spielchen mitmacht, weil du gerade bock auf beide oder vielleicht irgendwann sogar auf drei oder vier hast (wer weiß, wem ein typ nicht genügt, dem genügen dann bald vielleicht auch zwei nicht mehr), halte ich für sehr vermessen.

trenn dich von deinem freund.
gib ihm wenigstens das gefühl, dass in dieser welt so worte wie treue und ehe noch eine bedeutung haben, auch wenn die für dich offenbar nur heiße luft sind...

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23. Januar 2006 um 12:47
In Antwort auf miyu_12895279

Hey paul
wenn du deine affäre als so legitim siehst, warum erzählst du deiner ehefrau nicht davon? wenn sie ebenfalls nichts dagegen hat, ist deine affäre sogar tatsächlich legitim - so aber, ist es BETRUG. sich das schön zu reden ist eine leistung auf die man keineswegs stolz sein sollte.

ich verurteile keine "lebenseinstellungen". wer nicht treu sein kann, sollte sich nicht dazu zwingen. aber - das BETRÜGEN und HINTERGEHEN, das verurteile ich - und das tust du.
du führst eine DREIECKSbeziehung - meinst du es ist fair dann nicht ALLE DREI zu befragen ob sie damit leben können und wollen? es mag ja sein dass deine geliebte damit zurecht kommt, damit hast du aber nur zwei meinungen von drei beteiligten. du triffst eine entscheidung für und hinter dem rücken deiner frau - DAS ist unfair.

warum lässt du deine ehefrau nicht selbst entscheiden, ob sie so leben will? wunderbar und ideal wenn für euch alle sie will, wenn nicht, ist auch das ihr gutes recht. die entscheidungsfreiheit, die hat sie verdient nach all den jahren. mit welchem recht enthältst du ihr das?

lieben bedeutet auch loslassen.

Ich weiß selber das es unfair ist und das es ein Betrug ist.
Das in Frage zu Stellen würde bedeuten, das ich nicht weiß, wie das Leben funktioniert. Natürlich wäre die generelle Offenheit der Idaelfall,...so wie es in der gesamten GEsellschaft so sein müßte,....ist es aber nicht! Nirgends! Ja, ich treffe die Entscheidung für mein Leben zum Teil nur für mich, auch hiunter dem Rücken meiner Frau,....ich bin da Egoist so wie viele andere Menschen auch. Jader Mensch ist Egoist, auf verscheidenen Gebieten aber jeder denkt zuerst an sich, es ist sein Leben! Wer sagt, das es IMMER gerecht zugeht?Manchmal kann eben nur ein Teil gerecht gelebt werden, ich kann es nicht jedem gerecht machen,..und mir auch noch. Kannst du es JEDEM gerecht machen?.... in Beziehung, Freundschaft, Job, Familie,....wo auch immer? Ich rede mir selber nicht ein, das das was ich tue un Ordnung ist und ich darauf noch stolz sein kann! ne,.... so kalt bin ich nicht. Aber ich habe für mich und mein Leben beschlossen, das ich es so machen werde, weil es für MICH z.Z. der machbare Weg ist. Melde sich doch mal jemand, der es IMMER ALLEN gerecht machen kann, der von sich sagen kann, das er nicht egoistisch denkt! Sicherlich gibt es weniger "verwerfliche" Lebenseinstellungen und egoistische Ansichten, und ansonsten ist mir sowas auch fern, aber in diesem Punkt setze ich MICH eben einfach durch, weil es mir sonst nicht so gut gehen würde. Punkt. LG Paul

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23. Januar 2006 um 12:56
In Antwort auf aled_12717377

Ich weiß selber das es unfair ist und das es ein Betrug ist.
Das in Frage zu Stellen würde bedeuten, das ich nicht weiß, wie das Leben funktioniert. Natürlich wäre die generelle Offenheit der Idaelfall,...so wie es in der gesamten GEsellschaft so sein müßte,....ist es aber nicht! Nirgends! Ja, ich treffe die Entscheidung für mein Leben zum Teil nur für mich, auch hiunter dem Rücken meiner Frau,....ich bin da Egoist so wie viele andere Menschen auch. Jader Mensch ist Egoist, auf verscheidenen Gebieten aber jeder denkt zuerst an sich, es ist sein Leben! Wer sagt, das es IMMER gerecht zugeht?Manchmal kann eben nur ein Teil gerecht gelebt werden, ich kann es nicht jedem gerecht machen,..und mir auch noch. Kannst du es JEDEM gerecht machen?.... in Beziehung, Freundschaft, Job, Familie,....wo auch immer? Ich rede mir selber nicht ein, das das was ich tue un Ordnung ist und ich darauf noch stolz sein kann! ne,.... so kalt bin ich nicht. Aber ich habe für mich und mein Leben beschlossen, das ich es so machen werde, weil es für MICH z.Z. der machbare Weg ist. Melde sich doch mal jemand, der es IMMER ALLEN gerecht machen kann, der von sich sagen kann, das er nicht egoistisch denkt! Sicherlich gibt es weniger "verwerfliche" Lebenseinstellungen und egoistische Ansichten, und ansonsten ist mir sowas auch fern, aber in diesem Punkt setze ich MICH eben einfach durch, weil es mir sonst nicht so gut gehen würde. Punkt. LG Paul

@paul
nein, man kann es nie alles gerecht machen und ja, das Leben ist nicht fair.
bis Samstag morgen dachte ich auch, dass ich nie "betrügen" würde (*fragendguck* hab ich das eigentlich? - egal) aber ich war ehrlich zu meiner Frau. Ich hätte es auch verheimlichen können. Nun gut, jetzt kannst du natürlich sagen, dass ich mein schlechtes Gewissen (was ich noch nicht einmal habe) erleichtern wollte oder dass es bei uns ne andere Geschichte ist. Aber hierum ging es mir gar nicht, ich wollte und konnte nicht lügen, weil ich weis, was lügen anrichten können. Vielleicht verstehst du ja, was ich damit sagen will - ich kann es halt zur Zeit nicht besser ausdrücken.

Trotzallem bin ich der Auffassung, dass, wenn sich zwei Lebenseinstellungen wie im vorliegenden Fall nicht unter einen Hut zu bringen sind, eine Trennung das sinnvollste wäre.

Aber letztendlich muss dies jeder für sich entscheiden.

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23. Januar 2006 um 16:13
In Antwort auf irvin_12561992

@paul
nein, man kann es nie alles gerecht machen und ja, das Leben ist nicht fair.
bis Samstag morgen dachte ich auch, dass ich nie "betrügen" würde (*fragendguck* hab ich das eigentlich? - egal) aber ich war ehrlich zu meiner Frau. Ich hätte es auch verheimlichen können. Nun gut, jetzt kannst du natürlich sagen, dass ich mein schlechtes Gewissen (was ich noch nicht einmal habe) erleichtern wollte oder dass es bei uns ne andere Geschichte ist. Aber hierum ging es mir gar nicht, ich wollte und konnte nicht lügen, weil ich weis, was lügen anrichten können. Vielleicht verstehst du ja, was ich damit sagen will - ich kann es halt zur Zeit nicht besser ausdrücken.

Trotzallem bin ich der Auffassung, dass, wenn sich zwei Lebenseinstellungen wie im vorliegenden Fall nicht unter einen Hut zu bringen sind, eine Trennung das sinnvollste wäre.

Aber letztendlich muss dies jeder für sich entscheiden.

Jeder sieht es für sein Leben anders,
und ich schätze es so ein, das eine Trennung für MICH nichts positives bringt. Eine Trennung von der freundin?- wäre kein Weg, weil es ein Loch in mein Leben reißen würde, was ich nicht will. Ich will nicht auf alles was mit ihr zusammenhängt verzichten.
Eine Trennung von meiner frau?- warum?, meine Freundin trennt sich auch nicht von ihrer Familie. Also würde ich ohne Alles da stehn. Warum sollte ich das tun? Außerdem will ich es auch nicht verlieren, nur wegen dieser einen Sache?...alles andere läuft Gut,..... nur wegen dem Gewissen? Denke daran, ich bin auch ein Egoist,....ich suche mir den Weg der für mich gut ist,...wobei ich auch an die Anderen denke und mal behaupte, das es allen Gut geht. Jaja,..... sicherlich ist das eine Betrachtungsweise,...aber ich habe schon mal geschrieben, das ich nicht der Meinung bin, deswegen ein schlechter Mensch zu sein. Es gibt genug die auf anderen Gebieten viel mehr Scheiße bauen ,...aber sie sind treu,...na jubel dann? LGPaul

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23. Januar 2006 um 16:29
In Antwort auf irvin_12561992

@paul
nein, man kann es nie alles gerecht machen und ja, das Leben ist nicht fair.
bis Samstag morgen dachte ich auch, dass ich nie "betrügen" würde (*fragendguck* hab ich das eigentlich? - egal) aber ich war ehrlich zu meiner Frau. Ich hätte es auch verheimlichen können. Nun gut, jetzt kannst du natürlich sagen, dass ich mein schlechtes Gewissen (was ich noch nicht einmal habe) erleichtern wollte oder dass es bei uns ne andere Geschichte ist. Aber hierum ging es mir gar nicht, ich wollte und konnte nicht lügen, weil ich weis, was lügen anrichten können. Vielleicht verstehst du ja, was ich damit sagen will - ich kann es halt zur Zeit nicht besser ausdrücken.

Trotzallem bin ich der Auffassung, dass, wenn sich zwei Lebenseinstellungen wie im vorliegenden Fall nicht unter einen Hut zu bringen sind, eine Trennung das sinnvollste wäre.

Aber letztendlich muss dies jeder für sich entscheiden.

@heiko und @paul
heiko, du hast nicht betrogen - du bist höchstens fremdgegangen - und das ist der große unterschied - das bedeutet achtung und respekt vor sich selbst haben, vor dem partner und der geliebten.

und paul - ich habe auch noch nicht betrogen - und ich bin fair - insbesondere zu mir selbst, weil ich auch egoistisch bin - ich stehe zu mir!!!

rike

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24. Januar 2006 um 10:37
In Antwort auf aled_12717377

Ich weiß selber das es unfair ist und das es ein Betrug ist.
Das in Frage zu Stellen würde bedeuten, das ich nicht weiß, wie das Leben funktioniert. Natürlich wäre die generelle Offenheit der Idaelfall,...so wie es in der gesamten GEsellschaft so sein müßte,....ist es aber nicht! Nirgends! Ja, ich treffe die Entscheidung für mein Leben zum Teil nur für mich, auch hiunter dem Rücken meiner Frau,....ich bin da Egoist so wie viele andere Menschen auch. Jader Mensch ist Egoist, auf verscheidenen Gebieten aber jeder denkt zuerst an sich, es ist sein Leben! Wer sagt, das es IMMER gerecht zugeht?Manchmal kann eben nur ein Teil gerecht gelebt werden, ich kann es nicht jedem gerecht machen,..und mir auch noch. Kannst du es JEDEM gerecht machen?.... in Beziehung, Freundschaft, Job, Familie,....wo auch immer? Ich rede mir selber nicht ein, das das was ich tue un Ordnung ist und ich darauf noch stolz sein kann! ne,.... so kalt bin ich nicht. Aber ich habe für mich und mein Leben beschlossen, das ich es so machen werde, weil es für MICH z.Z. der machbare Weg ist. Melde sich doch mal jemand, der es IMMER ALLEN gerecht machen kann, der von sich sagen kann, das er nicht egoistisch denkt! Sicherlich gibt es weniger "verwerfliche" Lebenseinstellungen und egoistische Ansichten, und ansonsten ist mir sowas auch fern, aber in diesem Punkt setze ich MICH eben einfach durch, weil es mir sonst nicht so gut gehen würde. Punkt. LG Paul

Nein
auch ich werde längst nicht jedem und allem gerecht. darauf resultierend treffe ich aber entscheidungen. ich FRAGE ob die menschen die mir am herzen liegen und denen ich meiner meinung nach nicht gerecht werde, ob sie damit leben können und WOLLEN. wenn ja, dann bin ich zutiefst erleichtert, wenn nicht, bedeutet dies für mich den abschied - so schwer es auch fällt.
und JA, auch wenn es schwierig ist zu glauben - so lebe ich und so setze ich meine wahrheit um. ich tue NICHTS über einen längeren zeitraum hinter dem rücken von menschen die mir nahe stehen, oder die ich gar liebe. wie sonst könnte ich erwarten, dass mir gleiches entgegen gebracht wird? gesunder egoismus MUSS sein - da gebe ich dir recht. dies bedeutet für mich aber nichts anderes, als dass ich mich eigeninitiativ von menschen trenne, die mir nicht gut tun - nicht aber, dass ich hinter den rücken derer die etwas für mich empfinden etwas über einen langfristigen zeitraum tue, was sie verletzen würde.

NIEMAND wird jedem und allem gerecht - nur wie man damit umgeht, DARUM geht es.
du lebst dein leben so wie du es für richtig hältst ist deine sache, aber ICH finde dein handeln verwerflich, feige, hochgradig egoistisch und falsch. es ist so unfassbar unfair deiner frau gegenüber - sowas hat kein mensch verdient. KEINER!

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24. Januar 2006 um 11:36

@josef
keine sorge - auf eine heiligsprechung bin ich nicht scharf.
allerdings wäre diese mir sogar lieber, als mir deine "lebenseinstellung" anzueignen.

du lässt die meinung von uns "moralaposteln" noch weniger zu als wir umgekehrt deine sicht des ganzen. stellt sich die frage wer weniger toleranter ist. ich könnte schwören ich habe mich in noch keinem thread auf dich persönlich bezogen - dies können wir aber gerne ändern, wenn dir so sehr danach ist.

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24. Januar 2006 um 15:36
In Antwort auf miyu_12895279

Nein
auch ich werde längst nicht jedem und allem gerecht. darauf resultierend treffe ich aber entscheidungen. ich FRAGE ob die menschen die mir am herzen liegen und denen ich meiner meinung nach nicht gerecht werde, ob sie damit leben können und WOLLEN. wenn ja, dann bin ich zutiefst erleichtert, wenn nicht, bedeutet dies für mich den abschied - so schwer es auch fällt.
und JA, auch wenn es schwierig ist zu glauben - so lebe ich und so setze ich meine wahrheit um. ich tue NICHTS über einen längeren zeitraum hinter dem rücken von menschen die mir nahe stehen, oder die ich gar liebe. wie sonst könnte ich erwarten, dass mir gleiches entgegen gebracht wird? gesunder egoismus MUSS sein - da gebe ich dir recht. dies bedeutet für mich aber nichts anderes, als dass ich mich eigeninitiativ von menschen trenne, die mir nicht gut tun - nicht aber, dass ich hinter den rücken derer die etwas für mich empfinden etwas über einen langfristigen zeitraum tue, was sie verletzen würde.

NIEMAND wird jedem und allem gerecht - nur wie man damit umgeht, DARUM geht es.
du lebst dein leben so wie du es für richtig hältst ist deine sache, aber ICH finde dein handeln verwerflich, feige, hochgradig egoistisch und falsch. es ist so unfassbar unfair deiner frau gegenüber - sowas hat kein mensch verdient. KEINER!

Richtig thinhahh...
diese einstellung vertrete ich auch.

eine gewisse zeit kann ich mir ansehen was mir nicht gut tut und mit mir vereinbaren, dass ich meinen gegenüber durch den zeitfaktor die möglichkeit gebe, an seinem verhalten etwas zu ändern.
tut sich dann natürlich nichts, dann werde ich aktiv und entledige mich der sachen, die mich belasten.

aber ich bin doch nicht so saudämlich und belaste mich zusätzlich mit lug und trug, immer auf der hut, immer in der sorge, dass diese unverhohlene scheiße mal auffliegen kann. wer bescheißt, muss ein verdammt gutes gedächtnis haben, damit er sich nicht irgendwann in seinen lügen verstrickt. schon alleine darauf hätte ich überhaupt keinen bock.

jeder mensch hat die wahrheit verdient. auch der eigene partner. und diese spielchen auch noch unter dem deckmäntelchen von "es tut ja keinem weh" zu verstecken, ist so was von abgeschmackt und unverschämt, dass es schon fast weh tut. die armen betrogenen können einem nur leid tun.

ehrlich währt am längsten. das sollte einem der eigene partner - wenigstens der, wenn die anderen schon wurscht sind - schon noch wert sein. sonst bleibt man besser allein....

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24. Januar 2006 um 15:38
In Antwort auf alya_12708452

@heiko und @paul
heiko, du hast nicht betrogen - du bist höchstens fremdgegangen - und das ist der große unterschied - das bedeutet achtung und respekt vor sich selbst haben, vor dem partner und der geliebten.

und paul - ich habe auch noch nicht betrogen - und ich bin fair - insbesondere zu mir selbst, weil ich auch egoistisch bin - ich stehe zu mir!!!

rike

))))))))))))))))))
ach, da gibt es unterschiede ?? das wusste ich ja gar nicht....

betrügen ist also schlimm, fremdgehen nicht oder wie soll man deine antwort deuten ???????????

armes deutschland.....

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24. Januar 2006 um 16:04

Na vielleicht
noch ein kleiner unterschied - ich habs nicht verheimlicht bzw. meine Frau angelogen.

trotzdem bin ich lieber für "klare" Verhältnisse.

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24. Januar 2006 um 16:07

Ach...
da bin ich aber froh, dass ich von einer wie dir den unterschied erklärt bekommen habe.

deiner aussage entnehme ich, dass du es selbst nicht so genau nimmst.

schönes fremdgehen noch ))

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24. Januar 2006 um 16:14

Ach...
warum verlässt er dann seine frau nicht einfach ? weil es so schön bequem ist gelle ? weil die söckchen immer frisch gewaschen sind und das essen auf dem herd steht ?

wenn sie ihn schon so lange betrügt, hätte ich sie an seiner stelle schon längst getreten. damit einen betrug zu rechtfertigen ist ja wohl gossenniveau...


und paul: naja, eben hopfen udn malz verloren - siehe vorher....

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