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Muss ich mich für 1 Kind entscheiden?

8. Dezember 2019 um 20:28 Letzte Antwort: 11. Dezember 2019 um 11:09

Hallo meine Lieben,

Ich lebe seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen. Ich habe eine Tochter (jetzt 13) mit in die Beziehung gebracht. Vor 8 Jahren wurden bei meinem Partner Depressionen diagnostiziert, welche sich auch in Übellaunigkeit und Rumnörgeln äußert. Bis vor 3 Jahren war er in Therapie und damit war es ganz gut auszuhalten.
Vor 2,5 Jahren kam unser gemeinsamer Sohn zur Welt und mein Partner ist seitdem zu Hause und schmeißt den Haushalt und hat einen kleinen Nebenjob, da ihm seine Arbeit sowieso nie Spaß gemacht hat.

So, so viel zu den Rahmenbedingungen... Jetzt zu meinem Problem: 
Ganz schrecklich ist es seit gut 1 Jahr ca, dass mein Partner ständig meine Große niedermacht, weil ihr Zimmer nicht aufgeräumt ist bzw zu unordentlich aufgeräumt ist, ihre "Haltung" nicht stimmt,... In meinen Augen (und auch in deren von Freunden und Verwandten) völlig übertrieben und ungerechtfertigt. Mit ihm reden macht es eher noch schlimmer und wenn Außenstehende mit ihm reden, dreht er alles so hin, dass die denken meine Tochter bzw ich sind schuld. Das gleiche macht er auch mit mir... Was ich tue ist falsch, keine lieben Worte, etc.

Das Schlimmste an der Sace, wenn der Streit sehr eskaliert, droht er damit, mit unserem Sohn auszuziehen - das würde mir das Herz zerreißen... Wenn ich gehe, kann ich ihn n8cht mitnehmen, das würde er nicht zulassen. Aber andererseits hab ich das Gefühl langsam meine Tochter schützen zu müssen!!!

Hat jemand ähnliches erlebt? Einen juristischen Rat? 

Ich bin so traurig gerade und finde keinen Ausweg...

Viele Dank für Eure Antworten.
LG, Pusa

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8. Dezember 2019 um 20:43

Grundsätzlich wird ein so kleines Kind ,nach Trennungen , der Mutter zugesprochen , sollte sie sich nicht nachteilig verhalten haben ...also seine Drohungen , Dir den Sohn zu entziehen , stimmt so mal nicht ....
Deine Tochter ist in der Pubertät...da lehnt man sich schon mal gegen die Eltern auf ...da muss wohl Jeder durch, auch Dein Mann ...
Wenn Eure Beziehung so verfahren ist, dass Du keine Hoffnung auf Besserung hast, musst Du handeln ...für das Wohlergehen beider Kinder 
Es gibt kostenlose juristische Beratungen ( zumindest in Großstädten) , oder das Jugendamt hilft weiter ...

es gibt immer einen Weg ...alles Liebe

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8. Dezember 2019 um 20:46
In Antwort auf nafan

Hallo meine Lieben,

Ich lebe seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen. Ich habe eine Tochter (jetzt 13) mit in die Beziehung gebracht. Vor 8 Jahren wurden bei meinem Partner Depressionen diagnostiziert, welche sich auch in Übellaunigkeit und Rumnörgeln äußert. Bis vor 3 Jahren war er in Therapie und damit war es ganz gut auszuhalten.
Vor 2,5 Jahren kam unser gemeinsamer Sohn zur Welt und mein Partner ist seitdem zu Hause und schmeißt den Haushalt und hat einen kleinen Nebenjob, da ihm seine Arbeit sowieso nie Spaß gemacht hat.

So, so viel zu den Rahmenbedingungen... Jetzt zu meinem Problem: 
Ganz schrecklich ist es seit gut 1 Jahr ca, dass mein Partner ständig meine Große niedermacht, weil ihr Zimmer nicht aufgeräumt ist bzw zu unordentlich aufgeräumt ist, ihre "Haltung" nicht stimmt,... In meinen Augen (und auch in deren von Freunden und Verwandten) völlig übertrieben und ungerechtfertigt. Mit ihm reden macht es eher noch schlimmer und wenn Außenstehende mit ihm reden, dreht er alles so hin, dass die denken meine Tochter bzw ich sind schuld. Das gleiche macht er auch mit mir... Was ich tue ist falsch, keine lieben Worte, etc.

Das Schlimmste an der Sace, wenn der Streit sehr eskaliert, droht er damit, mit unserem Sohn auszuziehen - das würde mir das Herz zerreißen... Wenn ich gehe, kann ich ihn n8cht mitnehmen, das würde er nicht zulassen. Aber andererseits hab ich das Gefühl langsam meine Tochter schützen zu müssen!!!

Hat jemand ähnliches erlebt? Einen juristischen Rat? 

Ich bin so traurig gerade und finde keinen Ausweg...

Viele Dank für Eure Antworten.
LG, Pusa

Warum? Er kann das Kind nicht nehmen. Du bist die Mutter. Er ist zudem schwer krank . Kein Gericht dieser Welt würde ihm das Kind zu sprechen. Ich würde mich trennen. Den Kindern zu liebe. 

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8. Dezember 2019 um 20:51
In Antwort auf nafan

Hallo meine Lieben,

Ich lebe seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen. Ich habe eine Tochter (jetzt 13) mit in die Beziehung gebracht. Vor 8 Jahren wurden bei meinem Partner Depressionen diagnostiziert, welche sich auch in Übellaunigkeit und Rumnörgeln äußert. Bis vor 3 Jahren war er in Therapie und damit war es ganz gut auszuhalten.
Vor 2,5 Jahren kam unser gemeinsamer Sohn zur Welt und mein Partner ist seitdem zu Hause und schmeißt den Haushalt und hat einen kleinen Nebenjob, da ihm seine Arbeit sowieso nie Spaß gemacht hat.

So, so viel zu den Rahmenbedingungen... Jetzt zu meinem Problem: 
Ganz schrecklich ist es seit gut 1 Jahr ca, dass mein Partner ständig meine Große niedermacht, weil ihr Zimmer nicht aufgeräumt ist bzw zu unordentlich aufgeräumt ist, ihre "Haltung" nicht stimmt,... In meinen Augen (und auch in deren von Freunden und Verwandten) völlig übertrieben und ungerechtfertigt. Mit ihm reden macht es eher noch schlimmer und wenn Außenstehende mit ihm reden, dreht er alles so hin, dass die denken meine Tochter bzw ich sind schuld. Das gleiche macht er auch mit mir... Was ich tue ist falsch, keine lieben Worte, etc.

Das Schlimmste an der Sace, wenn der Streit sehr eskaliert, droht er damit, mit unserem Sohn auszuziehen - das würde mir das Herz zerreißen... Wenn ich gehe, kann ich ihn n8cht mitnehmen, das würde er nicht zulassen. Aber andererseits hab ich das Gefühl langsam meine Tochter schützen zu müssen!!!

Hat jemand ähnliches erlebt? Einen juristischen Rat? 

Ich bin so traurig gerade und finde keinen Ausweg...

Viele Dank für Eure Antworten.
LG, Pusa

Ich würde diese Vorfälle protokollieren (Ich und viele Andere neige bei Stress, zb auf der Arbeit immer dazu, wenn ich Vorfälle über längere Zeiträume nennen muss das mir keine konkreten Einfallen und wenn ich dann aus dem Gespräch gehe, habe ich die ganze Batterie an Dingen dann wieder im Kopf), und damit zum Jugendamt zur Beratung gehen.

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8. Dezember 2019 um 23:57

im April 2018 !!!!   hast du schon mal geschrieben und noch immer nichts geändert??

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9. Dezember 2019 um 16:33
In Antwort auf carina2019

im April 2018 !!!!   hast du schon mal geschrieben und noch immer nichts geändert??

Nein, nichts geändert... 😔 Ich hab einfach so Angst, dass er mir den Kleinen "wegnimmt"... ER ist ja daheim und ICH geh Vollzeit arbeiten... Allein wegen der Betreuung geht das ja nicht... Im September kommt der Zwerg in den Kindergarten... Vielleicht kann ich dann einen Versuch der Veränderung starten 😔

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9. Dezember 2019 um 17:05
In Antwort auf nafan

Nein, nichts geändert... 😔 Ich hab einfach so Angst, dass er mir den Kleinen "wegnimmt"... ER ist ja daheim und ICH geh Vollzeit arbeiten... Allein wegen der Betreuung geht das ja nicht... Im September kommt der Zwerg in den Kindergarten... Vielleicht kann ich dann einen Versuch der Veränderung starten 😔

Das ist noch ein Jahr ....und dann kommt noch Eines ...usw...

Wenn man etwas ändern möchte , findet man Wege ....wenn nicht , Gründe 

Es kommt darauf an , wie groß Dein Leidensdruck ist ...es nützt jedoch nicht viel , wenn Du nur unglücklich bist und Angst hast ...
ER kann dir den Kleinen nicht wegnehmen ..Punkt 

Natürlich ist es als  voll berufstätige Frau schwierig, mit den KITA Zeiten klarzukommen ....so wie ALLES schwieriger wird , als alleinerziehende Mum ..
Jedoch schaffen es tausende Frauen / Mütter und auch Väter , für sich und ihre Kinder zu sorgen und sie in Ruhe aufwachsen lassen ..Ich war Eine davon 

Ich denke , du solltest dir eine Art Netzwerk aufbauen ...andere Mütter , ev. LeihOma
( wenn keine eigene Familie greifbar ist ) ...Gespräche mit dem Jugendamt führen und einen Anwalt kontaktieren ...
Step by Step 

Alles Liebe 

 

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9. Dezember 2019 um 17:38

Lass dich juristisch beraten aber ein Kind wegnehmen geht nicht so einfach. Natürlich hat er auch Rechte aber da lassen sich Lösungen finden. Sein Gesundheitszustand macht ihn auch nicht zum idealen Alleinerziehenden.

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9. Dezember 2019 um 17:57

Im Sinne deiner Tochter solltest du schnell da raus...

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9. Dezember 2019 um 20:20

Also ich wäre hier vorsichtig! So wie es hier aussieht, hat der Papa die vorherrschende "Mutterrolle" beim Kind übernommen. Das ist es, was Müttern das Sorgerecht zufallen lässt, nicht, weil sie Frauen sind.

Es könnte also durchaus passieren, dass er das Sorgerecht (da Mutterrolle) bekommt, sie ein Besuchsrecht und Unterhalt zahlen wird. 
Was jetzt nicht grundlegend falsch ist, nur etwas ungewöhnlich. Wenn die Konstellation andersherum "normal" ist, schreit ja auch keiner.
Anscheinend ist die TE mit der Regelung ja auch einverstanden, da sie es aktuell ja so anscheinend gut findet.

Ich denke, der Papa/Stiefpapa, da er zuhause ist, bekommt mehr vom Teenie mit als die Mama und muss sich daher mehr damit auseinandersetzen. Sein Erziehungsstil ist da vielliecht auch strenger. Nichts, was einen Teenie umbringen wird.

Ich denke, ein Gespräch über wie man dem Teenie nun gegenübertritt und erzieht, ist fällig. Als Eltern muss man da ja schon an einem Strang ziehen und sich einig sein.

Wenn du allerdings schon an Trennung denkst, kann hier natürlich unterschwellig noch mehr im Argen sein, das weisst aber nur du.

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9. Dezember 2019 um 21:26
In Antwort auf vanessaworth

Also ich wäre hier vorsichtig! So wie es hier aussieht, hat der Papa die vorherrschende "Mutterrolle" beim Kind übernommen. Das ist es, was Müttern das Sorgerecht zufallen lässt, nicht, weil sie Frauen sind.

Es könnte also durchaus passieren, dass er das Sorgerecht (da Mutterrolle) bekommt, sie ein Besuchsrecht und Unterhalt zahlen wird. 
Was jetzt nicht grundlegend falsch ist, nur etwas ungewöhnlich. Wenn die Konstellation andersherum "normal" ist, schreit ja auch keiner.
Anscheinend ist die TE mit der Regelung ja auch einverstanden, da sie es aktuell ja so anscheinend gut findet.

Ich denke, der Papa/Stiefpapa, da er zuhause ist, bekommt mehr vom Teenie mit als die Mama und muss sich daher mehr damit auseinandersetzen. Sein Erziehungsstil ist da vielliecht auch strenger. Nichts, was einen Teenie umbringen wird.

Ich denke, ein Gespräch über wie man dem Teenie nun gegenübertritt und erzieht, ist fällig. Als Eltern muss man da ja schon an einem Strang ziehen und sich einig sein.

Wenn du allerdings schon an Trennung denkst, kann hier natürlich unterschwellig noch mehr im Argen sein, das weisst aber nur du.

Mit jahrelanger Depression wird er das Kind nicht so leicht zugesprochen kriegen. Wenn sie die Kinderbetreuung gewährleisten kann (Großeltern? Tagesmutter? Kiga-Platz U3?) würde sie wegen seiner psychischen Vorgeschichte den Kleinen wahrscheinlich eher nicht zugesprochen bekommen.

Ich würde zum Jugendamt gehen und mich da beraten lassen diesbezüglich. Und definitiv nicht da ausharren. Wenn die Kinder anfangen, unter dem Partner zu leiden, ist Schluss mit lustig in meinen Augen. Vor allem werden einem die Kinder das später auch immer vorwerfen, dass man sie nicht beschützt hat.

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9. Dezember 2019 um 21:27
In Antwort auf allshewants

Mit jahrelanger Depression wird er das Kind nicht so leicht zugesprochen kriegen. Wenn sie die Kinderbetreuung gewährleisten kann (Großeltern? Tagesmutter? Kiga-Platz U3?) würde sie wegen seiner psychischen Vorgeschichte den Kleinen wahrscheinlich eher nicht zugesprochen bekommen.

Ich würde zum Jugendamt gehen und mich da beraten lassen diesbezüglich. Und definitiv nicht da ausharren. Wenn die Kinder anfangen, unter dem Partner zu leiden, ist Schluss mit lustig in meinen Augen. Vor allem werden einem die Kinder das später auch immer vorwerfen, dass man sie nicht beschützt hat.

"würde ER den Kleinen wahrscheinlich nicht zugesprochen bekommen" musste es natürlich heißen oben

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10. Dezember 2019 um 3:44
In Antwort auf nafan

Nein, nichts geändert... 😔 Ich hab einfach so Angst, dass er mir den Kleinen "wegnimmt"... ER ist ja daheim und ICH geh Vollzeit arbeiten... Allein wegen der Betreuung geht das ja nicht... Im September kommt der Zwerg in den Kindergarten... Vielleicht kann ich dann einen Versuch der Veränderung starten 😔

erst in einem Jahr?  okay...  tut mir leid für dich dass du dich von deinen "ausreden" weitere Jahre hinhalten lässt...   aber nicht änderbar

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10. Dezember 2019 um 5:57

Schütze beide Kinder vor diesem toxischen Zuhause! Du machst beiden Kindern die Kindheit und Jugend kaputt. Kinderbetreuung wird sich für den kleinen regeln lassen. 
Erkundige dich nach Sorgerechts regeln und nach Unterhalt, denn wenn dein Mann nicht arbeitet und krank ist, muss du eventuell für ihn aufkommen. 

Aber er wie dem auch sei ... halt nicht an solch einem Horror fest!!! 

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10. Dezember 2019 um 20:44

Vielen lieben Dank!!! Ich habe heute einen Termin bei meiner Anwältin und einer Beratungsstelle vom Jugendamt gemacht.

Kurz zu Vanessaworth: auch darüber hab ich schon nachgedacht, ob er, weil er daheim ist, empfindlicher/ strenger mit meiner Tochter umgeht. Allerdings verbringe ich sogar etwas mehr Zeit mit ihr, da wir aus dem Haus gehen bevor er aufsteht und nahezu zeitvleich nach Hause kommen, da meine Tochter an einer Ganztagsschule ist. Mit "streng" hat das tatsächlich wenig zu tun - das bin ich auch... Ich würde auch gern mit ihm darüber sprechen, allerdings habe ich das schon so oft versucht und es ging immer nach hinten los, weil ICH das alles falsch sehe und ja - auch darüber hab ich nachgedacht, ob er vielleicht recht hat... - hat er nicht, das weiß ich mittlerweile... 
zu einer Familienberatung will er nicht - ICH muss zum Psychologen - geh jetzt alleine hin...

Unterhalt könnte er gern haben, nur meinen Sohn nicht!!! Ich könnte es nicht aushalten, eines meiner Kinder nicht täglich sehen zu können... 😢

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10. Dezember 2019 um 21:12
In Antwort auf nafan

Vielen lieben Dank!!! Ich habe heute einen Termin bei meiner Anwältin und einer Beratungsstelle vom Jugendamt gemacht.

Kurz zu Vanessaworth: auch darüber hab ich schon nachgedacht, ob er, weil er daheim ist, empfindlicher/ strenger mit meiner Tochter umgeht. Allerdings verbringe ich sogar etwas mehr Zeit mit ihr, da wir aus dem Haus gehen bevor er aufsteht und nahezu zeitvleich nach Hause kommen, da meine Tochter an einer Ganztagsschule ist. Mit "streng" hat das tatsächlich wenig zu tun - das bin ich auch... Ich würde auch gern mit ihm darüber sprechen, allerdings habe ich das schon so oft versucht und es ging immer nach hinten los, weil ICH das alles falsch sehe und ja - auch darüber hab ich nachgedacht, ob er vielleicht recht hat... - hat er nicht, das weiß ich mittlerweile... 
zu einer Familienberatung will er nicht - ICH muss zum Psychologen - geh jetzt alleine hin...

Unterhalt könnte er gern haben, nur meinen Sohn nicht!!! Ich könnte es nicht aushalten, eines meiner Kinder nicht täglich sehen zu können... 😢

Ich finde das ziemlich egoistisch. Er kümmert sich-obwohl er krank ist- und wird mit Sicherheit genau so leiden wenn er sein Kind nicht täglich sieht...
Vielleicht werden auch seine Depressionen besser ohne dich?
Wenn du ihn nicht mehr willst trenn dich, das ist besser für alle. Dann redet wie vernünftige Erwachsene mit einander und findet eine gerechte Regelung. Dafür gibt es Gesetze.

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11. Dezember 2019 um 5:14
In Antwort auf nafan

Vielen lieben Dank!!! Ich habe heute einen Termin bei meiner Anwältin und einer Beratungsstelle vom Jugendamt gemacht.

Kurz zu Vanessaworth: auch darüber hab ich schon nachgedacht, ob er, weil er daheim ist, empfindlicher/ strenger mit meiner Tochter umgeht. Allerdings verbringe ich sogar etwas mehr Zeit mit ihr, da wir aus dem Haus gehen bevor er aufsteht und nahezu zeitvleich nach Hause kommen, da meine Tochter an einer Ganztagsschule ist. Mit "streng" hat das tatsächlich wenig zu tun - das bin ich auch... Ich würde auch gern mit ihm darüber sprechen, allerdings habe ich das schon so oft versucht und es ging immer nach hinten los, weil ICH das alles falsch sehe und ja - auch darüber hab ich nachgedacht, ob er vielleicht recht hat... - hat er nicht, das weiß ich mittlerweile... 
zu einer Familienberatung will er nicht - ICH muss zum Psychologen - geh jetzt alleine hin...

Unterhalt könnte er gern haben, nur meinen Sohn nicht!!! Ich könnte es nicht aushalten, eines meiner Kinder nicht täglich sehen zu können... 😢

Das klingt als sei dein Mann ein Narzisst. Dieses "nicht ich bin krank sondern Du" ist so typisch wie das restliche Verhalten auch. Auch Depression ist typisch. Daran sind meist auch alle anderen Schuld.

So einen Menschen kann man echt nur meiden, die brauchen immer jemanden, an dem sie ihren Frust abladen können. Sobald du da raus bist, wirst du sehen, dass ER den Psychiater braucht, nicht DU, denn sobald Ihr als Puffer zum Abreagieren nicht mehr da seid, brechen solche Typen zusammen. Lass Dich dann bloß nicht durch Mitleid wieder umstimmen, das hört nie auf und wird nur immer schlimmer. Ich weiß, wovon ich rede, ich war fast 20 Jahre mit so einem Mann zusammen, seitdem ist er nicht mehr lebensfähig und sitzt in der Psychiatrie schon seit Monaten, weil er ja ach so unglücklich ist über die Trennung, aber frag mal, warum er die Kinder und mich vorher jahrelang schlecht behandelt hat, daran erinnert er sich nicht oder ich war zu empfindlich. Neee, nie wieder, wenn es Dir wie mir geht, machst Du nach der Trennung drei Kreuze und deine Kinder auch. 

Mit Kinder wegnehmen drohen ist übrigens auch ein Klassiker, aber glaub mir, der will das Kind nicht wirklich, das ist nur Druckmittel, damit Du weiter stillhältst.

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11. Dezember 2019 um 8:06
In Antwort auf nafan

Hallo meine Lieben,

Ich lebe seit 10 Jahren mit meinem Partner zusammen. Ich habe eine Tochter (jetzt 13) mit in die Beziehung gebracht. Vor 8 Jahren wurden bei meinem Partner Depressionen diagnostiziert, welche sich auch in Übellaunigkeit und Rumnörgeln äußert. Bis vor 3 Jahren war er in Therapie und damit war es ganz gut auszuhalten.
Vor 2,5 Jahren kam unser gemeinsamer Sohn zur Welt und mein Partner ist seitdem zu Hause und schmeißt den Haushalt und hat einen kleinen Nebenjob, da ihm seine Arbeit sowieso nie Spaß gemacht hat.

So, so viel zu den Rahmenbedingungen... Jetzt zu meinem Problem: 
Ganz schrecklich ist es seit gut 1 Jahr ca, dass mein Partner ständig meine Große niedermacht, weil ihr Zimmer nicht aufgeräumt ist bzw zu unordentlich aufgeräumt ist, ihre "Haltung" nicht stimmt,... In meinen Augen (und auch in deren von Freunden und Verwandten) völlig übertrieben und ungerechtfertigt. Mit ihm reden macht es eher noch schlimmer und wenn Außenstehende mit ihm reden, dreht er alles so hin, dass die denken meine Tochter bzw ich sind schuld. Das gleiche macht er auch mit mir... Was ich tue ist falsch, keine lieben Worte, etc.

Das Schlimmste an der Sace, wenn der Streit sehr eskaliert, droht er damit, mit unserem Sohn auszuziehen - das würde mir das Herz zerreißen... Wenn ich gehe, kann ich ihn n8cht mitnehmen, das würde er nicht zulassen. Aber andererseits hab ich das Gefühl langsam meine Tochter schützen zu müssen!!!

Hat jemand ähnliches erlebt? Einen juristischen Rat? 

Ich bin so traurig gerade und finde keinen Ausweg...

Viele Dank für Eure Antworten.
LG, Pusa

Ich würde an deiner Stelle zuhören, was meine Freunde und Verwandten sagen.

Seine Einstellung zur Arbeit gefällt mir nicht, und ich würde wissen wollen, was ihm denn "Spaß macht". Immer nur Negativmeldungen können zwar beeindrucken, aber es muss dann auch eine andere Seite, ein postives Ziel geben. 

Diese Art der Erziehung ist nicht gut für eure Kinder. Nur weil er das Recht hat, Hausfrau und Mutter zu spielen, muss er noch lange nicht dafür geeignet sein. Ich glaube, er ist es nicht. 
Drohen mit Trennung geht auch nicht. Jemand, der dich liebt, wird nicht wollen, dass du Ängste ausstehst. Und die Kinder. 

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11. Dezember 2019 um 10:58
In Antwort auf herbstblume6

Ich finde das ziemlich egoistisch. Er kümmert sich-obwohl er krank ist- und wird mit Sicherheit genau so leiden wenn er sein Kind nicht täglich sieht...
Vielleicht werden auch seine Depressionen besser ohne dich?
Wenn du ihn nicht mehr willst trenn dich, das ist besser für alle. Dann redet wie vernünftige Erwachsene mit einander und findet eine gerechte Regelung. Dafür gibt es Gesetze.

Danke auch für deine kritischen Worte. Ich versuche viel zu reflektieren und natürlich denke ich auch viel darüber nach, wie es ihm geht. Ich habe auch sehr viel Respekt vor dieser unheimlichen Krankheit und versuche ihn nach allen Mitteln zu unterstützen (Freiräume schaffen, Freizeit gestalten, Kinder abnehmen, im Haushalt unterstützen etc) und versuche Verständnis aufzubringen. Er nimmt ja auch Tabletten, die es durchaus für einen gewissen Zeitraum besser gemacht haben und er war auch in Therapie, was meist ganz gut funktioniert hat, aber ich komm grad gar nicht mehr zu ihm durch, wenn es darum geht, dass es vielleicht auch an seiner Krankheit liegt... Auch dann kommen nur Vorwürfe und keine Einsicht... 😔 

Es hilft mir wirklich eure Antworten zu lesen und muss mir jetzt einfach Schritt für Schritt einen Plan zurecht legen, der am wenigsten anricht.

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11. Dezember 2019 um 11:09

Wieso ist er nicht mehr in Therapie? Ich fürchte, ihm alles abzunehmen, ist gut gemeint von dir, aber grundfalsch. Du machst ihm SEINE Erkrankung somit erträglicher und verhinderst so geradezu, dass er die dringends benötigte Therapie wieder aufnimmt.
Die Wut an den Angehörigen auslassen ist leider auch typisch, auch damit vermindert er SEINEN Leidensdruck. 
Du musst ihm das Messer mutig auf die Brust setzen: entweder er geht in eine Klinik oder ihr 3 zieht aus. Punkt. Darüber gibt es keine weitere Diskussion.

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