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Moralisch fragwürdig

23. Mai um 9:27 Letzte Antwort: 31. Mai um 20:58

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich vor einiger Zeit über eine Plattform mit einer Escort zu einem Date getroffen. Essen im Restaurant, tolle Gespräche, im Anschluss aufs Hotelzimmer. Der Sex war wirklich unglaublich gut und irgendwie war hier etwas Besonderes in der Luft. Sie selbst war über die Plattform erst kurz angemeldet, laut eigener Aussage war ich auch erst ihr zweites Treffen.
Nach dem wirklich schönen Abend schrieb sie mir wie schön sie alles fand und dass es ihr sehr viel gegeben hat, mich als Menschen kennenzulernen. Man vermutet hier beim Lesen sicher eine Masche, um mich weiterhin "warm zu halten".
Das dachte ich auch.

Allerdings kam alles etwas anders.
Seitdem schrieben wir einige Tage über WhatsApp hin und her, Sprachnachrichten über Gott und die Welt, schickten Fotos aus unserem Alltag.
Oft initiert von ihr. Nach einigen Tagen fragte ich sie, ob sie Interesse hätte, mich wiederzusehen.
Klar wollte sie das! Wir hatten noch nichts verabredet, unterhielten uns weiter über unser Leben. 5-6 Stunden später kam aus dem Nichts die Frage, auf welcher Basis unser Treffen stattfinden solle - Escortdate oder "reales Date".

Hier machte ich den folgenschweren Fehler:
ich sagte ihr, dass ich sie total bezaubernd finde, sie allerdings auch nicht in eine unangenehme Situation bringen möchte. Dass ich mir grundsätzlich ein "reales Date" mit ihr sehr gut vorstellen kann, es allerdings zunächst auf der "professionellen Basis" halten möchte. Sie willigte ein und wir vereinbarten einen Tag - knapp eine Woche nach dem ersten.
Ich idiot! Natürlich wollte ich nach den vergangenen Tagen nichts anderes, als sie näher kennenlernen. Die Chemie stimmte einfach, ich war von ihr als Mensch geflashed und der Sex war magisch.

Wir hatten weiterhin normalen, guten Kontakt täglich. Haben telefoniert (ihre Initiative), uns weiterhin Bilder aus dem Alltag geschickt.
Das Treffen rückte näher, wir sprachen über das Wann und Wo. Sie bot mir an, uns bei ihr zuhause zu treffen. In diesem Zuge fiel mir auf, dass sie ihr Escortprofil auf der Plattform gelöscht hatte.
Ein Zeichen?

Der Abend kam, ich brachte Getränke mit und mixte uns Cocktails. Wir unterhielten uns angeregt auf der Couch sprangen von Thema zu Thema. Wir küssten uns, hatten viele Stunden unglaublichen Sex. Eine Steigerung zum ersten Treffen, obwohl die Messlatte schon hoch lag.

Nach einer Pause und etwas Essen kam das Thema Escortdate oder reales Date zur Sprache. 
Sie betonte vorwurfsvoll, dass ihre Freundin gerade in derselben Situation steckt, sich mit ihrem "Kunden" parallel zu einem richtigen Date ohne Sex trifft. Das hätte ich auch haben können, allerdings hätte ich es verkackt, weil ich mich für den anderen Weg entschieden hätte. Damit wäre das für sie klargestellt.
Ein normales Treffen hätte bedeutet, kennenlernen bei einem Kaffee, kein Sex. 
Wir zerredeten das Thema, die Stimmung wurde angespannter. Sie erzählte mir von ihren Zweifeln, auf welcher Basis etwas aufgebaut werden könnte, da immer mitschwingt, wie wir uns kennengelernt haben. Zudem bin ich ja schließlich ein Mann, der einer Frau Geld für Sex zahlen würde. Das würde gegen ihre Prinzipen verstoßen. Dass sie für Geld mit einem Mann schläft, hat sie natürlich nicht berücksichtigt.
Ich will kurz erwähnen, dass sie der zweite Mensch in sieben Jahren war, mit dem ich auf diesem Weg Sex hatte. Das Geld war mir nicht wichtig, ich kam aus einer langen Beziehung und hatte einige frustrierende normale Dates. Daher für mich dieser Weg. Ich bitte allerdings von ethischen, moralischen Diskussionen zu diesem Thema hier abzusehen.

Am Stimmungstiefpunkt bot ich ihr an, mich anzuziehen und zu gehen, da die Situation sehr unangenehm für uns beide wurde. 
Das wollte sie auch nicht, stellte es mir aber frei.
Wir redeten noch etwas, ich schlug vor, dass wir das Date regulär zu den Rahmenbedingungen fortführen.
Gleichzeitig stellte ich aber klar, dass es ein weiteres Treffen dieser Art nicht geben wird, ich jedoch gern weiterhin privat mit ihr in Kontakt stehen und sie kennenlernen möchte.
Sie wollte sich darüber Gedanken machen..

Wir kuschelten noch etwas, hatten erneut Sex. 
Nach dem Duschen zog ich mich an, legte ihr das Geld in einem unbemerkten Moment auf die Kommode. Sie hatte das Geld zu keinem Zeitpunkt des Abends angesprochen, ich wollte aber diese klare Linie.
Wir küssten uns, ich umarmte sie fest und sagte ihr noch einige liebe Worte zum Abschied. Sie wollte, dass ich ihr bei Ankunft schreibe, da ich noch eine größere Strecke zu fahren hatte.
Dann sprach ich das Geld an, sie murmelte etwas wie "ist doch egal jetzt". Ich wiederholte es noch einmal, verabschiedete mich und ging durch die Tür.
Sie knallte sie beim schließen (vielleicht hatte es mechanische Gründe, daran glaube ich nach dem Erlebten aber wirklich nicht).
Zuhause schrieb ich ihr noch einmal, dass ich einfach nicht den Mut hatte, sie nach einem normalen Date zu fragen - was mir tausendmal mehr bedeutet hätte und meine Entscheidung ein Fehler war.
Ich dankte ihr aber für die verbrachten Momente und Erinnerungen, ob es noch weitere geben würde, läge an ihr.

Lieber Leser, ich danke dir, wenn du es durchgehalten hast, diese Geschichte bis hierhin zu lesen. 
Ich benötige einen Rat, fernab von sämtlichen moralischen Inhalten. Mir ist bewusst, dass ich hier ein gesellschaftliches Thema anspreche, was spaltet. Aus diesem Grund fällt es mir auch schwer, diese Geschichte mit Freunden und Familie zu teilen.
Mir wäre eine Einschätzung zu dieser Situation von dir wichtig. Zu wissen, wie diese Geschichte noch ein Happy-End schreiben kann. 
Meine falsche Entscheidung und das Bewusstsein, es selbst versaut zu haben blockieren mich in meiner Wahrnehmung total und ich würde an dieser Stelle gern einfach das Rad zurückdrehen.

Ich freue mich über jeden konstruktiven Beitrag!
 

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Beste hilfreiche Antwort

23. Mai um 10:25
Beste Antwort
In Antwort auf chus_12046239

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich vor einiger Zeit über eine Plattform mit einer Escort zu einem Date getroffen. Essen im Restaurant, tolle Gespräche, im Anschluss aufs Hotelzimmer. Der Sex war wirklich unglaublich gut und irgendwie war hier etwas Besonderes in der Luft. Sie selbst war über die Plattform erst kurz angemeldet, laut eigener Aussage war ich auch erst ihr zweites Treffen.
Nach dem wirklich schönen Abend schrieb sie mir wie schön sie alles fand und dass es ihr sehr viel gegeben hat, mich als Menschen kennenzulernen. Man vermutet hier beim Lesen sicher eine Masche, um mich weiterhin "warm zu halten".
Das dachte ich auch.

Allerdings kam alles etwas anders.
Seitdem schrieben wir einige Tage über WhatsApp hin und her, Sprachnachrichten über Gott und die Welt, schickten Fotos aus unserem Alltag.
Oft initiert von ihr. Nach einigen Tagen fragte ich sie, ob sie Interesse hätte, mich wiederzusehen.
Klar wollte sie das! Wir hatten noch nichts verabredet, unterhielten uns weiter über unser Leben. 5-6 Stunden später kam aus dem Nichts die Frage, auf welcher Basis unser Treffen stattfinden solle - Escortdate oder "reales Date".

Hier machte ich den folgenschweren Fehler:
ich sagte ihr, dass ich sie total bezaubernd finde, sie allerdings auch nicht in eine unangenehme Situation bringen möchte. Dass ich mir grundsätzlich ein "reales Date" mit ihr sehr gut vorstellen kann, es allerdings zunächst auf der "professionellen Basis" halten möchte. Sie willigte ein und wir vereinbarten einen Tag - knapp eine Woche nach dem ersten.
Ich idiot! Natürlich wollte ich nach den vergangenen Tagen nichts anderes, als sie näher kennenlernen. Die Chemie stimmte einfach, ich war von ihr als Mensch geflashed und der Sex war magisch.

Wir hatten weiterhin normalen, guten Kontakt täglich. Haben telefoniert (ihre Initiative), uns weiterhin Bilder aus dem Alltag geschickt.
Das Treffen rückte näher, wir sprachen über das Wann und Wo. Sie bot mir an, uns bei ihr zuhause zu treffen. In diesem Zuge fiel mir auf, dass sie ihr Escortprofil auf der Plattform gelöscht hatte.
Ein Zeichen?

Der Abend kam, ich brachte Getränke mit und mixte uns Cocktails. Wir unterhielten uns angeregt auf der Couch sprangen von Thema zu Thema. Wir küssten uns, hatten viele Stunden unglaublichen Sex. Eine Steigerung zum ersten Treffen, obwohl die Messlatte schon hoch lag.

Nach einer Pause und etwas Essen kam das Thema Escortdate oder reales Date zur Sprache. 
Sie betonte vorwurfsvoll, dass ihre Freundin gerade in derselben Situation steckt, sich mit ihrem "Kunden" parallel zu einem richtigen Date ohne Sex trifft. Das hätte ich auch haben können, allerdings hätte ich es verkackt, weil ich mich für den anderen Weg entschieden hätte. Damit wäre das für sie klargestellt.
Ein normales Treffen hätte bedeutet, kennenlernen bei einem Kaffee, kein Sex. 
Wir zerredeten das Thema, die Stimmung wurde angespannter. Sie erzählte mir von ihren Zweifeln, auf welcher Basis etwas aufgebaut werden könnte, da immer mitschwingt, wie wir uns kennengelernt haben. Zudem bin ich ja schließlich ein Mann, der einer Frau Geld für Sex zahlen würde. Das würde gegen ihre Prinzipen verstoßen. Dass sie für Geld mit einem Mann schläft, hat sie natürlich nicht berücksichtigt.
Ich will kurz erwähnen, dass sie der zweite Mensch in sieben Jahren war, mit dem ich auf diesem Weg Sex hatte. Das Geld war mir nicht wichtig, ich kam aus einer langen Beziehung und hatte einige frustrierende normale Dates. Daher für mich dieser Weg. Ich bitte allerdings von ethischen, moralischen Diskussionen zu diesem Thema hier abzusehen.

Am Stimmungstiefpunkt bot ich ihr an, mich anzuziehen und zu gehen, da die Situation sehr unangenehm für uns beide wurde. 
Das wollte sie auch nicht, stellte es mir aber frei.
Wir redeten noch etwas, ich schlug vor, dass wir das Date regulär zu den Rahmenbedingungen fortführen.
Gleichzeitig stellte ich aber klar, dass es ein weiteres Treffen dieser Art nicht geben wird, ich jedoch gern weiterhin privat mit ihr in Kontakt stehen und sie kennenlernen möchte.
Sie wollte sich darüber Gedanken machen..

Wir kuschelten noch etwas, hatten erneut Sex. 
Nach dem Duschen zog ich mich an, legte ihr das Geld in einem unbemerkten Moment auf die Kommode. Sie hatte das Geld zu keinem Zeitpunkt des Abends angesprochen, ich wollte aber diese klare Linie.
Wir küssten uns, ich umarmte sie fest und sagte ihr noch einige liebe Worte zum Abschied. Sie wollte, dass ich ihr bei Ankunft schreibe, da ich noch eine größere Strecke zu fahren hatte.
Dann sprach ich das Geld an, sie murmelte etwas wie "ist doch egal jetzt". Ich wiederholte es noch einmal, verabschiedete mich und ging durch die Tür.
Sie knallte sie beim schließen (vielleicht hatte es mechanische Gründe, daran glaube ich nach dem Erlebten aber wirklich nicht).
Zuhause schrieb ich ihr noch einmal, dass ich einfach nicht den Mut hatte, sie nach einem normalen Date zu fragen - was mir tausendmal mehr bedeutet hätte und meine Entscheidung ein Fehler war.
Ich dankte ihr aber für die verbrachten Momente und Erinnerungen, ob es noch weitere geben würde, läge an ihr.

Lieber Leser, ich danke dir, wenn du es durchgehalten hast, diese Geschichte bis hierhin zu lesen. 
Ich benötige einen Rat, fernab von sämtlichen moralischen Inhalten. Mir ist bewusst, dass ich hier ein gesellschaftliches Thema anspreche, was spaltet. Aus diesem Grund fällt es mir auch schwer, diese Geschichte mit Freunden und Familie zu teilen.
Mir wäre eine Einschätzung zu dieser Situation von dir wichtig. Zu wissen, wie diese Geschichte noch ein Happy-End schreiben kann. 
Meine falsche Entscheidung und das Bewusstsein, es selbst versaut zu haben blockieren mich in meiner Wahrnehmung total und ich würde an dieser Stelle gern einfach das Rad zurückdrehen.

Ich freue mich über jeden konstruktiven Beitrag!
 

Auf sowas hast du Bock? Auf so eine Frau, die dir in der Kennenlernphase bereits die Hölle heiß macht und nur Kopfschmerzen bereitet?

Gerade jetzt sollte alles einfach sein, nicht kompliziert, diese Dame ist ein riesengroßer Heuchler und ein schlechter, verdammt unfairer noch dazu. 

Wieso willst du sowas unbedingt haben, zu wenig Stress im Leben? 

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23. Mai um 10:14
Beste Antwort

Ich denke da hasst du was verbockt. Das Geld muss wenn das was werden soll vom Tisch oder stell klar das dir Geld auch egal ist. 

Hier könnte sich was schönes entwickeln. 
Aber man wirft Missverständnisse auf. 
Oder Vorwürfe hast du ja selber gemerkt ihr verhaltet euch beide unmoralisch. 

Diese Vorwürfe bzw diese Prinzipien reiterei muss weg. 

Ohne neue Vorwürfe und möglichst Wertungs Frei. 

Denke auch so wie du Sache siehst ist es auch nur es so zu vermitteln das es nicht falsch verstanden wird ist deine Hürde. 

Du bist ja kein schlechterer Mensch nur weil du den Pretty Women weg gehst 😉

Guck dir den Film an wenn du ihn noch nicht kennst. 

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23. Mai um 10:25
Beste Antwort
In Antwort auf chus_12046239

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich vor einiger Zeit über eine Plattform mit einer Escort zu einem Date getroffen. Essen im Restaurant, tolle Gespräche, im Anschluss aufs Hotelzimmer. Der Sex war wirklich unglaublich gut und irgendwie war hier etwas Besonderes in der Luft. Sie selbst war über die Plattform erst kurz angemeldet, laut eigener Aussage war ich auch erst ihr zweites Treffen.
Nach dem wirklich schönen Abend schrieb sie mir wie schön sie alles fand und dass es ihr sehr viel gegeben hat, mich als Menschen kennenzulernen. Man vermutet hier beim Lesen sicher eine Masche, um mich weiterhin "warm zu halten".
Das dachte ich auch.

Allerdings kam alles etwas anders.
Seitdem schrieben wir einige Tage über WhatsApp hin und her, Sprachnachrichten über Gott und die Welt, schickten Fotos aus unserem Alltag.
Oft initiert von ihr. Nach einigen Tagen fragte ich sie, ob sie Interesse hätte, mich wiederzusehen.
Klar wollte sie das! Wir hatten noch nichts verabredet, unterhielten uns weiter über unser Leben. 5-6 Stunden später kam aus dem Nichts die Frage, auf welcher Basis unser Treffen stattfinden solle - Escortdate oder "reales Date".

Hier machte ich den folgenschweren Fehler:
ich sagte ihr, dass ich sie total bezaubernd finde, sie allerdings auch nicht in eine unangenehme Situation bringen möchte. Dass ich mir grundsätzlich ein "reales Date" mit ihr sehr gut vorstellen kann, es allerdings zunächst auf der "professionellen Basis" halten möchte. Sie willigte ein und wir vereinbarten einen Tag - knapp eine Woche nach dem ersten.
Ich idiot! Natürlich wollte ich nach den vergangenen Tagen nichts anderes, als sie näher kennenlernen. Die Chemie stimmte einfach, ich war von ihr als Mensch geflashed und der Sex war magisch.

Wir hatten weiterhin normalen, guten Kontakt täglich. Haben telefoniert (ihre Initiative), uns weiterhin Bilder aus dem Alltag geschickt.
Das Treffen rückte näher, wir sprachen über das Wann und Wo. Sie bot mir an, uns bei ihr zuhause zu treffen. In diesem Zuge fiel mir auf, dass sie ihr Escortprofil auf der Plattform gelöscht hatte.
Ein Zeichen?

Der Abend kam, ich brachte Getränke mit und mixte uns Cocktails. Wir unterhielten uns angeregt auf der Couch sprangen von Thema zu Thema. Wir küssten uns, hatten viele Stunden unglaublichen Sex. Eine Steigerung zum ersten Treffen, obwohl die Messlatte schon hoch lag.

Nach einer Pause und etwas Essen kam das Thema Escortdate oder reales Date zur Sprache. 
Sie betonte vorwurfsvoll, dass ihre Freundin gerade in derselben Situation steckt, sich mit ihrem "Kunden" parallel zu einem richtigen Date ohne Sex trifft. Das hätte ich auch haben können, allerdings hätte ich es verkackt, weil ich mich für den anderen Weg entschieden hätte. Damit wäre das für sie klargestellt.
Ein normales Treffen hätte bedeutet, kennenlernen bei einem Kaffee, kein Sex. 
Wir zerredeten das Thema, die Stimmung wurde angespannter. Sie erzählte mir von ihren Zweifeln, auf welcher Basis etwas aufgebaut werden könnte, da immer mitschwingt, wie wir uns kennengelernt haben. Zudem bin ich ja schließlich ein Mann, der einer Frau Geld für Sex zahlen würde. Das würde gegen ihre Prinzipen verstoßen. Dass sie für Geld mit einem Mann schläft, hat sie natürlich nicht berücksichtigt.
Ich will kurz erwähnen, dass sie der zweite Mensch in sieben Jahren war, mit dem ich auf diesem Weg Sex hatte. Das Geld war mir nicht wichtig, ich kam aus einer langen Beziehung und hatte einige frustrierende normale Dates. Daher für mich dieser Weg. Ich bitte allerdings von ethischen, moralischen Diskussionen zu diesem Thema hier abzusehen.

Am Stimmungstiefpunkt bot ich ihr an, mich anzuziehen und zu gehen, da die Situation sehr unangenehm für uns beide wurde. 
Das wollte sie auch nicht, stellte es mir aber frei.
Wir redeten noch etwas, ich schlug vor, dass wir das Date regulär zu den Rahmenbedingungen fortführen.
Gleichzeitig stellte ich aber klar, dass es ein weiteres Treffen dieser Art nicht geben wird, ich jedoch gern weiterhin privat mit ihr in Kontakt stehen und sie kennenlernen möchte.
Sie wollte sich darüber Gedanken machen..

Wir kuschelten noch etwas, hatten erneut Sex. 
Nach dem Duschen zog ich mich an, legte ihr das Geld in einem unbemerkten Moment auf die Kommode. Sie hatte das Geld zu keinem Zeitpunkt des Abends angesprochen, ich wollte aber diese klare Linie.
Wir küssten uns, ich umarmte sie fest und sagte ihr noch einige liebe Worte zum Abschied. Sie wollte, dass ich ihr bei Ankunft schreibe, da ich noch eine größere Strecke zu fahren hatte.
Dann sprach ich das Geld an, sie murmelte etwas wie "ist doch egal jetzt". Ich wiederholte es noch einmal, verabschiedete mich und ging durch die Tür.
Sie knallte sie beim schließen (vielleicht hatte es mechanische Gründe, daran glaube ich nach dem Erlebten aber wirklich nicht).
Zuhause schrieb ich ihr noch einmal, dass ich einfach nicht den Mut hatte, sie nach einem normalen Date zu fragen - was mir tausendmal mehr bedeutet hätte und meine Entscheidung ein Fehler war.
Ich dankte ihr aber für die verbrachten Momente und Erinnerungen, ob es noch weitere geben würde, läge an ihr.

Lieber Leser, ich danke dir, wenn du es durchgehalten hast, diese Geschichte bis hierhin zu lesen. 
Ich benötige einen Rat, fernab von sämtlichen moralischen Inhalten. Mir ist bewusst, dass ich hier ein gesellschaftliches Thema anspreche, was spaltet. Aus diesem Grund fällt es mir auch schwer, diese Geschichte mit Freunden und Familie zu teilen.
Mir wäre eine Einschätzung zu dieser Situation von dir wichtig. Zu wissen, wie diese Geschichte noch ein Happy-End schreiben kann. 
Meine falsche Entscheidung und das Bewusstsein, es selbst versaut zu haben blockieren mich in meiner Wahrnehmung total und ich würde an dieser Stelle gern einfach das Rad zurückdrehen.

Ich freue mich über jeden konstruktiven Beitrag!
 

Auf sowas hast du Bock? Auf so eine Frau, die dir in der Kennenlernphase bereits die Hölle heiß macht und nur Kopfschmerzen bereitet?

Gerade jetzt sollte alles einfach sein, nicht kompliziert, diese Dame ist ein riesengroßer Heuchler und ein schlechter, verdammt unfairer noch dazu. 

Wieso willst du sowas unbedingt haben, zu wenig Stress im Leben? 

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23. Mai um 10:45

Gestern eine Escortgeschichte a la pretty Woman , heute wieder eine Story aus Sicht des Mannes.

Im Ernst?

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23. Mai um 11:06
In Antwort auf old_nick

Gestern eine Escortgeschichte a la pretty Woman , heute wieder eine Story aus Sicht des Mannes.

Im Ernst?

Die Antwort. 
Dein Ernst?

Ich versuche darin noch etwas Konstruktives zu finden.
Fällt mir aber schwer.

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25. Mai um 19:05

Dumm gelaufen! Du hast einen Fehler gemacht und nun hat sie kein Interesse mehr. Kann passieren.

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26. Mai um 12:33
In Antwort auf chus_12046239

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich vor einiger Zeit über eine Plattform mit einer Escort zu einem Date getroffen. Essen im Restaurant, tolle Gespräche, im Anschluss aufs Hotelzimmer. Der Sex war wirklich unglaublich gut und irgendwie war hier etwas Besonderes in der Luft. Sie selbst war über die Plattform erst kurz angemeldet, laut eigener Aussage war ich auch erst ihr zweites Treffen.
Nach dem wirklich schönen Abend schrieb sie mir wie schön sie alles fand und dass es ihr sehr viel gegeben hat, mich als Menschen kennenzulernen. Man vermutet hier beim Lesen sicher eine Masche, um mich weiterhin "warm zu halten".
Das dachte ich auch.

Allerdings kam alles etwas anders.
Seitdem schrieben wir einige Tage über WhatsApp hin und her, Sprachnachrichten über Gott und die Welt, schickten Fotos aus unserem Alltag.
Oft initiert von ihr. Nach einigen Tagen fragte ich sie, ob sie Interesse hätte, mich wiederzusehen.
Klar wollte sie das! Wir hatten noch nichts verabredet, unterhielten uns weiter über unser Leben. 5-6 Stunden später kam aus dem Nichts die Frage, auf welcher Basis unser Treffen stattfinden solle - Escortdate oder "reales Date".

Hier machte ich den folgenschweren Fehler:
ich sagte ihr, dass ich sie total bezaubernd finde, sie allerdings auch nicht in eine unangenehme Situation bringen möchte. Dass ich mir grundsätzlich ein "reales Date" mit ihr sehr gut vorstellen kann, es allerdings zunächst auf der "professionellen Basis" halten möchte. Sie willigte ein und wir vereinbarten einen Tag - knapp eine Woche nach dem ersten.
Ich idiot! Natürlich wollte ich nach den vergangenen Tagen nichts anderes, als sie näher kennenlernen. Die Chemie stimmte einfach, ich war von ihr als Mensch geflashed und der Sex war magisch.

Wir hatten weiterhin normalen, guten Kontakt täglich. Haben telefoniert (ihre Initiative), uns weiterhin Bilder aus dem Alltag geschickt.
Das Treffen rückte näher, wir sprachen über das Wann und Wo. Sie bot mir an, uns bei ihr zuhause zu treffen. In diesem Zuge fiel mir auf, dass sie ihr Escortprofil auf der Plattform gelöscht hatte.
Ein Zeichen?

Der Abend kam, ich brachte Getränke mit und mixte uns Cocktails. Wir unterhielten uns angeregt auf der Couch sprangen von Thema zu Thema. Wir küssten uns, hatten viele Stunden unglaublichen Sex. Eine Steigerung zum ersten Treffen, obwohl die Messlatte schon hoch lag.

Nach einer Pause und etwas Essen kam das Thema Escortdate oder reales Date zur Sprache. 
Sie betonte vorwurfsvoll, dass ihre Freundin gerade in derselben Situation steckt, sich mit ihrem "Kunden" parallel zu einem richtigen Date ohne Sex trifft. Das hätte ich auch haben können, allerdings hätte ich es verkackt, weil ich mich für den anderen Weg entschieden hätte. Damit wäre das für sie klargestellt.
Ein normales Treffen hätte bedeutet, kennenlernen bei einem Kaffee, kein Sex. 
Wir zerredeten das Thema, die Stimmung wurde angespannter. Sie erzählte mir von ihren Zweifeln, auf welcher Basis etwas aufgebaut werden könnte, da immer mitschwingt, wie wir uns kennengelernt haben. Zudem bin ich ja schließlich ein Mann, der einer Frau Geld für Sex zahlen würde. Das würde gegen ihre Prinzipen verstoßen. Dass sie für Geld mit einem Mann schläft, hat sie natürlich nicht berücksichtigt.
Ich will kurz erwähnen, dass sie der zweite Mensch in sieben Jahren war, mit dem ich auf diesem Weg Sex hatte. Das Geld war mir nicht wichtig, ich kam aus einer langen Beziehung und hatte einige frustrierende normale Dates. Daher für mich dieser Weg. Ich bitte allerdings von ethischen, moralischen Diskussionen zu diesem Thema hier abzusehen.

Am Stimmungstiefpunkt bot ich ihr an, mich anzuziehen und zu gehen, da die Situation sehr unangenehm für uns beide wurde. 
Das wollte sie auch nicht, stellte es mir aber frei.
Wir redeten noch etwas, ich schlug vor, dass wir das Date regulär zu den Rahmenbedingungen fortführen.
Gleichzeitig stellte ich aber klar, dass es ein weiteres Treffen dieser Art nicht geben wird, ich jedoch gern weiterhin privat mit ihr in Kontakt stehen und sie kennenlernen möchte.
Sie wollte sich darüber Gedanken machen..

Wir kuschelten noch etwas, hatten erneut Sex. 
Nach dem Duschen zog ich mich an, legte ihr das Geld in einem unbemerkten Moment auf die Kommode. Sie hatte das Geld zu keinem Zeitpunkt des Abends angesprochen, ich wollte aber diese klare Linie.
Wir küssten uns, ich umarmte sie fest und sagte ihr noch einige liebe Worte zum Abschied. Sie wollte, dass ich ihr bei Ankunft schreibe, da ich noch eine größere Strecke zu fahren hatte.
Dann sprach ich das Geld an, sie murmelte etwas wie "ist doch egal jetzt". Ich wiederholte es noch einmal, verabschiedete mich und ging durch die Tür.
Sie knallte sie beim schließen (vielleicht hatte es mechanische Gründe, daran glaube ich nach dem Erlebten aber wirklich nicht).
Zuhause schrieb ich ihr noch einmal, dass ich einfach nicht den Mut hatte, sie nach einem normalen Date zu fragen - was mir tausendmal mehr bedeutet hätte und meine Entscheidung ein Fehler war.
Ich dankte ihr aber für die verbrachten Momente und Erinnerungen, ob es noch weitere geben würde, läge an ihr.

Lieber Leser, ich danke dir, wenn du es durchgehalten hast, diese Geschichte bis hierhin zu lesen. 
Ich benötige einen Rat, fernab von sämtlichen moralischen Inhalten. Mir ist bewusst, dass ich hier ein gesellschaftliches Thema anspreche, was spaltet. Aus diesem Grund fällt es mir auch schwer, diese Geschichte mit Freunden und Familie zu teilen.
Mir wäre eine Einschätzung zu dieser Situation von dir wichtig. Zu wissen, wie diese Geschichte noch ein Happy-End schreiben kann. 
Meine falsche Entscheidung und das Bewusstsein, es selbst versaut zu haben blockieren mich in meiner Wahrnehmung total und ich würde an dieser Stelle gern einfach das Rad zurückdrehen.

Ich freue mich über jeden konstruktiven Beitrag!
 

Hallo cortez85,

Deine Geschichte hört sich irgendwie seltsam an. Weder bist du der erste, der sich in die Prostituierte seiner Wahl verliebt, noch wäre sie die erste, die sich in einen Kunden verliebt. Die Frage ist allerdings, ob es sich überhaupt so verhält wie du es darstellst. Die Frage ist weiterhin (okay, ich gebe es zu, ist eine Männerfrage), ob sie den Sex auch so fantastisch findet wie du.

Das ganze Geschwurbel von wegen "ich habe einen Fehler gemacht" und die vielen Fragen "was wäre wenn" kannst du dir übrigens sparen.

Was meine Einschätzung betrifft, kann ich dir verraten, dass nicht die Geschichte die Geschichten samt Happyend schreibt, sondern du selbst. Wenn du wartest, dass dein persönliches Happyend von Dritten geschrieben wird, kannst du lange warten...

Freundliche Grüße, Christoph

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26. Mai um 12:59

Und dir kommt nicht in den Sinn, dass die Frau evtl. gar nichts wirklich von dir wollte?

Dich mit ihrem Geschreibe und Bildern nur bei der Stange halten wollte, damit du nochmal ein weiteres Escort-Date ausmachst? Auch ihr Herumgedruckse hinsichtlich eines richtigen Dates und ihr Ausweichen wäre ein Indiz für mich.

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26. Mai um 18:27

Das Thema ist geklärt, wir treffen uns seit einigen Tagen privat und es macht erstmal einen guten Eindruck.
Danke für eure Zusprüche und Kritik. Die Wahrheit lag einfach irgendwo dazwischen.
Mal schauen, wohin es führt.

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26. Mai um 19:59

Und es stört Dich nicht, dass Sie ihr Geld mit Sex verdient?

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26. Mai um 23:40

Seid beides Heuchler 

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27. Mai um 12:43
In Antwort auf jim

Seid beides Heuchler 

Diese dahingerotzten, vor Intelligenz strotzenden Beiträge geben mir hier besonders viel.

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27. Mai um 12:43
In Antwort auf derlachs

Und es stört Dich nicht, dass Sie ihr Geld mit Sex verdient?

Das ist geklärt. Vermutlich würde es das, ist aber auch kein Thema.

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27. Mai um 16:16
In Antwort auf chus_12046239

Diese dahingerotzten, vor Intelligenz strotzenden Beiträge geben mir hier besonders viel.

was erwartest du denn? für dein sehr spezielles problem werden nur zwei personen eine lösung finden (oder auch nicht): du und sie!

wenn du es nötig hast, dir da von anderen moralische unterstützung zu erhoffen oder jemanden suchst, der dir das köpfchen streichelt und sagt "alles nicht so schlimm", dann fehlt dir wohl die nötige entspannte selbstsicherheit, die du aber ganz sicher brauchen wirst, wenn du das wirklich durchziehen willst!

die geschichte eures kennenlernens würde ich an deiner stelle keinem erzählen. deinen eltern und geschwistern nicht, nicht deinem besten freund, und auch nicht deinen kindern oder enkelkindern. und sie sollte es genauso halten. das alles sollte tunlichst euer beider geheimnis bleiben. denkt euch irgend ne kurze story aus, die ihr erzählen könnt, wenn jemand fragen sollte, und lebt fortan glücklich und zufrieden!

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27. Mai um 17:13
In Antwort auf user08152

was erwartest du denn? für dein sehr spezielles problem werden nur zwei personen eine lösung finden (oder auch nicht): du und sie!

wenn du es nötig hast, dir da von anderen moralische unterstützung zu erhoffen oder jemanden suchst, der dir das köpfchen streichelt und sagt "alles nicht so schlimm", dann fehlt dir wohl die nötige entspannte selbstsicherheit, die du aber ganz sicher brauchen wirst, wenn du das wirklich durchziehen willst!

die geschichte eures kennenlernens würde ich an deiner stelle keinem erzählen. deinen eltern und geschwistern nicht, nicht deinem besten freund, und auch nicht deinen kindern oder enkelkindern. und sie sollte es genauso halten. das alles sollte tunlichst euer beider geheimnis bleiben. denkt euch irgend ne kurze story aus, die ihr erzählen könnt, wenn jemand fragen sollte, und lebt fortan glücklich und zufrieden!

Da scheint sich jemand auszukennen... Weise Worte fürwahr!

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27. Mai um 17:21
In Antwort auf py158

Da scheint sich jemand auszukennen... Weise Worte fürwahr!

dankeschön! aber nein, ich hab keine solchen geheimnisse mit meiner frau. dafür ein paar wenige, die nur mir allein gehören...

mir scheint dieser umgang mit dem thema aber weniger weise, als viel mehr völlig logisch, wenn man ein glückliches paar werden will - dann sollten sich nicht familie und freundeskreis das maul drüber zerreißen!

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27. Mai um 17:27
In Antwort auf user08152

dankeschön! aber nein, ich hab keine solchen geheimnisse mit meiner frau. dafür ein paar wenige, die nur mir allein gehören...

mir scheint dieser umgang mit dem thema aber weniger weise, als viel mehr völlig logisch, wenn man ein glückliches paar werden will - dann sollten sich nicht familie und freundeskreis das maul drüber zerreißen!

Lieber User,

Das wollte ich dir auch nicht unterstellen... Vielleicht auch einfach nur eine Altersfrage. Professionelle Damen sind genauso Menschen und Frauen wie die anderen. Das wird gerne vergessen.

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27. Mai um 22:29

Ich frage mich nur gerade, wo "vor einiger Zeit" Restaurants und Hotels geöffnet waren. Passt irgendwie nicht so in das Gesamtbild der Geschichte 

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27. Mai um 23:29
Beste Antwort
In Antwort auf user08152

was erwartest du denn? für dein sehr spezielles problem werden nur zwei personen eine lösung finden (oder auch nicht): du und sie!

wenn du es nötig hast, dir da von anderen moralische unterstützung zu erhoffen oder jemanden suchst, der dir das köpfchen streichelt und sagt "alles nicht so schlimm", dann fehlt dir wohl die nötige entspannte selbstsicherheit, die du aber ganz sicher brauchen wirst, wenn du das wirklich durchziehen willst!

die geschichte eures kennenlernens würde ich an deiner stelle keinem erzählen. deinen eltern und geschwistern nicht, nicht deinem besten freund, und auch nicht deinen kindern oder enkelkindern. und sie sollte es genauso halten. das alles sollte tunlichst euer beider geheimnis bleiben. denkt euch irgend ne kurze story aus, die ihr erzählen könnt, wenn jemand fragen sollte, und lebt fortan glücklich und zufrieden!

Weshalb sollten die beiden sich denn dafür schämen, wie sie sich kennengerlernt haben? Wenn sie nun in Liebe zueinander finden und sie beide mit ihrer Kennenlerngeschichte gut umgehen können, ist es doch völlig egal, was irgendwelche Außenstehenden darüber denken. Da würde ich persönlich gepflegt drauf scheißen!

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28. Mai um 10:15
In Antwort auf leen_20140677

Ich frage mich nur gerade, wo "vor einiger Zeit" Restaurants und Hotels geöffnet waren. Passt irgendwie nicht so in das Gesamtbild der Geschichte 

Sachen gibt's!
Hotels (für Geschäftsreisende) und Restaurants sind schon seit Wochen wieder geöffnet. 

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28. Mai um 10:21
In Antwort auf wankendespony

Weshalb sollten die beiden sich denn dafür schämen, wie sie sich kennengerlernt haben? Wenn sie nun in Liebe zueinander finden und sie beide mit ihrer Kennenlerngeschichte gut umgehen können, ist es doch völlig egal, was irgendwelche Außenstehenden darüber denken. Da würde ich persönlich gepflegt drauf scheißen!

umgekehrt gefragt... wenn man schon auf die meinung von andern sch..ßt... warum soll man denen dann sämtliche details seines lebens offenlegen?

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28. Mai um 10:36
In Antwort auf user08152

umgekehrt gefragt... wenn man schon auf die meinung von andern sch..ßt... warum soll man denen dann sämtliche details seines lebens offenlegen?

Bei den Antworten einiger hier war das vermutlich auch ein Fehler. Dieser Querschnitt der Gesellschaft macht einen nur noch fassungslos und traurig.

Niemand legt hier sämtliche Details seines Lebens offen, lediglich einen kleinen Teil. 
Einen Teil bei dem es schwierig wäre, diesen mit seinem vertrauten Umfeld zu besprechen. Daher der anonymisierte Weg.
Nur um sich dann geben zu müssen, subtil persönlich von Trollen angefeindet zu werden.
Es ist einfach schwach, wenn Menschen den Text nicht im Kontext sehen können, sondern sich an kleinen Teilen hochziehen und somit dem Kern des Ganzen überhaupt keine Beachtung schenken.
So etwas ist einfach nur respektlos.
Ungefähr so, als würde man sein Auto zum Reifenwechsel geben und die Werkstatt lackiert den Karren um.
Am Ende kümmert mich das Ganze auch nicht mehr weiter. Ich bin glücklich, wir sind glücklich für den Beginn.

Denen, die hier konstruktiv sinnvolle Kritik geäußert haben, danke ich von Herzen.
Dem armseligen Rest wünsche ich nichts.

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28. Mai um 12:45
In Antwort auf user08152

umgekehrt gefragt... wenn man schon auf die meinung von andern sch..ßt... warum soll man denen dann sämtliche details seines lebens offenlegen?

Natürlich muss man damit auch nicht hausieren gehen. Ich halte einen ganz normalen Umgang damit aber für richtig, also wenn man darüber spricht, dann so, wie es tatsächlich abgelaufen ist. Warum auch nicht? Dein Vorschlag war ja, eine erlogene Geschichte zu erfinden. Das finde ich eben extrem unreif und charakterschwach. Und spießig.

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28. Mai um 14:01
In Antwort auf user08152

umgekehrt gefragt... wenn man schon auf die meinung von andern sch..ßt... warum soll man denen dann sämtliche details seines lebens offenlegen?

Ich würde es, glaube ich, auch nicht jedem erzählen, einfach weil es eine potentielle Angriffsfläche ist  -wobei es mir da keineswegs um eine etwaige moralische Verurteilung geht. Aber vielleicht bzw. offenbar gibt es Leute, die da erhaben sind. 

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28. Mai um 22:39
In Antwort auf wankendespony

Natürlich muss man damit auch nicht hausieren gehen. Ich halte einen ganz normalen Umgang damit aber für richtig, also wenn man darüber spricht, dann so, wie es tatsächlich abgelaufen ist. Warum auch nicht? Dein Vorschlag war ja, eine erlogene Geschichte zu erfinden. Das finde ich eben extrem unreif und charakterschwach. Und spießig.

na, dann halt "spießig" *achselzuck*. wär mir aber egal. es geht andere einfach nichts an! und dann tät ich mich tatsächlich mit einer erfundenen geschichte leichter, wenn wirklich mal jemand fragt, wo ich so eine tolle frau aufgegabelt habe, als dann zu sagen "sag ich nicht!" oder "die hab ich mal als escort gebucht und dann ist sie mir geblieben!"...

aber das funktioniert natürlich nur, wenn sich da auch beide einig sind, und wirklich konsequent bleiben. sonst wirds natürlich peinlich. oder, noch schlimmer, irgendwann gibts zoff, und dann packt einer die alte geschichte wieder aus... "die war doch immer schon eine schl....!"
das fände ich dann charakterschwach!!!

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28. Mai um 22:43
In Antwort auf user08152

na, dann halt "spießig" *achselzuck*. wär mir aber egal. es geht andere einfach nichts an! und dann tät ich mich tatsächlich mit einer erfundenen geschichte leichter, wenn wirklich mal jemand fragt, wo ich so eine tolle frau aufgegabelt habe, als dann zu sagen "sag ich nicht!" oder "die hab ich mal als escort gebucht und dann ist sie mir geblieben!"...

aber das funktioniert natürlich nur, wenn sich da auch beide einig sind, und wirklich konsequent bleiben. sonst wirds natürlich peinlich. oder, noch schlimmer, irgendwann gibts zoff, und dann packt einer die alte geschichte wieder aus... "die war doch immer schon eine schl....!"
das fände ich dann charakterschwach!!!

p.s. auch mal dran gedacht, was sie wohl davon hält, wenn du allen möglichen leuten eure geschichte erzählst?

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30. Mai um 19:58
In Antwort auf chus_12046239

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich vor einiger Zeit über eine Plattform mit einer Escort zu einem Date getroffen. Essen im Restaurant, tolle Gespräche, im Anschluss aufs Hotelzimmer. Der Sex war wirklich unglaublich gut und irgendwie war hier etwas Besonderes in der Luft. Sie selbst war über die Plattform erst kurz angemeldet, laut eigener Aussage war ich auch erst ihr zweites Treffen.
Nach dem wirklich schönen Abend schrieb sie mir wie schön sie alles fand und dass es ihr sehr viel gegeben hat, mich als Menschen kennenzulernen. Man vermutet hier beim Lesen sicher eine Masche, um mich weiterhin "warm zu halten".
Das dachte ich auch.

Allerdings kam alles etwas anders.
Seitdem schrieben wir einige Tage über WhatsApp hin und her, Sprachnachrichten über Gott und die Welt, schickten Fotos aus unserem Alltag.
Oft initiert von ihr. Nach einigen Tagen fragte ich sie, ob sie Interesse hätte, mich wiederzusehen.
Klar wollte sie das! Wir hatten noch nichts verabredet, unterhielten uns weiter über unser Leben. 5-6 Stunden später kam aus dem Nichts die Frage, auf welcher Basis unser Treffen stattfinden solle - Escortdate oder "reales Date".

Hier machte ich den folgenschweren Fehler:
ich sagte ihr, dass ich sie total bezaubernd finde, sie allerdings auch nicht in eine unangenehme Situation bringen möchte. Dass ich mir grundsätzlich ein "reales Date" mit ihr sehr gut vorstellen kann, es allerdings zunächst auf der "professionellen Basis" halten möchte. Sie willigte ein und wir vereinbarten einen Tag - knapp eine Woche nach dem ersten.
Ich idiot! Natürlich wollte ich nach den vergangenen Tagen nichts anderes, als sie näher kennenlernen. Die Chemie stimmte einfach, ich war von ihr als Mensch geflashed und der Sex war magisch.

Wir hatten weiterhin normalen, guten Kontakt täglich. Haben telefoniert (ihre Initiative), uns weiterhin Bilder aus dem Alltag geschickt.
Das Treffen rückte näher, wir sprachen über das Wann und Wo. Sie bot mir an, uns bei ihr zuhause zu treffen. In diesem Zuge fiel mir auf, dass sie ihr Escortprofil auf der Plattform gelöscht hatte.
Ein Zeichen?

Der Abend kam, ich brachte Getränke mit und mixte uns Cocktails. Wir unterhielten uns angeregt auf der Couch sprangen von Thema zu Thema. Wir küssten uns, hatten viele Stunden unglaublichen Sex. Eine Steigerung zum ersten Treffen, obwohl die Messlatte schon hoch lag.

Nach einer Pause und etwas Essen kam das Thema Escortdate oder reales Date zur Sprache. 
Sie betonte vorwurfsvoll, dass ihre Freundin gerade in derselben Situation steckt, sich mit ihrem "Kunden" parallel zu einem richtigen Date ohne Sex trifft. Das hätte ich auch haben können, allerdings hätte ich es verkackt, weil ich mich für den anderen Weg entschieden hätte. Damit wäre das für sie klargestellt.
Ein normales Treffen hätte bedeutet, kennenlernen bei einem Kaffee, kein Sex. 
Wir zerredeten das Thema, die Stimmung wurde angespannter. Sie erzählte mir von ihren Zweifeln, auf welcher Basis etwas aufgebaut werden könnte, da immer mitschwingt, wie wir uns kennengelernt haben. Zudem bin ich ja schließlich ein Mann, der einer Frau Geld für Sex zahlen würde. Das würde gegen ihre Prinzipen verstoßen. Dass sie für Geld mit einem Mann schläft, hat sie natürlich nicht berücksichtigt.
Ich will kurz erwähnen, dass sie der zweite Mensch in sieben Jahren war, mit dem ich auf diesem Weg Sex hatte. Das Geld war mir nicht wichtig, ich kam aus einer langen Beziehung und hatte einige frustrierende normale Dates. Daher für mich dieser Weg. Ich bitte allerdings von ethischen, moralischen Diskussionen zu diesem Thema hier abzusehen.

Am Stimmungstiefpunkt bot ich ihr an, mich anzuziehen und zu gehen, da die Situation sehr unangenehm für uns beide wurde. 
Das wollte sie auch nicht, stellte es mir aber frei.
Wir redeten noch etwas, ich schlug vor, dass wir das Date regulär zu den Rahmenbedingungen fortführen.
Gleichzeitig stellte ich aber klar, dass es ein weiteres Treffen dieser Art nicht geben wird, ich jedoch gern weiterhin privat mit ihr in Kontakt stehen und sie kennenlernen möchte.
Sie wollte sich darüber Gedanken machen..

Wir kuschelten noch etwas, hatten erneut Sex. 
Nach dem Duschen zog ich mich an, legte ihr das Geld in einem unbemerkten Moment auf die Kommode. Sie hatte das Geld zu keinem Zeitpunkt des Abends angesprochen, ich wollte aber diese klare Linie.
Wir küssten uns, ich umarmte sie fest und sagte ihr noch einige liebe Worte zum Abschied. Sie wollte, dass ich ihr bei Ankunft schreibe, da ich noch eine größere Strecke zu fahren hatte.
Dann sprach ich das Geld an, sie murmelte etwas wie "ist doch egal jetzt". Ich wiederholte es noch einmal, verabschiedete mich und ging durch die Tür.
Sie knallte sie beim schließen (vielleicht hatte es mechanische Gründe, daran glaube ich nach dem Erlebten aber wirklich nicht).
Zuhause schrieb ich ihr noch einmal, dass ich einfach nicht den Mut hatte, sie nach einem normalen Date zu fragen - was mir tausendmal mehr bedeutet hätte und meine Entscheidung ein Fehler war.
Ich dankte ihr aber für die verbrachten Momente und Erinnerungen, ob es noch weitere geben würde, läge an ihr.

Lieber Leser, ich danke dir, wenn du es durchgehalten hast, diese Geschichte bis hierhin zu lesen. 
Ich benötige einen Rat, fernab von sämtlichen moralischen Inhalten. Mir ist bewusst, dass ich hier ein gesellschaftliches Thema anspreche, was spaltet. Aus diesem Grund fällt es mir auch schwer, diese Geschichte mit Freunden und Familie zu teilen.
Mir wäre eine Einschätzung zu dieser Situation von dir wichtig. Zu wissen, wie diese Geschichte noch ein Happy-End schreiben kann. 
Meine falsche Entscheidung und das Bewusstsein, es selbst versaut zu haben blockieren mich in meiner Wahrnehmung total und ich würde an dieser Stelle gern einfach das Rad zurückdrehen.

Ich freue mich über jeden konstruktiven Beitrag!
 

"zu einem richtigen Date ohne Sex....allerdings hätte ich es verkackt"

verrückt oder!? männer könnten sich eigentlich glücklich schätzen, wenn ihre frauen meinen, das sie sich nicht unterhalten möchten und das es nur noch sex gibt, aber wenn sowas von einer prostituierten kommt, dann tut das schon weh. 

"ich würde an dieser Stelle gern einfach das Rad zurückdrehen."

och..mit geld kann man bei dieser dame bestimmt die zeit zurückdrehn 
 

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31. Mai um 11:49

wieder eine, die den traum "vom escortgirl zur millionärsgattin" träumt?

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31. Mai um 20:58
In Antwort auf user08152

wieder eine, die den traum "vom escortgirl zur millionärsgattin" träumt?

Eine? Haben Roboter jetzt schon ein Geschlecht? 

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