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Monogamie vs. Lebendigkeit, Extase

15. März 2016 um 15:32

Schon allein beim Lesen der Überschrift kann man bei näherem Hinfühlen in den Bauch beim Letzteren sicher mehr fühlen.
Nun die Frage: Kann man Monogamie überhaupt noch leben nachdem man abenteuerlich gelebt hat?

Ich habe so gelebt. Eigentlich eher ungewollt. Ich hatte schon immer die Vorstellung einer festen, vertrauensvollen Beziehung. Nun ist da jemand und ich muss schon sagen, dass mir der Gedanke nun sexuell wieder unfreier zu sein ein wenig Unbehagen bereitet.
Eigentlich ist es doch so, dass man diesen Teil der Spontanität, des Abenteuers, der Offenheit verrückten Abenteuern gegenüber abspaltet. Bei mir ist es so, dass ich sehr treu bin, da ich unter keinen Umständen meinen Lebensgefährten verletzten möchte. Ich selber denke auch, dass es einer Beziehung einen Knick verleiht, wenn man woanders Sexualität lebt. Man belügt sich ja dabei und und und....

Ich habe auch während der Singlezeit nicht total ausgeflippt gelebt und war jedes WE mit einem Anderen im Bett. Nein, nein. Aber schon allein das Gefühl frei zu sein und sowas tun zu können, Ein wenig rumexperimentieren. Gucken bei wem man so landen könnte. Das fand ich schon spannend.

Spreche ich mit Leuten, die schon lange in Beziehugen sind, haben sie dieses Abenteuergen regelrecht abgespalten. Aber meiner Meinung nach ist es in jedem vorhanden. Ich denke es gibt nur sehr wenig Leute, die es gar nicht ausleben würden innerhalb einer langen, partnerfreien Zeit.

Mir ist schon klar, dass das was sich aus der Beziehung ergibt enorm wertig ist. Geborgenheit, diese wunderbare Nähe, gemeinsam Aufwachen, Vertrauen. Das Gefühl dass da jemand bedinungslos da sein wird in Krisenzeiten. Auch Geben zu können. Zeit gemeinsam verbringen. Dinge zu planen...

Aber ich habe einfach ein wenig Angst vor irgendwann einschleischender langweiliger zur Gewohnheit gewordener Sexualität. Obwohl das zur Zeit überhaupt nicht im Raum steht. Alles ist perfekt, fast exstasisch, wunderbar. Aber mir macht dieses Treuegelübde schon ein wenig Angst. Das haben wir uns gegeben und ihm ist es wirklich extremst wichtig. Mir ja auch. Aber da sind eben auch noch diese anderen Gedanken. Kennt solche Gedanken jemand?

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15. März 2016 um 16:25

Also ich kenne solche Gedanken nicht...
zumindest nicht in der Kombination. Dir ist das "Monogamieversprechen extremst wichtig", aber der Gedanke daran erschreckt Dich? Ja was jetzt? Legst Du keinen Wert auf sexuelle Monogamie, dann wäre eine offene Beziehung das richtige für Dich (und ein Mann, dem sexuelle Monogamie wichtig ist, der falsche für Dich) - oder ist es Dir wichtig? Dann sollte es Dich freuen, nicht ängstigen.

Sex und Leidenschaft kann man auch ohne Monogamie in Bewegung erhalten, muss man nur etwas dafür tun.

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15. März 2016 um 17:01

Sehe ich auch
so!

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15. März 2016 um 17:05

Nein, kenne ich nicht
Was ist ein sexuelles Abenteuer und wie lange zerrt man davon? Das ist doch die Frage. Da hast du einen schönen Abend/eine Nacht, aber der Rest des Tages ist emotional leer, weil man eben Single ist. Wiegt es das auf? Für mich nicht. Beziehungen sind ja so viel mehr als nur Sex.

Und prinzipiell spricht ja nichts gegen einen kleinen Flirt mit einem Fremden - in Lächeln, verstohlene Blicke oder ein kurzes Gespräch. Das holt einem aus dem Alltag, ist aber kein Fremdgehen. Für Abenteuer braucht man ja kein wildes Gefummel, Genutsche oder Penetration.

Alles eine Frage der Sichtweise.

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16. März 2016 um 12:31

...
Liebe Venus, wie alt bist du? Hast du Kinder? Wie kam es dazu, dass du dich entschlossen hast, dein "ödes" Leben beiseite zu legen und Abenteuer zu erleben?

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16. März 2016 um 23:08

Hallo
---Der Mensch ist aber nicht von Natur aus monogam---

Doch ist er, nur eben nicht alle.

Das es nur aus moralischer siecht erwünscht ist, oder aus religiösen, alles Unsinn.
Selbst bevor wir monotheistische Religionen hatten lebten Menschen schon monogam, schon bevor wir das Konzept der Moral überhaupt erdacht haben lebten Menschen schon monogam, einfach weil sie es wollten, nicht weil es ihnen irgendwelche Regeln oder Werte vorgeschrieben haben.

Selbst in der Tierwelt, wo es nun wirklich GARKEINE Moral gibt, existieren ganze Spezies die ein Leben lang monogam zusammen leben.

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