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Monogamie egoistisch?

23. September um 10:24

Hallo!
Ich (w23) und mein Freund (fast 26) sind seit über eineinhalb Jahren in einer sehr glücklichen und harmonischen Beziehung. Wir wohnen seit April zusammmen und seit Anfang August in unserer ersten gemeinsamen Wohnung.
Abgesehen von ein paar kurzen Streitereien läuft bei uns alles nahezu perfekt.
Mein Freund ist/ war immer eher der introvertierte Mensch, während ich überschäume vor Energie und sehr extrovertiert bin.
Mein Freund hatte vor mir zwei Beziehungen. Eine mit 16/17, die acht Monate ging und dann eine mit 22/23, die drei Monate dauerte.
Wir beide waren vor unserer Beziehung Jungfrau und ich hatte vorher noch nie einen Freund.
Wir sind beide sehr anhänglich: Das heißt sehr kuschel- und nähebedürftig.
Wir lassen uns gegenseitig unsere Freiräume, haben aber trotzdem keinerlei Geheimnisse und wissen alles voneinander.
Eine meiner besten Freundinnen führt eine offene Beziehung, was ich ganz spannend finde. Wir unterhalten uns sehr gerne über unsere Beziehungen, obgleich sie total verschieden sind, da mein Freund und ich 100% monogam leben und für uns nie was anderes wollen würden. Trotzdem akzeptieren wir einander und unerstützen uns immer mit Rat und Tat.
Jetzt meinte aber eine andere Freundin von mir, dass Monogamie egoistisch und ein gesellschaftliches Konstrukt ist. Wenn mein Freund mit anderen schlafen wollen würde, wäre das ein Trennungsgrund- andersherum genauso. Mein Freund würde das genauso wenig wollen und mag mich nicht teilen.
Für uns gehört Liebe und Sex zusammen. Wir können und wollen das nicht trennen.
Klar findet man hin- und wieder jemanden attraktiv, aber das ist rein rational und neutral. Wir würden beide nie mit jemand anderem intim werden oder anderen körperlich und emotional so nahe sein.
Meine eine Freundin meinte aber, dass wir uns nicht richtig lieben würden, wenn wir uns gegenseitig das nicht gönnen würden.
Wie seht ihr das?

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23. September um 10:27
Beste Antwort

egoistisch ist es, jemand anderem seine Einstellung aufzwingen zu wollen - oder die eigene als einzig richtige anzusehen.
Egal in welche Richtung.

Sonst sind es einfach nur verschiedene Einstellungen und keine von beiden ist egoistisch.

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23. September um 10:27
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egoistisch ist es, jemand anderem seine Einstellung aufzwingen zu wollen - oder die eigene als einzig richtige anzusehen.
Egal in welche Richtung.

Sonst sind es einfach nur verschiedene Einstellungen und keine von beiden ist egoistisch.

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23. September um 10:45
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In Antwort auf hexchen96

Hallo!
Ich (w23) und mein Freund (fast 26) sind seit über eineinhalb Jahren in einer sehr glücklichen und harmonischen Beziehung. Wir wohnen seit April zusammmen und seit Anfang August in unserer ersten gemeinsamen Wohnung.
Abgesehen von ein paar kurzen Streitereien läuft bei uns alles nahezu perfekt.
Mein Freund ist/ war immer eher der introvertierte Mensch, während ich überschäume vor Energie und sehr extrovertiert bin.
Mein Freund hatte vor mir zwei Beziehungen. Eine mit 16/17, die acht Monate ging und dann eine mit 22/23, die drei Monate dauerte.
Wir beide waren vor unserer Beziehung Jungfrau und ich hatte vorher noch nie einen Freund.
Wir sind beide sehr anhänglich: Das heißt sehr kuschel- und nähebedürftig.
Wir lassen uns gegenseitig unsere Freiräume, haben aber trotzdem keinerlei Geheimnisse und wissen alles voneinander.
Eine meiner besten Freundinnen führt eine offene Beziehung, was ich ganz spannend finde. Wir unterhalten uns sehr gerne über unsere Beziehungen, obgleich sie total verschieden sind, da mein Freund und ich 100% monogam leben und für uns nie was anderes wollen würden. Trotzdem akzeptieren wir einander und unerstützen uns immer mit Rat und Tat.
Jetzt meinte aber eine andere Freundin von mir, dass Monogamie egoistisch und ein gesellschaftliches Konstrukt ist. Wenn mein Freund mit anderen schlafen wollen würde, wäre das ein Trennungsgrund- andersherum genauso. Mein Freund würde das genauso wenig wollen und mag mich nicht teilen.
Für uns gehört Liebe und Sex zusammen. Wir können und wollen das nicht trennen.
Klar findet man hin- und wieder jemanden attraktiv, aber das ist rein rational und neutral. Wir würden beide nie mit jemand anderem intim werden oder anderen körperlich und emotional so nahe sein.
Meine eine Freundin meinte aber, dass wir uns nicht richtig lieben würden, wenn wir uns gegenseitig das nicht gönnen würden.
Wie seht ihr das?

Was ist denn das für eine DUMME Aussage deiner Freundin?
Lass dir von der nix einreden! Wenn ihr euch so wohlfühlt und lieb habt, ist doch alles in Ordnung.
Soll sie doch in der Weltgeschichte rumvögeln, alles ok. Ist ihr Ding, aber dann soll sie das keinem einreden..

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23. September um 10:48
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Wenn IHR 2 das beide so möchtet - Herzlich Glückwunsch 
Das hat mit egoistmus nix zutun 

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23. September um 13:14
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In Antwort auf hexchen96

Hallo!
Ich (w23) und mein Freund (fast 26) sind seit über eineinhalb Jahren in einer sehr glücklichen und harmonischen Beziehung. Wir wohnen seit April zusammmen und seit Anfang August in unserer ersten gemeinsamen Wohnung.
Abgesehen von ein paar kurzen Streitereien läuft bei uns alles nahezu perfekt.
Mein Freund ist/ war immer eher der introvertierte Mensch, während ich überschäume vor Energie und sehr extrovertiert bin.
Mein Freund hatte vor mir zwei Beziehungen. Eine mit 16/17, die acht Monate ging und dann eine mit 22/23, die drei Monate dauerte.
Wir beide waren vor unserer Beziehung Jungfrau und ich hatte vorher noch nie einen Freund.
Wir sind beide sehr anhänglich: Das heißt sehr kuschel- und nähebedürftig.
Wir lassen uns gegenseitig unsere Freiräume, haben aber trotzdem keinerlei Geheimnisse und wissen alles voneinander.
Eine meiner besten Freundinnen führt eine offene Beziehung, was ich ganz spannend finde. Wir unterhalten uns sehr gerne über unsere Beziehungen, obgleich sie total verschieden sind, da mein Freund und ich 100% monogam leben und für uns nie was anderes wollen würden. Trotzdem akzeptieren wir einander und unerstützen uns immer mit Rat und Tat.
Jetzt meinte aber eine andere Freundin von mir, dass Monogamie egoistisch und ein gesellschaftliches Konstrukt ist. Wenn mein Freund mit anderen schlafen wollen würde, wäre das ein Trennungsgrund- andersherum genauso. Mein Freund würde das genauso wenig wollen und mag mich nicht teilen.
Für uns gehört Liebe und Sex zusammen. Wir können und wollen das nicht trennen.
Klar findet man hin- und wieder jemanden attraktiv, aber das ist rein rational und neutral. Wir würden beide nie mit jemand anderem intim werden oder anderen körperlich und emotional so nahe sein.
Meine eine Freundin meinte aber, dass wir uns nicht richtig lieben würden, wenn wir uns gegenseitig das nicht gönnen würden.
Wie seht ihr das?

du solltest dir mal mehr gedanken drüber machen ob du solche freunde brauchst... die dir deine beziehung schlechtreden wollen nur weil sie selbst unglücklich sind

die gute hat vermutlich ein problem dass ihr kerl andere frauen po**t und fühlt sich ungeliebt!

 

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23. September um 15:42
In Antwort auf hexchen96

Hallo!
Ich (w23) und mein Freund (fast 26) sind seit über eineinhalb Jahren in einer sehr glücklichen und harmonischen Beziehung. Wir wohnen seit April zusammmen und seit Anfang August in unserer ersten gemeinsamen Wohnung.
Abgesehen von ein paar kurzen Streitereien läuft bei uns alles nahezu perfekt.
Mein Freund ist/ war immer eher der introvertierte Mensch, während ich überschäume vor Energie und sehr extrovertiert bin.
Mein Freund hatte vor mir zwei Beziehungen. Eine mit 16/17, die acht Monate ging und dann eine mit 22/23, die drei Monate dauerte.
Wir beide waren vor unserer Beziehung Jungfrau und ich hatte vorher noch nie einen Freund.
Wir sind beide sehr anhänglich: Das heißt sehr kuschel- und nähebedürftig.
Wir lassen uns gegenseitig unsere Freiräume, haben aber trotzdem keinerlei Geheimnisse und wissen alles voneinander.
Eine meiner besten Freundinnen führt eine offene Beziehung, was ich ganz spannend finde. Wir unterhalten uns sehr gerne über unsere Beziehungen, obgleich sie total verschieden sind, da mein Freund und ich 100% monogam leben und für uns nie was anderes wollen würden. Trotzdem akzeptieren wir einander und unerstützen uns immer mit Rat und Tat.
Jetzt meinte aber eine andere Freundin von mir, dass Monogamie egoistisch und ein gesellschaftliches Konstrukt ist. Wenn mein Freund mit anderen schlafen wollen würde, wäre das ein Trennungsgrund- andersherum genauso. Mein Freund würde das genauso wenig wollen und mag mich nicht teilen.
Für uns gehört Liebe und Sex zusammen. Wir können und wollen das nicht trennen.
Klar findet man hin- und wieder jemanden attraktiv, aber das ist rein rational und neutral. Wir würden beide nie mit jemand anderem intim werden oder anderen körperlich und emotional so nahe sein.
Meine eine Freundin meinte aber, dass wir uns nicht richtig lieben würden, wenn wir uns gegenseitig das nicht gönnen würden.
Wie seht ihr das?

Was ist denn das für eine doofe Freundin???

Wenn ihr monogam sein wollt, ist doch alles gut!
Lasst euch da nochts von anderen vorschreiben, es ist eure Beziehung, nicht deren!

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23. September um 16:23
In Antwort auf hexchen96

Hallo!
Ich (w23) und mein Freund (fast 26) sind seit über eineinhalb Jahren in einer sehr glücklichen und harmonischen Beziehung. Wir wohnen seit April zusammmen und seit Anfang August in unserer ersten gemeinsamen Wohnung.
Abgesehen von ein paar kurzen Streitereien läuft bei uns alles nahezu perfekt.
Mein Freund ist/ war immer eher der introvertierte Mensch, während ich überschäume vor Energie und sehr extrovertiert bin.
Mein Freund hatte vor mir zwei Beziehungen. Eine mit 16/17, die acht Monate ging und dann eine mit 22/23, die drei Monate dauerte.
Wir beide waren vor unserer Beziehung Jungfrau und ich hatte vorher noch nie einen Freund.
Wir sind beide sehr anhänglich: Das heißt sehr kuschel- und nähebedürftig.
Wir lassen uns gegenseitig unsere Freiräume, haben aber trotzdem keinerlei Geheimnisse und wissen alles voneinander.
Eine meiner besten Freundinnen führt eine offene Beziehung, was ich ganz spannend finde. Wir unterhalten uns sehr gerne über unsere Beziehungen, obgleich sie total verschieden sind, da mein Freund und ich 100% monogam leben und für uns nie was anderes wollen würden. Trotzdem akzeptieren wir einander und unerstützen uns immer mit Rat und Tat.
Jetzt meinte aber eine andere Freundin von mir, dass Monogamie egoistisch und ein gesellschaftliches Konstrukt ist. Wenn mein Freund mit anderen schlafen wollen würde, wäre das ein Trennungsgrund- andersherum genauso. Mein Freund würde das genauso wenig wollen und mag mich nicht teilen.
Für uns gehört Liebe und Sex zusammen. Wir können und wollen das nicht trennen.
Klar findet man hin- und wieder jemanden attraktiv, aber das ist rein rational und neutral. Wir würden beide nie mit jemand anderem intim werden oder anderen körperlich und emotional so nahe sein.
Meine eine Freundin meinte aber, dass wir uns nicht richtig lieben würden, wenn wir uns gegenseitig das nicht gönnen würden.
Wie seht ihr das?

Egoistisch ist, wenn vor allem die eigenen Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Liebe ich jemanden aufrichtig, ist dies automatisch ausgeschlossen. Dann kannst du ihm von mir aus andere gönnen, wenn er dich zurück liebt, wird er davon aber nie Gebrauch machen, denn dafür gibt es dann keinen Grund, da du ihm dann wichtiger bist, als die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. 

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24. September um 21:19

wenn deine freundin ihre meinung von einer beziehung hat und du mit deinem freund eine andere ist doch das okay. 
nur weil deine freundin vom eiffelturm springt springst du doch nicht hinterher?

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25. September um 8:55

Hallo TE, das was deine Freundin über Monogamie äussert muss mit ihrer Einstellung dazu zu tun haben, sonst nichts wie manche hier schon bereits gute Erklärungen abgegeben haben. Wir sind halt doch ein wenig wie Herdentiere. Wir schauen was um uns geschieht und hinterfragen uns ob die anderen oder wir richtig liegen. Bedenke aber dass wir alle Individualisten sind und es kein richtig oder falsch gibt. Dein Gefühl und dein Befinden allein entscheidet ob es für dich Stimmig ist oder nicht. Egal was andere dazu meinen. Ist deren Meinung und Punkt. Es gibt auch Leute die unter Meinungsaustausch etwas falsch verstanden haben wie etwa wenn du mit deiner Meinung zum Chef gehst und mit seiner Meinung zurück kommst. Was als Witz gedacht ist wird leider bei vielen real erlebt. Also bleib auf deinem Pfad solange du dich wohl fühlst dabei. Viel Glück 

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25. September um 9:02
In Antwort auf hexchen96

Hallo!
Ich (w23) und mein Freund (fast 26) sind seit über eineinhalb Jahren in einer sehr glücklichen und harmonischen Beziehung. Wir wohnen seit April zusammmen und seit Anfang August in unserer ersten gemeinsamen Wohnung.
Abgesehen von ein paar kurzen Streitereien läuft bei uns alles nahezu perfekt.
Mein Freund ist/ war immer eher der introvertierte Mensch, während ich überschäume vor Energie und sehr extrovertiert bin.
Mein Freund hatte vor mir zwei Beziehungen. Eine mit 16/17, die acht Monate ging und dann eine mit 22/23, die drei Monate dauerte.
Wir beide waren vor unserer Beziehung Jungfrau und ich hatte vorher noch nie einen Freund.
Wir sind beide sehr anhänglich: Das heißt sehr kuschel- und nähebedürftig.
Wir lassen uns gegenseitig unsere Freiräume, haben aber trotzdem keinerlei Geheimnisse und wissen alles voneinander.
Eine meiner besten Freundinnen führt eine offene Beziehung, was ich ganz spannend finde. Wir unterhalten uns sehr gerne über unsere Beziehungen, obgleich sie total verschieden sind, da mein Freund und ich 100% monogam leben und für uns nie was anderes wollen würden. Trotzdem akzeptieren wir einander und unerstützen uns immer mit Rat und Tat.
Jetzt meinte aber eine andere Freundin von mir, dass Monogamie egoistisch und ein gesellschaftliches Konstrukt ist. Wenn mein Freund mit anderen schlafen wollen würde, wäre das ein Trennungsgrund- andersherum genauso. Mein Freund würde das genauso wenig wollen und mag mich nicht teilen.
Für uns gehört Liebe und Sex zusammen. Wir können und wollen das nicht trennen.
Klar findet man hin- und wieder jemanden attraktiv, aber das ist rein rational und neutral. Wir würden beide nie mit jemand anderem intim werden oder anderen körperlich und emotional so nahe sein.
Meine eine Freundin meinte aber, dass wir uns nicht richtig lieben würden, wenn wir uns gegenseitig das nicht gönnen würden.
Wie seht ihr das?

Monogamie als egoistisch zu bezeichnen, ist dumm. Monogamie ist eine von verschiedenen Möglichkeiten, wie man sein Zusammenleben mit anderen Menschen organisieren kann. Mit Egoismus jhat das herzlich wenig zu tun. Jemand nicht teilen zu wollen, ist auch dumm, denn dabei fällt völlig unter den Tisch, dass dein Partner kein Tortenstück ist, von dem man einen beliebigen Teil abschneiden könnte. Und dein Partner ist auch kein Besitz, also kannst du ihn weder teilen noch verleihen noch verschenken. So etwas gerät im Rausch der innigen Liebe schnell in Vergessenheit, dabei ist es reine Logik

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25. September um 9:50

Hallo,
relativ am Anfang unserer Beziehung hatten wir das Thema auch mal. Ich war zu Beginn unserer Beziehung ebenfalls noch Jungfrau und mein Freund (inzwischen Ehemann) hatte auch nur wenig sexuelle Erfahrung. Deshalb hatten wir darüber gesprochen, was denn wäre, wenn einer von uns eines Tages das Bedürfnis danach hätte mit jemand anderen intim zu werden. Mein Partner sagte damals zu mir, dass er da offen sei und das er glaubt, dass er damit zurecht kommen würde. Für mich war das erstmal ein Schock. Ich hatte damals und habe bis heute (nach 12 Jahren Beziehung) überhaupt kein Bedürfnis danach mit jemand anderen intim zu werden. Damals war ich jedenfalls sehr ablehnend und hatte ihm gesagt, dass ich nicht glaube, dasss ich damit zurecht kommen würde, wenn er mit jemand anderen Sex haben würde.
Heutzutage würde ich es nicht mehr mit Absolutheit ausschließen, dass ich zustimmen würde, unter gewissen Umständen, die Beziehung zu öffnen. Unverzichtbar wäre es für mich allerdings, dass er offen und ehrlich ist, dass ich die Gründe nachvollziehen kann und dass ich mir sicher bin, dass er mich trotzdem noch liebt und auch mit mir gerne intim ist.

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25. September um 10:16

Monogamie ist trotzdem nicht grundsätzlich egoistisch. Wenn jemand leidet, in dem Wissen, dass der geliebte Partner mit einer anderen Person intim ist, dann leidet er doch nicht aus selbstsüchtigen Gründen. Sex ist für viele mit Gefühlen tiefer Verbundenheit und Vertrauen gekoppelt. Wenn ein Partner dann diese Kopplung aufbricht und Sex auch ohne Gefühle haben kann, dann ist das für viele schon schwer zu ertragen. Noch schwerer ist es aber wohl, wenn dann auch noch jemand anderen ähnlich tiefe Gefühle entgegengebracht werden.

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25. September um 11:08
In Antwort auf hexchen96

Hallo!
Ich (w23) und mein Freund (fast 26) sind seit über eineinhalb Jahren in einer sehr glücklichen und harmonischen Beziehung. Wir wohnen seit April zusammmen und seit Anfang August in unserer ersten gemeinsamen Wohnung.
Abgesehen von ein paar kurzen Streitereien läuft bei uns alles nahezu perfekt.
Mein Freund ist/ war immer eher der introvertierte Mensch, während ich überschäume vor Energie und sehr extrovertiert bin.
Mein Freund hatte vor mir zwei Beziehungen. Eine mit 16/17, die acht Monate ging und dann eine mit 22/23, die drei Monate dauerte.
Wir beide waren vor unserer Beziehung Jungfrau und ich hatte vorher noch nie einen Freund.
Wir sind beide sehr anhänglich: Das heißt sehr kuschel- und nähebedürftig.
Wir lassen uns gegenseitig unsere Freiräume, haben aber trotzdem keinerlei Geheimnisse und wissen alles voneinander.
Eine meiner besten Freundinnen führt eine offene Beziehung, was ich ganz spannend finde. Wir unterhalten uns sehr gerne über unsere Beziehungen, obgleich sie total verschieden sind, da mein Freund und ich 100% monogam leben und für uns nie was anderes wollen würden. Trotzdem akzeptieren wir einander und unerstützen uns immer mit Rat und Tat.
Jetzt meinte aber eine andere Freundin von mir, dass Monogamie egoistisch und ein gesellschaftliches Konstrukt ist. Wenn mein Freund mit anderen schlafen wollen würde, wäre das ein Trennungsgrund- andersherum genauso. Mein Freund würde das genauso wenig wollen und mag mich nicht teilen.
Für uns gehört Liebe und Sex zusammen. Wir können und wollen das nicht trennen.
Klar findet man hin- und wieder jemanden attraktiv, aber das ist rein rational und neutral. Wir würden beide nie mit jemand anderem intim werden oder anderen körperlich und emotional so nahe sein.
Meine eine Freundin meinte aber, dass wir uns nicht richtig lieben würden, wenn wir uns gegenseitig das nicht gönnen würden.
Wie seht ihr das?

Dass Monogamie egoistisch ist ist eine klassische Ansicht der Mormonen.
Ob das für einen passt oder nicht muss jeder selbst entscheiden.
Es gibt mehr als einen Lebensentwurf.
Auch Polygame können ganz schöne Egoschweine sein.
Solche pauschalen Vorwürfe wie von deiner Bekannten halte ich allerdings für undifferenzierte, dumme Propaganda.

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