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Mit mehreren Kindern nicht mehr arbeiten gehen?

23. August 2016 um 23:04

Ich hatte heute ein Gespräch mit meinem Freund über das Thema Kinderwunsch. Mein Freund wünscht sich zwei Kinder. Und ich fände es sogar schön später 3 oder vielleicht sogar 4 Kinder zu haben. Er meinte dazu, dass ich dann ja meinen Beruf ganz aufgeben könnte, denn mit 3 Kindern sei es unmöglich noch arbeiten zu gehen als Frau.
Ich frage mich ob ich das alles so optimistisch gesehen habe und die Doppelbelastung unterschätze.
Mich interessiert eure Meinung und eure Erfahrung dazu.

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23. August 2016 um 23:25

Das hängt von etlichen Faktoren ab,
zum einen ist es ausschlaggebend, was für einen Job frau hat. Da gibt es welche, die sich besser mit Familie vereinbaren lassen und welche, bei denen Kinder eben echt eher hinderlich sind.
Dann ist entscheidend, ob die Kinder selbst eher leicht zu händeln sind oder pflegeintensiv. Jedes ist anders.
Dann ist die Frage, inwiefern der Herr Papa bereit ist, sich einzubringen. Würde er die Kinder auch morgens zur Kita bringen oder nachmittags holen und mal bei Kinderkrankheiten zuhause bleiben, oder soll das alles allein die Mama wuppen trotz (Teilzeit)Job?

Ich persönlich würde bei mehr als zwei Kindern nicht mehr arbeiten gehen wollen. Weil das einfach zu viele Termine wären, die man bewältigen müsste. Kinderarzt, Zahnarzt, Kindergarten, Schule, Vereine, Sport, Musik, Frisör, Schuhe und Kleider alle halbe Jahre erneuern, Freunde treffen, zu Geburtstagen gehen, selber feiern, Ferien gestalten, Elternabende, evtl. Behandlungen wie Logopädie, Ergotherapie, Kieferorthopäde.... das muss man ja alles irgendwie auf die Kette kriegen.
Man hat ja auch noch eigene Termine und sollte sich selbst nicht vernachlässigen.

Wenn du dazu dann noch immer den zeitlichen Druck eines eigenen Jobs hast und der Mann vollzeit weiterarbeitet, also fast nichts abnimmt an Organisationsaufwand, dann ist das schon sehr, sehr heftig.

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24. August 2016 um 0:19
In Antwort auf keno_12041371

Das hängt von etlichen Faktoren ab,
zum einen ist es ausschlaggebend, was für einen Job frau hat. Da gibt es welche, die sich besser mit Familie vereinbaren lassen und welche, bei denen Kinder eben echt eher hinderlich sind.
Dann ist entscheidend, ob die Kinder selbst eher leicht zu händeln sind oder pflegeintensiv. Jedes ist anders.
Dann ist die Frage, inwiefern der Herr Papa bereit ist, sich einzubringen. Würde er die Kinder auch morgens zur Kita bringen oder nachmittags holen und mal bei Kinderkrankheiten zuhause bleiben, oder soll das alles allein die Mama wuppen trotz (Teilzeit)Job?

Ich persönlich würde bei mehr als zwei Kindern nicht mehr arbeiten gehen wollen. Weil das einfach zu viele Termine wären, die man bewältigen müsste. Kinderarzt, Zahnarzt, Kindergarten, Schule, Vereine, Sport, Musik, Frisör, Schuhe und Kleider alle halbe Jahre erneuern, Freunde treffen, zu Geburtstagen gehen, selber feiern, Ferien gestalten, Elternabende, evtl. Behandlungen wie Logopädie, Ergotherapie, Kieferorthopäde.... das muss man ja alles irgendwie auf die Kette kriegen.
Man hat ja auch noch eigene Termine und sollte sich selbst nicht vernachlässigen.

Wenn du dazu dann noch immer den zeitlichen Druck eines eigenen Jobs hast und der Mann vollzeit weiterarbeitet, also fast nichts abnimmt an Organisationsaufwand, dann ist das schon sehr, sehr heftig.

Lieben Dank für deine ausführliche Meinung
Wenn man das alles mal so aufgelistet vor sich sieht dann merkt man erstmal wieviel da eigentlich zu organisieren ist. War mir vorher nicht so wirklich bewusst.
Mein Freund sagt, dass er sich natürlich miteinbringen würde aber er möchte der Hauptverdiener bleiben.

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24. August 2016 um 7:11

Verschieden...
Hallo,

wenn man es will, bekommt man es hin. Aber es wird logistisch natürlich schwieriger alles unter einen Hut zu bekommen und noch arbeiten zu gehen.

Die Frage ist ja am Ende auch was du als Frau willst. Meine Frau z.b. will auch mal wieder arbeiten gehen und nicht zu lang "ausfallen". Aber wir haben auch erst eins...

Wenn die Kinder weit genug auseinander liegen, kann man ja zwischendurch auch nochmal arbeiten gehen. Aber das hängt eben vom Beruf und der Arbeitsstelle an.

Wenn dein Freund mehr als genug verdient und es dich nicht auf Arbeit zieht, würde ich an deiner Stelle zuhause bleiben. Es ist ja nicht so das Hausfrauen nicht arbeiten. Die arbeiten sehr hart und bekommen keinen Cent für...
Aber man muss eben bedenken das man immer eine Doppelbelastung hat, auch wenn der Mann daheime mitmacht. Aber die Mama bleibt eben die Mama...
Wenn die Kids dann aus dem Gröbsten raus sind, kann man ja wieder arbeiten gehen.

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24. August 2016 um 9:25
In Antwort auf dean123456

Verschieden...
Hallo,

wenn man es will, bekommt man es hin. Aber es wird logistisch natürlich schwieriger alles unter einen Hut zu bekommen und noch arbeiten zu gehen.

Die Frage ist ja am Ende auch was du als Frau willst. Meine Frau z.b. will auch mal wieder arbeiten gehen und nicht zu lang "ausfallen". Aber wir haben auch erst eins...

Wenn die Kinder weit genug auseinander liegen, kann man ja zwischendurch auch nochmal arbeiten gehen. Aber das hängt eben vom Beruf und der Arbeitsstelle an.

Wenn dein Freund mehr als genug verdient und es dich nicht auf Arbeit zieht, würde ich an deiner Stelle zuhause bleiben. Es ist ja nicht so das Hausfrauen nicht arbeiten. Die arbeiten sehr hart und bekommen keinen Cent für...
Aber man muss eben bedenken das man immer eine Doppelbelastung hat, auch wenn der Mann daheime mitmacht. Aber die Mama bleibt eben die Mama...
Wenn die Kids dann aus dem Gröbsten raus sind, kann man ja wieder arbeiten gehen.

Was ich als Frau will
Ich möchte weiter arbeiten, weil mir mein Beruf Spaß macht und ich mich partout nicht als "nur" Hausfrau und Mutter sehe. Ich befürchte, dass mir irgendwann die Decke auf den Kopf fallen würde und mein Fokus einzig und allein auf meinen Kindern liegen könnte und letztendlich dann auch die Beziehung darunter leiden würde. Gleichzeitig weiß ich aber auch nicht, ob es für ein Kind nicht besser wäre, wenn die Mama zuhause bleibt und immer da ist. Vielleicht denke ich auch zu egoistisch in diesem Punkt.

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24. August 2016 um 9:30

Wo hast du gelesen, dass ich mich abhängig machen will?
Ich habe doch gesagt, dass ich gerne weiter arbeiten will.
Eine Ehe kann immer auseinander gehen. Kann auch aus anderen Gründen als Scheidung sein. Aber deswegen keine oder nur ein Kind zu bekommen wenn man sich mehr wünscht, finde ich absurd. Kein Wunder, dass Deutschland zu wenig Nachwuchs hat wenn die Mehrheit so denkt wie du.

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24. August 2016 um 9:39


Ich kenne genug Familien mit zwei und mehr Kindern wo die Mutter arbeiten geht. Teilweise sogar Vollzeit.Hängt aber von der jeweiligen Situation ab.
Es gibt auch genug Frauen die sobald der Schwangerschaftstest positiv wird zu Hause bleiben weil sie ja ab sofort Vollzeitmuttis sind.
Glücklicher und weniger gestresst oder gesünder sehen diese reinen Hausfrauen aber eigentlich nicht aus...und deren Kinder auch nicht.
Ich würde versuchen meine Arbeit zu behalten schliesslich habe ich lange dafür gelernt und es macht mir Spass, hält mich unabhängig und bietet der Familie ein wenig extra.

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24. August 2016 um 9:46

Wir haben zwei
in einem Land mit relativ guter staatlicher Kinderbetreuung und ich finde es extrem sportlich. Wenn die Kinder relativ kurz hintereinander kommen, kann es sein, dass sie in die gleiche Schule kommen, aber bei uns machen sie nahezu nichts zusammen. Wenn sie sehr weit auseinander sein, ist das grosse Kind vielleicht schon selbständig und du musst nicht immer beide kutschieren. Das hängt natürlich auch davon ab, ob die Wege gut mit dem Fahrrad zu bewältigen sind, ob wie selbständig deine Kinder sinde etc.

Dann geht ohne den Partner gar nichts. Wenn du arbeiten gehen willst, so dass es sich ein bisschen lohnt, muss dein Mann die Kinder morgens wegbringen und du holst sie nachmittags wieder ab. Dann kannst du früher anfangen und wenigstens vollzeitnah arbeiten gehen.

Ich sehe mich auch nicht als Hausfrau und Mutter, aber wenn wir jetzt noch ein drittes Kind bekommen würden, dann würde ich meine Arbeitszeit deutlich herunterfahren. Denn im Moment ist da einfach überhaupt keine Luft mehr.

Ich denke, du wirst schon sehen, wie schwierig es allein mit einem Kind wird.

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24. August 2016 um 13:42

Kein Problem
Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und gehe 35 Stunden/Woche arbeiten.

Es ist alles eine Sache von Organisation und wir kommen gut klar mit der derzeitigen Situation.

Meine Kinder sind jetzt 9 und 11 Jahre alt. Sobald sie morgens aus dem Haus gehen, fahre ich zur Arbeit und wenn sie nach Hause kommen, bin ich auch kurze Zeit später wieder da.

Wir haben genug Zeit um unserer Freizeit miteinander zu verbringen.

Wie gesagt..Für mich/uns kein Problem und alles eine Sache von Organisation und Wollen.

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24. August 2016 um 14:22
In Antwort auf zak_11887030

Kein Problem
Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und gehe 35 Stunden/Woche arbeiten.

Es ist alles eine Sache von Organisation und wir kommen gut klar mit der derzeitigen Situation.

Meine Kinder sind jetzt 9 und 11 Jahre alt. Sobald sie morgens aus dem Haus gehen, fahre ich zur Arbeit und wenn sie nach Hause kommen, bin ich auch kurze Zeit später wieder da.

Wir haben genug Zeit um unserer Freizeit miteinander zu verbringen.

Wie gesagt..Für mich/uns kein Problem und alles eine Sache von Organisation und Wollen.

Alles kein Problem
naja. Ich nehme mal an, dass deine Kinder in der gleichen Schule sind und den Schulweg zusammen und ohne dich zurücklegen. Das erleichert schon vieles. Aber wenn die Kinder kleiner sind und ihre Aktivitäten nicht aufeinander abgestimmt, geht das nicht so lockig flockig. Ich nehme an, die TE will auch nicht warten, bis die Kinder gross sind, bevor sie wieder arbeiten geht.

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24. August 2016 um 15:12

Wenn man genug verdient
um ein Kinder-Mädchen zu beschäftigen, die Oma mit im Haus wohnt o.ä. geht das vielleicht, aber einfach zu sagen, es klappt gut, wenn man gut organisieren kann, ist ein bisschen fahrlässig.

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24. August 2016 um 15:43
In Antwort auf somasu

Wenn man genug verdient
um ein Kinder-Mädchen zu beschäftigen, die Oma mit im Haus wohnt o.ä. geht das vielleicht, aber einfach zu sagen, es klappt gut, wenn man gut organisieren kann, ist ein bisschen fahrlässig.

Hm....
Also ich habe weder ein Kindermädchen noch eine Mutter/Oma die im Haus lebt und bekomme Kinder und Arbeit gut unter einen Hut.
Eigentlich kenne ich sogar fast nur Frauen die trotz Kinder arbeiten gehen.

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24. August 2016 um 15:48

Ich habe
zwei Brüder und meine Mutter ist trotz uns drei Kindern arbeiten gegangen... Wo soll da das Problem sein? Es muss eben gut geplant sein...

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24. August 2016 um 16:58

Pff....
sonderlich emanzipiert scheint er nicht zu sein.
Wenn ihr beide zusammenarbeitet und er auch bereit ist, vielleicht 10 Stunden weniger zu arbeiten und was für EURE (!) Kinder zu tun, kannst du natürlich weiterarbeiten.
Meine Tante hat auch drei Kinder und hat immer gearbeitet. Meine Mutter hatte zwar nur zwei, aber war auch noch alleinerziehend und hat Vollzeit gearbeitet. War hart, aber wenn man will geht alles.

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24. August 2016 um 17:11

Na du
du deinen beruf nicht aufgeben und kannst durchaus ganz normal arbeiten gehen ...

es ist alles eine frage des managements.

Das hängt durchaus vom Beruf und anderen Rahmenbedingungen ab.

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24. August 2016 um 20:24

Immer langsam...
Vielleicht sprecht ihr erstmal darüber, wann ihr das erste Kind bekommen wollt und wer sich wann/wie viel darum kümmert. Ob dann noch weitere Kinder folgen sollen, könnt ihr doch dann immer noch sehen? Vielleicht wird es ein richtiges Schreikind und ihr habt dann keine Lust mehr auf ein zweites
Ich habe drei Kinder (5, 3 und 1 Jahr alt) und fange demnächst wieder an, halbtags zu arbeiten. Wie gut das klappt, kann ich dir also noch nicht sagen - wahrscheinlich aber ganz gut. Vollzeit zu arbeiten, stelle ich mir aber, zumindest solange die Kinder noch so klein sind, sehr schwierig vor (es sei denn, man hat Großeltern vor Ort o.ä. - diejenigen, die das alles easy peasy wuppen sind meistens die, die eine ganze Mannschaft an Babysittern hinter sich haben).
Von wegen abhängig machen: Wenn man mehrere Kinder bekommt, ist man normalerweise zumindest zeitweilig auf das Einkommen des Partners angewiesen, der Vollzeit arbeiten geht (das Elterngeld hilft zwar, reicht aber wohl meistens nicht, um den Lebensstandard zu halten). Ein Halbtagsgehalt reicht normalerweise auch nicht. Außerdem ist man als Frau mit drei kleinen Kindern per se nicht so der Hit auf dem Arbeitsmarkt. Insofern sollte man sich da schon ein bißchen auf den Partner verlassen können, gemeinsame Entscheidungen treffen und eventuell einen Ehevertrag in Erwägung ziehen.

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25. August 2016 um 21:10

Mein Mann und ich
sind aber zwei verschiedene Personen. Er sagt das so oder möchte es vielleicht auch so aber ich habe doch klar und deutlich geschrieben was ich will

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25. August 2016 um 21:17

Nein will ich nicht
Mich stört der haushalt überhaupt nicht. Ich habe kein Problem den Haushalt größtenteils zu erledigen. Das ist nicht der Knackpunkt. Nur mir würde schlichtweg meine Arbeit fehlen. Das rauskommen. Ich koche auch jetzt oft für meinen Freund und mache das sehr gerne und es gibt mir ein gutes gefühl aber meine Arbeit gibt mir noch etwas anderes was ich auch brauche.

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25. August 2016 um 21:23

Nein
ich will schon hauptverantwortlich für die Erziehung meiner Kinder sein. Sonst brauche ich ja wirklich keine bekommen. Ich habe es mir eher so gedacht, dass ich in der zeit wo sie im Kindergarten sind, arbeiten gehe. Und ich möchte auch nicht, dass sie dort von morgens bis abends sind nur damit ich arbeiten gehen kann. Ich möchte schon alles sehr auf meine Kinder ausrichten. Aber dachte dass ich dann in der Zeit wo sie sowieso nicht da sind auch arbeiten gehen kann.

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26. August 2016 um 14:25
In Antwort auf haselnuss95

Nein
ich will schon hauptverantwortlich für die Erziehung meiner Kinder sein. Sonst brauche ich ja wirklich keine bekommen. Ich habe es mir eher so gedacht, dass ich in der zeit wo sie im Kindergarten sind, arbeiten gehe. Und ich möchte auch nicht, dass sie dort von morgens bis abends sind nur damit ich arbeiten gehen kann. Ich möchte schon alles sehr auf meine Kinder ausrichten. Aber dachte dass ich dann in der Zeit wo sie sowieso nicht da sind auch arbeiten gehen kann.

Naja
so wie du das beschreibst, wird auf einen 450 euro Job im Supermarkt hinauslaufen. Ich denke, in der Situation fragst du dich dann irgendwann, ob das bisschen Kohle das Gehetze wert ist. Aber ihr habt ja noch Zeit. Wenn sich die Umstände ändern, ändert man auch seine Meinung.

Ich denke, wenn du richtig arbeiten willst, dann kommst du nicht darum herum
Verantwortung abzugeben an deinen Mann und an die Kinderbetreuungseinrichtung. Ich finde es immer total nervig, dass mein Mann mir die ganze Verantwortung für die Kinder überlässt, spricht, er macht was, wenn ich drulm bitte, aber er denkt null mit und zeigt da absolut keine Initaitive.

Wenn deine Kinder nur von 9 bis 12 ausser Haus betreut werden, dann bleiben vielleicht noch 2 Stunden zum arbeiten. Dann musst du jemanden finden, der auch für diese Zeiten jemanden sucht. Und manchmal ist man auch froh, wenn man einfach nur in Ruhe putzen oder einkaufen kann.

Letztlich sind das alles ungelegte Eier. Lass es auf dich zukommen.

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26. August 2016 um 21:34
In Antwort auf somasu

Naja
so wie du das beschreibst, wird auf einen 450 euro Job im Supermarkt hinauslaufen. Ich denke, in der Situation fragst du dich dann irgendwann, ob das bisschen Kohle das Gehetze wert ist. Aber ihr habt ja noch Zeit. Wenn sich die Umstände ändern, ändert man auch seine Meinung.

Ich denke, wenn du richtig arbeiten willst, dann kommst du nicht darum herum
Verantwortung abzugeben an deinen Mann und an die Kinderbetreuungseinrichtung. Ich finde es immer total nervig, dass mein Mann mir die ganze Verantwortung für die Kinder überlässt, spricht, er macht was, wenn ich drulm bitte, aber er denkt null mit und zeigt da absolut keine Initaitive.

Wenn deine Kinder nur von 9 bis 12 ausser Haus betreut werden, dann bleiben vielleicht noch 2 Stunden zum arbeiten. Dann musst du jemanden finden, der auch für diese Zeiten jemanden sucht. Und manchmal ist man auch froh, wenn man einfach nur in Ruhe putzen oder einkaufen kann.

Letztlich sind das alles ungelegte Eier. Lass es auf dich zukommen.

Verantwortung abgeben ja
aber es soll noch im Rahmen sein. Sonst würde ich ein schlechtes Gewissen haben. Es spricht auch nichts dagegen wenn sich jemand anderes aus der Familie mal um meine Kinder kümmert. ich will nur nicht, dass meine Kinder von 7Uhr bis 17 Uhr in Kindergarten gehen müssen nur weil ich arbeiten gehen will. Sowas gibt es ja auch. Von 9 bis 12 finde ich aber auch wiederum sehr kurz. Ich weiß nicht genau wie die Möglichkeiten da sind aber dachte mir das mehr so, dass wir unsere Kinder dahin bringen morgens früh wenn wir zur Arbeit gehen bis vielleicht 13 Uhr. Ja es sind alles noch ungelegte Eier aber ich mache mir dennoch schon so meine Gedanken. Also ein 450Euro Job in einem Supermarkt wäre mir der Stress nicht wert. Ich möchte schon in meinem Beruf bleiben.

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26. August 2016 um 21:45

Ich habe mit meinem Freund gesprochen
er sagte er würde schon ein paar Stunden reduzieren, wenn es bei seiner Arbeit klappt. Wovon ich aber ausgehe. Aber er will trotzdem dass die Verteilung im Groben so ist, dass er der Hauptverdiener ist und ich mehr daheim bin.

Ich glaube auch schon, dass man viel schaffen kann. Alleinerziehende Mütter müssen sich ja auch um vieles kümmern. Aber ich will auf keinen Fall, dass meine Kinder unter irgendwas mal leiden müssen. Zu wenig Familienleben oder ich zu wenig da bin. Andererseits denke ich, dass es vielleicht ja auch förderlich für ein Kind ist, wenn es auch andere Bezugspersonen hat und eben auch der Umgang mit anderen Kindern. Wie seht ihr das? Ab wann glaubt ihr fängt ein Kind an darunter zu leiden, wenn beide Eltern berufstätig sind? ist natürlich sehr hypothetisch weil ja auch jedes Kind verschieden ist und da sicher auch andere Faktoren mit hinein spielen aber mich würde eure erfahrungen interessieren. Also nicht nur darauf bezogen was kann man schaffen als Frau sondern vor allem vor dem Hintergrund wie geht es einem Kind damit?

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29. August 2016 um 16:35

Dann hat sie eben Glück gehabt
und sie hatte vielleicht nur ein Kind?

Hier geht es ja darum, ob haselnuss mit mehr als zwei Kindern noch zum arbeiten kommt und ich sage nur, ich bin mit zweien, einem gut funktionierenden Betreuungssystem, einem relativ kulanten Arbeitgeber und einem Mann der mithilft (nicht nicht von vorne herein klar macht, dass sein Job wichtiger ist) wirklich ausgelastet.

Haselnuss kann die Frage ja mal im Mamaforum nochmal stellen, dann wird sie wahrscheinlich hören, dass es gehen kann, aber wirklich schwierig ist. Ich finde die Antwort von Skaridu wirklich representativer als die, die hier sagen, dass man nur wollen muss und dann klappt alles.

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2. September 2016 um 14:12

Ich
kenne einige mütter mit 3+ kindern, die arbeiten gehen.
auch weil die finanzielle situation es erfordert, dass noch ein wenig geld dazu verdient wird.
man möchte den kindern ja auch etwas bieten.

ich bin gerade mit unserem dritten kind schwanger und wünsche mir durchaus mehr.
aufhören zu arbeiten würde ich deswegen nicht.
es ist mir sehr wichtig, finanziell von meinem mann unabhängig zu sein.
ich liebe meinen job. schon allein deswegen könnte ich nicht aufhören zu arbeiten.
habe jedoch den vorteil in meinem job selbst zu entscheiden, wann, wie lange und wie viel ich arbeite.

es ist alles unter einen hut zu bekommen.
wenn der partner auch noch eine stützende hilfe ist, dann sehe ich da überhaupt kein problem.

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3. September 2016 um 11:34

.
Klar kannste mit drei Kindern noch arbeiten gehen, alles eine Frage der Organisation und Deiner physischen und psychischen Belastung.

Wenn Du dich zwischen Kinder, Kita, Schule, Haushalt, Ehemann und Job aufreiben willst, dann mach mal!

Wenn Dein Mann sehr gut verdient kannste dir natürlich eine Putzfrau leisten und die Kinder den lieben langen Tag fremdbetreuen lassen- aber will DU das wirklich?

Wenn sich ein Paar für Kinder entscheidet, muss einer zurückstecken und das für ein längerfristige Zeit und auch mit dem Risiko dass der berufliche Anschluß schwierig wird, oder auch gar nicht mehr klappt.

Wie immer ist in 90 % der Fälle die Frau im Falle der ehelichen Trennung dann die Dumme.
Nach Reformierung des Scheidungsgesetzes muss Frau höllisch aufpassen, dass sie nicht ins soziale und finanzielle Abseits gerät.
Daher: bereits vorab alles per Ehevertrag regeln, auch wenn das noch so unromatisch klingt.

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