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Mit Freundin ausziehen, PROBLEM!

7. April um 10:46 Letzte Antwort: 7. April um 18:38

Servus liebe Community!


Ich hab ein für mich enormes Problem, deswegen könnte dieser Text etwas länger werden, trotzdem würde ich euch bitten mir zu helfen, da ich echt in der Patsche sitze:


meine Wenigkeit, männlich, 24 Jahre jung hat eine Freundin, weiblich, 21 Jahre jung.
Unsere Beziehung läuft prima, verstehen uns super, sind seit ca. 4 Jahren zusammen.
Wir wohnen ca. 1 Stunde Autofahrt voneinander entfernt.


Sie ist ein Einzelkind in einem normalen, ländlich gelegenen Einfamilienhaus, ich habe 2 jüngere Geschwister und wohne auf einem kleinen Bauernhof. Da sie ein Einzelkind ist, wird sie das Haus mitsamt Grundstück natürlich mal erben, ich für meinen Teil habe keine Ahnung, ob ich den Hof mal kriege, falls ja, käme für mich nur ein Umbau auf NICHT-Milchvieh in Frage, da ich einen guten Job habe und dies den Arbeitseinsatz am Hof entspannen würde. Soweit sind wir jedoch in frühestens 10 Jahren, da meine Eltern die Einnahmen des Hofes noch brauchen.


Vor ca. 1 Jahr fiel die Entscheidung, dass wir zusammenziehen. Wir hatten zu diskutieren begonnen und kamen, wie das in einer normalen Beziehung so läuft auf eine Einigung und die hieß wie folgt:


Zu dem Hof, auf dem ich wohne gehört ein kleines Wohnhaus, das derzeit vermietet ist. Da es sicher möglich wäre, das Haus zunächst mal für uns zu beanspruchen (ca. 100m entfernt vom Hof), wollte sie dorthin. Gut passt für mich.


Nun zum Problem:


Vor ca. 3 Monaten teilte sie mir höflich mit, dass sie doch in ihrem Ort bleiben möchte (oder zumindest im Umland). Grund dafür seien ihre Freunde und ihre Familie. Ich jedoch möchte aus meinem Ort auch nicht weg, da ich im Vergleich zu ihr einen sehr großen Freundeskreis habe (Sie hat nur 2 gute Freundinnen), mit dem ich viel unternehme und ich das Leben auf dem Bauernhof sehr mag.


Da ich jedoch nicht weiß, ob ich den Hof mal übernehmen soll, wäre ich bereit gewesen in eine normale Wohnung zu ziehen, jedoch auch nicht weit weg von meinem Dorf (des Freundeskreises wegen). Sie lehnte ab.
Nun entschied ich mich zu warten, da wir das Zusammenziehen sowieso auf das nächste Jahr angedacht hatten, jedoch verhärtete sich ihre Entscheidung, erst letztens wurde ich angegiftet, weil ich an 3 Tagen hintereinander was mit meinen Freunden gemacht hab, obwohl sie sowieso keine Zeit gehabt hätte.


Nun die große Frage: Was soll ich machen? Bin ich vielleicht zu egoistisch?


A: Weiter warten, vielleicht schwenkt sie doch noch um?
B: Alles was mir hier am Herzen liegt für meine Liebe wegschmeissen?
C: Die Reißleine ziehen? (Diese Option ist unter allen Umständen zu vermeiden!!!)


Lösungsansätze meinerseits wären gewesen:


Ich frag meine Eltern nach der Zukunft des Hofes und entscheide dann


Gebt gerne eure Meinung kund, vielleicht hat jemand Erfahrung mit solch einer Situation und kann mir weiterhelfen?
 

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7. April um 10:58

Warum trefft ihr euch nicht in der Mitte eurer Ortschaften? So ist jeder nur ca. 30min von Familie und Freunden entfernt.

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7. April um 11:32

Ja das wäre auch mein Vorschlag. Warum "trefft" ihr euch nicht in der Mitte.

Wenn das nicht geht, solltet ihr wohl noch eine Zeit lang getrennt wohnen. Das muss ja auch nichts Schlechtes sein.

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7. April um 15:20
In Antwort auf bmw_nrw2

Servus liebe Community!


Ich hab ein für mich enormes Problem, deswegen könnte dieser Text etwas länger werden, trotzdem würde ich euch bitten mir zu helfen, da ich echt in der Patsche sitze:


meine Wenigkeit, männlich, 24 Jahre jung hat eine Freundin, weiblich, 21 Jahre jung.
Unsere Beziehung läuft prima, verstehen uns super, sind seit ca. 4 Jahren zusammen.
Wir wohnen ca. 1 Stunde Autofahrt voneinander entfernt.


Sie ist ein Einzelkind in einem normalen, ländlich gelegenen Einfamilienhaus, ich habe 2 jüngere Geschwister und wohne auf einem kleinen Bauernhof. Da sie ein Einzelkind ist, wird sie das Haus mitsamt Grundstück natürlich mal erben, ich für meinen Teil habe keine Ahnung, ob ich den Hof mal kriege, falls ja, käme für mich nur ein Umbau auf NICHT-Milchvieh in Frage, da ich einen guten Job habe und dies den Arbeitseinsatz am Hof entspannen würde. Soweit sind wir jedoch in frühestens 10 Jahren, da meine Eltern die Einnahmen des Hofes noch brauchen.


Vor ca. 1 Jahr fiel die Entscheidung, dass wir zusammenziehen. Wir hatten zu diskutieren begonnen und kamen, wie das in einer normalen Beziehung so läuft auf eine Einigung und die hieß wie folgt:


Zu dem Hof, auf dem ich wohne gehört ein kleines Wohnhaus, das derzeit vermietet ist. Da es sicher möglich wäre, das Haus zunächst mal für uns zu beanspruchen (ca. 100m entfernt vom Hof), wollte sie dorthin. Gut passt für mich.


Nun zum Problem:


Vor ca. 3 Monaten teilte sie mir höflich mit, dass sie doch in ihrem Ort bleiben möchte (oder zumindest im Umland). Grund dafür seien ihre Freunde und ihre Familie. Ich jedoch möchte aus meinem Ort auch nicht weg, da ich im Vergleich zu ihr einen sehr großen Freundeskreis habe (Sie hat nur 2 gute Freundinnen), mit dem ich viel unternehme und ich das Leben auf dem Bauernhof sehr mag.


Da ich jedoch nicht weiß, ob ich den Hof mal übernehmen soll, wäre ich bereit gewesen in eine normale Wohnung zu ziehen, jedoch auch nicht weit weg von meinem Dorf (des Freundeskreises wegen). Sie lehnte ab.
Nun entschied ich mich zu warten, da wir das Zusammenziehen sowieso auf das nächste Jahr angedacht hatten, jedoch verhärtete sich ihre Entscheidung, erst letztens wurde ich angegiftet, weil ich an 3 Tagen hintereinander was mit meinen Freunden gemacht hab, obwohl sie sowieso keine Zeit gehabt hätte.


Nun die große Frage: Was soll ich machen? Bin ich vielleicht zu egoistisch?


A: Weiter warten, vielleicht schwenkt sie doch noch um?
B: Alles was mir hier am Herzen liegt für meine Liebe wegschmeissen?
C: Die Reißleine ziehen? (Diese Option ist unter allen Umständen zu vermeiden!!!)


Lösungsansätze meinerseits wären gewesen:


Ich frag meine Eltern nach der Zukunft des Hofes und entscheide dann


Gebt gerne eure Meinung kund, vielleicht hat jemand Erfahrung mit solch einer Situation und kann mir weiterhelfen?
 

Genau so, wie dir bereits hier von anderen geantwortet wurde, habe ich es auch gemacht. 
Mein Freund und ich wollten beide unsere Arbeit behalten und keiner von uns wollte eine Stunde täglich hin und her fahren, so haben wir uns eine Wohnung in der Mitte genommen. 
So fahren wir jeweils etwa 30 Minuten bis zu unseren Heimatstätten und das ist völlig ok.

Man muss schon bereit sein Kompromisse einzugehen und nicht vom anderen etwas erwarten, was man selber nicht bereit ist zu geben. Das wäre unfair.

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7. April um 16:20

Die einzige Möglichkeit ist tatsächlich euch eine Wohnung in der Mitte zu suchen. Alles andere macht einen von euch nicht glücklich.

Woher sollen deine Eltern denn jetzt wissen, wie es um die Zukunft steht? In der heutigen Zeit ist das kaum noch vorhersehbar.

Ihr müsst beide ein klein wenig nachgeben. Die Mitte ist ein guter Kompromiss. Ihr müsst euch beide im Klaren sein, dass ihr noch sehr jung seid und Freunde jetzt noch von großer Bedeutung sind. Spätestens jedoch wenn diese Familien gründen und vlt. wegziehen, ist das aber vorbei. Dann sieht man sich nicht mehr so häufig. Deswegen solltet ihr euch beide nicht so an eure Freunde krallen.


 

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7. April um 18:38

So wie die anderen schon gesagt haben: trefft euch in der mitte! Eine halbe Stunde Entfernung ist jedem zumutbar. Und eigentlich ist auch eine Stunde Entfernung zumutbar, aber ihr seid noch sehr jung und da liegt der fokus noch sehr auf der eigenen familie und den Freunden. Das ist auch in Ordnung, aber übt euch schon mal im Kompromisse finden, denn irgendwann werdet ihr wahrscheinlich für einen job, ein haus, eine schöne Umgebung oder sonst was sagen: 1 stunde ist ja direkt um's eck.

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