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Mit ex im selben Ort leben

13. November um 12:50

Hallo Mädels,

ich bin 22 Jahre alt und Studentin. Momentan geht es mir wirklich sehr schlecht und das liegt daran, dass ich im August diesen Jahres herausgefunden habe, dass mein Freund mich betrogen hat bzw. es vor hatte.. nach 3 Jahren Beziehung. Es war alles eindeutig.. und ich habe mich daraufhin von ihm getrennt. Es sind nun ein paar Monate vergangen und es tut immer noch verdammt weh. Das größte Problem ist, dass ich in dem gleichen Ort studiere, wo er auch noch studiert. Ich fahre regelmäßig nach Hause, zu meiner Familie. Die Woche muss ich allerdings immer in meinem Studienort verbringen. 

Mir fällt momentan alles so verdammt schwer, weil ich nun auf mich alleine gestellt bin. Als ich angefangen habe zu studieren, ist mein ex Freund zu mir gezogen und hat hier auch angefangen zu studieren, das heißt ich war nie alleine. Nun bin ich es allerdings und alles hier erinnert mich an ihn. Sogar mein Zimmer im Studentenwohnheim. Es ist schrecklich.. egal wo ich hin gehe, alles erinnert Mich daran und ich komme nicht über ihn hinweg bzw. Das behindert mich dabei. Ich habe angst ihm zu begegnen, weil der Ort und die Uni sehr klein sind. Zudem kommt mein Stress in der Uni.. ich kann einfach nicht mehr. Ich habe außerdem Schlafstörungen. Diese sind wie weggeblasen wenn ich zuhause bei meiner Familie bin und dort schlafe. Nun kann ich nicht einfach mein Studium beenden und den Ort verlassen, da ich im 5. Semester bin. Ich fühle mich total hilflos und weiß nicht, wie ich diese Zeit durchstehen soll. 

 Vllt hat/ hatte ja jemand das selbe Problem, mit dem ex im selben Ort zu leben und kann mich da etwas aufmuntern..  

liebe Grüße 

nelya 

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14. November um 6:50
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In Antwort auf nelya97

Hallo Mädels,

ich bin 22 Jahre alt und Studentin. Momentan geht es mir wirklich sehr schlecht und das liegt daran, dass ich im August diesen Jahres herausgefunden habe, dass mein Freund mich betrogen hat bzw. es vor hatte.. nach 3 Jahren Beziehung. Es war alles eindeutig.. und ich habe mich daraufhin von ihm getrennt. Es sind nun ein paar Monate vergangen und es tut immer noch verdammt weh. Das größte Problem ist, dass ich in dem gleichen Ort studiere, wo er auch noch studiert. Ich fahre regelmäßig nach Hause, zu meiner Familie. Die Woche muss ich allerdings immer in meinem Studienort verbringen. 

Mir fällt momentan alles so verdammt schwer, weil ich nun auf mich alleine gestellt bin. Als ich angefangen habe zu studieren, ist mein ex Freund zu mir gezogen und hat hier auch angefangen zu studieren, das heißt ich war nie alleine. Nun bin ich es allerdings und alles hier erinnert mich an ihn. Sogar mein Zimmer im Studentenwohnheim. Es ist schrecklich.. egal wo ich hin gehe, alles erinnert Mich daran und ich komme nicht über ihn hinweg bzw. Das behindert mich dabei. Ich habe angst ihm zu begegnen, weil der Ort und die Uni sehr klein sind. Zudem kommt mein Stress in der Uni.. ich kann einfach nicht mehr. Ich habe außerdem Schlafstörungen. Diese sind wie weggeblasen wenn ich zuhause bei meiner Familie bin und dort schlafe. Nun kann ich nicht einfach mein Studium beenden und den Ort verlassen, da ich im 5. Semester bin. Ich fühle mich total hilflos und weiß nicht, wie ich diese Zeit durchstehen soll. 

 Vllt hat/ hatte ja jemand das selbe Problem, mit dem ex im selben Ort zu leben und kann mich da etwas aufmuntern..  

liebe Grüße 

nelya 

Als ich in deinem Alter war, lebte ich in einer Großstadt, in die mein Ex, meine erste große Liebe, und ich gezogen waren, bzw. war ich ihm dorthin knapp nach seinem Umzug gefolgt. Als diese Beziehung zerbrach - ursächlich für die Trennung war in meinem Fall unter anderem eine andere junge Dame, auch wenn ich vielleicht nicht betrogen wurde und auch wenn die Beziehung mit dieser nicht sofort nach der Trennung zustande kam- stürzte ich mich ins Nachtleben und wollte selbst zerstören. Ich spannte einer Freundin den Freund aus, ich wurde jemandes Affäre...ich wollte wohl anderen tun, was mir selbst getan worden war, der Aggressor sein und nicht das Opfer, nachdem ich so viel hinuntergeschluckt hatte. Ich wollte den Schmerz wegwischen, ihn nicht wahrhaben. Und er holte mich doppelt und dreifach ein. Abgesehen davon, dass ich für die Konsequenzen meiner Handlungen geradestehen musste, war da eben der Trennungsschmerz, der nicht einfach wegging. Die Lektion, die ich lernte, war, dass es keinen Weg gibt, vor den eigenen Gefühlen davonzulaufen, und dass man unangenehme Dinge durchstehen muss - in meinem Fall ohne dass das Umfeld dafür bezahlt. Meine nächste Trennung verarbeitete ich friedlicher und ehrlicher und verträglicher für mein Umfeld. Es gibt leider keinen Weg um unangenehme Gefühle herum, aber sie vergehen - wirklich. Gib dir Zeit. Lass die Gefühle geschehen, durch dich hindurchgehen. Alles vergeht, auch das Negative. Etwas Neues kann nur entstehen, wenn das Alte zerstört ist.

Nach der Trennung war es zunächst auch sonderbar, allein bzw. mit einem anderen in der Stadt zu sein, die mein Ex und ich uns gemeinsam erobert hatten. Es dauerte, bis ich genug Erlebnisse und Erfahrungen angesammt hatten, die sich über die Erinnerungen legten. Wichtig ist, denke ich, dass du weiterhin aktiv an deinem Studienort lebst und den alten Eindrücken und Erlebnissen neue hinzufügst, ihn dir zu eigen machst - und dabei eine etwaige unvermeidbare Interaktion mit dem Ex oder seinem Umfeld auf ein Minimum reduzierst.

Schlafstörungen kenne auch. Wenn ich unter diesen leide, dann auch oft aufgrund von Stress. Ich bin berufsbedingt oft länger im Ausland, derzeit abgesehen von einigen Wochen Heimaturlaub seit Januar in Asien. In meiner ersten Zeit hier schlief ich sehr wenig und sehr schlecht. Ein Teil von mir will die Welt sehen und ein Teil von mir hat dann immer Heimweh. Das ist meine ganz persönliche  Zerrissenheit. Mittlerweile bin ich sehr gern hier und habe mich für ein zweites Jahr verpflichtet. Ich bin nun aufgrund einer Hochzeit in einem anderen Teil des Landes, in dem ich lebe, und fliege dann wieder für einige Wochen Heimaturlaub nach Hause. Mittlerweile fühle ich mich auch hier heimisch. Ich habe kein Heimweh mehr, fliege zwar gern nach Hause, könnte aber auch hier bleiben. Als ich im Mai meinen Heimaturlaub antrat, konnte ich diesen kaum erwarten, diesmal ist der Gedanke, heimzufliegen, schön, aber er ist kein dringliches Bedürfnis, welches mit Eile verbunden ist. Ich glaube, dass die Zeit eine große Rolle spielt, ebenso dass man einem Tagwerk nachgeht und dass man sich seine eigenen Erlebnisse und Eindrücke schafft.

So, das war jetzt ein bisschen durcheinander . Hoffentlich ist für dich etwas dabei. Lass den Kopf nicht hängen, geh da hinaus und leb dein Leben und wenn du dich einmal zu Hause in deiner Höhle verkriechen magst, ist das auch in Ordnung. Aber leg neur Erfahrungen und Gedanken über die alten. Den Rest wird die Zeit erledigen. Versprochen 😉.

 

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14. November um 8:33

Was spräche dagegen den Studienort zu wechseln, zum nächsten Semester? Deine Familie lebt eh woanders so dass Du doch einen örtlichen Neuanfang wagen könntest.
Allerdings sind das nur die äußerlichen Rahmenbedingungen, Du musst auch bereit sein, innerlich Frieden zu schließen und wieder bereit sein neu zu starten

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14. November um 9:38
In Antwort auf sophos75

Was spräche dagegen den Studienort zu wechseln, zum nächsten Semester? Deine Familie lebt eh woanders so dass Du doch einen örtlichen Neuanfang wagen könntest.
Allerdings sind das nur die äußerlichen Rahmenbedingungen, Du musst auch bereit sein, innerlich Frieden zu schließen und wieder bereit sein neu zu starten

sie soll den studienort wechseln nur weil ihr ex da ist?

sie übertreibt doch aktuell nur maßlos weil die trennung noch nicht so lange her ist

das legt sich doch wieder!!

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14. November um 10:59

Hast du beweise das er dich betrogen hat oder nur vermutungen?  Jetzt siehst du , wenn du alleine bist das er dir fehlt. Bitte ihn nochmal um ein Gespräch.

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14. November um 11:04
In Antwort auf nelya97

Hallo Mädels,

ich bin 22 Jahre alt und Studentin. Momentan geht es mir wirklich sehr schlecht und das liegt daran, dass ich im August diesen Jahres herausgefunden habe, dass mein Freund mich betrogen hat bzw. es vor hatte.. nach 3 Jahren Beziehung. Es war alles eindeutig.. und ich habe mich daraufhin von ihm getrennt. Es sind nun ein paar Monate vergangen und es tut immer noch verdammt weh. Das größte Problem ist, dass ich in dem gleichen Ort studiere, wo er auch noch studiert. Ich fahre regelmäßig nach Hause, zu meiner Familie. Die Woche muss ich allerdings immer in meinem Studienort verbringen. 

Mir fällt momentan alles so verdammt schwer, weil ich nun auf mich alleine gestellt bin. Als ich angefangen habe zu studieren, ist mein ex Freund zu mir gezogen und hat hier auch angefangen zu studieren, das heißt ich war nie alleine. Nun bin ich es allerdings und alles hier erinnert mich an ihn. Sogar mein Zimmer im Studentenwohnheim. Es ist schrecklich.. egal wo ich hin gehe, alles erinnert Mich daran und ich komme nicht über ihn hinweg bzw. Das behindert mich dabei. Ich habe angst ihm zu begegnen, weil der Ort und die Uni sehr klein sind. Zudem kommt mein Stress in der Uni.. ich kann einfach nicht mehr. Ich habe außerdem Schlafstörungen. Diese sind wie weggeblasen wenn ich zuhause bei meiner Familie bin und dort schlafe. Nun kann ich nicht einfach mein Studium beenden und den Ort verlassen, da ich im 5. Semester bin. Ich fühle mich total hilflos und weiß nicht, wie ich diese Zeit durchstehen soll. 

 Vllt hat/ hatte ja jemand das selbe Problem, mit dem ex im selben Ort zu leben und kann mich da etwas aufmuntern..  

liebe Grüße 

nelya 

Es gibt viele Menschen, die mit dem Ex im gleichen Ort leben. Mein Ex wohnt nur drei Straßen von mir entfernt.
Das Problem ist dein Selbstmitleid. Du tust dir selbst leid und ich rate dir, all diese Energie in etwas positives umzuwandeln. Du kannst dein Zuhause renovieren oder umräumen, seine Sachen in die Verbannung geben....räume auf---> zu Hause und in deiner Seele ! Und stürze dich in dein Studium...das dürfte Ablenkung genug sein.

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14. November um 15:54
In Antwort auf nelya97

Hallo Mädels,

ich bin 22 Jahre alt und Studentin. Momentan geht es mir wirklich sehr schlecht und das liegt daran, dass ich im August diesen Jahres herausgefunden habe, dass mein Freund mich betrogen hat bzw. es vor hatte.. nach 3 Jahren Beziehung. Es war alles eindeutig.. und ich habe mich daraufhin von ihm getrennt. Es sind nun ein paar Monate vergangen und es tut immer noch verdammt weh. Das größte Problem ist, dass ich in dem gleichen Ort studiere, wo er auch noch studiert. Ich fahre regelmäßig nach Hause, zu meiner Familie. Die Woche muss ich allerdings immer in meinem Studienort verbringen. 

Mir fällt momentan alles so verdammt schwer, weil ich nun auf mich alleine gestellt bin. Als ich angefangen habe zu studieren, ist mein ex Freund zu mir gezogen und hat hier auch angefangen zu studieren, das heißt ich war nie alleine. Nun bin ich es allerdings und alles hier erinnert mich an ihn. Sogar mein Zimmer im Studentenwohnheim. Es ist schrecklich.. egal wo ich hin gehe, alles erinnert Mich daran und ich komme nicht über ihn hinweg bzw. Das behindert mich dabei. Ich habe angst ihm zu begegnen, weil der Ort und die Uni sehr klein sind. Zudem kommt mein Stress in der Uni.. ich kann einfach nicht mehr. Ich habe außerdem Schlafstörungen. Diese sind wie weggeblasen wenn ich zuhause bei meiner Familie bin und dort schlafe. Nun kann ich nicht einfach mein Studium beenden und den Ort verlassen, da ich im 5. Semester bin. Ich fühle mich total hilflos und weiß nicht, wie ich diese Zeit durchstehen soll. 

 Vllt hat/ hatte ja jemand das selbe Problem, mit dem ex im selben Ort zu leben und kann mich da etwas aufmuntern..  

liebe Grüße 

nelya 

du musst unbedingt was anfangen, was dir positive energie gibt!

klar wird man trübsinnig, wenn man immer nur allein in der bude hockt, und seiner arbeit bzw. studium nachgeht!

mach was mit kommiliton/innen. schließ dich irgend ner gruppe an - normalerweise gibts ja zig angebote in universitätsstädten. fang ein neues hobby an. mach sport. tu was für dich! *)

dann wird das schon wieder.

*) das müsstest du ja in gleicher form auch an jedem anderen studienort, daher seh ich keinen großen sinn drin, den ort zu wechseln. außer, du meinst, dass auch das studium nichts ist, und woanders besser wäre (so gings meinem sohn, der hat auch nach 4 semestern gewechselt).


 

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14. November um 16:24

Ändere was in deinem Zimmer. Erlaube dir Neue Lebensgewohnheiten. Neue Gehwege. Andere Läden. Neue Leute. 
Beschäftige dich mit deinem Studium. Mach Sport. 
Verabschiede ihn mit irgendeinem Ritual aus deinem Lebenskreis.
Wenn du ihm doch mal begegnest lächle und lass ihn weiterziehen.  Du hast dir nichts vorzuwerfen und ihm wünscht und gönnst du alles gute.

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