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Mit dem Singleleben abgefunden

27. November 2007 um 20:52

Hallo Leute.
Ich kann heute von einen positiven Phänomen berichten. Seit nun fast 3 Wochen bin ich irgendwie total ausgeglichen. Es ist seltsam, manchmal sehne ich mich sosehr nach einen Partner. Man konnte sagen dass es fast jeden Tag der Fall war. Habe sooft Mädels kennen gelernt, aber entweder war ich Ihnen nichts oder sie mir nichts. Nach so vielen Enttäuschungen habe ich irgendwie keine Lust mehr. Nicht das ich nicht mehr weg gehe, es ist einfach nicht mehr Lohnenswert sich zu bemühen einen Flirt mit einer Frau einzugehen. Immer wieder das gleiche. Du bist nicht mein Typ, ich habe schon einen Freund oder es sind solche abgedrehten die man einfach nicht an sich lassen kann. Und man will doch auch nur ein Stück vom glück haben, man möchte doch auch nur liebe geben. Man fühlt sich so schlecht. Wie ungerecht ist doch die Welt meint man.
Nach meiner letzten Erfahrung ist da irgendwie gar nichts mehr. Alles wie unzählige Male vorher. Nettes Gespräch alles io und am Ende bist nicht mein Typ. Aber Nummer wollte Sie trotzdem. Können ja Freunde werden. Diesmal nicht. Diesmal war ich einfach nur Beleidig und bin gegangen.

Seit diesem Tag vermisse ich nichts, ich brauche nichts, ich bin einfach nur zufrieden. Seltsam. Ich fühle mich so neutral. Es sind nun schon 2 Jahre her als ich eine Beziehung hatte und es war immer da. Ich will eine Freundin. Jetzt ist es weg

Mittlerweile kann ich sogar gefallen daran finden. Warum ? Wie oft kracht es denn in der Beziehung, wie oft sind die Partner so verschieden dass es einfach immer Krachen muss. Wie oft ist man unglücklich wegen den anderen ? Ich beobachte diese so oft. Alleine zu sein, zumindest nicht in jemanden verliebt zu sein erscheint da doch ein Vorteil ?

Im Umgang mit Frauen hat sich nicht viel geändert. Ich bleibe mir treu. Anstand und ein nettes Gespräch statt dumme Kommentare liegen mir immer noch am Herzen. Doch Ansprechen tue ich keine mehr. Außerdem suche ich nicht mehr. Auf Kommentare auf mein Singledasein reagiere ich gelassen und nicht mehr wehleidig. Mir ist es einfach egal. Auch auf Dumme Anspielungen kann ich gelassen kontern. Ich fühle mich einfach ausgeglichen.

Wer hatte den schon mal so ein Erlebnis und wie ging das bei euch weiter ? Nicht das ich gar keine mehr will, aber es wäre zumindest nicht schlimm wenn da keine mehr kommt.

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28. November 2007 um 8:23

Das würde...
...mir irgendwie Angst machen. Irgendwann wacht man dann auf und merkt, das man vielleicht den Rest des Lebens alleine ist?! Was einem da alles entgeht - dann doch lieber 1000 Körbe kassieren um dann die Eine fürs Leben zu finden.

"Liebe und Leiden hängen sehr eng zusammen"

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28. November 2007 um 15:36

Naja...
... prinzipiell ist das ja wünschenswert, wenn sich jemand in dem Leben, das er lebt, wohl fühlt. Insofern hast du recht. Dieser Punkt hier gibt mir allerdings zu denken:

"Mittlerweile kann ich sogar gefallen daran finden. Warum ? Wie oft kracht es denn in der Beziehung, wie oft sind die Partner so verschieden dass es einfach immer Krachen muss. Wie oft ist man unglücklich wegen den anderen ? Ich beobachte diese so oft. Alleine zu sein, zumindest nicht in jemanden verliebt zu sein erscheint da doch ein Vorteil ?"

Das ist, als würde man sagen: Warum sich ein Haustier anschaffen, ich bin doch eh nur traurig, wenn es mal stirbt. - Oder: Wozu in Urlaub fahren, wenn ich doch sowieso wieder zurückkommen muss. - In dem Stil. Ich finde, daran ist was faul. Es ist nämlich einfach SCHÖN, ein Haustier zu haben oder in Urlaub zu fahren. Wozu leben, wenn man doch irgendwann sterben muss? Wer lebt, muss auch sterben. So isses nun mal. Und dazwischen gibts eine ganze Menge. Wer liebt, leidet auch. Wer nicht liebt, leidet anders. Du kommst aber nicht davon.

Wie gesagt, ich finde es gut, wenn jemand sagt: Ich bin zufrieden so, wie es ist. Das ist eigentlich jedem zu wünschen. Nur die Begründung passt da nicht ganz dazu, finde ich.

Liebe Grüße
nexgo

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2. Dezember 2007 um 1:04

Ditto hier
Meine ellenlange Antwort hat leider die blöde Forensoftware gefressen, deshalb etwas kürzer.

Mir gehts ähnlich wie Dir nur daß ich schon über sieben Jahre hinter mich gebracht habe.
Auch mir zerriß nach einem emotionell extrem zehrenden Erlebnis irgendwann der Geduldsfaden und ich spreche nicht mehr an und suche auch nicht mehr. Auch ich bin weiter anständig und nicht blöd zu allen Frauen.

Allerdings bin ich auch nicht immer in diesem angenehm tauben Zustand. Manchmal ertappe ich mich dabei, viele Balladen hintereinander weg zu hören und an Frauen zu denken. Doch nach solch einer seelischen Häutung gehts mir dann am nächsten Morgen wieder gut und das Leben geht weiter.

Mit bald 43 bin ich ohnehin zu alt um noch selbst eine Familie zu gründen und es muß ja Gründe geben warum ich übrig bleibe. Freunde und Bekannte, komischerweise speziell die Frauen, machen immer wieder Bemerkungen über mein "Zölibat", allerdings gutmütig mit etwas Humor.

Schließe mich Deinem letzten Satz an:"Nicht das ich gar keine mehr will, aber es wäre zumindest nicht schlimm wenn da keine mehr kommt."



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2. Dezember 2007 um 14:48

Eigentlich ziemlich traurig...
wenn es aufgrund so einer (oder so ähnlichen) Vorgeschichte dazu führt, dass die Männer, die eigentlich im besten Alter und mit ernsthaften Absichten sind, keine Frauen mehr ansprechen.
Dabei gibt es sicherlich viele Frauen die immer noch darauf hoffen, und es vielleicht auch erwarten, dass der Mann sie anspricht.

Andererseits kann ich auch gut verstehen, dass Du irgendwann einfach keine Lust mehr hast,nur Körbe zu bekommen.

Ich denke aber, dass wenn Dir irgendwann DIE Traumfrau schecht hin, über den Weg läuft, dasss Du sie ansprechen wirst bzw. es auch tun solltest.
Denn ich finde nix ist schlimmer als über verpasste Chancen bzw. "was wäre wenn"... nachzudenken.

Und dass Du jetzt ausgeglichener bist und dich nicht mehr von deinem Single-Dasein runterziehen lässt ist umso besser.


Mir geht es immer so, dass ich mich grundsätzlich mit meinem Single-Dasein mehr oder weniger arrangiert habe. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt bis es wieder jemanden gibt, der mich interessiert. Dann keimt doch immer wieder die Hoffnung auf, dass diesmal was daraus wird.










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9. Dezember 2007 um 14:30

Ja, das
ich kann bestens nachvollziehen denn mir geht es auch kein Stück besser. Zurückweisungen hab ich auch schon satt. Aber ich bin dennoch der Meinung das mann die Hoffnung nicht aufgeben sollten.

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27. Dezember 2007 um 18:48

Verständnis dafür...
...habe ich schon. Ich habe mich mal mit einem Bekannten ausführlich unterhalten, dem es ähnlich wie Dir geht. Er hat allerdings noch nicht aufgegeben, und ehrlich, mich wundert das. Wenn man immer und immer wieder enttäuscht wird, muss das schon sehr schmerzen.
Ich kann da nur sagen, sei einfach weiter nett zu den Mädels und verschliess dich nicht. Du musst sie ja nicht ansprechen, aber vielleicht möchte ja mal eine dich ansprechen und traut sich nicht, wenn Du sie nicht nett ansiehst. Außerdem höre auf Deine Intuition, dass was Dein Bauch dir sagt. Vielleicht klappt es dann ja doch einmal.
Deine Vorbehalte gegenüber den Schwierigkeiten in einer Beziehung kann ich allerdings nicht teilen. Glaub mir, eine echte Liebe ist jede Anstrengung wert.
lg
Pummy

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28. Dezember 2007 um 15:27

Schöner text
Dein Text find ich irgendwie beruhigend. Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr Single. Es ist bei mir so, dass ich zwar viele Männer kennenlerne und auch mal eine kurze Beziehung von paar Wochen hatte. Ich bin aber an einem Punkt gekommen, an dem ich feststelle, dass ich das alles gar nicht will. Ich kenne diese Phase, wenn man sich unbedingt nach jemanden sehnt und jemanden braucht. Nicht allein sein will. Ich hatte schon öfters die Gelegenheit mit jemanden zusammen zu sein, doch ich war noch nie so innerlich abgekühlt weil es einfach nie gefunkt hat.
Ich bin, denk ich, an einem ähnlichen Punkt. Ich genieße es jetzt allein zu sein, wenn ich Kontakte will, nehm ich das Telefon in die Hand.

Achja jetzt hab ich jemanden getroffen, bei dem es gefunkt hat, aber dieser Mann spinnt nur herum und ich bin gelassen und denk mir ok, dann halt nicht.

Meirin

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4. Januar 2008 um 21:27

Ich bin seit 4 Monaten freiwillig
Single, da ich meine Ehe nicht mehr ausgehalten habe, ich habe nur noch geheult, es ging soweit, dass ich massive gesundheitliche Probleme bekam. Seit ich meinen Mann verlassen habe, geht es mir wieder gut und ich kann das Leben wieder geniessen. Ich weiss nicht, was auf mich zukommt, ob ich je wieder eine Liebesbeziehung haben werde, aber die Hauptsache ist die, dass es mir mit mir selber wohl ist. Vor 14 Jahren war ich in einer ähnlichen Situation, allerdings bin ich von meinem damaligen Freund verlassen worden und wenn ich zurückdenke fällt mir auf, dass mir immer wieder ein Mann über den Weg gelaufen ist,der mich interessiert hat, bis ich dann auf meinen nachmaligen Ehemann gestossen bin.......
Eure Einträge machen mich sehr betroffen, habt ihr euch denn völlig aufgegeben? Auch kann ich euch versichern, dass Mann mit 39 bzw. 43 Jahren nicht zu alt ist, um wieder eine Beziehung einzugehen. Auch ich bin in eurem Alter und ich denke, dass es da als Frau noch einiges schwieriger sein dürfte, wieder eine Beziehung einzugehen, die Männer können sich immer noch eine Jüngere krallen.......Aber ich bin erleichtert - offenbar gibt es auch über 40jährige Männer, die noch zu haben sind! Bitte legt euch eine etwas positivere Einstellung über euer Leben zu, ihr werdet sehen, ihr werdet euch sofort besser fühlen!

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