Home / Forum / Liebe & Beziehung / Mit 21 noch nie Partnerschaft und Sex

Mit 21 noch nie Partnerschaft und Sex

27. Juni um 19:12

Guten Abend,

ich bin 21 Jahre alt und männlich. Ich bin ein sehr stiller Mensch. Nicht, weil ich introvertiert bin, sondern weil ich schüchtern bin. Ich traue ich schon, mal meinen Senf dazu zu geben, aber auch wirklich nur wenn ich ganz ganz sicher weiß, dass das niemanden beleidigt, nicht falsch rüber kommen könnte, nicht langweilig oder unangebracht ist oder kein Humor ist. Humor traue ich mich so gut wie gar nicht zu zeigen, weil ich eigentlich schon sofort weiß, dass der ins Leere laufen wird. Mein Humor ist einfach schlecht.
Die Gründe für dieses Stillheitsdilemma liegen in meiner Jugend und Kindheit. Ich habe sehr abgelegen gewohnt, somit nicht einfach die Möglichkeit, mich mit anderen Kindern zu treffen (ich musste immer meine Eltern fragen). Die Eltern hätten mich ja wohl immer irgendwo hin gebracht, aber ich glaube einfach, dass ein Kind seine Freiheit braucht, also auch mal etwas machen muss, ohne seine Eltern vorher gefragt zu haben. Für mich war es beispielsweise mit 6 mal ein unglaubliches aufregendes Erlebnis, mit dem Rad ins 5 Kilometer entfernte Dorf zu fahren, ohne dass meine Eltern das wussten.
Ganz einfach gesagt bin ich also nach und nach isoliert. Ich habe in der Kindheit wohl eher weniger gelernt, wie man fair miteinander umgeht (in der Grundschule habe ich immer drauf gehauen, wenn mir etwas nicht passte).
Ein ganz interessantes Indiz für meine These ist, dass so gut wie alle gleichaltrigen Kinder eine mehr oder weniger große Interesse für Fußball entwickelt haben. Sie hatten ja auch ein Fußballfeld in der Dorfmitte und konnten sich ganz flexibel, ohne Wissen der Eltern, miteinander treffen. Ich hätte erst immer angerufen werden müssen, dann hätte ich meine Eltern fragen müssen, die hätten mich dann bringen müssen, dann hätten wir eine Zeit vereinbaren müssen, wann ich abgeholt werde (Handys gab es damals noch nicht für Kinder). Kurz und knackig gesagt: Für meine gleichaltrigen Mitstreiter wohl alles zu viel. Ich wurde selten angerufen. Es fehlte einfach die Flexibilität. Ich habe nie eine Interesse für Fußball entwickelt.
Zu meiner Jugend (ich versuche ich kurz zu halten): Ich wurde in der Realschule gemobbt, wegen meines Aussehens. Damit meine ich nicht Kleidungsstil, sondern Gesicht. Ich konnte mich bin zu meinem 19. Lebensjahr vom Aussehen her nie akzeptieren. Das geht mittlerweile (mit 21). Es gibt Situationen, in denen ich mich sogar ziemlich hübsch finde (von anderen habe ich das aber noch nie gehört).
Auch in der Jugend war ich ein Einzelgänger. In den Pausen öfters alleine, wenige Freunde, nicht sehr gemocht (weil unbeliebt und ziemlich still). Bereits in der Grundschule wurde meine Stille zum Problem. Andere konnten über Fußballspieler reden, über Videospiele (das eher heute), über Trecker, über Autos, über Stars (eher seltener). Ich konnte nur selten mitreden. Meine Schüchternheit war hier schon ziemlich stark ausgeprägt. Mich in Gespräche einbringen oder mal versuchen witzig zu sein: Fehlanzeige!, bloß nicht! Viel zu gefährlich. Ich könnte ja am Ende wieder blöd darstehen.

Nun kennt ihr meine halbe Lebensgeschichte. Meine Hobbys sind eher unspektakulär. Sportlich eher joggen. Mehr kann ich als Hobby nicht aufführen. Computerspiele spiele ich nur den Flugsimulator. Also ein eher seltenes "Hobby". Bei Treffen, die regelmäßig stattfinden, bleibt wieder das Problem meiner Stille und Schüchternheit.
Ein neues Hobby anzufangen ist schwierig. Viel zu groß ist die Angst davor, von den anderen Vereinsmitgliedern nicht gemocht oder nicht akzeptiert zu werden (Schüchternheit).

Ich habe viel über Schüchternheit geschrieben und würde das noch gerne etwas genauer erläutern: Ich traue mich häufig nicht, etwas zu sagen, was mir gerade auf der Zungen brennt, weil ich Angst habe, dass ich dem anderen damit nicht gefalle. Dass das Gespräch einen langweiligen Verlauf nimmt. Das tut es zwar nicht immer, häufig rede ich schon etwas länger mit jemandem, aber in vielen Fällen läuft ein Gespräch ins Leere. Wie schon gesagt, Humor klappt bei mir überhaupt nicht. Gibt mal ein ganz paar "Glückssituationen", in denen ich andere tatsächlich zum Lachen bringe, die sind aber so selten, dass ich euch an 5 Fingern abzählen könnte, wann ich Leute in den letzten 3 Jahren zum Lachen gebracht habe.

Mittlerweile wohne ich in einer anderen Stadt. Also, keine Freunde, keine Freundin, kein gar nichts. Nur eine Ausbildung, die ich zusätzlich zu meiner miesen Lage ebenfalls noch im "Weg" habe. Problem ist hier ganz einfach, dass ich mich häufig nicht auf die Berufsschule konzentrieren kann, weil ich -down- bin, aufgrund meiner Sorgen, dass ich niemals einem Mädchen über den nackten Rücken streichen, also niemals eine Freundin habe, niemals Sex (gut, ich könnte ins Bordell gehen, das zählt also nicht, die Sorge ist unbegründet), niemals gute Freunde/Kumpels und mich immer wieder -down- aufgrund genannter Punkte fühlen werde.

Ich wünschte mir ich wäre geselliger, ich wäre hübscher (obwohl ich mich eigentlich schon relativ hübsch finde - Wiederspruch, ich weiß), ich hätte Freunde, ich würde von anderen außer meiner Familie akzeptiert und geliebt werden. Das alles ist für mich so unerreichbar wie ein Lottogewinn.

Um auf den Titel etwas Bezug zu nehmen: Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich mal eine Beziehung zu haben. Mein Charakter ist eigentlich ideal. Ich wohne alleine. Zeugt das nicht schonmal davon, dass ich putzen, wäsche waschen, essen kochen und auch einkaufen kann? Ich habe einen freundlichen, warmen, hilfsbereiten Charakter. Ich habe ein wenig ausgeprägtes Ego (wahrscheinlich auch aufgrund meiner Schüchternheit - die Psychologen unter euch: werdet es wohl besser wissen). Somit bin ich doch auch ein sehr treuer Mann, der seine Freundin nie und nimmer im Regen stehen lassen würde. Der seine Wäsche nicht rücksichtslos vor die Waschmaschine wirft, sondern vielleicht gleich die ganze Wäsche mitwäscht.

Ich will mich nicht in Watte legen, ich will nicht zu überheblich klingen. Aber eigentlich liebe ich mich doch, oder eigentlich hätte ich jeden Grund dafür. Ich habe das, was viele andere Kerle meine Alters nicht haben, nämlich eine ziemlich gut ausgeprägte Art der Nächstenliebe. Ich würde einen Lottogewinn von 90 Mio. nie für mich alleine verwenden. Ich würde meinen Job behalten, vielleicht 5 Mio. behalten und die restlichen 85 Mio an einem Bahnhof an Arme loswerden.
Das ist leicht gesagt, ich weiß, macht Geld bekanntlich ja süchtig.

Aber das ist meine Auffassung zum Leben.

Warum habe ich mit so einem Charakter keine Freundin/keine Freunde? Ich weiß, dass ich still und langweilig bin. Aber ich hatte in der Kindheit einfach nicht das, was für andere selbstverständlich war (oben beschrieben). Dabei könnten andere mir helfen. Vielleicht werde ich ja die Schüchternheit los, indem ich einfach mal öfters auf Partys, ins Kino oder sonst wo hin mitgenommen werde.

Wie gesagt, das soll alles nicht überheblich klingen, ich wollte nur meine Situation beschreiben und euch zeigen, was ich persönlich von mir denke.

Ich hoffe jemand macht sich die Mühe und ließt bis hier. Denn alleine damit zeigst du mir, auch wenn ich es nicht weiß, dass du es getan hast, dass du eine genau so großes Nächstenliebe hast wie ich. Und das klang auch wieder etwas komisch und überheblich.

Viele Grüße

Mehr lesen

27. Juni um 20:00

Hey, ich finde deine Geschichte wirklich interessant, vielen Dank, hat Spaß gemacht, sie zu lesen.
Aber: es bringt dir nichts, sie immer als Hintergrund deines Verhaltens zu nutzen. Ja, du hast Ecken und Kanten aufgrund deiner Vergangenheit. Aber es ist viel wichtiger, zu überlegen, wie du deine Probleme löst als zu grübeln, woher sie kommen.
Du scheinst sehr verunsichert zu sein und das hemmt dich in deinem Leben. Und umso älter du wirst, desto stärker wird das werden. Also geh es unbedingt an!
es ist gut, dass du dich attraktiv findest - ein guter Anfang! Jetzt geh darüber hinaus und schätze deine guten Eigenschaften. Was kannst du gut? Was macht dich liebenswert? 
Versuche, nicht ständig darüber nachzudenken, was andere von dir halten. Mach Witze! Denn eines ist klar: besser ist es, dass manche deine Witze schrullig finden und nur wenige sie mögen als dass du, so angepasst wie möglich, deinen Humor versteckst.
Spaßige Männer sind einfach attraktiv bzw verstockte eher weniger.
wie soll dich jemand kennenlernen, wenn du gar nicht zeigst, wer du bist? Und dabei hin und wieder in Fettnäpfchen zu treten, gehört eben zum Lernen dazu.
Wenn nötig, mach eine Therapie und kriech wenigstens ein Stückchen aus deinem Schneckenhaus heraus.
übrigens: mit 21 noch Jungfrau zu sein, ist völlig ok. Bitte setz dich nich mt unter Druck! Die richtige ist halt noch nicht aufgetaucht 😉

3 LikesGefällt mir

27. Juni um 20:07

Mit 21 noch ohne Beziehung, das ist nicht tragisch.

Mit 21 so vereinsamt und hilflos, das ist schwer bedenklich. Das bedingt auch (unter Anderem) den Punkt 1.

Ich empfehle soziale Hobbies auf zu nehmen, wo du auch viele Frauen und Mädchen triffst. Arbeite an dir. Lerne und übe das Knüpfen von Kontakten, das bekannt Werden, das persönlicher Werden, das Anfangen von Beziehungen.

Wenn du das Allein nicht schaffst, würde ich Psychotherapie in Anspruch nehmen.

Habe dir PN geschickt.

5 LikesGefällt mir

27. Juni um 21:04

Ich schließe mich den obigen Beiträgen an. Wenn du merken solltest, dass du es alleine nicht schaffst, wäre da eine Verhaltenstherapie hilfreich.

Ansonsten solltest du dir unbedingt noch eine Aktivität zulegen, wo du automatisch mit vielen anderen (jungen) Leuten in Kontakt kommst. Da du gerne joggst, könntest du z. B. auch regelmäßig in ein Fitnesstudio gehen; oder ein Tanzkurs ...

Als nächsten Schritt trainieren, mit anderen in kurze Gespräche zu kommen - z. B. im Fitnessstudio. Einfach damit du lockerer wirst. Beim Joggen Leute, die dir entgegenkommen, anlächeln oder grüßen. Aufgeschlossen werden - das kannst du nur durch Übungen, die du dir selbst vornimmst. Du musst nicht gleich mit Witze machen beginnen - wenn überhaupt. Das kann nicht jeder und macht auch nicht jeder. Locker werden kann man lernen durch Übungen: mit ganz kleinen Übungen anfangen und dann weitermachen.

In der S-Bahn hat sich mir gegenüber kürzlich ein Mann gesetzt mit einem riesigen Rucksack und einem kleinen Rucksack. Ich war neugierig und mir war langweilig. Ich habe zu ihm gesagt: "der schaut aber schwer aus". "ist er aber nicht, nur 20 kg". Und schon waren wir im Gespräch und ich habe erfahren dass er nach Peru fliegt, in letzter Minute hat er noch so einen billigen Flug bekommen ..... Das war dann ein richtig nettes Gespräch, bis ich aussteigen musste.

Ich habeirgendwann mal begonnen mich darin zu üben, weil ich nicht locker genug war. Und wenn du dann die ersten Erfolge merkst - dann motiviert dich das und es beginnt, total Spaß zu machen. Du musst nur klein anfangen (alte Leute, junge Leute, alle Leute).

Du bist nicht langweilig - du bist nur unsicher. Und dagegen kann man etwas tun.

Und wenn du das gelernt hast, dann läuft dir auch eine junge Frau über den Weg, die in dir den Jackpot sieht .  Da kannst du sicher sein. Und zwar gerade weil du so bist wie du bist.
 

3 LikesGefällt mir

29. Juni um 20:21
In Antwort auf tchibo123

Guten Abend, 

ich bin 21 Jahre alt und männlich. Ich bin ein sehr stiller Mensch. Nicht, weil ich introvertiert bin, sondern weil ich schüchtern bin. Ich traue ich schon, mal meinen Senf dazu zu geben, aber auch wirklich nur wenn ich ganz ganz sicher weiß, dass das niemanden beleidigt, nicht falsch rüber kommen könnte, nicht langweilig oder unangebracht ist oder kein Humor ist. Humor traue ich mich so gut wie gar nicht zu zeigen, weil ich eigentlich schon sofort weiß, dass der ins Leere laufen wird. Mein Humor ist einfach schlecht.
Die Gründe für dieses Stillheitsdilemma liegen in meiner Jugend und Kindheit. Ich habe sehr abgelegen gewohnt, somit nicht einfach die Möglichkeit, mich mit anderen Kindern zu treffen (ich musste immer meine Eltern fragen). Die Eltern hätten mich ja wohl immer irgendwo hin gebracht, aber ich glaube einfach, dass ein Kind seine Freiheit braucht, also auch mal etwas machen muss, ohne seine Eltern vorher gefragt zu haben. Für mich war es beispielsweise mit 6 mal ein unglaubliches aufregendes Erlebnis, mit dem Rad ins 5 Kilometer entfernte Dorf zu fahren, ohne dass meine Eltern das wussten. 
Ganz einfach gesagt bin ich also nach und nach isoliert. Ich habe in der Kindheit wohl eher weniger gelernt, wie man fair miteinander umgeht (in der Grundschule habe ich immer drauf gehauen, wenn mir etwas nicht passte).
Ein ganz interessantes Indiz für meine These ist, dass so gut wie alle gleichaltrigen Kinder eine mehr oder weniger große Interesse für Fußball entwickelt haben. Sie hatten ja auch ein Fußballfeld in der Dorfmitte und konnten sich ganz flexibel, ohne Wissen der Eltern, miteinander treffen. Ich hätte erst immer angerufen werden müssen, dann hätte ich meine Eltern fragen müssen, die hätten mich dann bringen müssen, dann hätten wir eine Zeit vereinbaren müssen, wann ich abgeholt werde (Handys gab es damals noch nicht für Kinder). Kurz und knackig gesagt: Für meine gleichaltrigen Mitstreiter wohl alles zu viel. Ich wurde selten angerufen. Es fehlte einfach die Flexibilität. Ich habe nie eine Interesse für Fußball entwickelt.
Zu meiner Jugend (ich versuche ich kurz zu halten): Ich wurde in der Realschule gemobbt, wegen meines Aussehens. Damit meine ich nicht Kleidungsstil, sondern Gesicht. Ich konnte mich bin zu meinem 19. Lebensjahr vom Aussehen her nie akzeptieren. Das geht mittlerweile (mit 21). Es gibt Situationen, in denen ich mich sogar ziemlich hübsch finde (von anderen habe ich das aber noch nie gehört).
Auch in der Jugend war ich ein Einzelgänger. In den Pausen öfters alleine, wenige Freunde, nicht sehr gemocht (weil unbeliebt und ziemlich still). Bereits in der Grundschule wurde meine Stille zum Problem. Andere konnten über Fußballspieler reden, über Videospiele (das eher heute), über Trecker, über Autos, über Stars (eher seltener). Ich konnte nur selten mitreden. Meine Schüchternheit war hier schon ziemlich stark ausgeprägt. Mich in Gespräche einbringen oder mal versuchen witzig zu sein: Fehlanzeige!, bloß nicht! Viel zu gefährlich. Ich könnte ja am Ende wieder blöd darstehen.

Nun kennt ihr meine halbe Lebensgeschichte. Meine Hobbys sind eher unspektakulär. Sportlich eher joggen. Mehr kann ich als Hobby nicht aufführen. Computerspiele spiele ich nur den Flugsimulator. Also ein eher seltenes "Hobby". Bei Treffen, die regelmäßig stattfinden, bleibt wieder das Problem meiner Stille und Schüchternheit.
Ein neues Hobby anzufangen ist schwierig. Viel zu groß ist die Angst davor, von den anderen Vereinsmitgliedern nicht gemocht oder nicht akzeptiert zu werden (Schüchternheit).

Ich habe viel über Schüchternheit geschrieben und würde das noch gerne etwas genauer erläutern: Ich traue mich häufig nicht, etwas zu sagen, was mir gerade auf der Zungen brennt, weil ich Angst habe, dass ich dem anderen damit nicht gefalle. Dass das Gespräch einen langweiligen Verlauf nimmt. Das tut es zwar nicht immer, häufig rede ich schon etwas länger mit jemandem, aber in vielen Fällen läuft ein Gespräch ins Leere. Wie schon gesagt, Humor klappt bei mir überhaupt nicht. Gibt mal ein ganz paar "Glückssituationen", in denen ich andere tatsächlich zum Lachen bringe, die sind aber so selten, dass ich euch an 5 Fingern abzählen könnte, wann ich Leute in den letzten 3 Jahren zum Lachen gebracht habe. 

Mittlerweile wohne ich in einer anderen Stadt. Also, keine Freunde, keine Freundin, kein gar nichts. Nur eine Ausbildung, die ich zusätzlich zu meiner miesen Lage ebenfalls noch im "Weg" habe. Problem ist hier ganz einfach, dass ich mich häufig nicht auf die Berufsschule konzentrieren kann, weil ich -down- bin, aufgrund meiner Sorgen, dass ich niemals einem Mädchen über den nackten Rücken streichen, also niemals eine Freundin habe, niemals Sex (gut, ich könnte ins Bordell gehen, das zählt also nicht, die Sorge ist unbegründet), niemals gute Freunde/Kumpels und mich immer wieder -down- aufgrund genannter Punkte fühlen werde.

Ich wünschte mir ich wäre geselliger, ich wäre hübscher (obwohl ich mich eigentlich schon relativ hübsch finde - Wiederspruch, ich weiß, ich hätte Freunde, ich würde von anderen außer meiner Familie akzeptiert und geliebt werden. Das alles ist für mich so unerreichbar wie ein Lottogewinn.

Um auf den Titel etwas Bezug zu nehmen: Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich mal eine Beziehung zu haben. Mein Charakter ist eigentlich ideal. Ich wohne alleine. Zeugt das nicht schonmal davon, dass ich putzen, wäsche waschen, essen kochen und auch einkaufen kann? Ich habe einen freundlichen, warmen, hilfsbereiten Charakter. Ich habe ein wenig ausgeprägtes Ego (wahrscheinlich auch aufgrund meiner Schüchternheit - die Psychologen unter euch: werdet es wohl besser wissen). Somit bin ich doch auch ein sehr treuer Mann, der seine Freundin nie und nimmer im Regen stehen lassen würde. Der seine Wäsche nicht rücksichtslos vor die Waschmaschine wirft, sondern vielleicht gleich die ganze Wäsche mitwäscht.

Ich will mich nicht in Watte legen, ich will nicht zu überheblich klingen. Aber eigentlich liebe ich mich doch, oder eigentlich hätte ich jeden Grund dafür. Ich habe das, was viele andere Kerle meine Alters nicht haben, nämlich eine ziemlich gut ausgeprägte Art der Nächstenliebe. Ich würde einen Lottogewinn von 90 Mio. nie für mich alleine verwenden. Ich würde meinen Job behalten, vielleicht 5 Mio. behalten und die restlichen 85 Mio an einem Bahnhof an Arme loswerden. 
Das ist leicht gesagt, ich weiß, macht Geld bekanntlich ja süchtig.

Aber das ist meine Auffassung zum Leben.

Warum habe ich mit so einem Charakter keine Freundin/keine Freunde? Ich weiß, dass ich still und langweilig bin. Aber ich hatte in der Kindheit einfach nicht das, was für andere selbstverständlich war (oben beschrieben). Dabei könnten andere mir helfen. Vielleicht werde ich ja die Schüchternheit los, indem ich einfach mal öfters auf Partys, ins Kino oder sonst wo hin mitgenommen werde.

Wie gesagt, das soll alles nicht überheblich klingen, ich wollte nur meine Situation beschreiben und euch zeigen, was ich persönlich von mir denke.

Ich hoffe jemand macht sich die Mühe und ließt bis hier. Denn alleine damit zeigst du mir, auch wenn ich es nicht weiß, dass du es getan hast, dass du eine genau so großes Nächstenliebe hast wie ich. Und das klang auch wieder etwas komisch und überheblich.

Viele Grüße

Oje diese Geschichte kenne ich zu gut Das mit Schule usw is auch mir passiert.

​Sagen wir dein Leben wäre ein Flugzeugsimulator, und im Spiel bist du ein Super Flieger.. wie kommts das du PERMANENT abstürzt oder zur Erde fliegst ? Klar du willst die Leute dort kennenlernen.. ja ehm wenn du ihnen erzählst das du ein Flugzeug bist das gerade in ihre Stadt oder in ihren Haus von Oben zurasst, würden sie doch auch das Weite suchen. xD

​Also Kapitän, du kannst doch im Simulator das Flugzeug fliegen.. wieso sagst du es nicht den Leuten dort Unten was du drauf hast? WIeso erzählst du nicht das du ein Hübscher Flugzeug bist, das Du Hilfsbereit bist, das du nächstenliebe hast und das du ein totaler Hausmann bist ?

​Übringenz : Schüchternheit gibt es nicht, es ist nur ein WORT oder EINE AUSREDE vor etwas was du einfach NIE GETAN hast, bzw nicht kennst. 

​Kümmere dich um dich und nicht was andere Denken, denn andere denken selbst ob sie bei dir Gut ankommen ! 

Gefällt mir

29. Juni um 20:37

akzeptiere dich so, wie du bist. Das müssen die Anderen halt aushalten und nicht du. Wichtig ist nur, dass du aktiv bist und das bist du. Das weitere stellt sich von selbst ein, denn wie du dich beschreibst, bist du ein offener Mensch. 

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Beliebte Diskussionen

Long4Lashes

Teilen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen