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Mir fehlt die Luft zum Atmen...

14. Januar 2016 um 4:21

So, ich suche nach Nächten voller googleien über das Thema mein Seelenheil mal hier und muß dazu etwas weiter ausholen...
Ich bin seit 10 Jahren mit meinem Mann zusammen, verheiratet schon seit 7 Jahren. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass ich in ihm meinen Seelenverwandten gefunden habe. Es hat einfach alles gepasst und ich habe nie daran gezweifelt, dass es anders kommen könnte. Einige Macken habe ich ziemlich schnell mitbekommen, sie aber nicht als sonderlich schlimm erachtet. (Man denkt ja, man kann sich den Mann erziehen... ein bischen wenigstens.)

Man kann ja mal so blauäugig durch die Welt latschen.

Nach der Hochzeit haben wir uns ein kleines Eigenheim gekauft - neben meinen Schwiegereltern. Getrennte Häuser, getrennte Grundstücke, alles eigentlich okay.

Es passte weiterhin alles und sowas wie "wir machen die Familie jetzt perfekt" kam dann auch auf - also versuchte ich längere Zeit, schwanger zu werden. Innerhalb von 3,5 Jahren hatte ich bei drei festgestellten Schwangerschaften drei Fehlgeburten. Wobei ich diese gefühlt irgendwie besser verkraftet habe als mein Mann. Für mich war es immer so: Ab in die Vollnarkose, bei Aufwachen-Thema erledigt". Allerdings habe ich von Mal zu Mal gemerkt, dass ich das rein körperlich nicht so gut wegstecken konnte wie beim ersten Mal...

Nun ja, letzendlich haben wir uns darauf geeinigt, erst einmal ein bischen Ruhe reinkommen zu lassen und irgendwann später nochmal einen Anlauf zu strarten.

Bei mir ging es dann vor rund 2 Jahren beruflich etwas weiter, sodass über einen gewissen Zeitraum die Kinderfrage gar nicht aufkam. Ich bin bei der gleichen Firma geblieben, nur an einen anderen Ort gewechselt. Er arbeitet bei derselben Firma, aber in einem anderem Bereich. Jeder kennt die Abläufe des anderen ganz gut, sodass man sich auch mal auskotzen kann, falls ganz böse was daneben gegangen ist oder man sich über Mitarbeiter aufgeregt hat.

Allerdings ist mir seit der Zeit, in der ich den Berufsort gewechselt habe, zunehmend aufgefallen, dass er da gar nicht so richtig was von hören wollte. Ich hatte die Option, nach einem halben Jahr wieder zurückzukehren. Aber der Tapetenwechsel hat mir gutgetan und ich überlegte, an der neuen Stelle zu bleiben. Als wir dann mal unterwegs waren, hab ich das des Öfteren thematisiert, wie gut es mir gefällt und das ich überlege, dort zu bleiben. Das Thema ansich war schon zu viel, ich wurde nur schroff (vor anderen Leuten angepflaumt), dass er jetzt keinen Bock hätte, sich darüber zu unterhalten.
Okay. In den nächsten Wochen nochmal angesprochen :"klar, wenn Du das möchtest, mach!" Auch ernsthaft gemeint, meiner Meinung nach. Ich wußte lange nicht, wie ich mich entscheidem sollte und hab mich für die NEUE Stelle entschieden.
Seit dem geht es gefühlt nur noch bergab. Auch mal wieder kurz bergauf, aber meist bergab.

Es kam immer häufiger zu Streitereien, die meiner Meinung nach völlig bescheuert waren, aber offensichtlich war es ein Problem, also-streite ich gerne.

Durch die neuen Kollegen bin ich auch wieder etwas mehr unterwegs gewesen als vorher. Sonst waren wir eigentlich immer zu zweit los und bei Freunden, im Urlaub mit mehreren auf Piste... aber es ist halt immer das gleiche. Unter Alkohol entwickelt er sich etwas zurück. Während ich gerne in Clubs gehe, um mir die Seele aus dem Leib zu tanzen, ist er eher der Tresensteher (dann aber bis ultimo) und wenn, dann macht der den "Rasenmäher" auf der Tanzfläche.
Nun hatte ich ein etwas anderes Umfeld (meine alten Kollegen kennt er alle) und bin alle 2-3 Monate mal los, tanzen im Club und mit dem ersten oder zweiten Zug morgens nach Hause.

Ich habe auch viel gearbeitet, weil ich meinen Job ja für den ersten Eindruck gut machen wollte.

Das alles hat dazu geführt, dass er mir nach ein paar Monaten vorgeworfen hat, dass ich einen anderen hätte. Dem war und ist nicht so. Und mehr als es ihm sagen und vermeinen kann ich auch nicht.
Und dass ich mit allen anderen mehr Spaß hätte als mit ihm. Ich habe mich ein wenig eingeschränkt, gehe aber weiterhin ab und an mit den Leuten mal weg, denn es finden auch jobmäßige Veranstaltungen statt.

Wenn ihm beziehungstechnisch was auf der Seele liegt, dann wird er immer sehr ruhig, gefühlskalt, zuckt nur mit den Schultern...ich frage dann nach, was denn los sei und es kommt..."nichts" - also eher vertauschte Rollen. Das kleine zickige "Nix" kommt in diesem Falle vom männlichen Part. Und das mach ich dann den ganzen Tag oder mehrere mit...und irgendwann platzt dann doch aus ihm raus, was ihm nun schon wieder nicht gepasst hätte. Es läuft meistens darauf hinaus, dass ich was Falsches gesagt habe (bzw. er es einfach anders aufgefasst hat, als ich es meinte), das mein Tonfall nicht passte oder das meine Taten nicht für Begeisterung gesorgt haben (zB das Feiern).

Er hat mich letztendlich in den letzten zwei Jahren dreimal gefragt, ob ich nen anderen hätte. Nein, falsch formuliert. Er hat mir gesagt, dass da jemand anderes wäre. Und ein kleines..."oder...?" hinterhergeschoben. In seiner Vorstellung könnte ich ja auch was mit einer weiblichen Person haben, die im Betrieb ja eh alle umdrehen würde.

Es schaukelte sich alles so derart auf, dass wir alle 3-4 Tage uns richtig gezofft haben. Bei ihm, weil er muksch war, weil er ja gar nicht weiß, was bei mir auf Arbeit läuft - und bei mir, weil ich mich ungerecht beschuldigt gefühlt habe. Bis zum Riesenzoff mit Inferno, in dem wir uns über Trennung "angeschrien" haben. Da war es. Das Wort. Und die Erkenntnis, sich zusammenreißen zu müssen und zu können, weil einem ja doch sehr viel am anderen liegt und man die Beziehung auf keinen Fall aufgeben möchte.

Es war bestimmt 5-6 Monate Ruhe und Streitpause, alles ok. Aber letztendlich geht es immer wieder von vorne los. Und es dreht sich immer drum, was ich denn für einen Spaß mit anderen habe. Es ist halt MEINE Art zu feiern. Und morgens komm ich kaputt und schön angeschickert nach Hause. Das ist MEIN Ausgleich. Hab ich ihm erklärt. Und jedes Mal sagt er mir, ich kann natürlich los - er will mir das ganze nicht madig machen...ich soll ja auch los...und versucht mir, noch zusätzliche Termine aufzuquatschen... und wenn ich nach Hause komme kann ich von Glück reden, wenn ich erst meinen Rausch ausschlafen darf, bevor die Diskussion losgeht. Meistens wird er wach und ich darf bis 10 oder 11 diskutieren. Und bei diesen Diskussionen wird ALLES rausgeholt, auch was vor 2 oder 4 Jahren mal war, was er nicht so gut fand. Das ich da ja auch irgendwas gemacht hab, was blöd von mir war.

Ich hab schon jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn wieder ein "Tanz-Termin" ansteht, aber ich bin zu sehr mein eigener Herr, als dass ich mir in die Suppe spucken lassen würde.
Jetzt hat er sogar angefangen, meine Klamotten zu kritisieren. Er sagt nicht kritisieren, er meint, er stellt es fest. Wenn wir losgehen, hab ich sowas nicht an. Naja, ob ich in nen Club bis morgens um 4 tanzen gehe oder ob ich bei nem Mitt-Vierziger zum Geburtstag aufm Sofa sitze, sind auch zwei unterschiedliche Dinge. Welche Unterwäsche ich anhabe, wenn ich losgehe ist jetzt auch schon Thema. Und das ich dann ja immer Vollgas gebe. Ich fühle mich halt wohl in meinem Körper, so wie ich bin und meiner Meinung nach ist es legitim, dass auch nach außen zu vertreten.
Er geht auch ab und an mit seinen Freunden weg und unternimmt halt Dinge, die ich nicht so mag. Von daher ist es eigentlich ausgegeglichen. Es dürfte also doch nicht so eine Krise daraus gemacht werden.
Er sagt immer, ich soll mich nicht verbiegen und sagen, wenn was ist. Das mache ich dann und es ist dann gefühlt noch schlimmer, als wenn ich mich zurückziehe und mal lieber nix sage.

Und während eines Streits muß ich mir dann wieder vorwerfen lassen, er müsste sich bei den anderen für mich rechtfertigen...die würden ja schon alle fragen, was denn mit mir los sei, ich wäre ja etwas ruhiger geworden... auch seine Eltern hätten schon gefragt, ob alles ok bei mir wäre... Ich habe es bei einigen Leuten hinterfragt, die wußten von nix.

Er ist total eifersüchtig und mißtrauisch. Sagt aber auf Nachfrage, "natürlich vertraue ich Dir". Und diese eeeeewige Eifersucht, die macht mir richtig zu schaffen. Mich hat das richtig verletzt, dass er mir vorgeworfen hat, ihn mit irgendjemandem zu betrügen. Und das halt nicht nur einmal.
Das sitzt mir wie ein Betonklotz auf der Brust und nimmt mir die Luft zum Atmen. Und die Lust auf ihn. Es war auch in Richtung Lust alles eher etwas eingeschlafen... ich finde das nicht so schlimm, das ist halt ab und an der Lauf der Dinge - nur für ihn ist es ein Drama. Das er auch immer wieder thematisiert. Ich wäre nicht normal, vor allem, wenn er von seinen Freunden hören würde, wie oft die Sex haben. Dadurch fühle ich mich meist noch mehr unter Druck gesetzt. Zu dem Druck kommt hinzu, dass es meinstens immer Schema F ist und nicht aufregend, aber auch daran habe ich mich gewöhnt.
Den Kinderwunsch habe ich derzeit ad acta gelegt, es wäre nur ein Möchtegern-Beziehungsretter. Und wir waren uns ja auch einig, erstmal ein bischen Pause zu machen. JETZT wird mir allerdings vorgeworfen, ich hätte das alleine entschieden, was so ja nicht stimmt. Ich verspüre auch keinen Drang danach, Kinder zu haben. Wenn ich mich im Bekanntenkreis umschaue - ich find alle Kinder doof, egal welches Alter. Darf man sowas sagen?

Er sagt mir mindestens 20 Mal ab Tag "ich lieb Dich!"...wenn er vom Sofa aufsteht, um sich was zu trinken zu holen, wenn er auf die Terasse geht, um zu werkeln...wenn er vom Klo wiederkommt..."ich lieb Dich ich lieb Dich". War schon vom ersten Monat an so, es wäre komisch, wenn es nicht so wäre. Aber es verliert so an Bedeutung. Wie ein "Hallo". Und manchmal habe ich das Gefühl, er sagt das, damit er es von mir zurückhört. Weil, wenn ich da nicht so drauf reagiere, weils mir gerade beim 35. Mal auf den Keks geht, dann ist gleich fast die Beziehung in Gefahr und er geht auf gefühlskalter Eisblock. Hat er wirklich so wenig Selbstbewußtsein, dass er das immer wieder hören muss? Und sich nur meiner sicher ist, wenn ich dann "Ich Dich" sage?

Warum meckert er darüber, dass wir uns zuhause nur die Klinke in die Hand geben, wenn ich drei Tage hintereinander zur Nachtarbeit muß...und an den folgenden drei Tagen bin ich zuhause und für ihn ist es okay bis 11 zum Fußballtrainig zu gehen? Auch drei Tage hintereinander...

Das Ganze zieht sich jetzt halt wie ein Kaugummi. Und dann fallen einem in solchen Dauerzuständen vor allem ja Dinge auf, die man nicht soooo dolle am Partner mag. Und man betrachtet die eigene Weiterentwicklung als eigene Persönlichkeit und den gefühlten Stillstand beim Partner. Jetzt bin ich aber an dem Punkt angelangt, wo mich diese Macken nur noch ankotzen.

Kleine Zusammenfassung (nicht abschließend):
- unpünktlich bis Meppen. Wenn er Gäste lädt, dann schafft er es, ne halbe Stunde später dazuzustoßen. Wir sind immer die letzten. Auch er auf seiner Arbeit ist immer der letzte. Man frotzelt schon drüber und er findet es lustig. Unser erstes Date hat er mal durch persönliche Belange um ne Stunde verpasst...
-unordentlich: wie kann man in jedem Raum soviel Sch*** ansammeln? Nicht gerade Messi-Mäßig..aber man weiß ja nie, wann man es noch bvraucht und Platz haben wir auch...AH HAUFENPRINZIP! Und das in 3 Räumen.
- er kann einfach nicht küssen. Ich habs versucht, ihm beizubringen...
- finanzielll sehr freizügig: ICH finde, er kann nicht soooo gut mit Geld umgehen. Wenn ich das Geld nicht habe, kann ich es nicht kaufen.... ach watt!! Geht doch. Miese hin oder her. Prozentual zahle ich aufs Gemeinschaftskonto wesentlich mehr ein als er. Und er hat immer noch die Miesen. Nebenkriegsschauplatz, ich weiß. Habe ich angesprochen. Er sagt, er ändert es und macht es nicht.
-seine Eltern: es war anfangs eine wirklich nette Idee. Und ich mag seine Eltern, sie sind ein Teil MEINER Familie und herzensgut. Aber das ewige Geklingel (2-3x am Tag) an unserer Haustür...hinten an der Terrassentür klopfen im Sommer, bei mir Unkraut jäten oder Rasenmähen...geht mir auf den Sack. Und er weiß das. Desweiteren... und das ist auch noch so'n Ding, da reg ich mich ab und an drüber auf...er ist Mitte 30. Und geht jeden Tag zu Mutti inne Küche rüber, um dort einen kleinen TetraPack Kakao zu trinken, die sie für ih kauft. Eigentlich nichts schlimmes...aber ich finde es seltsam und er wird es vermutlich auch mit 50 noch so machen. Auch in anderen Dingen ist er irgendwie bei 12 Jahren stehen geblieben.

Es gibt noch sooooviele Dinge, die ich ansprechen könnte... Auch SMS-Kontakt seinerseits zu einer Bekannten...die sich eigentlich verstehen wie Bruder und Schwester... aber es einfach Formulierungen gibt, die zwischen "Geschwistern" nichts zu suchen haben. Ich hab sie mal gefragt (weil wir uns auch gut kennen), ob ich mir Sorgen machen muß. Da war sie ganz erleichtert und meinte, sie hätte sich schon Sorgen gemacht, ob ich mir Sorgen mache. Also empfand sie es in dem Moment möglicherweise auch etwas zu nah? Kommt er deshalb auf die Idee, ich könnte ihm ja fremdgehen, weil er auch schon mal dran gedacht hat?

Jeden Tag kommen mir die Tränen, weil ich einfach nicht weiß, wie ich in der Sache weiterkommen könnte...Trennung? Ist das Leben nicht viel zu kurz, um sich mit so einem Sch* immer wieder abzugeben und es wird trotz Reden nicht Besser, sondern nur kurz...und beim nächsten Mal nochmal 2x Sschlimmer? Aber ich bin ihm gegenüber dennoch total loyal eingestellt und will ihn nicht verletzen.

Totales Hickhack im Kopf, totales Hickhack in der Ehe...

Ich denke in letzter Zeit sehr häufig darüber nach, mir ne Auszeit zu nehemen oder vorläufig auszuziehen, weil mir diese ganze Situation, wie sie ist, einfach auch gesundheitlich nicht gut tut. Ich kann zuhause kaum essen.
Ich hab letztens gedacht, ich wäre schon 3 Tage überfällig und hab den halben Vormittag geheult, weil ich dachte "NEIN! Jetzt ist der verkehrteste Zeitpunkt!" ...bis ich nochmal nachgerechnet habe und bemerkte, ich hab mich um ne Woche vertan. Ich sollte also erst in 4 Tagen meine Regel bekommen. Dieser Kopfstress hat aber dazu geführt, dass ich am gleichen Nachmittag meine Tage bekommen habe. Nur so aus Stress. Und da hab ich gemerkt, wie sehr mich das einfach belastet. Auf der Arbeit bekomme ich schon zu hören, ich würde schlecht aussehen oder ich wäre schnell auf 180. Wobei ich gefühlt auf der Arbeit im Moment mehr lachen kann und mich manchmal gar nicht danach sehne, nach der Arbeit nach Hause zu fahren.

Ich ergänze das Ganze hier sicherlich nochmal oder es ergibt sich aus Diskussionen, mehr will mir im Moment in Anbetracht der Uhrzeit einfach nicht einfallen. Ich hoffe, ich habs nichts zu durcheinandergewirbelt. Wie komm ich da jetzt weiter? Das Thema Paartherapie hab ich schon mal angeschnitten, da kam mal so GAR KEINE Resonanz drauf zurück. Schulterzucken. Aber das es so nicht weitergehen kann, ist mir auch klar. Aber in welche Richtung?

Gute Nacht, ihr Lieben...



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14. Januar 2016 um 15:51

Gemeinsam...
machen wir schon Dinge zusammen. Wir haben halt einen gemeinsamen Freundeskreis, wo ab und an was ansteht. Wir haben letzte Woche mal für 2 Tage die Koffer gepackt und sind zu einem Kurztrip gestartet, nur wir zwei und es war auch echt nett! Im Sommer beschäftigen wir uns (zwangsläufg) viel mit Haus und Garten, das machen wir auch zusammen. Wir gehen ab und an mal essen...was Paare halt so machen.
Manchmal nehmen wir uns was vor..aber dann hat er keine Lust mehr(zu kaputt oder die Leute passen nicht) und wir bleiben zuhause. Ist auch ok...aber später in einem Streit kommt dann halt mal hoch (seinerseits), dass wir ja nie was zusammen machen. Wenn ich dann entgegne, dass wir das ja schon planen, aber er die letzten zweimal ja keinen Bock hatte, läuft er wieder muksch weg. Weil ICH dann angeblich wieder den falschen Tonfall in dieser Feststellung rausgeholt habe.

Zuhause ist mein Heimathafen, er war immer mein Ruhepohl und das habe ich ihm auch so gesagt und ich habe auch nix dagegen, wenn wir stumpf zu zweit auf dem Sofa liegen und fernsehen. Er ist auch sehr kuschelbdürftig und das passt dann,
Das wir jetzt ein grundlegendens gemeinsamens Hobby haben...nein, eigentlich nicht. Ist auch für uns schwierig zu realisieren bei Vollzeit-Job zu ab und an unterschiedlichen Zeiten. Sport. Ja. Aber das machen wir getrennt, weil ich da einfach nicht mithalten kann
Es ist ja nicht so (auch wenn es in der ersten Darstellung so klingt), das wir uns nur zoffen. Wir haben auch wirklich ganz viele gute Tage, wo alles schön und gut ist.
Das er sich als schwächeren Part fühlt, dass kann schon sein. Ich war schon immer sehr selbstständig, setze meinen Willen aber nicht auf Biegen und Brechen durch. Ich habe gelernt, wie wichtig Kompromisse sind. Um Himmels Willen...ich bin in der Beziehung auch gewachsen, habe gelernt, auch "es tut mir leid" zu sagen. Ab und an kommt es aber auch vor, dass ich es sage, damit ich Ruhe reinbekomme, obwohl ich mir gar nicht so vorkomme, dass ich etwas falsch gemacht haben könnte.
Wir reden auch nach einer Zofferei immer miteinander, jeder erklärt seinen Standpunkt und warum es sich vielleicht so aufgeschaukelt hat. Wir reden schon viel miteinander. So viel ungesagtes gibt es da gar nicht, deshalb bin ich ja jetzt mal hier rübergeschwenkt.
Er hat auch mal gesagt, dass er gedanklich mit der Beziehung abgeschlossen habe, weil es für ihn keine ehr wäre. Er würde sich das jetzt noch bis da und da angucken, wie es läuft....und dann passiert nichts, weil es ja wieder alles gut ist. Er kann auch von jetzt auf gleich wieder in den "Alles ist gut wie immer"-Modus umswitchen. Ach, wird schon wieder so viel hier....

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Von: berlin_879195
neu
14. Januar 2016 um 13:42
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