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"Minderwertigkeitskomplexe" weil kein Heiratsantrag

31. Dezember 2006 um 10:41

Hallo,
ich bin 30 und im 6. Monat schwanger, mein Freund 35. Wir sind seit 3,5 Jahren zusammen und seit 2,5 Jahren wohnen wir auch zusammen.

Mein "Problem" - als wir früher über unsere Zukunft gesprochen haben (es war nicht oft, irgendwie sind wir beide LEIDER nicht so die gesprächigen Typen, gab es da schon sowas sie Zusammenziehen - Heiraten - Kinder ). Mein Freund war schon mal verheiratet, ist seit 4 Jahren geschieden.
Das Zusammenziehen, dann der Umzug in die neue größere Wohnung, und schließlich auch das Aufhören mit der Pille, ging alles von mir aus. Irgendwie ist mein Freund so ein Gewohnheitsmensch, und strebt nicht besonders nach Veränderungen, was mich immer mehr stört
Soweit ich weiß ist im die Ehe überhaupt nicht (mehr) wichtig, wir sind für ihn auch so eine Familie. Nur dass wir nie richtig darüber gesprochen haben und ich jetzt während meiner Schwangerschaft auch überhaupt nicht mehr fähig bin mit ihm darüber zu reden, da ich schon bei dem Gedanken daran zu Heulen anfange. Hängt wohl mit der Schwangerschaft und den Hormonen zusammen... Nur ist es so dass mich das jetzt doch mehr belastet als ich jemals gedacht hätte - ein uneheliches Kind zu bekommen und "nur" einen Lebensgefährten zu haben. Ich weine fast jede Woche deswegen und fühle mich einfach total minderwertig!
Als ich schwanger wurde war ich mir 100%ig sicher dass von sein Seite sofort was übers Heiraten kommt, meinen Eltner und Verwandten gegenüber nahm ich aber automatisch die "Ehe nicht wichtig"- Stellung ein. Was blieb mir anderes übrig? Je öfter ich danach gefragt wurde ob wir denn jetzt heiraten würden, um so schmerzhafter wurde diese Frage und am liebsten hätte ich hinaus geschriehen "ich wurde nicht gefragt!!!"
Jetzt grüble ich dauernd nach warum denn nichts von ihm kommt. Ganz ehrlich - ich bin auch zu stolz um ihn sowas direkt zu fragen, wie gesagt, die anderen Veränderungen (Zusammenziehen, Schwangerschafte) kam alles von mir - was mir auch nicht leicht fiel!).

Wie gesagt, darüber reden schaffe ich momentan nicht, event. könnte ich ihm einen Brief schreiben, aber ich weiß dass es sowas nicht mag. Er findet es albern dass ich nicht direkt zu ihm kommen kann.
Hat vielleicht jemand ein paar Ideen wie ich ihm diskret klar machen kann, dass mich das so sehr beschäftigt und verletzt?
Ich bräuchte ein paar (tröstende) Worte, oder aber eine Watsche um wach zu werden (?) Habe ich mich da zu sehr reingesteigert?

Grüße
Serenada

PS. ich habe den Beitrag schon im anderen Unterforum gepostet, aber hier passt er vielleicht noch besser rein...?

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31. Dezember 2006 um 10:51

Warum ist dir das heiraten so wichtig?
fühlst du dich dann mehr geliebt oder anerkannt? was würde sich konkret ändern? ist deine beziehung jetzt weniger wert?

ich halte auch nicht viel vom heiraten. ok, ein kind wäre vielleicht nochmal ein anderer grund, aber heute gibt es rechtlich gesehen keinen (oder nur einen geringen) unterschied.

ich denke, du möchtest dies, weil er schon mal verheiratet war und du mindestens dieselbe stellung wie seine ex haben möchtest. besonders wenn du jetzt auch ein kind von ihm bekommst.

er scheint sich eher im leben mitziehen zu lassen und nicht gerne selbst entscheiden. solche menschen gibt es, kenne auch ein exemplar sehr gut. entscheidungen heisst immer, dass man auch was falsch machen kann und was die ehe angeht ist er eben ein gebranntes kind. kann schon verstehen wenn es nicht mehr heiraten möchte.
aber ich würde dir trotzdem raten: fass dir ein herz und spreche mit ihm darüber. dir bleibt nichts anderes übrig.

tigerle

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31. Dezember 2006 um 10:54
In Antwort auf jaana_11887320

Warum ist dir das heiraten so wichtig?
fühlst du dich dann mehr geliebt oder anerkannt? was würde sich konkret ändern? ist deine beziehung jetzt weniger wert?

ich halte auch nicht viel vom heiraten. ok, ein kind wäre vielleicht nochmal ein anderer grund, aber heute gibt es rechtlich gesehen keinen (oder nur einen geringen) unterschied.

ich denke, du möchtest dies, weil er schon mal verheiratet war und du mindestens dieselbe stellung wie seine ex haben möchtest. besonders wenn du jetzt auch ein kind von ihm bekommst.

er scheint sich eher im leben mitziehen zu lassen und nicht gerne selbst entscheiden. solche menschen gibt es, kenne auch ein exemplar sehr gut. entscheidungen heisst immer, dass man auch was falsch machen kann und was die ehe angeht ist er eben ein gebranntes kind. kann schon verstehen wenn es nicht mehr heiraten möchte.
aber ich würde dir trotzdem raten: fass dir ein herz und spreche mit ihm darüber. dir bleibt nichts anderes übrig.

tigerle

Guten Morgen
".....rechtlich gesehen keinen (oder nur einen geringen) unterschied....."
das stimmt so nicht, denke doch mal an Rentenansprüche, Erbe,Unterhaltsfragen, Versicherungsgeschichten ect.

Gruß

equinox68

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31. Dezember 2006 um 10:58

Es kommt nicht von ihm
weil es entweder vollkommen unwichtig ist oder er, wie viele Männer, die schon eine Scheidung hinter sich haben, sich auf eine Ehe erst gar nicht mehr einlassen.

Ich als Mann würde es auch nicht tun.

Ich finde, Du machst zu viel Wind um die Geschichte.
Er liebt Dich mit Hochzeit nicht mehr oder weniger.

Naja, wir leben im 21 Jahrhundert und wenn Du unbedingt heiraten möchtest, mach ihm einen Antrag

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31. Dezember 2006 um 11:01
In Antwort auf shena_12375982

Guten Morgen
".....rechtlich gesehen keinen (oder nur einen geringen) unterschied....."
das stimmt so nicht, denke doch mal an Rentenansprüche, Erbe,Unterhaltsfragen, Versicherungsgeschichten ect.

Gruß

equinox68

Okok...
...renten und erbe, aber unterhalt und versicherung? auch nicht verheiratete männer müssen unterhalt für die frau zahlen. und welche versicherungen meinst du?

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31. Dezember 2006 um 11:07
In Antwort auf jaana_11887320

Okok...
...renten und erbe, aber unterhalt und versicherung? auch nicht verheiratete männer müssen unterhalt für die frau zahlen. und welche versicherungen meinst du?

Unterhalt
nicht verheiratete Männer müssen Kindesunterhalt zahlen und für die Frau nur, bis das Kind drei Jahre alt ist. Verheiratete hingegen, zahlen mindestens bis das Kind 12 Jahre ist voll und dann anteilig.

Versicherungen,es gibt genug Vesicherungen, wo der Begünstigte ein Ehepartner sein muß

Und, die Steuervorteile vergaß ich eben zu erwähnen

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31. Dezember 2006 um 11:15

Ich kann Dich sehr gut verstehen!
Hallo Serenada,
Mir ist es genauso ergangen und ich kann gut nachvollziehen, wie es Dir geht. Es ist ein blödes Gefühl, nicht so "ganz" gewollt zu sein. Ich habe mich auch ungeliebt gefühlt und mir fehlte die Sicherheit. Dabei bin ich überhaupt nicht so, dass ich denke, man muss verheiratet sein, dann Kinder, etc. Ich habe zwei Kinder mit dem nicht heiraten-wollenden Subjekt und jetzt haben wir uns nach 11 1/2 Jahren getrennt.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Deiner zu Dir hält und ihr auch unverheiratet glücklich sein könnt.

karenina73

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31. Dezember 2006 um 11:31
In Antwort auf ulima_12840775

Ich kann Dich sehr gut verstehen!
Hallo Serenada,
Mir ist es genauso ergangen und ich kann gut nachvollziehen, wie es Dir geht. Es ist ein blödes Gefühl, nicht so "ganz" gewollt zu sein. Ich habe mich auch ungeliebt gefühlt und mir fehlte die Sicherheit. Dabei bin ich überhaupt nicht so, dass ich denke, man muss verheiratet sein, dann Kinder, etc. Ich habe zwei Kinder mit dem nicht heiraten-wollenden Subjekt und jetzt haben wir uns nach 11 1/2 Jahren getrennt.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Deiner zu Dir hält und ihr auch unverheiratet glücklich sein könnt.

karenina73

Danke für deine Zeilen
schön dass es jemand nachvollziehen kann. Diese Gefühle sind einfach da, egal ob be- oder unbegründet
Ich dachte ursprünglich auch nicht dass es mir was ausmachen würde!
Viele Grüße
Serenada

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31. Dezember 2006 um 11:33

Hi Zaubermoosi,
das mit den Veränderungen, dass sie von mir ausgingen hast du wahrscheinich Recht! Wie soll ich denn herausfnden warum nichts kommt???
Vielleicht ist es ja der Grund warum ich nicht darüber reden möchte, es muss von ihm kommen!!!
LG
Serenda

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31. Dezember 2006 um 11:40
In Antwort auf jaana_11887320

Warum ist dir das heiraten so wichtig?
fühlst du dich dann mehr geliebt oder anerkannt? was würde sich konkret ändern? ist deine beziehung jetzt weniger wert?

ich halte auch nicht viel vom heiraten. ok, ein kind wäre vielleicht nochmal ein anderer grund, aber heute gibt es rechtlich gesehen keinen (oder nur einen geringen) unterschied.

ich denke, du möchtest dies, weil er schon mal verheiratet war und du mindestens dieselbe stellung wie seine ex haben möchtest. besonders wenn du jetzt auch ein kind von ihm bekommst.

er scheint sich eher im leben mitziehen zu lassen und nicht gerne selbst entscheiden. solche menschen gibt es, kenne auch ein exemplar sehr gut. entscheidungen heisst immer, dass man auch was falsch machen kann und was die ehe angeht ist er eben ein gebranntes kind. kann schon verstehen wenn es nicht mehr heiraten möchte.
aber ich würde dir trotzdem raten: fass dir ein herz und spreche mit ihm darüber. dir bleibt nichts anderes übrig.

tigerle

Hi Tigerle,
ja, irgendwie fehlt mir da was, bin wohl zu romantisch veranlagt! Das Kind, bzw. die Schwangerschaft hat da wohl sehr in mir bewegt, was ich nicht gedacht hätte. Ohne Ehe empfinde ich es so, als ob er nicht 100%ig hinter mir stehen würde.

Das blöde ist - mein Freund war, als wir uns kennengelernt haben war er anders, ebenfalls romantisch, und so anders als viele Männer. Seine Einstellung war damals, trotz der Scheidung, immer noch positivi der Ehe gegenüber. Tja,ist halt schon ne Weile her!

LG
Serenada

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31. Dezember 2006 um 11:41
In Antwort auf shena_12375982

Unterhalt
nicht verheiratete Männer müssen Kindesunterhalt zahlen und für die Frau nur, bis das Kind drei Jahre alt ist. Verheiratete hingegen, zahlen mindestens bis das Kind 12 Jahre ist voll und dann anteilig.

Versicherungen,es gibt genug Vesicherungen, wo der Begünstigte ein Ehepartner sein muß

Und, die Steuervorteile vergaß ich eben zu erwähnen

Steuervorteile...
wären bei uns gleich null. ich habe das mal durchkalkuliert. das lohnt sich nicht. mit kind ja, ohne nicht.

ich habe "nur" einen lebensgefährten und bei den meisten versicherungen ist er auch mit eingetragen, da es eine eheähnliche lebensgemeinschaft ist. das gilt inzwischen bei vielen versicherungen als gleichwertig.

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31. Dezember 2006 um 11:48
In Antwort auf tamia_12769659

Hi Tigerle,
ja, irgendwie fehlt mir da was, bin wohl zu romantisch veranlagt! Das Kind, bzw. die Schwangerschaft hat da wohl sehr in mir bewegt, was ich nicht gedacht hätte. Ohne Ehe empfinde ich es so, als ob er nicht 100%ig hinter mir stehen würde.

Das blöde ist - mein Freund war, als wir uns kennengelernt haben war er anders, ebenfalls romantisch, und so anders als viele Männer. Seine Einstellung war damals, trotz der Scheidung, immer noch positivi der Ehe gegenüber. Tja,ist halt schon ne Weile her!

LG
Serenada

100%
mein freund und ich sind auch nicht verheiratet, aber dennoch fühle ich mich zu 100% gewollt. das zeigt er mit jeden tag. das hat nichts mit einer heirat zu tun. ich denke einfach, wenn man sich vorher nicht so fühlt, dann auch nicht nach einer hochzeit.

das leben besteht aus dem alltag und nicht aus der hochzeit. was würde es an seinem verhalten ändern im alltag? nichts, oder?

ach ja, alles gute weiterhin für die schwangerschaft

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31. Dezember 2006 um 12:01
In Antwort auf jaana_11887320

Steuervorteile...
wären bei uns gleich null. ich habe das mal durchkalkuliert. das lohnt sich nicht. mit kind ja, ohne nicht.

ich habe "nur" einen lebensgefährten und bei den meisten versicherungen ist er auch mit eingetragen, da es eine eheähnliche lebensgemeinschaft ist. das gilt inzwischen bei vielen versicherungen als gleichwertig.

Mag sein,
daß Ihr als Paar gleich viel verdient und es somit eine Ehe aus steuerlicher Sicht auch nicht viel ändern würde aber das ist doch eher die Ausnahme und hier ist ja ein Kind im Anmarch also eine steuerliche Besserstellung wäre eine Ehe in diesem Fall allemale.

Gut, es kommt wohl auf die Versicherung an

Egal, wie wir es drehen und wenden, eine Ehe hat rechtlich gesehen viele Vorteile gegenüber einer sogenannten Lebensgemeinschaft .

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31. Dezember 2006 um 12:22

Jo
aber nicht bei allen

Grüß Dich, sagmal1

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31. Dezember 2006 um 12:39

Wenn es
... so einfach wäre. Wie schon geschrieben - ich habe da so ne Blockade drin, dass ich es einfach nicht über meine Lippen bekomme! Ich fange sofort an zu heulen (ich glaub es sind echt die Hormone ).

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31. Dezember 2006 um 12:41

Klar
gibt es kein "muss". Aber es sollte von ihm kommen. Ich will keine einseitige Beziehung (oh, habe ich die etwa schon..?).
Miteinander reden wäre schön, schaffe ich aber nicht. Fällt mir jetzt noch schwerer wie sonst sowieso schon!

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31. Dezember 2006 um 12:44
In Antwort auf shena_12375982

Mag sein,
daß Ihr als Paar gleich viel verdient und es somit eine Ehe aus steuerlicher Sicht auch nicht viel ändern würde aber das ist doch eher die Ausnahme und hier ist ja ein Kind im Anmarch also eine steuerliche Besserstellung wäre eine Ehe in diesem Fall allemale.

Gut, es kommt wohl auf die Versicherung an

Egal, wie wir es drehen und wenden, eine Ehe hat rechtlich gesehen viele Vorteile gegenüber einer sogenannten Lebensgemeinschaft .

Das auch noch.
"Egal, wie wir es drehen und wenden, eine Ehe hat rechtlich gesehen viele Vorteile gegenüber einer sogenannten Lebensgemeinschaft."

Genau. Und das ganze mit der Vaterschaftsanerkennung, usw. könnte man sich dabei sparen. Ist es eigentlich immer so dass die Frau sich um sowas kümmern muß???

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31. Dezember 2006 um 13:35

Wieso fühlt man sich ungeliebt,
bloß weil man keinen trauring am finger hat ????
das kann ich nicht nachvollziehen.

mein mann wollte auch nie wieder heiraten. er war bereits genau wie ich einmal verheiratet, hatte keine guten erinnerungen an die ehe und für ihn war klar: das brauch ich nicht mehr.

ok, wir sind jetzt doch verheiratet, weil er es so wollte. aber ich wäre niemals auf die idee gekommen, ihn dazu zu drängen oder zu erpressen. das ist doch blanker unsinn. man ist nicht weniger geliebt, bloß weil man NICHT diesen ring am finger trägt. ich wäre auch weiterhin so mit ihm glücklich gewesen. ich hätte die ehe nie gewollt oder versucht sie zu forcieren, wenn er nicht nach jahren damit gekommen wäre.

manchmal ist es vielleicht besser, auch mal NICHT zu quengeln, dass man unbedingt etwas will. vielleicht kommt er von sich aus auf die idee, dich zu fragen. und wenn nicht ? was macht das schon ? deshalb wirst du nicht mehr und nicht weniger glücklich/unglücklich sein.....

also stress nicht dich und auch nicht deinen partner mit dieser drängelei. entweder es passiert von ihm aus - oder aber ihr lasst es bleiben. ein beinbruch ist es deshalb trotzdem nicht....

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31. Dezember 2006 um 14:13

...


Jetzt würde ich an deiner Stelle erst Recht nicht heiraten wollen, da es für alle anderen den Anschein hat, dass es nur des Kindes wegen passiert.

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31. Dezember 2006 um 15:15
In Antwort auf skywalker1965

Wieso fühlt man sich ungeliebt,
bloß weil man keinen trauring am finger hat ????
das kann ich nicht nachvollziehen.

mein mann wollte auch nie wieder heiraten. er war bereits genau wie ich einmal verheiratet, hatte keine guten erinnerungen an die ehe und für ihn war klar: das brauch ich nicht mehr.

ok, wir sind jetzt doch verheiratet, weil er es so wollte. aber ich wäre niemals auf die idee gekommen, ihn dazu zu drängen oder zu erpressen. das ist doch blanker unsinn. man ist nicht weniger geliebt, bloß weil man NICHT diesen ring am finger trägt. ich wäre auch weiterhin so mit ihm glücklich gewesen. ich hätte die ehe nie gewollt oder versucht sie zu forcieren, wenn er nicht nach jahren damit gekommen wäre.

manchmal ist es vielleicht besser, auch mal NICHT zu quengeln, dass man unbedingt etwas will. vielleicht kommt er von sich aus auf die idee, dich zu fragen. und wenn nicht ? was macht das schon ? deshalb wirst du nicht mehr und nicht weniger glücklich/unglücklich sein.....

also stress nicht dich und auch nicht deinen partner mit dieser drängelei. entweder es passiert von ihm aus - oder aber ihr lasst es bleiben. ein beinbruch ist es deshalb trotzdem nicht....

Aber
ich bedränge ihn doch gar nicht. All die Gedanken spielen sich in meinem Kopf ab, da kann von quengeln auch nicht die Rede sein. Aber iregndwie würde ich ihn schon gerne ganz vorsichtig drauf aufmerksam machen dass es mir wichtig wäre...
Wieso man sich so fühlt kann ich dir nicht sagen, es ist einfach so.

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31. Dezember 2006 um 15:16
In Antwort auf rosy_12119877

...


Jetzt würde ich an deiner Stelle erst Recht nicht heiraten wollen, da es für alle anderen den Anschein hat, dass es nur des Kindes wegen passiert.

Tja,
aber wer hat denn gesagt dass ich ja sage Es würde schon reichen wenn er fragen würde
Nein, Spaß bei Seite... Das Kind wäre ja nicht der Grund, sondern der Auslöser es "endlich" zu tun.

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2. Januar 2007 um 13:24
In Antwort auf tamia_12769659

Tja,
aber wer hat denn gesagt dass ich ja sage Es würde schon reichen wenn er fragen würde
Nein, Spaß bei Seite... Das Kind wäre ja nicht der Grund, sondern der Auslöser es "endlich" zu tun.

...
Ich will geheiratet werden, weil ich ich bin und nicht, weil ich die Mutter seines Kindes bin. Und dieses Gefühl hätte ich persönlich, wenn er erst nach Einsetzen einer geplanten Schwangerschaft damit ankäme.

Kurz und gut, es geht ja nicht um meine, sondern um eure Gefühle: Er wird einfach keine Veranlassung dafür sehen, sonst hätte er dir VORHER einen Heiratsantrag gemacht. Da es für dich aber wichtig ist, solltest DU ihn fragen

Ein Kind jedenfalls ist meist ein schlechter Auslöser für eine Hochzeit, dabei bleib ich.

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3. Januar 2007 um 8:05

Hi Ayuma,
Danke für deine Zeilen.
Wir müssten ja nicht gleich heiraten, aber ein Antrag wäre halt schön, heiraten könnten man dann wenn das Kind da ist...

Gute Freundin von mir war in der gleichen Situation. Sie hat dann etwas Druck gemacht und im 6. Monat standesamtlich geheiratet - nur wegen dem Kind sozusagen. Sie waren ganz alleine dort Ich fand das damals sowas von bescheuert... Vor allem konnte ich da auch nicht verstehen warum ihr Freund nicht den Mund aufmacht, genau wie jetzt.
Vielleicht fällt es mir auch deswegen so schwer ihn zu fragen, weil ich weiß dass es ihr bis heute weh tut, dass es nicht von ihm kam.

Ach, da fällt mir wieder ein wie er über seine frühere Ehe gesprochen hat, dass er sich über ein Jahr bemüht hat sie zu retten, weil er an die Ehe glaubt (geglaubt hat?)

Ich werde mir mal heute die ganzen Infos über Vaterschaftserkennung zusammen suchen und dann soll er sich mal drum kümmern..

LG
Serenada

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