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Menschen,Tiere und die Natur.

20. Dezember 2011 um 0:18

Es sieht so aus als wären Menschen entweder überragend oder einzigartig etlichen Gebieten.

1. Neugier
2. Problembehebung
3. Die Umgebung verändern
4. Sprachen
5. Abstrakte Gedanken
6. Kultur

Die Sache ist, das viele der genannten Eigenschaften (nennt noch mehr wenn ihr wollt) bei Menschen sehr ausgeprägt sind.
Meine Frage ist, wie kommt es das sie sich alle ca. in der gleichen Zeit bei einer einzigen Rasse entwickelt haben? Warum gibt es nicht einige Tiere die so gut wie wir Sprechen können oder gut im Lösen von Problemen sind usw. ? Wir sind bei Weitem in allen die besten.

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20. Dezember 2011 um 10:18

Die besten?!
nein, der mensch ist der pure abschaum. wir leben gegen die natur und nicht mit ihr, wir nehmen tieren ihren lebensraum und zerstören diesen.wir sind egoistisch und einfach nur dumm. der erde würde es besser gehen, wenn es den menschen nicht geben würde

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20. Dezember 2011 um 14:47

Aber das wichtigste wurde noch nicht genannt:
eine Eigenschaft namens 'Antriebsüberschuß': selbst wenn wir vollkommen satt sind und unsere sämtlichen Triebe befriedigt haben, gibt es immer noch etwas, was die Menschen antreibt, weiterzumachen, produktiv zu sein, und - dabei ganz wichtig . eine Zeitlinie im Auge zu haben; das bedeutet, auch an die Zukunft zu denken und den Willen zu haben, diese Zukunft zu gestalten.

Ohne das wären die genannten 5 Eigenschaften nahezu bedeutungslos.

VG, IAH

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20. Dezember 2011 um 15:02

Upps, die eigentliche Frage war ja eine andere
"Meine Frage ist, wie kommt es das sie sich alle ca. in der gleichen Zeit bei einer einzigen Rasse entwickelt haben? "

Dazu würde ich sagen: zum einen hat sich dieses Potential bei den Menschen rasend schnell entwickelt (die entscheidenden Fortschritte wurden erst innerhalb der letzten 500.000 Jahre gemacht) und sobald die Kultur und die Technik eine herausragende Rolle für das Überleben spielte, beschleunigte sich die Entwicklung quasi selbst: bessere Technik -> mehr Ressourcen = mehr Ressorcen zur Entwicklung besserer Technik UND durch Technik UND Kultur gibt es eine direkte Verbindung von Intelligenz und Ressourcen zur Arterhaltung, ein Zusammenhang, der vorher nicht so stabil war, da Techniken bei Tieren nicht in gleichem Maße an die nächste Generation weitergegeben werden.

Als der Mensch dann soweit war, hat er ja schnell alle Lebensräume der Erde erobert - in welcher Nische hätte sich da noch eine andere Spezies entwickeln sollen?

VG, IAH

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20. Dezember 2011 um 15:28

Sehe ich ein wenig anders
natürlich lebt der mensch nicht im einklang mit der natur...die natur muss doch für den menschen weichen. leider wissen anscheind zu viele menschen nicht, wie wichtig z.b. bäume sind.
die, die viel geld und auch einfluss besitzen, sind leider auch meist die, die über leichen gehen, denn für die menschen zählt nur macht und geld. alles andere ist denen doch egal.
und ja, der planet wird doch von uns zerstört...es ist ja nur noch eine frage der zeit, bis der mensch sich selber zerstört, womit wir wieder bei geld, macht und egoismus wären.
die natur ist auch grausam, keine frage, aber was der mensch sich leistet, ist ohne worte....
irgendjemand sagte mal (aus nem film, oder irgendwas anderes), der mensch verhält sich wie ein virus und sei die krankheit der erde. die beschreibung passte perfekt und ich unterschreibe sie.

ohne den menschen bräuchte man keinen natur- und tierschutz. es sind nicht alle menschen so, aber leider der größte teil.

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20. Dezember 2011 um 15:30

Naja, die natur macht auch ihre fehler
wir sind anscheinend der fehler

ich komme wohl sehr menschenfeindlich rüber, aber bei sätzen wie "wir sind die rasse überhaupt und sowas von erhaben", geht mit die hutschnur hoch, wenn man sich mal das ganze elend anschaut

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20. Dezember 2011 um 18:12

Hallo Pacjam,
aber die Frage ist ja, wie es um die Anfänge bestellt war - und da denke ich, daß die drei Punkte, die Du aufgezählt hast - so nicht stichhaltig sind:

ad a) Viele Tiere sind noch sehr agil, auch wenn sie viel gegessen haben. Daß sich eine Boa Constrictor mit einem ganzen Warzenschwein im Bauch erstmal zurückziehen muß, ist klar. Aber eine Antilope muß immer so beweglich sein, daß sie dem Gepard weglaufen kann, also eigentlich beste Voraussetzungen für einen Antriebsüberschuß. Dieses Schlingen gibt es eigentlich nur bei Raubtieren und Parasiten.

ad b) Es ist auch schon bei vielen sozialen Tieren (Affen, Delfine) so, daß sie viel Zeit z.B. mit der Pflege ihrer Beziehungen verbringen. Das ist kein Privileg des Menschen.

ad c) Die langfristige Planung: natürlich braucht man dafür Zeit. Was könnte ein Löwe für Pläne schmieden während er da verdauenderweise unter seinem Steppenbäumchen sitzt. Tut er aber nicht. Ergo ist der Antriebsüberschuß ein eigenständiges Merkmal - vielleicht befördert durch die überragende physische Fitness: Es ist kaum bekannt, aber der Homo Sapiens ist das ausdauerndste Landtier, wenn es um langes Laufen und die Bewältigung langer Strecken geht.

VG, IAH

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