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Menschen sind

11. Februar 2008 um 22:10

Ich weiß nicht, ob ich hier damit richtig bin, aber ich finde, dass Menschen meist nur danach bewertet werden, was sie leisten und wie gut diese Leistungen sind und das macht mir Angst. Menschen sind, was sie leisten
Bisher war ich immer ein sehr guter Schüler /Student, doch ich habe Angst, das zu "verlieren", weil dann alle über mich anders denken und mich anders wahrnehmen würden - auch wenn sie es nicht wollen.
Ich hab das Gefühl, eigentlich macht mich nur das aus, was ich leiste.

Ich frag mich, warum das so ist - ich finde es eigentlich so widersinnig. Warum werden Menschen nur darauf reduziert?

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12. Februar 2008 um 1:04

Ich kenne
so etwas auch

weiss nicht warum das so ist


aber das ist so da hast du recht

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12. Februar 2008 um 1:11

Weil es das ist
was man am ehesten von Menschen zu Gesicht bekommt..Leistung. Sei es bei der Arbeit etc...

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12. Februar 2008 um 3:11

Das is
ja auch widersprüchlich!

wieso können menschen über dich anders denken wenn du nichts mehr leistet (das is ja das wovor du angst hast)

aber wieso können menschen auch wenn du etwas leistet nicht anders denken???

das macht keinen sinn für mich...

DU reduzierst alle menschen darauf.

greets

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12. Februar 2008 um 8:05

Ich denke nicht
dass Menschen darauf reduziert werden... ich war immer ein sehr schlechter Schüler, habe meine erste Ausbildung abgebrochen ohne damals was neues zu haben... und ich habe es im Leben trotzdem geschafft....
Menschen werden, von denen Menschen die wichtig sind (!!!) nach den inneren Werten beurteilt und nicht nach den Leistungen... ich wurde schon immer lieber nach dem Spassfaktor beurteilt als nach meinen Leistungen... denn was bringt es mir wenn man sich mit mir langweilt... auch wenn ich noch so die super erfolgreiche Frau bin

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12. Februar 2008 um 9:53

Versuche nicht daran zu denken...
was andere von dir halten könnten! sei sebstbewusst und mach dir doch keine gedanken darüber was in köpfen anderer vor sich geht.

ich selbst bewerte keine menschen nach ihren leistungen, aussehen oder sonstigem belanglosem, sondern wohl daran wie sie mit mir und anderen mitmenschen umgehen.
klar gibt es welche, vorallem an der schule/uni, die leute nur akzeptieren, wenn sie eine bestimmte leistung erbringen. diese leute haben aber selbst oft ein ernstes problem mit sich selbst und den leuten in ihrem umkreis. sei du selbst und denke nie, dass du irgendjemanden irgendetwas beweisen musst. ... das gleiche gilt für die menschen die du triffst!! ... versuche nicht, dass was du erreicht hast, in den vordergrund zu stellen, sondern das was du fühlst. ansonsten könnte dein auftreten arrogant und eingebildet wirken. ... das du dann abgelehnt wirst ist eine logische folge.

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13. Februar 2008 um 12:07
In Antwort auf nati2510

Ich kenne
so etwas auch

weiss nicht warum das so ist


aber das ist so da hast du recht

...
danke erst mal für eure ganzen denkanstöße ich bin diese woche einen schritt weitergekommen. ich hab in zwei klausuren, die es dieses semester gab, jeweils 1,0 geschrieben und wieder das gefühl: ich werde von allen gemocht, ich werde von dozenten gefragt, ob ich ein tutor werden möchte, ich werde anerkannt.

nur innerlich macht mich das traurig, weil ich weiß, dass ich nur wegen der noten anerkannt werde: es ist alles oberflächlichkeit, ein denkfehler... in wirklichkeit sind all die menschen nicht an MIR interessiert, sondern an einer nichtssagenden zahl

meine freundin meinte zu mir, ich soll das nächste mal in den klausuren auf keinen fall eine 1 schreiben, sondern zum beispiel eine 3, um einmal die erfahrung zu machen, dass man dann immer noch gemocht wird. doch ich kann das - glaub ich- nicht. ich würde mich für eine 3 selbst ablehnen, alle selbstakzeptanz wäre weg

sie meint, ich solle nicht das, was in meinem eigenen kopf vorgeht, immer als "gesellschaftliche dimension" sehen und verallgemeinern: sie zum beispiel würde mich immer mögen, egal welche sch... noten ich schreibe...

mir tut`s so gut, das zu hören, nur ich glaube es irgendwie einfach nicht - ich hab angst, wenn ich dann doch mal schlecht bin, dann sieht sie es doch plötzlich anders und das war`s. ich weiß, dass das nicht rational ist, aber die angst ist da und lässt sich nicht abstellen...

welchen wert hat man denn, wenn man nur eine zahl ist?

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13. Februar 2008 um 13:05

Leistung, vorallem die schulische
ist ein Wettbewewerbeding. Es KANN ja schließlich keine guten Schüler geben, wenn es nicht auch schlechte gibt.
Von daher ist es -meiner meinung nach- ziemlich gefährlich, sich an schulischen Noten zu Messen. Zudem gibt es ja wie wie Alle sicherlich wissen Menschen, die duch nichts tun eine 3 bekommen und welche, die durch viel Lernen eine 2... so, jetzt Frage ich, was stimmt da bei der Beurteilung nicht ???
Was einen Menschen ausmacht, kann nur dieser für sich alleine Entscheiden.
Einige definieren sich über das Aussehen, einige über gute Noten und andere über Ihre gute Taten.
Aber all das sind immer nur Definitionen mit einem Gegenteil.. damit ich "Lieb" bin, muss es "nicht liebe" Menschen geben. Damitich "schön" bin, muss es "hässliche Menschen" geben usw.
Ich persönlich glaube, dass wir Menschen ALLE gleich gut/schlecht/schön/hässlich sind.
Ich glaube nicht, dass es bessere oder schlechtere in welcher form auchimmer gibt. Es gibt nur unterschiede!
Grüß, Ties

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