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'Meins' und 'Deins' in einer Beziehung? Thema Geld...

16. November 2018 um 9:39

Hallo ihr Lieben...

Bisher war ich eher stille Leserin, jetzt habe ich aber ein Problem, das ich gerne in die Runde werfen und eure Meinung dazu hören würde.

Folgende Situation ist heute Morgen aufgetreten:

Mein Freund (27 Jahre) weckt mich (auch 27) heute Morgen, um sich zu verabschieden, das ist soweit normal. Dann sagt er mir noch "nebenbei", dass er sich 12,-€ aus meinem Portemonnaie genommen hat, um sich damit (wenn er seine letzten 3,-€ dazulegt) eine neue Handy-Prepaidkarte zu kaufen! Ich dachte ich fall' vom Glauben ab!

Zur "Grundsituation": Er war lange Zeit arbeitslos,vor 2 Wochen neuen Job angetreten; hat also selber kaum Geld. Ich habe ihm schon öfter Geld gegeben im Laufe der Zeit, damit er überhaupt was zum Essen hat. Er "wohnt" sozusagen bei mir; ich wohne in einer Wohnung im Haus meiner Eltern und mein Vater möchte nicht, dass mein Freund im Haus ist, wenn er da ist (jede Woche von Dienstagmorgen bis Mittwochabend).
Wenn mein Freund mal Geld hat, beteiligt er sich an den Kosten für's Essen bzw. zahlt komplett die Einkäufe.
Seine Prepaid-Karten zahle meist auch ich, damit wir tagsüber schreiben können.

Was haltet ihr nun von der oben geschilderten Situation? Ich rege mich gerade furchtbar auf, denn ich würde nie im Leben einfach an seinen Geldbeutel gehen! Schon gar nicht ohne Fragen! Wenn er jetzt gefragt hätte, ob er sich das Geld nehmen kann, okay, aber einfach nehmen und nur Bescheid sagen..?
Er vertritt halt die Meinung, dass es in einer Beziehung kein 'Meins' und 'Deins' geben sollte, klammert ziemlich viel (ist schon beleidigt wenn ich mal nicht gleich zurückschreibe...).

Das Blöde ist, ich kann ihm bei Diskussionen kaum entgegenstehen, knicke immer ziemlich schnell ein wenn er seine Meinung so vehement vertritt.. Es fällt mir schwer mich nicht 'niederreden' zu lassen, da ich große Verlustängste habe und Diskussionen/Streit ganz schlecht aushalten kann..

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Was würdet ihr mir raten? Reagiere ich über?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Rückmeldungen!

Viele Grüße,

Alaska

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16. November 2018 um 10:05

Wenn du nicht möchtest, dass er an deine Geldbörse geht, würde ich ihm das so sagen. Ohne große Umschweife. 

Wichtiger wäre jedoch für dich zu klären, was genau dich an seinem Verhalten stört. 

Stört dich, dass du ihn aushalten musst? (Wofür hat er denn sein Arbeitslosengeld ausgegeben?)
Stört dich, dass er ungefragt an deine Sachen geht?
Hast du das Gefühl, finanziell ausgenutzt zu werden?
Fühlst du dich respektlos behandelt? Wenn ja, warum?


 

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16. November 2018 um 10:11

Schwierig, ich denke das ist von Paar zu Paar sehr unterschiedlich. Mir würde es zum Beispiel nichts ausmachen, sofern er es sich nicht einfach nimmt ohne irgendetwas zu sagen. Bei uns gibt es auch kein "meins" und "deins". Wir sehen das aber beide gleich und sind auch einer Meinung. Tendentiell steure ich minimal mehr bei, da ich etwas mehr verdiene, aber wie gesagt, für uns ist das alles "unser" Geld.

Das ändert aber nichts daran, dass er bei dir damit eine Grenze überschritten hat. Wenn er ständig zu wenig Geld für seine normalen Ausgaben hat, dann muss er halt mit einem Nebenjob aufstocken oder seine Ausgaben reduzieren bzw. nicht über seine Verhältnisse leben. 20 Euro für ne Prepaid Karte ist viel, für ein bisschen Internet zum Schreiben gibt es deutlich günstigere Tarife. Von dir zu erwarten, dass du immer gibst, wenn er etwas braucht geht nicht. Ich finde daher nicht, dass du übertreibst und würde ihm nochmal klipp und klar sagen, wo deine Grenzen liegen.

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16. November 2018 um 10:18
In Antwort auf alaska

Hallo ihr Lieben...

Bisher war ich eher stille Leserin, jetzt habe ich aber ein Problem, das ich gerne in die Runde werfen und eure Meinung dazu hören würde.

Folgende Situation ist heute Morgen aufgetreten:

Mein Freund (27 Jahre) weckt mich (auch 27) heute Morgen, um sich zu verabschieden, das ist soweit normal. Dann sagt er mir noch "nebenbei", dass er sich 12,-€ aus meinem Portemonnaie genommen hat, um sich damit (wenn er seine letzten 3,-€ dazulegt) eine neue Handy-Prepaidkarte zu kaufen! Ich dachte ich fall' vom Glauben ab!

Zur "Grundsituation": Er war lange Zeit arbeitslos,vor 2 Wochen neuen Job angetreten; hat also selber kaum Geld. Ich habe ihm schon öfter Geld gegeben im Laufe der Zeit, damit er überhaupt was zum Essen hat. Er "wohnt" sozusagen bei mir; ich wohne in einer Wohnung im Haus meiner Eltern und mein Vater möchte nicht, dass mein Freund im Haus ist, wenn er da ist (jede Woche von Dienstagmorgen bis Mittwochabend).
Wenn mein Freund mal Geld hat, beteiligt er sich an den Kosten für's Essen bzw. zahlt komplett die Einkäufe.
Seine Prepaid-Karten zahle meist auch ich, damit wir tagsüber schreiben können.

Was haltet ihr nun von der oben geschilderten Situation? Ich rege mich gerade furchtbar auf, denn ich würde nie im Leben einfach an seinen Geldbeutel gehen! Schon gar nicht ohne Fragen! Wenn er jetzt gefragt hätte, ob er sich das Geld nehmen kann, okay, aber einfach nehmen und nur Bescheid sagen..?
Er vertritt halt die Meinung, dass es in einer Beziehung kein 'Meins' und 'Deins' geben sollte, klammert ziemlich viel (ist schon beleidigt wenn ich mal nicht gleich zurückschreibe...).

Das Blöde ist, ich kann ihm bei Diskussionen kaum entgegenstehen, knicke immer ziemlich schnell ein wenn er seine Meinung so vehement vertritt.. Es fällt mir schwer mich nicht 'niederreden' zu lassen, da ich große Verlustängste habe und Diskussionen/Streit ganz schlecht aushalten kann..

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Was würdet ihr mir raten? Reagiere ich über?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Rückmeldungen!

Viele Grüße,

Alaska

Zusammen wirtschaften kann man eigentlich erst, wenn man das so klargestellt hat. Also gemeinsames Konto und so. Dafür fehlt euch aber noch die Grundlage.
Dieses "So tun als ob" ihr verheiratet seid, halte ich für falsch. Hast du dieses Ziel denn überhaupt? Für dich selbst? 
Ja, es ist frech, wenn jemand alles so haben will, aber nicht die Absicht, irgendetwas zu riskieren. Aber du müsstest dich vor allem selbst fragen, ob dieser Typ Mann wirklich zu dir passt. Ich meine, allgemein lebst du besser alleine als mit jemandem, der sich einerseits wie ein kleiner Junge benimmt, aber andererseits den Chef mimen will, der dir etwas vorschreibt. Chefsein in einer Partnerschaft braucht schon seine Gründe. Natürlich mag er diese oder jene Schwierigkeit haben, wer hat sie nicht.
Aber schon deine Verlustängste sind bedenkenswert und sprechen eigentlich nicht von einer besonders glücklichen Beziehung. 

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16. November 2018 um 10:25
In Antwort auf alaska

Hallo ihr Lieben...

Bisher war ich eher stille Leserin, jetzt habe ich aber ein Problem, das ich gerne in die Runde werfen und eure Meinung dazu hören würde.

Folgende Situation ist heute Morgen aufgetreten:

Mein Freund (27 Jahre) weckt mich (auch 27) heute Morgen, um sich zu verabschieden, das ist soweit normal. Dann sagt er mir noch "nebenbei", dass er sich 12,-€ aus meinem Portemonnaie genommen hat, um sich damit (wenn er seine letzten 3,-€ dazulegt) eine neue Handy-Prepaidkarte zu kaufen! Ich dachte ich fall' vom Glauben ab!

Zur "Grundsituation": Er war lange Zeit arbeitslos,vor 2 Wochen neuen Job angetreten; hat also selber kaum Geld. Ich habe ihm schon öfter Geld gegeben im Laufe der Zeit, damit er überhaupt was zum Essen hat. Er "wohnt" sozusagen bei mir; ich wohne in einer Wohnung im Haus meiner Eltern und mein Vater möchte nicht, dass mein Freund im Haus ist, wenn er da ist (jede Woche von Dienstagmorgen bis Mittwochabend).
Wenn mein Freund mal Geld hat, beteiligt er sich an den Kosten für's Essen bzw. zahlt komplett die Einkäufe.
Seine Prepaid-Karten zahle meist auch ich, damit wir tagsüber schreiben können.

Was haltet ihr nun von der oben geschilderten Situation? Ich rege mich gerade furchtbar auf, denn ich würde nie im Leben einfach an seinen Geldbeutel gehen! Schon gar nicht ohne Fragen! Wenn er jetzt gefragt hätte, ob er sich das Geld nehmen kann, okay, aber einfach nehmen und nur Bescheid sagen..?
Er vertritt halt die Meinung, dass es in einer Beziehung kein 'Meins' und 'Deins' geben sollte, klammert ziemlich viel (ist schon beleidigt wenn ich mal nicht gleich zurückschreibe...).

Das Blöde ist, ich kann ihm bei Diskussionen kaum entgegenstehen, knicke immer ziemlich schnell ein wenn er seine Meinung so vehement vertritt.. Es fällt mir schwer mich nicht 'niederreden' zu lassen, da ich große Verlustängste habe und Diskussionen/Streit ganz schlecht aushalten kann..

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Was würdet ihr mir raten? Reagiere ich über?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Rückmeldungen!

Viele Grüße,

Alaska

Dein "Freund" scheint ja in einer Abhängigkeit zu dir zu stehen, wenn er bei dir wohnt und auf dein Geld angewiesen ist.
Dein Vater weiß wohl, warum er ihn nicht leiden kann.Für eine Zukunft mit ihm würde ich keinen Pfifferling geben, wenn er dir schon in den Geldbeutel greift, ohne Zustimmung.Ich an deiner Stelle würde ihn glatt abservieren.

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16. November 2018 um 10:33
In Antwort auf alaska

Hallo ihr Lieben...

Bisher war ich eher stille Leserin, jetzt habe ich aber ein Problem, das ich gerne in die Runde werfen und eure Meinung dazu hören würde.

Folgende Situation ist heute Morgen aufgetreten:

Mein Freund (27 Jahre) weckt mich (auch 27) heute Morgen, um sich zu verabschieden, das ist soweit normal. Dann sagt er mir noch "nebenbei", dass er sich 12,-€ aus meinem Portemonnaie genommen hat, um sich damit (wenn er seine letzten 3,-€ dazulegt) eine neue Handy-Prepaidkarte zu kaufen! Ich dachte ich fall' vom Glauben ab!

Zur "Grundsituation": Er war lange Zeit arbeitslos,vor 2 Wochen neuen Job angetreten; hat also selber kaum Geld. Ich habe ihm schon öfter Geld gegeben im Laufe der Zeit, damit er überhaupt was zum Essen hat. Er "wohnt" sozusagen bei mir; ich wohne in einer Wohnung im Haus meiner Eltern und mein Vater möchte nicht, dass mein Freund im Haus ist, wenn er da ist (jede Woche von Dienstagmorgen bis Mittwochabend).
Wenn mein Freund mal Geld hat, beteiligt er sich an den Kosten für's Essen bzw. zahlt komplett die Einkäufe.
Seine Prepaid-Karten zahle meist auch ich, damit wir tagsüber schreiben können.

Was haltet ihr nun von der oben geschilderten Situation? Ich rege mich gerade furchtbar auf, denn ich würde nie im Leben einfach an seinen Geldbeutel gehen! Schon gar nicht ohne Fragen! Wenn er jetzt gefragt hätte, ob er sich das Geld nehmen kann, okay, aber einfach nehmen und nur Bescheid sagen..?
Er vertritt halt die Meinung, dass es in einer Beziehung kein 'Meins' und 'Deins' geben sollte, klammert ziemlich viel (ist schon beleidigt wenn ich mal nicht gleich zurückschreibe...).

Das Blöde ist, ich kann ihm bei Diskussionen kaum entgegenstehen, knicke immer ziemlich schnell ein wenn er seine Meinung so vehement vertritt.. Es fällt mir schwer mich nicht 'niederreden' zu lassen, da ich große Verlustängste habe und Diskussionen/Streit ganz schlecht aushalten kann..

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Was würdet ihr mir raten? Reagiere ich über?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Rückmeldungen!

Viele Grüße,

Alaska

Er hätte natürlich fragen sollen. Das auf jeden Fall. Er hat hier einen Fehler gemacht. Sag es ihm in Ruhe. Er hätte bestimmt keine schlechten Absichten. Für ihn war es ein Zeichen dass ihr zusammen gehört. Halb so wild. 

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16. November 2018 um 10:52

Schliesse mich haesli an!

Er sagte es ja! Er will nicht klauen! Er benötigte (!) das Geld und legte es sofort, ohne Umschweife, offen.

Grundsätzlich kann man es regeln wie man will, klar. Ich respektiere jede Lösung, die ein Paar für sich trifft. Du kannst es ja aufschreiben und von ihm zurückfordern.

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16. November 2018 um 11:52

Das geht so nicht. Die Handtasche einer Frau ist tabu. Er hat eindeutig seine Grenzen überschritten, wenn er darüber auch noch verfügen will. 

So ein "Mama, ich brauch Geld!" würde mich absolut abschrecken. 

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16. November 2018 um 15:10

hallo derspieltdochblos,
danke erstmal für deine Antwort!
Ich denke du hast recht dass das diskutiert werden muss - hast du einen Tipp für mich wie ich damit umgehen bzw. reagieren kann, sollte er versuchen mich niederzureden?
Wir sind jetzt fast 5 Monate zusammen; ich war aber um den August rum 5 Wochen in einer Klinik. In der Zeit haben wir zwar häufig telefoniert und geschrieben, konnten uns aber nur 1x sehen aufgrund der Entfernung..

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16. November 2018 um 15:15
In Antwort auf valieee

Wenn du nicht möchtest, dass er an deine Geldbörse geht, würde ich ihm das so sagen. Ohne große Umschweife. 

Wichtiger wäre jedoch für dich zu klären, was genau dich an seinem Verhalten stört. 

Stört dich, dass du ihn aushalten musst? (Wofür hat er denn sein Arbeitslosengeld ausgegeben?)
Stört dich, dass er ungefragt an deine Sachen geht?
Hast du das Gefühl, finanziell ausgenutzt zu werden?
Fühlst du dich respektlos behandelt? Wenn ja, warum?


 

Hallo valieee,
danke für deine Antwort erstmal.. Gute Fragen die du da stellst, das werde ich mir mal eine Weile durch den Kopf gehen lassen..
Die Frage nach dem finanziell ausgenutzt werden.. Eigentlich nicht, da ich nicht denke dass er das aus böser Absicht macht - aber es stört mich aus dem Grund, dass er genau weiss dass es mir finanziell auch nicht so besonders gut geht..
Sein Geld ist oft recht schnell weg, da er sich - wenn er Geld hat - öfter 'mal was gönnt'. Schwierig anzusprechen für mich, beim Thema Geld ist er sehr empfindlich  aufgrund seiner Lebensgeschichte(mit 17 wurde er von seinem Vater auf die Straße gesetzt und war obdachlos). Wie würdest du da rangehen?

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16. November 2018 um 15:21
In Antwort auf anne234

Zusammen wirtschaften kann man eigentlich erst, wenn man das so klargestellt hat. Also gemeinsames Konto und so. Dafür fehlt euch aber noch die Grundlage.
Dieses "So tun als ob" ihr verheiratet seid, halte ich für falsch. Hast du dieses Ziel denn überhaupt? Für dich selbst? 
Ja, es ist frech, wenn jemand alles so haben will, aber nicht die Absicht, irgendetwas zu riskieren. Aber du müsstest dich vor allem selbst fragen, ob dieser Typ Mann wirklich zu dir passt. Ich meine, allgemein lebst du besser alleine als mit jemandem, der sich einerseits wie ein kleiner Junge benimmt, aber andererseits den Chef mimen will, der dir etwas vorschreibt. Chefsein in einer Partnerschaft braucht schon seine Gründe. Natürlich mag er diese oder jene Schwierigkeit haben, wer hat sie nicht.
Aber schon deine Verlustängste sind bedenkenswert und sprechen eigentlich nicht von einer besonders glücklichen Beziehung. 

Hallo Anne234,
entschuldige, aber ich verstehe gerade nicht, wie du auf dieses "so tun als ob" und "Ehe spielen" kommst - kommt mein Text bei dir so an? Und..inwiefern denkst du uns fehlt die Grundlage..?
Bezüglich meiner Verlustängste: Die haben nichts mit meiner jetzigen Beziehung zu tun, sondern mit meiner Lebensgeschichte und meinen Kindheitserfahrungen - beziehungsweise mit meiner gescheiterten Ehe VOR dieser Beziehung...

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16. November 2018 um 15:28

Hallo haesli4,
vielen Dank für deine Antwort!
Ja, die Situation mit meinem Vater ist schwierig - aber er hat seine Gründe für die Ablehnung meines Freundes, und ich bin froh dass er ihn überhaupt reinlässt. Ich suche auch schon nach einer eigenen Wohnung, nur ist das nicht so einfach auf dem derzeitigen Wohnungsmarkt. Und, klar ist es schei*e für meinen Freund, bisher hat er es auch akzeptiert - bis das Thema Weihnachten aufkam.. *seufz* Auch ein Streitpunkt.
Alles in allem akzeptiere ich das Verbot meines Vaters, weil er meine Schwester wegen ähnlicher Situation rausgeschmissen und Hausverbot erteilt hat - ausserdem ist er immer noch mein Vater -i ch kann ihn doch nicht unter Druck setzen und meinen Freund einfach reinholen, das ist einfach nicht meine Art..

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16. November 2018 um 15:32

Hallo zweigestreifte_quelljungfer,

vielen Dank für deine beruhigende Antwort - mitlerweile bin ich etwas heruntergefahren und denke du hast recht.. Dein Lösungsvorschlag klingt gut, ich denke das werde ich so machen.. Danke nochmal!

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16. November 2018 um 15:37

Hallo smitee,
danke erstmal für deine Antwort! Wir sind jetzt knapp 5 Monate zusammen, deswegen hat mich seine Handlung auch so überrascht bzw. geärgert - mit meinem Exmann war ich 7 Jahre verheiratet, da war das auch nie ein Problem!
Leider ist es mit dem Geben und Nehmen eben nicht so ausbalanciert wie ich mir das wünschen würde - ich zahle sehr viel häufiger; bei ihm ist das Geld sehr schnell weg.. Ich hoffe es wird besser jetzt wo er zumindest einen Teilzeitjob hat - da bekommt er viel mehr als das was es vom Amt gab..

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16. November 2018 um 16:13
In Antwort auf alaska

Hallo ihr Lieben...

Bisher war ich eher stille Leserin, jetzt habe ich aber ein Problem, das ich gerne in die Runde werfen und eure Meinung dazu hören würde.

Folgende Situation ist heute Morgen aufgetreten:

Mein Freund (27 Jahre) weckt mich (auch 27) heute Morgen, um sich zu verabschieden, das ist soweit normal. Dann sagt er mir noch "nebenbei", dass er sich 12,-€ aus meinem Portemonnaie genommen hat, um sich damit (wenn er seine letzten 3,-€ dazulegt) eine neue Handy-Prepaidkarte zu kaufen! Ich dachte ich fall' vom Glauben ab!

Zur "Grundsituation": Er war lange Zeit arbeitslos,vor 2 Wochen neuen Job angetreten; hat also selber kaum Geld. Ich habe ihm schon öfter Geld gegeben im Laufe der Zeit, damit er überhaupt was zum Essen hat. Er "wohnt" sozusagen bei mir; ich wohne in einer Wohnung im Haus meiner Eltern und mein Vater möchte nicht, dass mein Freund im Haus ist, wenn er da ist (jede Woche von Dienstagmorgen bis Mittwochabend).
Wenn mein Freund mal Geld hat, beteiligt er sich an den Kosten für's Essen bzw. zahlt komplett die Einkäufe.
Seine Prepaid-Karten zahle meist auch ich, damit wir tagsüber schreiben können.

Was haltet ihr nun von der oben geschilderten Situation? Ich rege mich gerade furchtbar auf, denn ich würde nie im Leben einfach an seinen Geldbeutel gehen! Schon gar nicht ohne Fragen! Wenn er jetzt gefragt hätte, ob er sich das Geld nehmen kann, okay, aber einfach nehmen und nur Bescheid sagen..?
Er vertritt halt die Meinung, dass es in einer Beziehung kein 'Meins' und 'Deins' geben sollte, klammert ziemlich viel (ist schon beleidigt wenn ich mal nicht gleich zurückschreibe...).

Das Blöde ist, ich kann ihm bei Diskussionen kaum entgegenstehen, knicke immer ziemlich schnell ein wenn er seine Meinung so vehement vertritt.. Es fällt mir schwer mich nicht 'niederreden' zu lassen, da ich große Verlustängste habe und Diskussionen/Streit ganz schlecht aushalten kann..

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Was würdet ihr mir raten? Reagiere ich über?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Rückmeldungen!

Viele Grüße,

Alaska

Wenn du findest, dass dein Partner Geld ausgibt, das ihr nicht habt oder das für etwas anderes dringender benötigt wird, oder dass die Lage zwischen euch längerfristig nicht ausgewogen ist, so würde ich das jedenfalls ansprechen oder aber die Finanzen strikt trennen. Vielleicht kannst du es so formulieren, dass ihr euch X,Y oder Z nicht leisten könnt. Also einfach von einer gemeinsamen finanziellen Situation sprechen, gewissermaßen deinen Freund bei seinem Ehrgefühl und Verantwortungsbewusstsein packen?
 

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16. November 2018 um 16:39
In Antwort auf alaska

Hallo Anne234,
entschuldige, aber ich verstehe gerade nicht, wie du auf dieses "so tun als ob" und "Ehe spielen" kommst - kommt mein Text bei dir so an? Und..inwiefern denkst du uns fehlt die Grundlage..?
Bezüglich meiner Verlustängste: Die haben nichts mit meiner jetzigen Beziehung zu tun, sondern mit meiner Lebensgeschichte und meinen Kindheitserfahrungen - beziehungsweise mit meiner gescheiterten Ehe VOR dieser Beziehung...

Nein, das sehe ich nicht so. Sondern ich denke, du gibst zuviel. Du bietest ihm alles wiiee eine Ehefrau und fragst dich gleichzeitig, warum er sich sogar noch mehr herausnimmt (mein Mann erlaubt sich das seit vielen Jahren nicht) und solches Verhalten nicht schon selber verbietet. Er kann doch alle möglichen Leute um Geld bitten, wenn er keins hat.
Ich weiß nicht, ob du schon gelesen hast, was ich auch anderen Frauen hier des öfteren geschieben habe. Männer binden sich, wenn sie selbst aufgefordert sind, etwas zu geben und sogar zu riskieren. ... Und es natürlich dann auch tun. Durch das, was er tut, wertschätzt er das, was ihm am Herzen liegt.

Daher deine Verlustangst. Höre auf damit, ihn zu verwöhnen.

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16. November 2018 um 18:54
In Antwort auf alaska

Hallo ihr Lieben...

Bisher war ich eher stille Leserin, jetzt habe ich aber ein Problem, das ich gerne in die Runde werfen und eure Meinung dazu hören würde.

Folgende Situation ist heute Morgen aufgetreten:

Mein Freund (27 Jahre) weckt mich (auch 27) heute Morgen, um sich zu verabschieden, das ist soweit normal. Dann sagt er mir noch "nebenbei", dass er sich 12,-€ aus meinem Portemonnaie genommen hat, um sich damit (wenn er seine letzten 3,-€ dazulegt) eine neue Handy-Prepaidkarte zu kaufen! Ich dachte ich fall' vom Glauben ab!

Zur "Grundsituation": Er war lange Zeit arbeitslos,vor 2 Wochen neuen Job angetreten; hat also selber kaum Geld. Ich habe ihm schon öfter Geld gegeben im Laufe der Zeit, damit er überhaupt was zum Essen hat. Er "wohnt" sozusagen bei mir; ich wohne in einer Wohnung im Haus meiner Eltern und mein Vater möchte nicht, dass mein Freund im Haus ist, wenn er da ist (jede Woche von Dienstagmorgen bis Mittwochabend).
Wenn mein Freund mal Geld hat, beteiligt er sich an den Kosten für's Essen bzw. zahlt komplett die Einkäufe.
Seine Prepaid-Karten zahle meist auch ich, damit wir tagsüber schreiben können.

Was haltet ihr nun von der oben geschilderten Situation? Ich rege mich gerade furchtbar auf, denn ich würde nie im Leben einfach an seinen Geldbeutel gehen! Schon gar nicht ohne Fragen! Wenn er jetzt gefragt hätte, ob er sich das Geld nehmen kann, okay, aber einfach nehmen und nur Bescheid sagen..?
Er vertritt halt die Meinung, dass es in einer Beziehung kein 'Meins' und 'Deins' geben sollte, klammert ziemlich viel (ist schon beleidigt wenn ich mal nicht gleich zurückschreibe...).

Das Blöde ist, ich kann ihm bei Diskussionen kaum entgegenstehen, knicke immer ziemlich schnell ein wenn er seine Meinung so vehement vertritt.. Es fällt mir schwer mich nicht 'niederreden' zu lassen, da ich große Verlustängste habe und Diskussionen/Streit ganz schlecht aushalten kann..

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Was würdet ihr mir raten? Reagiere ich über?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Rückmeldungen!

Viele Grüße,

Alaska

Niemand kann über einen dominieren, wenn man ihn nicht lässt.

Du solltest endlich lernen für deine Meinung einzustehen. Ihr seid nicht verheiratet. Dein Geld ist dein Geld Punkt.

Du beschreibst das Problem bereits: Du knickst sehr schnell ein. Arbeite daran. Dein Freund ist im Unrecht! Du musst es ihm aber sagen. Anscheinend merkt er es nicht.

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16. November 2018 um 19:16

Ich kann dich TE schon verstehen. Diese Beziehung wird auch auf dauer nicht gut gehen wenn ihr nicht auf einer Geld- und Augenhöhe seid. Obwohl seine missliche Lage sich ja bald wieder bessern könnte, aufgrund des Jobs. 

Man ist ja bereit was zu geben aber wenn es anfangs schon selbstverständlich ist, fühlt sich das sehr seltsam an, weil man ja erst rausfinden möchte wie man harmoniert. Prinzip: kleiner Finger geboten, ganze Hand genommen.

Ich würde ihm entweder klipp und klar sagen, dass mich das mit dem Geld stört. Oder ich würde ihm sagen, dass ich in zukunft auf etwas sparen muss, und deswegen jeden Cent 2x umdrehen muss, und dadurch er bitte seine Finanzen die nächsten Monate selber in die Hand nehmen muss, da ich ihm nicht helfen kann. Oder so, würde ich es ausdrücken. 

Zur Not sparst du wirklich und legst dir ein Notkissen an. wenn es klappt. Viel Glück!

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16. November 2018 um 19:42

 Also ich persönlich finde es unangebracht, ungefragt an die geldbörse des anderen zu gehen, insbesondere nach gerade mal 5 monaten beziehung. ihr wohnt nicht zusammen, seid nicht verheiratet, habt keine gemeinsamen Kinder, wahrscheinlich kein gemeinsames und seid seit erst 5 monaten ein paar. Nein, da ist nicht deins automatisch auch seins. Ich würde auch bei meinem mann nicht einfach an die geldbörse gehen ohne zu fragen. Obwohl, gestern bin ich an sein kleingeldfach gegangen, weil ich kleingeld brauchte und nur Scheine hatte und er gestern nicht zu Hause war. Hab ich ihm dann aber auch zeitnah gesagt, damit er sich nicht wundert wo das Geld hin ist und war eine ausnahme.

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17. November 2018 um 0:43
In Antwort auf alaska

Hallo ihr Lieben...

Bisher war ich eher stille Leserin, jetzt habe ich aber ein Problem, das ich gerne in die Runde werfen und eure Meinung dazu hören würde.

Folgende Situation ist heute Morgen aufgetreten:

Mein Freund (27 Jahre) weckt mich (auch 27) heute Morgen, um sich zu verabschieden, das ist soweit normal. Dann sagt er mir noch "nebenbei", dass er sich 12,-€ aus meinem Portemonnaie genommen hat, um sich damit (wenn er seine letzten 3,-€ dazulegt) eine neue Handy-Prepaidkarte zu kaufen! Ich dachte ich fall' vom Glauben ab!

Zur "Grundsituation": Er war lange Zeit arbeitslos,vor 2 Wochen neuen Job angetreten; hat also selber kaum Geld. Ich habe ihm schon öfter Geld gegeben im Laufe der Zeit, damit er überhaupt was zum Essen hat. Er "wohnt" sozusagen bei mir; ich wohne in einer Wohnung im Haus meiner Eltern und mein Vater möchte nicht, dass mein Freund im Haus ist, wenn er da ist (jede Woche von Dienstagmorgen bis Mittwochabend).
Wenn mein Freund mal Geld hat, beteiligt er sich an den Kosten für's Essen bzw. zahlt komplett die Einkäufe.
Seine Prepaid-Karten zahle meist auch ich, damit wir tagsüber schreiben können.

Was haltet ihr nun von der oben geschilderten Situation? Ich rege mich gerade furchtbar auf, denn ich würde nie im Leben einfach an seinen Geldbeutel gehen! Schon gar nicht ohne Fragen! Wenn er jetzt gefragt hätte, ob er sich das Geld nehmen kann, okay, aber einfach nehmen und nur Bescheid sagen..?
Er vertritt halt die Meinung, dass es in einer Beziehung kein 'Meins' und 'Deins' geben sollte, klammert ziemlich viel (ist schon beleidigt wenn ich mal nicht gleich zurückschreibe...).

Das Blöde ist, ich kann ihm bei Diskussionen kaum entgegenstehen, knicke immer ziemlich schnell ein wenn er seine Meinung so vehement vertritt.. Es fällt mir schwer mich nicht 'niederreden' zu lassen, da ich große Verlustängste habe und Diskussionen/Streit ganz schlecht aushalten kann..

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Was würdet ihr mir raten? Reagiere ich über?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Rückmeldungen!

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Alaska

Es fällt mir schwer mich nicht 'niederreden' zu lassen, da ich große Verlustängste habe und Diskussionen/Streit ganz schlecht aushalten kann..

dann wird es höchste Zeit, dass Du das mal übst - mindestens täglich über 6 Monate.

Es kann doch nicht sein, dass Du Dein Leben lang Furcht vor dem Verlassenwerden hast und Dich niedemachen lässt.
Gibt es da nicht solche ''Retorik-Kurse'' ?  Ich meine, davon schon gehört zu haben.

Du brauchst bei sehr vielen Angelegenheiten immer wieder gute Retorik. Das ist nicht allein nur eine Frage des Selbstbewusstseins, musst Du wissen.
Aber, wenn Du es übst, Dich mutig durchzusetzen - und Dich eben nicht aus dem Konzept bringen zu lassen, stehst Du auf der Gewinnerseite !

Lasse Dir dabei helfen !

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17. November 2018 um 0:54

Ist es möglich, dass Ihr Euch während einer Therapie kennengelernt habt?

Und ist das der Grund, dass Dein Vater nicht unbedingt begeistert davon ist, dass Dein Freund bei Euch wohnt?

Ich weiß nur, dass es nicht gut für die Genesung ist, wenn man sich dabei in eine Abhängigkeit begibt - die lenkt nämlich total ab von den angestrebten Fortschritten. Da könnte man auch gleich verzichten auf eine Therapie, wenn man diese nicht ernst nimmt, um sich selbst damit zu helfen.

War jetzt nur mal eine Bemerkung am Rande von mir und keinesfalls böse gemeint !

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17. November 2018 um 11:26
In Antwort auf alaska

Hallo ihr Lieben...

Bisher war ich eher stille Leserin, jetzt habe ich aber ein Problem, das ich gerne in die Runde werfen und eure Meinung dazu hören würde.

Folgende Situation ist heute Morgen aufgetreten:

Mein Freund (27 Jahre) weckt mich (auch 27) heute Morgen, um sich zu verabschieden, das ist soweit normal. Dann sagt er mir noch "nebenbei", dass er sich 12,-€ aus meinem Portemonnaie genommen hat, um sich damit (wenn er seine letzten 3,-€ dazulegt) eine neue Handy-Prepaidkarte zu kaufen! Ich dachte ich fall' vom Glauben ab!

Zur "Grundsituation": Er war lange Zeit arbeitslos,vor 2 Wochen neuen Job angetreten; hat also selber kaum Geld. Ich habe ihm schon öfter Geld gegeben im Laufe der Zeit, damit er überhaupt was zum Essen hat. Er "wohnt" sozusagen bei mir; ich wohne in einer Wohnung im Haus meiner Eltern und mein Vater möchte nicht, dass mein Freund im Haus ist, wenn er da ist (jede Woche von Dienstagmorgen bis Mittwochabend).
Wenn mein Freund mal Geld hat, beteiligt er sich an den Kosten für's Essen bzw. zahlt komplett die Einkäufe.
Seine Prepaid-Karten zahle meist auch ich, damit wir tagsüber schreiben können.

Was haltet ihr nun von der oben geschilderten Situation? Ich rege mich gerade furchtbar auf, denn ich würde nie im Leben einfach an seinen Geldbeutel gehen! Schon gar nicht ohne Fragen! Wenn er jetzt gefragt hätte, ob er sich das Geld nehmen kann, okay, aber einfach nehmen und nur Bescheid sagen..?
Er vertritt halt die Meinung, dass es in einer Beziehung kein 'Meins' und 'Deins' geben sollte, klammert ziemlich viel (ist schon beleidigt wenn ich mal nicht gleich zurückschreibe...).

Das Blöde ist, ich kann ihm bei Diskussionen kaum entgegenstehen, knicke immer ziemlich schnell ein wenn er seine Meinung so vehement vertritt.. Es fällt mir schwer mich nicht 'niederreden' zu lassen, da ich große Verlustängste habe und Diskussionen/Streit ganz schlecht aushalten kann..

Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Was würdet ihr mir raten? Reagiere ich über?

Vielen Dank schon im Voraus für eure Rückmeldungen!

Viele Grüße,

Alaska

Mein Mann und ich sind seot über 8 jahren zusammen. Davon 5 verheiratet. Leben seit dem 1. Tag zusammen. Also ich war täglich bei ihm (habe damals noch bei meine eltern gewohnt er hatte eine eigene Wohnung) und haben dann zusammen eine neue Wohnung gesucht als wir ca 1 jahr zusammen waren. Na ja jedenfalls gibt es bei uns von anfang an auch kein meins und deins sondern "unser". Und so isses bis heute noch. Er kann wenn er geld brauch an mein konto und ich an seins. Oder eben ans Portemonnaie... na ja ich finde das muss jeder für sich entscheiden. Wenn du es nicht willst das er an dein geld geht ist es okay und muss akzeptiert werden. Sobald man aber heiratet und zusammen lebt sollte man seine einstellungen diesbezüglich ändern finde ich. Und er schmarotzt ja nicht rum sondern gibt auch dazu. 

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17. November 2018 um 12:08
In Antwort auf cmamaj

Mein Mann und ich sind seot über 8 jahren zusammen. Davon 5 verheiratet. Leben seit dem 1. Tag zusammen. Also ich war täglich bei ihm (habe damals noch bei meine eltern gewohnt er hatte eine eigene Wohnung) und haben dann zusammen eine neue Wohnung gesucht als wir ca 1 jahr zusammen waren. Na ja jedenfalls gibt es bei uns von anfang an auch kein meins und deins sondern "unser". Und so isses bis heute noch. Er kann wenn er geld brauch an mein konto und ich an seins. Oder eben ans Portemonnaie... na ja ich finde das muss jeder für sich entscheiden. Wenn du es nicht willst das er an dein geld geht ist es okay und muss akzeptiert werden. Sobald man aber heiratet und zusammen lebt sollte man seine einstellungen diesbezüglich ändern finde ich. Und er schmarotzt ja nicht rum sondern gibt auch dazu. 

Dann musst du immer dafür sorgen, dass ein Geldautomat in der Nähe ist. Vielleicht braucht er auch noch mehr: die Zahnbürste, den Kamm, deinen Haustürschlüssel ... Er sagt dir ja hinterher Bescheid.
Das gemeinsame Konto finde ich gut. Über gerechte Kostenteilung muss natürlich auch gesprochen werden, also schon ähnlich, wie die TE es sich vorstellt. einkommensentsprechend. Weil es auch nicht gut ist, wenn Partner einen unterschiedlichen Lebensstandard haben. Aber so herum, dass sie ihm schon alles bietet und er wie selbstverständlich noch Geld von ihr fordert, das halte ich nicht für die reinste Liebe. 

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17. November 2018 um 12:17

Nicht einmal meine Kinder dürfen an meine Geldbörse - geschweige denn in meine Handtasche . 

Und wenn sie Geld brauchen, hole ich die Geldbörse raus, oder nicht - je nachdem wofür sie es benötigen . Selbstverständlich sage ich auch manchmal - nimm es dir selber raus . Aber ohne meine Aufforderung ist Geldtasche und Handtasche tabu - übrigens noch ein paar andere Sachen und das wird auch akzeptiert . Ich habe oft das Gefühl, es ist eben Erziehungssache und wie man damit umgeht, was gehört mir und was dir . In einer Beziehung finde ich es sehr wohl als wichtig, dass man sich nicht "selbstverständlich" nimmt und dafür Tabus bricht . 

Und meine Schwester - Befürworterin von - Meins und Deins in Beziehungen (und sie verdient sehr gut und immer mehr als ihre Freunde) kam diesbezüglich auch auf ihre Kosten, als ihr Freund beschloss, dass das 4 Wochen alte, teure Auto - wenn sie gemeinsam in den Urlaub fahren - selbstverständlich seine Tochter (aus seiner vorangegangenen Ehe)  fahren darf ! 
Das Auto hat übrigens nur sie bezahlt und gehört ihr ! Er hat sie dermaßen überrumpelt, dass sie platt war und das Töchterlein durfte dann mit einem nigelnagel neuen Auto angeben und meine Schwester hat sich grün und blau geärgert . Ich als ihre Schwester hätte mich *lach* nicht mal fragen erlaubt .

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18. November 2018 um 11:26

Wenn man nicht mehr Geld einnimmt, als man ausgeben kann, muss man es sich eben einteilen.

Jo, in der Regel weiß das ja auch jeder Erwachsene (sollte ich meinen).

Und in dem Moment, wo es niemanden mehr gibt, der mir aus der ''Patsche'' hilft, wenn ich mal wieder zu früh viel zu viel einfach verplempert habe, bin ich gezwungen, Geld, das ich nicht habe, auch nicht auszugeben.

Also selbst als Lebensgefährtin ist man keine ''Geldmelkmaschine'' für den Geliebten - das kannste vergessen !

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18. November 2018 um 11:42
In Antwort auf gabriela1440

Wenn man nicht mehr Geld einnimmt, als man ausgeben kann, muss man es sich eben einteilen.

Jo, in der Regel weiß das ja auch jeder Erwachsene (sollte ich meinen).

Und in dem Moment, wo es niemanden mehr gibt, der mir aus der ''Patsche'' hilft, wenn ich mal wieder zu früh viel zu viel einfach verplempert habe, bin ich gezwungen, Geld, das ich nicht habe, auch nicht auszugeben.

Also selbst als Lebensgefährtin ist man keine ''Geldmelkmaschine'' für den Geliebten - das kannste vergessen !

Unter dem Deckmantel der Liebe kann man viel einstecken, zulassen usw .

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