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Meinen Freund zuhause vorstellen

4. Juli um 12:32

Hallo ihr Lieben,

ich werde am Freitag meinen neuen Freund mit nachhause nehmen. Das ist grundsätzlich kein Problem, jedoch habe ich dieses Mal eine etwas andere Situation.
Und beim Stellen dieser Frage komme ich mir einfach nur Sau dumm vor (das will ich einfach schon mal gesagt haben :bete.

Meine Mutter hat seit ihrer Geburt eine Behinderung am Arm, er ist auf ca. die Hälfte verkürzt. Das sieht man und deswegen braucht sie auch im Alltag generell mehr Hilfe als eine Mutter vll. sonst benötigt. Normalerweise sage ich das meinen Freunden immer vorher, da ich festgestellt habe, dass manch einer damit etwas überfordert war. Nicht im negativen Sinne, sie waren einfach immer etwas überrascht und wussten deswegen nicht, wie sie reagieren sollen. 

Wieso das ganze jetzt anders ist?
Weil mein neuer Freund eine Behinderung am Auge hat. Ich weiß nicht so recht, ob ich das mit meiner Mutter bei ihm auch ansprechen soll? Als ich ihn das erste Mal auf sein Auge angesprochen habe, hat er sehr abweisend reagiert. Vermutlich aus der Angst heraus, dass es mich stören würde. Was es mich überhaupt nicht tut (weder bei meiner Mutter, noch bei meinem Freund!). Deswegen scheue ich mich auch davor das ganze  mit meiner Mutter anzusprechen.
Meinen Eltern habe ich nichts von der Behinderung meines Freundes erzählt.

Was meint ihr, soll ich es bei ihm ansprechen, oder soll ich es bleiben lassen.
Und wenn ich es ansprechen soll, wie?

Lieben Danke schon mal

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4. Juli um 13:41

Was soll diese Bemerkung bitte?
So etwas anzusprechen ist nicht leicht, weil nicht jeder gleich damit umgeht und nicht jeder auf dieses Thema offen reagiert.

In meiner Familie sind 2 Menschen mit Behinderung... Der eine ist was das angeht sehr verschlossen und redet so gut wie gar nicht darüber ihm ist dieses Thema sehr unangenehm teilweise also spreche ich ihn von mir aus auch nicht darauf an und die andere Person ist was das Thema angeht sehr offen und locker drauf mit ihm kann man Stundenlang über seine Behinderung reden ohne das es ihn stört und nur weil man mit einem Menschen darüber nicht spricht oder das Thema nicht so recht traut sich anzusprechen behandelt man diese Person nicht "speziell" sonder im Gegenteil man nimmt rücksicht auf die Person und ihre Gefühle und ihr wohlbefinden...

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4. Juli um 13:41

Was soll diese Bemerkung bitte?
So etwas anzusprechen ist nicht leicht, weil nicht jeder gleich damit umgeht und nicht jeder auf dieses Thema offen reagiert.

In meiner Familie sind 2 Menschen mit Behinderung... Der eine ist was das angeht sehr verschlossen und redet so gut wie gar nicht darüber ihm ist dieses Thema sehr unangenehm teilweise also spreche ich ihn von mir aus auch nicht darauf an und die andere Person ist was das Thema angeht sehr offen und locker drauf mit ihm kann man Stundenlang über seine Behinderung reden ohne das es ihn stört und nur weil man mit einem Menschen darüber nicht spricht oder das Thema nicht so recht traut sich anzusprechen behandelt man diese Person nicht "speziell" sonder im Gegenteil man nimmt rücksicht auf die Person und ihre Gefühle und ihr wohlbefinden...

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4. Juli um 13:58

Ich zitiere: "Als ich ihn das erste Mal auf sein Auge angesprochen habe, hat er sehr abweisend reagiert."


Falls es immer noch so der Fall sein sollte ist es völlig normal das sie "Hemmungen" hat dieses Thema anzusprechen
 

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4. Juli um 14:33

Erst mal Danke für die Antworten!

Ja, citiygirl19 hat recht. Er reagiert darauf eher abweisend, deswegen habe ich diese Hemmungen.
Meine Mutter ist da, vll. auch weil sie deutlich mehr Lebenserfahrung hat, weitaus entspannter. Für sie ist es ganz normal darüber zu reden und auch um Hilfe zu bitten. Da er abweisender auf das reagiert halte ich mich dahingehend bei ihm eher zurück.
Bevormunden will ich ihn aber natürlich nicht, denn das ist das falsche Verhalten. Mir fällt es nur gerade schwer den richtigen Mittelweg bei ihm zu finden.

 

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4. Juli um 15:49
In Antwort auf jetleg

Erst mal Danke für die Antworten!

Ja, citiygirl19 hat recht. Er reagiert darauf eher abweisend, deswegen habe ich diese Hemmungen.
Meine Mutter ist da, vll. auch weil sie deutlich mehr Lebenserfahrung hat, weitaus entspannter. Für sie ist es ganz normal darüber zu reden und auch um Hilfe zu bitten. Da er abweisender auf das reagiert halte ich mich dahingehend bei ihm eher zurück.
Bevormunden will ich ihn aber natürlich nicht, denn das ist das falsche Verhalten. Mir fällt es nur gerade schwer den richtigen Mittelweg bei ihm zu finden.

 

Ich kann diese Hemmungen verstehen mir geht es bei meinem Verwandten auch so wir sprechen über dieses Thema auch so gut wie nie da er es nicht wirklich möchte

Ich an deiner Stelle würde mit deiner Mutte reden und ihr es erklären bzw. sagen so das sie "vor gewahrnt ist" sag ich mal und entweder findest du bei deinem Freund noch eine möglichkeit vor dem treffen es eventuell anzusprechen oder was auch eine möglichkeit wäre, zeig ihm Bilder von dir und deiner Familie wo man deine Mutter mit Ihrer Behinderung sieht... so kannst du es ihm mitteilen OHNE das du es ansprichst

Ich wünsche dir aufjdenfall für das treffen viel Erfolg und eine gute Zeit mit deiner Familien und deinem Freund

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5. Juli um 0:06
In Antwort auf jetleg

Hallo ihr Lieben,

ich werde am Freitag meinen neuen Freund mit nachhause nehmen. Das ist grundsätzlich kein Problem, jedoch habe ich dieses Mal eine etwas andere Situation.
Und beim Stellen dieser Frage komme ich mir einfach nur Sau dumm vor (das will ich einfach schon mal gesagt haben :bete.

Meine Mutter hat seit ihrer Geburt eine Behinderung am Arm, er ist auf ca. die Hälfte verkürzt. Das sieht man und deswegen braucht sie auch im Alltag generell mehr Hilfe als eine Mutter vll. sonst benötigt. Normalerweise sage ich das meinen Freunden immer vorher, da ich festgestellt habe, dass manch einer damit etwas überfordert war. Nicht im negativen Sinne, sie waren einfach immer etwas überrascht und wussten deswegen nicht, wie sie reagieren sollen. 

Wieso das ganze jetzt anders ist?
Weil mein neuer Freund eine Behinderung am Auge hat. Ich weiß nicht so recht, ob ich das mit meiner Mutter bei ihm auch ansprechen soll? Als ich ihn das erste Mal auf sein Auge angesprochen habe, hat er sehr abweisend reagiert. Vermutlich aus der Angst heraus, dass es mich stören würde. Was es mich überhaupt nicht tut (weder bei meiner Mutter, noch bei meinem Freund!). Deswegen scheue ich mich auch davor das ganze  mit meiner Mutter anzusprechen.
Meinen Eltern habe ich nichts von der Behinderung meines Freundes erzählt.

Was meint ihr, soll ich es bei ihm ansprechen, oder soll ich es bleiben lassen.
Und wenn ich es ansprechen soll, wie?

Lieben Danke schon mal

Wenn man seine Behinderung sieht, würd ichs deinen Eltern schon sagen.. stell dir vor wie unangenehm es für ihn sein wird, wenn sie ihn erstaunt anblicken..

Ich finde generell soll man über diese Dinge sprechen.. und wenns ihm unangenehm ist, dann versuche mit ihm daran zu arbeiten, dass es für ihn nicht mehr unangenehm sein muss.. 

Ich glaube, dann wäre sein Alltag auch viel befreiter.. Etwas ist nur speziell, wenn mans speziell behandelt..

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