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Meinem Mann ist sein Laptop wichtiger als ich und unsere Familie

25. September 2015 um 15:34

Ich bin verheiratet und habe mit meinem Mann zwei Kinder. Unter der Woche kommt es mir aber teils so vor als sei ich alleinerziehend, da mein Mann sich immer wieder aus unserem Familienalltag rauszieht. Er kommt von der Arbeit nach Hause und setzt sich erstmal vor seinen Laptop oder Fernseher. Das mich das stört interessiert ihn überhaupt nicht und meint immer er brauch das um von der Arbeit abzuschalten und zur Entspannung. Wenn er nicht da dran ist, geht er zum Sport oder trifft sich mit Kumpels von ihm, denn dafür findet er immer Zeit. Am Wochenende ist es oft anders und da nimmt er sich viel Zeit für uns als Familie. Aber ein Familienleben besteht doch nicht nur aus den Wochenenden. Oder findet ihr, dass ich mich zu unrecht beschwere?

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25. September 2015 um 16:22

Unsere Arbeitsverteilung
Wir sind beide berufstätig aber er ist der Hauptverdiener. Im Haushalt hilft er mit aber trotzdem bleibt der Hauptteil an mir hängen. Bei unseren Kindern kann ich das nicht so pauschal sagen. Wenn ich nicht da bin kümmert er sich und wenn er nicht da ist kümmere ich mich. Aber wenn wir beide da sind, schickt er sie auch manchmal zu mir wenn er in dem Moment seine Ruhe will. Um mit ihnen zu spielen nimmt er sich grundsätzlich aber schon die Zeit. Gemeinsam die Hausaufgaben durchzugehen bleibt dagegen oft wieder an mir hängen.

Er könnte stattdessen seine Aufmerksamkeit unseren Kindern oder auch mir widmen. Sich mit mir unterhalten oder mich noch mehr unterstützen. Ich frage mich manchmal wirklich ob es bei ihm noch rund läuft, wenn ich gerade mit 5 Dingen gleichzeitig beschäftigt bin und er dann auch noch unsere Kinder zu mir schickt nur um seine Ruhe zu haben weil er von der Arbeit entspannen muss. Und gleichzeitig fehlt mir auch die Aufmerksamkeit wenn er sich lieber damit beschäftigt obwohl ich da bin und wir ein wenig Zeit für uns haben, weil unsere Kinder beispielsweise gerade draußen spielen.

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25. September 2015 um 16:34

Unterschiedlich
An einem Tag wo er mal nicht zum Sport geht und mal nicht sich mit seinen Kumpels trifft vielleicht so 2 Stunden ansonsten meist eine halbe Stunde und dann geht er zum Sport oder so. Und ganz schlimm ist es wenn er Fußball schaut. Es ist egal ob ich dann da bin oder nicht. Jeder scheint zu stören bis auf seine Kumpels.

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25. September 2015 um 16:55

Und was habe ich davon?
Ich gehe doch nicht mehr arbeiten um andere Menschen dafür zu bezahlen, dass sie meinen Haushalt schmeißen und sich um meine Kinder kümmern. Und von meinem Mann habe ich doch auch nicht mehr Aufmerksamkeit wenn ich am arbeiten bin.
Wenn er sich nach der Arbeit eine halbe Stunde Auszeit nimmt zum Entspannen wäre es ja noch in Ordnung für mich und dann würde ich ihm in der Zeit auch den Rücken freihalten. Aber sein Bedarf an Entspannung und Zeit für sich oder Sport, Kumpels dauert ja meist den ganzen Abend.

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25. September 2015 um 18:43

Aufmerksamkeit
Ich glaube zu verstehen was sie meint. Es geht primär nicht darum, wer was tut und wie lange. Wahrscheinlich hat sie das Gefühl, dass er sie nicht (mehr) wahr nimmt. Dass sie, ihre Bedürfnisse und ihre Probleme egal zu sein scheinen. Vielleicht würde es schon reichen, wenn er sich fünf Minuten Zeit nimmt sie zu fragen, wie der Tag war und wie es ihr geht. Oder mal von sich aus für die ein odere andere Entlastung oder Freiheit ihrerseits sorgen würde. Ich meine damit nicht, dass er ihr alles abnimmt oder sie eine Woche allein in Urlaub fliegt. Kleine Dinge reichen oft schon aus. Der Gedanke zählt. Selbst kurz ungefragt aufstehen um das durstige Kind zu versorgen z.B.! Nicht nur wegen der Kinder, sondern speziell, weil er dabei an sie dabei denkt.

Stattdessen hat sie das Gefühl, dass seine Prioritäten ausschließlich außerhalb ihrer Ehe liegen und diese eben nur eine Notwendigkeit seines Lebens ist, als sei sie eben da, aber eigentlich egal. Ich will ihm sicher nicht unterstellen, dass es so ist, aber momentan nimmt sie es so wahr.

Auf der anderen Seite solltest Du Dich fragen, was Du für ihn tust in dieser Richtung. Bist Du zu sehr Mutter? Wie behandelst Du ihn? Nur als Vater? Weist Du ihn nur noch daraufhin was er NICHT tut bzw. was er zu oft tut? Schenkst Du ihm genügend Anerkennung? Wie sieht es mit Zärtlichkeiten und Sex aus? Man denkt, dem Alltagsstress ergeben zu sein und lässt das den anderen spüren!

Meistens führt das eine zum anderen! Eine Spirale, wenn Du (nicht), dann ich auch (nicht).

So kommt wa mir zumindest vor, wenn ich Dich hier so lese!

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25. September 2015 um 20:25
In Antwort auf vesta_12503867

Aufmerksamkeit
Ich glaube zu verstehen was sie meint. Es geht primär nicht darum, wer was tut und wie lange. Wahrscheinlich hat sie das Gefühl, dass er sie nicht (mehr) wahr nimmt. Dass sie, ihre Bedürfnisse und ihre Probleme egal zu sein scheinen. Vielleicht würde es schon reichen, wenn er sich fünf Minuten Zeit nimmt sie zu fragen, wie der Tag war und wie es ihr geht. Oder mal von sich aus für die ein odere andere Entlastung oder Freiheit ihrerseits sorgen würde. Ich meine damit nicht, dass er ihr alles abnimmt oder sie eine Woche allein in Urlaub fliegt. Kleine Dinge reichen oft schon aus. Der Gedanke zählt. Selbst kurz ungefragt aufstehen um das durstige Kind zu versorgen z.B.! Nicht nur wegen der Kinder, sondern speziell, weil er dabei an sie dabei denkt.

Stattdessen hat sie das Gefühl, dass seine Prioritäten ausschließlich außerhalb ihrer Ehe liegen und diese eben nur eine Notwendigkeit seines Lebens ist, als sei sie eben da, aber eigentlich egal. Ich will ihm sicher nicht unterstellen, dass es so ist, aber momentan nimmt sie es so wahr.

Auf der anderen Seite solltest Du Dich fragen, was Du für ihn tust in dieser Richtung. Bist Du zu sehr Mutter? Wie behandelst Du ihn? Nur als Vater? Weist Du ihn nur noch daraufhin was er NICHT tut bzw. was er zu oft tut? Schenkst Du ihm genügend Anerkennung? Wie sieht es mit Zärtlichkeiten und Sex aus? Man denkt, dem Alltagsstress ergeben zu sein und lässt das den anderen spüren!

Meistens führt das eine zum anderen! Eine Spirale, wenn Du (nicht), dann ich auch (nicht).

So kommt wa mir zumindest vor, wenn ich Dich hier so lese!

Ich werde ihm
gegenüber schneller zickig als früher. Ich vermute, dass ich ihn total nerve mit meinem Verhalten aber mich macht es böse in dem Moment und es verletzt mich auch teilweise. Wenn er sich entspannen und ausruhen möchte dann ist es in Ordnung aber er kann doch dennoch für uns da sein und sich beispielsweise mit mir unterhalten. Er soll mich auch nicht unterhalten oder bespaßen aber wenn er da an seinen Sachen sitzt und mir höchstens mal eine einsilbige Antwort gibt dann frage ich mich manchmal auch wozu wir eigentlich zusammenleben. Ich bin doch genau wie er den ganzen Tag unterwegs und beschäftigt und er wollte doch auch Familie. Sonst hätte er Single bleiben sollen. Da kann er dann tun was er will jeden Tag. Sex haben wir immer noch regelmäßig aber die Zärtlichkeiten zwischen uns sind weniger geworden. Seine Aufmerksamkeit muss ich mir oft erkämpfen weil für ihn gefühlt alles andere wichtiger ist.

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25. September 2015 um 21:09

Ich verstehe dich!
An deiner Stelle wäre ich auch verletzt und genervt. Ich weiß ja nicht, was dein Mann arbeitet - aber hier tun ja alle so, als wäre man halb tot, wenn man von einem Arbeitstag zurückkommt. Übrigens kann man, wenn man keine Frau zu Hause hat, nach einem Arbeitstag auch nicht einfach alles fallen lassen, sondern muss sich dann in der Regel selbst um Essen, Aufräumen etc. kümmern. Ich spreche da übrigens aus eigener Erfahrung. Momentan bin ich in Elternzeit. Vorher hatte ich aber einen normal Job mit achteinhalb Stunden Arbeitszeit am Tag. Und ich kann sagen: mein jetziger Alltag mit drei Kleinkindern ist anders, aber mindestens so anstrengend. Und diese ewige Leier von wegen "als Mama kann man immer mal ne Pause machen": Schon, aber man kann sie nicht planen oder nehmen, wenn einem gerade danach ist. Im Job gibt es im Übrigen auch Kaffeepause und Mittagspause. Da kann man wenigstens mal richtig abschalten. Das ist bei mir meistens nicht so. Das sieht mein Mann übrigens genauso. Er ruht sich auch nicht auf dem ehrenwerten Status als Hauptverdiener aus, sondern hilft mit Haushalt und Kindern tatkräftig mit, sobald er zu Hause ist. Und zwar vollkommen freiwillig. Er hat seine Kinder nämlich lieb - deshalb haben wir ja auch recht viele. Eine halbe Stunde Auszeit wäre ja völlig o.K., aber sich unter der Woche so vollkommen rausziehen, finde ich nicht normal.

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25. September 2015 um 22:06


Ich hoffe nicht. Habe mich das auch selber schon mal gefragt aber ich kann mir das eigentlich nicht wirklich vorstellen. Außerdem wenn er nicht da ist weiß ich ja i.d.R. wo er ist. Aber sicher bin ich mir auch nicht.

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