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Meine Zwillingschwester starb im Mutterleib.

1. Juni um 21:11

Tja, ich bin ü 40 und nun habe ich es erfahren und nun wird mir so vieles klar.

Ich bin völlig durch den Wind. Meine Mutter offenbarte mir, dass es eine Totgeburt, meiner Zwillingsschwester gab.

Über vierzig Jahre lang habe ich gesucht. War immer enttäuscht, habe immer immens hohe Ansprüche an Freundinnen gestellt, die wahrscheinlich überhaupt kein normaler Mensch gerecht werden konnte.

Ich war immer immer immer auf der Suche, fühlte mich mein Leben lang auf unerklärliche Weise wie nur ein halber Mensch.

Ich liebte symbiotische Verschmelzungen, wenn sie möglich waren. Ja, die habe ich ein paar Mal gelebt mit Männlein, mit Weiblein, am Ende blieb trotzdem das einsame Gefühl.

Man hat es mir verheimlicht. Meine Zwillingsschwester starb im Mutterleib. Und nun habe ich Theorien gelesen nach denen bewiesen ist, dass das noch Ungeborene das sehr wohl mitkriegt, die schon bestehende Bindung zum Zwilling, den Abgang.

Fühle mich betrogen. Warum hat man mir das verheimlicht? Ich habe die Antwort erst jetzt, nachdem ich gefragt habe bekommen, nur weil ich durch eine Therapeutin darauf gekommen bin, dass es sowas gibt.

Ich habe ihr meine Gefühle geschildert, sie sagte ich solle mal nachhaken und Bumms, erzählt mir meine Mutter, dass es so gewesen ist. Und bumms, plötzlich erklären sich die ewige Eifersucht innerhalb Freundschaften, diese ewige Suche, dieses ewige Gefühl nur halb zu existieren, diese ewige Sehnsucht eine Symbiose einzugehen. Dieses ewige Gefühl allein zu sein.

Bin echt geplättet.


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4. Juni um 0:10
In Antwort auf annapopanna2

Tja, ich bin ü 40 und nun habe ich es erfahren und nun wird mir so vieles klar. 

Ich bin völlig durch den Wind. Meine Mutter offenbarte mir, dass es eine Totgeburt, meiner Zwillingsschwester gab. 

Über vierzig Jahre lang habe ich gesucht. War immer enttäuscht, habe immer immens hohe Ansprüche an Freundinnen gestellt, die wahrscheinlich überhaupt kein normaler Mensch gerecht werden konnte. 

Ich war immer immer immer auf der Suche, fühlte mich mein Leben lang auf unerklärliche Weise wie nur ein halber Mensch. 

Ich liebte symbiotische Verschmelzungen, wenn sie möglich waren. Ja, die habe ich ein paar Mal gelebt mit Männlein, mit Weiblein, am Ende blieb trotzdem das einsame Gefühl. 

Man hat es mir verheimlicht. Meine Zwillingsschwester starb im Mutterleib. Und nun habe ich Theorien gelesen nach denen bewiesen ist, dass das noch Ungeborene das sehr wohl mitkriegt, die schon bestehende Bindung zum Zwilling, den Abgang. 

Fühle mich betrogen. Warum hat man mir das verheimlicht? Ich habe die Antwort erst jetzt, nachdem ich gefragt habe bekommen, nur weil ich durch eine Therapeutin darauf gekommen bin, dass es sowas gibt. 

Ich habe ihr meine Gefühle geschildert, sie sagte ich solle mal nachhaken und Bumms, erzählt mir meine Mutter, dass es so gewesen ist. Und bumms, plötzlich erklären sich die ewige Eifersucht innerhalb Freundschaften, diese ewige Suche, dieses ewige Gefühl nur halb zu existieren, diese ewige Sehnsucht eine Symbiose einzugehen. Dieses ewige Gefühl allein zu sein. 

Bin echt geplättet. 


 

du fühlst dich betrogen ? 

sry aber meinst du die ganze welt drehe sich nur um dich, ich möchte mir nicht ausmalen wenn man weiß man bekommt zwillinge und ein kind davon stirbt noch im mutterleib, wie schlimm das für die eltern sein muss, ein baby zu haben wo eigentlich 2 hätten sein sollen. 

und vorallem wann genau wäre der zeitpunkt gewesen nem kleinkind zu sagen das seine schwester gestorben ist, du machst dir ein bisschen einfach oder, jetzt fällt es mir von den schuppen, meine eltern sind schuld das mein ganzes leben scheiße war ich sehr hohe ansprüche an freundinnen hatte, ich in therapie musste usw. 

willkommen im leben das mag hart sein aber jeder von uns muss sich mit dem tod einer nahstehenden person abfinden, so etwas passiert, eltern sind ebenfalls nur menschen und zu sagen das du dich betrogen fühlst, empfinde ich als sau frech. 

vor allem was hat der zwilling mit deinen gefühlen zu tun als wärst du immer nur ein halber mensch, so etwas ist lächerlich meiner meinung nach auch zwillinge sind eigene individuen, es gibt zwillinge die haben ein sehr inniges verhältnis und manche können sich auf 10 m nicht riechen, dennoch sind es eigene persönlichkeiten und vor allem KOMPLETTE menschen. 

vor allem wie du dich ausdrückst, symbiose 2er menschen , ewig allein sein usw, dass ist jetzt schuld an deinen verkorksten gefühlen oder wie 

nichts im leben nervt mich mehr wie leute die ihr eigenes leben mit ü 40 nicht im griff haben und sobald irgendwas scheiße läuft im leben, ja nur weil mama und papa das so und so gemacht haben bin ich jetzt bescheuert oder ist aus mir nix geworden. 

du hast dein leben selbst in der hand und die ansprüche die du an andere stellst ebenfalls, genau wie eifersucht sind dinge deiner persönlichkeit also hör auf nach ausreden zu suchen wieso du so bist. 

auch zwillinge gehen im alter ihren eigenen weg und gründen ihre eigenen familien, du tust so als ob du immer jemanden brauchst der dich an der hand hält. 

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2. Juni um 1:47
In Antwort auf annapopanna2

Tja, ich bin ü 40 und nun habe ich es erfahren und nun wird mir so vieles klar. 

Ich bin völlig durch den Wind. Meine Mutter offenbarte mir, dass es eine Totgeburt, meiner Zwillingsschwester gab. 

Über vierzig Jahre lang habe ich gesucht. War immer enttäuscht, habe immer immens hohe Ansprüche an Freundinnen gestellt, die wahrscheinlich überhaupt kein normaler Mensch gerecht werden konnte. 

Ich war immer immer immer auf der Suche, fühlte mich mein Leben lang auf unerklärliche Weise wie nur ein halber Mensch. 

Ich liebte symbiotische Verschmelzungen, wenn sie möglich waren. Ja, die habe ich ein paar Mal gelebt mit Männlein, mit Weiblein, am Ende blieb trotzdem das einsame Gefühl. 

Man hat es mir verheimlicht. Meine Zwillingsschwester starb im Mutterleib. Und nun habe ich Theorien gelesen nach denen bewiesen ist, dass das noch Ungeborene das sehr wohl mitkriegt, die schon bestehende Bindung zum Zwilling, den Abgang. 

Fühle mich betrogen. Warum hat man mir das verheimlicht? Ich habe die Antwort erst jetzt, nachdem ich gefragt habe bekommen, nur weil ich durch eine Therapeutin darauf gekommen bin, dass es sowas gibt. 

Ich habe ihr meine Gefühle geschildert, sie sagte ich solle mal nachhaken und Bumms, erzählt mir meine Mutter, dass es so gewesen ist. Und bumms, plötzlich erklären sich die ewige Eifersucht innerhalb Freundschaften, diese ewige Suche, dieses ewige Gefühl nur halb zu existieren, diese ewige Sehnsucht eine Symbiose einzugehen. Dieses ewige Gefühl allein zu sein. 

Bin echt geplättet. 


 

Ab einem gewissen Alter kann eigentlich niemand mehr behaupten noch nie jemanden verloren zu haben... doch Schuldzuweisungen helfen niemandem... Manchmal werden Entscheidungen getroffen zum Schutz eines geliebten Menschen, sie sind sicher das sie auch das richtige tun und in dem Moment eben davon überzeugt weil sie diesen Menschen eben wirklich lieben ihn zu schützen... von deiner Mutter steckt keine Böse Absicht dahinter...

Das ist vielleicht schwer zu aktzeptieren... aber glaub mir für eine Mutter ein Kind zu verlieren... ist schwer... ich bin keine Frau ich habs nicht erlebt... aber ich bin sehr gut im Bilde und habe die Reaktion einer Frau deutlich zu spüren bekommen... auch für deine Mutter wird das leicht gewesen sein...

Sei nicht wütend, sein nicht zornig, lebe das Leben... für euch beide... denn sie würde wollen das du das tust... und zeige ihr eben wie das Leben sein kann... zeige es deiner Schwester und mach sie Stolz... und das ganze geht auch ganz den esoterischen meist fragwürdigem Kram...

Gruß
Pav

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6. Juni um 8:18
In Antwort auf nadu2punkto

Warum mögen Babys dann Musik im Mutterleib und reagieren wenn man den Bauch anfasst? 

Sind geborene Babys keine fühlenden Wesen für dich? 

Genau das wollte ich auch fragen.

Deshalb setz ich mich hier mal drunter.

Es gibt ja sogar extra Zwillingsbetten auf Neugeborenenstationen (in der Klinik wo ich beschäftigt war z.B.), damit die Zwillinge auch weiterhin die körperliche Nähe des anderen und die damit verbundene Vertrautheit spüren können, die sie während der Zeit im Mutterleib erlebt haben.

Das hat nichts mit Religion oder Esoterik zu tun.

 

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1. Juni um 21:16

https://www.tsewa.de/2012/01/18/tod-im-mutterleib-der-verlorene-zwilling/


Und guckt mal hier. Es gibt durchaus Erklärungsansätze. Das hier mutet ein wenig esoterisch an. Aber alle Symptome, die diese Frau aufzählt, oh ja, sie prägten, prägen mein Leben. 

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1. Juni um 21:59

Symbiose ... Bei diesem Wort denke ich immer an unseren stefanc

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1. Juni um 23:59

Oh, du arme, dass tut mir sehr leid für dich.
Fühl dich gedrückt 
Warum wurde es geheim gehalten?

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2. Juni um 1:47
In Antwort auf annapopanna2

Tja, ich bin ü 40 und nun habe ich es erfahren und nun wird mir so vieles klar. 

Ich bin völlig durch den Wind. Meine Mutter offenbarte mir, dass es eine Totgeburt, meiner Zwillingsschwester gab. 

Über vierzig Jahre lang habe ich gesucht. War immer enttäuscht, habe immer immens hohe Ansprüche an Freundinnen gestellt, die wahrscheinlich überhaupt kein normaler Mensch gerecht werden konnte. 

Ich war immer immer immer auf der Suche, fühlte mich mein Leben lang auf unerklärliche Weise wie nur ein halber Mensch. 

Ich liebte symbiotische Verschmelzungen, wenn sie möglich waren. Ja, die habe ich ein paar Mal gelebt mit Männlein, mit Weiblein, am Ende blieb trotzdem das einsame Gefühl. 

Man hat es mir verheimlicht. Meine Zwillingsschwester starb im Mutterleib. Und nun habe ich Theorien gelesen nach denen bewiesen ist, dass das noch Ungeborene das sehr wohl mitkriegt, die schon bestehende Bindung zum Zwilling, den Abgang. 

Fühle mich betrogen. Warum hat man mir das verheimlicht? Ich habe die Antwort erst jetzt, nachdem ich gefragt habe bekommen, nur weil ich durch eine Therapeutin darauf gekommen bin, dass es sowas gibt. 

Ich habe ihr meine Gefühle geschildert, sie sagte ich solle mal nachhaken und Bumms, erzählt mir meine Mutter, dass es so gewesen ist. Und bumms, plötzlich erklären sich die ewige Eifersucht innerhalb Freundschaften, diese ewige Suche, dieses ewige Gefühl nur halb zu existieren, diese ewige Sehnsucht eine Symbiose einzugehen. Dieses ewige Gefühl allein zu sein. 

Bin echt geplättet. 


 

Ab einem gewissen Alter kann eigentlich niemand mehr behaupten noch nie jemanden verloren zu haben... doch Schuldzuweisungen helfen niemandem... Manchmal werden Entscheidungen getroffen zum Schutz eines geliebten Menschen, sie sind sicher das sie auch das richtige tun und in dem Moment eben davon überzeugt weil sie diesen Menschen eben wirklich lieben ihn zu schützen... von deiner Mutter steckt keine Böse Absicht dahinter...

Das ist vielleicht schwer zu aktzeptieren... aber glaub mir für eine Mutter ein Kind zu verlieren... ist schwer... ich bin keine Frau ich habs nicht erlebt... aber ich bin sehr gut im Bilde und habe die Reaktion einer Frau deutlich zu spüren bekommen... auch für deine Mutter wird das leicht gewesen sein...

Sei nicht wütend, sein nicht zornig, lebe das Leben... für euch beide... denn sie würde wollen das du das tust... und zeige ihr eben wie das Leben sein kann... zeige es deiner Schwester und mach sie Stolz... und das ganze geht auch ganz den esoterischen meist fragwürdigem Kram...

Gruß
Pav

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2. Juni um 1:48
In Antwort auf lordpav

Ab einem gewissen Alter kann eigentlich niemand mehr behaupten noch nie jemanden verloren zu haben... doch Schuldzuweisungen helfen niemandem... Manchmal werden Entscheidungen getroffen zum Schutz eines geliebten Menschen, sie sind sicher das sie auch das richtige tun und in dem Moment eben davon überzeugt weil sie diesen Menschen eben wirklich lieben ihn zu schützen... von deiner Mutter steckt keine Böse Absicht dahinter...

Das ist vielleicht schwer zu aktzeptieren... aber glaub mir für eine Mutter ein Kind zu verlieren... ist schwer... ich bin keine Frau ich habs nicht erlebt... aber ich bin sehr gut im Bilde und habe die Reaktion einer Frau deutlich zu spüren bekommen... auch für deine Mutter wird das leicht gewesen sein...

Sei nicht wütend, sein nicht zornig, lebe das Leben... für euch beide... denn sie würde wollen das du das tust... und zeige ihr eben wie das Leben sein kann... zeige es deiner Schwester und mach sie Stolz... und das ganze geht auch ganz den esoterischen meist fragwürdigem Kram...

Gruß
Pav

Nachtrag: Natürlich wird es für deine Mutter NICHT leicht gewesen sein...

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3. Juni um 23:29

Das was du empfindest ist völlig normal, geht praktisch allen so die einen zwilling verloren haben.
Ich habe mich auch immer alleine gefühlt, selbst wenn ich von guten freunden und familie umgeben war, das gefühl da fehlt jemand das ist so alles nicht richtig, ist immer da, geht nie weg.
Blöd ist es wenn einem wie bei mir oder dir nicht gesagt wird das man den zwilling bei der gebuhrt verloren hat, man weiss nicht woher dieses gefühl des verlustest, des vermissens kommt, man zweifelt an seinem verstand.

Mein ganzes leben träume ich von einem mädchen das ich so unendlich vermisse, wenn ich sie in meinen träumen sehe heule ich vor glück und trauer sie zu sehen mit dem wissen das sie mir so fehlt, und nicht teil meines lebens ist.

Dazu das problem mit partnerschaften, als eben zweieiger zwilling kommt eben das problem das du mit freundinnen hattest bei beziehungen.

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4. Juni um 0:10
In Antwort auf annapopanna2

Tja, ich bin ü 40 und nun habe ich es erfahren und nun wird mir so vieles klar. 

Ich bin völlig durch den Wind. Meine Mutter offenbarte mir, dass es eine Totgeburt, meiner Zwillingsschwester gab. 

Über vierzig Jahre lang habe ich gesucht. War immer enttäuscht, habe immer immens hohe Ansprüche an Freundinnen gestellt, die wahrscheinlich überhaupt kein normaler Mensch gerecht werden konnte. 

Ich war immer immer immer auf der Suche, fühlte mich mein Leben lang auf unerklärliche Weise wie nur ein halber Mensch. 

Ich liebte symbiotische Verschmelzungen, wenn sie möglich waren. Ja, die habe ich ein paar Mal gelebt mit Männlein, mit Weiblein, am Ende blieb trotzdem das einsame Gefühl. 

Man hat es mir verheimlicht. Meine Zwillingsschwester starb im Mutterleib. Und nun habe ich Theorien gelesen nach denen bewiesen ist, dass das noch Ungeborene das sehr wohl mitkriegt, die schon bestehende Bindung zum Zwilling, den Abgang. 

Fühle mich betrogen. Warum hat man mir das verheimlicht? Ich habe die Antwort erst jetzt, nachdem ich gefragt habe bekommen, nur weil ich durch eine Therapeutin darauf gekommen bin, dass es sowas gibt. 

Ich habe ihr meine Gefühle geschildert, sie sagte ich solle mal nachhaken und Bumms, erzählt mir meine Mutter, dass es so gewesen ist. Und bumms, plötzlich erklären sich die ewige Eifersucht innerhalb Freundschaften, diese ewige Suche, dieses ewige Gefühl nur halb zu existieren, diese ewige Sehnsucht eine Symbiose einzugehen. Dieses ewige Gefühl allein zu sein. 

Bin echt geplättet. 


 

du fühlst dich betrogen ? 

sry aber meinst du die ganze welt drehe sich nur um dich, ich möchte mir nicht ausmalen wenn man weiß man bekommt zwillinge und ein kind davon stirbt noch im mutterleib, wie schlimm das für die eltern sein muss, ein baby zu haben wo eigentlich 2 hätten sein sollen. 

und vorallem wann genau wäre der zeitpunkt gewesen nem kleinkind zu sagen das seine schwester gestorben ist, du machst dir ein bisschen einfach oder, jetzt fällt es mir von den schuppen, meine eltern sind schuld das mein ganzes leben scheiße war ich sehr hohe ansprüche an freundinnen hatte, ich in therapie musste usw. 

willkommen im leben das mag hart sein aber jeder von uns muss sich mit dem tod einer nahstehenden person abfinden, so etwas passiert, eltern sind ebenfalls nur menschen und zu sagen das du dich betrogen fühlst, empfinde ich als sau frech. 

vor allem was hat der zwilling mit deinen gefühlen zu tun als wärst du immer nur ein halber mensch, so etwas ist lächerlich meiner meinung nach auch zwillinge sind eigene individuen, es gibt zwillinge die haben ein sehr inniges verhältnis und manche können sich auf 10 m nicht riechen, dennoch sind es eigene persönlichkeiten und vor allem KOMPLETTE menschen. 

vor allem wie du dich ausdrückst, symbiose 2er menschen , ewig allein sein usw, dass ist jetzt schuld an deinen verkorksten gefühlen oder wie 

nichts im leben nervt mich mehr wie leute die ihr eigenes leben mit ü 40 nicht im griff haben und sobald irgendwas scheiße läuft im leben, ja nur weil mama und papa das so und so gemacht haben bin ich jetzt bescheuert oder ist aus mir nix geworden. 

du hast dein leben selbst in der hand und die ansprüche die du an andere stellst ebenfalls, genau wie eifersucht sind dinge deiner persönlichkeit also hör auf nach ausreden zu suchen wieso du so bist. 

auch zwillinge gehen im alter ihren eigenen weg und gründen ihre eigenen familien, du tust so als ob du immer jemanden brauchst der dich an der hand hält. 

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4. Juni um 6:39
In Antwort auf annapopanna2

Tja, ich bin ü 40 und nun habe ich es erfahren und nun wird mir so vieles klar. 

Ich bin völlig durch den Wind. Meine Mutter offenbarte mir, dass es eine Totgeburt, meiner Zwillingsschwester gab. 

Über vierzig Jahre lang habe ich gesucht. War immer enttäuscht, habe immer immens hohe Ansprüche an Freundinnen gestellt, die wahrscheinlich überhaupt kein normaler Mensch gerecht werden konnte. 

Ich war immer immer immer auf der Suche, fühlte mich mein Leben lang auf unerklärliche Weise wie nur ein halber Mensch. 

Ich liebte symbiotische Verschmelzungen, wenn sie möglich waren. Ja, die habe ich ein paar Mal gelebt mit Männlein, mit Weiblein, am Ende blieb trotzdem das einsame Gefühl. 

Man hat es mir verheimlicht. Meine Zwillingsschwester starb im Mutterleib. Und nun habe ich Theorien gelesen nach denen bewiesen ist, dass das noch Ungeborene das sehr wohl mitkriegt, die schon bestehende Bindung zum Zwilling, den Abgang. 

Fühle mich betrogen. Warum hat man mir das verheimlicht? Ich habe die Antwort erst jetzt, nachdem ich gefragt habe bekommen, nur weil ich durch eine Therapeutin darauf gekommen bin, dass es sowas gibt. 

Ich habe ihr meine Gefühle geschildert, sie sagte ich solle mal nachhaken und Bumms, erzählt mir meine Mutter, dass es so gewesen ist. Und bumms, plötzlich erklären sich die ewige Eifersucht innerhalb Freundschaften, diese ewige Suche, dieses ewige Gefühl nur halb zu existieren, diese ewige Sehnsucht eine Symbiose einzugehen. Dieses ewige Gefühl allein zu sein. 

Bin echt geplättet. 


 

Warum man dir das genau verheimlicht hat, wird dir nur deine Mutter erklären können.
Ich möchte dir aber folgendes zu bedenken geben:
Du gehst aus deiner derzeitigen Situation anscheinend davon aus, dass es für dich besser gelaufen wäre, wenn du Bescheid gewusst hättest, weil du dann vieles hättest besser einordnen können. Ich hoffe, ich hab das richtig zusammen gefasst und interpretiert.

Das Wissen, dass du einen Zwilling hattest, der verstorben ist, hätte dich auf der anderen Seite aber ebenfalls belasten und  dein Leben negativ beeinflussen können.

Das wird für deine Mutter auch nicht leicht gewesen sein damit umzugehen. Sie hat auf der einen Seite ein Kind verloren (womit sie selbst belastet ist) und auf der anderen Seite wird sie wahrscheinlich versucht haben, dich zu beschützen und nicht auch zu belasten.


 

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4. Juni um 8:51

Ich kann das schon nachvollziehen Die mutter ist ja kein Unbeteiligter der das sachlich entscheidet...nein der Verlust macht sie selbst zum trauernden Angehörigen. ..vielleicht hat sie es aus Selbstschutz verdraengt...ich finde man sollte nicht so hart mit ihr ins Gericht gehen.

Und nochwas@annepopanne: das Umfeld und die Lebensumstaende  in Kindheit und vermutlich auch Mutterleib praegen...ABER :was man daraus macht,  ist zum Grossteil Eigenregie. Ich stimme da @ginxx zu,  auch wenn mit weniger drastischer Wortwahl, dass es unsinnig und muessig ist, für alles,  was schieflaeuft, seine Kindheit zu beschuldigen. 

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4. Juni um 10:40
In Antwort auf annapopanna2

Tja, ich bin ü 40 und nun habe ich es erfahren und nun wird mir so vieles klar. 

Ich bin völlig durch den Wind. Meine Mutter offenbarte mir, dass es eine Totgeburt, meiner Zwillingsschwester gab. 

Über vierzig Jahre lang habe ich gesucht. War immer enttäuscht, habe immer immens hohe Ansprüche an Freundinnen gestellt, die wahrscheinlich überhaupt kein normaler Mensch gerecht werden konnte. 

Ich war immer immer immer auf der Suche, fühlte mich mein Leben lang auf unerklärliche Weise wie nur ein halber Mensch. 

Ich liebte symbiotische Verschmelzungen, wenn sie möglich waren. Ja, die habe ich ein paar Mal gelebt mit Männlein, mit Weiblein, am Ende blieb trotzdem das einsame Gefühl. 

Man hat es mir verheimlicht. Meine Zwillingsschwester starb im Mutterleib. Und nun habe ich Theorien gelesen nach denen bewiesen ist, dass das noch Ungeborene das sehr wohl mitkriegt, die schon bestehende Bindung zum Zwilling, den Abgang. 

Fühle mich betrogen. Warum hat man mir das verheimlicht? Ich habe die Antwort erst jetzt, nachdem ich gefragt habe bekommen, nur weil ich durch eine Therapeutin darauf gekommen bin, dass es sowas gibt. 

Ich habe ihr meine Gefühle geschildert, sie sagte ich solle mal nachhaken und Bumms, erzählt mir meine Mutter, dass es so gewesen ist. Und bumms, plötzlich erklären sich die ewige Eifersucht innerhalb Freundschaften, diese ewige Suche, dieses ewige Gefühl nur halb zu existieren, diese ewige Sehnsucht eine Symbiose einzugehen. Dieses ewige Gefühl allein zu sein. 

Bin echt geplättet. 


 

Hallo,
ich kann deine Überraschung gut nachvollziehen, da ich nach verstorbenen Geschwistern zur Welt kam und das auch erst im Erwachsenen Alter realisiert habe. Das ist eine gute Therapeutin, die dir den Hinweis gegeben hat. Zum Glück konnte dir deine Mutter dann Antworten geben.

Deine Mutter ist mit dem Schicksal so umgegangen, wie sie es können hat. Das war einfach so. Was du jetzt tun kannst, auf das komme ich gleich. Deiner Mutter hat das zweite Mädchen gefehlt und sie hat sich nicht richtig von dem zweiten Mädchen verabschieden können. Sie wusste einfach nicht, wie sie mit der Trauer und er Sehnsucht umgehen soll.  Das hast du immer mit gefühlt. Du hast viel von ihrer verborgenen Sehnsucht übernommen. Immer, auch dann wenn du mit Freude von ihr angesehen wurdest, war auch Schmerz und Sehnsucht in ihrem Blick.

Du bist nicht betrogen worden. Deine Mutter wusste nicht,  wie sie dir davon erzählen soll, ohne dir weh zu tun. Ihr eigener Schmerz war zu gross.

Hier gehe ich nicht viel tiefer in das Thema hinein. Aber ich kann kurz zeigen, wie ich mit meinem ähnlichen Thema umgehe. Per PN können wir uns gerne ausführlicher austauschen.

Ich habe für meine verstorbenen und die nicht lebend auf die Welt gekommenen Geschwister Lichter in einer Ecke der Wohnung. Zu den Geschwistern sage ich, dass sie mir so gefehlt haben und sie jetzt in meinem Herzen sind. Sie können sich so diese schöne Welt ansehen. Besonders schöne Dinge, zeige ich ihnen bewusst. Und ich bitte sie, freundlich auf mein Leben zu schauen.

Liebe Grüsse
 

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4. Juni um 12:47

Sorry aber wie egoistisch muss man sein um so eine Ausrede für ein versautes Leben her zu nehmen.

Es ist schlimm ein Kind im Mutterleib zu verlieren, aber sprich mal mit Eltern UND Geschwistern, die Kinder verloren haben nach einem hoffnungsvollen Start ins Leben.

Wenn der Mensch real war und nicht nur eine Projektion von etwas was hätte sein können.

Steh vor dem Grab eines Bruders oder Schwester mit 14 oder 15. Erst dann weißt du was Schmerz heisst und nicht so ein esoterischer Dreck als rechtfertigen für destruktives Leben. 

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4. Juni um 19:33

Jeder, wirklich JEDER Mensch hat irgendetwas in seiner Vergangenheit, das nicht perfekt war. Und JEDER Mensch schleppt irgendeinen Ballast mit sich rum, hat irgendein psychisches Problem. Weil das das Leben ist. Akzeptier das und nimm es selbst in die Hand. Du kannst nichts daran ändern. Und Schuld zu geben bringt nichts. Diese Energie nutze lieber für dich selber.

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5. Juni um 15:12

Ich habe hier mit keinem Wort erwähnt, dass mein Leben verkorkst ist und auch nicht, dass ich die Situation dafür veranwortlich mache. Merkwürde Antworten hier. 
Diese Problematik bezieht sich doch nur auf einen Teilbereich meiner Seele. 

Im Leben bin ich, annapopanna ein Vorzeigebeispiel für wohl Millione Menschen. Zähle mal auf: 

Komme von der Hauptschule. Hab mich selber zur Uni hochgearbeitet, habe mit knapp ü 40 mein eigenes schönes Haus so gut wie abbezahlt. Habe einen coolen Schlitten vor der Türe und war Führungskraft in einem internationalen Großkonzern. Spreche fließend 3 Sprachen. 

Heute bin ich Mum und hab es lediglich nötig in Teilzeit zu arbeiten. 

Also bitte, nix da verkorkstes Leben. Habt ihr urteilenden Kerle das denn auch mit ü 40 erreicht? Ne, glaub ich nicht. Wer so ein Leben gelebt hat und solche Eltern hatte, ja der ist oft im Suizid geendet. Aber annapopanne nicht, nein. Und deshalb empinde ich auch die Antwort hier mit den 14 likes als äußerst primitiv und unverschämt. 

Chapeu, ich ziehe vor mir selber den Hut. 

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5. Juni um 18:28

Annapopanna hat nicht von einem Problem geschrieben, sondern in ihrem Eröffnungsposting erzählt, wie sie durch die neu erfahrene Information ershüttert wurde.

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5. Juni um 21:32

Das kommt wohl öfter vor. Ich hätte auch eine weitere, ältere Schwester haben sollen. Es war eine Fehlgeburt. Ein natürlicher Vorgang. Das hat keine Auswirkungen auf das eigene Leben, außer man glaubt an esoterischen Unfug. Dass ihr niemand davon erzählte, das finde ich allerdings nicht richtig. Von meiner nicht geborenen Schwester wusste ich schon als kleines Kind. Niemand machte ein Drama drumrum.

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6. Juni um 5:38

Seh ich ebenso. Besondere Verbindung dadurch, dass die Entwicklung im Mutterleib gleichzeitig und "gemeinsam" statt fand. 

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6. Juni um 7:13
In Antwort auf shadow78

Sorry aber wie egoistisch muss man sein um so eine Ausrede für ein versautes Leben her zu nehmen.

Es ist schlimm ein Kind im Mutterleib zu verlieren, aber sprich mal mit Eltern UND Geschwistern, die Kinder verloren haben nach einem hoffnungsvollen Start ins Leben.

Wenn der Mensch real war und nicht nur eine Projektion von etwas was hätte sein können.

Steh vor dem Grab eines Bruders oder Schwester mit 14 oder 15. Erst dann weißt du was Schmerz heisst und nicht so ein esoterischer Dreck als rechtfertigen für destruktives Leben. 

Klar ist das sehr schlimm einen "realen"  älteren Geschwisterteil zu verlieren.

Aber unterschätze auch nicht den psychisch Schmerz des noch nicht existierenden Menschen. 

Wenn z.B. Das Baby im Mutterleib gestorben ist und man es gebären muss...  Ist das sowas von real... 
und nicht esoterisch...

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6. Juni um 7:19

Ich bin selber Zwilling,  die Bindung ist mit nichts
(andere Geschwister,  Partner, Haustiere)
zu vergleichen. 

Evtl.  mit einen geblieben Baby... 
Aber meins habe ich verloren,  vermisse es schmerzlich und kann somit nichts dazu sagen...

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6. Juni um 7:22

Ja, zwischen zwei Personen! Auch die Verbindung zwischen nicht Zwillingen, sondern normalen Geschwistern ist besonders. Im Mutterleib ist man aber noch keine Person, das beginnt maximal mit 2 Jahren oder kannst du dich an eine Zeit davor erinnern? Dann erst wird man bewusst. Alles andere ist Esoterik und Religion.

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