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"Meine Vergangenheit holt mich ein!"

20. November 2007 um 12:22

Hallo Forummitglieder,

ich habe schon viele Beiträge/Antworten im Forum eingestellt, allerdings unter einem anderen Nickname, da es mich jetzt auch erwischt hat und ich eure ernsthaften Ratschläge brauche, habe ich einen neunen Nickname gewählt.

Also, ich mache es mal so kurz wie möglich:

Wir, Sie 15 und ich 17, lernten uns 1970 kennen, wir liebten uns über ALLES, schmiedeten große Pläne und wollten später heiraten. Es war die ganz, ganz große Liebe und für beide die erste sexuelle Erfahrung. Die folgenden zwei Jahre waren super schön, dann muste ich zur Bundeswehr. Drei Monate vor meiner Entlassung von der BW kam dann plötzlich das Aus, sie hatte sich in einen Arbeitskollegen verguckt und mir den Laufpass gegeben. Für mich brach eine Welt zusammen, ich wollte nicht mehr leben, ich war fix und fertig.

So etwa nach vier Monaten lag dann ein Brief im meinem Postkasten: Ich liebe dich noch immer, Deine .....! Am gleichen Tag haben wir uns noch getroffen, haben zusammen geschlafen, einige Tage später zog sie bei mir ein und es war wie früher. Das glaubte ich zumindest die nächsten fast zwei Jahre, aber irgendwas stand zwischen uns. Heute kann ich sagen, dass es einfach meine gekränkte Eitelkeit war, ich konnte einfach nicht vergessen, dass sie sich von mir getrennt hatte. Damals war mir das aber nicht bewusst.

Ich lernte dann ein anderes Mädel kennen. Obwohl unser zweiter Versuch sehr harmonisch und liebevoll verlief, habe ich sie dann mit diesem Mädel betrogen und meinerseits Schluss gemacht.

Jetzt brach für sie eine Welt zusammen und ich muss heute zu meiner Schande gestehen, ich habe es irgendwie genossen. In den folgenden Monaten suchte sie immer wieder den Kontakt zu mir, erst als ich dann sagte, dass ich das andere Mädel heiraten werde, verschwand meine Jugendliebe aus meinem Leben. Ich habe dann geheiratet, dass ist über 30 Jahre her und ich führe seither mit meiner Frau eine sehr liebevolle und harmonische Ehe. In den mehr als 30 Jahren habe ich meine Jugendliebe nie wieder gesehen, dennoch habe ich sie nie wirklich vergessen, oft habe ich mich nach ihr gesehnt.

In der letzten Woche stand meine Jugendliebe dann plötzlich wieder vor mir. Ich war völlig sprachlos und musste erst einmal einen klaren Gedanken fassen. Wir haben uns dann getroffen, lange geredet, auch sie hat vor vielen Jahren geheiratet, trotzdem haben wir uns letztlich gestanden, dass wir uns noch immer sehr lieben.

Wie ihr euch vorstellten könnt, habe ich nun ein echtes Problem,
was soll ich nur machen?

Meine Frage daher, wie würdet ihr euch verhalten?

Vielen Dank schon jetzt für eure ersthafte Einschätzungen.

VG
sowares

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20. November 2007 um 12:28

Bist du sicher
das es wirklich liebe ist?? oder einfach nur die überschwemmung der gefühle, die jetzt aufgetreten sind?
vor allem, du hättest deine frau 30 jahre lang in gewisser weise belogen, wenn du zu ihr gesagt hast, das du sie liebst....

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20. November 2007 um 12:35

Eigentlich dürftest Du Dir gar nicht
diese Frage stellen, wenn Du mit Deiner Ehe zufrieden wärst. Es sei denn, das reicht Dir nicht. Aber ich denke, Dich reizt ehr das Neue. Nach 30 Jahren ein und das selbe, kann einem schon das Neue reizen. Man sehnt sich sicherlich auch wieder nach dem Kribbeln im Bauch usw. Aber frage Dich wirklich, ob es das Wert ist. Ob Du wirklich Deine Ehe dafür aufs Spiel setzt? Frage Dich, was DU wirklich brauchst und ob Dir Deine "erste Große Liebe", die Du ja eigentlich gar nicht kennst, genau das geben kann oder ob Du es vielleicht schon mit Deiner Ehefrau hast? Bevor Du Dich auf das Spiel mit dem Feuer einläßt, rechne damit, dass Du Deine Frau verlieren kannst, wenn Du das unter keinen Umständen willst, lass es so wie es ist. Gehe auch keine Freundschaft ein, das ist zu gefährlich für Dich!

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20. November 2007 um 12:55
In Antwort auf jess4978

Bist du sicher
das es wirklich liebe ist?? oder einfach nur die überschwemmung der gefühle, die jetzt aufgetreten sind?
vor allem, du hättest deine frau 30 jahre lang in gewisser weise belogen, wenn du zu ihr gesagt hast, das du sie liebst....

@jess4978
Ich denke, dass ich meine Frau nicht belogen habe, ich habe sie aus Liebe geheiratet und ich liebe sie immer noch. Meine Jugendliebe habe ich auch geliebt und ich habe sie nie vergessen können. Mit deiner Einschätzung, dass das Wiedersehen eine Gefühlsüberschwemmung in mir ausgelöst hat könntest du natürlich Recht haben, ich kann meine Gefühle diesbezüglich selbst noch nicht richtig zuordnen, dass ist genau mein Problem. Ich bin nun nicht mehr ganz jung, habe viel erlebt und bin eigentlich ein sachlich und nüchtern denkender Mensch, dennoch fühle ich wie sich ALLES in mir umdreht, wenn ich sie sehe, genau wie damals, ist das Liebe?

Danke
sowares

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20. November 2007 um 13:18
In Antwort auf sabine7011

Eigentlich dürftest Du Dir gar nicht
diese Frage stellen, wenn Du mit Deiner Ehe zufrieden wärst. Es sei denn, das reicht Dir nicht. Aber ich denke, Dich reizt ehr das Neue. Nach 30 Jahren ein und das selbe, kann einem schon das Neue reizen. Man sehnt sich sicherlich auch wieder nach dem Kribbeln im Bauch usw. Aber frage Dich wirklich, ob es das Wert ist. Ob Du wirklich Deine Ehe dafür aufs Spiel setzt? Frage Dich, was DU wirklich brauchst und ob Dir Deine "erste Große Liebe", die Du ja eigentlich gar nicht kennst, genau das geben kann oder ob Du es vielleicht schon mit Deiner Ehefrau hast? Bevor Du Dich auf das Spiel mit dem Feuer einläßt, rechne damit, dass Du Deine Frau verlieren kannst, wenn Du das unter keinen Umständen willst, lass es so wie es ist. Gehe auch keine Freundschaft ein, das ist zu gefährlich für Dich!

Hallo Sabine.."
Von neuen Reizen möchte ich nicht sprechen, auch kenne ich meine erste große Liebe sehr genau, was sich bei unserem Treffen auch bestätigt hat; sie hat sich nur äußerlich verändert, ist älter geworden, genau wie ich, die Chemie zwischen uns hat die 30 Jahre unbeschadet überstanden. Mit dem Kribbeln im Bauch hast du allerdings den Nagel auf den Kopf getroffen, ein solches Gefühl habe ich viele Jahre nicht mehr gespürt und es macht mich völlig verrückt, weil ich nicht dagegen ankomme. Was mich besonders beunruhig ist die Tatsache, dass es vom ersten Moment an genau so war wie vor 30 Jahren, es ist einfach ein tolles Gefühl, kannst du das verstehen? Eine Freundschaft, da hast du Recht, wäre zu gefährlich und würde auch nicht funktionieren, dafür sind viel zu viele Gefühle im Spiel.

Ich habe da noch mal eine Frage, gesetzt den Fall, du wärst in meiner Situation, würdest du zu einem erwarten, dass dein Mann dir umgehend reinen Wein einschenkt und wie würdest du als Frau darauf reagieren?

Danke

VG
sowares

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20. November 2007 um 13:23
In Antwort auf sowares

@jess4978
Ich denke, dass ich meine Frau nicht belogen habe, ich habe sie aus Liebe geheiratet und ich liebe sie immer noch. Meine Jugendliebe habe ich auch geliebt und ich habe sie nie vergessen können. Mit deiner Einschätzung, dass das Wiedersehen eine Gefühlsüberschwemmung in mir ausgelöst hat könntest du natürlich Recht haben, ich kann meine Gefühle diesbezüglich selbst noch nicht richtig zuordnen, dass ist genau mein Problem. Ich bin nun nicht mehr ganz jung, habe viel erlebt und bin eigentlich ein sachlich und nüchtern denkender Mensch, dennoch fühle ich wie sich ALLES in mir umdreht, wenn ich sie sehe, genau wie damals, ist das Liebe?

Danke
sowares

Also meiner meinung
nach kann man nicht 2 menschen auf die gleiche art lieben... !!
und ob ihr euch wirklich wieder gut verstehen würdet ist auch dahin gestellt. menschen werden älter und verändern sich auch meistens... schließlich liegen 30 jahre dazwischen...
also ich an deiner stelle würde die ehe nicht riskieren... überlege wie es deiner frau geht, wenn du ihr das so sagst, wie hier im forum, das du immer 2 frauen geliebt hast. sie wird sich sehr gedemütigt und verletzt vorkommen.
tu es als schwärmerei in den besten jahren ab.
ausserdem ist deine jugendliebe doch auch verliebt. würde sie einfach ihren mann verlassen? hat sie denn kinder?? hast du kinder?

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20. November 2007 um 13:25
In Antwort auf sowares

@jess4978
Ich denke, dass ich meine Frau nicht belogen habe, ich habe sie aus Liebe geheiratet und ich liebe sie immer noch. Meine Jugendliebe habe ich auch geliebt und ich habe sie nie vergessen können. Mit deiner Einschätzung, dass das Wiedersehen eine Gefühlsüberschwemmung in mir ausgelöst hat könntest du natürlich Recht haben, ich kann meine Gefühle diesbezüglich selbst noch nicht richtig zuordnen, dass ist genau mein Problem. Ich bin nun nicht mehr ganz jung, habe viel erlebt und bin eigentlich ein sachlich und nüchtern denkender Mensch, dennoch fühle ich wie sich ALLES in mir umdreht, wenn ich sie sehe, genau wie damals, ist das Liebe?

Danke
sowares

Ne also
Eine Liebe, die 30 Jahre Nicht-Kontakt übersteht und wo du dich wieder so fühlst wie damals, kann niemals von deiner jetzigen Frau getoppt werden. Unbewußt wirst du sie die ganze Zeit mit ihr verglichen haben, das gleiche Gefühl mit ihr raufbeschwören wollen und so weiter.

Die schönsten Erinnerungen hast du an diese erste Liebe, also ist das nicht nichts, was du einfach so abtun solltest.

Es gibt nicht wenige, die sich später ärgern, damals nicht ihre große Liebe genommen zu haben. So etwas besonderes erlebt man im Leben schließlich nur einmal.

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20. November 2007 um 13:25
In Antwort auf sowares

Hallo Sabine.."
Von neuen Reizen möchte ich nicht sprechen, auch kenne ich meine erste große Liebe sehr genau, was sich bei unserem Treffen auch bestätigt hat; sie hat sich nur äußerlich verändert, ist älter geworden, genau wie ich, die Chemie zwischen uns hat die 30 Jahre unbeschadet überstanden. Mit dem Kribbeln im Bauch hast du allerdings den Nagel auf den Kopf getroffen, ein solches Gefühl habe ich viele Jahre nicht mehr gespürt und es macht mich völlig verrückt, weil ich nicht dagegen ankomme. Was mich besonders beunruhig ist die Tatsache, dass es vom ersten Moment an genau so war wie vor 30 Jahren, es ist einfach ein tolles Gefühl, kannst du das verstehen? Eine Freundschaft, da hast du Recht, wäre zu gefährlich und würde auch nicht funktionieren, dafür sind viel zu viele Gefühle im Spiel.

Ich habe da noch mal eine Frage, gesetzt den Fall, du wärst in meiner Situation, würdest du zu einem erwarten, dass dein Mann dir umgehend reinen Wein einschenkt und wie würdest du als Frau darauf reagieren?

Danke

VG
sowares

Das ist echt schwer zu beantworten..
ich würde als Ehefrau nicht erwarten, dass mir mein Mann reinen Wein einschenkt, nur dann, wenn er wirklich überlegt, sich zu trennen. Aber für mich, als Ehefrau, würde keine Welt zusammenbrechen, da meine Ehe nicht so harmonisch und liebevoll ist wie Deine. Ich weiß nicht wie es mit Deiner Frau steht? Sie wird sicherlich verletzt sein. Tue ihr nicht weh, wenn Du Dir gar nicht sicher bist, was Deine "Erste Liebe" betrifft. Sprich doch erstmal mit Deiner "Ersten Liebe", was sie will.

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20. November 2007 um 13:26
In Antwort auf jess4978

Also meiner meinung
nach kann man nicht 2 menschen auf die gleiche art lieben... !!
und ob ihr euch wirklich wieder gut verstehen würdet ist auch dahin gestellt. menschen werden älter und verändern sich auch meistens... schließlich liegen 30 jahre dazwischen...
also ich an deiner stelle würde die ehe nicht riskieren... überlege wie es deiner frau geht, wenn du ihr das so sagst, wie hier im forum, das du immer 2 frauen geliebt hast. sie wird sich sehr gedemütigt und verletzt vorkommen.
tu es als schwärmerei in den besten jahren ab.
ausserdem ist deine jugendliebe doch auch verliebt. würde sie einfach ihren mann verlassen? hat sie denn kinder?? hast du kinder?

Recht hast du ja schon
aber es ist zu praktisch gedacht

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20. November 2007 um 13:39
In Antwort auf jess4978

Also meiner meinung
nach kann man nicht 2 menschen auf die gleiche art lieben... !!
und ob ihr euch wirklich wieder gut verstehen würdet ist auch dahin gestellt. menschen werden älter und verändern sich auch meistens... schließlich liegen 30 jahre dazwischen...
also ich an deiner stelle würde die ehe nicht riskieren... überlege wie es deiner frau geht, wenn du ihr das so sagst, wie hier im forum, das du immer 2 frauen geliebt hast. sie wird sich sehr gedemütigt und verletzt vorkommen.
tu es als schwärmerei in den besten jahren ab.
ausserdem ist deine jugendliebe doch auch verliebt. würde sie einfach ihren mann verlassen? hat sie denn kinder?? hast du kinder?

"Ist das...."
wirklich so? Ist es wirklich nicht möglich, zwei Menschen unabhänging von einander und doch auf die gleiche Art zu lieben, ich denke, es ist nicht unmöglich. Ja, sie ist auch verheiratet und hat eine erwachsene Tochter, auch ich habe ein erwachsenes Kind.

Ob sie ihrem Mann so einfach verlassen wird kann ich nicht absolut sagen, vermutlich aber wohl, weil sie im Gegensatz zu mir, eine nicht unbedingt glückliche Ehe führt.

Danke für die *Besten Jahre* und damit hast Du gleichzeitig ein weiteres Problem angesprochen. In meinem Alter kommt man schon mal auf den Gedanken, was einem vom Leben, vom Erleben noch bleibt, da stellt sich dann auch so etwas wie Egoismus ein.

VG
sowares

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20. November 2007 um 13:55
In Antwort auf sowares

"Ist das...."
wirklich so? Ist es wirklich nicht möglich, zwei Menschen unabhänging von einander und doch auf die gleiche Art zu lieben, ich denke, es ist nicht unmöglich. Ja, sie ist auch verheiratet und hat eine erwachsene Tochter, auch ich habe ein erwachsenes Kind.

Ob sie ihrem Mann so einfach verlassen wird kann ich nicht absolut sagen, vermutlich aber wohl, weil sie im Gegensatz zu mir, eine nicht unbedingt glückliche Ehe führt.

Danke für die *Besten Jahre* und damit hast Du gleichzeitig ein weiteres Problem angesprochen. In meinem Alter kommt man schon mal auf den Gedanken, was einem vom Leben, vom Erleben noch bleibt, da stellt sich dann auch so etwas wie Egoismus ein.

VG
sowares

Vielleicht kann man 2 Menschen gleichzeitig
und auf die gleiche Art lieben, aber Du musst Dich trotzdem für eine entscheiden, sonst verlierst Du beide. Wenn Du Dich für die Neue entscheidest, verletzt Du Deine "Alte". Es ist eine blöde Situation für Dich, das kann ich mir zumindest gut vorstellen. Wenn Du die "Neue" sausen lässt, wirst Du Dich bestimmt dein restliches Leben lang fragen, ob Du nicht einen Fehler gemacht hast. Aber wenn ich meinen Ehemann wirklich lieben würde und er immer für mich da war usw. würde ich es nicht übers Herz bringen, ihn zu verlassen. Das Neue und Kribblen vergeht wieder.

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20. November 2007 um 13:58
In Antwort auf sowares

"Ist das...."
wirklich so? Ist es wirklich nicht möglich, zwei Menschen unabhänging von einander und doch auf die gleiche Art zu lieben, ich denke, es ist nicht unmöglich. Ja, sie ist auch verheiratet und hat eine erwachsene Tochter, auch ich habe ein erwachsenes Kind.

Ob sie ihrem Mann so einfach verlassen wird kann ich nicht absolut sagen, vermutlich aber wohl, weil sie im Gegensatz zu mir, eine nicht unbedingt glückliche Ehe führt.

Danke für die *Besten Jahre* und damit hast Du gleichzeitig ein weiteres Problem angesprochen. In meinem Alter kommt man schon mal auf den Gedanken, was einem vom Leben, vom Erleben noch bleibt, da stellt sich dann auch so etwas wie Egoismus ein.

VG
sowares

Man nennt es doch auch
midlifecrisis oder??
im endeffekt kann dir keiner wirklich helfen, die entscheidung ob du eine 30-jährige ehe aufgibst, musst du selbst treffen.
vielleicht kann ich dich in 30 jahren besser verstehen, aber für mich gibt es immer nur eine person, die ich lieben kann...
und man kann im leben so viel erleben, auch in deinem alter, es muss ja nicht gleich eine andere frau sein, nur um mal wieder bauchkribbeln zu haben...
überleg es dir gut und bedenke, was du deiner familie antun würdest ...
viel glück

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20. November 2007 um 14:00
In Antwort auf anja349

Ne also
Eine Liebe, die 30 Jahre Nicht-Kontakt übersteht und wo du dich wieder so fühlst wie damals, kann niemals von deiner jetzigen Frau getoppt werden. Unbewußt wirst du sie die ganze Zeit mit ihr verglichen haben, das gleiche Gefühl mit ihr raufbeschwören wollen und so weiter.

Die schönsten Erinnerungen hast du an diese erste Liebe, also ist das nicht nichts, was du einfach so abtun solltest.

Es gibt nicht wenige, die sich später ärgern, damals nicht ihre große Liebe genommen zu haben. So etwas besonderes erlebt man im Leben schließlich nur einmal.

"Ja stimmt...."
In vielen Phasen meiner Ehe habe ich beide Frauen verglichen, wobei ich ehrlich sagen muss, dass meine Frau im dirketen Vergleich immer vorne stand. Sie ist einfach lieb und führsorglich gewesen, hat mich nie betrogen, obwohl sie auch von anderen Männer begehrt wurde. Meine Ehe verlief bisher wie ein ruhiger Fluß, der sich durch eine schöne Landschaft zog. Meine erste Liebe war völlig anders, sie hat mich damals betrogen, ich sie allerdings auch, habe ich ja auch so geschrieben. Um beim o. g. Vergleich zu bleiben, mein Leben mit ihr könnte man eher mit einem Fluß vergleichen, der an manchen Stellen so einige Stromschnellen hatte. Vielleicht lag und liegt noch heute genau hier der Reiz.

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20. November 2007 um 14:43

Habe einige Fragen an Dich...
Was meinst du, vermisst Du vielleicht eher:

Deine Jugendliebe oder das Gefühl von damals?


Laß Dir Zeit mit der Antwort. Bitte fühl erst ausreichend rein.


Meine zweite Frage lautet:

Welche Eigenschaften hat Deine Jugendliebe, die Du an ihr schätzt bzw was fehlt Dir vielleicht bei Deiner Frau?



Liebe Grüße, Pennywise

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20. November 2007 um 14:47

@coleen, Danke......
Die Gefühle oder anders gesagt, der Gedanke an meine erste große Liebe war eigentlich immer irgendwie unterschwellig präsent. Im Laufe der vielen Jahre haben mich ständig irgendwelche Ereignisse an die Zeit mit dieser Frau erinnert, so wie du schon gesagt hast, viele Déjà Vu Erlebnisse haben mich diese Zeiten nie ganz vergessen lassen, wobei man sich oft nur noch an die schönen Erlebnisse erinnert.

Ob du aus Erfahrung sprichst kann ich nicht beurteilen, jedenfalls hast du mit deiner Einschätzung: @ Wenn Deine Frau Dich sehr gut kennt und einschätzen kann, müsste ihr nicht entgehen, dass Du ggf. durcheinander und abwesend bist den aktuellen Ist-Zustand beschrieben. Sie hat mich tatsächlich bereits gefragt, was los sei. Zwischen uns gab es in der Vergangenheit kaum Geheimnisse, ich überlege daher ernsthaft, ob ich ihr die Sache nicht erzählen sollte, abgesehen was daraus wird.

Du sagst zwar, Nein, wozu!

Mich würde, insbesondere weil du so realistisch und lebensnah geschrieben hast, interessieren, wie du letztlich darauf reagieren würdest, wenn du als Frau mit einer derartigen Situation konfrontiert würdest.

Mit deinem Beitrag hast du mir schon sehr geholfen

Danke
sowares

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20. November 2007 um 15:38
In Antwort auf pennywise4

Habe einige Fragen an Dich...
Was meinst du, vermisst Du vielleicht eher:

Deine Jugendliebe oder das Gefühl von damals?


Laß Dir Zeit mit der Antwort. Bitte fühl erst ausreichend rein.


Meine zweite Frage lautet:

Welche Eigenschaften hat Deine Jugendliebe, die Du an ihr schätzt bzw was fehlt Dir vielleicht bei Deiner Frau?



Liebe Grüße, Pennywise

Hallo pennywise...."
Danke zunächst für deinen Beitrag.

Zu deinen *schwierigen* Fragen:

Ich denke, es ist völlig natürlich, wenn man in meinem Alter manchmal etwas wehmütig an seine, aus heutiger Sicht, unbescherten und spannenden Jugendjahre und somit auch an seine erste große Liebe, zurück denkt. Um deine Frage konkret zu beantworten, Ja, ich vermisse manchmal das Gefühl von damals und ich erinnere mich gerne an die Zeiten mit IHR; Ja, ich erinnere mich, nein ich vermisse auch den Sex mit IHR, der trotzdem oder weil wir damals so jung waren, etwa ganz besonderes und wunderschön war.

Und damit komme ich auch gleich zu deiner zweiten Frage, die ich allerdings etwas anders beantworten werde:

Meine Frau und auch meine erste große Liebe waren damals von ihrer äußeren Erscheinung sehr ähnlich, beide hatten lange blonde Haare, waren sehr schlank und wirklich hübsch. Im Wesen waren sie allerdings sehr unterschiedlich. Meine erste große Liebe war eher der etwas flippige Typ von Frau, sie wollte was erleben und sie brauchte den Sex, was mir zugute kam, sie hat mich auch wohl deshalb damals betrogen, dass sagte ich bereits. Meine Frau hingegen war sogar noch hübscher, sie zog die Blicke der Männer auf sich, ohne es zu merken. Vom Typ her allerdings war und ist sie völlig anders. Sie war sehr ruhig, eher scheu und ausgesprochen lieb und häuslich, ohne allerdings ein Mauerblümchen zu sein. Sie hatte vor mir noch keinen festen Freund und mit dem Sex, na ja, war sie ebenfalls sehr zurückhaltend. Es mag sich vermutlich völlig groteskt anhören, aber genau aus diesen Gründen, weil ich sie sehr lieb gewonnen hatte und weil ich mir, mit ihr an meiner Seite, eine stressfreie, liebevolle und harmonische Zukunft ausmalen konnte, habe ich sie dann mit gerade 19 Jahren geheiratet. Mein Gefühl hat mich damals nicht betäuscht, meine Ehe verlief bisher völlig stressfrei, selbst einen meiner Seitensprünge hat sie mir verziehen.

Was fehlt mir also, ich kann es echt nicht beschreiben, sicher kein Stress, aber irgendwas hat meine erste große Liebe, was meine Frau eben nicht hat.

Ich bin ungerecht, ja, ich kann das selber ganz gut einschätzen, aber es ist halt so!

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20. November 2007 um 15:48

Liebe Collen,
Dein Beitrag hat mich sehr berührt, ich möchte und kann dazu rein gar nicht mehr sagen, außer

Danke!

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20. November 2007 um 16:05
In Antwort auf sowares

Hallo pennywise...."
Danke zunächst für deinen Beitrag.

Zu deinen *schwierigen* Fragen:

Ich denke, es ist völlig natürlich, wenn man in meinem Alter manchmal etwas wehmütig an seine, aus heutiger Sicht, unbescherten und spannenden Jugendjahre und somit auch an seine erste große Liebe, zurück denkt. Um deine Frage konkret zu beantworten, Ja, ich vermisse manchmal das Gefühl von damals und ich erinnere mich gerne an die Zeiten mit IHR; Ja, ich erinnere mich, nein ich vermisse auch den Sex mit IHR, der trotzdem oder weil wir damals so jung waren, etwa ganz besonderes und wunderschön war.

Und damit komme ich auch gleich zu deiner zweiten Frage, die ich allerdings etwas anders beantworten werde:

Meine Frau und auch meine erste große Liebe waren damals von ihrer äußeren Erscheinung sehr ähnlich, beide hatten lange blonde Haare, waren sehr schlank und wirklich hübsch. Im Wesen waren sie allerdings sehr unterschiedlich. Meine erste große Liebe war eher der etwas flippige Typ von Frau, sie wollte was erleben und sie brauchte den Sex, was mir zugute kam, sie hat mich auch wohl deshalb damals betrogen, dass sagte ich bereits. Meine Frau hingegen war sogar noch hübscher, sie zog die Blicke der Männer auf sich, ohne es zu merken. Vom Typ her allerdings war und ist sie völlig anders. Sie war sehr ruhig, eher scheu und ausgesprochen lieb und häuslich, ohne allerdings ein Mauerblümchen zu sein. Sie hatte vor mir noch keinen festen Freund und mit dem Sex, na ja, war sie ebenfalls sehr zurückhaltend. Es mag sich vermutlich völlig groteskt anhören, aber genau aus diesen Gründen, weil ich sie sehr lieb gewonnen hatte und weil ich mir, mit ihr an meiner Seite, eine stressfreie, liebevolle und harmonische Zukunft ausmalen konnte, habe ich sie dann mit gerade 19 Jahren geheiratet. Mein Gefühl hat mich damals nicht betäuscht, meine Ehe verlief bisher völlig stressfrei, selbst einen meiner Seitensprünge hat sie mir verziehen.

Was fehlt mir also, ich kann es echt nicht beschreiben, sicher kein Stress, aber irgendwas hat meine erste große Liebe, was meine Frau eben nicht hat.

Ich bin ungerecht, ja, ich kann das selber ganz gut einschätzen, aber es ist halt so!

Zur Erklärung meiner Fragen:
Meine erste Frage sollte dich dazu bewegen, Dir klar zu machen, ob Du eher sie oder das Gefühl von damals vermisst. Vermisst Du das Gefühl, ist es nicht "personenabhängig" sondern eine Qualität, die Du Dir dann eigentlich von Deiner Frau wünschst. Schließlich hast Du Dich ja damals für sie entschieden.

Du schreibst, Du vermisst den Sex mit Deiner Jugendliebe. Was machte den Sex mit ihr so besonders?



Die zweite Frage sollte Dir klar machen, welche Eigenschaften Du an Deiner Frau vermisst. Du hast meine Frage eigentlich recht zügig beantwortet: Sie war flippig, wollte etwas erleben und sie mochte gerne Sex. Während Deine Frau in diesen Dingen eher zurückhaltend ist. Das heißt aber, daß Dir die flippige und "lebenshungrige" Seite Deiner Ex in Deiner Ehe gefehlt hat.

Könnte es sein, daß Dein Seitensprung etwas damit zu tun hat?

Und war das Dein einziger Seitensprung oder gab es mehrere? Du hast nämlich "einen meiner Seitensprünge" geschrieben.


Eins höre ich aus Deiner Antwort noch heraus: Deine Frau konnte Dir Sicherheit geben. Ein Leben mit ihr war für Dich überschaubar. Während es das Leben mit Deiner Ex nicht gewesen wäre...



Liebe Grüße, Pennywise

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20. November 2007 um 16:48
In Antwort auf pennywise4

Zur Erklärung meiner Fragen:
Meine erste Frage sollte dich dazu bewegen, Dir klar zu machen, ob Du eher sie oder das Gefühl von damals vermisst. Vermisst Du das Gefühl, ist es nicht "personenabhängig" sondern eine Qualität, die Du Dir dann eigentlich von Deiner Frau wünschst. Schließlich hast Du Dich ja damals für sie entschieden.

Du schreibst, Du vermisst den Sex mit Deiner Jugendliebe. Was machte den Sex mit ihr so besonders?



Die zweite Frage sollte Dir klar machen, welche Eigenschaften Du an Deiner Frau vermisst. Du hast meine Frage eigentlich recht zügig beantwortet: Sie war flippig, wollte etwas erleben und sie mochte gerne Sex. Während Deine Frau in diesen Dingen eher zurückhaltend ist. Das heißt aber, daß Dir die flippige und "lebenshungrige" Seite Deiner Ex in Deiner Ehe gefehlt hat.

Könnte es sein, daß Dein Seitensprung etwas damit zu tun hat?

Und war das Dein einziger Seitensprung oder gab es mehrere? Du hast nämlich "einen meiner Seitensprünge" geschrieben.


Eins höre ich aus Deiner Antwort noch heraus: Deine Frau konnte Dir Sicherheit geben. Ein Leben mit ihr war für Dich überschaubar. Während es das Leben mit Deiner Ex nicht gewesen wäre...



Liebe Grüße, Pennywise

@pennywise4
@Was machte den Sex mit IHR so besonders?

Antwort: Aus damaliger Sicht: Lange und oft, unbeschwert, ungezügelt, hemmungslos, einfach SUPER! Im Gegensatz dazu: eher selten und kurz, zwar sehr liebevoll aber halt Standart!


@Könnte es sein, daß Dein Seitensprung etwas damit zu tun hat?

Antwort: Eindeutig Ja, mehrmals ist auch richtig!

@Deine Frau konnte Dir Sicherheit geben. Ein Leben mit ihr war für Dich überschaubar. Während es das Leben mit Deiner Ex nicht gewesen wäre...

Antwort: So krass möchte ich das nicht ausrücken, ich konnte die Unterschiede damals noch gar nicht zweifelsfrei abschätzen. Von der Sache her war es so, ich hatte ein Studium vor mir, dass ich unbedingt erfolgreich absolvieren wollte, ich wollte einfach ruhigeres Fahrwasser, insoweit erschien es mir der richtige Weg zu sein. Dazu kam, dass möchte ich noch einmal deutlich sagen, war ich in meine Frau total verliebt.

LG
sowares

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20. November 2007 um 20:46
In Antwort auf sowares

@pennywise4
@Was machte den Sex mit IHR so besonders?

Antwort: Aus damaliger Sicht: Lange und oft, unbeschwert, ungezügelt, hemmungslos, einfach SUPER! Im Gegensatz dazu: eher selten und kurz, zwar sehr liebevoll aber halt Standart!


@Könnte es sein, daß Dein Seitensprung etwas damit zu tun hat?

Antwort: Eindeutig Ja, mehrmals ist auch richtig!

@Deine Frau konnte Dir Sicherheit geben. Ein Leben mit ihr war für Dich überschaubar. Während es das Leben mit Deiner Ex nicht gewesen wäre...

Antwort: So krass möchte ich das nicht ausrücken, ich konnte die Unterschiede damals noch gar nicht zweifelsfrei abschätzen. Von der Sache her war es so, ich hatte ein Studium vor mir, dass ich unbedingt erfolgreich absolvieren wollte, ich wollte einfach ruhigeres Fahrwasser, insoweit erschien es mir der richtige Weg zu sein. Dazu kam, dass möchte ich noch einmal deutlich sagen, war ich in meine Frau total verliebt.

LG
sowares

Danke für Deine Antworten
Was ich noch sagen wollte: Ich habe nicht im geringsten daran gezweifelt, daß Du Deine Frau aufrichtig liebst. Auch nicht wegen der Seitensprünge.

Dazu kam es meines Erachtens, weil dir etwas grundsätzliches in der Beziehung fehlt. Was das ist, hast du Dir bereits selbst beantwortet.


Zum Thema Sicherheit: Ich bin mir auch nicht sicher, ob Du das in diesem Alter so weit abschätzen konntest. Zumindest nicht mental. Emotional glaube ich jedoch schon, daß Dir klar war, daß Du bei Deiner Frau "auf der sicheren Seite" bist.


Die Frage ist jetzt: Was willst Du? Willst Du Deine Ehe aufgeben und die damit verbundene Sicherheit? Willst Du zu deiner Jugendliebe zurückkehren? Oder liebst Du Deine Frau noch und bist bereit, eine Therapie mit ihr zu machen und gemeinsam zu versuchen Deine Bedürfnisse (und auch die ihren ) in Eurer Partnerschaft zu erfüllen?

Aber am wichtigsten ist: Was willst Du?


Das ist keine Frage, die sich in diesem Forum und vor allem nicht in einem kurzen Zeitraum beantworten läßt. Spreche aus eigener Erfahrung. Habe mich vor einigen Monaten von meinem Mann getrennt. Mit Gefühlschaos und allem was dazu gehört. Vielleicht hälst Du mich auf dem Laufenden?


Ich wünsche Dir wirklich von Herzen alles Gute.


Liebe Grüße, Pennywise

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20. November 2007 um 21:17
In Antwort auf sowares

Hallo pennywise...."
Danke zunächst für deinen Beitrag.

Zu deinen *schwierigen* Fragen:

Ich denke, es ist völlig natürlich, wenn man in meinem Alter manchmal etwas wehmütig an seine, aus heutiger Sicht, unbescherten und spannenden Jugendjahre und somit auch an seine erste große Liebe, zurück denkt. Um deine Frage konkret zu beantworten, Ja, ich vermisse manchmal das Gefühl von damals und ich erinnere mich gerne an die Zeiten mit IHR; Ja, ich erinnere mich, nein ich vermisse auch den Sex mit IHR, der trotzdem oder weil wir damals so jung waren, etwa ganz besonderes und wunderschön war.

Und damit komme ich auch gleich zu deiner zweiten Frage, die ich allerdings etwas anders beantworten werde:

Meine Frau und auch meine erste große Liebe waren damals von ihrer äußeren Erscheinung sehr ähnlich, beide hatten lange blonde Haare, waren sehr schlank und wirklich hübsch. Im Wesen waren sie allerdings sehr unterschiedlich. Meine erste große Liebe war eher der etwas flippige Typ von Frau, sie wollte was erleben und sie brauchte den Sex, was mir zugute kam, sie hat mich auch wohl deshalb damals betrogen, dass sagte ich bereits. Meine Frau hingegen war sogar noch hübscher, sie zog die Blicke der Männer auf sich, ohne es zu merken. Vom Typ her allerdings war und ist sie völlig anders. Sie war sehr ruhig, eher scheu und ausgesprochen lieb und häuslich, ohne allerdings ein Mauerblümchen zu sein. Sie hatte vor mir noch keinen festen Freund und mit dem Sex, na ja, war sie ebenfalls sehr zurückhaltend. Es mag sich vermutlich völlig groteskt anhören, aber genau aus diesen Gründen, weil ich sie sehr lieb gewonnen hatte und weil ich mir, mit ihr an meiner Seite, eine stressfreie, liebevolle und harmonische Zukunft ausmalen konnte, habe ich sie dann mit gerade 19 Jahren geheiratet. Mein Gefühl hat mich damals nicht betäuscht, meine Ehe verlief bisher völlig stressfrei, selbst einen meiner Seitensprünge hat sie mir verziehen.

Was fehlt mir also, ich kann es echt nicht beschreiben, sicher kein Stress, aber irgendwas hat meine erste große Liebe, was meine Frau eben nicht hat.

Ich bin ungerecht, ja, ich kann das selber ganz gut einschätzen, aber es ist halt so!

...
Deine arme Frau. Ich lese in dem, was du über sie schreibst, keine Liebesgefühle heraus, sondern nur Berechnung deinerseits...
EINEN deiner Seitensprünge?
Warum hast du überhaupt geheiratet, wenn dein Hauptantrieb im Leben Sex heißt?

Langsam bin ich überzeugt davon, dass Frauen die besseren Menschen sind...

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20. November 2007 um 22:40
In Antwort auf pennywise4

Danke für Deine Antworten
Was ich noch sagen wollte: Ich habe nicht im geringsten daran gezweifelt, daß Du Deine Frau aufrichtig liebst. Auch nicht wegen der Seitensprünge.

Dazu kam es meines Erachtens, weil dir etwas grundsätzliches in der Beziehung fehlt. Was das ist, hast du Dir bereits selbst beantwortet.


Zum Thema Sicherheit: Ich bin mir auch nicht sicher, ob Du das in diesem Alter so weit abschätzen konntest. Zumindest nicht mental. Emotional glaube ich jedoch schon, daß Dir klar war, daß Du bei Deiner Frau "auf der sicheren Seite" bist.


Die Frage ist jetzt: Was willst Du? Willst Du Deine Ehe aufgeben und die damit verbundene Sicherheit? Willst Du zu deiner Jugendliebe zurückkehren? Oder liebst Du Deine Frau noch und bist bereit, eine Therapie mit ihr zu machen und gemeinsam zu versuchen Deine Bedürfnisse (und auch die ihren ) in Eurer Partnerschaft zu erfüllen?

Aber am wichtigsten ist: Was willst Du?


Das ist keine Frage, die sich in diesem Forum und vor allem nicht in einem kurzen Zeitraum beantworten läßt. Spreche aus eigener Erfahrung. Habe mich vor einigen Monaten von meinem Mann getrennt. Mit Gefühlschaos und allem was dazu gehört. Vielleicht hälst Du mich auf dem Laufenden?


Ich wünsche Dir wirklich von Herzen alles Gute.


Liebe Grüße, Pennywise

@Ganz herzlichen Dank Pennywise!"
Deine lieben sehr schlüssigen Einschätzungen haben mich doch sehr nachdenklich gestimmt, wobei ich dir zustimme, ich muss meine emotional aufgeladene Gefühlswelt erst einmal wieder unter Kontrolle bringen, ich muss die neuen (alten) Eindrücke erst einmal für mich verarbeiten, mir klar darüber werden, was ich wirklich möchte. Mir ist schon sehr bewusst, dass alles im Leben, auch und gerade derart einschneidende Veränderungen im zwischenmenschlichen Bereich, einen hohen Preis fordern.

Ich kann nicht sagen ob ich bereit bin diesen hohen Preis wirklich zu zahlen, ich befinde mich derzeit in einem Wechselbad der Gefühle. Auf der einen Seite sehe ich mein bisheriges Leben, das in vielen Bereichen sehr erfolgreich verlaufen ist, wie im Zeitraffer vor mir ablaufen. Auf der anderen Seite bin ich mir auch im Klaren darüber, dass ich mich im letzten Drittel meines Lebens befinde, wodurch sich in mir eine ungeheure Erwartungshaltung, eben an das noch verbleibende Drittel aufgebaut hat.

Ich will mich hier nicht weiter auslassen, ansonsten müsste ich zu viel von mir preisgeben, insofern stimme ich dir zu, dass das Forum nicht die geeignete Plattform ist.

Danke nochmals,ich werde dich informieren!

LG
sowares

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20. November 2007 um 22:40
In Antwort auf cherie99

...
Deine arme Frau. Ich lese in dem, was du über sie schreibst, keine Liebesgefühle heraus, sondern nur Berechnung deinerseits...
EINEN deiner Seitensprünge?
Warum hast du überhaupt geheiratet, wenn dein Hauptantrieb im Leben Sex heißt?

Langsam bin ich überzeugt davon, dass Frauen die besseren Menschen sind...

Ich glaube nicht, daß sein Hauptantrieb nur
Sex ist.

Zu den Seitensprüngen kam es, weil ihm diese grundsätzliche Sache in seiner Beziehung gefehlt hat. Das heißt jetzt nicht, daß ich gutheiße, daß er fremdgegangen ist.

Es gehören aber immer zwei Menschen zu einer Krise. Und auch die Ehefrau hat ihre Entscheidung getroffen. Aber hat sie etwas geändert? Nimm Chaosherz Geschichte als Beispiel. Sie hat ihr Leben in die Hand genommen.


@sowares: Was ich noch vergessen habe zu schreiben im letzten Beitrag: Diese Entscheidung, zu erkennen was DU wirklich willst, ist nicht nur für Dich, sondern auch für Deine Frau. Denkst Du, daß Du so nicht weitermachen kannst, dann hat Deine Frau auch verdient, daß Du Dich trennst, damit sie frei ist für jemand anderen.

Entscheidest Du Dich für Deine Beziehung, dann sollte es zu 100% sein. Sonst kommt es immer wieder zu solchen Situationen. Und Deine Frau leidet darunter.


Liebe Grüße, Pennywise

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20. November 2007 um 22:54
In Antwort auf cherie99

...
Deine arme Frau. Ich lese in dem, was du über sie schreibst, keine Liebesgefühle heraus, sondern nur Berechnung deinerseits...
EINEN deiner Seitensprünge?
Warum hast du überhaupt geheiratet, wenn dein Hauptantrieb im Leben Sex heißt?

Langsam bin ich überzeugt davon, dass Frauen die besseren Menschen sind...

@cherie99
Hallo cherie,

ich achte alle Beiträge, daher danke ich dir für deine Einschätzung.

Dennoch muss ich dir sagen, dass mein Problem viel tiefgründiger ist, eine Reduzierung auf reinen Sextrieb, wie du es offensichtlich verstanden hast, ist der Sache nicht angemessen. Auch meine (wenigen) Seitensprünge als Indiz für mangelnde Liebe zu werten, entspricht nicht annähernd der Realität. Ich denke, sparsamer Sex in einer über 30-jährigen Ehe, ist nur mit viel Liebe und Zuneigung zu ertragen, sieh es mal von dieser Seite.

Ob Frauen die besseren Menschen, ja, mag durchaus sein, ich bin allerdings ein Mann und ich halte mich nicht für schlecht, nur weil ich mir noch etwas vom Leben nehmen möchte, was mir lange Jahre vorenthalten wurde.

VG
sowares

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20. November 2007 um 22:54
In Antwort auf sowares

@Ganz herzlichen Dank Pennywise!"
Deine lieben sehr schlüssigen Einschätzungen haben mich doch sehr nachdenklich gestimmt, wobei ich dir zustimme, ich muss meine emotional aufgeladene Gefühlswelt erst einmal wieder unter Kontrolle bringen, ich muss die neuen (alten) Eindrücke erst einmal für mich verarbeiten, mir klar darüber werden, was ich wirklich möchte. Mir ist schon sehr bewusst, dass alles im Leben, auch und gerade derart einschneidende Veränderungen im zwischenmenschlichen Bereich, einen hohen Preis fordern.

Ich kann nicht sagen ob ich bereit bin diesen hohen Preis wirklich zu zahlen, ich befinde mich derzeit in einem Wechselbad der Gefühle. Auf der einen Seite sehe ich mein bisheriges Leben, das in vielen Bereichen sehr erfolgreich verlaufen ist, wie im Zeitraffer vor mir ablaufen. Auf der anderen Seite bin ich mir auch im Klaren darüber, dass ich mich im letzten Drittel meines Lebens befinde, wodurch sich in mir eine ungeheure Erwartungshaltung, eben an das noch verbleibende Drittel aufgebaut hat.

Ich will mich hier nicht weiter auslassen, ansonsten müsste ich zu viel von mir preisgeben, insofern stimme ich dir zu, dass das Forum nicht die geeignete Plattform ist.

Danke nochmals,ich werde dich informieren!

LG
sowares

Hast PN
Gute Nacht



LG, Penny

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20. November 2007 um 23:03
In Antwort auf sowares

@cherie99
Hallo cherie,

ich achte alle Beiträge, daher danke ich dir für deine Einschätzung.

Dennoch muss ich dir sagen, dass mein Problem viel tiefgründiger ist, eine Reduzierung auf reinen Sextrieb, wie du es offensichtlich verstanden hast, ist der Sache nicht angemessen. Auch meine (wenigen) Seitensprünge als Indiz für mangelnde Liebe zu werten, entspricht nicht annähernd der Realität. Ich denke, sparsamer Sex in einer über 30-jährigen Ehe, ist nur mit viel Liebe und Zuneigung zu ertragen, sieh es mal von dieser Seite.

Ob Frauen die besseren Menschen, ja, mag durchaus sein, ich bin allerdings ein Mann und ich halte mich nicht für schlecht, nur weil ich mir noch etwas vom Leben nehmen möchte, was mir lange Jahre vorenthalten wurde.

VG
sowares

Ich kann dich sehr gut verstehen...
ich kann verstehen, wie du dich fühlst. ich denke auch noch oft an meine erste große liebe, manchmal tut es mir auch noch weh. aber ich habe - genau wie du - den partner gefunden, mit dem ich den rest meines lebens verbringen will. ist es denn nicht so?

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20. November 2007 um 23:40
In Antwort auf sangthien

Ich kann dich sehr gut verstehen...
ich kann verstehen, wie du dich fühlst. ich denke auch noch oft an meine erste große liebe, manchmal tut es mir auch noch weh. aber ich habe - genau wie du - den partner gefunden, mit dem ich den rest meines lebens verbringen will. ist es denn nicht so?

@sangthien
danke für dein Verständnis.Genau so wie du habe ich auch gedacht, nur inzwischen stellt sich mir die Frage, muss man wirklich für den Rest seines Lebens auf Dinge verzichten, die man/frau eigentlich für sich gerne realisieren möchte?

Ich kenne dein Alter nicht, ist auch nicht wichtig, ich jedenfalls habe das letzte Drittel meines Lebens erreicht und stelle mir immer öfter die Frage: "War es richtig bzw. soll es *DAS* gewesen sein!

VG
sowares

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21. November 2007 um 10:14

@melbimon
Ich danke dir, ja, dass Leben ist sehr kurz, man sollte jede Sekunde nutzen, leider stehen einem aber oft Unwegbarkeiten im Weg, die Sekunden zu einer Ewigkeit werden lassen.

VG
sowares

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21. November 2007 um 16:03

"VIELEN DANK"
eure Beiträge und Einschätzungen haben dazu beitragen, dass ich meine Situation nun etwas besser einschätzen kann, dafür sage ich herzlichen Dank.

Letztlich gibt es immer einen Weg, vorher muss man (ich) allerdings das Ziel (er)kennen!

VG
sowares

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22. November 2007 um 7:24

Also, ich kann Dir nur sagen...
Das ist es nicht Wert. Ich erlebe gerade, wie eine 20jährige, gut funktionierende, harmonische Ehe wegen einer ähnlichen Geschichte auseinanderbricht. Die Gefühle sind schrecklich. Der Mann bereut alles zutiefst und es quält ihm am meisten, mitansehen zu müssen, wie seine Frau leidet, weil er sie wegen einer anderen verletzt hat. Diese Gefühle konnte er sich vorher überhaupt nicht vorstellen. Da stand nur die Neugier und das Kribbeln im Vordergrund. Aber ich bin überzeugt, hätte er damals gewußt und gefühlt, was er heute weiß und erlebt, hätte er es niemals getan. In dem Moment, als die Karten auf den Tisch gelegt wurden, wußte er genau, zu wem er sich mehr hingezogen fühlte.

Ich wünsche Dir viel Glück und eine gute Entscheidung.

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22. November 2007 um 9:34

Für mich ganz klar:
Nur die Liebe zählt!
Ich bin auch nicht mehr ganz jung, Ende 40, aber egal, was ist und war, die Liebe ist eine Macht, die alles überwinden kann.
Und wenn nach SO langer Zeit immer noch das Gefühl vorhanden ist, dann gibt es nur den einen Weg.....

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22. November 2007 um 12:02

@LadysSlave
zunächst vielen dank für deinen Beitrag, dem Profil nach bist du ein Mann in meinem Alter, ich gehe daher davon aus, dass du auch über einige Lebenserfahrung verfügst. Wenn da so ist, fällt es mir schwer, deine Formulierungen Verrat, Verachtung, sowie je oller je doller nachzuvollziehen. Ich denke nicht, dass ich einen Verrat an meiner Frau begehe, ich denke auch nicht, dass ich mich verachten muss. Auch trifft das Sprichwort, je oller je doller, hier wohl kaum zu. Ich denke vielmehr, dass jeder Mensch irgendwann, oft im letzten Drittel seines Lebens, wie bei mir, an einen Punkt angelangt, wo er zurückblickt und sich gleichzeitig die Frage stellt, wie man das letzte Drittel erleben möchte. Wenn ich mir nun mein Leben zukünftig anders gestalten möchte, beinhaltet das nicht, dass ich die vergangenen 30 Jahre, sozusagen als Alibi bzw. als Rechtfertigung in den Schmutz trete, nein, ganz bestimmt nicht. Würde ich das tun, da stimme ich dir zu, würde ich einen Verrat begehen und mich irgendwann dafür selbst verachten. Auch bin nicht doll wie du so nett geschrieben hast, doll oder anders gesagt, an Realitätsverlust würde ist leiden, wenn ich mir mein zukünftiges Leben nur mit einer wesentlich jüngeren Frau vorstellen könnte, dass ist aber nicht der Fall. Was letztlich bleibt, ist mein Wort, mein Versprechen, dass ich meiner Frau vor über 30 Jahren gegeben habe. Mein gegebenes Versprechen basierte aber auch auf die seinerzeitigen persönlichen Lebensumstände, die haben sich allerdings und nicht erst seit letzter Woche, grundlegend verändert. Folglich würde ich auch nicht davon sprechen wollen, dass mein Wort, mein Versprechen keinen Wert hat(te). Abschließend vielleicht noch eins, Erinnerungen bleiben Erinnerungen, Was sich immer auch in nächster Zeit in meinem Leben verändern wird (oder nicht), können Erinnerungen nicht auch Erinnerungen an die Zukunft sein?

VG
sowares

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22. November 2007 um 14:04

Schwere Entscheidung
Ich möchte dir nicht in etwas reinreden,
aber ich würde mir das alles gut
überlegen.

Kann es sein das Du 30 Jahre lang mit einer Frau verheiratet bist die du gar nicht liebst!?

30 Jahre sind ne lange Zeit und dies einfach so aufzugenben, ohne ersichtliche Grund, währe Idiotisch!

Vielleicht fehlt dir in deiner Ehe irgendwas, was dir deine Jugendliebe "kurzzeitig" geben kann, aber ob dich das glücklich macht?

Du wirst nicht jünger und das solltest du auch bedenken.
Und wenn du eine Frau hast die dich liebt und dir zur Seite steht dann solltest du sie nicht gegen die Vergangenheit austauschen!!!

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22. November 2007 um 15:32
In Antwort auf boehsemona

Schwere Entscheidung
Ich möchte dir nicht in etwas reinreden,
aber ich würde mir das alles gut
überlegen.

Kann es sein das Du 30 Jahre lang mit einer Frau verheiratet bist die du gar nicht liebst!?

30 Jahre sind ne lange Zeit und dies einfach so aufzugenben, ohne ersichtliche Grund, währe Idiotisch!

Vielleicht fehlt dir in deiner Ehe irgendwas, was dir deine Jugendliebe "kurzzeitig" geben kann, aber ob dich das glücklich macht?

Du wirst nicht jünger und das solltest du auch bedenken.
Und wenn du eine Frau hast die dich liebt und dir zur Seite steht dann solltest du sie nicht gegen die Vergangenheit austauschen!!!

@boehsemona
Hallo Mona, zunächst vielen Dank für deinen Beitrag, mit 19 Jahren so eine sachliche Einschätzung, meinen Respekt.

Ist es möglich, dass man eine 30-jährige glückliche Ehe führt, ohne das man seinen Partner liebt, ich denke nicht. Ob mich meine Jugendliebe langfristig glücklich macht? Wenn ich das mit Bestimmtheit sagen könnte, wäre es sehr einfach, nein, ich kann es nicht sagen, vielleicht liegt gerade hier der Reiz. Natürlich werde ich nicht jünger, dass ist es ja gerade, auch in meinem Alter hat man/n noch Bedürfnisse..,!

VG
sowares

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22. November 2007 um 17:09

"Anspruch ja, Selbstverständlichkeit ,Nein,
Ohne Zweifel gehören Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit, Anständigkeit und Mitgefühl zu den Grundwerten einer Ehe, diese Werte hatten für mich auch 30 Jahre Bestand und ich habe sie auch nicht aus gegebenem Anlass verdrängt. Träger einer funktionierenden Ehe sind aber auch körperliche Liebe, Geborgenheit und die Erfüllung von Lebensinhalten, auch noch nach 30 Jahren? Wie gesagt, die von dir genannten Werte waren und sind mir wichtig, ich denke allerdings, dass die von mir genannten und nicht mehr vorhandenen Wert in eine Beurteilung mit einfließen müssen, zumal wenn man in diesem Zusammenhang von Zusagen und Verlässlichkeit spricht. Selbstverständlich hat meine Frau ihr Leben auf meine damaligen Zusagen aufgebaut, ich mein Leben aber auch die IHRIGEN. Weiter empfindest du meine Einstellung als egoistisch, ja, mag sein, aber Egoismus muss nicht unbedingt eine schlechte Charaktereigenschaft sein, Egoismus kann, dass nehme ich jetzt mal für mich in Anspruch, Lebensqualität bedeuten, wobei sich meine vorstellbare Zukunft nicht nur an Erinnerungen ausrichtet, nein ganz sicher nicht, von daher leide ich nicht an Realitätsverlust, im Gegenteil, vielmehr projiziere ich lediglich meine realen Lebenswünsche in die Zukunft. Das Wiedersehen mit meiner Jugendliebe ist sicher auch nicht der alleinige Grund meine Ehe aufzugeben, sondern das Wiedersehen hat vielmehr einen Stein ins rollen gebracht, der sich im Laufe der Jahre immer mehr gelöst hat.

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23. November 2007 um 10:26

"Bin jetzt doch etwas irritiert"
Über deinen/diesen Beitrag bin ich doch etwas irritiert, zumal du etwas weiter unten in einem anderen Beitrag schreibst:@Ich kann Dich verstehen, was in Dir vorgeht".

Vermutlich ist es mir nicht gelungen, meine Situation bzw. momentane Gefühlswelt nachvollziehbar zu beschreiben.

Das spielt, zumindest was meine Jugendliebe angeht aber auch keine Rolle mehr,
siehe weiter oben!

VG
sowares

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23. November 2007 um 11:37

"Hat die Vernunft gesiegt?"
Ich will es kurz machen, wir haben uns getroffen, die gemeinsamen alten Zeiten Revue passieren lassen und die halbe Nacht über uns und eine eventuelle gemeinsame Zukunft geredet. Im Verlauf des Gespräches, als es darum ging, ob wir tatsächlich eine gemeinsame Zukunft haben, so wie wir es uns nach unserem Wiedersehen beide gewünscht hatten, kamen von ihrer Seite immer mehr WENN und ABER zur Sprache. Ich merkte wie sie immer zögerlicher wurde, daher habe ich sie ganz konkret gefragt, was für Probleme sie sieht. Ich versuche mal wörtlich zu zitieren: Ich habe dich immer noch sehr lieb und habe dich nie wirklich vergessen können, ich habe aber auch nicht vergessen, dass du mich damals für die Frau (meine Frau) verlassen hast, wer sagt mir denn, dass du das nicht wieder machst. Dann stehe ich völlig alleine da, denn mein Mann wird mir das nie verzeihen, zumal er in den Jahren mitbekommen hat, dass ich unserer gemeinsamen Zeit noch sehr lange nachgetrauert habe.

Ich habe einem Moment überlegt und ihr dann ganz ruhig gesagt, dass auch ich viel aufgeben müsse und sie mir sicher auch keine Garantie für eine dauerhafte gemeinsame Zukunft geben könne. In dem ich das sagte, gingen mir ihre Worte nochmals durch den Kopf und erst jetzt wurde mir bewusst, dass sie eigentlich kein Vertrauen zu mir hat. Genau das habe ich ihr dann auch so gesagt, wobei ich ihren Einwand, ob ich das nicht verstehen könne, unterbrochen habe und meinerseits zum Ausdruck gebracht habe, dass ohne gegenseitiges Vertrauen die Sache sowieso keinen Sinn macht.

An dieser Stelle war mir echt nicht nach einer Diskussion zumute, mit einem Gefühl aus Enttäuschung, Wut und Hilflosigkeit, habe ich ihre Hand festgehalten: Seien wir also vernünftig und behalten die alten Zeiten in guter Erinnerung, bin aufgestanden, habe ihre Antwort nicht mehr abgewartet und bin gegangen.

Anschließend bin ich noch über 3 Stunden mit dem Auto durch die Gegend gefahren, wie es mir dabei ging, wie ich mich gefühlt habe und ., erspare ich euch mal.

Die Vernunft hat vielleicht gesiegt, meine Probleme sind geblieben und damit möchte ich mich hier verabschieden.

Danke!

VG
sowares und so bleibt es!

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23. November 2007 um 13:46
In Antwort auf sowares

"Hat die Vernunft gesiegt?"
Ich will es kurz machen, wir haben uns getroffen, die gemeinsamen alten Zeiten Revue passieren lassen und die halbe Nacht über uns und eine eventuelle gemeinsame Zukunft geredet. Im Verlauf des Gespräches, als es darum ging, ob wir tatsächlich eine gemeinsame Zukunft haben, so wie wir es uns nach unserem Wiedersehen beide gewünscht hatten, kamen von ihrer Seite immer mehr WENN und ABER zur Sprache. Ich merkte wie sie immer zögerlicher wurde, daher habe ich sie ganz konkret gefragt, was für Probleme sie sieht. Ich versuche mal wörtlich zu zitieren: Ich habe dich immer noch sehr lieb und habe dich nie wirklich vergessen können, ich habe aber auch nicht vergessen, dass du mich damals für die Frau (meine Frau) verlassen hast, wer sagt mir denn, dass du das nicht wieder machst. Dann stehe ich völlig alleine da, denn mein Mann wird mir das nie verzeihen, zumal er in den Jahren mitbekommen hat, dass ich unserer gemeinsamen Zeit noch sehr lange nachgetrauert habe.

Ich habe einem Moment überlegt und ihr dann ganz ruhig gesagt, dass auch ich viel aufgeben müsse und sie mir sicher auch keine Garantie für eine dauerhafte gemeinsame Zukunft geben könne. In dem ich das sagte, gingen mir ihre Worte nochmals durch den Kopf und erst jetzt wurde mir bewusst, dass sie eigentlich kein Vertrauen zu mir hat. Genau das habe ich ihr dann auch so gesagt, wobei ich ihren Einwand, ob ich das nicht verstehen könne, unterbrochen habe und meinerseits zum Ausdruck gebracht habe, dass ohne gegenseitiges Vertrauen die Sache sowieso keinen Sinn macht.

An dieser Stelle war mir echt nicht nach einer Diskussion zumute, mit einem Gefühl aus Enttäuschung, Wut und Hilflosigkeit, habe ich ihre Hand festgehalten: Seien wir also vernünftig und behalten die alten Zeiten in guter Erinnerung, bin aufgestanden, habe ihre Antwort nicht mehr abgewartet und bin gegangen.

Anschließend bin ich noch über 3 Stunden mit dem Auto durch die Gegend gefahren, wie es mir dabei ging, wie ich mich gefühlt habe und ., erspare ich euch mal.

Die Vernunft hat vielleicht gesiegt, meine Probleme sind geblieben und damit möchte ich mich hier verabschieden.

Danke!

VG
sowares und so bleibt es!

"Was für eine Liebesstory"
Man oh man/n, was für eine Liebesstory und da sage noch eine/r das für Männer über 50 echte Liebe ein Fremdwort ist. So wie es aussieht hat wohl die Vernunft gesiegt, ob du aber deinen Herzschmerz besiegen kannst, na, ich habe da meine Zweifel. Meiner Meinung nach wirst du vielleicht die Erinnerungen an die Jugendliebe nur verdrängen können, wenn du dir dein zukünftiges Leben tatsächlich anders gestaltest.

Wird verdammt schwer für dich, viel Erfolg!

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23. November 2007 um 14:36
In Antwort auf nienicht

"Was für eine Liebesstory"
Man oh man/n, was für eine Liebesstory und da sage noch eine/r das für Männer über 50 echte Liebe ein Fremdwort ist. So wie es aussieht hat wohl die Vernunft gesiegt, ob du aber deinen Herzschmerz besiegen kannst, na, ich habe da meine Zweifel. Meiner Meinung nach wirst du vielleicht die Erinnerungen an die Jugendliebe nur verdrängen können, wenn du dir dein zukünftiges Leben tatsächlich anders gestaltest.

Wird verdammt schwer für dich, viel Erfolg!

@nienicht
Ja, ich werde meine Zukunft sicher anderes gestalten, wird sicher nicht ganz einfach, aber ich will noch etwas vom Leben haben.

Danke für die guten Wünsche!

VG
sowares

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23. November 2007 um 14:52
In Antwort auf sowares

"Hat die Vernunft gesiegt?"
Ich will es kurz machen, wir haben uns getroffen, die gemeinsamen alten Zeiten Revue passieren lassen und die halbe Nacht über uns und eine eventuelle gemeinsame Zukunft geredet. Im Verlauf des Gespräches, als es darum ging, ob wir tatsächlich eine gemeinsame Zukunft haben, so wie wir es uns nach unserem Wiedersehen beide gewünscht hatten, kamen von ihrer Seite immer mehr WENN und ABER zur Sprache. Ich merkte wie sie immer zögerlicher wurde, daher habe ich sie ganz konkret gefragt, was für Probleme sie sieht. Ich versuche mal wörtlich zu zitieren: Ich habe dich immer noch sehr lieb und habe dich nie wirklich vergessen können, ich habe aber auch nicht vergessen, dass du mich damals für die Frau (meine Frau) verlassen hast, wer sagt mir denn, dass du das nicht wieder machst. Dann stehe ich völlig alleine da, denn mein Mann wird mir das nie verzeihen, zumal er in den Jahren mitbekommen hat, dass ich unserer gemeinsamen Zeit noch sehr lange nachgetrauert habe.

Ich habe einem Moment überlegt und ihr dann ganz ruhig gesagt, dass auch ich viel aufgeben müsse und sie mir sicher auch keine Garantie für eine dauerhafte gemeinsame Zukunft geben könne. In dem ich das sagte, gingen mir ihre Worte nochmals durch den Kopf und erst jetzt wurde mir bewusst, dass sie eigentlich kein Vertrauen zu mir hat. Genau das habe ich ihr dann auch so gesagt, wobei ich ihren Einwand, ob ich das nicht verstehen könne, unterbrochen habe und meinerseits zum Ausdruck gebracht habe, dass ohne gegenseitiges Vertrauen die Sache sowieso keinen Sinn macht.

An dieser Stelle war mir echt nicht nach einer Diskussion zumute, mit einem Gefühl aus Enttäuschung, Wut und Hilflosigkeit, habe ich ihre Hand festgehalten: Seien wir also vernünftig und behalten die alten Zeiten in guter Erinnerung, bin aufgestanden, habe ihre Antwort nicht mehr abgewartet und bin gegangen.

Anschließend bin ich noch über 3 Stunden mit dem Auto durch die Gegend gefahren, wie es mir dabei ging, wie ich mich gefühlt habe und ., erspare ich euch mal.

Die Vernunft hat vielleicht gesiegt, meine Probleme sind geblieben und damit möchte ich mich hier verabschieden.

Danke!

VG
sowares und so bleibt es!

Erstaunlich
Da ist sie jetzt schon so alt (Verzeihung) und ist immer noch nicht bereit, ihre Sicherheit für die Liebe aufzugeben. Hm.

Darüber lohnt es sich doch sehr nachzudenken ...

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23. November 2007 um 17:29
In Antwort auf anja349

Erstaunlich
Da ist sie jetzt schon so alt (Verzeihung) und ist immer noch nicht bereit, ihre Sicherheit für die Liebe aufzugeben. Hm.

Darüber lohnt es sich doch sehr nachzudenken ...

@anja349
Ja, da gebe ich dir völlig RECHT, mit 52 sollte sie sich zwischen Liebe und Sicherheit entscheiden können.

Sehr bzw. lange darüber nachdenken, nein, darüber habe ich zumindest in dem Moment nicht lange nachgedacht.

Eigentlich bin ich kein spontaner Mensch, eher sehr überlegt und besonnen, als ich aber gemerkt habe, wie zögerlich sie reagiert hat...., na ja den Rest habe ich ja schon geschrieben.

Ich dachte bisher, die Zeit heilt alle Wunden, anscheinend wohl doch nicht ALLE.

Es ist mir zwar nicht egal, ganz bestimmt nicht, aber einen neuerlichen Versuch wird es nicht geben, auch wenn die Erinnerungen noch so schmerzen.

sowares

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