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Meine unmögliche Liebe

6. Juni um 18:18

Seit gut zweieihhalb bin ich gefangen in der Liebe zu einem Mann, den ich nicht haben kann. Wie in einer Abwärtsspirale gerate ich immer tiefer in einen Zustand, aus dem ich nicht mehr herauskomme. Immer wieder wechseln sich Phasen der Verzweiflung und des Resignierens mit Phasen der Hoffnung und Euphorie ab. Es gibt seit zweieinhalb Jahren kein klares "Ja" und kein klares "Nein". Daran bin ich wohl selbst schuld, denn ich bringe den Mut nicht auf, ihm alles zu gestehen. Ich habe zu große Angst vor einer Ablehnung und einem definitiven "Nein". Das würde nicht nur meine Hoffnungen auf eine Liebesbeziehung zerstören, sondern auch alles, was ich mir über die letzten fast drei Jahre aufgebaut habe. Der Mann, in den ich mich verliebt habe ist nämlich mein Professor.Von außen betrachtet muss das ganze unheimlich naiv, unreif und kitschig anmuten und das entspricht meiner ansonsten eher besonnenen und rationalen Persönlichkeit eigentlich gar nicht. In Hinblick auf eine Liebesbeziehung scheint bei mir aber doch manchmal eine Sicherung durchzubrennen, woraufhin ich den Verstand verliere, alle Logik und jede Vernunft in den Wind schieße und mich in jemanden verliebe, der für mich unerreichbar ist. Vielleicht ist das nicht mal ungewöhnlich. Nicht umsonst gibt es unzählige Liebeslieder, Romane und Gedichte und natürlich ist auch dieses Forum voller persönlicher Geschichten. Aber trotzdem empfinde ich es als für mich ungewöhnlich mich so stark zu einem anderen Menschen hingezogen zu fühlen. Das habe ich vorher erst zwei Mal erlebt. Über den ersten Mann, in den ich so richtig verliebt war, bin ich nach vielleicht 3 Jahren hinweggekommen, obwohl wir uns eigentlich kaum kannten und nur einen Monat lang so etwas ähnliches wie eine Beziehung hatten. Aber damals war ich auch erst 15 und ich war wirklich noch naiv und völlig unerfahren. Er war eben der erste. Danach gab es durchaus noch andere, für die ich Gefühle entwickelt habe und auch eine längere Beziehung, aber es war nie wieder so tief. Bis ich mich, zum ersten und bisher letzten Mal überhaupt, in eine Frau verliebt habe. Das waren wahnsinnig intensive Gefühle. Ich denke es hat auch so 2-3 Jahre gedauert, bis ich wirklich akzeptiert habe, dass aus uns nichts werden konnte. Ich trage unsere gemeinsame Zeit, bzw. meine Gefühle zu ihr noch heute im Herzen. Es schmerzt aber nicht mehr, wenn ich an sie denke. Ich denke, ich kann sagen, dass ich über sie hinweg bin.Dafür hänge ich nun emotional an diesem Mann. Und ich kann mir nicht vorstellen über ihn hinweg zu kommen. Das konnte ich mir damals bei den anderen beiden auch nicht vorstellen. Aber diesmal ist es irgendwie nochmal etwas anderes.  Er ist nicht "der Makellose", "der Perfekte", nicht so sehr "Everybody's Darling", wie die anderen beiden es definitiv waren. Vermutlich würden die meisten ihn nicht als objektiv "schön" beschreiben. Meine Kommiliton*innen wären vermutlich stark irritiert bis ernstlich schockiert, wenn sie wüssten, wie ich ihn sehe. Aber gerade, dass er anders ist als andere, macht ihn für mich so interessant. Ganz davon zu schweigen, dass ich ihn unheimlich lieb, intelligent und sexy finde... Das musste ich mir einfach gerade Mal von der Seele schreiben. 

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6. Juni um 18:33

früher Frau?  jetzt ein Mann?   

du solltest endlich aufhören zu träumen und ein reales leben führen

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6. Juni um 18:56
In Antwort auf maliahlyra

Seit gut zweieihhalb bin ich gefangen in der Liebe zu einem Mann, den ich nicht haben kann. Wie in einer Abwärtsspirale gerate ich immer tiefer in einen Zustand, aus dem ich nicht mehr herauskomme. Immer wieder wechseln sich Phasen der Verzweiflung und des Resignierens mit Phasen der Hoffnung und Euphorie ab. Es gibt seit zweieinhalb Jahren kein klares "Ja" und kein klares "Nein". Daran bin ich wohl selbst schuld, denn ich bringe den Mut nicht auf, ihm alles zu gestehen. Ich habe zu große Angst vor einer Ablehnung und einem definitiven "Nein". Das würde nicht nur meine Hoffnungen auf eine Liebesbeziehung zerstören, sondern auch alles, was ich mir über die letzten fast drei Jahre aufgebaut habe. Der Mann, in den ich mich verliebt habe ist nämlich mein Professor.Von außen betrachtet muss das ganze unheimlich naiv, unreif und kitschig anmuten und das entspricht meiner ansonsten eher besonnenen und rationalen Persönlichkeit eigentlich gar nicht. In Hinblick auf eine Liebesbeziehung scheint bei mir aber doch manchmal eine Sicherung durchzubrennen, woraufhin ich den Verstand verliere, alle Logik und jede Vernunft in den Wind schieße und mich in jemanden verliebe, der für mich unerreichbar ist. Vielleicht ist das nicht mal ungewöhnlich. Nicht umsonst gibt es unzählige Liebeslieder, Romane und Gedichte und natürlich ist auch dieses Forum voller persönlicher Geschichten. Aber trotzdem empfinde ich es als für mich ungewöhnlich mich so stark zu einem anderen Menschen hingezogen zu fühlen. Das habe ich vorher erst zwei Mal erlebt. Über den ersten Mann, in den ich so richtig verliebt war, bin ich nach vielleicht 3 Jahren hinweggekommen, obwohl wir uns eigentlich kaum kannten und nur einen Monat lang so etwas ähnliches wie eine Beziehung hatten. Aber damals war ich auch erst 15 und ich war wirklich noch naiv und völlig unerfahren. Er war eben der erste. Danach gab es durchaus noch andere, für die ich Gefühle entwickelt habe und auch eine längere Beziehung, aber es war nie wieder so tief. Bis ich mich, zum ersten und bisher letzten Mal überhaupt, in eine Frau verliebt habe. Das waren wahnsinnig intensive Gefühle. Ich denke es hat auch so 2-3 Jahre gedauert, bis ich wirklich akzeptiert habe, dass aus uns nichts werden konnte. Ich trage unsere gemeinsame Zeit, bzw. meine Gefühle zu ihr noch heute im Herzen. Es schmerzt aber nicht mehr, wenn ich an sie denke. Ich denke, ich kann sagen, dass ich über sie hinweg bin.Dafür hänge ich nun emotional an diesem Mann. Und ich kann mir nicht vorstellen über ihn hinweg zu kommen. Das konnte ich mir damals bei den anderen beiden auch nicht vorstellen. Aber diesmal ist es irgendwie nochmal etwas anderes.  Er ist nicht "der Makellose", "der Perfekte", nicht so sehr "Everybody's Darling", wie die anderen beiden es definitiv waren. Vermutlich würden die meisten ihn nicht als objektiv "schön" beschreiben. Meine Kommiliton*innen wären vermutlich stark irritiert bis ernstlich schockiert, wenn sie wüssten, wie ich ihn sehe. Aber gerade, dass er anders ist als andere, macht ihn für mich so interessant. Ganz davon zu schweigen, dass ich ihn unheimlich lieb, intelligent und sexy finde... Das musste ich mir einfach gerade Mal von der Seele schreiben. 

hallo maliahlyra,

gut dass du dir das alles mal von der Seele geschrieben hast. Jetzt nimmst du eine kalte Dusche und danach meldest du dich von den Kursen bei deinem Professor ab.

Versprich mir, dass du dich die nächsten ZWEI Jahre mindestens (besser eigentlich drei), in niemanden, weder Männlein noch Weiblein verliebst und ganz, ganz alleine bleibst. Die vor dir liegende Zeit kannst du dann dazu nutzen in aller Ruhe erwachsen zu werden. Das ist jetzt nämlich deine erste Bürgerpflicht. Danach kann man weitersehen.

Solange du nicht den Mut hast, jemandem deine Gefühle zu gestehen, egal ob Mann oder Frau, solltest du dich von dem Thema Beziehungen fernhalten. Dafür bist du offenbar einfach noch nicht weit genug.

Freundliche Grüße und viel Glück,
Christoph

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7. Juni um 8:45

Jetzt hast du wahnsinnig viel Text geschrieben, aber eine Erklärung warum diese Menschen für dich inmer unerreichbar sind oder du keine Beziehung mit ihnen eingehen willst hast du nicht geschrieben.

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