Forum / Liebe & Beziehung

Meine Schwiegermutter macht alles kaputt

Letzte Nachricht: 21. Mai um 11:05
19.05.21 um 13:28

Hey, ich bin ganz neu hier und hoffe einfach auf einen netten Austausch und andere Erfahrungen mit einem "Schwiegermonster".

Mein Freund und ich sind seit fast 9 Monaten zusammen. Wir sind beide Anfang 20 und stehen schon voll im Leben, ich habe einen festen Job, er ist Offizier und studiert nun noch Medizin. Ich hoffe, ich kann hier offen sprechen und werde nicht verurteilt, denn langsam macht es mich wirklich fertig! 

Wir haben uns im letzten Jahr übers Internet kennengelernt und es hat sofort gefunkt. Wir hatten ein Date, dann musste er für 4 Wochen in die Heimat (seine Familie wohnt etwa 400km entfernt). Obwohl es nicht meine Art ist, wollte ich ihn danach wiedersehen, wir hatten die Zeit währenddessen auch viel Kontakt. Dann hatten wir etwa zwei Monate eine wunderschöne Zeit und haben uns während Corona und all dem, eine kleine Oase aufgebaut. Seinen Eltern hat er erstmal nichts von mir erzählt, bevor er sich nicht zu 110% sicher war, dass das mit mir etwas Längeres wird (seine Mutter ist da wohl sehr schwierig). Sein Vater kam im November allerdings für vier Wochen, sodass er gezwungen war ihm von mir zu erzählen. Mitte Dezember (seine Eltern wollten ihn vor Weihnachten besuchen und dann bis ins neue Jahr mit heimnehmen) hat er seiner Mutter dann auch telefonisch erzählt, dass er eine neue Freundin hat. Sie ist total ausgerastet, fand es scheiße, dass sie erst so spät davon erfahren hat und er es ihr verheimlicht hat, war enttäuscht, wütend, sauer, traurig... Sie wollte dann alles über mich erfahren und auch Bilder zugeschickt bekommen, eigentlich ganz klassisch Mutter.

Kurz vor Weihnachten kamen sie dann nach Dresden und ich habe sie das erste Mal kennengelernt (auch seinen kleinen Bruder und die Katze). Es schien erstmal alles recht unkompliziert, seine Mutter hat mir beim Kochen geholfen und wir haben uns oberflächlich unterhalten. 
- kurzer Themenwechsel: Ich hab in meinem Leben einige sehr schwere Jahre hinter mir, von denen ich sowohl psychisch, als auch physische Narben davon trage. Denke, jeder kann sich denken wie das aussieht. Die Narben an meinen Armen sind riesig und wulstig, man sieht, dass sie tief waren und genäht werden mussten. Ergo... Man kriegt direkt einen Stempel aufgedrückt
... beim Kochen hab ich also zwangsläufig ein bisschen meine Ärmel hochgekrempelt und sie sprach mich darauf an. Ich habe es ihr erklärt und es schien mehr oder weniger unproblematisch. 
Mein Freund wollte mit mir Silvester verbringen und so war geplant, dass ich ebenfalls über das Neujahr zu seiner Familie fahre und wir dann gemeinsam wieder heimfahren. Sie machte mir unmissverständlich klar, dass das eine sehr große Besonderheit und Ehre sei, dass ich bei denen zu Gast sein dürfte und, dass sowas noch nie bei denen vorkam, also alle entsprechend aufgeregt seien. Am Tag nach dem Kennenlernen kam ich abends noch einmal zum Essen und schloss einfach die Tür auf (mein Freund hat sonst niemanden in der Stadt, dem er den Schlüssel geben könnte, und wenn er sich aussperren würde, wäre halt scheiße). Das nahm seine Mutter zum Anlass ihm das erste Mal einen Vortrag zu halten, dass das nicht ginge, dass ich schon einen Schlüssel habe und dass es mit uns zu schnell ginge und ich mich bei ihm zu wohl fühlen würde, etc.

Silvester war dann der absolute Albtraum, ich wurde selten in meinem Leben so erniedrigt, ich könnte direkt wieder weinen, wenn ich nur daran denke! Seine Mutter hat mich ständig ins Visier genommen, ausgefragt und ich hatte panische Angst mit ihr allein zu sein, weil sie sich im Nachhinein jedes Gespräch so zurechtbastelte, wie es in ihre Meinung passte. Beispiele aus den Gesprächen: 
- da mein Freund bei der Bundeswehr angestellt ist, wird ein sehr oft wechselnder Wohnsitz auf ihn zukommen. Ob ich mir das recht überlegt hätte, denn ich wäre dann nie jemand eigenes. Ich wäre immer nur die Frau von ... Die Gespräche bestanden aus Fragen und ganz viel Erklärung und Rechtfertigung meinerseits. 
- auf einmal war sie mit meinem Beruf nicht mehr zufrieden (ich arbeite in einer Staatsbibliothek, eine der größten des Landes). Sie würde sich eher jemanden mit Studium wünschen, oder jemanden, der bisschen mehr aus seinem Leben gemacht hat (seine Mutter hat ein Nagelstudio, weil sie nämlich die Frau eines Profifußballers ist und nie etwas Eigenes aufbauen konnte. Erst, als ihr Mann eine Sportverletzung hatte und einen "stabileren" Beruf ausübte. Sie ist ungelernt, hat ihr Jurastudium abgebrochen und war immer nur zu Hause). Ich sagte, dass ich ja noch jung sei und noch Zeit für ein Studium hätte, wenn ich das in Zukunft wöllte. Da meinte sie (lies ich in einem Gespräch vorher fallen, zum Thema Neujahresgrundsätze und abnehmen), dass ich mir jedes Jahr vornehme abzunehmen und man würde ja kein wirkliches Ergebnis sehen, wie ich darauf käme ein Studium durchziehen zu können. (kurz zu meiner Verteidigung, ich habe einen absolut normalen Körper, nur bin ich halt allgemein immer unzufrieden mit mir und hab auch seit Jahren mit einer Essstörung zu kämpfen)
Jeden Abend teilte mein Freund mir mit, woran sich seine Mutter am Tag so gestört hat und ich versuchte mich für den Tag darauf zu bessern. Sie kritisierte zum Beispiel meine Handynutzung zu Silvester (ich habe meiner Familie zum Neujahr gratuliert). 
Am Ende der Woche sollte ein Abschlussgespräch der Eltern mit meinem Freund stattfinden, in dem sie ihre Meinung zu mir sagen, die Woche auswerten und über mich sprechen. Während ich vor Ort war. Ich habe unten mit seiner Mutter gepuzzelt, bis sie meinem Freund die Haare geschnitten hat. Später kam dann noch sein Vater dazu und für mich war klar, dass jetzt oben über mich geurteilt und gesprochen wird. Ich hab mich noch nie wertloser gefühlt! 
Meine Stimmung danach war gedrückt und als ich meinen Freund einmal spaßeshalber fragte, was er unbedingt an mir ändern wöllte (Spaßig und rhetorisch gemeint) antwortete er "Wollen wir das nicht später im Auto besprechen". Ich war völlig schockiert und getroffen von der unerwarteten Antwort. Heimfahrt war scheiße, wir fuhren vier Stunden und dreieinhalb Stunden war absolute Stille im Auto. Als wir ankamen teilte ich ihm meine Gefühle mit, dass ich mich seit langem nicht mehr so scheiße fühlte und ich wirklich verstört sei. Am Abend haben wir uns ausgesprochen und versöhnt.
Etwa zwei Wochen später bat mich mein Freund zum Gespräch und kritisierte Sachen, Eigenschaften und meinen gesamten Charakter, was ihn vor kurzem noch begeistert hat und was er an mir mochte. Es fielen Aussagen wie „du bist jetzt keine 10/10, weder vom Aussehen, noch vom Charakter“, „deine Fressanfälle abends sind auf Dauer ungesund und dann gehst du früher aus der Form“ „deine Unordnung könnte irgendwann zum Problem werden“ und noch viel mehr verletzende Sachen. Es schien, als wäre nach dem Gespräch die Beziehung hin, am nächsten Tag kam er allerdings wieder an und entschuldigte sich. Wir führten die Tage darauf ein Gespräch und versöhnten und wieder. Ich misstraute ihm aber ab da massiv! Dann hatten wir eine Zeit lang wieder eine gute Zeit, bis es wieder anfing, dass er mich vernachlässigte, mich für allgemein nahm und sich nicht mehr um die Beziehung kümmerte. Ich hab viel einstecken müssen, auch während seiner Prüfungszeit.
Dann ist er wieder für drei Wochen zu seinen Eltern gefahren. Seine Mutter sagte dann, er solle noch eine Woche länger bleiben und er blieb. Obwohl er mir sagte, dass er darauf keine Lust hat und mich sehr vermisst. Für Ostern hatten wir einen Urlaub geplant, ich nahm mir extra frei, bis seine Mutter sich einmischte uns sagte, dass sie Ostern IMMER zusammen feiern und wir könnten ja danach Urlaub machen. Mein Freund meinte, er stünde zwischen den Stühlen und würde aber lieber mit mir in den Urlaub fahren. Versprach es mir, sicherte es mir zu und meinte, er würde am nächsten Tag seiner Mutter seine Entscheidung mitteilen. Am Tag darauf kam die Nachricht, dass er Ostern mit seinen Eltern verbringen würde und er sich aber trotzdem freuen würde, wenn wir danach Urlaub machen würden. Ich hab’s bereits geahnt, war aber trotzdem so getroffen von dieser Scheiße, dass wir den Rest der Woche keinen Kontakt mehr hatten. Am Samstag kam er wieder und nach einem kurzen Gespräch war klar, dass er die Beziehung beendet. Wir einigten uns auf eine F+ und an unserer Beziehung änderte sich rein gar nichts, außer, die Bezeichnung. Und er schien freier zu leben, im Gegensatz zu mir. Ich wusste nicht mehr wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll, was ich machen kann, was nicht, ich hab mich einfach scheiße gefühlt. Nach etwa einer Woche beichtete ich ihm, dass ich so nicht weiter machen kann und er sich entscheiden muss. Entweder wir führen eine Beziehung und versuchen, dass beide sich wohl darin fühlen, oder wir beenden es komplett. Wir kamen wieder zusammen mit der Bedingung, dass wir es erstmal für uns behalten (ich brauchte mal Ruhe von seiner Mutter, die ihn immer wieder so heftig vergiftet!!!)
Ostern kam und seine Eltern auch und aus unserem, danach geplanten Urlaub wurde wieder nichts, weil sein Bruder die Woche noch blieb. Gegenüber seiner Mutter konnte er nicht erklären, warum sein Bruder nicht bleiben sollte, denn wir waren ja offiziell nicht mehr zusammen.

Mein Freund hielt mich die Zeit bei seinen Eltern hin und meinte, wenn er wiederkäme hätte er ganz viel Zeit für mich und er würde sich um mich kümmern und es würde alles besser werden und und und. Er kam wieder, machte Schluss. Dann kamen seine Eltern, dann sein Bruder. Ich kam wieder zu kurz. Er hielt mich wieder hin und sagte, dass wenn sein Bruder weg ist, dann wird alles besser und seine Eltern hätten keinen Grund mehr einen Besuch einzufordern. Bis Weihnachten wäre erstmal Ruhe und wir hätten unsere Ruhe vor seiner Mutter. Dann fuhr er zum Geburtstag seines Vaters in die Heimat. Die Tage, die wir miteinander verbringen sind eigentlich schön. Er sagt mir oft, dass wir aber nicht jeden Tag aufeinander hängen müssen (was nicht der Fall ist) und er auch nicht bei mir übernachten will, weil er lieber zu Hause ist. Pfingsten hatten wir einen Urlaub geplant, ich habe mir extra frei genommen. Seine Mutter hat ihn aber dazu gebracht in die Heimat zu fahren… Wieder hab ich meinen Urlaub verschenkt.

Verurteilt mich, aber ich habe die Chats zwischen ihm und seinen Eltern gelesen. Seit sie mitbekommen haben, dass wir wieder zusammen sind, wird mein Freund ständig angeschissen. Vor allem von seiner Mutter. Sie macht ihn ständig runter. Er war letztens auf einer Familienfeier von mir (drei Haushalte) und sie meinte, dass genau wegen solchen dummen und ignoranten Menschen, sie nicht arbeiten darf. Dass sie mehr von ihm erwartet hat. Dass er unverantwortlich und egoistisch ist. Sein Vater sagte ihm, er habe sich verändert und er solle den Holzweg (ich bin der Holzweg) verlassen und wieder er selbst werden. Einmal hat er sich und mich als einen Haushalt beschrieben (ist wohl irgendwie so) und seine Mutter direkt „Ein Haushalt? Nur über meine/ unsere Leiche“. Ich weiß echt nicht was sie für ein Problem mit mir hat. Auch mein Freund weiß es nicht. Zu Silvester war ich wirklich offen, artig, zuvorkommend, höflich, gepflegt, eigentlich perfekt… Ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe, dass sie mich so hasst.

Am letzten Samstag hatten wir ein Date und seine Mutter rief an. Mein Freund hat gekocht und ging nicht ran. Sie nannte ihn direkt respektlos und meinte „sie ist da und du hast keine Zeit“, weil er meinte, dass wir zusammen sind. Sie nennt mich nichtmal beim Namen, sie schießt ständig gegen mich. Als es um seine Wunschliste für den Geburtstag ging, meinte sie „Wähle: Sie oder dein Traumgeschenk“. Er hat sich für mich entschieden, war wohl insgesamt auch spaßig gemeint, aber irgendwo ist bei mir einfach eine Grenze erreicht.
Sie ruft mega oft an und er kann sich dem auch nicht immer entziehen. Sie hat einen massiven Kontrollzwang, die ganze Familie muss ihr einmal im Monat Gewicht, BMI und anderen Körperwerte mitteilen, damit sie sich das notieren kann.

Sie macht meinen Freund für alles verantwortlich, ob es ist, dass sie aktuell nicht arbeiten kann, dass sie ihr Studium abbrechen musste (sie ist dann schwanger geworden und ihrem Mann aus Rumänien nach Deutschland gefolgt), dass sie nichts lernen konnte (sie hatte ja ihren Jungen zu Hause)… einfach für alles. Und er lässt es mit sich machen.

Gestern hat er zu mir gesagt, dass ich eine psychische Machtposition bei ihm eingenommen habe, die ihm nicht gefällt und er möchte Abstand suchen um sich zu fangen. Es läge aber an ihm, nicht an mir. Ich habe absolut nichts gemacht, die letzten Tage waren eigentlich sehr harmonisch mit ihm. Ich kann mir nicht erklären, warum er jetzt so ängstlich mir gegenüber ist. Ich bin einfach unglaublich verletzt durch diese Aussage und mittlerweile einfach so erschöpft von den Angriffen seiner Mutter und dem ganzen Drumherum. Ich möchte nicht Schluss machen, denn dafür bin ich schon zu tief drin. Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Das alles jetzt nochmal aufzulisten hat mich mega fertig gemacht, dass ich nur noch in der Ecke sitzen und heulen will! Und das waren nur die größten Sachen. Einige habe ich weggelassen oder vergessen.

Wie siehts denn bei euch aus? Habt ihr auch schon solche Erfahrungen? Wie geht ihr damit um?




 

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19.05.21 um 13:29

Kurz noch von mir: Entschuldigt bitte die Länge, es tut mir sehr leid, dass es so viel ist! Da hat sich einiges angesammelt...

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19.05.21 um 13:46

Meine Schwiegermutter ist zwar nicht ganz so schlimm. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung wie sich so ein Kontrollzwang auswirken kann. 
Es ist nichts gut genug und Mama kann alles viel besser als die Freundin. 

Ich versuche meinen Freund zurzeit etwas von seiner Mutter los zu bekommen damit er mal selbstständig wird und für sich selbst entscheiden darf. 
Mir kommt da zugute das mich Attacken von seiner Mutter komplett kalt lassen. 

Ich würde dir raten dich mit deinem Freund nochmal auszsprechen und ihm klar zu machen wie schlecht es dir dabei geht. 
Es ist klar das er zwischen zwei Stühlen sitzt. Aber dennoch sollte ihm klar sein das Mutter und Freundin zwei verschiedene Paar Schuhe sind. 
Denke dabei aber auch an dich selbst. Wenn er ewig nach der Pfeife seiner Mutter tanzt wird es für euch nie möglich sein eine glückliche Beziehung zu führen und du gehst eventuell daran kaputt. 
 

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19.05.21 um 13:59

Nun ist es nicht leicht so einem Drachen kontra zu geben. Man wird sie auch nicht Mundtod bekommen.
Tatsache ist, dass sie sich in Dinge einmischt die sie nichts angehen, und sie Dinge sagt die absolut nicht gehen.
Man kann ihr mal gehörig den Kopf waschen und ansonsten sich zurückziehen. In dem Alter ist es auch normal sich von der Familie ein wenig abzusondern. 

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19.05.21 um 14:00
In Antwort auf

Kurz noch von mir: Entschuldigt bitte die Länge, es tut mir sehr leid, dass es so viel ist! Da hat sich einiges angesammelt...

Du wirst Dich wohl über kurz oder lang von Deinem Freund trennen müssen, wenn Du psychisch nicht komplett kaputt gehen willst!

Du bist der Mutter, dem Vater und Deinem Freund nicht gewachsen. Sie werden sich nicht ändern! Die Eltern von Deinem Freund werden Dich nie akzeptieren!
Dein Freund wird sich nicht gegen seine Eltern stellen und sich für Dich entscheiden!

Und Du bist zu labil, nicht stark und gefästigt genug, zu akzeptieren und damit zu leben, dass die Eltern Deines Freundes Dich nie akzeptieren werden!

Wärst Du eine starke Frau, wäre es Dir egal, was die Eltern Deines Freundes über Dich denken! Aber da selbst Dein Freund sich nicht zu Dir bekennt, hat Eure Beziehung keinen Sinn.

Wenn Du nicht an der ganzen Sache zugrunde gehen willst, dann beende die Beziehung und suche Dir einen Freund, der zu Dir steht und für den Du wichtiger bist als seine Eltern!

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19.05.21 um 14:32

Ich musste mir deinen Post zweimal durchlesen da ich sowas noch nie gehört habe. 
Abschlussgespräch um über die Freundin des Sohnes zu urteilen. 

Ich bin nicht mit allen einverstanden was meine beiden Schwiegertöchter machen. Allerdings sind meine Söhne erwachsen und ich habe ich da nicht einzumischen oder zu hetzen und zu lästern. 
Wie dir schon geraten wurde wäre eine Trennung für dich das Beste wenn du nicht noch mehr psychischen Schaden nehmen willst. 

Wenn die Mutter deines Freundes eine so große Rolle in seinem Leben einnimmt wird sich das nicht mehr ändern. 
Und was ich so rausgelesen habe steht dein Freund nicht hinter dir. 
Vergeude nicht mehr von deiner Zeit und suche dir jemanden der dich so mag wie du bist. 

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19.05.21 um 14:33

Sorry ich konnte das nicht alles lesen, aber die hälfte hat auch gereicht.

Warum machst du dich so klein, es gibt keinen Grund dich vor ihr für irgendwas zu rechtfertigen. Macht der Mutter(Du und dein Freund) gemeinsam klar das sie dir nicht reinzureden hat und das sie sie gefälligst raus zu halten hat, was dich und deinen Freund angeht.
Da muss dein Partner zu 100% hinter dich stellen.
Wenn er das nicht tut, wird dieser Schwiegerdrachen eure Beziehung kaputt machen.

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19.05.21 um 14:38

Das Problem ist in erster Linie nicht die Mutter sondern dein Freund. Er lässt sich diktieren was er für eine Freundin haben darf, wann er zum Familienbesuch anzutreten hat, wer wann bei ihm zu Besuch ist usw. Er steht nicht zu dir, lässt seine Familie schlecht über dich reden.

Was willst du mit so einem Würstchen? 

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19.05.21 um 14:55
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Meine Schwiegermutter ist zwar nicht ganz so schlimm. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung wie sich so ein Kontrollzwang auswirken kann. 
Es ist nichts gut genug und Mama kann alles viel besser als die Freundin. 

Ich versuche meinen Freund zurzeit etwas von seiner Mutter los zu bekommen damit er mal selbstständig wird und für sich selbst entscheiden darf. 
Mir kommt da zugute das mich Attacken von seiner Mutter komplett kalt lassen. 

Ich würde dir raten dich mit deinem Freund nochmal auszsprechen und ihm klar zu machen wie schlecht es dir dabei geht. 
Es ist klar das er zwischen zwei Stühlen sitzt. Aber dennoch sollte ihm klar sein das Mutter und Freundin zwei verschiedene Paar Schuhe sind. 
Denke dabei aber auch an dich selbst. Wenn er ewig nach der Pfeife seiner Mutter tanzt wird es für euch nie möglich sein eine glückliche Beziehung zu führen und du gehst eventuell daran kaputt. 
 

Vielen Dank, dass du dich durch den Roman gequält hast!

Das Ding ist, er denkt gar nicht mal, dass Mama immer alles besser macht. Teilweise ist er echt selbst von mir genervt. Aber dann, wenn ich ihn unterstütze, fällt er mir wieder in den Rücken.

Aussprechen klingt gut, aber ich habe Angst, dass wenn ich immer auf ihn einrede, was seine Mutter betrifft, ich ihn nur weiter wegtreibe und er dicht macht. Mir tut das unglaublich leid für ihn, weil er selsbt nicht recht weiß was er will und so beeinflusst wird. Eigentlich müsste ich mal seine Mutter ansprechen... Er will es nur immer allen recht machen. Nur leider gewinnt dabei immer seine Mutter.

Jetzt fährt er am Donnerstag in die Heimat und ich hasse es so auseinander zu gehen. Aber er wollte Abstand... Da käme ein Gespräch unpassend.

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19.05.21 um 14:59
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Ich musste mir deinen Post zweimal durchlesen da ich sowas noch nie gehört habe. 
Abschlussgespräch um über die Freundin des Sohnes zu urteilen. 

Ich bin nicht mit allen einverstanden was meine beiden Schwiegertöchter machen. Allerdings sind meine Söhne erwachsen und ich habe ich da nicht einzumischen oder zu hetzen und zu lästern. 
Wie dir schon geraten wurde wäre eine Trennung für dich das Beste wenn du nicht noch mehr psychischen Schaden nehmen willst. 

Wenn die Mutter deines Freundes eine so große Rolle in seinem Leben einnimmt wird sich das nicht mehr ändern. 
Und was ich so rausgelesen habe steht dein Freund nicht hinter dir. 
Vergeude nicht mehr von deiner Zeit und suche dir jemanden der dich so mag wie du bist. 

Danke fürs durchlesen und Danke für deine Meinung!

Teilweise steht er hinter mir, aber dann doch irgendwie nicht genug. Dieses ganze 'bewertet werden' wird die Familie wohl auch nie sein lassen, also hast du recht.. Eine Trennung wäre wohl wirklich die beste Lösung!

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19.05.21 um 16:01
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Danke fürs durchlesen und Danke für deine Meinung!

Teilweise steht er hinter mir, aber dann doch irgendwie nicht genug. Dieses ganze 'bewertet werden' wird die Familie wohl auch nie sein lassen, also hast du recht.. Eine Trennung wäre wohl wirklich die beste Lösung!

Die Entscheidung liegt natürlich bei dir. 

Aber als dein Freund sollte er ganz hinter dir stehen. Er ist mit dir zusammen und nicht seine Mutter. 
Bedenke das die Situation sich noch verschlimmern könnte wenn eventuell Hochzeit und Kinder mal zum Thema werden.
Ein Muttersöhnchen mit einer kontrollsüchtigen Mama sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine funktionierende, harmonische Beziehung. 

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19.05.21 um 16:31

Erlebt habe ich so etwas noch nicht da ich es nicht so weit kommen lassen würde. 

Mein einziger Rat den ich dir geben kann ist, such dir einen Anderen.
Es ist gut wenn die Familie zusammen hält. Aber man kann es auch übertreiben. 

Deine Geschichte erinnert mich an unsere Nachbarin. 
Egal welche Frau ihr Sohn nach Hause gebracht hat, nie war eine gut genug. 

Sohnemann ist inzwischen auch über fünfzig und dank seiner fürsorgenden Mama seit gut 20 Jahren Single. 

Schade wenn Eltern ihre Fürsorge übertreiben und ihren Kindern so etwas antun. Dem bleibt eine eigene Familie wohl ewig verwehrt. 

 

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19.05.21 um 17:04

Ich hab nur bis hier gelesen:

"Etwa zwei Wochen später bat mich mein Freund zum Gespräch und kritisierte Sachen, Eigenschaften und meinen gesamten Charakter, was ihn vor kurzem noch begeistert hat und was er an mir mochte. Es fielen Aussagen wie „du bist jetzt keine 10/10, weder vom Aussehen, noch vom Charakter“

An der Stelle ist bei mir Schluss.

Mit der Schwiegermutter würdest du fertig werden, bzw. IHR würdet mit ihr fertig werden. Aber er ist ja genau so ... dieses 10/10 ist übel.

Von daher denke ich, dass du in dieser Familie inklusive deinem Freund keine Chance hast glücklich zu werden.

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19.05.21 um 18:16


Ich bin um ehrlich zu sein immer wieder erschüttert, wenn ich solche Antworten wie deine im Forum lese! Die Threadstellerin ist offen, ehrlich! Und sie ist verzweifelt!
Die Mutter ihres Freundes ist schlimm! Sie macht sehr viel falsch! Und ihr Sohn lässt sich beeinflussen! Auch das gibt es, nicht selten!
Würdest du einer verletzten Katze am Strassenrand noch einen Fusstritt versetzen? ich hoffe doch nein! 
Ich denke, dass du meinen Vergleich verstehst!

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19.05.21 um 18:40
In Antwort auf


Ich bin um ehrlich zu sein immer wieder erschüttert, wenn ich solche Antworten wie deine im Forum lese! Die Threadstellerin ist offen, ehrlich! Und sie ist verzweifelt!
Die Mutter ihres Freundes ist schlimm! Sie macht sehr viel falsch! Und ihr Sohn lässt sich beeinflussen! Auch das gibt es, nicht selten!
Würdest du einer verletzten Katze am Strassenrand noch einen Fusstritt versetzen? ich hoffe doch nein! 
Ich denke, dass du meinen Vergleich verstehst!

Um auf deinen Vergleich einzugehen. 
Es gibt leider immer mehr Menschen die einem verletzten Tier noch eine Fußtritt verpassen würden. 
Mitgefühl für Andere hat immer mehr Seltenheitswert. 
Mein Freund leidet schon seit längerem unter schweren psychischen Störungen. 
Wie im Falle der TE hat dies auch körperliche Spuren hinterlassen. 
Die Kommentare die wir zu hören bekommen wenn jemand diese Narben sieht sind oft unter jedem Niveau. 
Die TE tut mir jedenfalls leid unter solchen Menschen leiden zu müssen und ich hoffe sie trifft die für sie beste Entscheidung. 
 

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19.05.21 um 19:31
In Antwort auf

Um auf deinen Vergleich einzugehen. 
Es gibt leider immer mehr Menschen die einem verletzten Tier noch eine Fußtritt verpassen würden. 
Mitgefühl für Andere hat immer mehr Seltenheitswert. 
Mein Freund leidet schon seit längerem unter schweren psychischen Störungen. 
Wie im Falle der TE hat dies auch körperliche Spuren hinterlassen. 
Die Kommentare die wir zu hören bekommen wenn jemand diese Narben sieht sind oft unter jedem Niveau. 
Die TE tut mir jedenfalls leid unter solchen Menschen leiden zu müssen und ich hoffe sie trifft die für sie beste Entscheidung. 
 


Danke hannah, dass du das offen aussprichst! Das kann ich mir vorstellen, leider! 
Manchmal liest man das auch in normalen Magazinen! Sortiere die Menschen aus, die dir nicht gut tun! Quasi vergleichbar mit einem Kleiderschrank! Traurig! 

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

19.05.21 um 19:38


linochen, ich hoffe ganz fest für dich, dass du ein empathischeres Umfeld finden wirst! Alles Gute für dich!

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19.05.21 um 21:19

Oh mein Gott, du Arme! Das ist ja eine pure Horrorbeziehung! Die Mutter von deinem Freund ist richtig schlimm geistesgestört und manipuliert alles um sich herum und dein Freund lässt sich total von ihr bevormunden und beeinflussen und fängt sogar selbst noch an, dich, seine Freunden zu entwerten (Keine 10/10, sag mal gehts eigentlich noch??). Nichts anderes ist das, totale Entwertung. Ich bin so entsetzt nach deinem Text.
Girl, bitte! Sei dir selbst so viel wert und LAUF, dieser Mensch und seine Familie sind absolut toxisch und werden dich total zerstören. Mach Schluss und brich sofort jeden Kontakt ab.
Du bist doch kein Vieh, dass die Familie deines Freundes zu bewerten hat!

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19.05.21 um 21:23

Sag mal gehts noch? Die Frau macht gar nichts falsch??? Die beleidigt und bewertet die Freundin ihres Sohnes und übt totalen Kontrollzwang aus und manipuliert bis zum geht nicht mehr?
Dann finde ich es einfach eine unglaubliche Taktlosigkeit von dir, die TE wegen ihrer seelischen Erkrankungen so nieder zu machen, als hätte man sich sowas ausgesucht. Du bist echt ein total empathieloser Kotzbrocken.

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19.05.21 um 22:08

Gib a ruh deine Kommentare sind unnötig. Danke! 

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19.05.21 um 22:14

Hallo.

deine Zeilen machen mich unheimlich traurig und ich kann nachempfinden, wie du dich fühlst ...

Dem Einfluss einer Mutter kann niemand anderes entgegenwirken, außer das „Kind“ selbst. 
Dein Freund muss selber diesen „Abnebelungsprozess“ vornehmen, aber das dauert lange und es gibt auch keine 100% Garantie. 
Diese Mutter-Kind-Konstellation sehe ich leider sehr häufig und man steht tatsächlich machtlos daneben, wenn man sieht wie eine Mutter versucht die Beziehung ihres Kindes zu zerstören, weil sie um ihren eigenen Platz im Leben ihres Kindes bangt. (Es ist übrigens unerheblich ob es sich dabei um Sohn oder Tochter handelt)
Dein Freund muss „aufwachen“, aber darauf hast du nur wenig Einfluss. Denn die Gefahr ist groß, dass du möglicherweise einen Keil zwischen Mutter und Sohn treibst und damit stehst du voraussichtlich auf der Verliererseite. Blut ist bekanntlich dicker als Wasser, das solltest du dir zwingend vor Augen führen ! 

Einen hoffnungsvollen Rat kann ich dir leider nicht geben, da es wirklich viel Fingerspitzengefühl und Geduld braucht, damit Dein Freund „aufwacht“. 

(Mein bester Kumpel hat fast 25 Jahre gebraucht um zu erkennen, dass seine Mutter versucht seine Beziehung kaputt zu machen) 

Überlege dir ernsthaft ob du dem gewachsen bist ... 

Ganz liebe Grüße Wackelzahn

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19.05.21 um 22:25
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Hey, ich bin ganz neu hier und hoffe einfach auf einen netten Austausch und andere Erfahrungen mit einem "Schwiegermonster".

Mein Freund und ich sind seit fast 9 Monaten zusammen. Wir sind beide Anfang 20 und stehen schon voll im Leben, ich habe einen festen Job, er ist Offizier und studiert nun noch Medizin. Ich hoffe, ich kann hier offen sprechen und werde nicht verurteilt, denn langsam macht es mich wirklich fertig! 

Wir haben uns im letzten Jahr übers Internet kennengelernt und es hat sofort gefunkt. Wir hatten ein Date, dann musste er für 4 Wochen in die Heimat (seine Familie wohnt etwa 400km entfernt). Obwohl es nicht meine Art ist, wollte ich ihn danach wiedersehen, wir hatten die Zeit währenddessen auch viel Kontakt. Dann hatten wir etwa zwei Monate eine wunderschöne Zeit und haben uns während Corona und all dem, eine kleine Oase aufgebaut. Seinen Eltern hat er erstmal nichts von mir erzählt, bevor er sich nicht zu 110% sicher war, dass das mit mir etwas Längeres wird (seine Mutter ist da wohl sehr schwierig). Sein Vater kam im November allerdings für vier Wochen, sodass er gezwungen war ihm von mir zu erzählen. Mitte Dezember (seine Eltern wollten ihn vor Weihnachten besuchen und dann bis ins neue Jahr mit heimnehmen) hat er seiner Mutter dann auch telefonisch erzählt, dass er eine neue Freundin hat. Sie ist total ausgerastet, fand es scheiße, dass sie erst so spät davon erfahren hat und er es ihr verheimlicht hat, war enttäuscht, wütend, sauer, traurig... Sie wollte dann alles über mich erfahren und auch Bilder zugeschickt bekommen, eigentlich ganz klassisch Mutter.

Kurz vor Weihnachten kamen sie dann nach Dresden und ich habe sie das erste Mal kennengelernt (auch seinen kleinen Bruder und die Katze). Es schien erstmal alles recht unkompliziert, seine Mutter hat mir beim Kochen geholfen und wir haben uns oberflächlich unterhalten. 
- kurzer Themenwechsel: Ich hab in meinem Leben einige sehr schwere Jahre hinter mir, von denen ich sowohl psychisch, als auch physische Narben davon trage. Denke, jeder kann sich denken wie das aussieht. Die Narben an meinen Armen sind riesig und wulstig, man sieht, dass sie tief waren und genäht werden mussten. Ergo... Man kriegt direkt einen Stempel aufgedrückt
... beim Kochen hab ich also zwangsläufig ein bisschen meine Ärmel hochgekrempelt und sie sprach mich darauf an. Ich habe es ihr erklärt und es schien mehr oder weniger unproblematisch. 
Mein Freund wollte mit mir Silvester verbringen und so war geplant, dass ich ebenfalls über das Neujahr zu seiner Familie fahre und wir dann gemeinsam wieder heimfahren. Sie machte mir unmissverständlich klar, dass das eine sehr große Besonderheit und Ehre sei, dass ich bei denen zu Gast sein dürfte und, dass sowas noch nie bei denen vorkam, also alle entsprechend aufgeregt seien. Am Tag nach dem Kennenlernen kam ich abends noch einmal zum Essen und schloss einfach die Tür auf (mein Freund hat sonst niemanden in der Stadt, dem er den Schlüssel geben könnte, und wenn er sich aussperren würde, wäre halt scheiße). Das nahm seine Mutter zum Anlass ihm das erste Mal einen Vortrag zu halten, dass das nicht ginge, dass ich schon einen Schlüssel habe und dass es mit uns zu schnell ginge und ich mich bei ihm zu wohl fühlen würde, etc.

Silvester war dann der absolute Albtraum, ich wurde selten in meinem Leben so erniedrigt, ich könnte direkt wieder weinen, wenn ich nur daran denke! Seine Mutter hat mich ständig ins Visier genommen, ausgefragt und ich hatte panische Angst mit ihr allein zu sein, weil sie sich im Nachhinein jedes Gespräch so zurechtbastelte, wie es in ihre Meinung passte. Beispiele aus den Gesprächen: 
- da mein Freund bei der Bundeswehr angestellt ist, wird ein sehr oft wechselnder Wohnsitz auf ihn zukommen. Ob ich mir das recht überlegt hätte, denn ich wäre dann nie jemand eigenes. Ich wäre immer nur die Frau von ... Die Gespräche bestanden aus Fragen und ganz viel Erklärung und Rechtfertigung meinerseits. 
- auf einmal war sie mit meinem Beruf nicht mehr zufrieden (ich arbeite in einer Staatsbibliothek, eine der größten des Landes). Sie würde sich eher jemanden mit Studium wünschen, oder jemanden, der bisschen mehr aus seinem Leben gemacht hat (seine Mutter hat ein Nagelstudio, weil sie nämlich die Frau eines Profifußballers ist und nie etwas Eigenes aufbauen konnte. Erst, als ihr Mann eine Sportverletzung hatte und einen "stabileren" Beruf ausübte. Sie ist ungelernt, hat ihr Jurastudium abgebrochen und war immer nur zu Hause). Ich sagte, dass ich ja noch jung sei und noch Zeit für ein Studium hätte, wenn ich das in Zukunft wöllte. Da meinte sie (lies ich in einem Gespräch vorher fallen, zum Thema Neujahresgrundsätze und abnehmen), dass ich mir jedes Jahr vornehme abzunehmen und man würde ja kein wirkliches Ergebnis sehen, wie ich darauf käme ein Studium durchziehen zu können. (kurz zu meiner Verteidigung, ich habe einen absolut normalen Körper, nur bin ich halt allgemein immer unzufrieden mit mir und hab auch seit Jahren mit einer Essstörung zu kämpfen)
Jeden Abend teilte mein Freund mir mit, woran sich seine Mutter am Tag so gestört hat und ich versuchte mich für den Tag darauf zu bessern. Sie kritisierte zum Beispiel meine Handynutzung zu Silvester (ich habe meiner Familie zum Neujahr gratuliert). 
Am Ende der Woche sollte ein Abschlussgespräch der Eltern mit meinem Freund stattfinden, in dem sie ihre Meinung zu mir sagen, die Woche auswerten und über mich sprechen. Während ich vor Ort war. Ich habe unten mit seiner Mutter gepuzzelt, bis sie meinem Freund die Haare geschnitten hat. Später kam dann noch sein Vater dazu und für mich war klar, dass jetzt oben über mich geurteilt und gesprochen wird. Ich hab mich noch nie wertloser gefühlt! 
Meine Stimmung danach war gedrückt und als ich meinen Freund einmal spaßeshalber fragte, was er unbedingt an mir ändern wöllte (Spaßig und rhetorisch gemeint) antwortete er "Wollen wir das nicht später im Auto besprechen". Ich war völlig schockiert und getroffen von der unerwarteten Antwort. Heimfahrt war scheiße, wir fuhren vier Stunden und dreieinhalb Stunden war absolute Stille im Auto. Als wir ankamen teilte ich ihm meine Gefühle mit, dass ich mich seit langem nicht mehr so scheiße fühlte und ich wirklich verstört sei. Am Abend haben wir uns ausgesprochen und versöhnt.
Etwa zwei Wochen später bat mich mein Freund zum Gespräch und kritisierte Sachen, Eigenschaften und meinen gesamten Charakter, was ihn vor kurzem noch begeistert hat und was er an mir mochte. Es fielen Aussagen wie „du bist jetzt keine 10/10, weder vom Aussehen, noch vom Charakter“, „deine Fressanfälle abends sind auf Dauer ungesund und dann gehst du früher aus der Form“ „deine Unordnung könnte irgendwann zum Problem werden“ und noch viel mehr verletzende Sachen. Es schien, als wäre nach dem Gespräch die Beziehung hin, am nächsten Tag kam er allerdings wieder an und entschuldigte sich. Wir führten die Tage darauf ein Gespräch und versöhnten und wieder. Ich misstraute ihm aber ab da massiv! Dann hatten wir eine Zeit lang wieder eine gute Zeit, bis es wieder anfing, dass er mich vernachlässigte, mich für allgemein nahm und sich nicht mehr um die Beziehung kümmerte. Ich hab viel einstecken müssen, auch während seiner Prüfungszeit.
Dann ist er wieder für drei Wochen zu seinen Eltern gefahren. Seine Mutter sagte dann, er solle noch eine Woche länger bleiben und er blieb. Obwohl er mir sagte, dass er darauf keine Lust hat und mich sehr vermisst. Für Ostern hatten wir einen Urlaub geplant, ich nahm mir extra frei, bis seine Mutter sich einmischte uns sagte, dass sie Ostern IMMER zusammen feiern und wir könnten ja danach Urlaub machen. Mein Freund meinte, er stünde zwischen den Stühlen und würde aber lieber mit mir in den Urlaub fahren. Versprach es mir, sicherte es mir zu und meinte, er würde am nächsten Tag seiner Mutter seine Entscheidung mitteilen. Am Tag darauf kam die Nachricht, dass er Ostern mit seinen Eltern verbringen würde und er sich aber trotzdem freuen würde, wenn wir danach Urlaub machen würden. Ich hab’s bereits geahnt, war aber trotzdem so getroffen von dieser Scheiße, dass wir den Rest der Woche keinen Kontakt mehr hatten. Am Samstag kam er wieder und nach einem kurzen Gespräch war klar, dass er die Beziehung beendet. Wir einigten uns auf eine F+ und an unserer Beziehung änderte sich rein gar nichts, außer, die Bezeichnung. Und er schien freier zu leben, im Gegensatz zu mir. Ich wusste nicht mehr wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll, was ich machen kann, was nicht, ich hab mich einfach scheiße gefühlt. Nach etwa einer Woche beichtete ich ihm, dass ich so nicht weiter machen kann und er sich entscheiden muss. Entweder wir führen eine Beziehung und versuchen, dass beide sich wohl darin fühlen, oder wir beenden es komplett. Wir kamen wieder zusammen mit der Bedingung, dass wir es erstmal für uns behalten (ich brauchte mal Ruhe von seiner Mutter, die ihn immer wieder so heftig vergiftet!!!)
Ostern kam und seine Eltern auch und aus unserem, danach geplanten Urlaub wurde wieder nichts, weil sein Bruder die Woche noch blieb. Gegenüber seiner Mutter konnte er nicht erklären, warum sein Bruder nicht bleiben sollte, denn wir waren ja offiziell nicht mehr zusammen.

Mein Freund hielt mich die Zeit bei seinen Eltern hin und meinte, wenn er wiederkäme hätte er ganz viel Zeit für mich und er würde sich um mich kümmern und es würde alles besser werden und und und. Er kam wieder, machte Schluss. Dann kamen seine Eltern, dann sein Bruder. Ich kam wieder zu kurz. Er hielt mich wieder hin und sagte, dass wenn sein Bruder weg ist, dann wird alles besser und seine Eltern hätten keinen Grund mehr einen Besuch einzufordern. Bis Weihnachten wäre erstmal Ruhe und wir hätten unsere Ruhe vor seiner Mutter. Dann fuhr er zum Geburtstag seines Vaters in die Heimat. Die Tage, die wir miteinander verbringen sind eigentlich schön. Er sagt mir oft, dass wir aber nicht jeden Tag aufeinander hängen müssen (was nicht der Fall ist) und er auch nicht bei mir übernachten will, weil er lieber zu Hause ist. Pfingsten hatten wir einen Urlaub geplant, ich habe mir extra frei genommen. Seine Mutter hat ihn aber dazu gebracht in die Heimat zu fahren… Wieder hab ich meinen Urlaub verschenkt.

Verurteilt mich, aber ich habe die Chats zwischen ihm und seinen Eltern gelesen. Seit sie mitbekommen haben, dass wir wieder zusammen sind, wird mein Freund ständig angeschissen. Vor allem von seiner Mutter. Sie macht ihn ständig runter. Er war letztens auf einer Familienfeier von mir (drei Haushalte) und sie meinte, dass genau wegen solchen dummen und ignoranten Menschen, sie nicht arbeiten darf. Dass sie mehr von ihm erwartet hat. Dass er unverantwortlich und egoistisch ist. Sein Vater sagte ihm, er habe sich verändert und er solle den Holzweg (ich bin der Holzweg) verlassen und wieder er selbst werden. Einmal hat er sich und mich als einen Haushalt beschrieben (ist wohl irgendwie so) und seine Mutter direkt „Ein Haushalt? Nur über meine/ unsere Leiche“. Ich weiß echt nicht was sie für ein Problem mit mir hat. Auch mein Freund weiß es nicht. Zu Silvester war ich wirklich offen, artig, zuvorkommend, höflich, gepflegt, eigentlich perfekt… Ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe, dass sie mich so hasst.

Am letzten Samstag hatten wir ein Date und seine Mutter rief an. Mein Freund hat gekocht und ging nicht ran. Sie nannte ihn direkt respektlos und meinte „sie ist da und du hast keine Zeit“, weil er meinte, dass wir zusammen sind. Sie nennt mich nichtmal beim Namen, sie schießt ständig gegen mich. Als es um seine Wunschliste für den Geburtstag ging, meinte sie „Wähle: Sie oder dein Traumgeschenk“. Er hat sich für mich entschieden, war wohl insgesamt auch spaßig gemeint, aber irgendwo ist bei mir einfach eine Grenze erreicht.
Sie ruft mega oft an und er kann sich dem auch nicht immer entziehen. Sie hat einen massiven Kontrollzwang, die ganze Familie muss ihr einmal im Monat Gewicht, BMI und anderen Körperwerte mitteilen, damit sie sich das notieren kann.

Sie macht meinen Freund für alles verantwortlich, ob es ist, dass sie aktuell nicht arbeiten kann, dass sie ihr Studium abbrechen musste (sie ist dann schwanger geworden und ihrem Mann aus Rumänien nach Deutschland gefolgt), dass sie nichts lernen konnte (sie hatte ja ihren Jungen zu Hause)… einfach für alles. Und er lässt es mit sich machen.

Gestern hat er zu mir gesagt, dass ich eine psychische Machtposition bei ihm eingenommen habe, die ihm nicht gefällt und er möchte Abstand suchen um sich zu fangen. Es läge aber an ihm, nicht an mir. Ich habe absolut nichts gemacht, die letzten Tage waren eigentlich sehr harmonisch mit ihm. Ich kann mir nicht erklären, warum er jetzt so ängstlich mir gegenüber ist. Ich bin einfach unglaublich verletzt durch diese Aussage und mittlerweile einfach so erschöpft von den Angriffen seiner Mutter und dem ganzen Drumherum. Ich möchte nicht Schluss machen, denn dafür bin ich schon zu tief drin. Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Das alles jetzt nochmal aufzulisten hat mich mega fertig gemacht, dass ich nur noch in der Ecke sitzen und heulen will! Und das waren nur die größten Sachen. Einige habe ich weggelassen oder vergessen.

Wie siehts denn bei euch aus? Habt ihr auch schon solche Erfahrungen? Wie geht ihr damit um?




 

Solche Frauen gib es leider genug. Unzufrieden mit sich selbst und ihrem eigenen Leben.
Wahnsinn, dass eine Mutter ein anderes Kind erniedrigt. Aber sie behandelt dich so, wie sie selbst behandelt wurde. Im Grunde eine ganz arme Wurst ist die Frau. Ganz arm und sehr peinlich.
Das wirkliche Problem ist dein Freund, er ist zu schwach um Stellung zu beziehen für sich und sein Leben einzustehen. Seine Eltern haben null Respekt vor ihrem Sohn noch dazu trauen sie ihm nicht zu, dass er sich den Arsch selbst abwischen kann. Er sich manipulieren und hat keine eigene Meinung. 
Leider, aber solche Sachen passieren im Leben damit du sehen kannst, ob dein Partner auch in schweren Zeiten zu dir steht. Wenn es super läuft funktionieren die meisten Beziehungen. 
Hast du ihn mal gefragt, wie es ihm an deiner Stelle gehen würde, wenn deine Eltern sowas mit ihm abziehen würden? 
Was ich an deiner Stelle tun würde, geh mal aus der Opfer Rolle raus. Und konzentriere dich auf dich selbst. Kümmere dich um dich selbst. Gehe deine Arbeit nach, mach Sport, triff Freunde und gehe deinen Hobbys nach. Lese, mach Yoga was auch immer. Stell dich auf den 1.Platz und sei dein bester Freund. Mir kommt vor, dass er und seine peinliche Familie bei dir die obetste Prio haben,das geht so nicht. Wenn du du dich um dich selbst kümmerst wirst du dich niemals von jemanden schlecht behandeln lassen, niemals! Hab keine Angst ihn zu verlieren, wenn du ihm wichtig bist wird er dir folgen. 
In paar Jahreb wirst du über das alles Lachen können und dir denken gott war ich doof aber nur wenn du dich jetzt für dich entscheidest. 
 

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19.05.21 um 23:34

Wow. Also dein Freund hat einen riesigen Fehler gemacht als er es nach dem Stress von ihr beendete, Streit anfing und ihr davon berichtet hat, jetzt weiss sie wie sie torpedieren muss, das du in deiner Rolle als Freundin angreifbar bist und es gibt für sie keinen Grund mehr dich noch irgendwie  ernst zu nehmen. Das war nicht sie, er hat dir vor aller Augen den Dolch damit in den Rücken gerammt sobald es schwierig wurde anstatt für dich einzustehen. Solchen Menschen kommst du nur bei wenn du gemeinsam Grenzen setzt und sich dein Partner ihr gegenüber durchsetzt, solange er das nicht tut sehe ich schwarz für dich.

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19.05.21 um 23:37

Achso, und weil die TE Probleme hat muss man drauf schlagen und sie erniedrigen als Mutter? Die sind beide ü 20, nicht 12.

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20.05.21 um 8:14

Hallo meine Liebe, 

ich habe den ganzen Text jetzt mehrmals durchgelesen (gestern schon) und ich muss sagen, dass mich dieses Verhalten, das dir gegenüber gezeigt wird, wirklich sprachlos macht. 

Teilweise sehe ich darin meine Großmutter väterlicherseits (sie hat meine Mama wirklich bis zur Scheidung durchgängig gehasst und alles schlecht geredet, was meine Mama gesagt / getan hat und das auch wirklich an ihr ausgelassen ... bzw. später auch an uns Enkelkindern) oder auch die Mutter meines Exfreundes (auf die Narben bezogen, ich wurde auch sofort in die Schublade "Psychotante" gesteckt, obwohl die Tochter die gleiche Diagnostik hat) 

Es ist wirklich sehr traurig zu lesen, dass dein Freund nicht einmal wirklich zu dir stehen kann und sich so leicht beeinflussen lässt. Dieses "Wir diskutieren jetzt noch darüber, ob sie als Freundin überhaupt passt" hat mich fast vom Stuhl fallen lassen. Seine Reaktion danach hat mich auch eher stutzig machen lassen. Anscheinend haben sie ihn so bearbeitet und auf "Fehler" (ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll, entschuldige bitte) hingewiesen, die er zuvor niemals gesehen hat. Sich von so etwas beeinflussen zu lassen, gerade als der Partner, stößt mir ziemlich auf und schmerzt sogar mich (da ich eigentlich der Meinung bin, dass man gerade solche "Kleinigkeiten", solange sie niemand anderen belasten, eben auch lieben sollte, aber vielleicht bin ich auch einfach zu altbacken, naiv oder blind) 

Also die ganze Geschichte stößt mir einfach nur auf. Er scheint - in meinen Augen zumindest - auch noch nicht  so ganz zu wissen, was er jetzt eigentlich will. Ist die Meinung der Mutter wichtiger? Die eigene? Oder irgendwas dazwischen? Das kam so ein bisschen im Text für mich hervor und deswegen habe cih das Gefühl, er kann sich nicht so ganz entscheiden, was für ihn jetzt mehr Gewicht hat. 

Ich meine, meine Mama hat auch ihre Schwierigkeiten mit dem jetzigen Freund meiner großen Schwester, die haben wir alle. Trotzdem ist das für uns kein Anlass, ihn so schlecht zu behandeln oder so, es ist immer noch der Freund meiner Schwester und nicht wir führen die Beziehung mit ihm. Die führt ja sie und solange sie mit ihm glücklich ist. Das dient jetzt nur als Beispiel. Du wirst immer etwas finden, was dich am Partner eines Familienmitglieds stört, aber letztendlich sollte der Mutter eben klar sein, dass sie die Beziehung zu dir nicht führt, sondern ihr Sohn. 

Und du hast nun mal eine Vergangenheit. Ich finde, sie sollte dich niemals deswegen schlecht reden. Du kannst stolz auf dich sein, dass du es schaffst, die Ärmel in ihrer Gegenwart wenigestens etwas hochzukrempeln (ich habe das lange nicht geschafft und dann durfte ich mir eben bei solchen Dingen wie Hände waschen, abspülen oder kochen anhören, warum ich lieber meine Ärmel nass mache, als dass ich sie hoch kremple) und ich finde es auch bewundernswert, dass du so dazu stehen kannst! Und das finde ich so schade, dass sie das so nicht sehen kann, sondern nur sieht, dass du nicht makellos in ihren Augen bist und deswegen auch als Partnerin für ihren Sohn nicht geeignet zu sein scheinst. Hallo? Was soll denn das bitte? (So etwas regt mich wieder auf, entschuldige)
Natürlich will man für seine Kinder nur das Beste und das ist jetzt nur eine Mutmaßung, aber ich denke schon, dass du ihrem Sohn eigentlich gut tust. Und du stehst mit beiden Beinen fest im Leben, weißt, wie du dir allein helfen kannst. Was will sie denn mehr? Eine abhängige Freundin? 

Eigentlich würde ich auch sagen: "Sch*** auf ihre Meinung", aber sie scheint ja wirklich großen Einfluss auf ihren Sohn zu haben.

Ich weiß, dass es schwer ist und auch wirklich nicht schön. Aber ich sehe in dieser Beziehung keine Zukunft, wenn er nicht einsehen kann, dass das nur die Meinung seiner kontrollsüchtigen Mutter ist und er sie zu seiner Meinung verformt (zumindest teilweise). Sei dir selbst viel zu schade dafür ... Dieses Warmhalten seinerseits finde ich absolut nicht in Ordnung. Du hast anscheinend für ihn nicht mehr diesen Stellenwert, den du vor der Begegnung mit seiner Familie hattest. Traurigerweise. 

Allgemein finde ich allerdings auch die Bezeichnung "Holzweg" dir gegenüber, absolut nicht in Ordnung. Man sollte den Kindern die Luft und den Raum lassen, ihre eigenen Erfahrungen zu machen und nicht hinein reden (okay, beißt sich jetzt etwas damit, was ich einige Absätze davor geschrieben habe, aber du weißt, was ich meine). 

Ansonsten ... vielleicht noch einmal das Gespräch suchen? Oder seiner Mama einen Brief schreiben, in dem du deine Briefe offen darlegst? (Wobei ich nicht einschätzen kann, wie sie das auffasst) Aber so lange sich nichts ändert ... mhm ... sehe ich das eher kritisch ... um ehrlich zu sein. 

Sei dir selbst zu schade und pass' bitte auf dich auf. 

Lieebe Grüße, ich drücke dir die Daumen! 

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20.05.21 um 9:55
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Vielen Dank, dass du dich durch den Roman gequält hast!

Das Ding ist, er denkt gar nicht mal, dass Mama immer alles besser macht. Teilweise ist er echt selbst von mir genervt. Aber dann, wenn ich ihn unterstütze, fällt er mir wieder in den Rücken.

Aussprechen klingt gut, aber ich habe Angst, dass wenn ich immer auf ihn einrede, was seine Mutter betrifft, ich ihn nur weiter wegtreibe und er dicht macht. Mir tut das unglaublich leid für ihn, weil er selsbt nicht recht weiß was er will und so beeinflusst wird. Eigentlich müsste ich mal seine Mutter ansprechen... Er will es nur immer allen recht machen. Nur leider gewinnt dabei immer seine Mutter.

Jetzt fährt er am Donnerstag in die Heimat und ich hasse es so auseinander zu gehen. Aber er wollte Abstand... Da käme ein Gespräch unpassend.

Gerne, aber nur zur Hälfte.

Wenn du immer wieder auf einreden musst, dann hat bzw. wird er es nicht verstehen.
Du darfst ihm meiner Meinung nicht nerven, es wird wenig bringen es ihm immer wieder auf`s Brot zu schmieren. Er muss es verstehen, er muss verstehen was dein Problem ist.
Sollte er das nicht tun, dann wird sich wohl nix ändern und du musst dir überlegen ob du dir das weiterhin so geben willst.

Für mich klingt das ein bisschen das du es ihm und auch der Mutter zu sehr recht machen willst, dich zurück nimmst und Angst hast das es richtig kracht, wenn du das Problem ansprichst.
Dieses Problem wird sich aber nicht einfach so im vorbeigehen lösen lassen.
Wenn du eine Veränderung musst du zu deinen Änderungswünschen stehen und darfst dich nicht vertrösten lassen.
Diese Frau wird sich nur ändern, wenn dein Partner zu 100% hinter dir steht.
Sag ihm ganz klar, dass du dir unter diesen Bedingungen auf längere Sicht keine Beziehung mit ihm vorstellen kannst.
Viel Erflog dir..

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20.05.21 um 12:37

Hey, danke für deine Antwort. Ist allerdings nicht ganz so, wie du es darstellst. Ich hab ihm keine F+ angeboten, sondern wir sind eine richtige Beziehung eingegangen. Als er sich von mir getrennt hat, war klar, dass nicht er da sprach, sondern seine Mutter, die ihn eingewickelt hatte. Denn seine Argumentation war absolut unlogisch. Die F+ war auch nur ein Vorwand um ihn nicht komplett zu verlieren, sondern abzuwarten, bis er sich entgiftet hatte. Das war auch in seinem Sinne, da er mich ebenfalls nicht verlieren wollte.
Der Begriff Esstörung ist sehr dehnbar, da fängt es schon an, wenn man sich beim Essen unwohl fühlt. Man muss dabei nicht "klassisch magersüchtig" sein. 
Zu behaupten, die Frau mache nichts falsch, lässt vermuten, dass du meinen Post gar nicht richtig gelesen hast, denn sich in das Leben ihres Sohnes derart einzumischen, ist schon falsch. Ihr Sohn ist erwachsen und selbstständig geworden, da sollte man wissen, was behütende Meinungsäußerung und was kontrollierende und übergriffige Aussagen sind. 
Es geht nicht nur darum wie sich mich behandelt, sondern auch darum, dass sie ihren Sohn respektlos und dumm und ignorant nennt und ihn für ihr Versagen verantwortlich macht. Das macht eine gute Mutter nicht.
Außerdem weiß sie nichts über mich und mein Leben, außer, dass sie die Narben gesehen hat, also warum sollte sie urteilen dürfen und entscheiden dürfen, mit dem ihr Sohn ausgeht? Wenn man mich anschaut, sieht man eine anständige junge Frau, mit einem netten Lächeln und einem freundlichen Auftreten. Sie hasst mich einfach, weil ich eine neue Frau an der Seite ihres Sohnes ist und er sich langsam von Zuhause abnabelt und sich eine eigene Meinung bildet, statt sich von ihr kontrollieren zu lassen.
Entschuldige meine ausführliche Antwort, aber ich fand den Kommentar äußerst unsachlich und unpassend.

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20.05.21 um 13:14

IN jedem Thread wo es um das Thema Schwiegermutter geht, kommt derselbe Mist von dir: "Die Frau ist nicht deine Schwiegermutter,  da ihr nicht verheiratet seid." 
Wen interessierts, ob sie eine "richtige" Schwiegermutter ist, oder nicht? Es geht um etwas ganz Anderes, aber das checkst du -wie immer- nicht.

Ich habe meine Schwiegermutter auch immer Schwiegermutter genannt, obwohl ich damals nicht verheiratet war, ätsch....

Du wirst irgendwann sicher eine furchtbare Schwiegermutter die man dem ärgsten Feind nicht wünscht. In jedem deiner Beiträge spürt man deine Verbitterung, richtig schlimm.

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20.05.21 um 13:37
In Antwort auf

IN jedem Thread wo es um das Thema Schwiegermutter geht, kommt derselbe Mist von dir: "Die Frau ist nicht deine Schwiegermutter,  da ihr nicht verheiratet seid." 
Wen interessierts, ob sie eine "richtige" Schwiegermutter ist, oder nicht? Es geht um etwas ganz Anderes, aber das checkst du -wie immer- nicht.

Ich habe meine Schwiegermutter auch immer Schwiegermutter genannt, obwohl ich damals nicht verheiratet war, ätsch....

Du wirst irgendwann sicher eine furchtbare Schwiegermutter die man dem ärgsten Feind nicht wünscht. In jedem deiner Beiträge spürt man deine Verbitterung, richtig schlimm.

Es gibt leider Frauen, die ihren Wert und den Wert ihrer Beziehung daran messen ob sie geheiratet wurden oder nicht. Hat jemand unverheiratets dann ähnliche Bedingungen, Privilegien und wird von der Umwelt positiv wahrgenommen bricht das Kartenhaus ein, denn dann ist man ja nichts "besseres" mehr.

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21.05.21 um 11:05
In Antwort auf

Es gibt leider Frauen, die ihren Wert und den Wert ihrer Beziehung daran messen ob sie geheiratet wurden oder nicht. Hat jemand unverheiratets dann ähnliche Bedingungen, Privilegien und wird von der Umwelt positiv wahrgenommen bricht das Kartenhaus ein, denn dann ist man ja nichts "besseres" mehr.

Ja, anscheinend. Ich dachte, solche Frauen wären längst ausgestorben.

Aber so toll kann -falls sie überhaupt verheiratet ist- ihre Ehe nicht sein, bei dem Frust den sie schiebt.
 

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