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Meine probleme zerstören die beziehung.

28. Juni 2010 um 15:51

anfang märz war ich mit meinem freund in thailand. zu hause war ich dann 4 wochen krank wegen salmonellen. durch die nciht alltägliche situation kam es zur trennung meinerseits. war total sensibel und alles regte mich auf. nach einer woche sind wir wieder zusammengekommen. mein normaler Alltag ging weiter. nun habe ich seit gut 6 wochen probleme mit panikattacken inkl. 2 krankenhausaufenthalte. bin seither krankgeschrieben. in behandlung und kurantrag ist gestellt. da ich mich jeglicher situation mal mehr mal weniger "fürchte" bzw nervös bin schränkt es mich und meinen freund auch sehr ein. ich merke dass durch meine laune diese ungewissheit wie es allgemein weitergeht usw..unsere beziehung wieder mehr schlecht als recht läuft. ich fühle mich von ihm nicht unterstützt, verstanden usw..und raste bei jeder kleinigkeit aus. er meint er würde mir helfen soweit es geht..doch ich fühle mich allein gelassen. ich merke dass er mir irgendwo mit seinem verhalten nicht gut tut, anderseits ist er im moment auch die person die mir halt geben kann. allgemein ist die situation sehr angespannt und von mehr negativen gefühlen geprägt als postiven. mein problem ist einfach dass ich im moment nur negativ denke und fühle weil ich selber nicht weiss wie es bei mir weitergeht.

kennt einer von euch so ne situation bzw weiss jemand rat? ich bin hin und her gerissen. mecker nur über ihn will mich aber auch nicht trennen. möchte wieder mehr liebe und wärme in die beziehung bringen..wobei mich aber meine panikattacken hindern..

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28. Juni 2010 um 19:08

Lächel mal
... ich glaube, du hast schon lange nicht mehr richtig gelächelt, oder?

"ich merke dass er mir irgendwo mit seinem verhalten nicht gut tut" => Wieso tut er dir nicht gut? Und wieso fühlst du dich alleine gelassen?

Einerseits möchtest du Liebe und Wärme in die Beziehung bringen, kannst es aber wegen deinen Panikattacken nicht...

Vielleicht setzt du dich mal hin und schreibst alle lieben Gesten und Versuche deines Freundes dich zu unterstützen seit dem Urlaub in Thailand auf. Und dann überlegst du dir mal deine Reaktion darauf.

Der erste kleine Schritt wäre, dass du lernst "Danke" zu sagen...
vielleicht auch deinen Freund einfach mal lieb anlächelst...
Wie findet dein Freund dich vor, wenn er dich besucht? Angespannt? Genervt? Mürrisch? Schlecht gelaunt?

Als erstes überrascht du ihn mit einem ganz freundlichen Gesichtsausdruck. Und versuchst "danke" zu sagen.

Was das bringen soll? Dein Freund wird gerne! zu dir kommen und vielleicht führt es zu einem Austausch beiderseits.

Klar, du hast Panikattacken, das ist nachvollziehbar - aber versuch dich mal in die Lage deines Freundes zu versetzen. Er möchte dich unterstützen, erntet von dir aber nur einen unzufriedenen Blick.

Versuch ein Auge für die liebevollen kleinen Gesten zu bekommen.... Frag auch mal deinen Freund, wie es ihm geht...und konzentrier dich nicht zu sehr auf dich...

Liebe Grüße und einen schönen Tag,
jill





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28. Juni 2010 um 22:06

Es gibt wohl auch hier ein Forum für
Panikattacken!

nun es ist nicht dein Freund,mit dem du Probleme hast,sondern die hast du mit dir selber,was dir ja auch bekannt ist ,du warst ja schon in einer Klinik.
Ich glaube auch nicht, dass dein Freund das wirklich verstehen kann,bzw. dich da optimal unterstützen kann.

Er gibt dir Halt,sagst du und das finde ich bedenklich,so etwas kann einen Partner,bzw.eine Partnerschaft überfordern,weil sie dadurch zu einer 'Mittel-zum-Zweck-Gemeinschaft' mutiert.
Es entsteht ein relativ großes Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen,was natürlich in deinen Panikattacken,begründet liegt.

Ich meine damit, dass du ganz viele Sachen von deinem Freund erwartest, dir viel von ihm wünschst, was er dir wahrscheinlich nicht in dem Maße geben kann, wie du es brauchst.
Ich denke, dass dir das niemand in dieser Form geben kann. Und vielleicht spürst du das auch und das löst bei dir dann Verzweiflung,Wut,bzw.Frust und bestimmt auch wieder Angst aus.

Ich finde es wichtig für dich,dass du deinen inneren Halt, dein Selbst - b e w u s s t s e i n wieder findest, es entdeckst und zulässt,dass du es spürst und dir selbst Möglichkeiten gibst,es weiter zu entwickeln.

Haltlos zu sein,löst bei jedem Menschen Unsicherheit und Angst aus

Das wirst du wahrscheinlich nicht alleine und auch nicht mit deinem Freund bewerkstelligen können.
Daher wäre mein Rat an dich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und zb eine stationäre Therapie in einer Psychosomatischen Klinik zu machen.

Nimm dir bitte ganz viel Zeit und setz dich nicht unter Druck, dass du 'alles' sofort schaffen musst. Ein Schritt nach dem anderen...

lg Viktoria

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29. Juni 2010 um 18:50

Soo
habe mal drüber nachgedacht und möchte meinen freund ne kleine freude machen. als dankeschön und zeichen dass er mir immer noch was bedeutet obwohl ich so ungerecht bin. wollte was kochen, den tisch schön schmücken wie man es so kennt mit teelichtern ausgschnittenen papierhrezen rosenblättern..herz aus teelicht auf dem boden usw..zudem wollte ich ihm noch einen brief schreiben darin liegt das problem. schreibe ihm oft karten wo ich mich bedanke dass er da ist..und nun fällt mir nicht viel ein..hab ihm eigentlich immer gesagt was ich denke und fühle.doch ganz auf nen brief verzichen möchte ich..mir fehlen aber die worte..

hat jemand nen anderen vorschlag?

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