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Meine Geschichte (Chef in Mitarbeiterin verliebt)

18. Juli 2010 um 22:02

Hallo Forum,

ich habe mich ziemlich heftig, aber leider auch ziemlich hoffnungslos in eine Mitarbeiterin verliebt. Dabei ist vieles schief gelaufen, ich habe vieles falsch gemacht, es gab eine ganze Menge Missverständnisse und wir reden kein Wort mehr miteinander.

Inzwischen geht's mir wieder gut, auch beruflich, aber es tut alle paar Monate immer mal wieder gut, darüber zu reden und auch andere Meinungen zu hören.Mit meinem Freundeskreis (zumindest den Leuten, denen ich es erzählen kann) bin ich durch, darum versuche ich hier nochmal mein Glück.

Ich habe die Geschichte letztes Jahr als Buch verfasst, und bei meinem letzten Tief vor einigen Monaten veröffentlicht. Wer möchte, kann es hier:

http://www.bookrix.de/_title-de-jens-s-zitternde-haende

lesen (kostenlos, keine Registrierung nötig o.ä.)

Euer

Jens
(der natürlich in Wirklichkeit nicht so heißt, alle persönlichen Daten, Ortsnamen etc. ist alles verfälscht)

Mehr lesen

19. Juli 2010 um 17:03

Mensch Jens..
..was machst Du nur für Sachen..

Eines muss man Dir aber wirklich zugute halten: Du hast dir zwar sämtliche Knochen gebrochen, aber Dein Rückgrat hat gehalten und damit Deine Gesamt-Persönlichkeit.

Du bist nicht zum Stalker geworden.

Dein Selbstwertgefühl ist nicht völlig vernichtet worden und du hast sozial gerade noch funktioniert, obwohl Deine Gefühle schon längst in Liebeswahn umgeschlagen sind.

Du hast Dich immer noch ein Stück weit von außen gesehen und gewusst was zu tun war, auch wenn Deine Gefühle Dir etwas anderes, falsches, gesagt haben.

Man hat anhand des Verlaufs richtig sehen können, wie Ivana sich ohne sozialen Schaden distanzieren wolte während Du ihre Ablehnung als Flirt umgedeutet hast, nur weil es keine Hasspredigt war. Das leiseste bisschen Freundlichkeit hast Du fehlprojiziert als falsche Bestätigung - üblich wenn man dem Liebeswahn verfällt.

Echt.. es tut mir so leid für Dich dass es Dich so erwischt hat während Du für sie von Anfang an das totale NoGo warst. Sowas passiert eben. Normalerweise merkt man irgendwann, dass da nichts rüberkommt und man kühlt selber ab. Es tut mir leid, dass die Signalkommunikation bei Euch so dermaßen fehlgeleitet war.

Du solltest am Ende aber wissen: Es gibt noch tausende Ivanas auf der Welt und rein statistisch müsste jede 100. zu Dir ja sagen, Du stellst was dar, Du bist kein Sexmonster - es ist eben wichtig, feine Antennen für Ablehnung zu haben und darauf zu hören und weiterzusuchen statt am Unmöglichen festzuhalten. Es ist eben nicht die einzige Ivana, da laufen noch tausende rum, von denen mindestens 100 Ja zu Dir sagen würden, so wie Du bist. Es kommt eben immer auf den Einzelfall drauf an.

Schwerwiegendste persönliche Ablehnung zu erfahren, zu akzeptieren und zu verarbeiten ohne dass das eigene Selbstwertgefühl für immer zertrümmert ist, gehört zum Mann sein.

Wir Männer sind und bleiben die, die den ersten Schritt machen. Mit Ablehnung umzugehen und einen Riecher für die erfolgversprechenden Opportunities zu haben gehört zu unseren primären Soft Skills. Deshalb haben die meisten Vertriebler auch einen guten Schlag bei Frauen. Du kommst aus dem Wirtschaftsleben, Du weißt sicherlich wovon ich rede.

Es ist und bleibt eben das Dilemma, dass das, was für einen selber das höchste Glück oder die größte Pein ist, für den anderen bestenfalls gleichgültig und schlechtestenfalls lästig bis beklemmend ist. Und dann gibt sich sich so eine angehimmelte Person für unverbindlichen Sex jemand ganz anderem hin und man selber hockt auf seinen tiefen Gefühlen und versteht die Welt nicht mehr.

That's Life.

Du bist auf dem besten Weg darüber wegzukommen und merk Dir - das war nicht die Einzige, es gibt noch tausende von der Sorte und von denen wiederum mindestens 100, die Dich vom Fleck weg nehmen würden. Tu nicht so als wäre sie die einzig wertvolle Person auf der Welt die Du verloren hast. Das war inkompatibel von Anfang an.

Viele Grüße

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19. Juli 2010 um 17:05
In Antwort auf cyrano_12691203

Mensch Jens..
..was machst Du nur für Sachen..

Eines muss man Dir aber wirklich zugute halten: Du hast dir zwar sämtliche Knochen gebrochen, aber Dein Rückgrat hat gehalten und damit Deine Gesamt-Persönlichkeit.

Du bist nicht zum Stalker geworden.

Dein Selbstwertgefühl ist nicht völlig vernichtet worden und du hast sozial gerade noch funktioniert, obwohl Deine Gefühle schon längst in Liebeswahn umgeschlagen sind.

Du hast Dich immer noch ein Stück weit von außen gesehen und gewusst was zu tun war, auch wenn Deine Gefühle Dir etwas anderes, falsches, gesagt haben.

Man hat anhand des Verlaufs richtig sehen können, wie Ivana sich ohne sozialen Schaden distanzieren wolte während Du ihre Ablehnung als Flirt umgedeutet hast, nur weil es keine Hasspredigt war. Das leiseste bisschen Freundlichkeit hast Du fehlprojiziert als falsche Bestätigung - üblich wenn man dem Liebeswahn verfällt.

Echt.. es tut mir so leid für Dich dass es Dich so erwischt hat während Du für sie von Anfang an das totale NoGo warst. Sowas passiert eben. Normalerweise merkt man irgendwann, dass da nichts rüberkommt und man kühlt selber ab. Es tut mir leid, dass die Signalkommunikation bei Euch so dermaßen fehlgeleitet war.

Du solltest am Ende aber wissen: Es gibt noch tausende Ivanas auf der Welt und rein statistisch müsste jede 100. zu Dir ja sagen, Du stellst was dar, Du bist kein Sexmonster - es ist eben wichtig, feine Antennen für Ablehnung zu haben und darauf zu hören und weiterzusuchen statt am Unmöglichen festzuhalten. Es ist eben nicht die einzige Ivana, da laufen noch tausende rum, von denen mindestens 100 Ja zu Dir sagen würden, so wie Du bist. Es kommt eben immer auf den Einzelfall drauf an.

Schwerwiegendste persönliche Ablehnung zu erfahren, zu akzeptieren und zu verarbeiten ohne dass das eigene Selbstwertgefühl für immer zertrümmert ist, gehört zum Mann sein.

Wir Männer sind und bleiben die, die den ersten Schritt machen. Mit Ablehnung umzugehen und einen Riecher für die erfolgversprechenden Opportunities zu haben gehört zu unseren primären Soft Skills. Deshalb haben die meisten Vertriebler auch einen guten Schlag bei Frauen. Du kommst aus dem Wirtschaftsleben, Du weißt sicherlich wovon ich rede.

Es ist und bleibt eben das Dilemma, dass das, was für einen selber das höchste Glück oder die größte Pein ist, für den anderen bestenfalls gleichgültig und schlechtestenfalls lästig bis beklemmend ist. Und dann gibt sich sich so eine angehimmelte Person für unverbindlichen Sex jemand ganz anderem hin und man selber hockt auf seinen tiefen Gefühlen und versteht die Welt nicht mehr.

That's Life.

Du bist auf dem besten Weg darüber wegzukommen und merk Dir - das war nicht die Einzige, es gibt noch tausende von der Sorte und von denen wiederum mindestens 100, die Dich vom Fleck weg nehmen würden. Tu nicht so als wäre sie die einzig wertvolle Person auf der Welt die Du verloren hast. Das war inkompatibel von Anfang an.

Viele Grüße

Und wenn es geht..
..änder Deinen Nick in Jens!

Nix Ivana. Weg damit!

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21. Juli 2010 um 22:33
In Antwort auf cyrano_12691203

Mensch Jens..
..was machst Du nur für Sachen..

Eines muss man Dir aber wirklich zugute halten: Du hast dir zwar sämtliche Knochen gebrochen, aber Dein Rückgrat hat gehalten und damit Deine Gesamt-Persönlichkeit.

Du bist nicht zum Stalker geworden.

Dein Selbstwertgefühl ist nicht völlig vernichtet worden und du hast sozial gerade noch funktioniert, obwohl Deine Gefühle schon längst in Liebeswahn umgeschlagen sind.

Du hast Dich immer noch ein Stück weit von außen gesehen und gewusst was zu tun war, auch wenn Deine Gefühle Dir etwas anderes, falsches, gesagt haben.

Man hat anhand des Verlaufs richtig sehen können, wie Ivana sich ohne sozialen Schaden distanzieren wolte während Du ihre Ablehnung als Flirt umgedeutet hast, nur weil es keine Hasspredigt war. Das leiseste bisschen Freundlichkeit hast Du fehlprojiziert als falsche Bestätigung - üblich wenn man dem Liebeswahn verfällt.

Echt.. es tut mir so leid für Dich dass es Dich so erwischt hat während Du für sie von Anfang an das totale NoGo warst. Sowas passiert eben. Normalerweise merkt man irgendwann, dass da nichts rüberkommt und man kühlt selber ab. Es tut mir leid, dass die Signalkommunikation bei Euch so dermaßen fehlgeleitet war.

Du solltest am Ende aber wissen: Es gibt noch tausende Ivanas auf der Welt und rein statistisch müsste jede 100. zu Dir ja sagen, Du stellst was dar, Du bist kein Sexmonster - es ist eben wichtig, feine Antennen für Ablehnung zu haben und darauf zu hören und weiterzusuchen statt am Unmöglichen festzuhalten. Es ist eben nicht die einzige Ivana, da laufen noch tausende rum, von denen mindestens 100 Ja zu Dir sagen würden, so wie Du bist. Es kommt eben immer auf den Einzelfall drauf an.

Schwerwiegendste persönliche Ablehnung zu erfahren, zu akzeptieren und zu verarbeiten ohne dass das eigene Selbstwertgefühl für immer zertrümmert ist, gehört zum Mann sein.

Wir Männer sind und bleiben die, die den ersten Schritt machen. Mit Ablehnung umzugehen und einen Riecher für die erfolgversprechenden Opportunities zu haben gehört zu unseren primären Soft Skills. Deshalb haben die meisten Vertriebler auch einen guten Schlag bei Frauen. Du kommst aus dem Wirtschaftsleben, Du weißt sicherlich wovon ich rede.

Es ist und bleibt eben das Dilemma, dass das, was für einen selber das höchste Glück oder die größte Pein ist, für den anderen bestenfalls gleichgültig und schlechtestenfalls lästig bis beklemmend ist. Und dann gibt sich sich so eine angehimmelte Person für unverbindlichen Sex jemand ganz anderem hin und man selber hockt auf seinen tiefen Gefühlen und versteht die Welt nicht mehr.

That's Life.

Du bist auf dem besten Weg darüber wegzukommen und merk Dir - das war nicht die Einzige, es gibt noch tausende von der Sorte und von denen wiederum mindestens 100, die Dich vom Fleck weg nehmen würden. Tu nicht so als wäre sie die einzig wertvolle Person auf der Welt die Du verloren hast. Das war inkompatibel von Anfang an.

Viele Grüße

Ja Mensch...
Ja Mensch, was mach ich für Sachen

Erstmal danke für Deine Antwort. Bei der Sache mit dem Stalker war ich mir zwischendurch nicht immer so ganz sicher.

Ja ich weiß, es gibt noch tausende Ivanas. Aber irgendwie will ich immer noch nur die eine. Nicht mehr so versessen wie damals, aber ich brauche nur ihren Namen irgendwo zu hören, und ich muss beim Gedanken an sie lächeln. Und mit dem Namen hören tue ich leider noch viel zu oft, weil ich in der gleichen Stadt und beruflich in der gleichen Branche geblieben bin.

Aber ich glaube tatsächlich, dass mein Selbstwertgefühl sich wieder erholt hat. Wenn ich heute die Geschichte erzählte oder wie hier poste, dann inzwischen ohne Groll und Wut über mich, über sie, über das alles, sondern eher mit einem Schmunzeln. Halt so, wie man sich fühlt, wenn man sich sämtliche Knochen gebrochen hat, das wieder verheilt ist, und der Unfallhergang einfach so unfassbar seltsam war, dass man es erzählen will

Viele Grüße

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30. Juli 2010 um 12:33

Einfach komisch....
....finde ich die Reaktion dieser Frau (habe eben Dein Buch gelesen)! So wie ich das beurteilen kann, hast Du eigentlich nichts falsch gemacht. Du hast ja lange Zeit mit Dir gerungen, hin und her überlegt und nicht einfach mal leichtfertig gehandelt.
Ihre Reaktion /Mails finde ich seltsam...erst dachte ich, das ist die Distanz, weil Du ihr Chef bist, aber nachdem sie so gar nicht auf Dich eingeht, aber auch nicht erklärt warum wieso weshalb? Oder hat sie Dir mal einen Grund genannt, warum sie nicht einmal mit Dir essen gehen würde?

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30. Juli 2010 um 23:44
In Antwort auf daina_12526175

Einfach komisch....
....finde ich die Reaktion dieser Frau (habe eben Dein Buch gelesen)! So wie ich das beurteilen kann, hast Du eigentlich nichts falsch gemacht. Du hast ja lange Zeit mit Dir gerungen, hin und her überlegt und nicht einfach mal leichtfertig gehandelt.
Ihre Reaktion /Mails finde ich seltsam...erst dachte ich, das ist die Distanz, weil Du ihr Chef bist, aber nachdem sie so gar nicht auf Dich eingeht, aber auch nicht erklärt warum wieso weshalb? Oder hat sie Dir mal einen Grund genannt, warum sie nicht einmal mit Dir essen gehen würde?

Genau
ja, genau, das verstehe ich auch nicht.

Distanz, weil ich ihr Chef war. Weil sie im Büro nicht als Frau gesehen werden will und ich ein Tabu überschritten habe. Vielleicht war sie zu jung, um damit umzugehen. Vielleicht aber auch irgend eine Enttäuschung in der Vergangenheit, immerhin hat sie meine Gefühle für unehrlich gehalten, weil ich im Büro versucht habe ganz normal zu sein. Ich habe keine Ahnung.

Einerseits keinerlei Interesse, mit mir auch nur zu reden. Andererseits schien ihr meine Meinung trotzdem etwas zu bedeuten. Solche Sachen wie die "Bist Du sauer, dass ich Dich nicht mitgenommen habe"-Mail. Unsere Aussprache per Chat, sogar ein "wir könnten uns mal auf einer Party treffen und reden"-Entgegenkommen (da wiederum hat sie mich dann aber wieder ignoriert).

Ich verstehe es bis heute nicht. Ich verstehe auch nicht, warum sie mir, selbst als ich am tiefsten Punkt darum gebettelt habe, nicht mal gesagt hat, was sie von mir denkt.

Manchmal glaube ich, wenn Sie mir einfach nur etwas gesagt hätte - von "ich find Dich scheisse" bis zu "Du bist bestimmt ein netter Kerl, aber mein Chef...", irgendwas - dann wäre das ganze anders verlaufen.

Und dann wieder denke ich, dass ich das als Chef nicht hätte tun dürfen. Fehlverhalten gegenüber einer Mitarbeiterin. Einen Haufen Chaos durch meinen Weggang (das ganze Abteilungs-Klima ist danach irgendwie zusammengebrochen). Und alles nur, weil ich nicht mit dem Kopf gedacht habe Von daher schön zu lesen, dass mein Verhalten zumindest nicht so schlimm war.

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31. Juli 2010 um 7:46
In Antwort auf warren_11853223

Genau
ja, genau, das verstehe ich auch nicht.

Distanz, weil ich ihr Chef war. Weil sie im Büro nicht als Frau gesehen werden will und ich ein Tabu überschritten habe. Vielleicht war sie zu jung, um damit umzugehen. Vielleicht aber auch irgend eine Enttäuschung in der Vergangenheit, immerhin hat sie meine Gefühle für unehrlich gehalten, weil ich im Büro versucht habe ganz normal zu sein. Ich habe keine Ahnung.

Einerseits keinerlei Interesse, mit mir auch nur zu reden. Andererseits schien ihr meine Meinung trotzdem etwas zu bedeuten. Solche Sachen wie die "Bist Du sauer, dass ich Dich nicht mitgenommen habe"-Mail. Unsere Aussprache per Chat, sogar ein "wir könnten uns mal auf einer Party treffen und reden"-Entgegenkommen (da wiederum hat sie mich dann aber wieder ignoriert).

Ich verstehe es bis heute nicht. Ich verstehe auch nicht, warum sie mir, selbst als ich am tiefsten Punkt darum gebettelt habe, nicht mal gesagt hat, was sie von mir denkt.

Manchmal glaube ich, wenn Sie mir einfach nur etwas gesagt hätte - von "ich find Dich scheisse" bis zu "Du bist bestimmt ein netter Kerl, aber mein Chef...", irgendwas - dann wäre das ganze anders verlaufen.

Und dann wieder denke ich, dass ich das als Chef nicht hätte tun dürfen. Fehlverhalten gegenüber einer Mitarbeiterin. Einen Haufen Chaos durch meinen Weggang (das ganze Abteilungs-Klima ist danach irgendwie zusammengebrochen). Und alles nur, weil ich nicht mit dem Kopf gedacht habe Von daher schön zu lesen, dass mein Verhalten zumindest nicht so schlimm war.

Sie wollte
professionell sein, Unhöflichkeit kann man sich da nicht leisten.

Meine Freundin kennt so etwas auch, sie muss höflich mitflirten, um nicht zu viele Nachteile zu bekommen.
Woher sollte man als Frau gleich wissen was der Chef will? Eine Frau die sich bei der kleinsten gemeinsamen Dienstreise gleich ÄNGSTIGT wird wohl kaum eine gute Arbeit leisten können.

Die Meinung sagen ist unklug, solange der Chef noch da arbeitet und ist er weg, hat er evtl. trotzdem noch Freunde da die ihr gefährlich werden können.

Du hast immerhin den Mut bewiesen über alles mit ihr zu reden und das verdient viel Respekt
Die meisten anderen Männer wollen tatsächlich bloß ihr Ego austesten, das ist unhöflich der Frau gegenüber, die mit Respekt behandelt werden will.

Grüße

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7. August 2010 um 16:30
In Antwort auf letters

Sie wollte
professionell sein, Unhöflichkeit kann man sich da nicht leisten.

Meine Freundin kennt so etwas auch, sie muss höflich mitflirten, um nicht zu viele Nachteile zu bekommen.
Woher sollte man als Frau gleich wissen was der Chef will? Eine Frau die sich bei der kleinsten gemeinsamen Dienstreise gleich ÄNGSTIGT wird wohl kaum eine gute Arbeit leisten können.

Die Meinung sagen ist unklug, solange der Chef noch da arbeitet und ist er weg, hat er evtl. trotzdem noch Freunde da die ihr gefährlich werden können.

Du hast immerhin den Mut bewiesen über alles mit ihr zu reden und das verdient viel Respekt
Die meisten anderen Männer wollen tatsächlich bloß ihr Ego austesten, das ist unhöflich der Frau gegenüber, die mit Respekt behandelt werden will.

Grüße

Passt auch nicht als Erklärung
sowas in der Art habe ich mir natürlich auch oft gedacht.

Das hat das eine oder andere Mal sicherlich auch gestimmt. Aber es gibt genügend Situationen, wo das als Erklärung auch nicht sein kann. Ich glaube, dass ihr schon klar war, dass ihr im Job nichts passieren wird, selbst wenn sie mir ihre Meinung gesagt hätte.

Auch danach bei verschiedenen (wenn auch erfolglosen) Versuchen, wieder normal miteinander umzugehen, hätte sie auf mein "wenn Du nichts mehr mit mir zu tun haben willst, akzeptiere ich das. Aber falls doch, würde ich mich über eine Aussprache per Chat freuen" ja auch anders reagieren können. Zu dem Zeitpunkt war bereits klar, dass ich ihr im Job nicht mehr schaden könnte - alle wichtigen Personen hatten unter großem Gejubel meine Arbeitsbereiche unter sich aufgeteilt, über meinen sehr unerwarteten Weggang gab es noch entsprechenden finanziellen Streit ...

Ihr Verhalten bleibt einfach seltsam für mich.

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26. August 2010 um 14:03
In Antwort auf warren_11853223

Passt auch nicht als Erklärung
sowas in der Art habe ich mir natürlich auch oft gedacht.

Das hat das eine oder andere Mal sicherlich auch gestimmt. Aber es gibt genügend Situationen, wo das als Erklärung auch nicht sein kann. Ich glaube, dass ihr schon klar war, dass ihr im Job nichts passieren wird, selbst wenn sie mir ihre Meinung gesagt hätte.

Auch danach bei verschiedenen (wenn auch erfolglosen) Versuchen, wieder normal miteinander umzugehen, hätte sie auf mein "wenn Du nichts mehr mit mir zu tun haben willst, akzeptiere ich das. Aber falls doch, würde ich mich über eine Aussprache per Chat freuen" ja auch anders reagieren können. Zu dem Zeitpunkt war bereits klar, dass ich ihr im Job nicht mehr schaden könnte - alle wichtigen Personen hatten unter großem Gejubel meine Arbeitsbereiche unter sich aufgeteilt, über meinen sehr unerwarteten Weggang gab es noch entsprechenden finanziellen Streit ...

Ihr Verhalten bleibt einfach seltsam für mich.

Unfair
Ich finde es trotz allem auch unfair von ihr, Dir nicht einmal einen Grund zu nennen. Oder ihr Verhalten wenigstens kurz zu erläutern (per Chat ist das ja kein Problem). Stattdessen hat sie Dich die ganze Zeit im unklaren gelassen und das ist das Schlimmste was man jemandem antun kann. Vor allem wenn der andere sich so offenbartwie Du es getan hast!

Habe eine ganze Weile über ihr Verhalten nachgegrübelt, aber mir fällt weder aus Frau- noch aus Chef-Kolleginnen Sicht keine adäquate Begründung für ihr Verhalten ein.

Naja, ich hoffe Dir gehts es nun wieder besser und Du bist über die Sache einigermassen hinweg bzw. konntest es mit Hilfe Deines Buches gut verarbeiten!!

Liebe Grüße
Mel

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7. September 2010 um 23:11

Hallo Jens
ich habe dein buch gerade gelesen. mit hochspannung.
und ich finde es unglaublich stark von dir, alles zu papier zu bringen. jeder mensch war schon mal in so einer situation und wünscht sich nichts mehr, als das das alles zu verdrängen. du arbeitest es auf, hochachtung.

die schlimmste lehre, die man aus deiner geschichte ziehen kann ist aber die, das es in der liebe immer das gleiche ist: ich liebe dich nicht, wenn du mich liebst! das paradox der liebe. je mehr du gibst, desto weniger bekommst du.du wirst immer unterlegener, reagierst auf jeden gesichtsausdruck, versuchst, gerade noch geschriebenes, hinter dem du voll und ganz gestanden hast, im nächsten moment umzuformulieren, aus angst, der andere könnte es in den falschen hals bekommen.

ungerechter weise merkt der andere deine unsicherheit und das macht nicht nur unattraktiv, sondern versetzt ihn in die überlegene rolle, die er gar nicht haben will. wer will jemanden, der sich nur nach einem richtet? es ist ungerecht, aber so ist es nun mal.

für das nächste mal heisst es: wer meine liebe nicht will und das beim geringsten anzeichen- der hat eben pech gehabt. für besonders halte ich den menschen sowieso nur, weil er sie eben nicht will- eine egosache. furchtbar, aber wahr!

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10. September 2010 um 10:10
In Antwort auf daina_12526175

Unfair
Ich finde es trotz allem auch unfair von ihr, Dir nicht einmal einen Grund zu nennen. Oder ihr Verhalten wenigstens kurz zu erläutern (per Chat ist das ja kein Problem). Stattdessen hat sie Dich die ganze Zeit im unklaren gelassen und das ist das Schlimmste was man jemandem antun kann. Vor allem wenn der andere sich so offenbartwie Du es getan hast!

Habe eine ganze Weile über ihr Verhalten nachgegrübelt, aber mir fällt weder aus Frau- noch aus Chef-Kolleginnen Sicht keine adäquate Begründung für ihr Verhalten ein.

Naja, ich hoffe Dir gehts es nun wieder besser und Du bist über die Sache einigermassen hinweg bzw. konntest es mit Hilfe Deines Buches gut verarbeiten!!

Liebe Grüße
Mel

Ja, unfair.
Hallo Mel,

ich gebe Dir recht, ich finde das auch nicht besonders fair, wie sie sich verhalten hat.

Andererseits, sie hat mit mir geredet. Sie wolle im Büro nicht als Frau gesehen werden, ich aber war ihr Chef. Und sie hat nicht verstanden, wie ich im Büro so ganz normal zu ihr war (musste ich sein. Bei dem kleinsten Versuch,einfach mal zu lächeln, hat sie mich direkt mit einem Gesichtsausdruck abgestraft, dass mir übel wurde) und ihr dann nach Feierabend solche Mails schicken kann.

Irgendwie verstehen kann ich es. Irgendwie aber auch nicht...

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10. September 2010 um 10:27
In Antwort auf klava_12081996

Hallo Jens
ich habe dein buch gerade gelesen. mit hochspannung.
und ich finde es unglaublich stark von dir, alles zu papier zu bringen. jeder mensch war schon mal in so einer situation und wünscht sich nichts mehr, als das das alles zu verdrängen. du arbeitest es auf, hochachtung.

die schlimmste lehre, die man aus deiner geschichte ziehen kann ist aber die, das es in der liebe immer das gleiche ist: ich liebe dich nicht, wenn du mich liebst! das paradox der liebe. je mehr du gibst, desto weniger bekommst du.du wirst immer unterlegener, reagierst auf jeden gesichtsausdruck, versuchst, gerade noch geschriebenes, hinter dem du voll und ganz gestanden hast, im nächsten moment umzuformulieren, aus angst, der andere könnte es in den falschen hals bekommen.

ungerechter weise merkt der andere deine unsicherheit und das macht nicht nur unattraktiv, sondern versetzt ihn in die überlegene rolle, die er gar nicht haben will. wer will jemanden, der sich nur nach einem richtet? es ist ungerecht, aber so ist es nun mal.

für das nächste mal heisst es: wer meine liebe nicht will und das beim geringsten anzeichen- der hat eben pech gehabt. für besonders halte ich den menschen sowieso nur, weil er sie eben nicht will- eine egosache. furchtbar, aber wahr!

Hallo zurück
danke. Inzwischen glaube ich aber, verdrängen wäre besser gewesen.

Mein Weggang ist jetzt über ein Jahr her. Unsere letzte "Begegnung" über ein halbes Jahr. Und ich denke immer noch alle paar Stunden an sie, würde mir nichts mehr wünschen, als nochmal mit ihr unbefangen reden zu können oder vielleicht nochmal mit ihr arbeiten zu können.

Der einzige Trost ist, dass sie mir auf diese Weise einen Karriere-Neuanfang mit großem Erfolg verschafft hat, den ich sonst weder gewagt noch gewollt hätte. Glück im Spiel, ...

Naja, was will man machen.

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13. September 2010 um 20:58
In Antwort auf warren_11853223

Genau
ja, genau, das verstehe ich auch nicht.

Distanz, weil ich ihr Chef war. Weil sie im Büro nicht als Frau gesehen werden will und ich ein Tabu überschritten habe. Vielleicht war sie zu jung, um damit umzugehen. Vielleicht aber auch irgend eine Enttäuschung in der Vergangenheit, immerhin hat sie meine Gefühle für unehrlich gehalten, weil ich im Büro versucht habe ganz normal zu sein. Ich habe keine Ahnung.

Einerseits keinerlei Interesse, mit mir auch nur zu reden. Andererseits schien ihr meine Meinung trotzdem etwas zu bedeuten. Solche Sachen wie die "Bist Du sauer, dass ich Dich nicht mitgenommen habe"-Mail. Unsere Aussprache per Chat, sogar ein "wir könnten uns mal auf einer Party treffen und reden"-Entgegenkommen (da wiederum hat sie mich dann aber wieder ignoriert).

Ich verstehe es bis heute nicht. Ich verstehe auch nicht, warum sie mir, selbst als ich am tiefsten Punkt darum gebettelt habe, nicht mal gesagt hat, was sie von mir denkt.

Manchmal glaube ich, wenn Sie mir einfach nur etwas gesagt hätte - von "ich find Dich scheisse" bis zu "Du bist bestimmt ein netter Kerl, aber mein Chef...", irgendwas - dann wäre das ganze anders verlaufen.

Und dann wieder denke ich, dass ich das als Chef nicht hätte tun dürfen. Fehlverhalten gegenüber einer Mitarbeiterin. Einen Haufen Chaos durch meinen Weggang (das ganze Abteilungs-Klima ist danach irgendwie zusammengebrochen). Und alles nur, weil ich nicht mit dem Kopf gedacht habe Von daher schön zu lesen, dass mein Verhalten zumindest nicht so schlimm war.

Nein, eben nicht!
Hallo Jens,

auch ich habe Dein Buch förmlich verschlungen. Sehr packend und bewegend geschrieben, meinen Respekt! Auch dafür, daß Du diese für Dich sehr schmerzhafte Erfahrung und diese vielen privaten und intimen Dinge in dieser schonungslosen Offenheit der Öffentlichkeit aufgearbeitet hast, gebührt Dir meine Hochachtung! Das hätte ich nicht fertiggebracht, ganz ehrlich!

Melleg1978 schreibt, Du hättest nichts falsch gemacht. Ich bin anderer Meinung. Ivana und Du, ihr scheint beide recht sensible Menschen zu sein. Seid froh darüber! Grundsätzlich ist es zwar natürlich, daß, wenn Du solch intensive Gefühle für eine Frau hast, sie das auch erfahren sollte. Daß Du dich ihr mitgeteilt hast, war sicher richtig, nur das "wie" nicht. Daß man der Angebeteten einfach seine Liebe gesteht und sie einem direkt in die Arme fällt, funktioniert vielleicht im Film ... oder bestenfalls wenn zwei gleichzeitig die gleichen Gefühle füreinander haben. Aber wie sang schon Adel Tawil: "Einer von zweien liebt immer etwas mehr." Oder auch viel mehr. Oder auch gar nicht. Trotzdem kann aus beiden noch ein Liebespaar werden. Aber so wie Du es versucht hast, konnte es nicht funktionieren. Das ist meine Meinung, ich hatte aber auch schon Gelegenheit, intensiv mit einer Frau über genau diese Problematik zu diskutieren und was ich hier schreibe, ist auch das, worauf ich mich mit ihr einigen konnte.

Ich möchte nicht oberlehrerhaft wirken, ich habe die Fehler, die Du meiner Meinung nach gemacht hast, auch alle schon selbst gemacht. Und zwar mehrfach. Ich bin aber auch fast eine Generation älter als Du und hatte auch mehr Zeit dazu.

Deine anonyme Mail an sie war für mich bereits der Anfang vom Ende. Was Du ihr geschrieben hast, sagt man nie nie und niemals nicht per E-Mail. Außerdem sagt man es ebenso nie und niemals zu so einem frühen Zeitpunkt. Du konntest nicht davon ausgehen, daß Deine Gedanken und Gefühle (zu dieser Zeit) bei ihr willkommen sind, Du konntest noch nicht mal davon ausgehen, daß sie irgendwie auf eine Botschaft in so einer Größenordnung vorbereitet war. Nach meiner Erfahrung ist mit der schlimmste Feind des Mannes, wenn er sich in eine Frau verliebt hat, seine eigene Ungeduld. Du hast einer möglichen gegenseitigen Liebe keine Zeit und keinen Raum gegeben, sich zu entwickeln, stattdessen hast Du Deinem Drang nachgegeben, ihr Dein Herz auszuschütten, hast Dein innerstes nach außen gekehrt und damit Deine Last auf ihrem Rücken abgeladen. Damit hast Du sie verärgert und auch überfordert. Liebe ist etwas schönes, etwas sehr leichtes, aber Du hast ihr Deine Liebe ausschließlich in Form von Problemen offenbart und eine furchtbare Schwere in euer Miteinander gebracht. Damit hast Du sie in letzter Konsequenz verjagt.

Der gescheiteste Satz, den _sie_ in Eurem Mail-Dialog gesagt hat, war für mich: "Wenn du mich kennenlernen willst, dann wüsste ich keinen Grund, warum du das nicht einfach tust.". Sie hatte völlig recht. Laß diesen Satz mal ganz intensiv auf Dich wirken! Das, genau _das_ wäre die Lösung gewesen!

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16. September 2010 um 12:27

TV-Anfrage
Lieber Jens,

ich bin Fernsehredakteurin direkt beim Sender RTL und arbeite für das Magazin EXTRA mit Birgit Schrowange.
Wir möchten eine Reportage über Liebe am Arbeitsplatz machen und sind auf der Suche nach Personen, die mit ihrer Geschichte ins Fernsehen gehen möchten. Der Beitrag soll bis zu 10 Minuten lang werden und einen seriösen, ehrlichen, interessanten und emotionalen Einblick in das Leben und den Alltag von Personen geben, die sich auf der Arbeit verliebt haben. Da Sie Ihre Geschichte bereits zu Papier gebracht haben, wolle ich fragen, ob Sie Interesse hätten, sich auch im Fernsehen mitzuteilen. Alles weitere würde ich gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen besprechen.
Ich freue mich auf Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen,

Lisa Colonia
EXTRA Redaktion

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16. September 2010 um 21:44
In Antwort auf conner_12913223

Nein, eben nicht!
Hallo Jens,

auch ich habe Dein Buch förmlich verschlungen. Sehr packend und bewegend geschrieben, meinen Respekt! Auch dafür, daß Du diese für Dich sehr schmerzhafte Erfahrung und diese vielen privaten und intimen Dinge in dieser schonungslosen Offenheit der Öffentlichkeit aufgearbeitet hast, gebührt Dir meine Hochachtung! Das hätte ich nicht fertiggebracht, ganz ehrlich!

Melleg1978 schreibt, Du hättest nichts falsch gemacht. Ich bin anderer Meinung. Ivana und Du, ihr scheint beide recht sensible Menschen zu sein. Seid froh darüber! Grundsätzlich ist es zwar natürlich, daß, wenn Du solch intensive Gefühle für eine Frau hast, sie das auch erfahren sollte. Daß Du dich ihr mitgeteilt hast, war sicher richtig, nur das "wie" nicht. Daß man der Angebeteten einfach seine Liebe gesteht und sie einem direkt in die Arme fällt, funktioniert vielleicht im Film ... oder bestenfalls wenn zwei gleichzeitig die gleichen Gefühle füreinander haben. Aber wie sang schon Adel Tawil: "Einer von zweien liebt immer etwas mehr." Oder auch viel mehr. Oder auch gar nicht. Trotzdem kann aus beiden noch ein Liebespaar werden. Aber so wie Du es versucht hast, konnte es nicht funktionieren. Das ist meine Meinung, ich hatte aber auch schon Gelegenheit, intensiv mit einer Frau über genau diese Problematik zu diskutieren und was ich hier schreibe, ist auch das, worauf ich mich mit ihr einigen konnte.

Ich möchte nicht oberlehrerhaft wirken, ich habe die Fehler, die Du meiner Meinung nach gemacht hast, auch alle schon selbst gemacht. Und zwar mehrfach. Ich bin aber auch fast eine Generation älter als Du und hatte auch mehr Zeit dazu.

Deine anonyme Mail an sie war für mich bereits der Anfang vom Ende. Was Du ihr geschrieben hast, sagt man nie nie und niemals nicht per E-Mail. Außerdem sagt man es ebenso nie und niemals zu so einem frühen Zeitpunkt. Du konntest nicht davon ausgehen, daß Deine Gedanken und Gefühle (zu dieser Zeit) bei ihr willkommen sind, Du konntest noch nicht mal davon ausgehen, daß sie irgendwie auf eine Botschaft in so einer Größenordnung vorbereitet war. Nach meiner Erfahrung ist mit der schlimmste Feind des Mannes, wenn er sich in eine Frau verliebt hat, seine eigene Ungeduld. Du hast einer möglichen gegenseitigen Liebe keine Zeit und keinen Raum gegeben, sich zu entwickeln, stattdessen hast Du Deinem Drang nachgegeben, ihr Dein Herz auszuschütten, hast Dein innerstes nach außen gekehrt und damit Deine Last auf ihrem Rücken abgeladen. Damit hast Du sie verärgert und auch überfordert. Liebe ist etwas schönes, etwas sehr leichtes, aber Du hast ihr Deine Liebe ausschließlich in Form von Problemen offenbart und eine furchtbare Schwere in euer Miteinander gebracht. Damit hast Du sie in letzter Konsequenz verjagt.

Der gescheiteste Satz, den _sie_ in Eurem Mail-Dialog gesagt hat, war für mich: "Wenn du mich kennenlernen willst, dann wüsste ich keinen Grund, warum du das nicht einfach tust.". Sie hatte völlig recht. Laß diesen Satz mal ganz intensiv auf Dich wirken! Das, genau _das_ wäre die Lösung gewesen!

Re: Nein, eben nicht
Hallo Rainyday,

auch Dir vielen Dank für Deinen Beitrag.

Ja, hinterher ist man immer schlauer, diese Erfahrung habe ich auch gemacht.

Was den Satz anging: Naja, der war nicht für mich bestimmt. Und er hätte bei mir auch nicht zugetroffen, denn als ihr Chef - tabu, Vaterfigur, nichts über das man überhaupt nur nachdenkt - wäre das nicht möglich gewesen (nicht, ohne "erkannt" zu werden, und irgendwie dachte ich ja, wenn schon erkannt werden, dann sich wenigstens als ich-meine-es-ernst outen).

Naja, wie auch immer, ich kann es leider nicht ändern...

Liebe Grüße

Jens

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16. September 2010 um 21:47
In Antwort auf zoie_12457359

TV-Anfrage
Lieber Jens,

ich bin Fernsehredakteurin direkt beim Sender RTL und arbeite für das Magazin EXTRA mit Birgit Schrowange.
Wir möchten eine Reportage über Liebe am Arbeitsplatz machen und sind auf der Suche nach Personen, die mit ihrer Geschichte ins Fernsehen gehen möchten. Der Beitrag soll bis zu 10 Minuten lang werden und einen seriösen, ehrlichen, interessanten und emotionalen Einblick in das Leben und den Alltag von Personen geben, die sich auf der Arbeit verliebt haben. Da Sie Ihre Geschichte bereits zu Papier gebracht haben, wolle ich fragen, ob Sie Interesse hätten, sich auch im Fernsehen mitzuteilen. Alles weitere würde ich gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen besprechen.
Ich freue mich auf Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen,

Lisa Colonia
EXTRA Redaktion

TV-Anfrage
Hallo Lisa,

vielen Dank für die Anfrage, die mich etwas überrascht.

Ich melde mich mal per "Persönlicher Nachricht".

Viele Grüße

Jens

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