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Meine Freundin zieht für ein Studium weg

3. Dezember 2018 um 10:46

Salut, für mich ist das hier das aller erste mal, dass ich irgendein Forum nutze aber ich komme einfach nicht weiter. auch meine Freunde können mir nicht wirklich helfen aber jetzt möchte ich euch erstmal die Situation darstellen.
seid ein paar Monaten ist bei meiner Freundin Thema dass sie zum studieren weg möchte. erst ging es um Hamburg, was von mir satte 8h fahrt entfernt ist. ich habe versucht mich mit der Situation anzufreunden aber etwas in mir hat es einfach nicht zugelassen. vielleicht weil es sich wie meine eigene Beerdigung anfühlt und sie darin zu unterstützen ein bisschen so ist, als würde ich für Sie mit mir Schluss machen.
sie hat mir gesagt dass sie sich wünschen würde dass ich sie unterstütze. ich will nicht prahlen aber ich habe sie die letzten Jahre tatkräftig unterstützt egal bei was. sie hatte über eineinhalb Jahre eine heftige Depression die tagtäglich ihre Opfer verlangte. ich war immer für Sie da und habe alles in meiner machtstehende für unsere Beziehung getan, obwohl auch ich interessante Angebote aus anderen Städten, Ländern und auch Frauen bekommen habe. in unserer Beziehung ist wirklich viel passiert und wor haben die schlimmsten Sachen überstanden dachte oder hoffte ich vielmehr.
sie hat sich in Hamburg beworben, allerdings kam ihre Bewerbung aus irgendeinem Grund nicht rechtzeitig an und sie wurde daraufhin abgelehnt. ich sagte ihr auch vielleicht soll es so sein. die Tage danach hatte sie sich "entschieden" doch bei mir zu bleiben und diese Tage waren mehr als wunderschön. es herrschte eine lang vermisste Harmonie und es wär war plötzlich alles wieder einfach. ich sagte ihr dass es daran läge dass sie sich entschieden habe und dass es mir so lange diese Entscheidung im Raum stand schwer gefallen ist wirklich zu 100% präsent zu sein, da ich anders nur den bevorstehenden Abschied vor mir sehen konnte. es hat sich wirklich genau so für mich angefühlt!
hinzu kommt, dass sie "hier" gerade total viele Aufträge bekommt und ihre Karriere als Künstlerin anfängt wirklich Früchte zu tragen. auch da habe ich ihr gesagt dass ich es blöd finde so ein Geschenk einfach weg zu werfen und hinter sich zu lassen aber sie will sich nicht zugestehen dass sie auch das hinter sich lassen würde, ebenso wie unsere gemeinsamen Freunde und nicht ganz zuletzt auch mich.
dann wirft sie mir vor ich habe kein Vertrauen in die Beziehung und dreht völlig durch. das stimmt absolut nicht, ich habe nie an etwas anderes mehr geglaubt aber ich sehe bei ihr auch die Flucht von mir und denke es ist eben ihre Entscheidung sich von mir weg zu bewegen. zudem kommt dass in der Vergangenheit schon mehrfach mit einer ähnlichen Situation konfrontiert wurde und es immer gleich geendet hat. alleine.
zwar versuche ich mich nicht durch jene Erfahrungen blenden zu lassen aber ganz abstellen vermag ich es auch nicht.
nachdem das mit Hamburg nicht geklappt hat ist sie gestern zu ihren Eltern gegangen und hat ihnen erzählt dass sie hier bleiben möchte, woraufhin ihre Mutter ihr wohl eingeredet hat, dass ich sie mir unterdrücke und manipuliere. sie kam zurück wie eine leere Hülle und ich konnte nicht mehr zu ihr durchdringen. sie hat gesagt sie hat sich wieder neu entschieden (auch dieses hin und her ging schon einige Male so aber nie so tief wie das letzte mal) und möchte jetzt nach Rotterdam oder glasgow zum studieren was natürlich nochmal eine andere Hausnummer ist. wir wohnen seid zwei Jahren zusammen und haben uns letztes Jahr erst eine neue Wohung geholt und dieses Jahr eine kleine Katze. ich kann beides alleine nicht tragen und müsste sowohl meine kleine geliebte Katze weg geben weil uhr kein Leben in einer winzigen ein Zimmer Wohnung zumuten möchte und die Wohnung sowieso.
da mich abgesehen von meiner Freundin und Katze nur meine zwei besten Freunde hier halten Frage ich mich auch was das für mich zukünftig bedeutet. ich habe ein Job Angebot in Lissabon und aktuell ist dieses das attraktiveste in Angesicht der bestehenden situation.
aber es ist absolut nicht das was ich wirklich "will" weil mein Herz zu sehr an ihr hängt. wir sind verlobt und die ganze Beziehung ist nicht zu vergleichen mit allen bisherigen. alles ist auf einem anderen Level. allerdings bin ich zwei Jahre älter als sie und habe gewisse Erfahrungen einfach hinter mir, die sie nie erlebt hat und ich glaube auch dass es das ist was sie möchte.
ich würde sie gerne unterstützen aber etwas in mir lässt es schlichtweg nicht zu. es bricht mir das Herz, denn jedes mal wenn ich sie sehe, sehe ich den bevorstehenden Abschied und selbst wenn es noch Monate dauert bekomme ich dieses Bild nicht los. es macht mir denken und Handeln unmöglich. ich bin absolut am Ende meiner Ideen, will ihr gar nicht mehr dagegen reden und habe inzwischen mindestens genau so viel Angst davor wenn sie bleibt, weil sie mir dann immer die Schuld geben würde an ihrer "verpassten Chance" und auch das möchte ich absolut nicht. es fühlt sich einfach nach etwas endgültigem an und ich Rede auch darüber immer offen und ehrlich mit ihr, was scheinbar auch verkehrt ist.. ich könnte ihr sagen was sie hören möchte aber das wäre schlichtweg gelogen aus meiner Sicht. ich habe keine Ahnung wie ich die Monate bis zum Abschied überstehe wenn ich nur noch den Abschied vor Augen habe.
auf unsere Beziehung wirkt sich das auch beschissen aus, da ich keine große Lust mehr habe unsere Wohnung großartig zu renovieren oder noch viel mehr Arbeit rein zu stecken, in dem wissen dass ich sie ja ohnehin bald aufgeben muss. zudem merke ich wie ich mich emotional von ihr durch die ganze Situation entferne, nicht weil ich sie nicht liebe, sondern einfach als "Schutzreaktion" meiner Seele, die das ganze schon einmal mitgemacht hat.
so..ich glaube ich habe alles oberflächlich relevante hier zusammengefasst, natürlich könnte ich noch weiter die Details ausführen aber es geht ja um das große und ganze. keine Ahnung was genau ich mir hier erhoffe. vielleicht ein paar gute Worte oder Ratschläge. Danke für's Lesen..

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4. Dezember 2018 um 10:01

nein so einfach ist es nicht. ich habe zwar versucht den Sachverhalt weitestgehend auszuführen aber es gibt einfach eine Menge Dinge die mit rein spielen. die Entscheidung ging ja immer wieder hin und her. wir sind knapp vier Jahre zusammen und haben auch schon wirklich einiges gemeinsam durchgestanden. wir haben uns zu dem Thema mehr als oft unterhalten und kamen je nachdem auch auf den dem selben Schluss aber jetzt hat sich alles in kurzer Zeit wieder ungeschlagen und verändert, dass ich selbst nicht mehr weiß woran ich bin. sie wirft mir ständig vor ich lege kein Vertrauen in die Beziehung und solche Sachen   ...

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4. Dezember 2018 um 10:16

so einfach ist das auch nicht. wir sind vor zwei Jahren zusammen gezogen, da hatte sie schon studiert nur eben dort wo wir aktuell Leben. sie sagt  (und das stimmt auch) dass sie hier nicht das lernen kann was sie wirklich weiter bringt. für mich ist Rotterdam und/oder glasgow aus mehrerlei Gründen keine Option. allerdings hegen wir  beide den Wunsch auszuwandern. bei mir muss ich vorher nur ein paar  Dinge erledigen, weshalb ich noch nicht weg kann. 

ich will und werde nicht von ihr verlangen weiter Miete zu Zahlen, dafür bin ich einfach nicht der Typ Mensch. 
zwar überlege ich schon was nun für mich der nächste bestmögliche Schritt ist aber alleine der Gedanke von ihren Eltern etwas wie unterhält zu verlangen schreckt mich ab.

wir sind beide Mitte zwanzig und auch wenn das nicht unbedingt alt erscheint haben wir beide schon jetzt mehr erleben dürfen als es die meisten Menschen in einem Leben werden.

ich weiß dass diese Beziehung das Potential hat zu bestehen und auch lange, wenn nicht sogar ein Leben lang zu währen doch fühlt es sich an, als würde sie das ausnahmslos einzige von mir verlangen, dem ich nicht stattgeben kann oder darf.

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9. Januar um 10:12

Hallo ihr da draußen,

ich weiß ,dass diese Diskussion schon vor eine Weile gelaufen ist und ich bin auch nicht hier um sonderlich viele Antworten zu geben. Ich benutze das Forum nur um meine Verzweiflung, Trauerigkeit und Frust runter zuschreiben.

Ich stecke in einer ähnlichen Situation.

Meine Freundinn und ich haben uns vor gut einem  dreiviertel Jahr in meinem Freiwilligendienst in den USA kennengelernt. Wir hatte zwei traumhaft schöne Monate zusammen als sie zurück nach Deutschland zurückflog um ihr Referendariat anzufangen.
Obwohl wir uns nur für eine kurze Zeit kannte haben wir es geschafft Kontakt zu halten. In der heutigen Zeit funktioniert das über Whatsapp gut. Wir haben uns Tag für Tag geschreiben und die 3 Monate ohne sich zusehen, überstanden. Ich meine nicht nur  die Entfernung war schlimm sondern auch die Zeitumstellung.

Nach meinem abgeschlossen Dienst bin ich zurück in meine Heimat Freiburg geflogen. Dort habe ich die Zeit mit meinen Eltern genoßen ohne sie eine Sekunde zu vergessen. Ich habe es nicht lange ausgehalten und bin dauraufhin zu ihr nach Dresden geflogen. Freiburg und Dresden trennt c.a 600 km. Wir haben uns wiedergesehen und alles war wie zu Anfang.

Da ich mit 20 Jahren noch nicht viel für meine Weiterbidlung getan habe, will ich eine Ausbildung machen oder studieren.Für mich gibt es zwei Berufe die ich mir vorstellen kann.
Gleichzeitig bin ich zu meiner Freundinn gezogen, weil ich noch in meiner Bewerbungsphase bin und bis dahin eine Weile vergeht.

Nach zwei Monaten habe ich gemerkt wie viel sie mir Bedeutet und ich jeden Tag wenn ich mit ihr bin ein guter Tag ist. Leider habe ich mich aber nur für Studienplätze und Ausbildungsplätze weit weg von ihr beworben und es verpasst sich in der Nähe zu bewerben, da der Bildungsweg vom Bundesland abhänig ist und wechseln in den seltensten Fälle klappt.
Bedeutet wenn ich da Anfange ,muss ich auch in der Umgebung bleiben. Sprich für einen jungen Mann wie mich sich für ein unbekanntes Bundesland festzulegen und dann gleich für immer ,war mir damals nicht geheuer. Jetzt bereue ich es, nicht eingegangen zu sein.

Jetzt sind 5 Monate um und ich sitze vor meinem Laptop, weil ich verzweifle.Ich mache mir selber Vorwürfe. Ich habe die Chance in ein einhalb Monaten meine Ausbildung in meiner Heimat 600 km weg von meiner Freundinn anzufangen. Ich kann es probieren und schauen ob es mir liegt. Das Bedeutet aber auch weg von ihr zu ziehen. Für uns beide waren die letzten Wochen nicht einfach. Wir haben uns beide eine Mauer aufgezogen, weil wir Angst haben verletzt zu werden. Viel Wut und Tränen ausgebrochen.

Ich stehe vor der Entscheidung als junger Mann meine erste richtige Beziehung auf das Spiel zu setzen oder meinen beruflichen Anfang hinzuschmeißen.
Ein anderer Möglichkeit ist der zweite Lebensweg den ich mir vorstellen kann, wo ich noch ein halbes Jahr warten muss , damit setze ich meine Ausbildung auf das Spiel , und mit viel Glück mein Studium in der Nähe zu ihr anfangen.

"Das Leben ist nicht immer einfach.Aber es wäre auch lächerlich wenn alles so einfach nach Plan läuft. Deshalb sollten einer nie die Hoffnung, denn was morgen geschieht kann keiner Vorhersagen. Jeder Moment sollte genoßen werden und etwas besonderes sein." sagt mein Opa immer.

Danke für eure Aufmerksamkeit

Ich wünsche euch alles gute für die Zukunft

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9. Januar um 11:11
In Antwort auf MartiMacfly

Hallo ihr da draußen,

ich weiß ,dass diese Diskussion schon vor eine Weile gelaufen ist und ich bin auch nicht hier um sonderlich viele Antworten zu geben. Ich benutze das Forum nur um meine Verzweiflung, Trauerigkeit und Frust runter zuschreiben.

Ich stecke in einer ähnlichen Situation.

Meine Freundinn und ich haben uns vor gut einem  dreiviertel Jahr in meinem Freiwilligendienst in den USA kennengelernt. Wir hatte zwei traumhaft schöne Monate zusammen als sie zurück nach Deutschland zurückflog um ihr Referendariat anzufangen.
Obwohl wir uns nur für eine kurze Zeit kannte haben wir es geschafft Kontakt zu halten. In der heutigen Zeit funktioniert das über Whatsapp gut. Wir haben uns Tag für Tag geschreiben und die 3 Monate ohne sich zusehen, überstanden. Ich meine nicht nur  die Entfernung war schlimm sondern auch die Zeitumstellung.

Nach meinem abgeschlossen Dienst bin ich zurück in meine Heimat Freiburg geflogen. Dort habe ich die Zeit mit meinen Eltern genoßen ohne sie eine Sekunde zu vergessen. Ich habe es nicht lange ausgehalten und bin dauraufhin zu ihr nach Dresden geflogen. Freiburg und Dresden trennt c.a 600 km. Wir haben uns wiedergesehen und alles war wie zu Anfang.

Da ich mit 20 Jahren noch nicht viel für meine Weiterbidlung getan habe, will ich eine Ausbildung machen oder studieren.Für mich gibt es zwei Berufe die ich mir vorstellen kann.
Gleichzeitig bin ich zu meiner Freundinn gezogen, weil ich noch in meiner Bewerbungsphase bin und bis dahin eine Weile vergeht.

Nach zwei Monaten habe ich gemerkt wie viel sie mir Bedeutet und ich jeden Tag wenn ich mit ihr bin ein guter Tag ist. Leider habe ich mich aber nur für Studienplätze und Ausbildungsplätze weit weg von ihr beworben und es verpasst sich in der Nähe zu bewerben, da der Bildungsweg vom Bundesland abhänig ist und wechseln in den seltensten Fälle klappt.
Bedeutet wenn ich da Anfange ,muss ich auch in der Umgebung bleiben. Sprich für einen jungen Mann wie mich sich für ein unbekanntes Bundesland festzulegen und dann gleich für immer ,war mir damals nicht geheuer. Jetzt bereue ich es, nicht eingegangen zu sein.

Jetzt sind 5 Monate um und ich sitze vor meinem Laptop, weil ich verzweifle.Ich mache mir selber Vorwürfe. Ich habe die Chance in ein einhalb Monaten meine Ausbildung in meiner Heimat 600 km weg von meiner Freundinn anzufangen. Ich kann es probieren und schauen ob es mir liegt. Das Bedeutet aber auch weg von ihr zu ziehen. Für uns beide waren die letzten Wochen nicht einfach. Wir haben uns beide eine Mauer aufgezogen, weil wir Angst haben verletzt zu werden. Viel Wut und Tränen ausgebrochen.

Ich stehe vor der Entscheidung als junger Mann meine erste richtige Beziehung auf das Spiel zu setzen oder meinen beruflichen Anfang hinzuschmeißen.
Ein anderer Möglichkeit ist der zweite Lebensweg den ich mir vorstellen kann, wo ich noch ein halbes Jahr warten muss , damit setze ich meine Ausbildung auf das Spiel , und mit viel Glück mein Studium in der Nähe zu ihr anfangen.

"Das Leben ist nicht immer einfach.Aber es wäre auch lächerlich wenn alles so einfach nach Plan läuft. Deshalb sollten einer nie die Hoffnung, denn was morgen geschieht kann keiner Vorhersagen. Jeder Moment sollte genoßen werden und etwas besonderes sein." sagt mein Opa immer.

Danke für eure Aufmerksamkeit

Ich wünsche euch alles gute für die Zukunft

Du hast Probleme damit dir vorzustellen in einem fremden Bundesland eine Ausbildung anzufangen, hast aber zuvor einen Freiwilligendienst in den USA gemacht? Finde ich skurril ... Du hattest doch nun lange genug Zeit dir zu überlegen, ob du bei ihr sein willst. Da verstehe ich nicht, warum du dich nicht längst auf Ausbildungen in Ihrer Nähe beworben hast?! Und bis man was bekommt kann man immer noch jobben gehen, bzw das eine oder andere Praktikum in der Branche in die du willst machen... Wo ist da das Problem? Verstehe ich nicht... 

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9. Januar um 17:46
In Antwort auf user14244

Salut, für mich ist das hier das aller erste mal, dass ich irgendein Forum nutze aber ich komme einfach nicht weiter. auch meine Freunde können mir nicht wirklich helfen aber jetzt möchte ich euch erstmal die Situation darstellen.
seid ein paar Monaten ist bei meiner Freundin Thema dass sie zum studieren weg möchte. erst ging es um Hamburg, was von mir satte 8h fahrt entfernt ist. ich habe versucht mich mit der Situation anzufreunden aber etwas in mir hat es einfach nicht zugelassen. vielleicht weil es sich wie meine eigene Beerdigung anfühlt und sie darin zu unterstützen ein bisschen  so ist, als würde ich für Sie mit mir Schluss machen.
sie hat mir gesagt dass sie sich wünschen würde dass ich sie unterstütze. ich will nicht prahlen aber ich habe sie die letzten Jahre tatkräftig unterstützt egal bei was. sie hatte über eineinhalb Jahre eine heftige Depression die tagtäglich ihre Opfer verlangte. ich war immer für Sie da und habe alles in meiner machtstehende für unsere Beziehung getan, obwohl auch ich interessante Angebote aus anderen Städten, Ländern und auch Frauen bekommen habe. in unserer Beziehung ist wirklich viel passiert und wor haben die schlimmsten Sachen überstanden dachte oder hoffte ich vielmehr. 
sie hat sich in Hamburg beworben, allerdings kam ihre Bewerbung aus irgendeinem Grund nicht rechtzeitig an und sie wurde daraufhin abgelehnt. ich sagte ihr auch vielleicht soll es so sein. die Tage danach hatte sie sich "entschieden" doch bei mir zu bleiben und diese Tage waren mehr als wunderschön. es herrschte eine lang vermisste Harmonie und es wär war plötzlich alles wieder einfach. ich sagte ihr dass es daran läge dass sie sich entschieden habe und dass es mir so lange diese Entscheidung im Raum stand schwer gefallen ist wirklich zu 100% präsent zu sein, da ich anders nur den bevorstehenden Abschied vor mir sehen konnte. es hat sich wirklich genau so für mich angefühlt! 
hinzu kommt, dass sie "hier" gerade total viele Aufträge bekommt und ihre Karriere als Künstlerin anfängt wirklich Früchte zu tragen. auch da habe ich ihr gesagt dass ich es blöd finde so ein Geschenk einfach weg zu werfen  und hinter sich zu lassen aber sie will sich nicht zugestehen dass sie auch das hinter sich lassen würde, ebenso wie unsere gemeinsamen Freunde und nicht ganz zuletzt auch mich. 
dann wirft sie mir vor ich habe kein Vertrauen in die Beziehung und dreht völlig durch. das stimmt absolut nicht, ich habe nie an etwas anderes mehr geglaubt aber ich sehe bei ihr auch die Flucht von mir und denke es ist eben ihre Entscheidung sich von mir weg zu bewegen. zudem kommt dass in der Vergangenheit schon mehrfach mit einer ähnlichen Situation konfrontiert wurde und es immer gleich geendet hat. alleine. 
zwar versuche ich mich nicht durch jene Erfahrungen blenden zu lassen aber ganz abstellen vermag ich es auch nicht. 
nachdem das mit Hamburg nicht geklappt hat ist sie gestern zu ihren Eltern gegangen und hat ihnen erzählt dass sie hier bleiben möchte, woraufhin ihre Mutter ihr wohl eingeredet hat, dass ich sie mir unterdrücke und manipuliere. sie kam zurück wie eine leere Hülle und ich konnte nicht mehr zu ihr durchdringen. sie hat gesagt sie hat sich wieder neu entschieden (auch dieses hin und her ging schon einige Male so aber nie so tief wie das letzte mal) und möchte jetzt nach Rotterdam oder glasgow zum studieren was natürlich nochmal eine andere Hausnummer ist. wir wohnen seid zwei Jahren zusammen und haben uns letztes Jahr erst eine neue Wohung geholt und dieses Jahr eine kleine Katze. ich kann beides alleine nicht tragen und müsste sowohl meine kleine geliebte Katze weg geben weil uhr kein Leben in einer winzigen ein Zimmer Wohnung zumuten möchte und die Wohnung sowieso. 
da mich abgesehen von meiner Freundin und Katze nur meine zwei besten Freunde hier halten Frage ich mich auch was das für mich zukünftig bedeutet. ich habe ein Job Angebot in Lissabon und aktuell ist dieses das attraktiveste in Angesicht der bestehenden situation. 
aber es ist absolut nicht das was ich wirklich "will" weil mein Herz zu sehr an ihr hängt. wir sind verlobt und die ganze Beziehung ist nicht zu vergleichen mit allen bisherigen. alles ist auf einem anderen Level. allerdings bin ich zwei Jahre älter als sie und habe gewisse Erfahrungen einfach hinter mir, die sie nie erlebt hat und ich glaube auch dass es das ist was sie möchte. 
ich würde sie gerne unterstützen aber etwas in mir lässt es schlichtweg nicht zu. es bricht mir das Herz, denn jedes mal wenn ich sie  sehe, sehe ich den bevorstehenden Abschied und selbst wenn es noch Monate dauert bekomme ich dieses Bild nicht los. es macht mir denken und Handeln unmöglich. ich bin absolut am Ende meiner Ideen,  will ihr gar nicht mehr dagegen reden und habe inzwischen mindestens genau so viel Angst davor wenn sie bleibt, weil sie mir dann immer die Schuld geben würde an ihrer "verpassten Chance" und auch das möchte ich absolut nicht. es fühlt sich einfach nach etwas endgültigem an und ich Rede auch darüber immer offen und ehrlich mit ihr, was scheinbar auch verkehrt ist.. ich könnte ihr sagen was sie hören möchte aber das wäre schlichtweg gelogen aus meiner Sicht. ich habe keine Ahnung wie ich die Monate bis zum Abschied überstehe wenn ich nur noch den Abschied vor Augen habe.
auf unsere Beziehung wirkt sich das auch beschissen aus, da ich keine große Lust mehr habe unsere Wohnung großartig zu renovieren oder noch viel mehr Arbeit rein zu stecken, in dem wissen dass ich sie ja ohnehin bald aufgeben muss. zudem merke ich wie ich mich emotional von ihr durch die ganze Situation entferne, nicht weil ich sie nicht liebe, sondern einfach als "Schutzreaktion" meiner Seele, die das ganze schon einmal mitgemacht hat. 
so..ich glaube ich habe alles oberflächlich relevante hier zusammengefasst, natürlich könnte ich noch weiter die Details ausführen aber es geht ja um das große und ganze. keine Ahnung was genau ich mir hier erhoffe. vielleicht ein paar gute Worte oder Ratschläge. Danke für's Lesen..

Hey, ich werde jetzt auch mal meine Meinung dazu äußern. Ich kenne eure Beziehung leider nicht gut genug, aber ich kann von meinen eigenen Erfahrungen berichten. 
Ich denke nicht mal unbedingt, dass sie unbedingt von dir wegkommen möchte. Ich bin auch viel gereist und habe trotz Beziehung viel Zeit im Ausland (Kanada) an der Uni verbracht. Das mit dem Kontakt halten war einfacher als gedacht. Natürlich war es umständlicher, aber wir haben oft geskyped und uns von unserem Alltag erzählt. Ich bin nicht weg, weil ich weg von meinem Freund wollte, sondern weil ich raus in die "weite Welt" reisen wollte, solange ich noch jung bin. 
Wir sind nie davon ausgegangen, dass Distanz ein Grund zur Trennung ist, deshalb war das auch letztendlich kein Problem. 
Vielleicht erhofft sie sich auch, nach so einer schweren Zeit, an einem anderen Ort neu zu starten und glücklicher zu werden. Das muss dann nicht unbedingt was mit dir persönlich zu tun haben. 
Was ich sagen möchte ist, dass nur weil sie unbedingt weg will von dem jetzigen Ort, es nicht heißen muss, dass sie das wegen dir tut. Natürlich ist Distanz nicht schön, aber meine Eltern waren z.B. auch 5 Jahre lang getrennt (Distanz), weil meine Mutter in Rom studiert hat und bei den beiden hat es auch wunderbar geklappt. Für meine Mutter war es sehr wichtig im Ausland zu studieren, weil sie Opernsängerin ist (also auch in gewisser Weise Künstlerin) und sie ist gewiss nicht wegen meinem Vater gegangen. 
Gebt euch immerhin eine Chance und wenn es dann irgendwann nicht klappt, dann ist es leider so. Aber vorher solltet ihr es gemeinsam versuchen und vielleicht ist alles letztendlich halb so schlimm wie gedacht 

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9. Januar um 17:48

Man muss dazu sagen, dass es als Künstlerin noch mal eine andere Rolle spielt in großen Städten oder im Ausland zu studieren  
Bei Studiengängen wie BWL, Medizin usw ist das egal, aber im künstlerischen Bereich nicht

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