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Meine Freundin bereitet mir Kopfschmerzen

7. Februar 2008 um 11:30

Hallo,
wir sind seid knapp 6 Monaten zusammen, kennengelernt haben wir uns über Internet und wohnen nur ein paar Kilometer auseinander.
Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, nach einer kurzen Schnupperphase von einigen Wochen haben wir dann die Beziehung besiegelt.
Sexuell wars anfänglich ein wenig holprig, sie traute sich kaum, mich anzufassen, was mir nicht unbedingt Selbstvertrauen gab, da ich dachte, es läge vielleicht an mir. Dem war nicht so, wie sie sagte, also übten wir und dann klappte es auch. So nach und nach kamen kleine Eifersüchteleien ihrerseits ins Spiel, sie dachte, ich hätte nebenbei noch was und könnte fremdgehen oder sowas. Sie laß meine Mails und schaute in mein Handy. Ich habe also alles versucht, um das zu entkräften und ihr sogar erlaubt, in mein handy zu schauen. Ich habe ja nichts zu verbergen.
Nach drei Monaten beschwerte sie sich per sms bei mir, ihr würden einige Kleinigkeiten fehlen, mangelnde Zärtlichkeit, fehlende Zuwendung und einmal die Woche Sex sei ihr auch zu wenig. Ich fand das nun nicht unbedingt so, dass ich ihr zu wenig Zuwendung zuteil kommen ließ, aber gut, ich legte mich also noch mehr ins Zeug. In Punkto Sex mag es innerhalb einiger Wochen so gewesen sein, dass wir nun nicht andauernd Sex hatten, aber wir waren uns eigentlich beide einig, dass wir nun nicht dauernd Sex haben müssten. Also legte ich mich auch da mehr ins zeug, auch um ihr zu zeigen, wie sehr ich sie begehre.
Quasi postwendend änderte sich der Zustand, je mehr ich wollte, desto weniger wollte sie. Sie hatte keine Lust, irgendwann wurde sie sogar nicht mehr feucht. Eine Erklärung hatte sie dafür nicht, es läge aber definitiv nicht an mir. Sie meine, es könne ja an der Pille liegen.
Wir können über das Thema kaum noch reden, ohne das es im Streit endet. Ich versuche es auch soweit wie möglich auszuklammern, von ihren eigenen Worten, einmal die Woche sei ihr zu wenig, will sie auch nichts mehr wissen. Ich lasse ihr viel Zärtlichkeit und auch Begehren zukommen, was sie mir dann so auslegt, das es nur gespielt sei und ich quasi ja nur auf meine Kosten kommen will.
Zu letzt sagte sie, mit ihrem Ex hätte sie auch nur einmal im Monat Sex gehabt, warum solle das jetzt mit mir anders sein.
Super, was will sie denn nun? Darf sie Dinge einfordern, auch zurecht, und ich muss mich gefälligst zurückhalten? Sie nimmt sich das Recht zur Eifersucht, mir gesteht sie das nicht zu?
Da sind noch einige Kleinigkeiten, die mich an ihrer Aufrichtigkeit zweifeln lassen, Worte und Taten passen immer öfter nicht zusammen.
Ich will sie keinesfalls verlieren, weiß aber derzeit nicht, wie ich mich nun verhalten soll. Auf meine Bedürfnisse bestehen oder geduld haben? Zumindest aktuell habe ich mir mal eine zweiwöchige Sexpause verordnet, damit sich nicht denkt, sie müsse jetzt unbedingt ran.
Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen...

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7. Februar 2008 um 12:19

Ihre Worte haben wenig mit den Ursachen zu tun
das hört sich sehr danach an, dass sie unzufrieden ist, vielleicht selbst nicht so genau weiß, warum und das an Dir ausläßt.
Wenn Du immer versuchst es ihr recht zu machen, bist Du weiterhin ein dankbares Opfer für sie.

Ich denke nicht, dass es um die Themen, die sie auf den Tisch bringt, überhaupt geht. Das sind einfach Ventile, mit denen sie ihre Unzufriedenheit auf Dich auslagert und Dir die Probleme verschafft, die in ihr allein liegen.

Sie muß daran arbeiten, nicht Du. Von daher wäre es vermutlich ganz gut, wenn Du nicht mehr so bereitwillig alles akzeptieren würdest, sondern Deine Bedürfnisse genauso dagegenstellst und ihr Deine Grenzen klar zeigst. Vielleicht wendet sie sich dann, wenn Du nicht mehr so leicht als Ventil zu mißbrauchen bist, tatsächlich ihren inneren Ursachen zu. Ob sie sich deswegen ihrer inneren Unzufriedenheit stellen wird, ist aber keineswegs sicher. Nur ist das vermutlich Deine einzige Chance, darauf hinzuwirken.

So wie es jetzt läuft geht es nicht.

jaja

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7. Februar 2008 um 12:46
In Antwort auf jaja2331

Ihre Worte haben wenig mit den Ursachen zu tun
das hört sich sehr danach an, dass sie unzufrieden ist, vielleicht selbst nicht so genau weiß, warum und das an Dir ausläßt.
Wenn Du immer versuchst es ihr recht zu machen, bist Du weiterhin ein dankbares Opfer für sie.

Ich denke nicht, dass es um die Themen, die sie auf den Tisch bringt, überhaupt geht. Das sind einfach Ventile, mit denen sie ihre Unzufriedenheit auf Dich auslagert und Dir die Probleme verschafft, die in ihr allein liegen.

Sie muß daran arbeiten, nicht Du. Von daher wäre es vermutlich ganz gut, wenn Du nicht mehr so bereitwillig alles akzeptieren würdest, sondern Deine Bedürfnisse genauso dagegenstellst und ihr Deine Grenzen klar zeigst. Vielleicht wendet sie sich dann, wenn Du nicht mehr so leicht als Ventil zu mißbrauchen bist, tatsächlich ihren inneren Ursachen zu. Ob sie sich deswegen ihrer inneren Unzufriedenheit stellen wird, ist aber keineswegs sicher. Nur ist das vermutlich Deine einzige Chance, darauf hinzuwirken.

So wie es jetzt läuft geht es nicht.

jaja

Stimmt...
ja, dauerhaft geht das so sicher nicht weiter. Ich will aber auch nicht unnötig die Fronten verhärten, vielleicht ist es tatsächlich nur eine "Laune", ich sage ja auch immer, da gehören immer zwei zu. Andererseits habe ich mich ihren Bedürfnissen gestellt, war im Prinzip ja auch richtig so. Ich beanspruche genauso Zuwendung und Zärtlichkeit, schließlich bin ich ja in sie verliebt. Aber für mich ist der Sex halt ebenso wichtig, ich denke nicht, das ich zu viel verlange, wenn ich zwei-drei mal die Woche das Verlangen habe. Ich finde es halt nur seltsam, dass sie anfangs genauso geredet hat und jetzt so tut, als sei das alles überhaupt nicht wichtig und ich habe mich mehr oder weniger damit abzufinden, wenn sie nicht möchte.

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