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Meine Frau verlässt mich wegen Depressionen

11. November 2008 um 6:38

Hallo,
Ich habe meine Frau am 2.8.2008 ins Krankenhaus geschafft, sie hatte wieder mal starke Magenschmerzen. Sowas hat Sie schon immer seit dem wir uns kennen! Sie lag dann eine Woche auf der normalen Station, wo ich und unsere beiden kleinen Kinder sie täglich besuchen mussten am besten 2 mal am Tag und anrufen, musste dann jedes mal mein T-Shirt da lassen damit sie was von mir hat! Nach dieser Zeit wurde sie dann auf die psychosomatische Klinik verlegt! Da fand man raus das Sie unter Depressionen leidet. Nach einer Zeit in der Klinik bemerkte ich schon das Sie sich verändert, wollte uns immer weniger sehen, die Kinder die Sie über alles liebt wollte Sie auch nicht mehr sehen! Und zu guter letzt mich auch nicht mehr! Nach 10 wöchigen Aufenthalt wechselte Sie dann in die Tagesklinik! Das war der schlimmste Augenblick für mich! Nach dem ich mich 10 Wochen allein um unsere Kinder und unsere Wohnung kümmerte, kam Sie dann nach Hause und wollte das ich die Wohnung verlassse, Sie muss jetzt für die KIindere allein da sein. Ich fragte sie dann was das soll? Daraufhin hat Sie mir dann gesagt das Sie sich trennen will, möchte aber keine Scheidung und es muss alles so bleiben wie es ist! Soll täglich bei vorbei kommen und immer da sein wenn was ist! Ich bin doch kein Spielball! Ich fragte Sie warum Trennung?
Da meinte Sie: Das verstehst du nicht, ich versteh es ja selber nicht es muss nicht immer einen Grund geben mir ist einfach klar geworden in der Klinik und es ist wie es ist! Was soll ich nur tun diese Situation ist so was belastend und ich Liebe meine Familie und möchte Sie nicht verlieren!
MFG
Rayko

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11. November 2008 um 13:50

Geht nie!
Zum Anfang wollte sie es , aber Ihr Therapeuth hat ihr davon abgeraten! Ich habe dann auch in der Klinik angerufen und die haben gesagt : uns interessiert nur der Klient hier und nicht die Familie! Heut ist ihr letzter tag in der Klinik hoffe es gibt dann eine Besserung!

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11. November 2008 um 13:56
In Antwort auf issur_12907058

Geht nie!
Zum Anfang wollte sie es , aber Ihr Therapeuth hat ihr davon abgeraten! Ich habe dann auch in der Klinik angerufen und die haben gesagt : uns interessiert nur der Klient hier und nicht die Familie! Heut ist ihr letzter tag in der Klinik hoffe es gibt dann eine Besserung!

???

Ich find das irgendwie "unverantwortlich" wenn man eine Patientin hat und sich nur auf sei beschränkt und Familie/FReunde/Umfeld total aus der Therapie raushält und ich kann mir nicht vorstellen, dass das etwas bringen soll.

Ich kenn mich da aber leider auch zu wenig aus- mein Vater hatte über 3 Jahre Depressionen und die Ehe meiner Eltern hat darunter damals auch recht gelitten.
Ich wünsch dir auf alle Fälle sehr viel Kraft und dass du die Hoffnung nicht verlierst!!!

Alles Liebe

Kysa

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11. November 2008 um 16:56

Manchmal
Manchmal richten Therapeuten mehr Schaden an, als sie nutzen.
Eine losgelöste Betrachtung einer Person ohne ihr Umfeld und dann die Empfehlung, sich von diesem Umfeld zu trennen, ist ausgeprochen wenig weitsichtig.
Ich denke, ein Wechsel des Therapeuten wäre wohl mehr als empfehlenswert.
Die Frage ist nur, wie man sie ein bißchen aus dem Einflussbereich befreien kann.

Könntet ihr nicht (zusätzlich) gemeinsam zu einem anderen (Familien)Therapeuten gehen, der das Gespräch zwischen euch in Gang bringt und ggf. auch eine alternative Sichtweise glaubhaft ins Spiel bringen kann ?

jaja

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11. November 2008 um 20:37

Fraglich
Die These =>"offenbar läuft da seit geraumer zeit etwas schief bei euch"
.... sehe ich nicht als erwiesen an.
Ich denke lediglich, dass sie vermutlich mit der Meinung aus der Klinik zurückkam, dass ihr Mann daran schuld sei, dass es ihr nicht gut geht. Wenn ich aber lese, dass die Therapeutin ihren Mann in ihre Analyse der Beziehungssituation nicht mal ansatzweise einbezieht, würde ich klar sage, dass das Ganze recht unprofessionell und vermutlich dogmatisch angesetzt wurde.
Und Therapeuten haben oft die Gelegenheit, ihre persönliche Sicht dem Patienten als deren eigene Sicht zu vermitteln. Das geht (vermutlich nicht in diesem Fall) so weit, dass selbst falsche Erinnerungen durch gezielte Gespräche erzeugt werden können. Wenn Therapeuten der Meinung sind, die Schuld muß beim Ehemann liegen, dann spielen die wahren Verhältnisse nur begrenzt eine Rolle.

=> "die klinikzeit hat ihr gelegenheit gegeben, über vieles in ihrem leben nachzudenken"
In der Klinikzeit haben Therapeuten einen intensiven Einfluß auf eine verunsicherte Frau gehabt.

=> "aus irgendeinem grund hält sie informationen vor dir zurück.entweder weil sie dir nicht vertraut ,oder in der vergangenheit schlechte erfahrungen damit gemacht hat, wenn sie mit ihren problemen zu dir kommt..?"
... oder weil ihr inneres Bild, was sie aus der Klinik mitgebracht hat, nicht konsistent ist, weil vielleicht die neu gelernte Therapeutenmeinung nicht ihrem eigenen inneren Eindruck entspricht und sie die Widersprüche nicht auflösen und daher auch nicht kommunizieren kann

jaja

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11. November 2008 um 23:26

Keine Frage
Keine Frage, die Probleme waren vorher da.
Depression ist aber immer ein komplexes Geschehen, was sich zusammensetzt aus erblicher Anlage, Prägung in der Kindheit, traumatischen Erlebnissen, einer als wehrlos empfundenen aktuellen Situation. Jede dieser Komponenten KANN einen Beitrag leisten, meist kommen mehrere Komponenten zusammen, aber nicht jede muß einen Beitrag leisten.
Das heißt die Wurzeln liegen in der Vergangenheit, die Auslöser vielleicht auch nur ein ganz kleiner liegt in der Gegenwart.
Natürlich KANN das Wesen oder Verhalten ihres Mannes zum Ausbruch der Depression ausgelöst haben, genauso wie sehr viele andere mögliche Auslöser denkbar sind.

Und wie ich geschrieben habe, könnte ich mir aufgrund ihres Verhaltens durchaus vorstellen, dass die Meinung des Therapeuten die Meinung der Patientin maßgeblich beeinflußt haben könnte. - auch das ist natürlich ein KANN.

jaja

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12. November 2008 um 6:02

Weiß nicht?
Meine Frau hat gesagt, dass sie sich fast die ganze Zeit der Therapie immer wieder selber gesagt hat das sie sich auf keine Fall von mir trennen möchte, doch nun ist es soweit und sie weiß nich warum. Sie redet dann auch nicht wie Sie sondern wie Ihr Therapeut! Sie sagt ja auch das ich eigentlich nicht Ihr Problem war sondern vielmehr Ihre Mutter und Ihre Kindheit! Es ist mir auch bewußt das wir sicherlich auch ein paar Probleme hatten, aber alles jetzt so zu beenden finde schon böse. Wenn sie mir einen Grund nennen würde, aber sie sagt immer es gibt keien!
Vieleicht wird es ja mit der Zeit wieder! Letzten Sonntag hat ich ja auch das Gefühl, dass Sie mir am liebsten um den Hals springen würde und mich drücken aber jetzt ist das schon wieder ganz anders! Aber ich will die Hoffnung für unsere Familie noch nicht aufgeben und kämpfen!
MFG
Rayko

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12. November 2008 um 12:52

Die Ursache
fuer das was jetzt gerade bei euch passiert, hat sich schon lange angestaut.
Ich kenne das von mir selber.
Und die meisten der unten schon genannten Punkten treffen auch bei mir zu.
Schlimme Kindheit, dann eine schlechte Ehe und so fuehrte eins zum andern und dann kam die grosse Depression. Die Depression hat mich so von den Fuessen gehauen das ich garnicht mehr wusste wo hinten und vorne war. Ich finde das ist eine der schrecklichsten Krankheiten die es gibt! Viele verstehen das aber nicht und haben null Verstaendniss dafuer und kein Vorstellungsvermoegen wie sich das anfuehlt. Nur jemand der das schon mal 'gefuehlt' hat weis wie machtlos und verzweifelt ein Mensch werden kann.
Viele Partner von Betroffenen koennen sich einfach nicht da hineinversetzen WEIL man nur weis wie es ist wenn man damit Erfahrung hat.
Rayko, wenn ich mir den Anfang deines Textes anschaue und Dinge lese wie

"Ich habe meine Frau am 2.8.2008 ins Krankenhaus geschafft, sie hatte wieder mal starke Magenschmerzen. Sowas hat Sie schon immer seit dem wir uns kennen! "

denke ich mir das du das eher auf die Einbildungschiene abgestellt hast. Ich kann vielleicht falsch liegen aber ich denke nicht.
Oder dein Klagen ueber das du 10 Wochen alleine auf deine Kiddies und den Haushalt aufpassen musstest....
Ich weis nicht, aber ich habe schon das Gefuehl das bei euch schon laenger nicht alles so laeuft wie es sollte. Wer soll denn bitte sonst auf DEINE Kinder aufpassen wenn die Mama im Krankenhaus ist?? Das du das auch noch thematisierst und dafuer womoeglich auch noch n Abzeichen erwartest oder wie....Nee, also das find ich von deiner Seite aus voll daneben.
Ich hatte ne total besch..... Kindheit und Jugend mit viel Schlaege und ohne Liebe aber erst durch meinen damaligen Ehemann ist das ganze zum Ausbruch gekommen. Er tat naemlich das gleiche mit mir wie meine Mutter und ERST dadurch kam die Depression zum Vorschein.
Um es jetzt nicht noch laenger zumachen.....befasse dich mal mit dem Thema Depression, es gibt genug Lektuere und Partnerberatungsstellen wo du selbststaendig hinkannst und dich beraten lassen kannst und warte nicht bis deine Frau als Putze wieder ihren Dienst bei dir gesund antreten kann. Ich denke mal du nimmst das einfach nicht ernst und es dauert dir einfach alles zulange.
Depressionen begleiten einen meist ein Lebenlang mal sind sie da mal sind wie weg! Find dich damit ab und wenn du deine Frau liebst dann tust du auch was dafuer und laesst dich mal aufklaeren was DU machen kannst.
Aber mit einem geb ich dir recht. Einfach so rausschmeissen lassen und unter ihren Bedingungen kommen und gehen....das geht nicht. Damit tust du ihr und der Krankheit keinen Gefallen. Wenn du sie liebst zeig es ihr....wird nicht einfach aber ist machbar.

lg

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12. November 2008 um 12:59

Plocho, plocho
einfaelltige Kommentare von Nichtswissenden.....Plocho...
Auch du....geh dich mal n bisschen bilden und dann komm zurueck und dann schaun ma mal weiter, gelle!!! Solch Aussagen wie eben sind totlangweilig und nichtssagend...Mensch, blamier dich doch nicht so.....Deine Niederlagen in den Clubs oder wo auch immer musst du nicht auf diese Thema beziehen, ok

Viel Erfolg

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15. November 2008 um 6:22
In Antwort auf else_12255777

Die Ursache
fuer das was jetzt gerade bei euch passiert, hat sich schon lange angestaut.
Ich kenne das von mir selber.
Und die meisten der unten schon genannten Punkten treffen auch bei mir zu.
Schlimme Kindheit, dann eine schlechte Ehe und so fuehrte eins zum andern und dann kam die grosse Depression. Die Depression hat mich so von den Fuessen gehauen das ich garnicht mehr wusste wo hinten und vorne war. Ich finde das ist eine der schrecklichsten Krankheiten die es gibt! Viele verstehen das aber nicht und haben null Verstaendniss dafuer und kein Vorstellungsvermoegen wie sich das anfuehlt. Nur jemand der das schon mal 'gefuehlt' hat weis wie machtlos und verzweifelt ein Mensch werden kann.
Viele Partner von Betroffenen koennen sich einfach nicht da hineinversetzen WEIL man nur weis wie es ist wenn man damit Erfahrung hat.
Rayko, wenn ich mir den Anfang deines Textes anschaue und Dinge lese wie

"Ich habe meine Frau am 2.8.2008 ins Krankenhaus geschafft, sie hatte wieder mal starke Magenschmerzen. Sowas hat Sie schon immer seit dem wir uns kennen! "

denke ich mir das du das eher auf die Einbildungschiene abgestellt hast. Ich kann vielleicht falsch liegen aber ich denke nicht.
Oder dein Klagen ueber das du 10 Wochen alleine auf deine Kiddies und den Haushalt aufpassen musstest....
Ich weis nicht, aber ich habe schon das Gefuehl das bei euch schon laenger nicht alles so laeuft wie es sollte. Wer soll denn bitte sonst auf DEINE Kinder aufpassen wenn die Mama im Krankenhaus ist?? Das du das auch noch thematisierst und dafuer womoeglich auch noch n Abzeichen erwartest oder wie....Nee, also das find ich von deiner Seite aus voll daneben.
Ich hatte ne total besch..... Kindheit und Jugend mit viel Schlaege und ohne Liebe aber erst durch meinen damaligen Ehemann ist das ganze zum Ausbruch gekommen. Er tat naemlich das gleiche mit mir wie meine Mutter und ERST dadurch kam die Depression zum Vorschein.
Um es jetzt nicht noch laenger zumachen.....befasse dich mal mit dem Thema Depression, es gibt genug Lektuere und Partnerberatungsstellen wo du selbststaendig hinkannst und dich beraten lassen kannst und warte nicht bis deine Frau als Putze wieder ihren Dienst bei dir gesund antreten kann. Ich denke mal du nimmst das einfach nicht ernst und es dauert dir einfach alles zulange.
Depressionen begleiten einen meist ein Lebenlang mal sind sie da mal sind wie weg! Find dich damit ab und wenn du deine Frau liebst dann tust du auch was dafuer und laesst dich mal aufklaeren was DU machen kannst.
Aber mit einem geb ich dir recht. Einfach so rausschmeissen lassen und unter ihren Bedingungen kommen und gehen....das geht nicht. Damit tust du ihr und der Krankheit keinen Gefallen. Wenn du sie liebst zeig es ihr....wird nicht einfach aber ist machbar.

lg


Habe meine Frau immer geliebt und Liebe Sie auch jetz noch will sie nicht verlieren habe sie noch nie als Putze bezeichnet! Mittlerweile leide ich ja auch schon unter Depressionen weil mir die Sache so zu schaffen macht, komm nächste woche in Behandlung! Ich weiß auch nicht warum Sie mir zur Zeit auch ímmér so weh tut sicher unbewusst aber sie sagt das sie wieder gesund ist aber so verhält sie sich nicht niemanden gegenüber! Will Ihr helfen aber sie lässt és nicht. Und das schlimmste ist ja das sie sich von mir getrennt hat aber jeden Tag zu mir und meinen Eltern kommt und so tut als ob nix ist das tut mir ja auch irgendwo weh!

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kann man dieser frau verzeihen oder ihr noch eine chance geben?
Von: kort_12240607
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14. November 2008 um 21:02
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