Home / Forum / Liebe & Beziehung / Meine Frau möchte die Trennung "Sie hat keine Gefühle mehr für mich" ...Ich bin so hilflos

Meine Frau möchte die Trennung "Sie hat keine Gefühle mehr für mich" ...Ich bin so hilflos

22. April 2010 um 11:48

Hallo zusammen!
Ich weiß es gibt hier schon so viele dieser Themen und trotzdem möchte ich hilfe.

Zu meiner Geschichte:
Ich bin 33, meine Frau 30 und meine beiden Kinder (Sohn) 6 Jahre und (Tochter) 10 Monate. Wir sind in diesem Jahr 16 Jhare zusammen. Davon sind wir 5 Jahre verheiratet. Haben ein Haus vor 4 Jahren gebaut.

Meine Frau sagte mir im Februar das sie keine Gefühle mehr für mich hat. Ich habe seit diesem Tag versucht die Ehe zu retten. Sie sagte mir das ich mich in der Schwangerschaft unsere Tochter nicht so um sie gekümmert habe wie mit unserem Sohn. Ich kaum mit zu den Ärzten war usw. Nachdem unsere Tochter geboren ist habe ich mich kaum um Sie gekümmert (Hab nur vor dem PC (Internet nicht Spiele oder so)gesessen) Sie ist dann allein mit dem Kinderwagen los was früher anders war.
Auch abends ist meine Frau früh ins Bett (20-20:30 Uhr) Ich bin im Wohnzimmer vor dem TV oder PC sitzen geblieben.

Das kann ich alles nur bestätigen. Ich hab ihr gesagt das es wirklich so war aber ich mich wirklich änderer und mir meien Gleichgültigkeit so sehr leid tue. Ich hab ihr auch erklärt das ich vor der Geburt angst davor hatte das ich meine Tochter nicht so ssehr leiben kann wie unseren Sohn. Was ich aber schnell festgestellt habe das es nicht so sit. Ich habe ein sehr sehr gutes verhältnis zu meinen Kindern.

Ich habe meine Frau gebeten das sie mir doch bitte noch eine Chance gibt. Ein Arbeitskollege spielt(e ?) dabei auch eine Rolle. Sie hat seit ca. 1 Jahr gefühle für Ihn entwickelt und auch einmal mit Ihm geschlafen. Ich habe Ihr gesagt das ich Ihr verzeihe und unsere Ehe retten möchte da mir erst jetzt wieder aufgefallen ist wie sehr ich meine Frau und Familie liebe. Da wir schon seit unserer Jugend zusammen sind und vorher keine Sexualpartner hatten hat sie nie jemanden anderes "gehabt" Ich hab ihr sogar gesagt wenn Sie sich austoben will dann soll sie es machen aber Sie möchte daran denken was Sie verliert. Sie sagte nur das "Er" nicht der Hauptgrund ist.
Sie sagte mir das Sie mit Ihm keine Kontakt mehr hat, was ich aber irgend wann merkte das es nicht so ist. Als ich sie dann vor die Tür setzten wollte sagte Sie mir das Sie es wirklich versuchen möchte und auch mit ihm schluss macht.
In der ganzen Zeit haben wir uns sehr gut verstanden. Viel miteinader gelacht und und und. Rein körperlich war allerding garnichts. Weder die HAnd nehmen beim Spatzieren gehen noch mal in den Arm nehmen wenn ich weine. DAs einziegste was kam ist das Sie in der Zeit Ihren Ehering wieder getragen hat und das ich einen Freundschaftlichen Kuss auf die Wange bekommen habe. Am letzten Wochenende habe ich Ihr gesagt das ich so nicht mehr weiter machen kann. (Ich bin mitlerweile in Psychatrischer behandlung da ich immer wieder in Weinkrämpfe ausbreche) Meine Frau arbeitete von 9 - 19 Uhr in der regel. Ich arbeite im 3-Schichtsystem und habe daher sehr viel Zeit mit den Kindern verbracht. Nur amm Wochenende hat meine Frau sich mehr um die Kinder gekümmert.

Nun ragte ich sie ob in der Zeit schon irgendwann einmal so ein punkt war wo sie dachte das soetwas wie Gefühle für einen moment aufgekommen sind. Sie sagte NEiN. Dann sagte ich ihr ob sie etwas dagegen hätte wenn ich mit ein paar Freunden in einen Puff fahre am Wochenende? Sie sagte nur wenn Du meinst, dann fragte Sie mit wem ich denn fahren würde, Ich sagte nur das es doch "Scheiß egal ist". Ich will ja garnicht fahren ich wollte nur ihr reaktion sehen. In einem der letzten Gespräche sagte Sie mir das es für sie der letzte rest war diese Frage. Ich habe Ihr erklärt das ich soetwas nie machen würde und nur Ihre Reaktion shen wollte.
Gestern sagte Sie dann das es aus ist und ich gehen soll. Meine Schwiegereltern sind am Boden zerstört und hoffen immer noch. Mein Sohn weint nur noch. Ich werde mit ihm in der nächsten Woche eine Woche wegfliegen. So verstehen wir uns gut.

Ich habe so sehr gekämpft ihr versucht all meine fehler zu zeigen das ich mich geändert habe.

- Kochen
- Waschen
- Bügeln (habe ich vorher auch schon gemacht)
- Ihr gesagt wie gut sie aussieht
usw usw.

Sie sagte jetzt das viele sachen einfach zu viel waren...

ich weiß einfach nicht mehr weiter....
Kann eine trennung evtl unsere Ehe retten?

Mehr lesen

22. April 2010 um 13:48


Hey,

man, Du tust mir so leid. Ich bin in einer ähnlichen Situation und ich kann Dir nur sagen was meine Freunde mir raten.
Trennung! Nur so kann sie merken was Sie wirklich verliert.
Du hast doch schon alles versucht. Hast Dich geändert und versucht ihr wieder besser zu gefallen.
Ich denke ihr braucht erstmal Abstand. Dann wird sie hoffentlich einsehen, was für einen tollen Mann sie hat.
Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und hoffe das sie die richtige Entscheidung trifft

3 LikesGefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

23. April 2010 um 11:11
In Antwort auf skena_12526871


Hey,

man, Du tust mir so leid. Ich bin in einer ähnlichen Situation und ich kann Dir nur sagen was meine Freunde mir raten.
Trennung! Nur so kann sie merken was Sie wirklich verliert.
Du hast doch schon alles versucht. Hast Dich geändert und versucht ihr wieder besser zu gefallen.
Ich denke ihr braucht erstmal Abstand. Dann wird sie hoffentlich einsehen, was für einen tollen Mann sie hat.
Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und hoffe das sie die richtige Entscheidung trifft

Danke für die lieben Worte...
Hallo Manjah...
danke für die leieben Worte.
Ich glaube auch das es meine letzte Chance ist meine Frau zurück zu bekommen. nur leider kann ich momentan diesen Schritt nicht gehen. Ich habe angst wenn ich gehe ist die Ehe beendet und ich habe keine Einfluss mehr.
Es ist alles so traurig...
Ich danke Dir für deinen Rat, ich muss diesen Weg ja eh irgendwann gehen.

MfG

Michamichael

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. April 2010 um 11:18

Danke auch Dir
kamikaziebaby...
Klar scheine ich im moment der "Dackel" zu sein der hint Ihr hinterher rennt. Ich möchte ja mit meiner "Familie" noch jeden gemeinsamen moment verbringen.
Glaub mir schon alleine der Kinder wegen streiten wir uns nicht, und die Kinder halten wir da raus. Ich denke auch das es nur den weg der Trennung gibt ind er Hoffung das Sie erkennt was sie verliert.

Das mit dem Typen ist wohl schon beendet, ich gehe jetzt ersteinmal davon aus das es so ist. Obwohl natürlich das Vertrauen dahin ist.

Danke noch einmal für deinen Beitrag.

MfG
michamichael

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

24. April 2010 um 21:02

Ich weiß nicht, ob es bei euch zutrifft
aber auch habe mich damals von meinem Mann getrennt bzw. ihn gehen lassen, nachdem ich versucht hatte unsere Ehe zu retten. Diese Trennung hat unsere Ehe gerettet, denn nach 3 Monaten kam er wieder nach Hause und heute haben wir wieder eine tolle Ehe.
Wenn du es schaffst, trenne dich freundschaftlich von deiner Frau und sage ihr, daß du immer für die Kinder da bist. Vielleicht ist einfach nur ihr Akku leer oder sie hat die Phase, soll das alles gewesen sein und wenn du weg bist, wird sie vielleicht merken, wie sehr sie dich zum glücklichsein braucht. Auch dir wird es sicher guttun, mal Abstand zu haben, daß wirkt manchmal wunder.
drücke dir die Daumen.

lg

3 LikesGefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

10. Mai 2010 um 0:43

Danke für deine Hilfe
Hallo Vista400.

Danke für deine Antwort.
Das ist für mich natürlich sehr Hilfreich.
Ich war jetzt mit meinem Sohn eine Woche im Urlaub nachdem wir Ihm gesagt haben das ich ausziehe.
Am Pfingstwochenende werde ich dann ausziehen.
Ich hoffe natürlich das meine Frau wie bei Dir auch wieder "klar im Kopf" wird.

Nochmals ganz ganz vielen Danke für deine Hilfe.

1 LikesGefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

10. Mai 2010 um 11:49

Wer sagt denn, daß liebe ewig währt?
ich glaube bei deiner frau ist einfach die luft raus...verstell dich nicht, kehr hier nicht den macho raus, der du gar nicht bist...wo kein gefühl der liebe mehr vorhanden ist, da wird auch keine eifersucht geweckt - sondern max verletzter stolz.
im gegenteil, vielleicht hilft es deiner frau, abstand zu finden, wenn sie sieht wie du dich vergnügst und wohlfühlst.
vielen ehen dauern ein leben lang, ohne daß die partner noch liebe spüren. aber nicht jeder ist zufrieden, so "nebeneinander" her zu leben. wenn deine frau da andere ansprüche hat und mehr als nur eine freundschaftliche ehe will,kannst du noch so ein liebevoller ehemann sein, du wirst es nie schaffen, diese sehnsucht in ihr erfüllen können. wenn die gefühle erst einmal tod sind, kann man sie nicht mehr zum leben erwecken.
mein tip für dich: gib ihr zeit, herauszufinden, was sie wirklich will, ...das ist sehr hart für dich, aber bleib immer du selbst!

Gefällt mir 3 - Hiflreiche Antwort !

16. Mai 2010 um 22:30

Nun ist es soweit ich ziehe aus....
Erst einmal vielen Dank an alle die mir geantwortet haben und mir geholfen haben.
Ich wollte ich nur einen kurzen Bericht geben.
Ende April bis anfang Mai war ich mit meienm Sohn eine Woche in Ägypen. Wir haben ihm gesagt das meine Frau die Trennung möchte. Ich sage erxtra "meine Frau die Trennung möchte" damit er weiß das es nicht von mir kommt. Meine Frau und ich verstehen uns hervorragend, wir lachen wieder miteinander schlafen weiterhin im gemeinsamen Bett (z.Z aber mit meinem Sohn ) Es ist soweit eigentlich alles viel besser als vor dem AUS. Nur das körperliche fehlt. Meine Frau sagte auch das es sehr schön zur Zeit ist "als Freund" nur das will und kann ich im moment nicht sein. Ich will Ihr Mann sein. Ich war jetzt beim Anwalt und habe mich dirt beraten lassen. Sie sagte das ich nicht ausziehen soll, mir ein Zimmer im HAus nehmen unddann weiter kämpfen. Das sind Ihrer meinung nach Schwangerschaftsdepressionen. Meine Therapeutin von der Eheberatung sagte das meine Frau ein Problem mit dem 2. kind hat und dazu kommt das es ein Mädchen ist (Fragt mich aber nicht wie und wass).
Nächste Woche habe ich endlich einen Termin beim Psychologen. Ich habe Ihr gesagt als ich aus Ägypten wieder kam das ich am Pfingstwochenende ausziehe. Sie sagte OK un hat auch alles soweit unterstützt. Wir haben darüber gesprochen was ich mitnehme. Sie hat mir soviel zugesprochen, alle Fotoalben, alle Bilder die im Haus hängen von den Kindern, die Gartenmöbel, das neue Sofa usw. usw.
Ich sagte Ihr das wir das alles , auch wenn ich raus bin wieder rückgängig machen können. Und es ist mir Sch... egal was die Leute reden. Unsere Freunde und Familien werden hinter uns stehen. Sie fing an zu weinen.. (?)

Ich hab Ihr auch gesagt das Sie sich Hilfe suchen soll (Psychologen und so weiter) SIe will einfach nicht.

Mir ist erst jetzt aufgefallen wie sehr sie seit der Schwangerschaft abgenommen hat (Schätze Geicht auf ca 50 Kg bei 1, 70m - 1,75m).
Was heißt aufgefallen, geshen habe ich es natürlich vorher schon und angesprochen. Aber erst jetzt denke ich das es alles miteinader zu tun hat.
Sie hat auch in der Schwangerschaft darauf geachtet das Sie nicht zu sehr zunimmt. Beim 1. Kind 23 Kg, beim 2. Kind nur noch ca 10-12 kg. Sie hat immer eine schlanke bis sportliche Figur gehabt. jetzt sieht sie nur noch abgemagert aus. Das habe ihr auch schon freunde gesagt. Sie hat nur was gegessen wenn ich was gemacht habe und darum gebeten habe.

Tja ich weiß auch nicht.
Mein Sohn hat bis jetzt noch nicht verstanden was passiert wenn ich gehe, es wird in der nächste Woche noch einmal eine sehr sehr harte Zeit.

Danke euch allen für eure Hilfe....

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. Mai 2010 um 11:01

Bin ausgezogen....
So nun ist es soweit,
ich bin vergangenen Samstag ausgezogen.
Es war die Hölle, nicht weil sie auch dabei war.Nein weiles mir so schwer viel.
Als dann die verabschiedung kam konnte ich nicht mehr. Meine Frau hatauch geweint, aber ich denke eher wegen unseres "großen" meine süße kleine Tochte hat schon geschlafen.
In der NAcht von Samstag auf Sonntag habe ich ganz gut geschlafen. Ich gleub ich war einfach zu KO und bin nur noch tot ins Bett gefallen.
Aber die letzten beiden Nächte waren wieder dieHölle. Wenn ich den TV aus gemacht habe, kamen mir sofort die Tränen. Ich konnte einfachnichteinschlafen. Von Sontag zum Montag habe ich dann 4 h geschlafen und von gestern zu heute noch garnicht. Ich bin auch noch nicht müde.Könnte mich einfach nur in eine Ecke verkriechen. Nun sitze ich hier mit meinen 34 JAhre wieder bei meienen Eltern (vorläufig) und meinemkleinen Bruder. Es ist zwar gut dasdas so einfach geht aberdoch recht ungewohnt.
Bei meiner Frau war ich am Sonntag nochmal kurz um ein paar Sachen zu holen. Mein Sohn war nicht da.Wir haben noch miteinader kurz tel. Heute habe ich ihn kurz gesehen als ich beim Doc war kam er mit meiner Frau vorbei. Wir haben uns einen Momentinden Armen gehlaten. Ich mußte mich sehr zusammen reißen um nichtwiederanzufangen mit dem ...

Naja schauen wir mal wie es sich entwickelt...Ich gebe die Hoffnung und den Kampf um meine Familie (und Frau) nicht auf.

Dank noch einmal an all eure Komentare+

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

19. Oktober 2018 um 0:40

Hallo,

Ich hab das Gefühl, du schreibst von mir, wenn ich das über deine Frau lese...
Ich bin mit meinem Mann seit 28 Jahren zusammen. 19 Jahre verheiratet.
3 Jungs im Alter von 16, 13 und 7.
Haus und Garten.

Ich habe meinem Mann vor Monaten gesagt, dass ich ihn nicht mehr liebe. Er ist wie ein großer Bruder oder guter Freund.
Paartherapie haben wir schon hinter uns.

Vor ein paar Wochen bin ich fremdgegangen. Hab's ihm gebeichtet. Und bekam dieselbe Antwort: er gibt mir noch ne Chance!
Ganz ehrlich? Die wollte ich nicht!!! Im Nachhinein hab ich gemerkt, dass ich gehofft hab, ER sagt, dass es aus ist und wir uns trennen. Weil ich den Mut dazu nicht habe.

Eine räumliche Trennung habe ich schon vorgeschlagen. Hat er vehement dagegen gesprochen.

Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll! Ich habe eine unglaubliche Sehnsucht nach Alleinsein!!! Mich zerreißt es innerlich! Natürlich hab ich Ängste...

Ich hab totalen Respekt vor dir! Dass du ausgezogen bist - trotz Liebe zu Frau und Kindern.

Ich frage mich: Was ist schlimmer? Mit jemand zusammenleben, den man nicht liebt? Oder mit jemand zusammenleben, der dich nicht liebt?
Unglücklich sind beide

1 LikesGefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

19. Oktober 2018 um 8:23
In Antwort auf lynn

Hallo,

Ich hab das Gefühl, du schreibst von mir, wenn ich das über deine Frau lese...
Ich bin mit meinem Mann seit 28 Jahren zusammen. 19 Jahre verheiratet.
3 Jungs im Alter von 16, 13 und 7.
Haus und Garten.

Ich habe meinem Mann vor Monaten gesagt, dass ich ihn nicht mehr liebe. Er ist wie ein großer Bruder oder guter Freund.
Paartherapie haben wir schon hinter uns.

Vor ein paar Wochen bin ich fremdgegangen. Hab's ihm gebeichtet. Und bekam dieselbe Antwort: er gibt mir noch ne Chance!
Ganz ehrlich? Die wollte ich nicht!!! Im Nachhinein hab ich gemerkt, dass ich gehofft hab, ER sagt, dass es aus ist und wir uns trennen. Weil ich den Mut dazu nicht habe.

Eine räumliche Trennung habe ich schon vorgeschlagen. Hat er vehement dagegen gesprochen.

Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll! Ich habe eine unglaubliche Sehnsucht nach Alleinsein!!! Mich zerreißt es innerlich! Natürlich hab ich Ängste...

Ich hab totalen Respekt vor dir! Dass du ausgezogen bist - trotz Liebe zu Frau und Kindern.

Ich frage mich: Was ist schlimmer? Mit jemand zusammenleben, den man nicht liebt? Oder mit jemand zusammenleben, der dich nicht liebt?
Unglücklich sind beide

Viel schlimmer empfinde ich, wenn man sich selbst jeglicher Entscheidung beraubt und somit keinerlei Einfluss nehmen kann auf Entwicklungen. Falsche Entscheidungen sind immer noch besser, als gar keine Entscheidungen. 

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

21. Februar um 12:36
In Antwort auf lynn

Hallo,

Ich hab das Gefühl, du schreibst von mir, wenn ich das über deine Frau lese...
Ich bin mit meinem Mann seit 28 Jahren zusammen. 19 Jahre verheiratet.
3 Jungs im Alter von 16, 13 und 7.
Haus und Garten.

Ich habe meinem Mann vor Monaten gesagt, dass ich ihn nicht mehr liebe. Er ist wie ein großer Bruder oder guter Freund.
Paartherapie haben wir schon hinter uns.

Vor ein paar Wochen bin ich fremdgegangen. Hab's ihm gebeichtet. Und bekam dieselbe Antwort: er gibt mir noch ne Chance!
Ganz ehrlich? Die wollte ich nicht!!! Im Nachhinein hab ich gemerkt, dass ich gehofft hab, ER sagt, dass es aus ist und wir uns trennen. Weil ich den Mut dazu nicht habe.

Eine räumliche Trennung habe ich schon vorgeschlagen. Hat er vehement dagegen gesprochen.

Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll! Ich habe eine unglaubliche Sehnsucht nach Alleinsein!!! Mich zerreißt es innerlich! Natürlich hab ich Ängste...

Ich hab totalen Respekt vor dir! Dass du ausgezogen bist - trotz Liebe zu Frau und Kindern.

Ich frage mich: Was ist schlimmer? Mit jemand zusammenleben, den man nicht liebt? Oder mit jemand zusammenleben, der dich nicht liebt?
Unglücklich sind beide

Was ich nicht verstehe, man hat sich doch mal geliebt und eine Entscheidung gefällt, sich bis der Tod uns scheidet zu lieben.  Das man Sehnsüchte nach Alleinsein hat oder mal was anderes erleben möchte verstehe ich total, aber Liebe kann doch nicht allein auf Gefühlen aufgebaut sein. 

Ich bin auch in einer Situation wo meine Frau genau dasselbe wie du empfindest obwohl wir uns eigentlich immer gut verstanden und über viele Jahre sehr verliebt ineinander waren. Die letzten zwei Jahre waren anstrengend mit dem zweiten Kind und hat bestimmt dazu beigetragen warum sie sich so fühlt und ich glaube auch dass sie unter Depressionen litt aber sie nicht als solche erkennt und deshalb meint der Grund manglende Liebe sei. 

Man sucht für einen Grund warum man sich schlecht fühlt und meint ihn darin erkannt zu haben dass es der Partner ist und ohne ihn alles besser werden würde.  Das ist aber meiner Meinung nach eine Illusion, auch wenn Anfangs nach einer Trennung manches sich besser anfühlt, es ist Aufgrund dessen dass alles neu und aufregend ist bis der Alltag einen einholt und dann andere Gründe gefunden werden warum man sich nicht gut fühlt. 

Der Grund warum man heiratet, also einen Bund mit dem Partner eingeht sich zu lieben bis der Tod einen trennt, ist meiner Meinung nach weil man eben einen starken Bund braucht um auch durch die schweren Zeiten gehen zu können, um einen starke Motivation zu haben an der Ehe zu arbeiten anstelle vor Problemen wegzurennen.

Leider aber hat sich unsere Gesellschaft so entwickelt dass es nur noch um Gefühle geht und ein schneller Fix gesucht wird die schlechten Gefühle zu verbannen, sei es Alkohol, Drogen oder etwas neues erleben zu wollen, einen neuen Partner, ein neues Abenteuer. 

Ein Bier oder Wein hier und dort ist gut und fördert die Geselligkeit aber wenn es zur Sucht wird, ist es ein Problem und genauso denke ich ist es mit Beziehungen, dass man hier und dort etwas neues braucht, ein neues Abenteur, vielleicht auch mal ein Alleinesein, etc, aber wenn dieser Drang aus der Ehe zu gehen wie eine Sucht wird, dann ist es ein Problem.  

Respekt sollen wir für jene haben die für die Ehe kämpfen, denn der Kämpfer versinkt nicht in Selbstmitleid und läßt alles zerfallen, sondern erduldet Härte, Kälte und viele Niederschläge.  Er hat so gut wie keine Unterstützung in einer Welt wo Werte wie Treue, Ehre und Männlich-/Weiblichtkeit nichts mehr gelten. 

Anstelle das Tuch in den Sand zu werfen sollten wir liebe mal schauen was die wahren Ursachen sind warum wir uns so fühlen.  Nichts ist unmöglich wo ein Wille ist, aber wenn der Wille zur Ehe nicht mehr da ist dann ist es eine Wilkürliche Entscheidung und nichts kann mehr helfen.  Hat man aber den Willen dann kommen auch die Gefühle wieder ins Lot. Davon bin ich fest überzeugt. Darum würde ich niemanden raten aufzugeben sonder für die Ehe zu kämpfen, besonders wenn man noch junge Kinder hat (denn sie werden nicht gefragt und ihre Gefühle sind genauso wichtig wie die der Erwachsenen und Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder mit beiden Eltern sich besser entwickeln (vorrausgesetzt, die Eltern lösen ihre Probleme) als Kinder von alleinerziehenden).   

6 LikesGefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

21. Februar um 13:01
In Antwort auf user17505

Was ich nicht verstehe, man hat sich doch mal geliebt und eine Entscheidung gefällt, sich bis der Tod uns scheidet zu lieben.  Das man Sehnsüchte nach Alleinsein hat oder mal was anderes erleben möchte verstehe ich total, aber Liebe kann doch nicht allein auf Gefühlen aufgebaut sein. 

Ich bin auch in einer Situation wo meine Frau genau dasselbe wie du empfindest obwohl wir uns eigentlich immer gut verstanden und über viele Jahre sehr verliebt ineinander waren. Die letzten zwei Jahre waren anstrengend mit dem zweiten Kind und hat bestimmt dazu beigetragen warum sie sich so fühlt und ich glaube auch dass sie unter Depressionen litt aber sie nicht als solche erkennt und deshalb meint der Grund manglende Liebe sei. 

Man sucht für einen Grund warum man sich schlecht fühlt und meint ihn darin erkannt zu haben dass es der Partner ist und ohne ihn alles besser werden würde.  Das ist aber meiner Meinung nach eine Illusion, auch wenn Anfangs nach einer Trennung manches sich besser anfühlt, es ist Aufgrund dessen dass alles neu und aufregend ist bis der Alltag einen einholt und dann andere Gründe gefunden werden warum man sich nicht gut fühlt. 

Der Grund warum man heiratet, also einen Bund mit dem Partner eingeht sich zu lieben bis der Tod einen trennt, ist meiner Meinung nach weil man eben einen starken Bund braucht um auch durch die schweren Zeiten gehen zu können, um einen starke Motivation zu haben an der Ehe zu arbeiten anstelle vor Problemen wegzurennen.

Leider aber hat sich unsere Gesellschaft so entwickelt dass es nur noch um Gefühle geht und ein schneller Fix gesucht wird die schlechten Gefühle zu verbannen, sei es Alkohol, Drogen oder etwas neues erleben zu wollen, einen neuen Partner, ein neues Abenteuer. 

Ein Bier oder Wein hier und dort ist gut und fördert die Geselligkeit aber wenn es zur Sucht wird, ist es ein Problem und genauso denke ich ist es mit Beziehungen, dass man hier und dort etwas neues braucht, ein neues Abenteur, vielleicht auch mal ein Alleinesein, etc, aber wenn dieser Drang aus der Ehe zu gehen wie eine Sucht wird, dann ist es ein Problem.  

Respekt sollen wir für jene haben die für die Ehe kämpfen, denn der Kämpfer versinkt nicht in Selbstmitleid und läßt alles zerfallen, sondern erduldet Härte, Kälte und viele Niederschläge.  Er hat so gut wie keine Unterstützung in einer Welt wo Werte wie Treue, Ehre und Männlich-/Weiblichtkeit nichts mehr gelten. 

Anstelle das Tuch in den Sand zu werfen sollten wir liebe mal schauen was die wahren Ursachen sind warum wir uns so fühlen.  Nichts ist unmöglich wo ein Wille ist, aber wenn der Wille zur Ehe nicht mehr da ist dann ist es eine Wilkürliche Entscheidung und nichts kann mehr helfen.  Hat man aber den Willen dann kommen auch die Gefühle wieder ins Lot. Davon bin ich fest überzeugt. Darum würde ich niemanden raten aufzugeben sonder für die Ehe zu kämpfen, besonders wenn man noch junge Kinder hat (denn sie werden nicht gefragt und ihre Gefühle sind genauso wichtig wie die der Erwachsenen und Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder mit beiden Eltern sich besser entwickeln (vorrausgesetzt, die Eltern lösen ihre Probleme) als Kinder von alleinerziehenden).   

Sorry, heute und auch früher war nicht alles Gold, bloss weil es glänzte....

...und heute geht man mit Trennungskindern aufgeklärter, besser um- aufgeklärte Menschen tun das...Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen kluge Menschen....

...und früher war nicht alles besser, manches vielleicht...

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar um 13:02
In Antwort auf sonnenwind4

Sorry, heute und auch früher war nicht alles Gold, bloss weil es glänzte....

...und heute geht man mit Trennungskindern aufgeklärter, besser um- aufgeklärte Menschen tun das...Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen kluge Menschen....

...und früher war nicht alles besser, manches vielleicht...

Sicherlich hast du recht dass früher nicht alles besser war, deshalb sollte man vielleicht aus der Vergangenheit lernen, das Gute zu behalten und das Schlechte zu verwerfen.  Mir scheint es aber oft das Gegenteil der Fall zu sein.  Treue und Verantwortungsbewusstsein gehen den Bach hinunter während Egoismus immer mehr zunehmen. Es geht vielen nur nur um ihre eigenen Gefühle und nicht der anderen.  Und ob man mit Trennungskindern aufgeklärter umgeht, sicherlich wenn es um die leibliche Versorgung geht, da greift ein Sozialstaat ein, was aber leider von einem Extrem zum anderen führte.  Eine Trennungen wird heute zu leicht gemacht und um das Wohl der Kinder schert man sich nur in den seltensten Fällen.  Wenn Eheleute wirklich um das Wohl der Kinder bedacht wären, sie würden lernen sich zu arrangieren und bemühen die Gründe für mangelnde Liebe nicht beim Partner zu suchen sondern bei sich selber anfangen. Man kann sich nicht beklagen dass ein Feuer aus ist wenn man zu bequem war es zu schüren und Holz nachzulegen. 

5 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar um 14:31
In Antwort auf user17505

Sicherlich hast du recht dass früher nicht alles besser war, deshalb sollte man vielleicht aus der Vergangenheit lernen, das Gute zu behalten und das Schlechte zu verwerfen.  Mir scheint es aber oft das Gegenteil der Fall zu sein.  Treue und Verantwortungsbewusstsein gehen den Bach hinunter während Egoismus immer mehr zunehmen. Es geht vielen nur nur um ihre eigenen Gefühle und nicht der anderen.  Und ob man mit Trennungskindern aufgeklärter umgeht, sicherlich wenn es um die leibliche Versorgung geht, da greift ein Sozialstaat ein, was aber leider von einem Extrem zum anderen führte.  Eine Trennungen wird heute zu leicht gemacht und um das Wohl der Kinder schert man sich nur in den seltensten Fällen.  Wenn Eheleute wirklich um das Wohl der Kinder bedacht wären, sie würden lernen sich zu arrangieren und bemühen die Gründe für mangelnde Liebe nicht beim Partner zu suchen sondern bei sich selber anfangen. Man kann sich nicht beklagen dass ein Feuer aus ist wenn man zu bequem war es zu schüren und Holz nachzulegen. 

Hmm, schwieriges Thema.

Früher waren Frauen finanziell abhängig, sie blieben unglücklich in der Ehe mit ihrem Mann zusammen, das passiert auch heute noch. Nicht alle die zusammen bleiben leben nach den Werten der Liebe, Treue und Aufrichtigkeit auch zusammen. Manche sind emotional abhängig, andere finanziell, weshalb ihnen die Trennung schwer fällt, doch sie sind unzufrieden. Und weißt du was Menschen tun, wenn sie unzufrieden sind? Sie machen den Partner entweder klein oder sie machen ihn schlecht, schlecht im Umfeld oder beim Kind, bewusst oder unbewusst durch Projektion... das hat meine Mutter mit meinem Vater gemacht...

Ich habe bisher niemand getroffen, der oder die eine Partnerschaft mit Kind leichtfertig beendet hat. Im Gegenteil Menschen lassen sehr viel Streß->Schmerz->Enttäuschung->Demütigung zu, wenn ein Kind mit im Haushalt lebt. ..In den allermeisten Fällen waren es einseitig beendete Partnerschaften, weshalb das für denjenigen, der unfreiwillig Single wurde, zu leichtfertig erscheint...

Bloß weil ich jemand liebe bzw. festhalten will, heißt das nicht das derjenige mir meine Liebe erwidern muss und das er auch tatsächlich der passende Partner für mich wäre...

Und Trennungskinder kommen sehr gut mit Trennungen aus, besser als in einer zweckgeführten Ehe, wenn Eltern keinen Kampf miteinander führen, wenn das Kind sich weder vom einen noch vom anderen Elternteil verlassen fühlt...
 

2 LikesGefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

27. Februar um 10:44
In Antwort auf sonnenwind4

Hmm, schwieriges Thema.

Früher waren Frauen finanziell abhängig, sie blieben unglücklich in der Ehe mit ihrem Mann zusammen, das passiert auch heute noch. Nicht alle die zusammen bleiben leben nach den Werten der Liebe, Treue und Aufrichtigkeit auch zusammen. Manche sind emotional abhängig, andere finanziell, weshalb ihnen die Trennung schwer fällt, doch sie sind unzufrieden. Und weißt du was Menschen tun, wenn sie unzufrieden sind? Sie machen den Partner entweder klein oder sie machen ihn schlecht, schlecht im Umfeld oder beim Kind, bewusst oder unbewusst durch Projektion... das hat meine Mutter mit meinem Vater gemacht...

Ich habe bisher niemand getroffen, der oder die eine Partnerschaft mit Kind leichtfertig beendet hat. Im Gegenteil Menschen lassen sehr viel Streß->Schmerz->Enttäuschung->Demütigung zu, wenn ein Kind mit im Haushalt lebt. ..In den allermeisten Fällen waren es einseitig beendete Partnerschaften, weshalb das für denjenigen, der unfreiwillig Single wurde, zu leichtfertig erscheint...

Bloß weil ich jemand liebe bzw. festhalten will, heißt das nicht das derjenige mir meine Liebe erwidern muss und das er auch tatsächlich der passende Partner für mich wäre...

Und Trennungskinder kommen sehr gut mit Trennungen aus, besser als in einer zweckgeführten Ehe, wenn Eltern keinen Kampf miteinander führen, wenn das Kind sich weder vom einen noch vom anderen Elternteil verlassen fühlt...
 

Was wir oft vergessen ist dass wenn man die Vergangenheit betrachtet, wie Dinge früher waren, man oft nur das in Zeitungen, Journalen und Büchern findet was Aufmerksamkeit erregte.  Man denkt oft wie schlimm es für Frauen früher war wo die bösen Männer sie noch unterdrücken durften.  Natürlich war es nicht schön wenn Männer ihre Position ausnutzten und Frauen deshalb in der Ehe litten.  Aber ist es heute soviel besser? 

Viele Frauen die in einer Ehe sind wo der Mann ein Chauvinist ist und sich weder um sie noch die Kinder kümmert, vielleicht sogar gewalttätig ist, bleiben weil sie den Mann so sehr 'lieben' während der moderne liebevolle auf die Frau eingehende Mann oft verlassen wird.  Wie kommt das?

Frauen heute trennen sich oft nicht aus Gründen weil sie unterdrückt werden oder der Mann sie schlecht behandelt, sondern weil es ihnen zu gut geht nach dem Spruch "Wenn´s dem Esel zu gut geht, dann geht er aufs Eis".  Sie sind gelangweilt mit Männern die immer ein offenes Ohr für ihre Nöte haben, sich am Haushalt beteiligen, sich um die Kinder kümmern und immer lieb und nett sind.

Allerdings sind sie mit daran schuld wenn ihre Männer nicht mehr für sie interessant für sie werden wenn sie ihre Männer so domestizieren dass er jede Männlichkeit verliert.  Für uns Männer ist es deshalb heute nicht mehr leicht attraktiv für die Frau zu bleiben da er für sie alles jetzt sein muss, der Testosterone Typ der ihre sinnlichen Bedürfnisse befriedigt und gleichzeitig der fürsorgliche Vater für die Kinder und der liebevolle, einfühlsame Mann für die Frau.  

Das Problem heute ist dass Trennungen viel zu leicht gemacht werden und nicht wirklich versucht wird auf die waren Gründe einzugehen warum man sich nicht mehr 'liebt'.  Unser Verständnis von Liebe ist auf ein Gefühl reduziert worden und nicht mehr auf eine in Gefühlen beruhende Entscheidung wie sie früher verstanden wurde.  Eigentlich sollte man doch wissen das Gefühle schwanken, einmal sind sie da, ein anderes mal weg.  Wer erwartet das das Gefühl der verliebtheit eine ganzes Leben hindurch bleibt ist naiv.

Wenn man merkt das die Gefühle für den Partner sich verändern sollte man eine Bestandsaufnahme machen und dann gemeinsam überlegen was fehlt und was man tun kann das die Gefühle wieder stimmen.  Manchmal schafft man das unter sich, ein anderes Mal holt man sich Hilfe von außen.   Da braucht es aber jemanden der überzeugt ist dass Ehen gerettet werden können und kein wischi-waschi Einstellung zur Ehe hat. 

In Bezug auf Trennungskinder, man weiß dass egal wie rücksichtsvoll Eltern eine Trennung vollziehen, sie wird immer einen Schaden bei den Kindern anrichten.  Dazu hatte ich genug Studien mir selber angeschaut um nicht alles zu glauben was einem manchmal eingeredet wird wenn man zu manch einer Ehe- oder Trennungsberatung geht die einem versuchen weiszumachen, dass es heute vollkommen normal ist, eine Trennung zu vollziehen und die Kinder keinen Schaden davon nehmen.  Es ist fast schon Kriminel in meiner Ansicht solche Beratungen zuzulassen.  Gute Eheberatungen raten immer dazu, wenn beide willig sind, erstmal auf eine Lösung hinzuzuarbeiten um zusammenzubleiben weil es eben für Kinder nie gut ist wenn Eltern sich trennen.  

Allerdings natürlich wenn Eltern unfähig sind, Konflikte zu lösen und ständig vor den Kindern streiten, und dazu unwillig eine Therapie zu machen um eine echte Lösung zu finden, dann sollen sie sich Trennen. Ob es aber danach den Kindern wirklich besser geht kommt ganz auf den Partner an der die Kinder hat, es kann auch schlimmer werden wenn der Partner noch mehr gestresst ist da er jetzt die alleinige Verantwortung für die Kinder hat.  Diese Erfahrung habe ich leider vor vielen Jahren selber machen müssen als meine erste Frau eine Trennung erzwang und die Kinder ihr zugesprochen wurden obwohl sie Gewaltätig war.  Die Kinder sind heute erwachsen und haben so gut wie keinen Kontakt mehr mit ihr und ich bekam den Vorwurf später von ihnen, warum ich damals nicht mehr darum kämpfte dass sie mir zugesprochen werden.  Allerdings war da die Situation dass Kinder so gut wie automatisch der Mutter zugesprochen werden, und trotz Gewalttätigkeit, sie musste nur versprechen eine Anti-Aggressions-Therapie zu machen um zu lernen wie sie sich selber in den Griff bekommt.  Es hatte sich auch anscheinend danach einiges verbessert aber Jahre später erzählten mir die Kinder dann doch über einige sehr unschöne Vorfälle die ich damals nicht mitbekam.  


 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar um 11:44
In Antwort auf user17505

Was wir oft vergessen ist dass wenn man die Vergangenheit betrachtet, wie Dinge früher waren, man oft nur das in Zeitungen, Journalen und Büchern findet was Aufmerksamkeit erregte.  Man denkt oft wie schlimm es für Frauen früher war wo die bösen Männer sie noch unterdrücken durften.  Natürlich war es nicht schön wenn Männer ihre Position ausnutzten und Frauen deshalb in der Ehe litten.  Aber ist es heute soviel besser? 

Viele Frauen die in einer Ehe sind wo der Mann ein Chauvinist ist und sich weder um sie noch die Kinder kümmert, vielleicht sogar gewalttätig ist, bleiben weil sie den Mann so sehr 'lieben' während der moderne liebevolle auf die Frau eingehende Mann oft verlassen wird.  Wie kommt das?

Frauen heute trennen sich oft nicht aus Gründen weil sie unterdrückt werden oder der Mann sie schlecht behandelt, sondern weil es ihnen zu gut geht nach dem Spruch "Wenn´s dem Esel zu gut geht, dann geht er aufs Eis".  Sie sind gelangweilt mit Männern die immer ein offenes Ohr für ihre Nöte haben, sich am Haushalt beteiligen, sich um die Kinder kümmern und immer lieb und nett sind.

Allerdings sind sie mit daran schuld wenn ihre Männer nicht mehr für sie interessant für sie werden wenn sie ihre Männer so domestizieren dass er jede Männlichkeit verliert.  Für uns Männer ist es deshalb heute nicht mehr leicht attraktiv für die Frau zu bleiben da er für sie alles jetzt sein muss, der Testosterone Typ der ihre sinnlichen Bedürfnisse befriedigt und gleichzeitig der fürsorgliche Vater für die Kinder und der liebevolle, einfühlsame Mann für die Frau.  

Das Problem heute ist dass Trennungen viel zu leicht gemacht werden und nicht wirklich versucht wird auf die waren Gründe einzugehen warum man sich nicht mehr 'liebt'.  Unser Verständnis von Liebe ist auf ein Gefühl reduziert worden und nicht mehr auf eine in Gefühlen beruhende Entscheidung wie sie früher verstanden wurde.  Eigentlich sollte man doch wissen das Gefühle schwanken, einmal sind sie da, ein anderes mal weg.  Wer erwartet das das Gefühl der verliebtheit eine ganzes Leben hindurch bleibt ist naiv.

Wenn man merkt das die Gefühle für den Partner sich verändern sollte man eine Bestandsaufnahme machen und dann gemeinsam überlegen was fehlt und was man tun kann das die Gefühle wieder stimmen.  Manchmal schafft man das unter sich, ein anderes Mal holt man sich Hilfe von außen.   Da braucht es aber jemanden der überzeugt ist dass Ehen gerettet werden können und kein wischi-waschi Einstellung zur Ehe hat. 

In Bezug auf Trennungskinder, man weiß dass egal wie rücksichtsvoll Eltern eine Trennung vollziehen, sie wird immer einen Schaden bei den Kindern anrichten.  Dazu hatte ich genug Studien mir selber angeschaut um nicht alles zu glauben was einem manchmal eingeredet wird wenn man zu manch einer Ehe- oder Trennungsberatung geht die einem versuchen weiszumachen, dass es heute vollkommen normal ist, eine Trennung zu vollziehen und die Kinder keinen Schaden davon nehmen.  Es ist fast schon Kriminel in meiner Ansicht solche Beratungen zuzulassen.  Gute Eheberatungen raten immer dazu, wenn beide willig sind, erstmal auf eine Lösung hinzuzuarbeiten um zusammenzubleiben weil es eben für Kinder nie gut ist wenn Eltern sich trennen.  

Allerdings natürlich wenn Eltern unfähig sind, Konflikte zu lösen und ständig vor den Kindern streiten, und dazu unwillig eine Therapie zu machen um eine echte Lösung zu finden, dann sollen sie sich Trennen. Ob es aber danach den Kindern wirklich besser geht kommt ganz auf den Partner an der die Kinder hat, es kann auch schlimmer werden wenn der Partner noch mehr gestresst ist da er jetzt die alleinige Verantwortung für die Kinder hat.  Diese Erfahrung habe ich leider vor vielen Jahren selber machen müssen als meine erste Frau eine Trennung erzwang und die Kinder ihr zugesprochen wurden obwohl sie Gewaltätig war.  Die Kinder sind heute erwachsen und haben so gut wie keinen Kontakt mehr mit ihr und ich bekam den Vorwurf später von ihnen, warum ich damals nicht mehr darum kämpfte dass sie mir zugesprochen werden.  Allerdings war da die Situation dass Kinder so gut wie automatisch der Mutter zugesprochen werden, und trotz Gewalttätigkeit, sie musste nur versprechen eine Anti-Aggressions-Therapie zu machen um zu lernen wie sie sich selber in den Griff bekommt.  Es hatte sich auch anscheinend danach einiges verbessert aber Jahre später erzählten mir die Kinder dann doch über einige sehr unschöne Vorfälle die ich damals nicht mitbekam.  


 

grübel, grübel

das liest sich so als müsse sich der Mann neu definieren, weil die Frau heute emanzipiert ist....Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass weder die Frau noch der Mann benachteiltigt wird, das in jedem Bereich im Leben....

Ich denke, ein jeder hat die Verantwortung für sich selbst zu tragen, das beginnt im Kleinen und hört irgendwo auf im ganz Großen... wenn ich eine Beratungsstelle aufsuche, so suche ich sie nicht auf um meinen Verstand dort 'auszuschalten', wenn ich einen Rechtsanwalt oder Gerichtsverhandlung habe, bin ich dennoch für mich verantwortlich... Wenn ich die allgemeingültigen 'Gepflogenheiten' für mich nicht haben möchte, so sollte ich kreativ und vor allem aktiv werden, um meine Ziele zu erreichen... sich auf die Gesellschaft oder andere 'zu berufen', frustriert nur...

Ein selbstbwusster Mann und eine selbstbewusste Frau können gleichberechtigt (oder auch in der klassichen Rollenverteilung) miteinander leben, ohne sich in ihrer Rolle zu hinterfragen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar um 12:37
In Antwort auf sonnenwind4

grübel, grübel

das liest sich so als müsse sich der Mann neu definieren, weil die Frau heute emanzipiert ist....Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass weder die Frau noch der Mann benachteiltigt wird, das in jedem Bereich im Leben....

Ich denke, ein jeder hat die Verantwortung für sich selbst zu tragen, das beginnt im Kleinen und hört irgendwo auf im ganz Großen... wenn ich eine Beratungsstelle aufsuche, so suche ich sie nicht auf um meinen Verstand dort 'auszuschalten', wenn ich einen Rechtsanwalt oder Gerichtsverhandlung habe, bin ich dennoch für mich verantwortlich... Wenn ich die allgemeingültigen 'Gepflogenheiten' für mich nicht haben möchte, so sollte ich kreativ und vor allem aktiv werden, um meine Ziele zu erreichen... sich auf die Gesellschaft oder andere 'zu berufen', frustriert nur...

Ein selbstbwusster Mann und eine selbstbewusste Frau können gleichberechtigt (oder auch in der klassichen Rollenverteilung) miteinander leben, ohne sich in ihrer Rolle zu hinterfragen...

das liest sich so als müsse sich der Mann neu definieren, weil die Frau heute emanzipiert ist....Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass weder die Frau noch der Mann benachteiltigt wird, das in jedem Bereich im Leben....

Denke ich schon dass der Mann sich heute neu definieren muss, denn Frauen neigen heute sehr schnell dazu sich vom Mann zu trennen wenn er nicht 'männlich' genug für sie ist um in ihr die leidenschaftlichen Gefühle der 'Liebe' für ihn zu erwecken und wach zu halten.  Nur, wie das funktionieren soll dies mit den Erwartungen der Frau auch fürsorglich zu sein, den Haushalt mit zu versorgen, ein guter Vater zu sein, etc, das ist mir ein Schleier, denn es ist leider so, dass das eine oft das andere ausschließt. Frauen unterscheiden leider unbewusst zwischen Freundschaft und leidenschaftlicher Liebe,  der gute Mann ist der Freund aber leider nicht mehr attraktiv genug um sich zu ihm hingezogen zu fühlen und umgekehrt, der attraktive Mann der in ihr die Leidenschaft weckt ist ungeignet als Familienvater und Haushaltshilfe.

Ein selbstbwusster Mann und eine selbstbewusste Frau können gleichberechtigt (oder auch in der klassichen Rollenverteilung) miteinander leben, ohne sich in ihrer Rolle zu hinterfragen...

Sollte man meinen, leider aber streichen wie gesagt unbewusste Kräfte, Triebe uns oft einen Strich durch die Rechnung, wo man trotz Verstand einen ins unvernünftige Handeln provozieren läßt. Die Vernunft sagt zwar, ich will einen Partner der lieb und nett ist, ein guter Vater/Mutter ist und auf mich und meine Nöte liebevoll eingeht, die unbewussten Triebe aber dass der Partner attraktiv sein soll und das Gewisse Extra haben muss dass man sich leidenschaftlich zu ihm/ihr hingezogen fühlt.  Wenn das fehlt suchen Männer sich die Befriedigung von außerhalb während Frauen eher dazu neigen, sich gleich trennen zu wollen. Da kann man noch so selbstbewusst und gleichberechtigt sein,  wenn man da nicht die Ehe als ein starkes Bündnis sieht dem man unbedingt Treu sein sollte, da ist dann der Wille oft nicht vorhanden diese Problem so lösen zu wollen wie es eigentlich für alle Beteiligten, einschließlich Kindern, am besten ist.  Es kommt nicht von ungefähr das Ehe ein Bündnis ist und nicht nur ein loses Versprechen, zusammenzubleiben in guten und schlechten Zeiten bis der Tod einen scheidet.  Das zwingt einen dann in schweren Zeiten, eine gemeinsame Lösung zu finden und nicht einfach Problem enfliehen zu suchen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar um 13:45
In Antwort auf user17505

das liest sich so als müsse sich der Mann neu definieren, weil die Frau heute emanzipiert ist....Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass weder die Frau noch der Mann benachteiltigt wird, das in jedem Bereich im Leben....

Denke ich schon dass der Mann sich heute neu definieren muss, denn Frauen neigen heute sehr schnell dazu sich vom Mann zu trennen wenn er nicht 'männlich' genug für sie ist um in ihr die leidenschaftlichen Gefühle der 'Liebe' für ihn zu erwecken und wach zu halten.  Nur, wie das funktionieren soll dies mit den Erwartungen der Frau auch fürsorglich zu sein, den Haushalt mit zu versorgen, ein guter Vater zu sein, etc, das ist mir ein Schleier, denn es ist leider so, dass das eine oft das andere ausschließt. Frauen unterscheiden leider unbewusst zwischen Freundschaft und leidenschaftlicher Liebe,  der gute Mann ist der Freund aber leider nicht mehr attraktiv genug um sich zu ihm hingezogen zu fühlen und umgekehrt, der attraktive Mann der in ihr die Leidenschaft weckt ist ungeignet als Familienvater und Haushaltshilfe.

Ein selbstbwusster Mann und eine selbstbewusste Frau können gleichberechtigt (oder auch in der klassichen Rollenverteilung) miteinander leben, ohne sich in ihrer Rolle zu hinterfragen...

Sollte man meinen, leider aber streichen wie gesagt unbewusste Kräfte, Triebe uns oft einen Strich durch die Rechnung, wo man trotz Verstand einen ins unvernünftige Handeln provozieren läßt. Die Vernunft sagt zwar, ich will einen Partner der lieb und nett ist, ein guter Vater/Mutter ist und auf mich und meine Nöte liebevoll eingeht, die unbewussten Triebe aber dass der Partner attraktiv sein soll und das Gewisse Extra haben muss dass man sich leidenschaftlich zu ihm/ihr hingezogen fühlt.  Wenn das fehlt suchen Männer sich die Befriedigung von außerhalb während Frauen eher dazu neigen, sich gleich trennen zu wollen. Da kann man noch so selbstbewusst und gleichberechtigt sein,  wenn man da nicht die Ehe als ein starkes Bündnis sieht dem man unbedingt Treu sein sollte, da ist dann der Wille oft nicht vorhanden diese Problem so lösen zu wollen wie es eigentlich für alle Beteiligten, einschließlich Kindern, am besten ist.  Es kommt nicht von ungefähr das Ehe ein Bündnis ist und nicht nur ein loses Versprechen, zusammenzubleiben in guten und schlechten Zeiten bis der Tod einen scheidet.  Das zwingt einen dann in schweren Zeiten, eine gemeinsame Lösung zu finden und nicht einfach Problem enfliehen zu suchen.

Du schreibst von zwei konträren Wesenseigenschaften, es gibt noch einiges vieles dazwischen, das sowohl bei Frauen als auch bei Männern vorzufinden ist.

Es ist grundsätzlich nicht förderlich schlecht Loslassen zu können/wollen, so wie auch voreilig aufgeben zu wollen. Das sind für mich zwei extreme Verhaltensweisen, welche beide 'selbstschädigend' wirken.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar um 14:08

Bin ich eigentlich der Einzige dem aufällt, dass dieser Thread uralt ist? Voll unötig hier noch reinzuschreiben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar um 16:29

So ist es ... leider  

Naja, ich denke es gibt noch Leute die etwas mehr auf die Ehe setzen als sie allein auf solche Gefühle zu bauen.  Leider aber ist eine Ehe aufrechtzuhalten kein Pappenstil und die Medien helfen nicht wo es ja fast nur noch um oberflächliche Gefühle geht und wenig in die Tiefe einer Beziehung eingegangen wird was sich dann natürlich in der Gesellschaft reflektiert.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. Februar um 16:33
In Antwort auf sonnenwind4

Du schreibst von zwei konträren Wesenseigenschaften, es gibt noch einiges vieles dazwischen, das sowohl bei Frauen als auch bei Männern vorzufinden ist.

Es ist grundsätzlich nicht förderlich schlecht Loslassen zu können/wollen, so wie auch voreilig aufgeben zu wollen. Das sind für mich zwei extreme Verhaltensweisen, welche beide 'selbstschädigend' wirken.

Du schreibst von zwei konträren Wesenseigenschaften, es gibt noch einiges vieles dazwischen, das sowohl bei Frauen als auch bei Männern vorzufinden ist.

Natürlich und man muss sich ja nicht von solchen Eigenschaften kontrollieren lassen.  Allerdings darf man sie auch nicht unterschätzen, was genau das Problem ist welches zu frühzeitigen Trennungen führt die nicht notwendig sind.

Es ist grundsätzlich nicht förderlich schlecht Loslassen zu können/wollen, so wie auch voreilig aufgeben zu wollen. Das sind für mich zwei extreme Verhaltensweisen, welche beide 'selbstschädigend' wirken.

Stimmt auch, natürlich.  Wenn mindestens ein Partner partout nicht an der Ehe arbeiten will dann kommt irgendwann mal der Punkt wo man loslassen muss, egal wie schwer es einem fällt .... leider .

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen