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Meine Frau liebt mich nicht mehr

8. April 2017 um 4:32

Hallo,

soviele Theme gibt es dazu, alle sind so schmerzlich. Sie wiederholen sich immer wieder, ich will auch mein Schmerz von der Seele schreiben. Vor ein paar Tagen hat sie es mir gesagt und ich fuehlte es so direkt. Ihre Worte waren angekommen.
Sie war tief traurig die Tage davor, hatte Depressionen und ich konnte ihr nicht helfen, wusste nicht einmal warum. Ich habe sie umarmt, aber konnte ihre Trauer nicht mitfuehlen. Liebe ist Mitfuehlen.
Sie hatte mir oft gesagt was ihr nicht gefaellt - kleine Chancen - und stets haben wir es wieder probiert. Aber es wurde immer kaelter zwischen uns, immer alltaeglicher, immer dominierenter meinerseits fuer meine Begierde nach ihr. Ich habe so falsche Vorstellungen von einer Beziehung, es war meine Erste, meine Einzige. Meine Vorstellung ein guter Ehemann zusein, waren ihr zu helfen im Haushalt, mit den Kindern - zwei wunderbare Kinder (3/9 Jahre) - und meine Befriedigung zu bekommen. Wir hatten viele Probleme damit, ich habe ganz kaputte Vorstellungen vom Sex, vielleicht bin ich krank. Ich habe ihr oft weh getan, war grob, tolllpatschig und konnte ihr keine Zaertlichkeit zeigen, ich kenne es nicht anders. Ich muss erst einmal zaertlich zu mir sein, damit ich zaertlichkeit geben kann.
Sie sagte sie wird nicht mehr gluecklich mit mir, sie hat keine Hoffnung mehr. Die letzten Monate waren fuer mich anders, sie hatte auf einmal wieder Lust, es war interresant, aber ich war wieder wie immer, ohne Zaertlichkeit. Wir haben jetzt viel darueber geredet - wir wollen ehrlich zueinander sein - und sie sagte mir sie war verliebt in einen anderen, sie fuehlte wieder das Glueck.
Wir sind nun schon 11 Jahre zusammen davon 8 verheiratet und die ersten drei Jahre eine Fernbeziehung. Jetzt im Gespraech habe ich viele Momente erfahren, wo ich sie verletzt habe, wo ihre Liebe zu mir ein Stueck verschwand. Sie hatte sie mir zu erkennen gegeben, ich hatte sie gehoert aber nicht gefuehlt, ohne Wirkung.
Wir lebten in getrennten Welten, im Alltag. Ich fuehlte sie nicht mehr bei mir und sehnte mich nach ihr. Aber sie wurde immer abweisender die letzten Jahre. Dies verletzte mich und ich verletzte sie. Unsere Familienausfluege, waren nie sonderlich schoen, stets gab es keine Entspannung fuer sie, ich konnte ihre Sorgen nicht verstehen und mit ihr fuehlen. Es muss die Hoelle fuer sie gewesen sein, sie fuehlte sich all die Jahre so wie ich mich jetzt fuehle. Ich bin so traurig, ich schrieb ihr Briefe, denn beim Schreiben sind meine Gedanken, freier als beim reden. Mit Traenen sagte ich ihr, dass ich unsere Ehe nicht wegschmeissen moechte, dass ich mich vielleicht aendern kann, aber in Versprechen gibt es keine Hoffnung. Unsere Ehe ist schon lange tot, wir sind nur noch Eltern.
Es machte mich zornig, wie sie staendig am Handy sass. Ich schwieg, denn Liebe ist Freiheit geben. Sie fing an zu rauchen, ich mochte es nicht nicht, wurde zornig und schlecht zu ihr. Am Ende fing sie an zu trinken - wenig - aber es machte sie gluecklicher. Ich wurde traurig, denn ich machte mir Sorgen aber schwieg. Wir sind uns fremd geworden.
Sie sagt ich bin im Schock.
Ich kann dass alles nicht verarbeiten, mein ganzes Leben, meine ganze Zukunft bricht zusammen. Ich schaeme mich es zu schreiben, es ist so egoistisch, ich war all die Jahre zu egoistisch. Ich bin es. Ich bin allein, ich habe nur sie mit der ich reden kann. Sie ist so verstaendnisvoll, mitfuehlend eine wunderbare Frau. Mir tuen ihre Worte gut sie sind ehrlich und klug. Aber sonst habe ich niemand, ich bin zu ihr vor 9 Jahren, in ein anderes Land gezogen und Kontakte habe ich wenig gepflegt. Es ist alles so unklar wie es weitergeht, ich darf weiter bei ihr wohnen, aber es tut immer noch weh. Sie fuehlt mit mir - sie ist so gut - aber fuehlt nichts mehr fuer mich. Sie wuenscht sich eine neue Frau, fuer mich aber ich habe keine Hoffnung mehr, so ein Glueck wie sie zu finden. Ich muss mich ersteinmal selber finden. Wer bin ich ?
Wir waren so gluecklich am Anfang, sie hatte mich angesprochen, denn ich bin sehr schuechtern. - Ich hatte damals eine fantasievolle Liebe zu einer anderen Frau, seit meiner Jugend, diese ist nie in Erfuellung gegangen, weil ich meine Jugendliebe nicht ansprechen konnte. -
Mein Kind gehts nicht gut ich hoere auf zu schreiben.
Ich bin hier um Rat zu fragen.

Daniel

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8. April 2017 um 6:28

tja, Daniel...

​ich hoffe mal, du möchtest jetzt nicht von uns hören, was du für ein schlechter Mensch bist. Und sich über seine sexuellen Perversionen aufzuregen, bringt auch niemand weiter. Pervers wird es schließlich erst dann, wenn du niemanden mehr zum Mitspielen findest. Vielleicht unternimmst du zuerst einmal was gegen deinen Blues und gehst ein wenig unter Leute. Es ist nicht gut, wenn du in der weiten Ferne im fremden Land bist und außer dir und deiner Frau und deinen Kindern gibt es keine Ansprechpartner. Also kümmere dich etwas um dein soziales Umfeld, lasse deiner Frau den Raum, den sie braucht und unternimm auch mal etwas für dich selbst oder allein zusammen mit deinen Kindern.

Schönes WE und freundliche Grüße, Christoph

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8. April 2017 um 12:51

Ich danke euch fuer eure Antworten, es troestet mich.
Es macht mich so ungluecklich, dass ich ihr nicht das geben kann was sie braucht. Mitgefuehl und Zaertlichkeit, wohl das wichtigste in der Liebe. Sie hatte es mir so oft gesagt. Jetzt will sie nur noch allein sein, hat viele Sorgen und ich hab keine Rat wie ich ihr Trost spenden kann.
Es ist schwer zu akzeptieren, aber ich muss sie loslassen. Ja, es soll im Guten sein, die Kinder sollen bei Ihr bleiben, sie ist eine sehr liebevolle Mutti. Sie werden bei ihr die Dinge lernen, die ich Ihnen nicht geben.
Ich suche Rat fuer einen Neuanfang, wie es weitergehen soll. Ich denke ein Neuanfang ist, wenn ich in Therapie gehe und meine Probleme angehe. Es ist schwer einen guten Psychologen zu finden. Vielleicht muss ich dafuer nach Deutschland zurueck, aber ich will sie nicht mit den Kindern allein lassen. Ich kann in eine unrenovierte Wohnung ausziehen, aber wir arbeiten zusammen. Wir beide moechten, dass eine Freundschaft bleibt und nicht in Hass verfaellt. Wo muss man da aufpassen? Es ist alles so kompliziert auf einmal.
Es werden jetzt viele Dinge zu klaeren sein, vielleicht hat wer einen Rat, wie wir all das am heilsamsten ueberwinden. Ich danke euch.
Daniel

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8. April 2017 um 13:30
In Antwort auf dan13l13

Ich danke euch fuer eure Antworten, es troestet mich.
Es macht mich so ungluecklich, dass ich ihr nicht das geben kann was sie braucht. Mitgefuehl und Zaertlichkeit, wohl das wichtigste in der Liebe. Sie hatte es mir so oft gesagt. Jetzt will sie nur noch allein sein, hat viele Sorgen und ich hab keine Rat wie ich ihr Trost spenden kann.
Es ist schwer zu akzeptieren, aber ich muss sie loslassen. Ja, es soll im Guten sein, die Kinder sollen bei Ihr bleiben, sie ist eine sehr liebevolle Mutti. Sie werden bei ihr die Dinge lernen, die ich Ihnen nicht geben.
Ich suche Rat fuer einen Neuanfang, wie es weitergehen soll. Ich denke ein Neuanfang ist, wenn ich in Therapie gehe und meine Probleme angehe. Es ist schwer einen guten Psychologen zu finden. Vielleicht muss ich dafuer nach Deutschland zurueck, aber ich will sie nicht mit den Kindern allein lassen. Ich kann in eine unrenovierte Wohnung ausziehen, aber wir arbeiten zusammen. Wir beide moechten, dass eine Freundschaft bleibt und nicht in Hass verfaellt. Wo muss man da aufpassen? Es ist alles so kompliziert auf einmal.
Es werden jetzt viele Dinge zu klaeren sein, vielleicht hat wer einen Rat, wie wir all das am heilsamsten ueberwinden. Ich danke euch.
Daniel

Was ist mit deiner Sexualität? warum ist da was kaputt?Hast du mit deiner Frau je versucht darüber zu reden? Familienberatungen kannst du telefonisch erreichen in Deutschland. mach ein Termin für ein telefonisches Beratungsgespräch.

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8. April 2017 um 13:59

Ja, sie ist kaputt, dass ist das erste was ich angehen muss. Zaertlichkeit ist mir fremd, aber ich brauche sie selbst. Es ist mir zu privat, darueber zu schreiben. Sie hat mit mir darueber geredet, aber ich habe nicht geblaubt dass ich professionelle Hilfe dazu brauch. Ich meinte, ich schaffe das allein. Wie naiv, wie dumm von mir, mit einem Versprechen waere alles wieder gut. Es war mir nicht bewusst, was ich anrichten werde und das ich es eigentlich vermisse.
Wir waren auch einmal zum Psychologen, vor mehreren Jahren, es war aber nur eine Sitzung und sie war nicht ehrlich zu ihr. Die Vorschlag war mehr achtsamkeit zu ueben, mehr Fuersorge zu zeigen. Aber das mir das Mitgefuehl fehlt und die Zaertlichkeit, sind wir nicht angegangen.
Ich werde das mit der Familenberatung probieren und habe bereits bei profamilia geschrieben. Aber eine Antwort gibt es immer noch nicht, leiderns.

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8. April 2017 um 14:26
In Antwort auf dan13l13

Ja, sie ist kaputt, dass ist das erste was ich angehen muss. Zaertlichkeit ist mir fremd, aber ich brauche sie selbst. Es ist mir zu privat, darueber zu schreiben. Sie hat mit mir darueber geredet, aber ich habe nicht geblaubt dass ich professionelle Hilfe dazu brauch. Ich meinte, ich schaffe das allein. Wie naiv, wie dumm von mir, mit einem Versprechen waere alles wieder gut. Es war mir nicht bewusst, was ich anrichten werde und das ich es eigentlich vermisse.
Wir waren auch einmal zum Psychologen, vor mehreren Jahren, es war aber nur eine Sitzung und sie war nicht ehrlich zu ihr. Die Vorschlag war mehr achtsamkeit zu ueben, mehr Fuersorge zu zeigen. Aber das mir das Mitgefuehl fehlt und die Zaertlichkeit, sind wir nicht angegangen.
Ich werde das mit der Familenberatung probieren und habe bereits bei profamilia geschrieben. Aber eine Antwort gibt es immer noch nicht, leiderns.

Deine Frau war nicht ehrlich zur Psychologin? Inwiefern, was hat sie nicht erzählt? Dass du mehr Achtsamkeit und Zärtlichkeit brauchst oder dass ihr das fehlt und sie braucht das.

Noch ist das nicht zu spät, du verstehst dich selbst und kannst an dir arbeiten. Räumliche Trennung ist erstmal gar nicht verkehrt.

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8. April 2017 um 14:28

Gesuelze du hast recht.Er hat kein Vertrauen und blockiert sich dadurch selbst . 

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8. April 2017 um 18:03

Es sind so viele unterschiedliche Ansichtspunkte, ich danke euch fuer euer Interesse. Zu privat ist, wenn ich sie mit meine sexuellen Handlungen verletze, grob zu ihr bin, ihre Gefuehle mir egal sind, nur damit ich bekomme was ich mir vorstelle, ja so war die Situation - staendig -. Sie hat es mir oft gesagt, bis sie aufgegeben hat, ich bin sehr egoistisch und es hat sie kaputt gemacht. Ich hatte meine Selbstbefriedigung als Waffe eingesetzt um ihr zu zeigen dass sie keine Frau ist und es mir nicht geben kann. Glaubt mir, ich habe erkannt wie sehr sie litt. Als sie mich von sich stoss wurde alles noch schlimmer in diesen Momenten. Sie war nicht ehrlich als sie gefragt wurde ob ich pervers bin, sie hatte es verneint.
Natuerlich fuehle ich auch Eifersucht, aber es waere jetzt falsch von mir sie weiter zu verletzen. Ich muss hier durch, es ist mir sehr schwer und ich danke euch fuer euren Rat in der schweren Zeit. Ich moechte nicht das sie mich hasst, ich kenne solche Situationen von anderen, das ist wirklich nicht das richtige. Sie hat sich schon lange verabschiedet, ich muss es aktzeptieren.
Ich schreibe wirklich selten in Foren, ich bin es nicht gewoehnt, aber meine Gedanken muessen raus, vielleicht werde ich dann ruhiger.

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9. April 2017 um 0:20

Ja, das ist ihre Antwort - ich liebe sie nicht. Und ohne Liebe will sie nicht mit mir zusammensein. Sie hat Recht. Vielleicht weiss ich nichts ueber die Liebe. Ich muss erst einmal wissen was Liebe ist. Sicherlich nicht die Jugendliebe, sicherlich nicht die jetzige Liebe. Vielleicht muss ich allein bleiben, aber ich habe diese Familie geliebt, liebe sie immer noch. Ich hatte Traeume fuer unsere Zukunft.

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9. April 2017 um 0:27

Sie ist jetzt in der Disco mit ihrem Bekannten, sie ist jetzt frei. Sie schreibt ich soll nicht warten, ich warte nicht, ich falle und falle. Ich will raus, irgendwohin, in eine Umarmung etwas Trost, etwas Mitleid.
Ich habe zuhause angerufen, aber ich musste mehr troesten als ich geben koennte. Ich bin einsam, Sie hat mich verlassen. Als sie diese Zeit durchmachte, war ich ja zuhause, aber sie wollte nichts mehr von mir. Sie hat sich still und heimlich getrennt. Ich hab sie weinen sehen, aber nichts verstanden.
Ich kann nicht schlafen, ich kann nicht essen, mir ist einfach nur schlecht.

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9. April 2017 um 0:43

Ja, sie liebte mich sehr. Warum habe ich das getan? Ich bin krank. Ich habe kranke Vorstellung vom Sex. Sie musste kommen, ich zwang sie dazu, meinte das braucht sie. Seit meiner Jugendzeit schaue/ schaute ich es immer wieder, "wie man es macht". Ich kann es nicht mitfuehlen, dabei sehne ich mich jetzt so sehr danach. Es ist schade, sehr schade, sehr schade. Es tut mir weh, es tut mir leid, aber ich hab Angst selbst wenn ich wollte und ich wollte, ich konnte es nicht. Meine Gedanken kontrollieren mich, nicht meine Gefuehle. Das will ich aendern, das muss ich aendern. Ich will keine Maschine sein. Jetzt habe ich Gefuehle und kann sie nicht kontrollieren.

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9. April 2017 um 1:12

Ich weiss, ich muss in Therapie. Ich habe mich selbst verloren, mich immer mehr in mir verfangen. Ich wurde gut erzogen, christlich, wir sind viele Geschwister. Ja ich habe Liebe nicht erfahren. Meine Eltern hatten eine kaputte Ehe, schlecht und lieblos. Was konnte ich da erfahren?! Ich dachte, es kommt einfach so.
Es gibt sehr schoene Worte die ich kenne, aber nicht verstehe, fuehle oder geben konnte.
"Wer liebt, ist geduldig und gütig. Wer liebt der ereifert sich nicht, er prahlt nicht und spielt sich nicht auf. Wer liebt, der verhält sich nicht taktlos. er sucht nicht den eigenen Vorteil und läßt sich nicht zum Zorn erregen. Wer liebt, der trägt keinem etwas nach; es freut ihn nicht, wenn einer Fehler macht, sondern wenn er das Rechte tut. Wer liebt der gibt niemals jemand auf, in allen vertraut er und hofft er für ihn; alles erträgt er mit großer Geduld"
Leiderns habe ich meine Bibel nun 8 Jahre nicht mehr aufgeschlagen.
Ich fuehle das ich jetzt ruhiger werde, danke fuer deine Zeit.

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9. April 2017 um 4:08

Es war sehr schwer für sie, es gab Todesfälle, die auch auf mich wirkten. Ich kann sie nicht einordnen, welche Bedeutung sie auf mich, auf meine Eltern hatten. Aber sie waren gute Eltern, sie hat sich gekümmert, er war in Arbeit vergraben aber liebten uns als Eltern. Leiderns habe ich aber keine Liebe gesehen, sie waren vielleicht so wie wir die letzten Jahre, nur er nicht so wie ich.
Ich weiss das ich endlich anfangen muss.
 

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9. April 2017 um 4:13
In Antwort auf dan13l13

Sie ist jetzt in der Disco mit ihrem Bekannten, sie ist jetzt frei. Sie schreibt ich soll nicht warten, ich warte nicht, ich falle und falle. Ich will raus, irgendwohin, in eine Umarmung etwas Trost, etwas Mitleid.
Ich habe zuhause angerufen, aber ich musste mehr troesten als ich geben koennte. Ich bin einsam, Sie hat mich verlassen. Als sie diese Zeit durchmachte, war ich ja zuhause, aber sie wollte nichts mehr von mir. Sie hat sich still und heimlich getrennt. Ich hab sie weinen sehen, aber nichts verstanden.
Ich kann nicht schlafen, ich kann nicht essen, mir ist einfach nur schlecht.

Ich bin aufgewacht, es ist mir wieder so schwer. Sie ist immer noch nicht zurueck, sie ist so frei. Ich hab ein bisschen Hoffnung, dass ich morgen früh rausgehen kann. Ich weiss nicht wie ich reagieren soll, wenn sie zurueckkommt. Ich lasse sie ja los, Stück für Stück, aber es ist so schwer.

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10. April 2017 um 22:05

Ich kann es noch nicht richtig aktzeptieren, aber bin aus dem Schock raus. Ich habe viel geweint und versuche jetzt soviel wie moeglich Zeit mit den Kindern zu verbringen, denn bald werde ich nicht mehr "zuhause" sein.
Ich habe mit einem Psychologen geredet, der mir zwei Buecher (Les prodigieuses victoires de la psychologie moderne, Les triomphes de la psychanalyse) von Pierre Daco empfohlen hat, sowie ein Buch von Sigmund Freud ueber Sexualitaet.
Anschliessend were ich mich an einen Psychotherapeuten wenden.

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28. Juli 2017 um 8:00

Hallo,
ich mag es nicht die Dinge unvollendet zu lassen, ich bin auch nicht ums Leben gekommen .
Was mir am meisten geholfen hat, ist an mir selbst zu arbeiten. Wie das aussah?
Ich bin ausgezogen und bin so oft und soviel wie moeglich raus um mich selbst wieder kennen zu lernen. Ich bin ihr auch dankbar dafuer dass sie die Reissleine gezogen hat, vielleicht nicht mit dem besten Ende aber mit einem Ende. Ich habe viele Fehler gemacht und bereue sie sehr, aber zur Liebe gehoert auch Vergebung von beiden Seiten. Wir hatten uns beide verloren, wir hatten uns nicht mehr fuer einander entschieden.
Ich verbringe nun umso mehr Zeit mit den Kindern. Wir machen Unternehmungen (Zelten, Baden, Wandern, ...) von denen ich Jahre lange getraeumt hatte. Es ist fantastisch diese Zeit und ich bin gluecklich, dass ich endlich mache was mir auf den Herzen liegt und keine Ruecksicht mehr nehmen muss.
Das Wichtigste, was mir schwer viel, ist den Kontakt komplett abzubrechen. Da wir Kinder haben, da wir auf der selben Arbeit sind, das sie mir soviel bedeutet, geht es auch nicht so einfach, aber es geht und es ist sehr wichtig. Anfangs hatte ich ihr noch Blumen gebracht, romatische Fotos geschickt, geholfen so oft ich kann, ihr gesagt wie wertvoll sie ist und wie sehr ich sie liebe. Aber dass sollte man einmal in einer Aussprache sagen und danach komplett den Kontakt abbrechen. Ich rede nur noch ueber die Kinder und organisatorisches, nichts ueber mich, nicht ueber sie. Ich helfe ihr, wie ich jedem helfen wuerde, aber versuche so oft wie moeglich weg zu sein.
Ich habe jahrelange getraeumt vom Tanzen und endlich habe ich den Mut gefunden mich einzuschreiben. - Wenn man sich fuer den Anderen selbst aufgibt und nicht mehr gluecklich mit sich selbst ist, gehen beide daran kaputt. - Ich habe viele neue Leute kennengelernt, gehe auf Konzerte wo ich schon immer hinwollte.
Ich lese auch viel ueber Beziehung, denn ich will meine Fehler nicht wiederholen. Ich rede mit dem Physoterapeuten ueber meine Kindheit, denn vielleicht hilft es meine Fehler nicht zu wiederholen.
Hier ein paar Texte:
http://www.wunderweib.de/entscheide-dich-jeden-tag-fuer-deine-frau-oder-trenn-dich-von-ihr-12746.html
https://markmanson.net/relationship-advice
Buch: 40 Tage Liebe wagen - Stephen & Alex Kendrick

Soweit erst einmal. Ich hoffe es hilft jemanden weiter.

Gruss
 

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28. Juli 2017 um 10:18

Liebe Sumsa,
mach es dir nicht schwerer, mach es euch beiden nicht schwerer. Manchmal hilft eine Trennung ! damit der andere sich entscheiden kann. Sie hilft aus diesem Strudel der nur nach unten zieht. Es ist schwer besonders fuer dich, meine ist eine starke Frau sie kaempft um ihre Entscheidung und ich kaempfe darum dass ich sie achte, wie sie es sich wuenscht.
Bei mir war es gut das sie mich so tief in Herz getroffen hat, dass sie ein Ende gemacht hat. Das macht einem bewusst wie wertvoll, die Frau(Mann) bei dir ist, wenn du ihn liebst, aber dich nicht ganz fuer ihn entschieden hat.
Ich sehe es bei meiner Frau, wie erholsam fuer sie die Trennung ist und es freut mich sehr fuer sie. Ich wollte nicht, dass sie so leiden musste, aber wenn man sich selbst verliert, kann das keine Liebe ausgleichen. Verliere dich nicht, sei wieder du selbst, du kannst auch ohne deinen Mann selbst sein.
Ich weiss, es ist ihr jetzt nicht leichter, aber sie ist gluecklicher, entlasteter. Es macht mich gluecklich dass es ihr besser geht. Es gibt so viel was mich an ihr stoerte, all dass hat sie jetzt nicht mehr. Sie war belastet von meinen Problemen, wir konnten sie nicht loesen. Ich liebe sie und ich es macht mich gluecklich, dass es ihr jetzt besser geht. Sie kleidet sich jetzt wieder schoen, macht so viel fuer sich selbst, sie denkt an sich und dass gefaellt mir. Ja, ich habe noch Hoffnung, ich waere gern mit ihr zusammen, aber ich bin nicht mehr abhaengig von ihr. Vielleicht in 2 Jahren, vielleicht in 5 Jahren, vielleicht am Ende. Wichtig ist dass ich mich entwickele, dass ich daraus etwas lerne.
Man kann nur etwas geben wenn man etwas hat. Ich hatte nur von ihr genommen.

Gruss

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