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Meine Familie (Freund, fast erwachsener Sohn) bricht auseinander..

7. März 2017 um 20:16 Letzte Antwort: 10. März 2017 um 20:39

Hallo, ich schreibe, weil ich offenbar die einzige in unserer Patchworkfamilie bin, die darunter leidet, dass zuhause entweder Streit ist oder jeder seiner Wege geht. Mein Sohn ist 17,5 Jahre alt, sehr egoistisch und unordentlich, macht alles schmutzig , hält sich nicht an Absprachen, lügt usw. (ja, Pubertät, ich weiß, aber er benimmt sich trotzdem mies) und es gibt seit Monaten dauernd Zoff deswegen mit meinem Freund. Ich bin total gestresst und genervt, weil ich oft zwischen den Stühlen stehe und vermitteln muss. Ich bin am Ende meiner Kräfte, weil ich einerseits das schlechte Benehmen meines Sohnes nicht mehr ertragen kann und andererseits das Gemecker von meinem Freund nicht mehr hören kann. Ich ziehe mich da jetzt mehr raus und lasse sie ihr Ding machen, aber mit Familie und Gemeinschaft hat das dann auch nichts zu tun. Ich könnte meinem Sohn untersagen, die Küche zu benutzen, wenn wir nicht da sind etc.. denn es sieht echt aus wie ein Schweinestall jedes Mal. Meinem Freund habe ich gesagt, er soll das mit ihm klären und mich mit seinem ständigen Gemotze verschonen. Ich bin trotzdem sehr oft traurig, weil ich auch sehr oft alleine zuhause bin und mir das alles anders vorgestellt habe.  Am liebsten würde ich beide zum Teufel schicken, dann habe ich wenigstens meine Ruhe.
Ich weiß, klingt radikal, aber mich kotzt dieser Terror hier zuhause sehr an.

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7. März 2017 um 21:33

Guten Abend. 

Hast du mal versucht mit beiden darüber zu reden? Also wirklich Zeit nehmen und ihr drei setzt euch in Ruhe hin und besprecht alles. Dein Sohn wird vielleicht verstehen dass du auch nur ein Mensch bist, mal deine Ruhe brauchst und  keine Lust hast, ihm immer hinter her zu wischen. Mir fallen zwei Möglichkeiten ein:
- einen Wochenplan erstellen, wer wann was putzt, aufräumt, wäscht etc.
- oder du hörst jetzt radikal auf, ihm hinterher zu wischen. Das heisst, die Bude wird ein Saustall, du räumst nur noch dein eigenes Zeug weg. Dann kommt halt erstmal kein Besuch mehr, bis sich was ändert. Falls er Taschengeld bekommt, kannst du ihm vielleicht auch weniger geben, bis er sich mal aufrafft und im Haushalt mithilft. Die unordentliche Wohnung ist ihm dann vielleicht auch selber irgendwann unangenehm, vielleicht vor seinen Freunden die mal zu Besuch kommen.

Warum dein Freund meckert habe ich nicht ganz verstanden. Wegen dem Sohn? Ihr solltet gemeinsam eine Lösung finden

Lg

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7. März 2017 um 22:40

Mein Kind ist nicht unglücklich, ihm ist einfach alles scheißegal. Ich habe ihn immer mit einbezogen, auf gemeinsame Mahlzeiten bestanden, ihm immer klar gemacht, dass er mir wichtig ist, er sich aber an Regeln hier zu halten hat. Mißachtung, Respektlosigkeit und mangelnde Wertschätzung sind kein inneres Chaos bei ihm sondern ein echtes Problem, da er nur an sich denkt. Ich habe alles für ihn getan, ihn immer unterstützt, war immer für ihn da. Jetzt denkt er eben, er braucht niemanden außer seine Kumpels und am Wochenende saufen. Unglück braucht man mir nicht zu wünschen, ich bin schon unglücklich. Aber danke.

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7. März 2017 um 22:42
In Antwort auf ninanee

Guten Abend. 

Hast du mal versucht mit beiden darüber zu reden? Also wirklich Zeit nehmen und ihr drei setzt euch in Ruhe hin und besprecht alles. Dein Sohn wird vielleicht verstehen dass du auch nur ein Mensch bist, mal deine Ruhe brauchst und  keine Lust hast, ihm immer hinter her zu wischen. Mir fallen zwei Möglichkeiten ein:
- einen Wochenplan erstellen, wer wann was putzt, aufräumt, wäscht etc.
- oder du hörst jetzt radikal auf, ihm hinterher zu wischen. Das heisst, die Bude wird ein Saustall, du räumst nur noch dein eigenes Zeug weg. Dann kommt halt erstmal kein Besuch mehr, bis sich was ändert. Falls er Taschengeld bekommt, kannst du ihm vielleicht auch weniger geben, bis er sich mal aufrafft und im Haushalt mithilft. Die unordentliche Wohnung ist ihm dann vielleicht auch selber irgendwann unangenehm, vielleicht vor seinen Freunden die mal zu Besuch kommen.

Warum dein Freund meckert habe ich nicht ganz verstanden. Wegen dem Sohn? Ihr solltet gemeinsam eine Lösung finden

Lg

Er meckert, weil ich ihm oft nicht streng genug war und wohl auch ein bißchen Machtkampf und Eifersucht ne Rolle spielen...

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7. März 2017 um 22:43

Das würde ich sofort tun, aber er geht noch zur Schule, wo er  sich die Noten versaut durch ständiges Verpennen oder Schwänzen...

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7. März 2017 um 22:50

Ich habe alles versucht, er macht es einfach nicht ordentlich oder gar nicht. Ich habe echt aufgegeben und werde ihn jetzt zumindest mal aus der Küche verbannen. Wie sein Zimmer (mit eigenem Bad) aussieht, brauche ich wohl nicht erklären. Ich mache da schon seit Monaten nix mehr.  Ich habe mit meinem Freund jetzt vereinbart, dass die Küche tabu ist, wenn wir nicht da sind. Ich komme mir total blöd vor und bin damit unglücklich, aber inzwischen bin ich froh, wenn er nicht da ist, er nicht rumschmiert oder alles im Wohnzimmer verwüstet. Das ist alles kein Riesendrama, aber jeden Tag, da wird man irgendwann bescheuert und ist nahe dem Nervenzusammenbruch. Gefrierschrank offen lassen, Kühlschrank leergefressen, Verpackungen liegenlassen etc..

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7. März 2017 um 22:53

Das Verhältnis war immer gut bis zu dem Zeitpunkt, wo er älter wurde und unsere Bude verwüstet..Man verlässt alles ordentlich, kommt abends von der Arbeit und fängt erstmal an seinen Dreck wegzuräumen. Er ist ja dann nie da....und in einer vollgesauten Küche mag doch niemand kochen...?
Ich habe ihm schon angedroht, dass er zu seinem Vater ziehen kann. Das möchten beide nicht. Die wissen schon warum.

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7. März 2017 um 23:01

Danke für die zahlreichen Antworten und auch das Verständnis von einigen. Natürlich steht mein Kind an erster Stelle und das war auch immer so. Aber ich gehe langsam vor die Hunde und es ist sehr schmerzhaft zu sehen, dass er alles, was ich ihm beigebracht und vorgelebt habe , von ihm mit Füßen getreten wird.
Meine Partnerschaft pulverisiert sich langsam, da ich schon Horror habe nach Hause zu kommen, weil wieder irgendwas ist. Hund nicht gefüttert, der glotzt mich halb verhungert und mit voller Blase an, es ist einfach unerträglich. Er ist faul und unzuverlässig. Wir sind auch nur Menschen und ahben auch noch ein Leben. Wir sind mittlerweile froh, wenn er nicht da ist. Anfang des Monats, TaschenGeld ist noch da und wir haben Ruhe hier. Klingt blöd, ist aber ruhiger dann. Sein Zimmer sieht aus wie eine Assibude mit umgekippten Eistee, angetrocknete Teller etc..vom Geruch ganz zu schweigen. Ich gehe da nicht mehr hoch. Wird renoviert bei Auszug und gut.
Vielen Dank schon mal für die Anteilnahme.

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7. März 2017 um 23:11
In Antwort auf ninanee

Guten Abend. 

Hast du mal versucht mit beiden darüber zu reden? Also wirklich Zeit nehmen und ihr drei setzt euch in Ruhe hin und besprecht alles. Dein Sohn wird vielleicht verstehen dass du auch nur ein Mensch bist, mal deine Ruhe brauchst und  keine Lust hast, ihm immer hinter her zu wischen. Mir fallen zwei Möglichkeiten ein:
- einen Wochenplan erstellen, wer wann was putzt, aufräumt, wäscht etc.
- oder du hörst jetzt radikal auf, ihm hinterher zu wischen. Das heisst, die Bude wird ein Saustall, du räumst nur noch dein eigenes Zeug weg. Dann kommt halt erstmal kein Besuch mehr, bis sich was ändert. Falls er Taschengeld bekommt, kannst du ihm vielleicht auch weniger geben, bis er sich mal aufrafft und im Haushalt mithilft. Die unordentliche Wohnung ist ihm dann vielleicht auch selber irgendwann unangenehm, vielleicht vor seinen Freunden die mal zu Besuch kommen.

Warum dein Freund meckert habe ich nicht ganz verstanden. Wegen dem Sohn? Ihr solltet gemeinsam eine Lösung finden

Lg

Wir haben Fransen am Mund...hunderte Male im Ruhigen mit ihm geredet, gefragt, wo das Problem liegt...ihn sagen lassen, was er geändert haben möchte und und und...nix passiert. Und da ich es einfach nicht ertrage die vollgeschmierte Küche und Wohnzimmer so zu lassen, mache ich es weg. Er ist ja dann wieder bis abends verschwunden...er bringt keinen Besuch mit, macht sich lieber woanders einen Lenz, da ist er dann ja Gast. Wenn er Besuch hat, muss er ja was tun. Mein Freund ist in Schichten und ich muss früh raus, also abends bin ich schon zeitig im Bett. Das mit dem Taschengeld haben wir alles schon versucht...

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7. März 2017 um 23:15

Wie gesagt: Wir haben Fransen am Mund vom ganzen Zusammen sitzen und ruhig reden..momentan ist nichts mehr mit reden, wir gehen uns aus dem Weg und das ist auch gut so. Aber deswegen bin ich nicht glücklich darüber. Ich wollte wissen, wie ich damit umgehen soll. Ich bin enttäuscht und wütend und sehr traurig, weil ich viel für ihn geopfert habe und mich frage, wo meine Erziehung geblieben ist. P.S. Woanders wird er gelobt, wie nett und hilfsbereit er ist und alle fallen in Verzückung. E ist zum Verrücktwerden.

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7. März 2017 um 23:19

Ja, es wird wohl auf den Vater hinauslaufen. Ausrasten ist gut...ich heule nur noch vor mich hin und ich bin echt keine Memme. 
 

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7. März 2017 um 23:27

Wenn mal einer mit hier ist, stört die das in seiner Saubude wohl nicht groß. Der Hammer ist, wenn die hier in meinem Wohnzimmer lungern, der Rausschmiß kam prompt. Bzw. auf seine Bude geschickt...

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8. März 2017 um 6:37

Was bitte willst du denn machen wenn der Knilch bald 18 ist? Der Zug ist abgefahren. Wenn er jetzt das grundlegende Miteinander nicht beherrscht und solchen Ärger in die Familie bringt muss er gehen. Gut, wenn ihr mit dem Vater die Möglichkeit habt. Ansonsten Ausland, Internat, betreute WG...?
Frage: kann es sein, dass er ein Drogenproblem hat?

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8. März 2017 um 6:37

Was bitte willst du denn machen wenn der Knilch bald 18 ist? Der Zug ist abgefahren. Wenn er jetzt das grundlegende Miteinander nicht beherrscht und solchen Ärger in die Familie bringt muss er gehen. Gut, wenn ihr mit dem Vater die Möglichkeit habt. Ansonsten Ausland, Internat, betreute WG...?
Frage: kann es sein, dass er ein Drogenproblem hat?

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8. März 2017 um 6:59

Hallo, natürlich geht das nicht! 
Was meinst du, wie ich ausgerastet bin....ich habe geredet und geredet. Jetzt machen wir auch das lieber selber...


 

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8. März 2017 um 7:11
In Antwort auf herbstblume6

Was bitte willst du denn machen wenn der Knilch bald 18 ist? Der Zug ist abgefahren. Wenn er jetzt das grundlegende Miteinander nicht beherrscht und solchen Ärger in die Familie bringt muss er gehen. Gut, wenn ihr mit dem Vater die Möglichkeit habt. Ansonsten Ausland, Internat, betreute WG...?
Frage: kann es sein, dass er ein Drogenproblem hat?

Ich habe das Ausland schon vor zwei Jahren vorgeschlagen als es anfing so besch... mit ihm zu werden. Er wollte kein Jahr, kein halbes Jahr woanders zur Schule gehen. Das hätte mir mal einer anbieten sollen damals...aber naja. Ich konnte ihn ja nicht zwingen, so die Lehrerin damals. 
Betreute WG halte ich für keine gute Idee, da da die richtigen Experten zusammenkommen. Er wird ja auch 18 im Herbst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er kifft wie ein Weltmeister. Hab nur noch nix gefunden, er schleicht immer in unserem Keller herum, wenn er abends nach Hause kommt. ich habe heute ein finales Gespräch  mit ihm angesetzt und denke, ich werde mit ihm eine Art Vertrag machen, den er unterzeichnet. Mit ganz klaren Absprachen und Wochentagen, wann er was zu tun hat. Sollte er das nicht schaffen, fliegt er am 1. Tag nach seinem 18. Geburtstag raus bzw. vorher zu seinem Vater. 
Feste Zeiten zum Nachhause kommen, dann schmeiße ich ihn jeden Morgen 06.30 aus dem Bett.
Er hat auch nicht viele Aufgaben. Müll rausbringen, Geschirrspüler ausräumen und nach der Schule mit dem Hund. Sein Zimmer verwahrlost. Das Taschengeld werde ich wieder kürzen, klappt hinten und vorne nicht. (Er hatte testweise etwas mehr bekommen, um sich Sachen wie Duschgel, Shampoo, Rasierzeug, Socken, Unterhosen  etc. zwischendurch mal selber zu kaufen) 
Was mich so wahnsinnig macht, ist die Tatsache, dass er seit er klein ist, woanders immer gelobt wird, wie nett und süß er ist, dass er jederzeit wiederkommen kann etc.. Das ist doch nicht zum Aushalten?!

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8. März 2017 um 7:28
In Antwort auf klabauterfrau5

Hallo, ich schreibe, weil ich offenbar die einzige in unserer Patchworkfamilie bin, die darunter leidet, dass zuhause entweder Streit ist oder jeder seiner Wege geht. Mein Sohn ist 17,5 Jahre alt, sehr egoistisch und unordentlich, macht alles schmutzig , hält sich nicht an Absprachen, lügt usw. (ja, Pubertät, ich weiß, aber er benimmt sich trotzdem mies) und es gibt seit Monaten dauernd Zoff deswegen mit meinem Freund. Ich bin total gestresst und genervt, weil ich oft zwischen den Stühlen stehe und vermitteln muss. Ich bin am Ende meiner Kräfte, weil ich einerseits das schlechte Benehmen meines Sohnes nicht mehr ertragen kann und andererseits das Gemecker von meinem Freund nicht mehr hören kann. Ich ziehe mich da jetzt mehr raus und lasse sie ihr Ding machen, aber mit Familie und Gemeinschaft hat das dann auch nichts zu tun. Ich könnte meinem Sohn untersagen, die Küche zu benutzen, wenn wir nicht da sind etc.. denn es sieht echt aus wie ein Schweinestall jedes Mal. Meinem Freund habe ich gesagt, er soll das mit ihm klären und mich mit seinem ständigen Gemotze verschonen. Ich bin trotzdem sehr oft traurig, weil ich auch sehr oft alleine zuhause bin und mir das alles anders vorgestellt habe.  Am liebsten würde ich beide zum Teufel schicken, dann habe ich wenigstens meine Ruhe.
Ich weiß, klingt radikal, aber mich kotzt dieser Terror hier zuhause sehr an.

deine geschichte erinnert mich an die geschichte meines allerersten freundes.
damals war ich 16, er 17.
​ich hab das damals nur aus der position der "aussenstehenden" mitbekommen und stand natürlich fest auf der seite meines freundes.
​er hatte zuhause exakt die gleichen probleme wie dein sohn. auch er muss damals das leben der eltern zur wahren hölle gemacht haben, was ich mit meinen 16 jahren natürlich nicht nachvollziehen konnte.

seine eltern haben zu absolut drastischen massnahmen gegriffen.
​sie haben konsequent während ihrer abwesenheit die küche und das wohnzimmer abgeschlossen, so dass er keinen zugang mehr hatte. völlig egal, ob sie nur tagsüber abwesend waren (beide berufstätig), oder ob sie 3 wochen im urlaub waren, küche und wohnzimmer blieben verschlossen.
ich fand das damals unsäglich und hab sie dafür mit leidenschaft gehasst, heute kann ich die eltern verstehen.

​heute kann ich auch nacchvollziehen, warum mein freund sich damals so destruktiv benommen hat, er kam aus schwierigen familienverhältnissen. seine ma war manisch-depressiv und hat sich das leben genommen, sein vater hatte wieder geheiratet, seine stiefmutter war wesentlich jünger, nur einige jahre älter als mein freund.

​gibt es irgendetwas, was dein sohn total ablehnt in eurer famiienkonstellation,  lehnt er deinen partner ab, lehnt er dich ab? auf jeden fall scheint dein sohn kreuzunglücklich zu sein und protestiert auf seine weise.

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8. März 2017 um 7:31

Sei mir mal nicht böse, aber warum lässt du dir das von deinem Kind, einem Teenager gefallen? DU bist die Mutter, DU hast das Sagen! Du musst ihn erziehen. Offensichtlich hast du das nicht getan. Zumindest nicht so, wie dein Sohn es gebraucht hätte. Es funktioniert eben nicht bei jedem Kind nur zu reden und ihm etwas vorzuleben. Kinder brauchen Konsequenzen - die einen mehr, die anderen weniger. Je nach Charakter.

Dein Sohn schmiert alles voll? Räumt das Zeug aus Küche und Wohnzimmer nicht weg? Dann wird er dazu gezwungen! Jedes Mal wo das nicht funktioniert gibt es Hausarrest. Oder du streichst ihm das Taschengeld. Oder du nimmst ihn das Handy oder den Computer weg. Sein Zimmer kannst du entmisten - und zwar bis auf die Grundmauern. Da gibt es drei Mal eine Ansage und wenn er nicht folgt, dann wird der gesamte Raum bis auf die Möbel mit dem blauen Sack geleert. Dann sind eben auch sein privates Zeug und Dinge, die ihm wichtig sind, weg. Das machst du maximal drei Mal und er hat es gerafft. Kinder sollten auch Aufgaben im Haus haben. Müll runter bringen, Geschirrspüler ausräumen oder Wäsche waschen + aufhängen. Wenn er alles einsaut, dann wird er sicher auch nichts im Haushalt tun. Das hast du ihm dann offensichtlich nicht beigebracht, es nie von ihm gefordert.

An alledem bist du leider sehr viel selbst Schuld. Du hast nicht durchgegriffen, als es an der Zeit war. Dein Sohn hätte frühzeitig Konsequenzen spüren müssen. Er hätte lernen müssen, dass er was tun muss im Haushalt. Bei Weigerung hätte das volle Programm ziehen müssen - Fernsehverbot, Hausarrest, Taschengeldentzug, PC und Handy weg. Nun ist es mit fast 18 fast zu spät, du kannst nur noch marginal was ändern. Sobald er 18 ist greifen Hausarrest und Co. nicht mehr. Aber du musst ihn noch ein paar Jährchen ertragen, zumindest bis zum Ende der ersten Ausbildung. Oder du bringst ihn woanders unter und zahlst Unterhalt.

Anstatt nur zu motzen und zu heulen musst du durchgreifen. Mein Kind ist zwar noch ein wenig jünger, aber wenn die nicht tut was wir vereinbart hatten, dann hole ich sie abends auch wieder aus dem Bett und fordere sie auf es sofort zu tun. Das klappt gut, sie ist dann Mega genervt und meckert rum, aber es fruchtet für längere Zeit. Verfällt sie in alte Muster, dann wiederhole ich das. Bei ihr muss ich sehr konsequent und streng sein, weil sie mir sonst auch auf der Nase rumtanzt. Dein Sohn tut das wohl schon länger und du hast dich nicht gewehrt und ihn gewähren lassen. Jetzt hast du den Salat.

Deinen Partner kann ich übrigens gut verstehen. Ich würde ausrasten, wenn mein Freund so ein Kind hat und diesen gewähren lässt, der mir die Bude verdreckt und nichts dagegen tut. Und ich hab zwei Kinder, sülze also nicht kinderlos daher. Trotzdem muss man sich das alles von seinem Nachwuchs nicht gefallen lassen!

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8. März 2017 um 7:36
In Antwort auf klabauterfrau5

Hallo, natürlich geht das nicht! 
Was meinst du, wie ich ausgerastet bin....ich habe geredet und geredet. Jetzt machen wir auch das lieber selber...


 

Reden, reden, reden... Ja, völlig falsch. Dein Sohn braucht keine Worte, sondern Konsequenzen! 

Aber er immerhin hat er es geschafft, die lästige Pflicht mit dem Hund ist er los. Er hat bekommen was er wollte...

Du hättest hart durchgreifen sollen. Kuschelerziehung bringt bei deinem Sohn scheinbar nix.

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8. März 2017 um 8:12

Ich habe wirklich alles versucht und auch durchgezogen. Telefon, Tablet alles eingezogen. Dann ging es ein paar Tage, ich hab mich gerade erholt, dann ging es von vorne los. Seine Pflichten macht er so nach Belieben. Wir werden ihm jetzt wieder feste Zeiten abverlangen, die Küche und Wohnzimmer sind für ihn tabu und ich werde ihn morgens aus dem Bett schmeißen. Dann komme ich zwar schon schweißgebadet und genervt zur Arbeit, aber egal. Den Geldhahn drehe ich auch noch mehr zu. 
Mein Sohn ist nicht unglücklich, er wird immer mit einbezogen, kann immer mit allem zu uns kommen. Er hat nur sein Vergnügen im Kopf. Wir sind Spießer und nerven ihn mit unseren Ansichten.

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8. März 2017 um 9:14

Nochmal herzlichen Dank an die teilweise helfenden Antworten. Ich bin jetztwirklich an einem Punkt, wo ich mich selbst schützen muss, denn so geht es nicht weiter hier. Da können einige sagen, ich habe selbst Schuld und mein Sohn ist das eigentliche Opfer usw. So einfach kann man das nicht sagen, denn er ist ein eigener Mensch mit eigenen Charakterzügen(von denen ich seit Jahren einige energisch versuche abzuschwächen) und auch wenn ich härter hätte durchgreifen müssen...hinterher ist man immer schlauer. Manchmal fehlte vll auch einfach die Kraft. Als alleinerziehende Mutter mit Vollzeitarbeit kommt man eben manchmal an seine Grenzen. Trotzdem habe ich mich nach Leibeskräften bemüht, diese Dinge aus ihm herauszubekommen bzw. normales soziales Verhalten in ihn hinein... . ich habe ihm alles angedeihen lassen, was ein Kind brauchte, ich bin mit Sicherheit keine schlechte oder Schlaffi-Mutter gewesen. Was meint ihr, was ich mir schon den Kopf zerbrochen habe, wieso er so ist. Ich will mich nicht davor drücken, dass ich vll manchmal zu gutmütig war. Aber wenn man mit allem alleine dasteht (Vater hat neu geheiratet, zwei kleine Kinder, seit Jahren ist mein Sohn da "abgemeldet",), dann kann man nur nach besten Kräften agieren. Ich versuche jetzt Schadensbegrenzung zu betreiben, um selbst nicht vor die Hunde zu gehen. Aber dass mich das unendlich traurig macht und ich auch enttäuscht bin, gerade weil ich mich so um dieses Kind bemüht habe, kann man vll nach kurzer Denkpause auch verstehen. Ich habe nachher ein Gespräch mit seinem Vater. (Wo Söhnchen nicht begeistert sein wird, weil da ein anderer Wind weht)

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8. März 2017 um 9:25
In Antwort auf klabauterfrau5

Nochmal herzlichen Dank an die teilweise helfenden Antworten. Ich bin jetztwirklich an einem Punkt, wo ich mich selbst schützen muss, denn so geht es nicht weiter hier. Da können einige sagen, ich habe selbst Schuld und mein Sohn ist das eigentliche Opfer usw. So einfach kann man das nicht sagen, denn er ist ein eigener Mensch mit eigenen Charakterzügen(von denen ich seit Jahren einige energisch versuche abzuschwächen) und auch wenn ich härter hätte durchgreifen müssen...hinterher ist man immer schlauer. Manchmal fehlte vll auch einfach die Kraft. Als alleinerziehende Mutter mit Vollzeitarbeit kommt man eben manchmal an seine Grenzen. Trotzdem habe ich mich nach Leibeskräften bemüht, diese Dinge aus ihm herauszubekommen bzw. normales soziales Verhalten in ihn hinein... . ich habe ihm alles angedeihen lassen, was ein Kind brauchte, ich bin mit Sicherheit keine schlechte oder Schlaffi-Mutter gewesen. Was meint ihr, was ich mir schon den Kopf zerbrochen habe, wieso er so ist. Ich will mich nicht davor drücken, dass ich vll manchmal zu gutmütig war. Aber wenn man mit allem alleine dasteht (Vater hat neu geheiratet, zwei kleine Kinder, seit Jahren ist mein Sohn da "abgemeldet",), dann kann man nur nach besten Kräften agieren. Ich versuche jetzt Schadensbegrenzung zu betreiben, um selbst nicht vor die Hunde zu gehen. Aber dass mich das unendlich traurig macht und ich auch enttäuscht bin, gerade weil ich mich so um dieses Kind bemüht habe, kann man vll nach kurzer Denkpause auch verstehen. Ich habe nachher ein Gespräch mit seinem Vater. (Wo Söhnchen nicht begeistert sein wird, weil da ein anderer Wind weht)

sieh mal nicht nur das negative, so schwer dir das im moment auch fallen mag.
​du hast selber mehrfach geschrieben, dass dein sohn bei den familien seiner freunde gut ankommt, er dort jederzeit willkommen ist.
du hast also auch viel richtig gemacht mit ihm.
kopf hoch, die schlechte zeit geht vorbei.

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8. März 2017 um 9:58
In Antwort auf apfelsine8

sieh mal nicht nur das negative, so schwer dir das im moment auch fallen mag.
​du hast selber mehrfach geschrieben, dass dein sohn bei den familien seiner freunde gut ankommt, er dort jederzeit willkommen ist.
du hast also auch viel richtig gemacht mit ihm.
kopf hoch, die schlechte zeit geht vorbei.

Danke...ja das fällt im Moment echt schwer mit dem Positiven, wenn man so belastet ist..Ich habe jetzt mit seinem Vater telefoniert und nach einem letzten Versuch hier zuhause mit strengeren Regeln, wird er ihn dann zu sich nehmen bis er 18 ist und dann bringen wir ihn mit Unterhalt zahlen in einer WG o.ä. unter.. .
Auf sein Gesicht heute nachmittag bin ich gespannt, das wird nicht lustig..
 

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8. März 2017 um 10:05

Ja, so wird es dann
 laufen. Zum Glück zieht sein Vater mit. Wir haben uns schon über den Zeitpunkt unterhalten, wenn er 18 ist und auch bei ihm keine Besserung eintritt. Er geht noch zur Schule und wurde ja schon abgemahnt wegen der Zuspätkommerei und Schwänzen..alle Noten mindestens eine schlechter wegen Fehlzeiten...es ist zum Haare raufen. 
Aber wer Wodka saufen kann, Kondome in der Tasche hat, der kann dann auch alleine klar kommen, ohne seine Eltern fertig zu machen. Leicht wird es mir nicht fallen, aber ich besorge mir gleich drei Umzugskartons, damit er dann in einer Woche zum Vater ziehen kann. Er wird es nicht schaffen bzw wollen, die neuen Regeln zu befolgen oder  austesten, ob wir es ernst meinen. Sein Vater wetzt schon die Messer, denn der hat zwei kleine Töchter und er hat auch keinen Bock auf dieses Benehmen bei sich.
Hätte nie gedacht, dass ich mal sowas durchziehen muss..
Muss mich dann eben auch gewaltsam abnabeln.

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8. März 2017 um 10:35

Ich beglückwünsche dich zu der Lösung es bleibt aber ein Nachgeschmack wie es zu so einem Mist kommen konnte...

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8. März 2017 um 12:25
In Antwort auf klabauterfrau5

Ich habe wirklich alles versucht und auch durchgezogen. Telefon, Tablet alles eingezogen. Dann ging es ein paar Tage, ich hab mich gerade erholt, dann ging es von vorne los. Seine Pflichten macht er so nach Belieben. Wir werden ihm jetzt wieder feste Zeiten abverlangen, die Küche und Wohnzimmer sind für ihn tabu und ich werde ihn morgens aus dem Bett schmeißen. Dann komme ich zwar schon schweißgebadet und genervt zur Arbeit, aber egal. Den Geldhahn drehe ich auch noch mehr zu. 
Mein Sohn ist nicht unglücklich, er wird immer mit einbezogen, kann immer mit allem zu uns kommen. Er hat nur sein Vergnügen im Kopf. Wir sind Spießer und nerven ihn mit unseren Ansichten.

Konsequent warst du halt nicht sonderlich. Er ist vielleicht tatsächlich ein starker Charakter, aber vor allem hat er gelernt, Dinge auszusitzen und du machst es dann eben. 
Man kann auch nicht erwarten, dass Dinge nach einmal anders machen anders laufen. Konsequenz heißt, dies kontinuierlich (konsequent eben) immer und immer wieder umzusetzen und durchzusetzen. Ein Mal hilft nicht viel. Bringt nur Streit und schlechte Laune. Es ist wichtig, dass DU als Mutter den längeren Atem hast. Und wenn du 100 Mal das Handy einkassierst, du musst am Ball bleiben! Sonst merkt er ja wieder "Okay, die macht das 3 Mal und dann knickt sie wieder ein"! Ist auch wieder ausgesessen. 
Warum bekommt er Taschengeld? Erfüllt er bei euch seinen "Job"? Als Job eines Kindes oder Jugendlichen sehe ich als mindestens an: in die Schule gehen, für die Schule was tun, seine eigenen Sachen in Ordnung halten, etwas im Haushalt mithelfen. Wenn der Job nicht erledigt ist, gibt es keine Kohle. Ganz einfach, wie im Erwachsenenleben. Er kann es sich aussuchen. Du musst stark sein. 
Kündige nur die Konsequenzen an, die du auch durchhälst. Sonst machst du dich unglaubwürdig. 

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8. März 2017 um 14:22

Natürlich ist solch ein Chaos schwer zu ertragen und die TE hat mein Mitgefühl. 

Was ich aber leider in dem ganzen Thread vermisse, ist eine wenigstens etwas positive, liebevolle Haltung ihm gegenüber. Da steht kein einziges Wort der Wertschätzung, außer durch Fremde. 




 

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8. März 2017 um 14:26

In dem Alter ziehen die sich alle zurück 

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8. März 2017 um 15:08

 Ich meine die Ämter nicht den Jungen 

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8. März 2017 um 20:02
In Antwort auf herbstblume6

Ich beglückwünsche dich zu der Lösung es bleibt aber ein Nachgeschmack wie es zu so einem Mist kommen konnte...

Ich war wohl länger zu gutmütig und hatte manchmal nicht die Kraft. 

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8. März 2017 um 20:09

Ich war lange Single und mein Sohn hat sich (auch) einen neuen Freund für mich gewünscht. Ich habe ihm auch
 niemanden vorgesetzt, es lief ganz behutsam, in seinem Tempo (Sohn) ab. Die beiden kamen super klar, hatten gemeinsame Interessen und haben sie immer noch..
bis die Pubertät zugeschlagen hat und es kleine Kämpfe gab, die jetzt zu eskalieren drohen. Die Scheidungskeule zieht auch nicht immer, er benimmt sich mies.
Es wird auch nicht an ihm herumerzogen, es sollen einfache Regeln des Zusammenlebens klappen. Ich stand lange vor ihm, aber ich kann das auch nicht mehr vor mir rechtfertigen, denn es ist einfach schlecht, wenn er den Hund nicht füttert, nicht Gassi geht und ähnliche Schoten. Ich erfülle keine Klischees, das ist mir zu kurz gesprungen und nicht objektiv. Aber viel Erfolg bei den eigenen Kindern oder welchen neuer Partner oder viel Spaß beim Alleinsein und die Welt verstanden haben...

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8. März 2017 um 20:18
In Antwort auf orchideenblatt

Konsequent warst du halt nicht sonderlich. Er ist vielleicht tatsächlich ein starker Charakter, aber vor allem hat er gelernt, Dinge auszusitzen und du machst es dann eben. 
Man kann auch nicht erwarten, dass Dinge nach einmal anders machen anders laufen. Konsequenz heißt, dies kontinuierlich (konsequent eben) immer und immer wieder umzusetzen und durchzusetzen. Ein Mal hilft nicht viel. Bringt nur Streit und schlechte Laune. Es ist wichtig, dass DU als Mutter den längeren Atem hast. Und wenn du 100 Mal das Handy einkassierst, du musst am Ball bleiben! Sonst merkt er ja wieder "Okay, die macht das 3 Mal und dann knickt sie wieder ein"! Ist auch wieder ausgesessen. 
Warum bekommt er Taschengeld? Erfüllt er bei euch seinen "Job"? Als Job eines Kindes oder Jugendlichen sehe ich als mindestens an: in die Schule gehen, für die Schule was tun, seine eigenen Sachen in Ordnung halten, etwas im Haushalt mithelfen. Wenn der Job nicht erledigt ist, gibt es keine Kohle. Ganz einfach, wie im Erwachsenenleben. Er kann es sich aussuchen. Du musst stark sein. 
Kündige nur die Konsequenzen an, die du auch durchhälst. Sonst machst du dich unglaubwürdig. 

So ähnlich kann es wohl gewesen sein, ich bin zu früh eingeknickt. Ich habe mir echt die Zähne an ihm ausgebissen und nun kürze ich ihm das Geld, wenn hier nichts klappt. Auch darf er nur noch die normalen Freiheiten hier ausleben, wenn wir es erlauen.
Wir haben es aufgeschrieben, ausgedruckt und an die Tür gepinnt. Mit ihm alles besprochen, und geht das von vorne los, habe ich heute geklärt, dass er dann ab sofort bis 18 zu seinem Vater geht und danach WG oder ähnliches. 
Bis dahin gelten unsere Regeln; er spurt oder lässt es. Meine Geduld ist am Ende. Seine einzige Sorge war, dass ihm die Ferien versaut sind. (Kein auswärts pennen, kein Geld zum Feiern, kein Rumgesaue in der Küche, denn wir schließen sie ab morgen ab, er kann mit uns essen oder warten bis wir da sind.) Zimmer nicht ok zur vereinbarten Zeit: Kein Ausgang am WE und Taschengeld reduziert. (Das meiste ist für Essen und Trinken in der Schule gedacht)
Mal abwarten... Ich hab keinen Bock mehr und mein Mutterherz blutete heute n i c h t .

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8. März 2017 um 20:30

Doch. Aber andere Ratschläge als Eure werden die auch nicht haben...mein Sohn will ja auch nicht zu seinem Vater, weil er weiß, dass er da festere Regeln hat durch die kleinen Schwestern usw. Bootcamp ist etwas übertrieben. Sein Vater ist der Peniblere und hat auch nicht so die Mutterweichherzbindung an ihn...abgemeldet heißt, dass der Kontakt halt weniger geworden ist durch kleine Kinder und Pubertät und es war halt irgendwann für ihn nicht  mehr so reizvoll das ganze WE mit Barbies zu spielen und Elfentrickfilme usw.. Sein Vater hat sich sicher kein Bein ausgerissen, aber alleine war das nicht sein Bestreben..er (Sohn)hat ihn dann auch öfter versetzt usw., dann keine Urlaube mehr, da kein Platz im Auto und all so Kram..
Mein Sohn hat keine Lust dahin zu ziehen und zähneknirschend die neuen, alten Bedingungen akzeptiert.. Er möchte alleine leben und zählt die Tage bis 18 sagt er. Der war schon immer so..immer unterwegs, was kratzt mich der Rest der Welt, Vagabund-mäßig fast...mal hier, mal da...nö..bloß nicht binden, keine Freundin, ist ihm zu stressig usw.. Muss ich wohl mit leben. 

 

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8. März 2017 um 20:35
In Antwort auf umminti

Natürlich ist solch ein Chaos schwer zu ertragen und die TE hat mein Mitgefühl. 

Was ich aber leider in dem ganzen Thread vermisse, ist eine wenigstens etwas positive, liebevolle Haltung ihm gegenüber. Da steht kein einziges Wort der Wertschätzung, außer durch Fremde. 




 

Ja, sorry, fiel mir in meiner großen Verzweiflung gestern nicht mehr fiel ein...zur Wertschätzung, wenn man nicht wertgeschätzt wird, nur verarscht wird und ausgenutzt und einfach nur unglaublich wütend ist...dann sieht man das gerade eben nicht so. Aber das ich heute wieder meine ganze Kraft und Kommunikation aufgebracht habe, mich trotz seines bescheuerten Verhaltens sachlich um Lösungen bemühe, ist doch Wertschätzung.
Ich interessiere mcih für ihn, weil ich möchte, dass er was aus seinem Potenzial macht und glücklich wird. Auf welche Weise auch immer. Das weiß er.

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8. März 2017 um 20:39

Danke..er zieht sich zurück, weil es ihn einfach nervt, dass hier Anforderungen an ihn gestellt werden und dann Druck kommt und Konflikte auszutragen sind. Schleicht sich raus und wieder rein. So einfach ist das. Reine Vermeidungstaktik. Konnte er schon immer gut. Durchschlängeln... . Hier tut ihm keiner was, wir sind sehr relaxt, vorausgesetzt, er hält sich an die Spielregeln und da er das nicht tut...schnell verdünnisieren.. Ist das Taschengeld leer, wird hier rumgelenzt und schlechte Laube an uns ausgelassen. Schön, nicht?

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8. März 2017 um 20:42

Doch, da ist der Respekt schon ein anderer...und die Frau von seinem Vater mag er auch. Vielleicht ist es sogar gut, ein Tapetenwechsel, neue Umgebung.. erstmal hat er hier eine letzte Chance.

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8. März 2017 um 20:44

Er nimmt ihn natürlich und und wird dass bis er 18 ist schon wuppen..
; unser Sohn will dann alleine leben. Dann kriegt er unseren Unterhalt und viel Spaß.

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8. März 2017 um 20:48

Nö.. Gleichgültigkeit und Faulheit.
Ich mache es dem Tier zuliebe. Der soll nicht drunter leiden. Ich sitze bei der Arbeit und grüble, ob der arme Hund schon gefüttert wurde oder schon draussen war seit vormittags ? Neeeee...
Da pokere  ich doch nicht. Und nein, der Hund wird nicht abgeschaftt...
Ich nehme ihn mit ins Büro ab nächster Woche.

 

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9. März 2017 um 20:39

Ja, ich  finde es ja auch gut und denke auch, dass er seinen Weg macht. Er ist wie gesagt schon seit Kindesalter eher der Vagabund und unverbindliche Typ gewesen.Immer unterwegs, nur auf Freiheit bedacht. ich lasse ihn auch ziehen und werde ihn unterstützen. Aber der Weg dahin ist schon anstrengend und beim ersten Kind tut es schon etwas weh, wenn die weg wollen und alles anders machen als man es sich vorgestellt hat. Inklusive Scheißbenehmen durch Pubertät und Faulheit usw... .
Naja, ich werde es überleben.

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10. März 2017 um 20:06

Ja, einen 12jährigen, der das genaue Gegenteil ist. Und mein Freund hat drei Töchter, die regelmässig bei uns sind. Sind aber jünger und die Kinder mögen sich alle untereinander, inklusive meines Großen. 

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10. März 2017 um 20:33

Naja, mein Sohn ist ja kein Soziopath , sondern kann sehr charmant und nett sein. Gerdae mit den Kleinen. Nur ist er eben recht egoistisch und faul. Auch das leider schon seit er klein war.  Er ist auch recht clever und gut in der Schule und aber halt voll auf seinem Egotrip. Versaut sich gerade überall alles. Dann dieses ätzende Rumgepöbel hier und die Missachtung unserer Regeln...puuuuhhh..da kann man dann irgendwann mal verzweifeln. 
Mittlerweile haben wir einen "Katalog von Verhaltensregeln" erstellt, den er befolgen muss, sonst Rausschmiß zum Vater. (Ja, das ist eine Drohung, denn er will da nicht fest wohnen, denn das ist nicht seine Welt, auch wenn er gerne mal da ist. Kurz.:girl
Es ist zäh, aber er spurt jetzt besser. Denn ohne Geld, Küchensperre, mit Weckzeiten und Handy und Tablet weg bei Scheißbenehmen ist halt blöd in den Ferien...
Wir essen wieder zusammen, weil er sonst nix kriegt oder sich was kaufen muss usw usw...durchhalten ist das Motto!!!! Aber ich schaffe das. 
P.S. Der Vater ist leicht beleidigt, weil Wohnen bei ihm als Strafe verhängt wurde. Aber gut. Muss er durch. Hat sich auch nie ein Bein ausgerissen im Gegensatz zu mir.
 

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10. März 2017 um 20:39

Nee, der ist sowas von anders gestrickt von Geburt an...das würde mich sehr überraschen. 
Und wenn...dann habe ich ja Übung..
Der Große ist ein fröhlicher Glücksritter und "Hans Dampf in allen Gassen", war immer ein Sonnenschein und sehr sehr niedlich. Bis vor der Hochpubertät wie jetzt. Der Kleine ist ernst, recht still, ordentlich, introvertiert und sagt mir mit 9 beim Autofahren, dass hier 50 und nicht 65 ist. Dann ab und an noch die drei Weibsen vom Freund und es wird richtig lustig. Aber anstrengend..Ja ja...so ist das hier in dem Irrenhaus..

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