Forum / Liebe & Beziehung

Meine Eltern werfen mich raus wenn ich mit meinem Ex neu anfange

23. April um 9:40 Letzte Antwort: 24. April um 14:03

Hallo ihr Lieben,
ich bin in einer sehr verzwickten Situation und bräuchte Rat von Außenstehenden Personen. 

Ich bin 18 Jahre alt und bin vor kurzem für mein Studium nach Marburg gezogen. Meine Eltern und mein Hauptwohnsitz sind noch Hamburg. Kurz vor meinem Studium bin ich mit meinem Freund zusammen gekommen, der auch in Hamburg ist. 

Die Distanz war für meinen Freund (23) und mich sehr schwer, weswegen es immer wieder Höhen und Tiefen gab, wenn ich in Hamburg war, dann war die Zeit die wir hatten trotzdem immer sehr schön! 
vor ca. 3 Wochen hat mein Freund sich dann getrennt , aber ich wusste zu dem Zeitpunkt schon das es nicht das letzte Wort war und es hat sich nicht wie ein offizielles Ende angefühlt, trotzdem ging es mir tagelang sehr sehr schlecht und ich hab kaum gegessen und viel geweint. Meine Eltern meinten zu dem Zeitpunkt schon zu mir das sie ihn kein weiteres Mal akzeptieren würden, da er mich so verletzt hat . 
Gestern hat meine Mutter mich dann mit ihm zusammen gesehen und uns beide auf der Straße angeschrien und mir zuhause mit meinem Vater zusammen gedroht, ich müsse mich entscheiden, für Ihn oder für meine Familie . Sollte ich mochmal
mit ihm zusammen kommen oder sie sehen mich nochmal mit ihm, dann würden sie mich rauswerfen , mir mein Studium nicht mehr finanzieren und den Kontakt zu mir abbrechen. Ich möchte anmerken das ich aus einer Famile mit türkischen Wurzeln komme, meine Eltern waren aber nie sehr streng mit mir und haben mich nie besonders konservativ erzogen... es war schon strenger als bei anderen jugendlichen, aber ich war trotzdem nie eingeschränkt. Durfte feiern gehen etc. Ich weiß nicht was ich tun soll, denn ich möchte meine Beziehung zu ihm nicht aufgeben und finde eigentlich das meine Eltern kein Recht dazu haben mir da rein zu reden und gleichzeitig will ich aber auch nicht von meiner Familie verstoßen werden....

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Beste hilfreiche Antwort

23. April um 9:58

Du bist 18 und damit volljährig. Also kannst du nach dem Gesetz tun, was du möchtest. Glecihzeitig bist du aber wirtschaftlich von deinen Eltern abhängig.
 Du kannst also lernen, dass zu einer eigenen Meinung auch eigenes Geld gehört, dir einen Job suchen und dir dein Leben selbst organisieren und vor allem bezahlen. Solange deine Eltern dich allerdings unterstützen mit Wohnung, Geld und sonstigen Dingen, wirst du dich auch nach ihren Wünschen richten müssen. Wir sind hier nicht bei Congster, O2 oder Check24, wo du vermeintlich alles für lau haben kannst. Das gibt es nur in der Werbung. Im echten Leben wirst du dich wohl entscheiden müssen. Entweder Selbständigkeit und Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen (vor allem für die schweren, leichte Sachen gibbet nämlich nur bei Mc Donalds) oder eben weiter "die Füße unter den Tisch deiner Eltern legen", dann musst du aber auch machen, was sie dir sagen. Ist ganz einfach. Freundliche Grüße,
Christoph

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23. April um 9:58

Du bist 18 und damit volljährig. Also kannst du nach dem Gesetz tun, was du möchtest. Glecihzeitig bist du aber wirtschaftlich von deinen Eltern abhängig.
 Du kannst also lernen, dass zu einer eigenen Meinung auch eigenes Geld gehört, dir einen Job suchen und dir dein Leben selbst organisieren und vor allem bezahlen. Solange deine Eltern dich allerdings unterstützen mit Wohnung, Geld und sonstigen Dingen, wirst du dich auch nach ihren Wünschen richten müssen. Wir sind hier nicht bei Congster, O2 oder Check24, wo du vermeintlich alles für lau haben kannst. Das gibt es nur in der Werbung. Im echten Leben wirst du dich wohl entscheiden müssen. Entweder Selbständigkeit und Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen (vor allem für die schweren, leichte Sachen gibbet nämlich nur bei Mc Donalds) oder eben weiter "die Füße unter den Tisch deiner Eltern legen", dann musst du aber auch machen, was sie dir sagen. Ist ganz einfach. Freundliche Grüße,
Christoph

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23. April um 10:19
In Antwort auf lenialeni

Hallo ihr Lieben,
ich bin in einer sehr verzwickten Situation und bräuchte Rat von Außenstehenden Personen. 

Ich bin 18 Jahre alt und bin vor kurzem für mein Studium nach Marburg gezogen. Meine Eltern und mein Hauptwohnsitz sind noch Hamburg. Kurz vor meinem Studium bin ich mit meinem Freund zusammen gekommen, der auch in Hamburg ist. 

Die Distanz war für meinen Freund (23) und mich sehr schwer, weswegen es immer wieder Höhen und Tiefen gab, wenn ich in Hamburg war, dann war die Zeit die wir hatten trotzdem immer sehr schön! 
vor ca. 3 Wochen hat mein Freund sich dann getrennt , aber ich wusste zu dem Zeitpunkt schon das es nicht das letzte Wort war und es hat sich nicht wie ein offizielles Ende angefühlt, trotzdem ging es mir tagelang sehr sehr schlecht und ich hab kaum gegessen und viel geweint. Meine Eltern meinten zu dem Zeitpunkt schon zu mir das sie ihn kein weiteres Mal akzeptieren würden, da er mich so verletzt hat . 
Gestern hat meine Mutter mich dann mit ihm zusammen gesehen und uns beide auf der Straße angeschrien und mir zuhause mit meinem Vater zusammen gedroht, ich müsse mich entscheiden, für Ihn oder für meine Familie . Sollte ich mochmal
mit ihm zusammen kommen oder sie sehen mich nochmal mit ihm, dann würden sie mich rauswerfen , mir mein Studium nicht mehr finanzieren und den Kontakt zu mir abbrechen. Ich möchte anmerken das ich aus einer Famile mit türkischen Wurzeln komme, meine Eltern waren aber nie sehr streng mit mir und haben mich nie besonders konservativ erzogen... es war schon strenger als bei anderen jugendlichen, aber ich war trotzdem nie eingeschränkt. Durfte feiern gehen etc. Ich weiß nicht was ich tun soll, denn ich möchte meine Beziehung zu ihm nicht aufgeben und finde eigentlich das meine Eltern kein Recht dazu haben mir da rein zu reden und gleichzeitig will ich aber auch nicht von meiner Familie verstoßen werden....

Sie finanzieren dich , vergiss das nicht. 

Mach weiter, wenn du alles du alles selbst zahlen kannst. Ansonsten würde ich tun was meine Eltern wünschen. Sie wollen dein bestes. 

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23. April um 10:36

Wo es Deine Eltern zu streng sehen siehst Du es eventuell zu locker. Warum lässt Du Dich so behandeln von Deinem Freund.
Ich denke, wenn es eine abgesprochene Beziehungspause gewesen wäre mit der Du dann auch abgeklärter umgegangen wärst hätte das auch Deine Familie bzw. Eltern nicht so belastet. Zum einen ist es die Sorge um Dich in Bezug auf eine sich abzeichnende ON/OFF Beziehung zum anderen wollen sie sich auch selbst einfach schützen.
Warum hat sich denn Dein Freund getrennt und warum solltet Ihr denn wieder zusammen kommen?

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23. April um 10:46
In Antwort auf sophos75

Wo es Deine Eltern zu streng sehen siehst Du es eventuell zu locker. Warum lässt Du Dich so behandeln von Deinem Freund.
Ich denke, wenn es eine abgesprochene Beziehungspause gewesen wäre mit der Du dann auch abgeklärter umgegangen wärst hätte das auch Deine Familie bzw. Eltern nicht so belastet. Zum einen ist es die Sorge um Dich in Bezug auf eine sich abzeichnende ON/OFF Beziehung zum anderen wollen sie sich auch selbst einfach schützen.
Warum hat sich denn Dein Freund getrennt und warum solltet Ihr denn wieder zusammen kommen?

Er hat aus seiner letzten Beziehung sehr viel schlechte Erfahrungen mitgenommen und hat Angst erneut gebrochen zu werden, für ihn war es nie so das er sich trennen wollte weil er nicht mit mir zusammen sein will, sondern weil er Angst hat das wir uns trennen und ihm erneut das Herz gebrochen wird. Er ist der festen Überzeugung das ich mit meinem Werdegang "Medizin Studentin " in 2-3 Jahren sage das ich ihn nicht will, weil er "nur" eine Ausbildung gemacht hat. Ich habe ihm klar gemacht, das es für mich keine Rolle spielt, was er macht um Geld zu verdienen, so lange er glücklich dabei ist und ihm auch gesagt das ich ihn dafür nie verurteilen würde, weil ich nicht
finde das man nur aufgrund eines Studiums ein besserer Mensch ist als jemand anderes. Deswegen wollen wir beide weiterhin Bzw. wieder zusammen sein, weil wir miteinander ja nicht unglücklich sind, sondern einfach weil Ängste im Weg stehen an denen man ja arbeiten kann ... 

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23. April um 10:50
In Antwort auf py158

Du bist 18 und damit volljährig. Also kannst du nach dem Gesetz tun, was du möchtest. Glecihzeitig bist du aber wirtschaftlich von deinen Eltern abhängig.
 Du kannst also lernen, dass zu einer eigenen Meinung auch eigenes Geld gehört, dir einen Job suchen und dir dein Leben selbst organisieren und vor allem bezahlen. Solange deine Eltern dich allerdings unterstützen mit Wohnung, Geld und sonstigen Dingen, wirst du dich auch nach ihren Wünschen richten müssen. Wir sind hier nicht bei Congster, O2 oder Check24, wo du vermeintlich alles für lau haben kannst. Das gibt es nur in der Werbung. Im echten Leben wirst du dich wohl entscheiden müssen. Entweder Selbständigkeit und Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen (vor allem für die schweren, leichte Sachen gibbet nämlich nur bei Mc Donalds) oder eben weiter "die Füße unter den Tisch deiner Eltern legen", dann musst du aber auch machen, was sie dir sagen. Ist ganz einfach. Freundliche Grüße,
Christoph

Mal ganz von dem wirtschaftlichen Zweig abgesehen finde ich es trotzdem unangebracht das sie mir sagen sie brechen den Kontakt zu mir ab. Er ist ja kein schlechter Mensch und macht irgendwas illegales oder sonst was, da hätte ich dann ja Verständnis für. Stattdessen arbeitet er, hat Pläne für seine Zukunft und ist vernünftig. Ein Familienmensch und hat in vielen Dingen die selbe Ansicht wie mein Vater. Meine Eltern konnten ihn noch nicht richtig kennenlernen, haben natürlich hauptsächlich mitbekommen wenn es mal etwas negatives gab, weil ich ansonsten nicht so viel mit meinen Eltern darüber geredet habe. Jetzt haben sie ein schlechtes Bild, was auch mir zu verschulden ist, trotzdem find ich es unfair mich in solche eine Position zu bringen.!

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23. April um 11:18
In Antwort auf py158

Du bist 18 und damit volljährig. Also kannst du nach dem Gesetz tun, was du möchtest. Glecihzeitig bist du aber wirtschaftlich von deinen Eltern abhängig.
 Du kannst also lernen, dass zu einer eigenen Meinung auch eigenes Geld gehört, dir einen Job suchen und dir dein Leben selbst organisieren und vor allem bezahlen. Solange deine Eltern dich allerdings unterstützen mit Wohnung, Geld und sonstigen Dingen, wirst du dich auch nach ihren Wünschen richten müssen. Wir sind hier nicht bei Congster, O2 oder Check24, wo du vermeintlich alles für lau haben kannst. Das gibt es nur in der Werbung. Im echten Leben wirst du dich wohl entscheiden müssen. Entweder Selbständigkeit und Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen (vor allem für die schweren, leichte Sachen gibbet nämlich nur bei Mc Donalds) oder eben weiter "die Füße unter den Tisch deiner Eltern legen", dann musst du aber auch machen, was sie dir sagen. Ist ganz einfach. Freundliche Grüße,
Christoph

"Du kannst also lernen, dass zu einer eigenen Meinung auch eigenes Geld gehört, dir einen Job suchen und dir dein Leben selbst organisieren und vor allem bezahlen. Solange deine Eltern dich allerdings unterstützen mit Wohnung, Geld und sonstigen Dingen, wirst du dich auch nach ihren Wünschen richten müssen."

tut mir leid, dich schon wieder berichtigen zu müssen, aber das ist falsch!

eltern sind hier in deutschland verpflichtet, für den unterhalt ihrer kinder bis zum abschluss der ersten berufsausbildung zu sorgen. dies gilt auch für volljährige kinder, wenn diese nach der schule studieren, und dies gilt auch, wenn die kinder nicht mehr zuhause wohnen! eine verpflichtung für die kinder, dabei irgendwelche kruden wünsche der eltern zu bedienen, wie z.b. sich als volljährige irgendwelche kontakte verbieten zu lassen, gibt es dabei nicht!

die einzige verpflichtung, die die kinder haben, ist, ihre ausbildung zügig voranzutreiben und nicht länger als nötig hinauszuzögern.

falls die eltern das nicht einsehen wollen, ist natürlich möglicherweise die unterstützung eines rechtsanwalts oder im schlimmten fall eines gerichts notwendig.

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23. April um 11:21
In Antwort auf user08152

"Du kannst also lernen, dass zu einer eigenen Meinung auch eigenes Geld gehört, dir einen Job suchen und dir dein Leben selbst organisieren und vor allem bezahlen. Solange deine Eltern dich allerdings unterstützen mit Wohnung, Geld und sonstigen Dingen, wirst du dich auch nach ihren Wünschen richten müssen."

tut mir leid, dich schon wieder berichtigen zu müssen, aber das ist falsch!

eltern sind hier in deutschland verpflichtet, für den unterhalt ihrer kinder bis zum abschluss der ersten berufsausbildung zu sorgen. dies gilt auch für volljährige kinder, wenn diese nach der schule studieren, und dies gilt auch, wenn die kinder nicht mehr zuhause wohnen! eine verpflichtung für die kinder, dabei irgendwelche kruden wünsche der eltern zu bedienen, wie z.b. sich als volljährige irgendwelche kontakte verbieten zu lassen, gibt es dabei nicht!

die einzige verpflichtung, die die kinder haben, ist, ihre ausbildung zügig voranzutreiben und nicht länger als nötig hinauszuzögern.

falls die eltern das nicht einsehen wollen, ist natürlich möglicherweise die unterstützung eines rechtsanwalts oder im schlimmten fall eines gerichts notwendig.

p.s. und natürlich müssen sich die eltern die unterstützung ihrer kinder, für deren höhe es auch vorgaben gibt, auch leisten können. können sie das nicht, und können sie das nachweisen, gibts stattdessen befög etc.!

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23. April um 11:22
In Antwort auf user08152

p.s. und natürlich müssen sich die eltern die unterstützung ihrer kinder, für deren höhe es auch vorgaben gibt, auch leisten können. können sie das nicht, und können sie das nachweisen, gibts stattdessen befög etc.!

bafög natürlich, nicht befög

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23. April um 11:32
In Antwort auf user08152

"Du kannst also lernen, dass zu einer eigenen Meinung auch eigenes Geld gehört, dir einen Job suchen und dir dein Leben selbst organisieren und vor allem bezahlen. Solange deine Eltern dich allerdings unterstützen mit Wohnung, Geld und sonstigen Dingen, wirst du dich auch nach ihren Wünschen richten müssen."

tut mir leid, dich schon wieder berichtigen zu müssen, aber das ist falsch!

eltern sind hier in deutschland verpflichtet, für den unterhalt ihrer kinder bis zum abschluss der ersten berufsausbildung zu sorgen. dies gilt auch für volljährige kinder, wenn diese nach der schule studieren, und dies gilt auch, wenn die kinder nicht mehr zuhause wohnen! eine verpflichtung für die kinder, dabei irgendwelche kruden wünsche der eltern zu bedienen, wie z.b. sich als volljährige irgendwelche kontakte verbieten zu lassen, gibt es dabei nicht!

die einzige verpflichtung, die die kinder haben, ist, ihre ausbildung zügig voranzutreiben und nicht länger als nötig hinauszuzögern.

falls die eltern das nicht einsehen wollen, ist natürlich möglicherweise die unterstützung eines rechtsanwalts oder im schlimmten fall eines gerichts notwendig.

p.p.s.

und natürlich halte ich es für absolut sinnvoll, wenn man sich in solchen fällen im guten einigen kann, und versucht, einen kompromis zu finden, mit dem beide gut leben können!

trotzdem ist es notwendig, seine rechte zu kennen, damit man sich in den kommenden verhandlungen nicht von drohungen und falschen behauptungen beeindrucken lässt! es ist nie falsch, seine rechte zu kennen, auch wenn man im einzelfall vielleicht nicht zwingend drauf bestehen will oder muss!

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23. April um 12:00
In Antwort auf lenialeni

Hallo ihr Lieben,
ich bin in einer sehr verzwickten Situation und bräuchte Rat von Außenstehenden Personen. 

Ich bin 18 Jahre alt und bin vor kurzem für mein Studium nach Marburg gezogen. Meine Eltern und mein Hauptwohnsitz sind noch Hamburg. Kurz vor meinem Studium bin ich mit meinem Freund zusammen gekommen, der auch in Hamburg ist. 

Die Distanz war für meinen Freund (23) und mich sehr schwer, weswegen es immer wieder Höhen und Tiefen gab, wenn ich in Hamburg war, dann war die Zeit die wir hatten trotzdem immer sehr schön! 
vor ca. 3 Wochen hat mein Freund sich dann getrennt , aber ich wusste zu dem Zeitpunkt schon das es nicht das letzte Wort war und es hat sich nicht wie ein offizielles Ende angefühlt, trotzdem ging es mir tagelang sehr sehr schlecht und ich hab kaum gegessen und viel geweint. Meine Eltern meinten zu dem Zeitpunkt schon zu mir das sie ihn kein weiteres Mal akzeptieren würden, da er mich so verletzt hat . 
Gestern hat meine Mutter mich dann mit ihm zusammen gesehen und uns beide auf der Straße angeschrien und mir zuhause mit meinem Vater zusammen gedroht, ich müsse mich entscheiden, für Ihn oder für meine Familie . Sollte ich mochmal
mit ihm zusammen kommen oder sie sehen mich nochmal mit ihm, dann würden sie mich rauswerfen , mir mein Studium nicht mehr finanzieren und den Kontakt zu mir abbrechen. Ich möchte anmerken das ich aus einer Famile mit türkischen Wurzeln komme, meine Eltern waren aber nie sehr streng mit mir und haben mich nie besonders konservativ erzogen... es war schon strenger als bei anderen jugendlichen, aber ich war trotzdem nie eingeschränkt. Durfte feiern gehen etc. Ich weiß nicht was ich tun soll, denn ich möchte meine Beziehung zu ihm nicht aufgeben und finde eigentlich das meine Eltern kein Recht dazu haben mir da rein zu reden und gleichzeitig will ich aber auch nicht von meiner Familie verstoßen werden....

Bis 25 Jahre sind deine Eltern finanziell für dich verantwortlich.

Ausser du hast eine abgeschlossene Ausbildung. 

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23. April um 12:58
In Antwort auf lenialeni

Hallo ihr Lieben,
ich bin in einer sehr verzwickten Situation und bräuchte Rat von Außenstehenden Personen. 

Ich bin 18 Jahre alt und bin vor kurzem für mein Studium nach Marburg gezogen. Meine Eltern und mein Hauptwohnsitz sind noch Hamburg. Kurz vor meinem Studium bin ich mit meinem Freund zusammen gekommen, der auch in Hamburg ist. 

Die Distanz war für meinen Freund (23) und mich sehr schwer, weswegen es immer wieder Höhen und Tiefen gab, wenn ich in Hamburg war, dann war die Zeit die wir hatten trotzdem immer sehr schön! 
vor ca. 3 Wochen hat mein Freund sich dann getrennt , aber ich wusste zu dem Zeitpunkt schon das es nicht das letzte Wort war und es hat sich nicht wie ein offizielles Ende angefühlt, trotzdem ging es mir tagelang sehr sehr schlecht und ich hab kaum gegessen und viel geweint. Meine Eltern meinten zu dem Zeitpunkt schon zu mir das sie ihn kein weiteres Mal akzeptieren würden, da er mich so verletzt hat . 
Gestern hat meine Mutter mich dann mit ihm zusammen gesehen und uns beide auf der Straße angeschrien und mir zuhause mit meinem Vater zusammen gedroht, ich müsse mich entscheiden, für Ihn oder für meine Familie . Sollte ich mochmal
mit ihm zusammen kommen oder sie sehen mich nochmal mit ihm, dann würden sie mich rauswerfen , mir mein Studium nicht mehr finanzieren und den Kontakt zu mir abbrechen. Ich möchte anmerken das ich aus einer Famile mit türkischen Wurzeln komme, meine Eltern waren aber nie sehr streng mit mir und haben mich nie besonders konservativ erzogen... es war schon strenger als bei anderen jugendlichen, aber ich war trotzdem nie eingeschränkt. Durfte feiern gehen etc. Ich weiß nicht was ich tun soll, denn ich möchte meine Beziehung zu ihm nicht aufgeben und finde eigentlich das meine Eltern kein Recht dazu haben mir da rein zu reden und gleichzeitig will ich aber auch nicht von meiner Familie verstoßen werden....

Hallo lenialeni,

ich kann dich gut verstehen. Ist gerade eine verzwickte Situation für dich.
Ich finde es nicht in Ordnung von deinen Eltern dich vor die Wahl zu stellen. Ja, sie haben mitbekommen, wie ihre Tochter in der Trennungszeit gelitten haben und wollen das ganz sicher nicht mehr für dich, aber dennoch ist es nicht ihre Entscheidung, sondern einzig und alleine deine! Du bist volljährig und solltest selbst entscheiden dürfen, wen du liebst und mit wem du zusammen sein möchtest. Auch wenn deine Eltern es nicht für gut heißen. Dich vor die Wahl zu stellen ist Erpressung. Und ich kann es nicht für gut heißen sein eigenes Kind zu erpressen. Damit schaden sie dir und eurer Eltern-Kind-Beziehung doch nur und setzen dich arg unter Druck. Ich denke du solltest deine eigenen Erfahrungen machen. Nur was willst du tun? Du studierst und bist abhängig von ihrer finanziellen Unterstützung. User 08152 hat dir was die rechtliche Seite angeht ja schon das passende gesagt. Nun musst du schauen, wie du damit umgehst und was du für Möglichkeiten hast. Vielleicht setzt du dich nochmal mit deinen Eltern zusammen und versuchst sie noch einmal umzustimmen. Allerdings weiß ich nicht, inwieweit das bei euch möglich ist...

Verzwickt. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass sich alles noch "friedlich" klären lässt und du deinen Weg weiter gehen kannst, selbstbestimmt.

Viele Grüße


 

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23. April um 13:06

Inwieweit kennen deine Eltern und dein Freund sich?

Ich denke, ein klärendes Gespräch zwischen euch vieren könnte sehr hilfreich sein.

Ich sehe hier keinen Grund für die überzogene Reaktion deiner Eltern, er hat dich wie du sagst nie schlecht behandelt oder gar geschlagen. Natürlich ist eine Trennung schmerzhaft und seine Gründe sind ein wenig komisch, wenn auch nachvollziehbar.

Ich kann deine Eltern verstehen dass sie dich schützen wollen und nicht möchten dass du leidest. Ich glaube auch, dass, wenn du erneut mit deinen Eltern sprichst, ihre Reaktion schon abgekühlter sein wird. Allerdings bist du volljährig und kannst vor allem in Beziehungsfragen eigene Entscheidungen treffen. Druckmittel und Drohungen sind generell falsch um Entscheidungen zu erzwingen, er oder wir ist sowieso ganz mies, sowas macht man nicht, das solltest du deinen Eltern klar machen.

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23. April um 14:20
In Antwort auf soley87

Inwieweit kennen deine Eltern und dein Freund sich?

Ich denke, ein klärendes Gespräch zwischen euch vieren könnte sehr hilfreich sein.

Ich sehe hier keinen Grund für die überzogene Reaktion deiner Eltern, er hat dich wie du sagst nie schlecht behandelt oder gar geschlagen. Natürlich ist eine Trennung schmerzhaft und seine Gründe sind ein wenig komisch, wenn auch nachvollziehbar.

Ich kann deine Eltern verstehen dass sie dich schützen wollen und nicht möchten dass du leidest. Ich glaube auch, dass, wenn du erneut mit deinen Eltern sprichst, ihre Reaktion schon abgekühlter sein wird. Allerdings bist du volljährig und kannst vor allem in Beziehungsfragen eigene Entscheidungen treffen. Druckmittel und Drohungen sind generell falsch um Entscheidungen zu erzwingen, er oder wir ist sowieso ganz mies, sowas macht man nicht, das solltest du deinen Eltern klar machen.

Meine Eltern kennen ihn gar nicht! Wir waren früher Arbeitskollegen und meine Mutter hat ab und an mal hallo gesagt, aber ansonsten kennen sie ihn überhaupt nicht. Ich wollte mir Zeit lassen ihn mit nachhause zu bringen, da es mein erster Freund ist und für mich wichtig war das er und ich bereit dafür sind auch diesen Schritt zu gehen, so weit hatten wir uns beide dann noch nicht gefühlt. Meine Mutter hat ihn immer als vernünftigen Kerl angesehen, hat ab und an mal bei ihm auf der Arbeit Sachen abgegeben die ich vergessen habe oder so, damit ich sie dort schnell abholen kann. Sie kannten sich wie gesagt nicht richtig, aber sie hatte anfangs kein Problem damit. Erst als ich anfing das es mir deswegen schlecht ging hat sie natürlich angefangen ihn schlecht zu sehen, wobei er wirklich kein schlechter Kerl ist. Ich bin wenn es auch nur 6 Monate sind mit ihm gerade in dieser Zeit durch dick und dünn gegangen, denn der Umzug nach Marburg viel mir sehr schwer und er war sehr viel für mich da, hat nachts 5 Stunden mit mir telefoniert oder mir gut zu gesprochen wenn ich es gebraucht hab. Generell war er immer da und wäre es auch immer, ein Anruf würde genügen und ich wüsste er würde sofort kommen. Er ist etwas kompliziert was Beziehunhgen angeht aber ich habe ihn kennengelernt und finde das ich auf der Grundlage für mich selbst entscheiden sollt. Für meine Eltern steht die Option gar nicht offen ihn jetzt nochmal kennenzulernen, mein Vater hatte sowieso am Anfang schon seine Zweifel und war immer dagegen, obwohl er ihn noch nie gesehen hat. Er hat es aber einfach immer toleriert, an diesem Punkt tut er so als würde ich etwas so schlimmes machen das man mich nicht mehr Teil dieser Familie sehen darf, das kann ich nicht verstehen, denn ich sehe es nicht als so ein Drama an .

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23. April um 17:18
In Antwort auf lenialeni

Meine Eltern kennen ihn gar nicht! Wir waren früher Arbeitskollegen und meine Mutter hat ab und an mal hallo gesagt, aber ansonsten kennen sie ihn überhaupt nicht. Ich wollte mir Zeit lassen ihn mit nachhause zu bringen, da es mein erster Freund ist und für mich wichtig war das er und ich bereit dafür sind auch diesen Schritt zu gehen, so weit hatten wir uns beide dann noch nicht gefühlt. Meine Mutter hat ihn immer als vernünftigen Kerl angesehen, hat ab und an mal bei ihm auf der Arbeit Sachen abgegeben die ich vergessen habe oder so, damit ich sie dort schnell abholen kann. Sie kannten sich wie gesagt nicht richtig, aber sie hatte anfangs kein Problem damit. Erst als ich anfing das es mir deswegen schlecht ging hat sie natürlich angefangen ihn schlecht zu sehen, wobei er wirklich kein schlechter Kerl ist. Ich bin wenn es auch nur 6 Monate sind mit ihm gerade in dieser Zeit durch dick und dünn gegangen, denn der Umzug nach Marburg viel mir sehr schwer und er war sehr viel für mich da, hat nachts 5 Stunden mit mir telefoniert oder mir gut zu gesprochen wenn ich es gebraucht hab. Generell war er immer da und wäre es auch immer, ein Anruf würde genügen und ich wüsste er würde sofort kommen. Er ist etwas kompliziert was Beziehunhgen angeht aber ich habe ihn kennengelernt und finde das ich auf der Grundlage für mich selbst entscheiden sollt. Für meine Eltern steht die Option gar nicht offen ihn jetzt nochmal kennenzulernen, mein Vater hatte sowieso am Anfang schon seine Zweifel und war immer dagegen, obwohl er ihn noch nie gesehen hat. Er hat es aber einfach immer toleriert, an diesem Punkt tut er so als würde ich etwas so schlimmes machen das man mich nicht mehr Teil dieser Familie sehen darf, das kann ich nicht verstehen, denn ich sehe es nicht als so ein Drama an .

da kommt wohl die gute alte deutsche kultur durch: "der bauer sagt, was g'schicht, auf'm hof!"

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23. April um 19:12
In Antwort auf user08152

p.p.s.

und natürlich halte ich es für absolut sinnvoll, wenn man sich in solchen fällen im guten einigen kann, und versucht, einen kompromis zu finden, mit dem beide gut leben können!

trotzdem ist es notwendig, seine rechte zu kennen, damit man sich in den kommenden verhandlungen nicht von drohungen und falschen behauptungen beeindrucken lässt! es ist nie falsch, seine rechte zu kennen, auch wenn man im einzelfall vielleicht nicht zwingend drauf bestehen will oder muss!

Hallo user0815zwo,

vergib mir, wenn ich die Rechtslage nicht so im Detail kenne. Ich bin nur Passdeutscher und konnte mich seit meiner Einbürgerung vor anderthalb Jahren noch nicht so recht einlesen. Ich denke, uns einigt die Ansicht, dass wir es beide für notwendig und sinnvoll erachten, dass man sich im Guten einigt. Schließlich sollte man mit seinen Eltern nicht per Anwalt verkehren. Und falls das Verhältnis tatsächlich schon so weit "fortgeschritten" sein sollte, werden wir im Forum der TE sicherlich nicht helfen können.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass zu einer eigenen Meinung auch die notwendigen Mittel gehören und ich (wohlgemerkt ich persönlich) es für nicht wirklich zusammenpassend halte, sich einerseits von den Eltern die Bude und das Studium finanzieren zu lassen und andererseits ihre Vorschriften und Regeln ablehnen zu wollen. Aber ich gebe gerne zu, dass ich diesbezüglich unerfahren bin. Ich bin schon mit 17 von zuhause ausgezogen, hatte mit meiner Freundin eine relativ teure Wohnung und habe mir neben der Schule einiges dazuverdient, damit es mit dem Kindergeld, was ich noch bis zum Schulabschluss mit 20 gekriegt habe, zusammen zum Leben gereicht hat. Außer gelegentlichen milden Gaben meiner Eltern kenne ich diesen Lebensstil des "monatlichen Schecks von Pappa" nämlich nicht. Ich durfte auch schon als junger Bub jedes Auto haben, das ich wollte - solange ich es SELBST bezahle. Habe das Prinzip kurz darauf in die Tat umgesetzt und mir mit 21 meinen ersten Maserati gekauft.

Also JA, die TE ist volljährig und kann machen, was sie will. Aber solange sie noch am Rockzipfel ihrer Eltern hängt, fände zumindest ICH es halbwegs anständig, sich nach ihren Wünschen und Vorgaben zu richten. Unabhängig von der Rechtslage. Sobald die nämlich im innerfamiliären Bereich entscheidend wird, sind jegliche Diskussionen ohnehin sinnlos und die Anwälte teilen das vorhandene Geld unter sich auf... Dass dabei regelmäßig alle Beteiligten unglücklich werden, dürfte in der Natur der Sache liegen.

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23. April um 21:47
In Antwort auf py158

Hallo user0815zwo,

vergib mir, wenn ich die Rechtslage nicht so im Detail kenne. Ich bin nur Passdeutscher und konnte mich seit meiner Einbürgerung vor anderthalb Jahren noch nicht so recht einlesen. Ich denke, uns einigt die Ansicht, dass wir es beide für notwendig und sinnvoll erachten, dass man sich im Guten einigt. Schließlich sollte man mit seinen Eltern nicht per Anwalt verkehren. Und falls das Verhältnis tatsächlich schon so weit "fortgeschritten" sein sollte, werden wir im Forum der TE sicherlich nicht helfen können.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass zu einer eigenen Meinung auch die notwendigen Mittel gehören und ich (wohlgemerkt ich persönlich) es für nicht wirklich zusammenpassend halte, sich einerseits von den Eltern die Bude und das Studium finanzieren zu lassen und andererseits ihre Vorschriften und Regeln ablehnen zu wollen. Aber ich gebe gerne zu, dass ich diesbezüglich unerfahren bin. Ich bin schon mit 17 von zuhause ausgezogen, hatte mit meiner Freundin eine relativ teure Wohnung und habe mir neben der Schule einiges dazuverdient, damit es mit dem Kindergeld, was ich noch bis zum Schulabschluss mit 20 gekriegt habe, zusammen zum Leben gereicht hat. Außer gelegentlichen milden Gaben meiner Eltern kenne ich diesen Lebensstil des "monatlichen Schecks von Pappa" nämlich nicht. Ich durfte auch schon als junger Bub jedes Auto haben, das ich wollte - solange ich es SELBST bezahle. Habe das Prinzip kurz darauf in die Tat umgesetzt und mir mit 21 meinen ersten Maserati gekauft.

Also JA, die TE ist volljährig und kann machen, was sie will. Aber solange sie noch am Rockzipfel ihrer Eltern hängt, fände zumindest ICH es halbwegs anständig, sich nach ihren Wünschen und Vorgaben zu richten. Unabhängig von der Rechtslage. Sobald die nämlich im innerfamiliären Bereich entscheidend wird, sind jegliche Diskussionen ohnehin sinnlos und die Anwälte teilen das vorhandene Geld unter sich auf... Dass dabei regelmäßig alle Beteiligten unglücklich werden, dürfte in der Natur der Sache liegen.

Es gibt Grenzen, was Wünsche und Vorgaben der Eltern betrifft, auch wenn man noch im Elternhaus wohnt. 
Bezüglich des Zusammenlebens im Haus, sprich Ordnung ect. ect. sollte man sich schon an die Wünsche der Eltern halten, ist schließlich ihr Haus.
Aber mit wem ich eine Beziehung führe, ist allein meine Sache und hat nichts mit Vorgaben und Wünschen der Eltern zu tun, wenn ich schon volljährig bin.
Das geht zu weit.
Eltern können Sorgen äußern und Rat und Meinungen kundtun, aber verbieten und erpressen ist ganz sicher der völlig falsche Weg. Das ist nicht akzeptabel und von den Eltern einfach nur mies.
Das gehört sich nicht.

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23. April um 22:10
In Antwort auf py158

Hallo user0815zwo,

vergib mir, wenn ich die Rechtslage nicht so im Detail kenne. Ich bin nur Passdeutscher und konnte mich seit meiner Einbürgerung vor anderthalb Jahren noch nicht so recht einlesen. Ich denke, uns einigt die Ansicht, dass wir es beide für notwendig und sinnvoll erachten, dass man sich im Guten einigt. Schließlich sollte man mit seinen Eltern nicht per Anwalt verkehren. Und falls das Verhältnis tatsächlich schon so weit "fortgeschritten" sein sollte, werden wir im Forum der TE sicherlich nicht helfen können.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass zu einer eigenen Meinung auch die notwendigen Mittel gehören und ich (wohlgemerkt ich persönlich) es für nicht wirklich zusammenpassend halte, sich einerseits von den Eltern die Bude und das Studium finanzieren zu lassen und andererseits ihre Vorschriften und Regeln ablehnen zu wollen. Aber ich gebe gerne zu, dass ich diesbezüglich unerfahren bin. Ich bin schon mit 17 von zuhause ausgezogen, hatte mit meiner Freundin eine relativ teure Wohnung und habe mir neben der Schule einiges dazuverdient, damit es mit dem Kindergeld, was ich noch bis zum Schulabschluss mit 20 gekriegt habe, zusammen zum Leben gereicht hat. Außer gelegentlichen milden Gaben meiner Eltern kenne ich diesen Lebensstil des "monatlichen Schecks von Pappa" nämlich nicht. Ich durfte auch schon als junger Bub jedes Auto haben, das ich wollte - solange ich es SELBST bezahle. Habe das Prinzip kurz darauf in die Tat umgesetzt und mir mit 21 meinen ersten Maserati gekauft.

Also JA, die TE ist volljährig und kann machen, was sie will. Aber solange sie noch am Rockzipfel ihrer Eltern hängt, fände zumindest ICH es halbwegs anständig, sich nach ihren Wünschen und Vorgaben zu richten. Unabhängig von der Rechtslage. Sobald die nämlich im innerfamiliären Bereich entscheidend wird, sind jegliche Diskussionen ohnehin sinnlos und die Anwälte teilen das vorhandene Geld unter sich auf... Dass dabei regelmäßig alle Beteiligten unglücklich werden, dürfte in der Natur der Sache liegen.

Meine Tochter und mein Sohn haben auch fast ihr ganzes Studium nebenbei gearbeitet, um sich hin und wieder mal was leisten zu können. Trotzdem (oder gerade deswegen?) habe ich sie gern unterstützt. Ohne ihnen Vorschriften zu ihrem Lebenswandel zu machen oder Bedingungen zu stellen!

Natürlich kommts mal vor, dass einem als Eltern was komisch vorkommt. Dann redet man mit den "Kindern", und fragt sie, ob sie wirklich meinen, dass das eine gute Idee ist. Aber am Ende bleibt es trotzdem ihre Entscheidung, wenn sie volljährig sind. Es ist IHR Leben!

Die TE ist aber gerade 18 und soeben von zuhause ausgezogen. Dass Eltern da Panik schieben, ist völlig normal. Dass sie so wie die Eltern der TE reagieren, ist aber nicht normal. Diesen Zahn wird sie Ihren Eltern ziehen müssen. Früher oder später. So oder so. Sonst wird sie nämlich mit 25 immer noch nach deren Pfeife tanzen.

Aber ich gebe dir in einem natürlich völlig recht: Das beste Argument, unabhängig sein zu wollen, ist immer noch: unabhängig sein zu können!

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23. April um 23:28
In Antwort auf py158

Hallo user0815zwo,

vergib mir, wenn ich die Rechtslage nicht so im Detail kenne. Ich bin nur Passdeutscher und konnte mich seit meiner Einbürgerung vor anderthalb Jahren noch nicht so recht einlesen. Ich denke, uns einigt die Ansicht, dass wir es beide für notwendig und sinnvoll erachten, dass man sich im Guten einigt. Schließlich sollte man mit seinen Eltern nicht per Anwalt verkehren. Und falls das Verhältnis tatsächlich schon so weit "fortgeschritten" sein sollte, werden wir im Forum der TE sicherlich nicht helfen können.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass zu einer eigenen Meinung auch die notwendigen Mittel gehören und ich (wohlgemerkt ich persönlich) es für nicht wirklich zusammenpassend halte, sich einerseits von den Eltern die Bude und das Studium finanzieren zu lassen und andererseits ihre Vorschriften und Regeln ablehnen zu wollen. Aber ich gebe gerne zu, dass ich diesbezüglich unerfahren bin. Ich bin schon mit 17 von zuhause ausgezogen, hatte mit meiner Freundin eine relativ teure Wohnung und habe mir neben der Schule einiges dazuverdient, damit es mit dem Kindergeld, was ich noch bis zum Schulabschluss mit 20 gekriegt habe, zusammen zum Leben gereicht hat. Außer gelegentlichen milden Gaben meiner Eltern kenne ich diesen Lebensstil des "monatlichen Schecks von Pappa" nämlich nicht. Ich durfte auch schon als junger Bub jedes Auto haben, das ich wollte - solange ich es SELBST bezahle. Habe das Prinzip kurz darauf in die Tat umgesetzt und mir mit 21 meinen ersten Maserati gekauft.

Also JA, die TE ist volljährig und kann machen, was sie will. Aber solange sie noch am Rockzipfel ihrer Eltern hängt, fände zumindest ICH es halbwegs anständig, sich nach ihren Wünschen und Vorgaben zu richten. Unabhängig von der Rechtslage. Sobald die nämlich im innerfamiliären Bereich entscheidend wird, sind jegliche Diskussionen ohnehin sinnlos und die Anwälte teilen das vorhandene Geld unter sich auf... Dass dabei regelmäßig alle Beteiligten unglücklich werden, dürfte in der Natur der Sache liegen.

Ich habe mit 17 schon selber gearbeitet als ich noch im Elternhaus gewohnt habe und habe mir mein Geld selber verdient, habe meine Rechnungen und alles selber bezahlt. Nach dem
umzug habe ich außerdem noch 3 Monate von meinem Ersparten gelebt und auch sonst bitte ich meine Eltern nie um Geld und spreche immer den höchsten Dank aus. Leider ist es mir zu diesem
zeitpunlt während meiner Studiums nicht möglich nebenbei Geld zu verdienen, da ein Studium im Bereich der Medizin es momentan nicht zulässt Genügend zu verdienen. Meiner Meinung nach sollte das jedoch kein Argument sein um mir in meiner Partnerwahl dazwischen zu funken und mich dermaßen zu erpressen. Mit der Rechtslage kenne ich mich sehr gut aus , da meine ältere Schwester Anwältin ist! Natürlich möchte ich diesen Weg aber nicht gehen sondern eine komfortable Lösung für uns alle finden. Mit dem Gedanken  meiner Eltern, sie könnten mich lenken und mir die Entscheidung mit wem und wann ich eine Beziehung für abnehmen, bin ich nicht einverstanden ! Das ist eine Grenze die sie überschreiten... ich habe 18 Jahre nach ihrer Pfeife getanzt, irgendwann sollte Schluss sein!! 

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24. April um 11:47
In Antwort auf lenialeni

Hallo ihr Lieben,
ich bin in einer sehr verzwickten Situation und bräuchte Rat von Außenstehenden Personen. 

Ich bin 18 Jahre alt und bin vor kurzem für mein Studium nach Marburg gezogen. Meine Eltern und mein Hauptwohnsitz sind noch Hamburg. Kurz vor meinem Studium bin ich mit meinem Freund zusammen gekommen, der auch in Hamburg ist. 

Die Distanz war für meinen Freund (23) und mich sehr schwer, weswegen es immer wieder Höhen und Tiefen gab, wenn ich in Hamburg war, dann war die Zeit die wir hatten trotzdem immer sehr schön! 
vor ca. 3 Wochen hat mein Freund sich dann getrennt , aber ich wusste zu dem Zeitpunkt schon das es nicht das letzte Wort war und es hat sich nicht wie ein offizielles Ende angefühlt, trotzdem ging es mir tagelang sehr sehr schlecht und ich hab kaum gegessen und viel geweint. Meine Eltern meinten zu dem Zeitpunkt schon zu mir das sie ihn kein weiteres Mal akzeptieren würden, da er mich so verletzt hat . 
Gestern hat meine Mutter mich dann mit ihm zusammen gesehen und uns beide auf der Straße angeschrien und mir zuhause mit meinem Vater zusammen gedroht, ich müsse mich entscheiden, für Ihn oder für meine Familie . Sollte ich mochmal
mit ihm zusammen kommen oder sie sehen mich nochmal mit ihm, dann würden sie mich rauswerfen , mir mein Studium nicht mehr finanzieren und den Kontakt zu mir abbrechen. Ich möchte anmerken das ich aus einer Famile mit türkischen Wurzeln komme, meine Eltern waren aber nie sehr streng mit mir und haben mich nie besonders konservativ erzogen... es war schon strenger als bei anderen jugendlichen, aber ich war trotzdem nie eingeschränkt. Durfte feiern gehen etc. Ich weiß nicht was ich tun soll, denn ich möchte meine Beziehung zu ihm nicht aufgeben und finde eigentlich das meine Eltern kein Recht dazu haben mir da rein zu reden und gleichzeitig will ich aber auch nicht von meiner Familie verstoßen werden....

Nachdem du volljährig bist, haben deine Eltern auch kein Recht mehr, dir da dreinzureden. Mit wem du dich triffst und mit wem du eine Beziehung führst, ist nicht mehr Sache deiner Eltern.

Du lebst ja in Marburg wegen des Studiums, richtig? Binde doch deinen Eltern gar nicht erst auf die Nase, dass du dich mit diesem Mann triffst. Verlegt eure Treffen einfach auf deinen Wohnort und trefft euch nicht mehr in Hamburg. Soll er halt zu dir fahren, wenn ihr euch sehen wollt. Du musst deinen Eltern auch gar nicht erzählen, wie du dein Leben verbringst.

Selbst wenn deine Eltern dich aus der elterlichen Wohnung werfen, würde das nichts ausmachen - du lebst ja jetzt sowieso in Marburg und wärst nicht obdachlos. Den Unterhalt müssen deine Eltern trotzdem für dich bestreiten, weil du noch keine Berufsausbildung hast, und zwar so lange, bis du dein Studium beendet hast. Du darfst aber nicht trödeln, sondern musst zielstrebig studieren. 

Schau außerdem, dass du dir noch einen Nebenjob suchst, um nicht finanziell abhängig von deinen Eltern zu sein. Zeit, erwachsen zu werden!

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24. April um 11:49
In Antwort auf py158

Du bist 18 und damit volljährig. Also kannst du nach dem Gesetz tun, was du möchtest. Glecihzeitig bist du aber wirtschaftlich von deinen Eltern abhängig.
 Du kannst also lernen, dass zu einer eigenen Meinung auch eigenes Geld gehört, dir einen Job suchen und dir dein Leben selbst organisieren und vor allem bezahlen. Solange deine Eltern dich allerdings unterstützen mit Wohnung, Geld und sonstigen Dingen, wirst du dich auch nach ihren Wünschen richten müssen. Wir sind hier nicht bei Congster, O2 oder Check24, wo du vermeintlich alles für lau haben kannst. Das gibt es nur in der Werbung. Im echten Leben wirst du dich wohl entscheiden müssen. Entweder Selbständigkeit und Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen (vor allem für die schweren, leichte Sachen gibbet nämlich nur bei Mc Donalds) oder eben weiter "die Füße unter den Tisch deiner Eltern legen", dann musst du aber auch machen, was sie dir sagen. Ist ganz einfach. Freundliche Grüße,
Christoph

Das stimmt nicht. Die Eltern müssen trotzdem Unterhalt bezahlen. Wen sie trifft oder welche Beziehungen sie pflegt, haben darauf keinen Einfluss.

Sie können ihr zwar verbieten, in ihrer Wohnung in Hamburg zu wohnen, aber dann müssen sie ihr eben eine andere bezahlen. 

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24. April um 11:52
In Antwort auf missdalton

Es gibt Grenzen, was Wünsche und Vorgaben der Eltern betrifft, auch wenn man noch im Elternhaus wohnt. 
Bezüglich des Zusammenlebens im Haus, sprich Ordnung ect. ect. sollte man sich schon an die Wünsche der Eltern halten, ist schließlich ihr Haus.
Aber mit wem ich eine Beziehung führe, ist allein meine Sache und hat nichts mit Vorgaben und Wünschen der Eltern zu tun, wenn ich schon volljährig bin.
Das geht zu weit.
Eltern können Sorgen äußern und Rat und Meinungen kundtun, aber verbieten und erpressen ist ganz sicher der völlig falsche Weg. Das ist nicht akzeptabel und von den Eltern einfach nur mies.
Das gehört sich nicht.

Die Eltern können von ihrem Kind lediglich die Einhaltung einer gewissen "Hausordnung" in ihrer Wohnung einfordern, ganz ähnlich, wie das ein Vermieter auch kann.

Beispiele wären Beschränkungen wegen Lärms, Regelungen für Sauberkeit und ein Verhalten, das andere Bewohner nicht stört. 

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24. April um 11:54
In Antwort auf lenialeni

Ich habe mit 17 schon selber gearbeitet als ich noch im Elternhaus gewohnt habe und habe mir mein Geld selber verdient, habe meine Rechnungen und alles selber bezahlt. Nach dem
umzug habe ich außerdem noch 3 Monate von meinem Ersparten gelebt und auch sonst bitte ich meine Eltern nie um Geld und spreche immer den höchsten Dank aus. Leider ist es mir zu diesem
zeitpunlt während meiner Studiums nicht möglich nebenbei Geld zu verdienen, da ein Studium im Bereich der Medizin es momentan nicht zulässt Genügend zu verdienen. Meiner Meinung nach sollte das jedoch kein Argument sein um mir in meiner Partnerwahl dazwischen zu funken und mich dermaßen zu erpressen. Mit der Rechtslage kenne ich mich sehr gut aus , da meine ältere Schwester Anwältin ist! Natürlich möchte ich diesen Weg aber nicht gehen sondern eine komfortable Lösung für uns alle finden. Mit dem Gedanken  meiner Eltern, sie könnten mich lenken und mir die Entscheidung mit wem und wann ich eine Beziehung für abnehmen, bin ich nicht einverstanden ! Das ist eine Grenze die sie überschreiten... ich habe 18 Jahre nach ihrer Pfeife getanzt, irgendwann sollte Schluss sein!! 

Da hast du völlig recht!

Ich würde an deiner Stelle um Bafög ansuchen. Wenn es dir nicht möglich ist, derzeit neben dem Studium zu arbeiten, dann hast du dafür ja auch einen guten Grund. 

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24. April um 12:52

Eltern sind unterhaltspfichtig gegenüber ihren Kindern für die erste Ausbildung sofern sie das finanziell darstellen können. Wenn es da Stress gibt Bafög Antrag stellen das Bafög Amt holt dann die finanziellen Auskünfte bei den Eltern ein und rechnet deinen Bedarf aus. 
Auch wenn deinen Eltern dein Freund nicht gefällt das ist nix was man verbieten kann/soll unabhängig vom Kulturkreis. Und eine Wahl er oder die Familie zeigt eigentlich das du der Familie egal wirst wenn du nicht ihre Anforderungen erfüllst. Das ist keine Liebe zwischen Eltern und Kind sondern sehr oberflächlich.
Mein jüngster ist gerade 18 geworden und wir haben sehr unterschiedliche Lebensauffassungen ich würde ihn nie vor so eine Entscheidung stellen. Man kann sich da auch einfach neutral Verhalten wie beim Besuch der vielleicht nervenden Schwiegermutter/Onkel wer auch immer. 
Generell sind solche entweder oder Entscheidungen von anderen dein Leben betreffen ein NoGo und realitätsferne.
Alles Gute

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24. April um 14:03
In Antwort auf lenialeni

Ich habe mit 17 schon selber gearbeitet als ich noch im Elternhaus gewohnt habe und habe mir mein Geld selber verdient, habe meine Rechnungen und alles selber bezahlt. Nach dem
umzug habe ich außerdem noch 3 Monate von meinem Ersparten gelebt und auch sonst bitte ich meine Eltern nie um Geld und spreche immer den höchsten Dank aus. Leider ist es mir zu diesem
zeitpunlt während meiner Studiums nicht möglich nebenbei Geld zu verdienen, da ein Studium im Bereich der Medizin es momentan nicht zulässt Genügend zu verdienen. Meiner Meinung nach sollte das jedoch kein Argument sein um mir in meiner Partnerwahl dazwischen zu funken und mich dermaßen zu erpressen. Mit der Rechtslage kenne ich mich sehr gut aus , da meine ältere Schwester Anwältin ist! Natürlich möchte ich diesen Weg aber nicht gehen sondern eine komfortable Lösung für uns alle finden. Mit dem Gedanken  meiner Eltern, sie könnten mich lenken und mir die Entscheidung mit wem und wann ich eine Beziehung für abnehmen, bin ich nicht einverstanden ! Das ist eine Grenze die sie überschreiten... ich habe 18 Jahre nach ihrer Pfeife getanzt, irgendwann sollte Schluss sein!! 

hört sich doch gut an! wenns hart auf hart kommt, und deine eltern nicht einsehen wollen, dass es so nicht geht, musst du eben wirklich mal eine weile von zuhause weg bleiben. hat meine frau (aus anderen gründen) auch mal ein jahr lang so gehalten, danach war die beziehung zu ihren eltern wesentlich entspannter, wenn auch distanzierter, da sie nie mehr in ihren heimatort zurückgekehrt, sondern am studienort geblieben ist.

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