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Meine "beste" Freundin...

2. März 2007 um 8:27

Ich muss jetzt hier einfach mal meinen Ärger los werden.
Ich weiß nicht ob ich überreagier oder ob mein Ärger berechtigt ist.
Ich fang einfach mal an. Meine beste Freundin und ich kennen uns schon seit ein paar Jahren. Sie macht gerade eine Ausbildung zur Erzieherin die mit viel Stress verbunden ist. Da sie jetzt bald ihre Abschlussprüfungen schreibt hat sie natürlich noch weniger Zeit. Letzten Sommer hatte sie sich nach über 3 Jahren von ihrem Freund getrennt mit dem sie jetzt wieder zusammen ist. Klar hatte sie in der Zeit als Single trotz Ausbildung natürlich mehr Zeit. So weit so gut. Ich verstehe wirklich dass sie durch die ganzen Umstände nicht viel Zeit hat. Nur ist es in den letzten Monaten so, dass sie für andere Zeit findet und mit anderen Freunden weg fährt und bei mir immer wieder einen Grund findet dass es mit unserem Treffen nichts wird. Sie ist oft bei ihrem Freund was ich natürlich verstehen kann. Mein Problem ist einfach, dass wenn sie sagt sie ruft mich an, macht sie das nicht. Sie versetzt mich wenn wir mal nach Wochen was ausgemacht haben. Versteht mich bitte nicht falsch, sie kann so oft mit jemanden sich treffen wie sie will, aber 1 Treffen in vielleicht 6-8 Wochen sollte sie doch einhalten können, oder? Das aktuellste Beispiel ist, dass wir (mein Freund, meine beste Freundin und ich) morgen weggehen wollten. Jetzt schreibt sie mir gestern dass daraus nichts wird weil ihr Freund sie vorgestern damit überrascht hat mit ihr wegzugehen und ihr FAST 4 Jähriges zu feiern. Also ich verstehe nicht, warum man ein FAST Jähriges feiert und vor allem warum die jetzt meinen 4 Jahre zusammen zu sein. Schließlich waren sie ja fast 9 Monate getrennt. Aber das tut auch nichts zur Sache. Ich hab ihr dass dann auch so geschrieben was ich in den letzten Sätzen erwähnt habe und dass es mich verletzt immer wieder versetzt zu werden. Sie meint sie könne mit mir nicht streiten weil sie durch den Stress so labil ist und dass ihre Beziehung die Aufmerksamkeit braucht und ich froh sein kann dass meine Beziehung so gut läuft. Klar freu ich mich, dass ihre Beziehung wieder läuft. Aber sie bekommt gar nichts mehr von meinem Leben mit. Mein Opa ist im Dezember gestorben und sie hat es erst Wochen später erfahren. Und als sie es erfahren hatte, schrieb sie mir nur eine SMS, dass es wohl besser so wäre (ich muss dazu sagen dass er krank war). Sicher war es besser so für ihn, aber mir hätte ein kurzer Anruf so gut getan. Ich war auch im Krankenhaus und dass hat sie auch nicht mitbekommen. Klar wie soll sie wissen, dass es mir nicht gut ging?! Aber wenn der Kontakt noch gut wäre, dann hätte sie es schon erfahren. Ich will nicht mehr den ersten Schritt machen um zu erfahren was sie so macht und wie es ihr geht. Denn von ihr kommt so gut wie nichts mehr. Sicher verändert sich eine Freundschaft im Laufe der Jahre. Und klar hat man weniger Zeit füreinander. Aber so findet die Freundschaft im Moment gar nicht statt. Findet ihr dass ich übertreibe? Ich komm gar nicht an sie ran, weil sie alles auf ihre Ausbildung schiebt. Mich macht die Situation wirklich traurig.
Danke fürs lesen.

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2. März 2007 um 9:21

Ich sehe das anders
Natürlich kann es sein das sich ihr Leben in einer andere Richtung entwickelt was aber nicht bedeutet das sie dich ständig versetzten muss. Und ehrlich gesagt sehe ich das Problem nicht dabei das sie jetzt vielleicht andere Prioritäten hat sondern das ihr Freund ihr derzeit einfach wichtiger ist. Ich verstehe das auch aber ich finde man sollte seine beste Freundin aufgarkeinenfallso extrem hängen lassen. An deiner Stelle würde ich versuchen mit ihr zu reden und sie fragen was sie möchte, ihr aber auch sagen was du möchtest. Und zwar das sie eure Verabredungen einhält und nicht immer ihre Ausbildung davorschiebt. Denn irgendwann braucht sie dich sicher mal wieder. Ich würde aufkeinenfall alles damit abtun das sie sich vielleicht anders entwickelt. Wenn dir noch so viel an eurer Freundschaft liegt dann versuche ein Gespräch mit ihr zu führe.

LG

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2. März 2007 um 10:06

Danke für eure Beiträge
Es ist schwierig mit ihr zu reden, da wir uns ja kaum sehen oder hören. Und wenn ich was sage dann ist sie gleich so empfindlich. Die wenige Zeit die sie hat, hat mit Anfang ihrer Ausbildung angefangen und jetzt durch die Prüfungen hat sie kaum noch Zeit. Ich hab wirklich für alles Verständnis. Wenn sie mit anderen was machen möchte, für ihren Freund und für Ihre Ausbildung. Aber ich denke es ist ok wenn ich erwarte dass ich mich auf sie verlassen kann und dass sie mir ab und zu mal schreibt damit ich weiß sie interessiert sich noch für mich. Es ist einfach schwierig. Sie ist mir wirklich wichtig.

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2. März 2007 um 11:32
In Antwort auf funny67

Danke für eure Beiträge
Es ist schwierig mit ihr zu reden, da wir uns ja kaum sehen oder hören. Und wenn ich was sage dann ist sie gleich so empfindlich. Die wenige Zeit die sie hat, hat mit Anfang ihrer Ausbildung angefangen und jetzt durch die Prüfungen hat sie kaum noch Zeit. Ich hab wirklich für alles Verständnis. Wenn sie mit anderen was machen möchte, für ihren Freund und für Ihre Ausbildung. Aber ich denke es ist ok wenn ich erwarte dass ich mich auf sie verlassen kann und dass sie mir ab und zu mal schreibt damit ich weiß sie interessiert sich noch für mich. Es ist einfach schwierig. Sie ist mir wirklich wichtig.

Ich hatte
die gleiche Situation mit meiner ehemals besten Freundin. Wir waren seit der der fünften Klasse befreundet. (Ich bin jetzt 33). Es fing eigentlich an, als Sie ihren jetzigen Mann kennengelernt hatte. Sie war damals neunzehn. Sie hatte immer weniger Zeit für mich, was man am Anfang einer neuen Beziehung ja verstehen kann. Aber das wurde über die Jahre hinweg immer schlimmer. Wir trafen uns kaum noch, telefonierten manchmal und wenn wir mal ein Treffen vereinbarten, versetzte sie mich meistens. Wenn wir ein Telefongespräch führten, mußte sie immer gleich Schluß machen, wenn ihr Freund kam. Mich verletzte das sehr. Ich bekam dann auch immer häufiger mit, daß sie sich mit anderen Leuten durchaus öfter mal traf. Ich wollte auch immer gerne mit ihr weggehen, aber das klappte fast nie. Mit anderen allerdings schon. Naja, jedenfalls hab ich es über Jahre hinweg mitgemacht, weil wir uns doch sehr gut verstanden und sie mich auch immer als ihre beste Freundin bezeichnete. Mir ihr reden konnte ich nicht darüber, weil sie wahnsinnig empfindlich ist. Es gab dann ein paar Schlüsselerlebnisse, die mich endgültig dazu veranlassten, den Kontakt zu ihr abzubrechen. Es fiel mir dann auch nicht mehr schwer. Ich muß auch sagen, ich vermisse sie kaum, da sie die letzten Jahre sowieso nie Zeit für mich hatte.
Aber soweit muss es bei euch ja nicht kommen. Versuch doch nochmal mit deiner Freundin zu reden und sag ihr ganz deutlich, wie du dich fühlst. Vielleicht schreibst du ihr ja einen Brief?
Viel Glück jedenfalls!

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3. März 2007 um 13:30

Das Einzige was ich mir erhoffe ist,
dass ich mich auf sie verlassen kann.

Wenn wir mal nach Wochen was ausgemacht haben sollte sie es auch einhalten und vielleicht hin und wieder eine SMS wie es mir geht.

Mehr will ich gar nicht.

Sicher kommt es auf die Qualität einer Freundschaft an, aber davon ist auch nicht mehr viel übrig. Schließlich bekommt sie ja gar nichts mehr von meinem Leben mit.

Ich bin schon sehr auf Distanz gegangen. WIr hören vielleicht im Monat 1-2 mal per SMS voneinander - das wars.

LG

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