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Mein Tag

20. August 2006 um 17:15


ich kann nicht, ich will nicht. Den ganzen Tag kreisen dieselben Gedanken umher und nie hatte ich das Gefühl mich innerlich so ausgelaugt zufühlen. Mir fehlt vor allem die Vergleichsmöglichkeit. Ich kann das hier mit nichts ähnlichem vergleichen. Geschmerzt hat es schon mal, ja das ist wahr. Und ich habe sicherlich unzählige Tränen vergossen in meinem Leben. Aber jetzt ist es anders. Es ist neu. Wenn ich mittags meine Augen öffne, sind alle anderen längst wach. Gestern nacht habe ich nichts machen wollen. Bin erst früh am morgen eingeschlafen, als ich meine Augen nicht mehr offen halten konnte.Es ist alles egal, warum schlafen, wenn man auch wach bleiben kann, warum essen, wenn ich doch sowieso keinen Hunger habe. Warum mich dazu zwingen, Dinge zu tun, dich ich genauso gut bleiben lassen könnte? Draußen gewittert es mal wieder. Es regnet und ich empfinde kurz das Gefühl, der Stille und Dankbarkeit. Fühle, dass mich ein paar Wesen umgeben, die mir mit dem Auf und Ab der Wolken, mit dem Erscheinen und Verschwinsen der Sonne, den natürlich Wandel des Lebens verdeutlichen möchten. Aber so schnell wie dieser Moment kam, verschwand er auch wieder. Nun ist wieder alles grau in grau. Nicht wirklich schwarz, aber auch nicht weiß. Eben einfach nur grau.Ich sitze eine Weile auf meinem Bett, frage mich wie ich den Tag wohl am besten rum bekomme, ohne viel nachdenken zu müssen, über ihn, und das was er mir antat. Ich sitze noch immer, kann keinen klaren gedanken fassen. Ich stehe auf und starte meinen Rechner. Überprüfe mein Postfach, keine Nachricht von ihm, alle anderen sind mir egal. Ich habe aufgehört zur Seite zu blicken und spüre diese tiefe Verzweiflung über die Sinnlosigkeit des Lebens in mir. Und was jetzt tun? Wieder sitz ich da und starre in die Luft. Ich wäre dankbar, könnte ich weinen, aber es will mir keine Träne entrinnen. Die "was wäre wenngedanken vermischen sich mit der realität und ergeben wieder dieses eintönige Grau in Grau Gefühl. Gestern Nacht ritzte ich ein wenig an meinen Pulsadern herum. Meine Freundin weinte, als ich ihr von meiner Todessehnsucht erzählte. Das wollte ich nicht.Ich bekomme Schuldgefühle, wollte ich doch niemanden verletzen. Ich versuche ihr zu erklären, dass sie sich nicht fürchten muss. Dass ich den Tod nicht als vollständiges Ende betrachte. Ich überlege den ganzen Tag schon, wie man sich wohl am effektivsten das Leben nehmen könnte. Ich werde fündig im Internet. Lese den ganzen Nachmittag auf einer Site, in der über Suizid berichtet wird. Über das Für und Wider dieser Prozedur argumentiert wird. Nach reiflicher Überlegung stimme ich dem Statement zu, dass jeder Mensch das Recht hat frei zu entscheiden, ob er leben will oder ob er den Freitod wählt. Aber ich beende diese Gedanken, mit dem Wissen, dass mir der Mut ja doch fehlen wird. Wieder habe ich nichts zu tun. Ich kann den Fernseher nicht anmachen, weil überall diese lachenden Stimmen zu hören sein werden. Das ertrag ich nicht. Ich rede nicht mehr,mag weder telefonieren, noch jemanden sehen. Meine Mutter klingt lieb und scheint sich zu sorgen. Dabei weiß sie nichts von meinen abtrünigen Gedanken, sie weiß nicht, was ich gestern tat. Ich verstecke mein Handgelenk. Halte es nach innen, wenn ich ihren Weg kreuze. Sie würde es nicht verstehen und mir Vorwürfe machen. Mein Herz weint, aber keine Träne gelangt an die Oberfläche. Ich habe mir ein paar Bissen zum Mittag runter gequält um mir die sinnlose Fragerei danach, warum ich denn nichts essen will zu ersparen. Alles wiederholt sich, schon vor 2 Wochen saß ich so da. Dann kam so viel erfreuliches, mein Leben war wieder lebenswert und nun ist alles wieder beim Alten. Er bricht mir das Herz und ich fühle es schon gar nicht mehr. Ich bemerke immer mehr wie mich all das ermüdet. Ja ich bin müde, lebensmüde. Ich habe nicht mehr die Kraft weiter zu gehen, geschweige denn auf zu stehen. Nun sitze ich da und schreibe diesen Text. Zwischendurch mache ich Pausen, starre den Rauch meiner Zigarette an. Ich möchte nicht um Hilfe schreien., vielleicht aber doch. Ich weiß selbst nicht, warum mir all das passiert. Warum das Leben so grausam ist, warum es uns an unsere Grenzen stößt, und das auf so wiederliche weise, dass immerhin eine Millionen Menschen jedes Jahr den Freitod wählen, wo sie doch die Chance haben zu leben. Ich fühle mich nun nicht mehr in der Lage darüber zu philosophieren, was das Leben mit mir vorhat. Vielleicht ist es mein Schicksal, dass mir all das jetzt passiert. Vielleicht sollte ich nicht mehr existieren. Vielleicht doch. Ich weiß, dass ich undankbar bin. All meine Freunde, die sich sorgen, anrufen und mich unterstützen wollen. Doch will ich das? Ich kann diese Sätze nicht mehr hören, dieses Nach jedem Tief kommt auch ein Hoch. Ich bin nicht blöd, ich weiß das. Aber dieses Tief muss ausgesessen werden, und ich weiß nicht wie. Ich wollte nur glücklich sein und habe so viel Glück gegeben. Und nun bekomme ich eine Rechnung vorgelegt, die ich nicht bezahlen kann. Ich habe nicht genügend Kraft um diese Rechnung zu begleichen. Und ich will sie auch nicht begleichen. Ich weiß, dass ich all das hier nicht verdient habe, bin ich doch immer mit guten Gedanken an alles heran gegangen. Ich möchte all das nicht mehr. Ich möchte leben, und vielleicht kann ich das nur, wenn ich sterbe. Ich danke euch, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das zu lesen und möchte darauf aufmerksam machen, dass ich sehr bewussr schrieb was ich schrieb. Ich wollte mir das von der Seele schreiben und es irgendwo sicher abstellen. Alles Liebe an euch!

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21. August 2006 um 13:31

Ich weiß wie du dich fühlst...
Ich kenne das Grau, ich kenne den Schmerz und ich weiß nicht wie ich aufhören soll zu trauern. Ich weiß nicht wie ich aufhören soll ständig die gleichen Dinge zu denken. Ich hoffe auf den Tag, an dem ich morgens aufstehe und der Schmerz verschwunden ist und ich wieder glücklich werde. Aber das wird noch lange dauern...Kapsel dich nicht ab. Heul dich bei deinen Freunden aus, lass zu, dass es dir schlecht geht. Nichts kann einen in dieser Zeit trösten, aber wenn man den Schmerz aushält, macht einen das stark und selbstbewußt, da man weiß, dass man alles schaffen kann. Wer gewinnt den wenn du aufgibst? Du wirst nie wissen, ob es vielleicht nicht doch ganz anders gekommen wäre... Man hält einiges aus, was man nie für möglich gedacht hätte. Ich wünsche dir viel Kraft, Sonne nach langem Regen und das die Welt wieder bunt wird ! Liebe Grüße

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21. August 2006 um 14:06
In Antwort auf sonnenschein9995

Ich weiß wie du dich fühlst...
Ich kenne das Grau, ich kenne den Schmerz und ich weiß nicht wie ich aufhören soll zu trauern. Ich weiß nicht wie ich aufhören soll ständig die gleichen Dinge zu denken. Ich hoffe auf den Tag, an dem ich morgens aufstehe und der Schmerz verschwunden ist und ich wieder glücklich werde. Aber das wird noch lange dauern...Kapsel dich nicht ab. Heul dich bei deinen Freunden aus, lass zu, dass es dir schlecht geht. Nichts kann einen in dieser Zeit trösten, aber wenn man den Schmerz aushält, macht einen das stark und selbstbewußt, da man weiß, dass man alles schaffen kann. Wer gewinnt den wenn du aufgibst? Du wirst nie wissen, ob es vielleicht nicht doch ganz anders gekommen wäre... Man hält einiges aus, was man nie für möglich gedacht hätte. Ich wünsche dir viel Kraft, Sonne nach langem Regen und das die Welt wieder bunt wird ! Liebe Grüße

Ich danke dir vielmals.
Wenn ich denn fragen darf, was ist bei dir passiert? Nun ich also ich verstehe den Trennungsgrund einfach nicht, was es mir nicht unbedingt leichter macht. Ich hatte noch nie so sehr das Gefühl, dass eine Trennung absolut falsch ist, dass es einfach nicht richtig wäre, sich zu trennen, weil so vieles dafür spricht, dass wir es versuchen sollten. Ich kann so vieles einfach nicht nachvollziehen und wünsche mir nichts sehnlicher, als diese Gedanken abschütteln zu können. Ich vegetiere in einem Sud aus Verzweiflung, Hoffnung und Unverständnis.Am schlimmsten ist es morgens, wenn ich aufstehe und mich wie gerädert fühle, weil ich nach meinen schönen Träumen wieder realisieren muss, dass es ja doch nur ein Traum war, dass die Realität fürchterlich grausam aussieht. Wenn ich das doch nur abschalten könnte. Aber ich kann es nicht. Dabei weiß und spüre ich, dass er an mich denkt. Es sind diese Kleinigkeiten. Wennich auf der straße laufe und Federn finde, was mich immer an ihn erinnert, wenn mir mal wieder mein Ohrring raus fällt, er hat ihn immer gefunden, hört sich blöd an, aber ich hab immer das Gefühl, dass er in diesen Momenten an mich denkt. Gestern nacht hat es so oft gekribbelt in meinen Armen und meinem Kopf,ich bin mir fast sicher, dass es seine Gedanken waren.Das klingt vielleicht paranoid, aber es fühlt sich irgendwie trotzdem richtig an. Kanns auch nicht beschreiben, geschweige denn, hatte sowas schon mal. Danke fürs lesen. Auch dir wünsche ich ganz viel Kraft und dass es bald wieder bergauf geht bei dir. Alles Liebe

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21. August 2006 um 14:44
In Antwort auf melva_12633248

Ich danke dir vielmals.
Wenn ich denn fragen darf, was ist bei dir passiert? Nun ich also ich verstehe den Trennungsgrund einfach nicht, was es mir nicht unbedingt leichter macht. Ich hatte noch nie so sehr das Gefühl, dass eine Trennung absolut falsch ist, dass es einfach nicht richtig wäre, sich zu trennen, weil so vieles dafür spricht, dass wir es versuchen sollten. Ich kann so vieles einfach nicht nachvollziehen und wünsche mir nichts sehnlicher, als diese Gedanken abschütteln zu können. Ich vegetiere in einem Sud aus Verzweiflung, Hoffnung und Unverständnis.Am schlimmsten ist es morgens, wenn ich aufstehe und mich wie gerädert fühle, weil ich nach meinen schönen Träumen wieder realisieren muss, dass es ja doch nur ein Traum war, dass die Realität fürchterlich grausam aussieht. Wenn ich das doch nur abschalten könnte. Aber ich kann es nicht. Dabei weiß und spüre ich, dass er an mich denkt. Es sind diese Kleinigkeiten. Wennich auf der straße laufe und Federn finde, was mich immer an ihn erinnert, wenn mir mal wieder mein Ohrring raus fällt, er hat ihn immer gefunden, hört sich blöd an, aber ich hab immer das Gefühl, dass er in diesen Momenten an mich denkt. Gestern nacht hat es so oft gekribbelt in meinen Armen und meinem Kopf,ich bin mir fast sicher, dass es seine Gedanken waren.Das klingt vielleicht paranoid, aber es fühlt sich irgendwie trotzdem richtig an. Kanns auch nicht beschreiben, geschweige denn, hatte sowas schon mal. Danke fürs lesen. Auch dir wünsche ich ganz viel Kraft und dass es bald wieder bergauf geht bei dir. Alles Liebe

....
Wir waren fast 5 Jahere zusammen, haben zusammen gelebt, zusammen eine Firma gegründet. In den letzten 5 Monaten haben wir nur noch gearbeitet und uns gestritten. Dann hat er eine Andere kennen gelernt... Seid 3 Monaten sind wir nicht mehr zusammen und ich weiß, dass er mit der Anderen auch Probleme hat... Wir sehen uns oft, landen im Bett, gestern war er bei mir und wir haben uns zum Abschied nur in den Arm genommen und beide geweint. Ich halte das nicht aus, dass er eine Andere hat. Mein Herz sagt mir, dass er mich vermisst und das es nur eine Frage der Zeit ist, bis er zurück kommt... Mein Kopf sagt ich muss endlich loslassen und neu anfangen... Aber ich schaffe es nicht !!! Also quäle ich mich über den Tag, kann nicht essen und nicht schlafen und möchte ständig weinen... Ich habe Angst vor mir selber und weiß nicht wie ich es abstellen soll. Es ist nichts mehr so wie es mal war.... Ich habe Angst vor der Zukunft und Angst vor dem jetzt. Ihn zu verlieren ist die härteste Prüfung in meinem Leben. Ich weiß, dass er an mich denkt und ich weiß nicht warum er mir keine Chance mehr gibt. Er leidet genauso wie ich, tröstet sich bloß mit der Anderen... Mein Leben muss weiter gehen, auch wenn ich mannchmal nicht weiß wie und wofür... Irgentwann wird alles wieder gut und richtig sein und dann werde ich vielleicht über diese Zeit schmunzeln können und denken "Wer weiß wofür es gut war"... Aber bis dahin wird es noch ein langer, schmerzhafter Weg sein... Wie ist deine Gecshichte? Liebe Grüße

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21. August 2006 um 16:40
In Antwort auf sonnenschein9995

....
Wir waren fast 5 Jahere zusammen, haben zusammen gelebt, zusammen eine Firma gegründet. In den letzten 5 Monaten haben wir nur noch gearbeitet und uns gestritten. Dann hat er eine Andere kennen gelernt... Seid 3 Monaten sind wir nicht mehr zusammen und ich weiß, dass er mit der Anderen auch Probleme hat... Wir sehen uns oft, landen im Bett, gestern war er bei mir und wir haben uns zum Abschied nur in den Arm genommen und beide geweint. Ich halte das nicht aus, dass er eine Andere hat. Mein Herz sagt mir, dass er mich vermisst und das es nur eine Frage der Zeit ist, bis er zurück kommt... Mein Kopf sagt ich muss endlich loslassen und neu anfangen... Aber ich schaffe es nicht !!! Also quäle ich mich über den Tag, kann nicht essen und nicht schlafen und möchte ständig weinen... Ich habe Angst vor mir selber und weiß nicht wie ich es abstellen soll. Es ist nichts mehr so wie es mal war.... Ich habe Angst vor der Zukunft und Angst vor dem jetzt. Ihn zu verlieren ist die härteste Prüfung in meinem Leben. Ich weiß, dass er an mich denkt und ich weiß nicht warum er mir keine Chance mehr gibt. Er leidet genauso wie ich, tröstet sich bloß mit der Anderen... Mein Leben muss weiter gehen, auch wenn ich mannchmal nicht weiß wie und wofür... Irgentwann wird alles wieder gut und richtig sein und dann werde ich vielleicht über diese Zeit schmunzeln können und denken "Wer weiß wofür es gut war"... Aber bis dahin wird es noch ein langer, schmerzhafter Weg sein... Wie ist deine Gecshichte? Liebe Grüße

Das hört sich ja schlimm an..
ich nehm dich jetzt mal fest in den arm. Kann gut nachvollziehen, dass es dir so schlecht geht. Finde es aber echt mutig und klasse von dir, dass du nicht nur dem alten hinterher hängst sondern dich auch damit auseinander setzt,neu anzufangen.

"Also quäle ich mich über den Tag, kann nicht essen und nicht schlafen und möchte ständig weinen... Ich habe Angst vor mir selber und weiß nicht wie ich es abstellen soll."

Das kenne ich zur genüge. Die Angst nicht zu wissen, ob man damit fertig wird. Die Angst vorm Morgen und davor ob es besser oder sogar noch schlimmer wird. Es kann so verletzen und so grausam weh tun. Ich hoffe du weißt, dass es wieder bergauf geht.

Geh mal hier rauf www.liebesschmerzen.de
Das Forum ist echt klasse. Da geht es allen wie dir und du findest unglaublich viel Wärme und Unterstützung. Will da gar nicht mehr weg

Nun zu meiner Geschichte,nicht ansatzweise so schlimm und schwer wie deine, aber auch so eine kranke Mischung aus Hoffnung und Verzweiflung.
Naja er ist um einiges älter als ich und hat diverse Ängste, aufgrund seiner gescheiterten Ehe nehm ich an. Und so lässt er mich an sich ran und stößt mich wieder weg, dann verdrängt er ewig...komm damit nicht zurecht. Nun hat er sich getrennt, aber es fühlt sich an als wäre es noch nicht zu ende und als bräuchte er nur zeit. Es ist furchtbar schwer zu verstehen und an den Gefühlen liegt es auch nicht. Er hat einfach Angst.

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21. August 2006 um 17:25
In Antwort auf melva_12633248

Das hört sich ja schlimm an..
ich nehm dich jetzt mal fest in den arm. Kann gut nachvollziehen, dass es dir so schlecht geht. Finde es aber echt mutig und klasse von dir, dass du nicht nur dem alten hinterher hängst sondern dich auch damit auseinander setzt,neu anzufangen.

"Also quäle ich mich über den Tag, kann nicht essen und nicht schlafen und möchte ständig weinen... Ich habe Angst vor mir selber und weiß nicht wie ich es abstellen soll."

Das kenne ich zur genüge. Die Angst nicht zu wissen, ob man damit fertig wird. Die Angst vorm Morgen und davor ob es besser oder sogar noch schlimmer wird. Es kann so verletzen und so grausam weh tun. Ich hoffe du weißt, dass es wieder bergauf geht.

Geh mal hier rauf www.liebesschmerzen.de
Das Forum ist echt klasse. Da geht es allen wie dir und du findest unglaublich viel Wärme und Unterstützung. Will da gar nicht mehr weg

Nun zu meiner Geschichte,nicht ansatzweise so schlimm und schwer wie deine, aber auch so eine kranke Mischung aus Hoffnung und Verzweiflung.
Naja er ist um einiges älter als ich und hat diverse Ängste, aufgrund seiner gescheiterten Ehe nehm ich an. Und so lässt er mich an sich ran und stößt mich wieder weg, dann verdrängt er ewig...komm damit nicht zurecht. Nun hat er sich getrennt, aber es fühlt sich an als wäre es noch nicht zu ende und als bräuchte er nur zeit. Es ist furchtbar schwer zu verstehen und an den Gefühlen liegt es auch nicht. Er hat einfach Angst.

Lass ihm Zeit...
..sich klar zu werden was er will. Du bist eine tolle Frau und das wird er auch merken. Die Frage ist nur, ob du ihn dann zurück willst... Wenn der Schmerz vorbei ist kann man sich auch neu verlieben und dann kommt der Mann fürs Leben, der einen nicht mehr gehen lässt Drücke dich auch ganz fest, wir schaffend das schon !

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21. August 2006 um 21:16

Was soll ich sagen?
Du sprichst mir aus der Seele! Genau so geht es mir auch! Völlig aus der Bahn geschmissen, soll man nun das Leben meistern . Man ist selbstbewusst, und es geht auch. Aber der innere Antrieb fehlt. Diese Rechnung habe ich auch vorgelegt bekommen. Und zwar auf die krasseste Art und Weise. Durch einen annonymen Brief. Da wollte man mich mal gerade darauf aufmerksam machen, dass "Er" schon seit langem fremd geht! Die Welt war von da an nicht mehr die, die sie mal war. Schreie, Weinen jahrelang. Todessehnsucht immer wieder! Bleiben, wegen der Kinder. Zukunft? Ungewiss!!!!!!!!

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