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Mein Sohn hat uns beim Sex erwischt und reagiert nun eifersüchtig und ist traurig

17. Oktober um 11:44

Hallo zusammen!
Mein 10-jähriger Sohn hat meinen Partner und mich beim Sex erwischt und kommt nicht damit klar. Alle Erklärungen, dass Erwachsene das nun mal tun weil sie sich lieb haben und dass es zum Leben dazu gehört prallen an ihm ab - denn er hat Angst, dass ich ihn nun weniger liebe Zunächst dachten wir, es sei ihm "nur peinlich", doch er rannte völlig verstört weg und weinte bitterlich! Seine erste Erklärung für seine heftige Reaktion war, dass er kein kleines Geschwisterchen mehr möchte (er hat bereits 2 ältere Stiefgeschwister von meinem Partner und einen jüngeren Halbbruder von seinem leiblichen Vater), aber diese Angst konnten wir ihm nehmen, da wir kein weiteres Kind wollen und auch zu alt dafür sind. Doch jetzt - 2 Wochen nach dem "Vorfall" - stellt sich heraus, dass er das Thema noch immer mit sich herum schleppt. Er hat Angst davor, dass mein Partner mich ihm wegnimmt, und dass ich ihn nicht mehr lieb habe. Zur Erklärung: wir führen eine Wochenendbeziehung, so dass er mich tatsächlich die meiste Zeit "für sich" hat. Aber er hat meinen Partner von Anfang an (3. Lebensjahr) als Stiefpapa akzeptiert und sich prächtig mit ihm verstanden - daher verstehe ich diese schlimmen Ängste nun nicht. Ich habe ihm erklärt, dass die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind nicht mit der Liebe zum Partner vergleichbar ist, und sich keinesfalls verändert, wenn man mit dem Partner schläft. Nützt alles nichts! Er mag jetzt nicht mehr alleine schlafen, will immer bei mir sein, und verhält sich meinem Partner gegenüber bockig und provokant. Wie gehen wir mit der Situation um, ohne ernsthaften Schaden anzurichten?
Danke vorab für eure Antworten...

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17. Oktober um 13:38

Nun ist er ja mit 10 Jahren kein Kleinkind mehr. Daher rede lieb, aber ganz deutlich mit ihm. Setze ihm Grenzen. Mach ihm klar, dass er keine Konkurrenz durch Deinen Partner zu befürchten hat, aber gleichzeitig auch nicht weiter zerstörerisch in Euer Paarleben einzuwirken hat. Alles lieb, aber klipp und klar. Die allfällige Wut, die er daraufhin zeigen wird, musst Du aushalten. Bleib liebevoll und klar. 

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18. Oktober um 17:02
In Antwort auf evaeden

 Sofort abstellen? Bitte erleuchte die Eltern, Erzieher, Paedagogen und sonstigen Unwissenden wie man das macht! 

 

Damit meine ich dass sie ihm dann sagen soll das sein Verhalten nicht ok ist weil ihr Partner immerhin keine Schuld an irgendetwas hat

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18. Oktober um 13:28
In Antwort auf matilda24

...erst mal vielen lieben Dank für eure Antworten.
Hier noch ein paar Erklärungen: Ja, er hat Kontakt zu seinem leiblichen Vater. Aber da ich von Anfang an alleinerziehend war ist das Verhältnis nicht besonders innig. Zwar auch nicht schlecht, die beiden verstehen sich durchaus gut, aber eher auf kumpelhafter Ebene. Sie sehen sich alle 2 Wochen sonntags/gelegentlich auch inkl. Übernachtung.
Tatsächlich ist das Verhältnis zu meinem Partner sehr viel vertiefter, und er sieht in ihm mehr die Vaterfigur als in seinem leiblichen Vater. Da wir aber nicht zusammen wohnen ist natürlich eine gewisse Distanz nach wie vor vorhanden (Ich betreue meinen Vater, daher wird sich an unserer Wohnsituation auch vorerst nichts ändern). Es gibt meiner Meinung nach nicht wirklich einen Grund für eine Verlustangst. Zwar verstarb meine Mutter vor 5 Jahren, und der Tod der Oma ist natürlich für kein Kind schön, aber damit kam er recht gut klar und auch mit meiner Trauer konnte er damals gut umgehen.
Natürlich ist er stark auf mich fixiert - kein Wunder, wenn man von Beginn an sein Kind alleine großzieht. Ich bin sehr sensibel, er ist sehr sensibel - der "väterliche, starke" Part der Erziehung fehlt vielleicht ein wenig. Aber er hatte bis dato nie erwähnt, dass er das Gefühl hat mich mit meinem Lebensgefährten teilen zu müssen. Er sagt auch, dass er Küssen & Knuddeln bei uns durchaus normal findet, aber Sex ist für ihn ein no go. Weil er dann jedesmal denkt, dass ich meinen Partner nun mehr liebe als ihn...
Klar ist er kein Kleinkind mehr, und ich habe ihm in aller Deutlichkeit erklärt, dass keine Erwachsenen Menschen auf Sex verzichten! Und dass es einfach dazu gehört, sogar notwendig ist für das Funktionieren einer Beziehung/Ehe. Aber das geht nicht in seinen Kopf. Er will auch mit sonst niemandem darüber reden, er hat das Thema für sich zum Tabu-Thema erklärt. Fast schon zum Lachen...

na dann musst du ihm einfach zeit geben ....
lass das thema einfach mal ruhen

aber, wenn er gegenüber deinem partner provokant ist solltest du das sofort abstellen!

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17. Oktober um 12:55

Klingt nach Verlustängsten. 
Gibt es einen Vater? Gibt es Kontakt? 
Gab es noch Situationen, in denen dein Sohn verlustängstlich reagierte oder sich an dich (oder andere Bezugspersonen) heftete? Gibt es einen Grund, warum er Angst haben könnte, dich zu verlieren? Gab es mal eine längere Trennung von dir? 

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17. Oktober um 13:34
In Antwort auf matilda24

Hallo zusammen!
Mein 10-jähriger Sohn hat meinen Partner und mich beim Sex erwischt und kommt nicht damit klar. Alle Erklärungen, dass Erwachsene das nun mal tun weil sie sich lieb haben und dass es zum Leben dazu gehört prallen an ihm ab - denn er hat Angst, dass ich ihn nun weniger liebe     Zunächst dachten wir, es sei ihm "nur peinlich", doch er rannte völlig verstört weg und weinte bitterlich! Seine erste Erklärung für seine heftige Reaktion war, dass er kein kleines Geschwisterchen mehr möchte (er hat bereits 2 ältere Stiefgeschwister von meinem Partner und einen jüngeren Halbbruder von seinem leiblichen Vater), aber diese Angst konnten wir ihm nehmen, da wir kein weiteres Kind wollen und auch zu alt dafür sind. Doch jetzt - 2 Wochen nach dem "Vorfall" - stellt sich heraus, dass er das Thema noch immer mit sich herum schleppt. Er hat Angst davor, dass mein Partner mich ihm wegnimmt, und dass ich ihn nicht mehr lieb habe. Zur Erklärung: wir führen eine Wochenendbeziehung, so dass er mich tatsächlich die meiste Zeit "für sich" hat. Aber er hat meinen Partner von Anfang an (3. Lebensjahr) als Stiefpapa akzeptiert und sich prächtig mit ihm verstanden - daher verstehe ich diese schlimmen Ängste nun nicht. Ich habe ihm erklärt, dass die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind nicht mit der Liebe zum Partner vergleichbar ist, und sich keinesfalls verändert, wenn man mit dem Partner schläft. Nützt alles nichts!  Er mag jetzt nicht mehr alleine schlafen, will immer bei mir sein, und verhält sich meinem Partner gegenüber bockig und provokant. Wie gehen wir mit der Situation um, ohne ernsthaften Schaden anzurichten?
Danke vorab für eure Antworten...

"  Er mag jetzt nicht mehr ">alleine schlafen, will immer bei mir sein, und verhält sich meinem Partner gegenüber bockig und provokant"

naja sorry aber dann solltest du mal von lieb und einfühlsam auf "jetzt ist mal gut" wechseln

oder lässt du ihm deswegen nun alles durchgehen?
dass er provokant mit deinem partner spricht... usw...?

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17. Oktober um 13:38

Nun ist er ja mit 10 Jahren kein Kleinkind mehr. Daher rede lieb, aber ganz deutlich mit ihm. Setze ihm Grenzen. Mach ihm klar, dass er keine Konkurrenz durch Deinen Partner zu befürchten hat, aber gleichzeitig auch nicht weiter zerstörerisch in Euer Paarleben einzuwirken hat. Alles lieb, aber klipp und klar. Die allfällige Wut, die er daraufhin zeigen wird, musst Du aushalten. Bleib liebevoll und klar. 

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17. Oktober um 13:47
In Antwort auf haesli4

Nun ist er ja mit 10 Jahren kein Kleinkind mehr. Daher rede lieb, aber ganz deutlich mit ihm. Setze ihm Grenzen. Mach ihm klar, dass er keine Konkurrenz durch Deinen Partner zu befürchten hat, aber gleichzeitig auch nicht weiter zerstörerisch in Euer Paarleben einzuwirken hat. Alles lieb, aber klipp und klar. Die allfällige Wut, die er daraufhin zeigen wird, musst Du aushalten. Bleib liebevoll und klar. 

genau.
wenn sie ihm seine art so durchgehen lässt wird das wohl schlechte auswirkungen auf ihre beziehung haben...

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17. Oktober um 18:24

Ödipus, ick hör dir trapsen ...

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18. Oktober um 10:38

...erst mal vielen lieben Dank für eure Antworten.
Hier noch ein paar Erklärungen: Ja, er hat Kontakt zu seinem leiblichen Vater. Aber da ich von Anfang an alleinerziehend war ist das Verhältnis nicht besonders innig. Zwar auch nicht schlecht, die beiden verstehen sich durchaus gut, aber eher auf kumpelhafter Ebene. Sie sehen sich alle 2 Wochen sonntags/gelegentlich auch inkl. Übernachtung.
Tatsächlich ist das Verhältnis zu meinem Partner sehr viel vertiefter, und er sieht in ihm mehr die Vaterfigur als in seinem leiblichen Vater. Da wir aber nicht zusammen wohnen ist natürlich eine gewisse Distanz nach wie vor vorhanden (Ich betreue meinen Vater, daher wird sich an unserer Wohnsituation auch vorerst nichts ändern). Es gibt meiner Meinung nach nicht wirklich einen Grund für eine Verlustangst. Zwar verstarb meine Mutter vor 5 Jahren, und der Tod der Oma ist natürlich für kein Kind schön, aber damit kam er recht gut klar und auch mit meiner Trauer konnte er damals gut umgehen.
Natürlich ist er stark auf mich fixiert - kein Wunder, wenn man von Beginn an sein Kind alleine großzieht. Ich bin sehr sensibel, er ist sehr sensibel - der "väterliche, starke" Part der Erziehung fehlt vielleicht ein wenig. Aber er hatte bis dato nie erwähnt, dass er das Gefühl hat mich mit meinem Lebensgefährten teilen zu müssen. Er sagt auch, dass er Küssen & Knuddeln bei uns durchaus normal findet, aber Sex ist für ihn ein no go. Weil er dann jedesmal denkt, dass ich meinen Partner nun mehr liebe als ihn...
Klar ist er kein Kleinkind mehr, und ich habe ihm in aller Deutlichkeit erklärt, dass keine Erwachsenen Menschen auf Sex verzichten! Und dass es einfach dazu gehört, sogar notwendig ist für das Funktionieren einer Beziehung/Ehe. Aber das geht nicht in seinen Kopf. Er will auch mit sonst niemandem darüber reden, er hat das Thema für sich zum Tabu-Thema erklärt. Fast schon zum Lachen...

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18. Oktober um 12:16

Zeig ihm, dass du ihn, als dein Kind magst, dass deine Partnerschaft ihn nichts angeht, und du dein Bett nur mit deinem Partner teilst. Dann braucht es noch etwas Zeit und er kann wieder zur Ruhe kommen.

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18. Oktober um 13:28
In Antwort auf matilda24

...erst mal vielen lieben Dank für eure Antworten.
Hier noch ein paar Erklärungen: Ja, er hat Kontakt zu seinem leiblichen Vater. Aber da ich von Anfang an alleinerziehend war ist das Verhältnis nicht besonders innig. Zwar auch nicht schlecht, die beiden verstehen sich durchaus gut, aber eher auf kumpelhafter Ebene. Sie sehen sich alle 2 Wochen sonntags/gelegentlich auch inkl. Übernachtung.
Tatsächlich ist das Verhältnis zu meinem Partner sehr viel vertiefter, und er sieht in ihm mehr die Vaterfigur als in seinem leiblichen Vater. Da wir aber nicht zusammen wohnen ist natürlich eine gewisse Distanz nach wie vor vorhanden (Ich betreue meinen Vater, daher wird sich an unserer Wohnsituation auch vorerst nichts ändern). Es gibt meiner Meinung nach nicht wirklich einen Grund für eine Verlustangst. Zwar verstarb meine Mutter vor 5 Jahren, und der Tod der Oma ist natürlich für kein Kind schön, aber damit kam er recht gut klar und auch mit meiner Trauer konnte er damals gut umgehen.
Natürlich ist er stark auf mich fixiert - kein Wunder, wenn man von Beginn an sein Kind alleine großzieht. Ich bin sehr sensibel, er ist sehr sensibel - der "väterliche, starke" Part der Erziehung fehlt vielleicht ein wenig. Aber er hatte bis dato nie erwähnt, dass er das Gefühl hat mich mit meinem Lebensgefährten teilen zu müssen. Er sagt auch, dass er Küssen & Knuddeln bei uns durchaus normal findet, aber Sex ist für ihn ein no go. Weil er dann jedesmal denkt, dass ich meinen Partner nun mehr liebe als ihn...
Klar ist er kein Kleinkind mehr, und ich habe ihm in aller Deutlichkeit erklärt, dass keine Erwachsenen Menschen auf Sex verzichten! Und dass es einfach dazu gehört, sogar notwendig ist für das Funktionieren einer Beziehung/Ehe. Aber das geht nicht in seinen Kopf. Er will auch mit sonst niemandem darüber reden, er hat das Thema für sich zum Tabu-Thema erklärt. Fast schon zum Lachen...

na dann musst du ihm einfach zeit geben ....
lass das thema einfach mal ruhen

aber, wenn er gegenüber deinem partner provokant ist solltest du das sofort abstellen!

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18. Oktober um 15:24
In Antwort auf theola

na dann musst du ihm einfach zeit geben ....
lass das thema einfach mal ruhen

aber, wenn er gegenüber deinem partner provokant ist solltest du das sofort abstellen!

 Sofort abstellen? Bitte erleuchte die Eltern, Erzieher, Paedagogen und sonstigen Unwissenden wie man das macht! 

 

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18. Oktober um 17:02
In Antwort auf evaeden

 Sofort abstellen? Bitte erleuchte die Eltern, Erzieher, Paedagogen und sonstigen Unwissenden wie man das macht! 

 

Damit meine ich dass sie ihm dann sagen soll das sein Verhalten nicht ok ist weil ihr Partner immerhin keine Schuld an irgendetwas hat

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18. Oktober um 22:13
In Antwort auf evaeden

 Sofort abstellen? Bitte erleuchte die Eltern, Erzieher, Paedagogen und sonstigen Unwissenden wie man das macht! 

 

ach, das weisst du nicht? Schäm dich. Jedes Kind hat einen Schalter... *ironieoff*

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18. Oktober um 23:36
In Antwort auf evaeden

 Sofort abstellen? Bitte erleuchte die Eltern, Erzieher, Paedagogen und sonstigen Unwissenden wie man das macht! 

 

naja... sich nicht auf der nase rumtanzen lassen ist natürlich nichts, was sich mit ein paar worten abstellen lässt... aber eindeutig stellung beziehen, und es sich nicht einfach gefallen lassen, das sollte man als mutter schon!

ich bekomms oft von unserer alleinerziehenden zugehfrau mit, deren nichtsnutziger sohn (inzwischen über 20!) sich ihr gegenüber wohl mehr und mehr wie ein pascha und familienoberhaupt aufführt, aber selber nach zwei abgebrochenen ausbildungen nichts auf die reihe bekommt. für sie aber offensichtlich das normalste von der welt. so sind halt die jungen männer... - schlimm!

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19. Oktober um 2:52
In Antwort auf theola

Damit meine ich dass sie ihm dann sagen soll das sein Verhalten nicht ok ist weil ihr Partner immerhin keine Schuld an irgendetwas hat

Ja, sicher...dem Kind sagen dass seine Gefuehle falsch sind wird sicher ganz viel helfen. 

Einfach das Kind informieren und schon ist der Nonsens abgestellt. 

Du bist wirklich eine Expertin. 😎

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19. Oktober um 2:53
In Antwort auf 79mona

ach, das weisst du nicht? Schäm dich. Jedes Kind hat einen Schalter... *ironieoff*

Na, das haben sie mir im Studium verheimlicht...wo genau dieser Schalter ist. 

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19. Oktober um 8:01
In Antwort auf theola

Damit meine ich dass sie ihm dann sagen soll das sein Verhalten nicht ok ist weil ihr Partner immerhin keine Schuld an irgendetwas hat

Das wird der Sohn anders sehen. 

Er kennt den Partner seiner Mutter seit er 3 ist. Er war für ihn wahrscheinlich nur der platonische Kuschelfreund seiner Mutter und auch ein Freund für ihn, der ihm jetzt die Mama ausspannt. Oder besser gesagt, er war noch nicht soweit und die Beiden haben ihn übergangen. 

Es sollten beide Erwachsene mit ihm reden und ihm klarmachen dass er trotzdem Mamas nr1 ist, aber er auf keinen Fall vorschreiben kann, wann die beiden Sex haben. Und er in Zukunft auch wieder alleine schlafen soll. (Er kontrolliert euch ja)

Das provozieren wird auch erst aufhören wenn er den Partner der Mama akzeptiert hat und Scham und Ekel überwunden. Und das soll man nicht tabuisieren weil er als Kind bestimmt mehr reininterpretiert und sich eher mehr zusammen fantasiert was gar nicht so ist.

Der Sohn scheint ja auch eine feste Vorstellung zu haben wie der Papaersatz der Mama zu sein hat. Vlt ist die Zeit gekommen diese Fernbeziehung zu einer richtigen Beziehung zu machen? Vlt kann er dann mehr Vertrauen fassen und auch mit dem Partner besser zurechtkommen wenn die beiden mal mehrere Sachen alleine unternehmen - ohne Mama!

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19. Oktober um 8:13
In Antwort auf matilda24

Hallo zusammen!
Mein 10-jähriger Sohn hat meinen Partner und mich beim Sex erwischt und kommt nicht damit klar. Alle Erklärungen, dass Erwachsene das nun mal tun weil sie sich lieb haben und dass es zum Leben dazu gehört prallen an ihm ab - denn er hat Angst, dass ich ihn nun weniger liebe     Zunächst dachten wir, es sei ihm "nur peinlich", doch er rannte völlig verstört weg und weinte bitterlich! Seine erste Erklärung für seine heftige Reaktion war, dass er kein kleines Geschwisterchen mehr möchte (er hat bereits 2 ältere Stiefgeschwister von meinem Partner und einen jüngeren Halbbruder von seinem leiblichen Vater), aber diese Angst konnten wir ihm nehmen, da wir kein weiteres Kind wollen und auch zu alt dafür sind. Doch jetzt - 2 Wochen nach dem "Vorfall" - stellt sich heraus, dass er das Thema noch immer mit sich herum schleppt. Er hat Angst davor, dass mein Partner mich ihm wegnimmt, und dass ich ihn nicht mehr lieb habe. Zur Erklärung: wir führen eine Wochenendbeziehung, so dass er mich tatsächlich die meiste Zeit "für sich" hat. Aber er hat meinen Partner von Anfang an (3. Lebensjahr) als Stiefpapa akzeptiert und sich prächtig mit ihm verstanden - daher verstehe ich diese schlimmen Ängste nun nicht. Ich habe ihm erklärt, dass die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind nicht mit der Liebe zum Partner vergleichbar ist, und sich keinesfalls verändert, wenn man mit dem Partner schläft. Nützt alles nichts!  Er mag jetzt nicht mehr alleine schlafen, will immer bei mir sein, und verhält sich meinem Partner gegenüber bockig und provokant. Wie gehen wir mit der Situation um, ohne ernsthaften Schaden anzurichten?
Danke vorab für eure Antworten...

Plane mit deinem Kind gemeinsame Freizeiten, in der du nur für ihn da bist. Danach bist du auch wieder für andere da und das muss er lernen zu akzeptieren. Lass ihn bocken, versichere ihm, dass du ihn lieb hast und dich auf den nächsten Ausflug freust. 

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19. Oktober um 9:42
In Antwort auf matilda24

Hallo zusammen!
Mein 10-jähriger Sohn hat meinen Partner und mich beim Sex erwischt und kommt nicht damit klar. Alle Erklärungen, dass Erwachsene das nun mal tun weil sie sich lieb haben und dass es zum Leben dazu gehört prallen an ihm ab - denn er hat Angst, dass ich ihn nun weniger liebe     Zunächst dachten wir, es sei ihm "nur peinlich", doch er rannte völlig verstört weg und weinte bitterlich! Seine erste Erklärung für seine heftige Reaktion war, dass er kein kleines Geschwisterchen mehr möchte (er hat bereits 2 ältere Stiefgeschwister von meinem Partner und einen jüngeren Halbbruder von seinem leiblichen Vater), aber diese Angst konnten wir ihm nehmen, da wir kein weiteres Kind wollen und auch zu alt dafür sind. Doch jetzt - 2 Wochen nach dem "Vorfall" - stellt sich heraus, dass er das Thema noch immer mit sich herum schleppt. Er hat Angst davor, dass mein Partner mich ihm wegnimmt, und dass ich ihn nicht mehr lieb habe. Zur Erklärung: wir führen eine Wochenendbeziehung, so dass er mich tatsächlich die meiste Zeit "für sich" hat. Aber er hat meinen Partner von Anfang an (3. Lebensjahr) als Stiefpapa akzeptiert und sich prächtig mit ihm verstanden - daher verstehe ich diese schlimmen Ängste nun nicht. Ich habe ihm erklärt, dass die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind nicht mit der Liebe zum Partner vergleichbar ist, und sich keinesfalls verändert, wenn man mit dem Partner schläft. Nützt alles nichts!  Er mag jetzt nicht mehr alleine schlafen, will immer bei mir sein, und verhält sich meinem Partner gegenüber bockig und provokant. Wie gehen wir mit der Situation um, ohne ernsthaften Schaden anzurichten?
Danke vorab für eure Antworten...

Ich denke es war für ihn ein riesen Schock...Wer will schon seine Eltern bei so einer Aktion sehen...Mein Gott, er ist 10, er hat das noch nie gesehen...Vielleicht hat er Angst gehabt, dass dein Partner dir was tut...Man ist ja dabei nicht ruhig und von außen betrachtet kann das manchmal ja auch wirklich bedenklich aussehen...Was wenn er bei dir schläft, weil er Angst hat, dass dir weh getan wird? Da ist man als Eltern auch einfach für verantwortlich, dass den Kindern das erspart bleibt...Klar ist es was natürliches, aber in dem Alter fanden wir das doch alle suspekt, wenn nicht gar eklig....

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19. Oktober um 10:33
In Antwort auf haesli4

Nun ist er ja mit 10 Jahren kein Kleinkind mehr. Daher rede lieb, aber ganz deutlich mit ihm. Setze ihm Grenzen. Mach ihm klar, dass er keine Konkurrenz durch Deinen Partner zu befürchten hat, aber gleichzeitig auch nicht weiter zerstörerisch in Euer Paarleben einzuwirken hat. Alles lieb, aber klipp und klar. Die allfällige Wut, die er daraufhin zeigen wird, musst Du aushalten. Bleib liebevoll und klar. 

Sehe ich sehr anders. Ich würde dem Kind niemals unterstellen oder sagen, dass er bei irgendetwas "zerstörerisch" wirkt. Das tut er ja auch nicht. Und dieser Vorwurf wäre sehr schädlich. Ich kann sein Verstörtsein sehr gut nachvollziehen. Mit 10 kapiert er noch lange nicht, was da eigentlich passiert. Dass er schon eine Ahnung von der Macht der Sexualität hat, macht es für ihn eher schwieriger als verständlicher.
Eine gute Idee habe ich leider auch nicht, aber ich würde Verständnis für seine Wut und Irritation zeigen und es auf keinen Fall irgendwie persönlich nehmen. Ihm eher signalisieren: Ich nehme wahr, dass du zornig und verwirrt bist. Und ich möchte nicht, dass wir uneins sind. Ich habe dich sehr lieb.
Ich würde jetzt eher die Partnerschaft zurückstellen. Nach so einer Sache muss der Egoismus mal ruhen. Übrigens liegt es (allein) in der Verantwortung der Erwachsenen, dass diese Situation entstand; die Erwachsenen sollten auch was dafür tun, dass wieder Harmonie entsteht. Das Kind muss jetzt meines Erachtens zu spüren bekommen, wie sehr du es wertschätzt und es nicht als "nervig" empfindest.
Das ist ein leider häufiges Muster: Wir neigen dazu, ich selbst kann mich nicht ausnehmen, empört über die Wut und die vermeintlichen oder tatsächlichen Grenzverletzungen der Kinder zu reagieren. Mit der Empörung, dem Entsetztsein oder noch schlimmer, dem "Verbot" der Wutäußerung verstärken wir aber die Wut und Einsamkeit des Kindes nur noch. Gelassen und empathisch zu bleiben, ist hier die Kunst. Schließlich ist das Kind belastet worden, nicht die Erwachsenen. Falls das Kind wirklich zu sehr die Grenzen überschreitet, klar und dennoch ohne Vorwurf benennen, wo man sich zu sehr bedrängt oder gestört fühlt.

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19. Oktober um 10:35
In Antwort auf derspieltdochblos

naja... sich nicht auf der nase rumtanzen lassen ist natürlich nichts, was sich mit ein paar worten abstellen lässt... aber eindeutig stellung beziehen, und es sich nicht einfach gefallen lassen, das sollte man als mutter schon!

ich bekomms oft von unserer alleinerziehenden zugehfrau mit, deren nichtsnutziger sohn (inzwischen über 20!) sich ihr gegenüber wohl mehr und mehr wie ein pascha und familienoberhaupt aufführt, aber selber nach zwei abgebrochenen ausbildungen nichts auf die reihe bekommt. für sie aber offensichtlich das normalste von der welt. so sind halt die jungen männer... - schlimm!

genau das meine ich!

und anscheinend noch mehrere hier... sonst hätten meine antworten nicht so viele likes... nur traut es sich wieder mal niemand offen zu sagen

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