Forum / Liebe & Beziehung

Mein Partner treibt uns in den Ruin

Letzte Nachricht: 29. April um 13:52
A
aleyah_27628703
28.04.22 um 22:43

Hallo zusammen,

ich lebe seit 4 Jahren mit meinem Partner zusammen und wir haben einem 7 Monate alten Sohn. Mein Partner kokst ca. einmal die Woche und ich komme absolut nicht darauf klar. Ich merke es ihm sofort an und wenn wir streiten wird es schlimmer und er geht wieder sofort los. Es geht viel Geld von seinem Lohn dafür drauf soviel, dass ich mit meiner Kreditkarte in die Miesen gehen muss um den Monat zu überstehen. Ich finde keinen Ausweg mehr ich explodiere regelrecht sobald ich ihm das anmerke. Er gibt ständig mir die Schuld daran kann es aber nicht begründen. Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll bzw. was ich tun soll er treibt uns in den Ruin.

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Z
zauderer22
28.04.22 um 22:45

Entschuldige meine naive Frage, aber warum bist Du mit einem Drogenabhängigen noch zusammen?

Aus Mitleid?

Aus "Liebe", die im Grunde nur auf Sand gebaut ist?

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A
aleyah_27628703
28.04.22 um 22:56
In Antwort auf zauderer22

Entschuldige meine naive Frage, aber warum bist Du mit einem Drogenabhängigen noch zusammen?

Aus Mitleid?

Aus "Liebe", die im Grunde nur auf Sand gebaut ist?

Das ist keine naive Frage du hast vollkommen recht. Nur bevor ich gleich meine ganze Familie in den Sand setze versuche ich mir Tipps zu holen um irgendwas zu retten. Ich habe kein Mitleid mit ihm ich bin nur naiv dass ich ihm jedesmal verzeihe wenn er mir verspricht es war das letzte mal. Erst hatte ich gedacht er würde damit nur etwas Spaß haben wollen mittlerweile denke ich wirklich er braucht das. Aber er macht es meist wenn er sich mit mir oder seiner Familie streitet also wenn er depressiv ist. Er macht es immer wenn es ihm nicht gut geht. Ich brauche Tipps abgesehen von einer Trennung. Tipps zu einem Verhalten was in davon abhält. Ich möchte meine Familie nicht verlieren abgesehen davon haben wir keine Probleme. 

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holzmichel
29.04.22 um 7:59
In Antwort auf aleyah_27628703

Das ist keine naive Frage du hast vollkommen recht. Nur bevor ich gleich meine ganze Familie in den Sand setze versuche ich mir Tipps zu holen um irgendwas zu retten. Ich habe kein Mitleid mit ihm ich bin nur naiv dass ich ihm jedesmal verzeihe wenn er mir verspricht es war das letzte mal. Erst hatte ich gedacht er würde damit nur etwas Spaß haben wollen mittlerweile denke ich wirklich er braucht das. Aber er macht es meist wenn er sich mit mir oder seiner Familie streitet also wenn er depressiv ist. Er macht es immer wenn es ihm nicht gut geht. Ich brauche Tipps abgesehen von einer Trennung. Tipps zu einem Verhalten was in davon abhält. Ich möchte meine Familie nicht verlieren abgesehen davon haben wir keine Probleme. 

Du solltest dich klar von dem Dorgenkonsum abgrenzen und ihm Ansagen machen und Konzequenzen aufzeigen.
Z.B das du keine weitere Dorgen akzeptierst und bei nächten Verstoß, ich gehe mal davon aus das ihr zusammen wohnt, ihm die Koffer vor die Türe stellen wirst. Solltest du das nicht übers Herz bringen, dann musst du selbst gehen.
Wenn du die Beziehung nicht gleich beenden willst, wäre das ein Weg in die richtige Richtung.

Warum er es das Zeug nimmt ist babei nicht vorranig wichtig, wichtig ist das du dich und das Kind von dem Drogenkosum ganz klar abgrenzt.

 

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det92
29.04.22 um 8:03
In Antwort auf aleyah_27628703

Das ist keine naive Frage du hast vollkommen recht. Nur bevor ich gleich meine ganze Familie in den Sand setze versuche ich mir Tipps zu holen um irgendwas zu retten. Ich habe kein Mitleid mit ihm ich bin nur naiv dass ich ihm jedesmal verzeihe wenn er mir verspricht es war das letzte mal. Erst hatte ich gedacht er würde damit nur etwas Spaß haben wollen mittlerweile denke ich wirklich er braucht das. Aber er macht es meist wenn er sich mit mir oder seiner Familie streitet also wenn er depressiv ist. Er macht es immer wenn es ihm nicht gut geht. Ich brauche Tipps abgesehen von einer Trennung. Tipps zu einem Verhalten was in davon abhält. Ich möchte meine Familie nicht verlieren abgesehen davon haben wir keine Probleme. 

Ich würde einerseits in streits für beine gewisse Zeit ein bisschen die Schärfe herausnehmen, sanfter auftreten. Ihm auch mal Zähneknirschend Recht geben, damit er weniger Gründe hat.

Und andrerseits sehr harsch fordern, dass er einen Entzug macht. Zur Not mit dem Druck, das du ihn verlässt. Er ist noch nicht lange Vater, vielleicht überfordert ihn dies alles. In der Klinik sind auch Psychologen, die helfen ihm dabei das alles in den Griff zu bekommen. Ohne Drogen.

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janike_27539844
29.04.22 um 10:51

Hallo. Familie besteht nicht unbedingt aus Mann, Frau und Kindern. Ich denke um die Rest Familie zu retten musst du schleunigst ihn verlassen. Es wird nie besser und je länger du mit ihm bleibst, desto schwieriger wird es ihn zu verlassen. Du schuldest deinem Sohn besser Zukunft. Und glaub es mit besser kein Vater als ein drogenabhängige.

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jana23072002
29.04.22 um 13:52
In Antwort auf aleyah_27628703

Das ist keine naive Frage du hast vollkommen recht. Nur bevor ich gleich meine ganze Familie in den Sand setze versuche ich mir Tipps zu holen um irgendwas zu retten. Ich habe kein Mitleid mit ihm ich bin nur naiv dass ich ihm jedesmal verzeihe wenn er mir verspricht es war das letzte mal. Erst hatte ich gedacht er würde damit nur etwas Spaß haben wollen mittlerweile denke ich wirklich er braucht das. Aber er macht es meist wenn er sich mit mir oder seiner Familie streitet also wenn er depressiv ist. Er macht es immer wenn es ihm nicht gut geht. Ich brauche Tipps abgesehen von einer Trennung. Tipps zu einem Verhalten was in davon abhält. Ich möchte meine Familie nicht verlieren abgesehen davon haben wir keine Probleme. 

> Aber er macht es meist wenn er sich mit mir oder seiner Familie streitet also wenn er depressiv ist.

Das bedeutet, er kann mit negativen Emotionen und Konflikten nicht umgehen. Eine Form von sozialer Inkompetenz. Als Erwachsener sollte er das können. 

Ich glaube nicht, dass es gut ist wenn Kinder den lockeren Umgang mit Drogen bei einem Elternteil mitbekommen.

> Er macht es immer wenn es ihm nicht gut geht.

Viele sehen darin, dass es ihnen nicht gut ging eine Entschuldigung für ihr Verhalten. Das ist aber nicht immer eine Entschuldigung. Es mag eine Erklärung sein. Eine Erklärung ist aber nicht mit einer Entschuldigung gleichzusetzen.

> Tipps zu einem Verhalten was in davon abhält. 

Seinen Umgang mit sich selbst kannst du ihm nicht abnehmen. Jede/r nimmt sich selbst immer mit, egal, wo sie/er hingeht und egal auf welche Weise sie/er Zerstreuung sucht. Das kannst du ihm nicht abnehmen. Einen gesunden Umgang mit sich selbst zu erlernen kannst du ihm nicht abnehmen. Der Wille dazu muss von ihm selbst kommen.

Um seine absichtliche Realitätsverzerrung hinsichtlich seiner Selbstverantwortung und der Begründung seines Drogenkonsums müssten sich vielleicht Fachleute kümmern. Irgendwann ist in der Entwicklung eines Menschen ein Punkt erreicht, an dem grundlegende Verhaltensmuster festgelegt und nur sehr schwer zu ändern sind. Da dein Partner altersmäßig bereits erwachsen zu sein scheint, halte ich den Zug für "Umerziehung, was den Umgang mit den Dingen angeht" für abgefahren, zumindest so weit, dass es wirkliche Fachleute und viel Energie braucht, um da noch was zu machen.

Angenommen, du versuchst, für ihn die heile Welt zu basteln, damit er niemals negative Emotionen hat. Das wirst du nicht schaffen, aber dich auf eine Weise verausgaben, die dem Kind schadet, weil dann kein Elternteil mehr da ist, der gegenüber dem Kind Kraft genug hat, um vernünftig handeln zu können. Ausserdem könnte das sehr schnell auf (emotionale) Erpressung durch Erzeugung von Schuldgefühlen hinauslaufen, so in der Richtung "wenn ich negative Emotionen habe weil du mir die Welt nicht heile machst muss ich wieder Drogen nehmen und du bist Schuld".

Du kannst dir nur überlegen, ob für dich und das Kind sein Umgang mit den Dingen zumutbar und aushaltbar ist, ohne dass ihr Schaden nehmt. Wenn Kinder Schaden nehmen merken das die Eltern oft erst Jahre oder Jahrzehnte später, zB  an den unerklärlich scheinenden Schwierigkeiten, die die Kinder dann im Umgang mit irgendwelchen DIngen haben.

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