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Mein Partner kommt seinen Emotionen nicht hinterher

7. April um 16:54 Letzte Antwort: 10. April um 14:29

Hallo Ihr Lieben!

ich überspringe mal das Vorstellen und sage Euch was mich hierher führt. 

Mein Partner verwickelt sich seit einigen Monaten in eine Zwangsstörung über mich.  Sie beinhaltet mir immer dieselben Fragen zu stellen, die sich alle um die Angst drehen, dass er mich verlieren könnte oder nicht gut genug für mich ist. Seit Monaten begleitet ihn eine Psychologin dabei, die mit verschiedenen Methoden und Tricks ihm versucht das auszutreiben. 

Hauptproblem ist aber seine Unsicherheit. Versteht es nicht falsch, mein Freund ist wie aus dem Männermagazin geschnitten: groß, durchtrainiert, braungebrannt, wunderschöne helle Augen und seine innere Werte sind goldwert. Sprich er hat null Grund zur Unsicherheit und die gebe ich Ihm auch nie, im Gegenteil ich bin verrückt nach Ihm, zeige und sage ihm das ständig.

Nichtsdestotrotz bildete er sich nach ca. 3 Monaten nach unserem Beziehungsbeginn ein, dass unser Größenunterschied zu wenig sei. Aber nach der Einbildung: "Ich bin doch zu klein für dich". Ich wiederhole: ich gab ihm niemals einen Grund. Er hatte auch kein Vergleich zu niemanden, da kein Verflossener größer war als er. Trotzdessen verfolgt ihn das ständig: wenn wir nebeneinander sitzen, wenn ich mal auf Zehenspitzen stehe, wenn wir nebeneinander stehen, uns umarmen, etc. Ich bin 1,65 und er 1,80m.

Hattet Ihr dieses Problem schon mal und was mache ich um das endlich aus seinem Kopf zu bekommen? 

Zu Beginn war ich kurz davor ihn deswegen zu verlassen, weil es extrem belastend war, ihn mit der Zwangsstörung die eben mich betraf, auszuhalten. Ich nahm es an, da ich die Beziehung nicht so schnell aufgeben wollte, da ansosten alles richtig gut passte. 

Ich versuche bereits viele Wege um ihm das rauszutreiben: 
- täglich versichert, dass er keinen Grund für diese Sorgen hat
- analysiert, woher dieses Unsicherheiten kommen könnten 
- gestritten und gedroht (natürlich weniger erfolgreich, aber versteht mich hat er manchmal schon zum Wahnsinn getrieben)
- ermahnt 
- viel geredet (stundenlang) 
- die Methoden von der Psychaterian mehrmals durchgegangen 

Das einzige was etwas Erfolg zeigt, ist eine Notiz, wo die Antwort zu all seinen möglichen Fragen steht, damit er zumindest nicht mehr mich frägt, was aber oft auch nicht klappt. 

Das Problem ist, dass jedes Kommentar oder eine neue Erkenntnis ihn unsicher macht. 
Beispielsweise erfährt er von jemanden die exakte Größe, dann versucht er mich mit den Leuten zu messen, wenn wir zu der Zeit im gleichen Raum sind, einfach nur um nochmal die Bestätigung zu erhalten, dass ich nicht größer als 1,65 m bin. 


Ganz liebe Grüße und danke an diejenigen die mir antworten!

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9. April um 11:07

Hallo,
ich fürchte da wirst du wenig Chance haben, etwas zu verändern, dass ist etwas, woran er sehr stark arbeiten muss. Und du machst ja schon sehr viele Sachen, um ihm zu helfen.
Gäbe es denn die Möglichkeit, dass du mal mit zu seiner Psychologin gehst und fragst, ob sie dir noch Tipps geben kann, wie du das ganze unterstützen kannst? Das wäre das einzige, was mir da noch als sinnvolle Idee einfallen würde.

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9. April um 11:26

Vor fünf oder sechs Jahren habe ich mal irgendwo im Netz gelesen, dass das ideale
Paar einen Quotienten aus Größe Mann : Größe Frau von genau 1,09 hat.
Ich habe das damals für mich und meine Partnerin ermittelt - und wir haben diesen Wert.
Ihr habt auch exakt diesen Quotienten.
Das sollte eigentlich Argument genug sein!

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9. April um 11:35
In Antwort auf ohnewitz

Hallo Ihr Lieben!

ich überspringe mal das Vorstellen und sage Euch was mich hierher führt. 

Mein Partner verwickelt sich seit einigen Monaten in eine Zwangsstörung über mich.  Sie beinhaltet mir immer dieselben Fragen zu stellen, die sich alle um die Angst drehen, dass er mich verlieren könnte oder nicht gut genug für mich ist. Seit Monaten begleitet ihn eine Psychologin dabei, die mit verschiedenen Methoden und Tricks ihm versucht das auszutreiben. 

Hauptproblem ist aber seine Unsicherheit. Versteht es nicht falsch, mein Freund ist wie aus dem Männermagazin geschnitten: groß, durchtrainiert, braungebrannt, wunderschöne helle Augen und seine innere Werte sind goldwert. Sprich er hat null Grund zur Unsicherheit und die gebe ich Ihm auch nie, im Gegenteil ich bin verrückt nach Ihm, zeige und sage ihm das ständig.

Nichtsdestotrotz bildete er sich nach ca. 3 Monaten nach unserem Beziehungsbeginn ein, dass unser Größenunterschied zu wenig sei. Aber nach der Einbildung: "Ich bin doch zu klein für dich". Ich wiederhole: ich gab ihm niemals einen Grund. Er hatte auch kein Vergleich zu niemanden, da kein Verflossener größer war als er. Trotzdessen verfolgt ihn das ständig: wenn wir nebeneinander sitzen, wenn ich mal auf Zehenspitzen stehe, wenn wir nebeneinander stehen, uns umarmen, etc. Ich bin 1,65 und er 1,80m.

Hattet Ihr dieses Problem schon mal und was mache ich um das endlich aus seinem Kopf zu bekommen? 

Zu Beginn war ich kurz davor ihn deswegen zu verlassen, weil es extrem belastend war, ihn mit der Zwangsstörung die eben mich betraf, auszuhalten. Ich nahm es an, da ich die Beziehung nicht so schnell aufgeben wollte, da ansosten alles richtig gut passte. 

Ich versuche bereits viele Wege um ihm das rauszutreiben: 
- täglich versichert, dass er keinen Grund für diese Sorgen hat
- analysiert, woher dieses Unsicherheiten kommen könnten 
- gestritten und gedroht (natürlich weniger erfolgreich, aber versteht mich hat er manchmal schon zum Wahnsinn getrieben)
- ermahnt 
- viel geredet (stundenlang) 
- die Methoden von der Psychaterian mehrmals durchgegangen 

Das einzige was etwas Erfolg zeigt, ist eine Notiz, wo die Antwort zu all seinen möglichen Fragen steht, damit er zumindest nicht mehr mich frägt, was aber oft auch nicht klappt. 

Das Problem ist, dass jedes Kommentar oder eine neue Erkenntnis ihn unsicher macht. 
Beispielsweise erfährt er von jemanden die exakte Größe, dann versucht er mich mit den Leuten zu messen, wenn wir zu der Zeit im gleichen Raum sind, einfach nur um nochmal die Bestätigung zu erhalten, dass ich nicht größer als 1,65 m bin. 


Ganz liebe Grüße und danke an diejenigen die mir antworten!

Da wird es schwierig einen Rat zu geben, wenn selbst Psychologen nicht wirklich weiter kommen.

In ihm herrscht allem Anschein nach ein Minderwertigkeitskomplex, gepaart mit  einer starken Verlustangst. 

Und wie so oft in solchen Fällen, sorgen diese menschen mit ihrer Art dazu, das sich ihre Befürchtungen oft irgendwann auch bestätigen. 

Er hat Angst dich zu verlieren und nervt dich jetzt Täglich und immer wieder mit Fragen, wo er Antworten erwartet, die ihm diese Angst nehmen könnten, was sie aber nicht tun. Und durch sein Verhalten wird es irgendwann dazu führen, das seine zu Anfang völlig unbegründeten  Ängste langsam aber sicher Gründe erzeugen. 

Ich wüsste dir keinen anderen Rat als das was ihr ja schon selbst versucht, nämlich das ganze psychologisch begleiten zu lassen. 

Ob ich das so aushalten könnte, weiß ich nicht. Natürlich möchte man eine Beziehung nicht leichtfertig aufgeben, man liebt sich ja immerhin, oder hat das mal ganz stark getan. Aber ein solches verhalten bringt über kurz oder lang nur Verdruss, und man muss irgendwann erkennen, wenn es einfach keinen Sinn mehr macht und sich zurückziehen.

Vielleicht kriegt ihr das noch hin, was ich euch wünschen würde. 

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9. April um 11:37
In Antwort auf dieppe110

Vor fünf oder sechs Jahren habe ich mal irgendwo im Netz gelesen, dass das ideale
Paar einen Quotienten aus Größe Mann : Größe Frau von genau 1,09 hat.
Ich habe das damals für mich und meine Partnerin ermittelt - und wir haben diesen Wert.
Ihr habt auch exakt diesen Quotienten.
Das sollte eigentlich Argument genug sein!

Ernsthaft?

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9. April um 11:48

Mir war der Größenunterschied noch nie wichtig und so habe ichmir auch noch nie Gedanken darüber gemacht. Allerdings bin ich mit meinen 157 cm sowieso immer die kleinere von beiden gewesen. 

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9. April um 11:59

Weswegen ist er denn in Psychotherapie, bzw. hat das mit den speziellen Minderwertigkeitskomplexen zu tun?
Zeigt er denn in anderen Bereichen auch Unsicherheiten oder Minderwertigkeitskomplexe?

Ihr habt 15cm Größenunterschied, da könntest Du Schuhe mit Absätzen tragen und er ist immer noch größer. Also einen realen Grund gibt es dafür nicht. Bei 1,80 hat er doch ne ordentliche Größe, was sollen da Männer mit 1,70 oder kleiner sagen.

Hat er die Größenkomplexe nur in Bezug auf Dich oder fühlt er sich generell Personen gegenüber die größer sind als er irgendwie unterlegen?
Letztlich muss es doch eigentlich eine traumatische Erfahrung/Erlebnis in seiner Vergangenheit gegeben haben dass es ihn so stark beschäftigt. Hat er gegenüber größeren Männern das Nachsehen gehabt oder hat ihn mal eine Freundin oder Angebete (unberechtigterweise) wegen seiner Größe verletzt.

Entweder ist seine Therapie erfolgreich und er ändert sich, Du lernst mit seinem Komplex zu leben und ignorierst das so gut es geht oder Du hältst es irgendwie nicht mehr aus und gehst. Aber ich fürchte Du hast Dein Potezial an Einflussmöglichkeiten bis auf eine mögliche Trennung ausgeschöpft

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9. April um 12:07

Also ich persönlich finde ein Verhältnis von 1,053 am besten! Alles andere kommt für mich nicht in Frage! 

Zum eigentlichen Thema:
Was heisst denn "begleitet ihn eine Psychologin"? Ist er in Therapie? Das halte ich für zwingend notwendig. Und Therapieerfolge stellen sich oft erst nach längerer Zeit ein. 

 

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10. April um 13:18
In Antwort auf ohnewitz

Hallo Ihr Lieben!

ich überspringe mal das Vorstellen und sage Euch was mich hierher führt. 

Mein Partner verwickelt sich seit einigen Monaten in eine Zwangsstörung über mich.  Sie beinhaltet mir immer dieselben Fragen zu stellen, die sich alle um die Angst drehen, dass er mich verlieren könnte oder nicht gut genug für mich ist. Seit Monaten begleitet ihn eine Psychologin dabei, die mit verschiedenen Methoden und Tricks ihm versucht das auszutreiben. 

Hauptproblem ist aber seine Unsicherheit. Versteht es nicht falsch, mein Freund ist wie aus dem Männermagazin geschnitten: groß, durchtrainiert, braungebrannt, wunderschöne helle Augen und seine innere Werte sind goldwert. Sprich er hat null Grund zur Unsicherheit und die gebe ich Ihm auch nie, im Gegenteil ich bin verrückt nach Ihm, zeige und sage ihm das ständig.

Nichtsdestotrotz bildete er sich nach ca. 3 Monaten nach unserem Beziehungsbeginn ein, dass unser Größenunterschied zu wenig sei. Aber nach der Einbildung: "Ich bin doch zu klein für dich". Ich wiederhole: ich gab ihm niemals einen Grund. Er hatte auch kein Vergleich zu niemanden, da kein Verflossener größer war als er. Trotzdessen verfolgt ihn das ständig: wenn wir nebeneinander sitzen, wenn ich mal auf Zehenspitzen stehe, wenn wir nebeneinander stehen, uns umarmen, etc. Ich bin 1,65 und er 1,80m.

Hattet Ihr dieses Problem schon mal und was mache ich um das endlich aus seinem Kopf zu bekommen? 

Zu Beginn war ich kurz davor ihn deswegen zu verlassen, weil es extrem belastend war, ihn mit der Zwangsstörung die eben mich betraf, auszuhalten. Ich nahm es an, da ich die Beziehung nicht so schnell aufgeben wollte, da ansosten alles richtig gut passte. 

Ich versuche bereits viele Wege um ihm das rauszutreiben: 
- täglich versichert, dass er keinen Grund für diese Sorgen hat
- analysiert, woher dieses Unsicherheiten kommen könnten 
- gestritten und gedroht (natürlich weniger erfolgreich, aber versteht mich hat er manchmal schon zum Wahnsinn getrieben)
- ermahnt 
- viel geredet (stundenlang) 
- die Methoden von der Psychaterian mehrmals durchgegangen 

Das einzige was etwas Erfolg zeigt, ist eine Notiz, wo die Antwort zu all seinen möglichen Fragen steht, damit er zumindest nicht mehr mich frägt, was aber oft auch nicht klappt. 

Das Problem ist, dass jedes Kommentar oder eine neue Erkenntnis ihn unsicher macht. 
Beispielsweise erfährt er von jemanden die exakte Größe, dann versucht er mich mit den Leuten zu messen, wenn wir zu der Zeit im gleichen Raum sind, einfach nur um nochmal die Bestätigung zu erhalten, dass ich nicht größer als 1,65 m bin. 


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Dein Freund ist nunmal psychisch krank und deshalb in Therapie. Du musst dir nun überlegen, ob du mit dieser psychischen Erkrankung leben kannst oder nicht.

Ändern wird sich durch ein bestimmtes Verhalten deinerseits jedenfalls daran nichts, denn du oder dein Verhalten sind ja auch gar nicht das Problem, das ist eben seine psychische Erkrankung. Dagegen kann einzig und allein die Therapie helfen, die er macht, aber auch das geht nicht von heute auf morgen. Er tut ja schon was dagegen und das ist positiv, aber all das, was du da versuchst, bringt nichts, denn du bist seine Partnerin und nicht seine Therapeutin. Das sollte man auch strikt trennen. 

Das Einzige, das du für dich tun kannst, wenn dich seine sich ständig wiederholenden Fragen nerven ist, dass du ihm sagst, dass er bitte aufhören soll, dir immer wieder diese Fragen zu stellen und wenn er es doch tut, ignorierst du sie einfach und gehst nicht darauf ein.

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10. April um 13:20
In Antwort auf dieppe110

Vor fünf oder sechs Jahren habe ich mal irgendwo im Netz gelesen, dass das ideale
Paar einen Quotienten aus Größe Mann : Größe Frau von genau 1,09 hat.
Ich habe das damals für mich und meine Partnerin ermittelt - und wir haben diesen Wert.
Ihr habt auch exakt diesen Quotienten.
Das sollte eigentlich Argument genug sein!

Ich denke nicht, dass man bei einer Zwangsstörung mit Logik viel ausrichten kann. Vom Verstand her weiß der Freund der TE ja wohl auch, dass das Unsinn ist, aber da wäre halt dann noch seine Zwangsstörung, die dem Verstand da einen Strich durch die Rechnung macht.

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10. April um 13:58

Auch ich befürchte, dass du nicht viel tun kannst. Eine Zwangsstörung oder auch einfach Minderwertigkeitskomplexe kannst du jemandem nicht mit Worten oder "richtigem" Verhalten "austreiben", denn du bist ja nicht die Ursache des Problems, sondern die Ursachen liegen in ihm und gehen sehr tief. 

Versuch es doch mal mit einer roten Karte. Wenn er wieder anfängt und es dich nervt, hältst du die Karte hoch und signalisierst ihm ohne grosse Diskussion, dass er zu weit geht. Ob es funktionieren wird, kann ich dir nicht sagen. 

Ansonsten solltest du dir wirklich überlegen, ob du das auf Dauer aushältst. 

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10. April um 14:09
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Mein Partner verwickelt sich seit einigen Monaten in eine Zwangsstörung über mich.  Sie beinhaltet mir immer dieselben Fragen zu stellen, die sich alle um die Angst drehen, dass er mich verlieren könnte oder nicht gut genug für mich ist. Seit Monaten begleitet ihn eine Psychologin dabei, die mit verschiedenen Methoden und Tricks ihm versucht das auszutreiben. 

Hauptproblem ist aber seine Unsicherheit. Versteht es nicht falsch, mein Freund ist wie aus dem Männermagazin geschnitten: groß, durchtrainiert, braungebrannt, wunderschöne helle Augen und seine innere Werte sind goldwert. Sprich er hat null Grund zur Unsicherheit und die gebe ich Ihm auch nie, im Gegenteil ich bin verrückt nach Ihm, zeige und sage ihm das ständig.

Nichtsdestotrotz bildete er sich nach ca. 3 Monaten nach unserem Beziehungsbeginn ein, dass unser Größenunterschied zu wenig sei. Aber nach der Einbildung: "Ich bin doch zu klein für dich". Ich wiederhole: ich gab ihm niemals einen Grund. Er hatte auch kein Vergleich zu niemanden, da kein Verflossener größer war als er. Trotzdessen verfolgt ihn das ständig: wenn wir nebeneinander sitzen, wenn ich mal auf Zehenspitzen stehe, wenn wir nebeneinander stehen, uns umarmen, etc. Ich bin 1,65 und er 1,80m.

Hattet Ihr dieses Problem schon mal und was mache ich um das endlich aus seinem Kopf zu bekommen? 

Zu Beginn war ich kurz davor ihn deswegen zu verlassen, weil es extrem belastend war, ihn mit der Zwangsstörung die eben mich betraf, auszuhalten. Ich nahm es an, da ich die Beziehung nicht so schnell aufgeben wollte, da ansosten alles richtig gut passte. 

Ich versuche bereits viele Wege um ihm das rauszutreiben: 
- täglich versichert, dass er keinen Grund für diese Sorgen hat
- analysiert, woher dieses Unsicherheiten kommen könnten 
- gestritten und gedroht (natürlich weniger erfolgreich, aber versteht mich hat er manchmal schon zum Wahnsinn getrieben)
- ermahnt 
- viel geredet (stundenlang) 
- die Methoden von der Psychaterian mehrmals durchgegangen 

Das einzige was etwas Erfolg zeigt, ist eine Notiz, wo die Antwort zu all seinen möglichen Fragen steht, damit er zumindest nicht mehr mich frägt, was aber oft auch nicht klappt. 

Das Problem ist, dass jedes Kommentar oder eine neue Erkenntnis ihn unsicher macht. 
Beispielsweise erfährt er von jemanden die exakte Größe, dann versucht er mich mit den Leuten zu messen, wenn wir zu der Zeit im gleichen Raum sind, einfach nur um nochmal die Bestätigung zu erhalten, dass ich nicht größer als 1,65 m bin. 


Ganz liebe Grüße und danke an diejenigen die mir antworten!

Ich wünsche Dir viel Kraft das auszuhalten 

Gefällt mir
10. April um 14:29
In Antwort auf ohnewitz

Hallo Ihr Lieben!

ich überspringe mal das Vorstellen und sage Euch was mich hierher führt. 

Mein Partner verwickelt sich seit einigen Monaten in eine Zwangsstörung über mich.  Sie beinhaltet mir immer dieselben Fragen zu stellen, die sich alle um die Angst drehen, dass er mich verlieren könnte oder nicht gut genug für mich ist. Seit Monaten begleitet ihn eine Psychologin dabei, die mit verschiedenen Methoden und Tricks ihm versucht das auszutreiben. 

Hauptproblem ist aber seine Unsicherheit. Versteht es nicht falsch, mein Freund ist wie aus dem Männermagazin geschnitten: groß, durchtrainiert, braungebrannt, wunderschöne helle Augen und seine innere Werte sind goldwert. Sprich er hat null Grund zur Unsicherheit und die gebe ich Ihm auch nie, im Gegenteil ich bin verrückt nach Ihm, zeige und sage ihm das ständig.

Nichtsdestotrotz bildete er sich nach ca. 3 Monaten nach unserem Beziehungsbeginn ein, dass unser Größenunterschied zu wenig sei. Aber nach der Einbildung: "Ich bin doch zu klein für dich". Ich wiederhole: ich gab ihm niemals einen Grund. Er hatte auch kein Vergleich zu niemanden, da kein Verflossener größer war als er. Trotzdessen verfolgt ihn das ständig: wenn wir nebeneinander sitzen, wenn ich mal auf Zehenspitzen stehe, wenn wir nebeneinander stehen, uns umarmen, etc. Ich bin 1,65 und er 1,80m.

Hattet Ihr dieses Problem schon mal und was mache ich um das endlich aus seinem Kopf zu bekommen? 

Zu Beginn war ich kurz davor ihn deswegen zu verlassen, weil es extrem belastend war, ihn mit der Zwangsstörung die eben mich betraf, auszuhalten. Ich nahm es an, da ich die Beziehung nicht so schnell aufgeben wollte, da ansosten alles richtig gut passte. 

Ich versuche bereits viele Wege um ihm das rauszutreiben: 
- täglich versichert, dass er keinen Grund für diese Sorgen hat
- analysiert, woher dieses Unsicherheiten kommen könnten 
- gestritten und gedroht (natürlich weniger erfolgreich, aber versteht mich hat er manchmal schon zum Wahnsinn getrieben)
- ermahnt 
- viel geredet (stundenlang) 
- die Methoden von der Psychaterian mehrmals durchgegangen 

Das einzige was etwas Erfolg zeigt, ist eine Notiz, wo die Antwort zu all seinen möglichen Fragen steht, damit er zumindest nicht mehr mich frägt, was aber oft auch nicht klappt. 

Das Problem ist, dass jedes Kommentar oder eine neue Erkenntnis ihn unsicher macht. 
Beispielsweise erfährt er von jemanden die exakte Größe, dann versucht er mich mit den Leuten zu messen, wenn wir zu der Zeit im gleichen Raum sind, einfach nur um nochmal die Bestätigung zu erhalten, dass ich nicht größer als 1,65 m bin. 


Ganz liebe Grüße und danke an diejenigen die mir antworten!

In psychologischer Betreuung ist er ja bereits, vielleicht braucht es einfach noch mehr Zeit bis sich erste Erfolge zeigen.

Mich würde mal sein Konsum an online Medien interessieren, wieviel Zeit verbringt dein Freund generell im Internet und auf social media? Kann es sein, dass es da einen Zusammenhang gibt?

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