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Mein Partner ist Illoyal - Schluss machen?

13. April um 6:02

Hallo,

ich quäle mich schon seit Monaten mit einem Problem. Der beste Freund meines Partners ist ihm furchtbar wichtig. Sie hätten viele gute und schlechte Zeiten zusammen gemeistert u.s.w. Als ich mit meinem Partner zusammenkam habe ich mich bemüht, mich mit dem Mann und dessen Frau gut zu stellen. Beim ersten Treffen auf einer Party fiel mir schon auf, dass der besagte Mann unter dem Einfluss von Alkohol und was auch immer Satz neigt, Frauen sehr nah zu kommen.....so auch mir. Anstatt ihn höflich aber bestimmt abzuwehren, habe ich diese übertriebene... mir aber sehr unangenehme... Nähe, über mich ergehen lassen. Für meinen Partner schien das normal zu sein. 

In den Wochen danach ging es so. Etwas überschwänglich, aber erträglich. 

Als mein Partner und ich auf der Geburtstagsfeier seines besten Freundes waren, hat dieser irgendwann total betrunken und drüber versucht mir in einem Nebenzimmer seine Zunge in den Mund zu stecken. Ich selbst war so gut wie nüchtern und völlig schockiert. Ich habe meinen Kopf weggedreht und gewartet, bis ich mit einem anderen befreundeten Pärchen nach Hause fahren konnte. Mein Partner wollte noch bleiben. Ich habe dem Mann weder eine geknallt, noch eine Szene gemacht. Mein Kopf war völlig verwirrt und ich dachte, ich bin im falschen Film. Und ich dachte an meinen Partner und an die Ehefrau dieses Mannes. 
Mein Partner kam am nächsten Tag nachmittags heim. Ich habe ihm davon erzählt... Und dann kam seine Reaktion über die ich einfach nicht hinweg komne: Er meinte, er könne das von seinem besten Freund nicht glauben, so drüber sei der doch garnicht gewesen, ich hätte etwas missverstanden und das Beste ER HÄTTE ES JA NICHT GESEHEN. 

Ich habe diesen Freund meines Partners seitdem nicht mehr gesehen und meide jede Begegnung. Mein Partner trifft sich in Abständen mit diesem Mann und seiner Frau, feiert mit diesen und tut so als wäre nichts gewesen. 

Alle Diskussionen und Streitigkeiten zu dem Thema haben zu keiner Änderung der Sichtweise meines Partners geführt. 

Ich fühle mich so verletzt und hintergangen von meinem Partner, dass ich mich am liebsten trennen würde. Mir geht es sehr schlecht mit dieser Situation. 

Der Freund, darauf angesprochen, streitet es natürlich ab... Ich und auch mein Partner haben ihn sogar persönlich darauf angesprochen....und seine Frau hat auch den Kontakt sofort zu mir abgebrochen und mich wie "die Böse" abgefertigt. Mit meinem Partner machen sie weiter auf Friede, Freude, Eierkuchen.
Ich könnte mich jedes Mal übergeben, wenn mein Partner dort hinfährt und auf Best Buddies mit diesen Leuten macht. 

Ich weiß nicht wie ich handeln soll und bin sehr ratlos? Übertreibe ich und sollte das Ganze übergehen. Das steht wie eine Mauer zwischen mir und meinen Partner.

Will ich mit so jemandem zusammen sein, der seines Friedens Willen immer nur den bequemsten Weg geht? 

Was würdet ihr machen? 

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13. April um 7:04

Klare Worte aber ich befürchte Du hast Recht. Zumal ich es ja nicht aus meinem Kopf bekomme und ich mich jedes Mal wenn er zu Ihnen fährt total gedemütigt fühle. 
So schade. Ich dachte, dass würde was ganz tolles mit uns. 

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13. April um 7:09
In Antwort auf mia2016

Hallo,

ich quäle mich schon seit Monaten mit einem Problem. Der beste Freund meines Partners ist ihm furchtbar wichtig. Sie hätten viele gute und schlechte Zeiten zusammen gemeistert u.s.w. Als ich mit meinem Partner zusammenkam habe ich mich bemüht, mich mit dem Mann und dessen Frau gut zu stellen. Beim ersten Treffen auf einer Party fiel mir schon auf, dass der besagte Mann unter dem Einfluss von Alkohol und was auch immer Satz neigt, Frauen sehr nah zu kommen.....so auch mir. Anstatt ihn höflich aber bestimmt abzuwehren, habe ich diese übertriebene... mir aber sehr unangenehme... Nähe, über mich ergehen lassen. Für meinen Partner schien das normal zu sein. 

In den Wochen danach ging es so. Etwas überschwänglich, aber erträglich. 

Als mein Partner und ich auf der Geburtstagsfeier seines besten Freundes waren, hat dieser irgendwann total betrunken und drüber versucht mir in einem Nebenzimmer seine Zunge in den Mund zu stecken. Ich selbst war so gut wie nüchtern und völlig schockiert. Ich habe meinen Kopf weggedreht und gewartet, bis ich mit einem anderen befreundeten Pärchen nach Hause fahren konnte. Mein Partner wollte noch bleiben. Ich habe dem Mann weder eine geknallt, noch eine Szene gemacht. Mein Kopf war völlig verwirrt und ich dachte, ich bin im falschen Film. Und ich dachte an meinen Partner und an die Ehefrau dieses Mannes. 
Mein Partner kam am nächsten Tag nachmittags heim. Ich habe ihm davon erzählt... Und dann kam seine Reaktion über die ich einfach nicht hinweg komne: Er meinte, er könne das von seinem besten Freund nicht glauben, so drüber sei der doch garnicht gewesen, ich hätte etwas missverstanden und das Beste ER HÄTTE ES JA NICHT GESEHEN. 

Ich habe diesen Freund meines Partners seitdem nicht mehr gesehen und meide jede Begegnung. Mein Partner trifft sich in Abständen mit diesem Mann und seiner Frau, feiert mit diesen und tut so als wäre nichts gewesen. 

Alle Diskussionen und Streitigkeiten zu dem Thema haben zu keiner Änderung der Sichtweise meines Partners geführt. 

Ich fühle mich so verletzt und hintergangen von meinem Partner, dass ich mich am liebsten trennen würde. Mir geht es sehr schlecht mit dieser Situation. 

Der Freund, darauf angesprochen, streitet es natürlich ab... Ich und auch mein Partner haben ihn sogar persönlich darauf angesprochen....und seine Frau hat auch den Kontakt sofort zu mir abgebrochen und mich wie "die Böse" abgefertigt. Mit meinem Partner machen sie weiter auf Friede, Freude, Eierkuchen.
Ich könnte mich jedes Mal übergeben, wenn mein Partner dort hinfährt und auf Best Buddies mit diesen Leuten macht. 

Ich weiß nicht wie ich handeln soll und bin sehr ratlos? Übertreibe ich und sollte das Ganze übergehen. Das steht wie eine Mauer zwischen mir und meinen Partner.

Will ich mit so jemandem zusammen sein, der seines Friedens Willen immer nur den bequemsten Weg geht? 

Was würdet ihr machen? 

hallo mia2016,

die Antwort auf deine Frage hast du dir doch schon selbst gegeben und eine Welt, die nur auf schönem Schein, allseitiger Verarsche und dem möglichst überzeugenden Aufrechterhalten einer burgoisen Fassade a la "die Frauen von Stepford" besteht, ist in meinen Augen jetzt nicht so attraktiv, dass man ein Leben darin unbedingt anstreben sollte. Wenn dir was dran liegt, mach es ruhig, allerdings scheint mir, dass du in geordneten Verhältnissen, die mit deinen Wertvorstellungen einigermaßen deckungs-kongruent sind, besser aufgehoben bist.

Also:
1.) trennen (glaub mir, abgesehen von ein wenig geheuchelter Empörung wird er es kaum bemerken)
2.) eigenes Leben aufbauen
3.) keine Beziehung für mindestens ein halbes bis ganzes Jahr
4.) neue Beziehung mit klaren Ansagen, klaren Loyalitäten, klaren Maßstäben

Freundliche Grüße und ich wünsch dir alles Gute,
Christoph

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13. April um 7:18

Lieben Dank Christoph für die klaren und sehr anschaulichen Worte. 

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13. April um 7:22
In Antwort auf mia2016

Hallo,

ich quäle mich schon seit Monaten mit einem Problem. Der beste Freund meines Partners ist ihm furchtbar wichtig. Sie hätten viele gute und schlechte Zeiten zusammen gemeistert u.s.w. Als ich mit meinem Partner zusammenkam habe ich mich bemüht, mich mit dem Mann und dessen Frau gut zu stellen. Beim ersten Treffen auf einer Party fiel mir schon auf, dass der besagte Mann unter dem Einfluss von Alkohol und was auch immer Satz neigt, Frauen sehr nah zu kommen.....so auch mir. Anstatt ihn höflich aber bestimmt abzuwehren, habe ich diese übertriebene... mir aber sehr unangenehme... Nähe, über mich ergehen lassen. Für meinen Partner schien das normal zu sein. 

In den Wochen danach ging es so. Etwas überschwänglich, aber erträglich. 

Als mein Partner und ich auf der Geburtstagsfeier seines besten Freundes waren, hat dieser irgendwann total betrunken und drüber versucht mir in einem Nebenzimmer seine Zunge in den Mund zu stecken. Ich selbst war so gut wie nüchtern und völlig schockiert. Ich habe meinen Kopf weggedreht und gewartet, bis ich mit einem anderen befreundeten Pärchen nach Hause fahren konnte. Mein Partner wollte noch bleiben. Ich habe dem Mann weder eine geknallt, noch eine Szene gemacht. Mein Kopf war völlig verwirrt und ich dachte, ich bin im falschen Film. Und ich dachte an meinen Partner und an die Ehefrau dieses Mannes. 
Mein Partner kam am nächsten Tag nachmittags heim. Ich habe ihm davon erzählt... Und dann kam seine Reaktion über die ich einfach nicht hinweg komne: Er meinte, er könne das von seinem besten Freund nicht glauben, so drüber sei der doch garnicht gewesen, ich hätte etwas missverstanden und das Beste ER HÄTTE ES JA NICHT GESEHEN. 

Ich habe diesen Freund meines Partners seitdem nicht mehr gesehen und meide jede Begegnung. Mein Partner trifft sich in Abständen mit diesem Mann und seiner Frau, feiert mit diesen und tut so als wäre nichts gewesen. 

Alle Diskussionen und Streitigkeiten zu dem Thema haben zu keiner Änderung der Sichtweise meines Partners geführt. 

Ich fühle mich so verletzt und hintergangen von meinem Partner, dass ich mich am liebsten trennen würde. Mir geht es sehr schlecht mit dieser Situation. 

Der Freund, darauf angesprochen, streitet es natürlich ab... Ich und auch mein Partner haben ihn sogar persönlich darauf angesprochen....und seine Frau hat auch den Kontakt sofort zu mir abgebrochen und mich wie "die Böse" abgefertigt. Mit meinem Partner machen sie weiter auf Friede, Freude, Eierkuchen.
Ich könnte mich jedes Mal übergeben, wenn mein Partner dort hinfährt und auf Best Buddies mit diesen Leuten macht. 

Ich weiß nicht wie ich handeln soll und bin sehr ratlos? Übertreibe ich und sollte das Ganze übergehen. Das steht wie eine Mauer zwischen mir und meinen Partner.

Will ich mit so jemandem zusammen sein, der seines Friedens Willen immer nur den bequemsten Weg geht? 

Was würdet ihr machen? 

Ich finde, das sagt sehr viel über deinen Freund aus, dass er so einen Freund hat. Vielleicht ist dein Freund ähnlich eingestellt, was andere Frauen (auch im Freundeskreis) anbelangt und daher erscheint ihm das Ganze  unglaubwürdig. Auch schaut das so aus als ob dein Freund die anderen wichtigter erachtet als dich. Dich und  deine Bedenken nimmt er nicht ernst.

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13. April um 7:37

Nein. Er ist eher etwas prüde eingestellt. Ich glaube, es liegt daran, dass dieser Mann ihn begleitet hat als seine Mutter, für ihn sehr traumatisch, gestorben ist und sich zeitgleich noch die Lebensgefährtin von ihm getrennt hat.

Aber natürlich hat das eine für mich rein garnichts mit dem anderen zu tun. Er hätte gegenüber diesem Vorfall eine klare Position beziehen müssen. 

Ich habe ihm letzte Woche erklärt wie sehr mich dieser Vorfall und sein Verhalten dazu belasten. 

Er ist dann, oder tut zumindest so,  verzweifelt, faselt wie sehr er mich liebt, wir uns was aufbauen wollten..... Das übliche halt. 

Aber eben keine Konsequenzen sind erfolgt. 

Das durchzuziehen wird hart. Aber so komme ich ja auch nicht weiter. 

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13. April um 8:02

Und er hat sich ja entschieden. Er will seinen Freund. Egal was der macht. Und mich am liebsten noch dazu..., die das Geschehene abnickt und gute Miene zum bösen Spiel macht. 

Ich rufe nächste Woche bei Pro Familia an und hole mir einen Beratungstermin, da ich von einer Trennung nicht alleine betroffen bin. 

Danke für Eure Zeit und die Gedanken, die ihr Euch gemacht habt. Es ist manchmal hilfreich die Einschätzung anderer zu hören und dass das eigene Bauchgefühl einen nicht trügt. 

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13. April um 9:06
In Antwort auf mia2016

Hallo,

ich quäle mich schon seit Monaten mit einem Problem. Der beste Freund meines Partners ist ihm furchtbar wichtig. Sie hätten viele gute und schlechte Zeiten zusammen gemeistert u.s.w. Als ich mit meinem Partner zusammenkam habe ich mich bemüht, mich mit dem Mann und dessen Frau gut zu stellen. Beim ersten Treffen auf einer Party fiel mir schon auf, dass der besagte Mann unter dem Einfluss von Alkohol und was auch immer Satz neigt, Frauen sehr nah zu kommen.....so auch mir. Anstatt ihn höflich aber bestimmt abzuwehren, habe ich diese übertriebene... mir aber sehr unangenehme... Nähe, über mich ergehen lassen. Für meinen Partner schien das normal zu sein. 

In den Wochen danach ging es so. Etwas überschwänglich, aber erträglich. 

Als mein Partner und ich auf der Geburtstagsfeier seines besten Freundes waren, hat dieser irgendwann total betrunken und drüber versucht mir in einem Nebenzimmer seine Zunge in den Mund zu stecken. Ich selbst war so gut wie nüchtern und völlig schockiert. Ich habe meinen Kopf weggedreht und gewartet, bis ich mit einem anderen befreundeten Pärchen nach Hause fahren konnte. Mein Partner wollte noch bleiben. Ich habe dem Mann weder eine geknallt, noch eine Szene gemacht. Mein Kopf war völlig verwirrt und ich dachte, ich bin im falschen Film. Und ich dachte an meinen Partner und an die Ehefrau dieses Mannes. 
Mein Partner kam am nächsten Tag nachmittags heim. Ich habe ihm davon erzählt... Und dann kam seine Reaktion über die ich einfach nicht hinweg komne: Er meinte, er könne das von seinem besten Freund nicht glauben, so drüber sei der doch garnicht gewesen, ich hätte etwas missverstanden und das Beste ER HÄTTE ES JA NICHT GESEHEN. 

Ich habe diesen Freund meines Partners seitdem nicht mehr gesehen und meide jede Begegnung. Mein Partner trifft sich in Abständen mit diesem Mann und seiner Frau, feiert mit diesen und tut so als wäre nichts gewesen. 

Alle Diskussionen und Streitigkeiten zu dem Thema haben zu keiner Änderung der Sichtweise meines Partners geführt. 

Ich fühle mich so verletzt und hintergangen von meinem Partner, dass ich mich am liebsten trennen würde. Mir geht es sehr schlecht mit dieser Situation. 

Der Freund, darauf angesprochen, streitet es natürlich ab... Ich und auch mein Partner haben ihn sogar persönlich darauf angesprochen....und seine Frau hat auch den Kontakt sofort zu mir abgebrochen und mich wie "die Böse" abgefertigt. Mit meinem Partner machen sie weiter auf Friede, Freude, Eierkuchen.
Ich könnte mich jedes Mal übergeben, wenn mein Partner dort hinfährt und auf Best Buddies mit diesen Leuten macht. 

Ich weiß nicht wie ich handeln soll und bin sehr ratlos? Übertreibe ich und sollte das Ganze übergehen. Das steht wie eine Mauer zwischen mir und meinen Partner.

Will ich mit so jemandem zusammen sein, der seines Friedens Willen immer nur den bequemsten Weg geht? 

Was würdet ihr machen? 

Das wäre mir übrigens egal, ob der werte Herr betrunken zu solchen Entgleisungen neigt . Natürlich will seine Frau von seinen Entgleisungen nichts wissen, sonst müsste sie sich damit auseinandersetzen, was er für ein Früchtchen ist .

Für mich wäre ganz klar die Positionierung meines Partners in so einer Sache wichtig . Und damit sagt er wohl ganz klar aus - was und wer ihm wichtig ist . Also käme nur eine Trennung in Frage . 

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13. April um 9:08

Hey Mia2016 

Das geht natürlich gar nicht, mit frauen flirten ist noch eine Sache solange es bei dem bleibt. Als Mann kann ich dir nur sagen, dass dein Freund das regeln hätte müssen, wie es männer halt so machen. Bester Freund hin oder her das geht nicht, scheint ja das du ihm egal bist. 

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13. April um 9:52
In Antwort auf graf07

Hey Mia2016 

Das geht natürlich gar nicht, mit frauen flirten ist noch eine Sache solange es bei dem bleibt. Als Mann kann ich dir nur sagen, dass dein Freund das regeln hätte müssen, wie es männer halt so machen. Bester Freund hin oder her das geht nicht, scheint ja das du ihm egal bist. 

Ja scheint so. Und ich werde jetzt mal aufhören mit der Heulerei. Ich habe öfter klar gemacht, wie das für mich hätte laufen sollen..... Und es war ihm wichtiger, es unter den Teppich zu kehren und weiter auf Gut Wetter mit seinen tollen Freunden zu machen. Ich hatte seine Sachen nach der 1. Reaktion auch schon gepackt gehabt. Aber dann bin ich wieder weich geworden, weil er ansonsten ja "so ein lieber Kerl ist".... ja ja, ich weiß was ihr gerade denkt..  Und auch weil ich ein Kind von ihm bekomme. Und dann hat es sich wie eine Grippe verschleppt.... Aber trotzdem immer weiter an mir gefressen... Wie Säure. Aber es geht eben nicht weg.... Das schlechte Gefühl, dass das geklärt hätte werden müssen.....

Aber durch die Hormone bin ich sehr weinerlich, weil ich auch so gerne mit diesem Mann zusammen sein wollte. Er war meine erste große Liebe und sollte jetzt meine letzte werden. 

Anscheinend hat er sich in den Jahren dazwischen aber nicht wirklich weiterentwickelt. 

Alles so schade. 

Ich weiß auch, dass der Gedanke "wärst Du nur nie auf diese Party gegangen" keine Lösung gewesen wären. Dann hätten vielleicht irgendwann später Prioritäten durch ihn gesetzt und Loyalität bewiesen werden müssen. 

Ich bin einfach nur enttäuscht und traurig und muss irgendwie versuchen diese Gefühle nicht an mein Baby weiterzugeben. 

Ich hab Schuldgefühle und fühl mich wie ein Rindsvieh. Als das passiert ist, war ich noch nicht schwanger.... Erst kurz danach.... Und habe damals auf meinen ersten Impuls nicht gehört, dass wie er mit der Situation umgeht nicht richtig war und ist. 

Ich will auch kein Mitleid. Es war nur gut für mich zu hören, dass an meiner Einstellung zu dem was passiert ist nichts falsch ist.... Und diese beiden Männer irgendwie durch ihr Verhalten alles kaputt gemacht haben. 

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13. April um 14:39
In Antwort auf mia2016

Ja scheint so. Und ich werde jetzt mal aufhören mit der Heulerei. Ich habe öfter klar gemacht, wie das für mich hätte laufen sollen..... Und es war ihm wichtiger, es unter den Teppich zu kehren und weiter auf Gut Wetter mit seinen tollen Freunden zu machen. Ich hatte seine Sachen nach der 1. Reaktion auch schon gepackt gehabt. Aber dann bin ich wieder weich geworden, weil er ansonsten ja "so ein lieber Kerl ist".... ja ja, ich weiß was ihr gerade denkt..  Und auch weil ich ein Kind von ihm bekomme. Und dann hat es sich wie eine Grippe verschleppt.... Aber trotzdem immer weiter an mir gefressen... Wie Säure. Aber es geht eben nicht weg.... Das schlechte Gefühl, dass das geklärt hätte werden müssen.....

Aber durch die Hormone bin ich sehr weinerlich, weil ich auch so gerne mit diesem Mann zusammen sein wollte. Er war meine erste große Liebe und sollte jetzt meine letzte werden. 

Anscheinend hat er sich in den Jahren dazwischen aber nicht wirklich weiterentwickelt. 

Alles so schade. 

Ich weiß auch, dass der Gedanke "wärst Du nur nie auf diese Party gegangen" keine Lösung gewesen wären. Dann hätten vielleicht irgendwann später Prioritäten durch ihn gesetzt und Loyalität bewiesen werden müssen. 

Ich bin einfach nur enttäuscht und traurig und muss irgendwie versuchen diese Gefühle nicht an mein Baby weiterzugeben. 

Ich hab Schuldgefühle und fühl mich wie ein Rindsvieh. Als das passiert ist, war ich noch nicht schwanger.... Erst kurz danach.... Und habe damals auf meinen ersten Impuls nicht gehört, dass wie er mit der Situation umgeht nicht richtig war und ist. 

Ich will auch kein Mitleid. Es war nur gut für mich zu hören, dass an meiner Einstellung zu dem was passiert ist nichts falsch ist.... Und diese beiden Männer irgendwie durch ihr Verhalten alles kaputt gemacht haben. 

Ich verstehe deinen Freund nicht und würde mich auch trennen, ja. Aber dich verstehe ich auch nicht ganz: warum hast du dem Kerl nicht deutlich deine Grenzen gezeigt? Beim ersten Versuch hätte ich ihn deutlich mit dem Hinweis dass er mich wohl mit seiner Frau verwechselt verabschiedet, beim zweiten Mal hätte es geknallt. Alkohol und „Freundschaft“ entschuldigt sowas nicht.

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13. April um 16:46
In Antwort auf mia2016

Ja scheint so. Und ich werde jetzt mal aufhören mit der Heulerei. Ich habe öfter klar gemacht, wie das für mich hätte laufen sollen..... Und es war ihm wichtiger, es unter den Teppich zu kehren und weiter auf Gut Wetter mit seinen tollen Freunden zu machen. Ich hatte seine Sachen nach der 1. Reaktion auch schon gepackt gehabt. Aber dann bin ich wieder weich geworden, weil er ansonsten ja "so ein lieber Kerl ist".... ja ja, ich weiß was ihr gerade denkt..  Und auch weil ich ein Kind von ihm bekomme. Und dann hat es sich wie eine Grippe verschleppt.... Aber trotzdem immer weiter an mir gefressen... Wie Säure. Aber es geht eben nicht weg.... Das schlechte Gefühl, dass das geklärt hätte werden müssen.....

Aber durch die Hormone bin ich sehr weinerlich, weil ich auch so gerne mit diesem Mann zusammen sein wollte. Er war meine erste große Liebe und sollte jetzt meine letzte werden. 

Anscheinend hat er sich in den Jahren dazwischen aber nicht wirklich weiterentwickelt. 

Alles so schade. 

Ich weiß auch, dass der Gedanke "wärst Du nur nie auf diese Party gegangen" keine Lösung gewesen wären. Dann hätten vielleicht irgendwann später Prioritäten durch ihn gesetzt und Loyalität bewiesen werden müssen. 

Ich bin einfach nur enttäuscht und traurig und muss irgendwie versuchen diese Gefühle nicht an mein Baby weiterzugeben. 

Ich hab Schuldgefühle und fühl mich wie ein Rindsvieh. Als das passiert ist, war ich noch nicht schwanger.... Erst kurz danach.... Und habe damals auf meinen ersten Impuls nicht gehört, dass wie er mit der Situation umgeht nicht richtig war und ist. 

Ich will auch kein Mitleid. Es war nur gut für mich zu hören, dass an meiner Einstellung zu dem was passiert ist nichts falsch ist.... Und diese beiden Männer irgendwie durch ihr Verhalten alles kaputt gemacht haben. 

Nein, an deiner Einstellung ist nichts falsch. Falsch ist eher die Erwartung, dass du Verständnis für einen Grapscher aufbringen sollst, der
1. die Partnerin seines besten Freundes belästigt und
2. nicht die Möglichkeit wahrnimmt, zu seinem Verhalten zu stehen. Er hätte nämlich auch sagen können "ja, mein Verhalten war übergriffig. Es tut mir leid und es wird nicht wieder vorkommen". Nur dann müsste er vor dir, deinem Freund und seiner holden Frau geradestehen. 

So war er letztendlich zweifach übergriffig: bei seinen Annäherungsversuchen und der anschließenden Anschuldigung, du würdest lügen/dir etwas einbilden/übertreiben. 

Deine "Schockstarre" ist übrigens auch gar nicht mal so untypisch. Dazu wurde bereits genügend geforscht. Mach dir deshalb bitte auch keine Vorwürfe, dass du nicht reagiert, ihm nicht eine geklebt oder ihn angeschrien hast. 


Umso wichtiger ist jedoch, dass du jetzt aktiv wirst. Hast du guten Freundinnen und Familie, die dich unterstützen, dich z.B. zu Pro Familia begleiten können und einfach für dich da sind, wenn du jemanden zum Reden oder Ablenken brauchst?

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13. April um 16:47

Ich kann Dich total verstehen. Dass Du enttäuscht bist, aber auch, dass Du Dich bisher nicht getrennt hast. In Deiner Situstion will man einfach nicht wahr haben, dass es das gewesen sein soll, „nur“ wegen so einer blöden Sache. 

Aber Du hast halt für Dich erkannt, dass es gar nicht um die Sache an sich geht (die Aktion vom Kumpel), sondern eben, dass Dein Freund das runter spielt und Dir angeblich nicht glaubt. “Angeblich“, weil ich denke, dass er Dir glaubt. Würde er das zugeben, müsste er aber handeln und das möchte er nicht, weil er keinen Stress in der Freundschaft möchte. 

Vermutlich wäre das Einfachste gewesen, wenn der Kumpel zugegeben hätte, dass er Mist gebaut hat. Dann hätte man an der Sache arbeiten können. Aber so ist es einfach blöd, Dir gegenüber. Dein Freund geht den einfachsten Weg und leider ist das auf Deine Kosten. 

Ansonsten passt es mit Euch und Du bist sogar schwanger. Objektiv betrachtet sehe ich es, wie alle Anderen. Das Verhalten ist eigentlich nicht zu akzeptieren. Aber ich würde mich genau so schwer tun, wie Du. Die ausbleibende Reaktion Deines Freundes (zu Dir zu stehen) geschieht aus Feigheit, nicht um Dich ganz bewusst zu verletzen. Es gibt leider solche Leute. 

Ich kann Dir so schwer einen Rat geben. Aber ich würde weiterhin versuchen, ihm klar zu machen, dass es vielmehr um SEINE (nicht vorhandene) Reaktion geht und dass er in irgendeiner Form zumindest Partei für Dich ergreifen müsste. 

Trotzdem noch erwas. Menschen machen Fehler. Ich würde nichts übereilen, wenn Du vorher glücklich mit ihm warst. Ob ich mich an Deiner Stelle trennen würde, in Deiner Situation? Ich weiß es wirklich nicht. Aber wie gesagt, ich würde nichts überstürzen. 

Ich wünsch Dir echt alles Gute. Kann mich gut in Deine Lage versetzen und verstehe Dein Gefühlschaos total. 

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13. April um 17:17

Danke. Ja genauso fühle ich mich. Ich kann nicht glauben, dass alles wegen dieser blöden Sache passiert so wie es passiert. Aber ich kann es einfach nicht abhaken, dass mein Partner nicht hinter mir stand, als ich es ihm erzählt habe. Zwischendurch konnte ich das immer wieder verdrängen. Aber an Tagen wie heute, an denen er den ganzen Tag bei diesen Leuten verbringt, drehe ich total durch. Dann sind Wut, Hass und Entrüstung so entsetzlich groß, dass ich am liebsten möchte, dass er nie wieder nach Hause kommt. Einem Freund kann man doch eigentlich die Meinung sagen, ohne etwas befürchten zu müssen. Sonst ist es doch gar kein Freund. Und wie kann man jemanden nach Mengen von Alkohol und Drogen mehr glauben bzw. es so jemanden einfach nicht zutrauen.... Obwohl ich doch nüchtern war.... Niemals Drogen nehme und auch kaum trinke, wenn ich nicht schwanger bin... Dann natürlich garnicht. Ich bin zudem schwere Trauma Patientin (durch einen Unfall) und es gewohnt für das äußere Umfeld perfekt zu funktionieren..... Ich versuche mein Funktions Ich stets gut zu kontrollieren. Somit kam auch in damaligen Fall erstmal  keine Reaktion. Ich habe 20 Jahre versucht, mir nichts anmerken zu lassen.... Das springt leider auf jedwede Situation über. Danke für die Worte der letzten zwei Damen.
Ich habe dem Mann damals sogar selbst eine SMS geschrieben. Ihm die Situation geschildert, sogar eingeräumt, dass er sich aufgrund seines Zustandes vielleicht an nichts erinnert..... Ich sowas aber nicht nochmal erleben wolle...... Aber er hat sich entschieden, die Flucht nach vorne anzutreten und es als ausgeschlossen und von mir falsch verstanden zu deklarieren. Mein Partner hat ihn ebenfalls darauf angesprochen, aber sich mit derselben Ausführung, nur von Angesicht zu Angesicht, abspeisen lassen. Aber er geht weiter hin....
Und ich fühle mich dadurch wie beschrieben. 

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13. April um 17:32

Es ist natürlich für Deinen Partner durch das Verhalten des Freundes total blöd. Zwei wichtige Menschen behaupten unterschiedliche Dinge. 
Dein Freund möchte natürlich am liebsten beide Menschen weiterhin als gut betrachten. Also ist für ihn der einfachste Weg, das Ganze für ein Missverständnis zu halten. Der Kumpel vielleicht etwas üvergriffig und Du hast es überbewertet. So schätze ich, wird sich Dein Freund die Situation schön reden. Denn die beiden anderen Situationen (Kumpel Mist gebaut oder Freundin lügt) würde ja eine Reaktion von ihm hervorrufen müssen. 

Deshalb gehe ich auch nicht davon aus, dass er wirklich denkt, dass da nichts dran ist.Denn ansonsten müsste es ihm ja schlecht bei Dir gehen. Mit einer Frau, die seinem Kumpel aus heiterem Himmel so eine Sache unterstellt, an der nichts dran ist, möchte man doch gar nicht zusammen sein. Der wird schon wissen, dass es nicht gelogen sein kann. Aber er hofft vielleicht auf ein Missverständnis (was es ja aber nun einmal nicht gibt). 

Was glaubst Du, wie er reagiert, wenn er merkt, dass Du ernsthaft an eine Trennung denkst, weil Du Dich verraten fühlst? 

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13. April um 17:49

Das hatten wir ja schon... Ich habe ihm ja schon gesagt, wie ich mich damit fühle und auch an Trennung denke... Weil ich es als eine Art Verrat von ihm sehe.... DEINER ERKLÄRUNG ABER AUCH AUF JEDEN FALL BERECHTIGUNG EINRÄUME, so wie Du es mir erklärst und er es ja auch schon in ähnlicher Weise versucht hast. Er sagt dann, dass er mich liebt und ich nicht alles hinwerfen soll. Und unser Baby und die anderen zwei Kinder (aus 1. Ehe) und die Haustiere....

Ich werde dann oft ganz hart. Zwinge mich eine Maschine zu sein, wie bei den Schmerzen und dem Rest meiner gesundheitlichen Probleme. Niemand kann mir mehr weh tun... Das hat auch immer vor ihm so gut geklappt. Aber er ist ja auch Teil meiner gesunden Vergangenheit und des kranken Jetzt. Und ich wollte einfach, dass alles nur gut mit ihm wird, jetzt wo wir uns nach so langer Zeit wieder haben. 

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13. April um 18:06
In Antwort auf mia2016

Ja scheint so. Und ich werde jetzt mal aufhören mit der Heulerei. Ich habe öfter klar gemacht, wie das für mich hätte laufen sollen..... Und es war ihm wichtiger, es unter den Teppich zu kehren und weiter auf Gut Wetter mit seinen tollen Freunden zu machen. Ich hatte seine Sachen nach der 1. Reaktion auch schon gepackt gehabt. Aber dann bin ich wieder weich geworden, weil er ansonsten ja "so ein lieber Kerl ist".... ja ja, ich weiß was ihr gerade denkt..  Und auch weil ich ein Kind von ihm bekomme. Und dann hat es sich wie eine Grippe verschleppt.... Aber trotzdem immer weiter an mir gefressen... Wie Säure. Aber es geht eben nicht weg.... Das schlechte Gefühl, dass das geklärt hätte werden müssen.....

Aber durch die Hormone bin ich sehr weinerlich, weil ich auch so gerne mit diesem Mann zusammen sein wollte. Er war meine erste große Liebe und sollte jetzt meine letzte werden. 

Anscheinend hat er sich in den Jahren dazwischen aber nicht wirklich weiterentwickelt. 

Alles so schade. 

Ich weiß auch, dass der Gedanke "wärst Du nur nie auf diese Party gegangen" keine Lösung gewesen wären. Dann hätten vielleicht irgendwann später Prioritäten durch ihn gesetzt und Loyalität bewiesen werden müssen. 

Ich bin einfach nur enttäuscht und traurig und muss irgendwie versuchen diese Gefühle nicht an mein Baby weiterzugeben. 

Ich hab Schuldgefühle und fühl mich wie ein Rindsvieh. Als das passiert ist, war ich noch nicht schwanger.... Erst kurz danach.... Und habe damals auf meinen ersten Impuls nicht gehört, dass wie er mit der Situation umgeht nicht richtig war und ist. 

Ich will auch kein Mitleid. Es war nur gut für mich zu hören, dass an meiner Einstellung zu dem was passiert ist nichts falsch ist.... Und diese beiden Männer irgendwie durch ihr Verhalten alles kaputt gemacht haben. 

Wenn du dich von ihm trennst, würde ich noch mal klare Worte finden. Nämlich den genauen Grund warum du dich trennen willst, keine schönrederei. Ganz klar die sache, dass du keinen Grund hattest zu lügen, dass er schon fast krankhaft versucht dich als die böse darzustellen (wie ihre freundin) und dass er nun mal mit den fakten leben soll. Er sich also nur selbst belügt, wenn er das seinem Freund verzeiht, wäre das ja noch was anderes, aber er sollte sich das nicht einreden. (so ne Story kenne ich übrigens aus nem Gangsterfim, da hat der Freund dem Typen auch alles verziehen obwohl er ihn hintergangen , schon traurig )

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13. April um 19:46
In Antwort auf mia2016

Das hatten wir ja schon... Ich habe ihm ja schon gesagt, wie ich mich damit fühle und auch an Trennung denke... Weil ich es als eine Art Verrat von ihm sehe.... DEINER ERKLÄRUNG ABER AUCH AUF JEDEN FALL BERECHTIGUNG EINRÄUME, so wie Du es mir erklärst und er es ja auch schon in ähnlicher Weise versucht hast. Er sagt dann, dass er mich liebt und ich nicht alles hinwerfen soll. Und unser Baby und die anderen zwei Kinder (aus 1. Ehe) und die Haustiere....

Ich werde dann oft ganz hart. Zwinge mich eine Maschine zu sein, wie bei den Schmerzen und dem Rest meiner gesundheitlichen Probleme. Niemand kann mir mehr weh tun... Das hat auch immer vor ihm so gut geklappt. Aber er ist ja auch Teil meiner gesunden Vergangenheit und des kranken Jetzt. Und ich wollte einfach, dass alles nur gut mit ihm wird, jetzt wo wir uns nach so langer Zeit wieder haben. 

Naja, wenn er dir das so sagt, dass DU nicht alles hinwerfen sollst... da geht mir eigentlich schon die Hutschnur hoch. Er sagt dir, dem Opfer der saublöden Aktion noch, dass du nicht zu nerven hast und mal schön den Mund zu halten hast, sonst bist DU es, die ja alles wegwirft. Unglaublich, echt. Mit einem Mann, der derartige Ansichten hat, würde ich nicht zusammen bleiben. Er sieht null ein, dass ER es ist, der alles mir nichts dir nichts aufs Spiel setzt, was ihr habt, weil er nicht die Courage hat gegen alle anderen zur Mutter seines Kindes zu stehen, wie es sich für einen guten Mann und Vater gehören würde. Ganz klar ist ihm seine eigene Haut und gut dazustehen da wohl bedeutend wichtiger, als seine kleine Familie und sowas geht gar nicht. Masslos enttäuschend sowas und dann wälzt er das schlechte Gefühl, das er nicht haben will, noch ab auf eine schutzbedürftige Schwangere und verlangt, dass sie das aushält, was er nicht kann. Obwohl er weiss, was du bereits alles ertragen musstest, um den Schein zu wahren. Unter aller Kanone das er das unter diesen Umständen noch von dir verlangt und dir das aufbürdet, ja, dir noch Schuldgefühle einredet, solltest du dich weigern. 

Der Mann tut dir hinten und vorne nicht gut, das ist keine Lappalie, sein Verhalten, das lässt echt auf nen ganz schwachen Charakter schliessen. Ich denke nicht, dass du mit ihm glücklich werden kannst. Bei dem Stellenwert, den du bei ihm hast. Er ist sich selbst am wichtigsten.

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13. April um 20:37
In Antwort auf jara

Naja, wenn er dir das so sagt, dass DU nicht alles hinwerfen sollst... da geht mir eigentlich schon die Hutschnur hoch. Er sagt dir, dem Opfer der saublöden Aktion noch, dass du nicht zu nerven hast und mal schön den Mund zu halten hast, sonst bist DU es, die ja alles wegwirft. Unglaublich, echt. Mit einem Mann, der derartige Ansichten hat, würde ich nicht zusammen bleiben. Er sieht null ein, dass ER es ist, der alles mir nichts dir nichts aufs Spiel setzt, was ihr habt, weil er nicht die Courage hat gegen alle anderen zur Mutter seines Kindes zu stehen, wie es sich für einen guten Mann und Vater gehören würde. Ganz klar ist ihm seine eigene Haut und gut dazustehen da wohl bedeutend wichtiger, als seine kleine Familie und sowas geht gar nicht. Masslos enttäuschend sowas und dann wälzt er das schlechte Gefühl, das er nicht haben will, noch ab auf eine schutzbedürftige Schwangere und verlangt, dass sie das aushält, was er nicht kann. Obwohl er weiss, was du bereits alles ertragen musstest, um den Schein zu wahren. Unter aller Kanone das er das unter diesen Umständen noch von dir verlangt und dir das aufbürdet, ja, dir noch Schuldgefühle einredet, solltest du dich weigern. 

Der Mann tut dir hinten und vorne nicht gut, das ist keine Lappalie, sein Verhalten, das lässt echt auf nen ganz schwachen Charakter schliessen. Ich denke nicht, dass du mit ihm glücklich werden kannst. Bei dem Stellenwert, den du bei ihm hast. Er ist sich selbst am wichtigsten.

Ich glaube er realisiert weder was er da eigentlich angerichtet hat noch dass er Vater wird und gerade seine kleine Familie vertreibt...

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15. April um 5:41

Mein Freund kam gestern Abend nach 2 Tagen von diesen Leuten nach Hause. Ich wollte mit ihm über meinen Trennungswunsch sprechen..... Und das gleiche wie vorher auch schon plus noch schlimmere Schläge unter die Gürtellinie als zuvor und neue Dinge, die ich in Gegenwart seiner Freunde gesagt haben soll (damit haben sie ihn wohl bei seinem Aufenthalt jetzt gespickt, weil das Thema wohl auch dort wieder auf den Tisch kam) , die glatt gelogen sind und wahrscheinlich noch weiter einen Keil zwischen uns treiben sollen. Dabei ist das doch garnicht nötig. Das schafft mein Freund schon mit seinem Verhalten.

Fakt is für ihn, sein Freund würde sowas nie tun, ist glücklich verheiratet, ich habe da was mißverstanden, der wollte nur freundlich sein und mich herzlich aufnehmen...... Und weiter: Er hätte nichts gesehen und ich hätte seit der 1. Begegnung ja sagen können, dass mir sein Verhalten zu nah ist..... Und als das mit der Zunge passiert ist, hätte ich ja auch erst viele Stunden später was gesagt und erstmal so getan, als ob alles ganz normal ist und ihm normale smsen geschrieben, die dann zwar immer schnippischer wurden..... Aber für ihn wohl alles Indizien sind, dass ich mir da was erzähle, was für ihn wohl nicht glaubwürdig erscheint. 

Und das, was ich hier im Forum schreibe, sei ja durch mich völlig einseitig gefärbt..... Da würde mir ja jeder Recht geben. Und was meine Freunde dazu sagen, sei der letzte Scheiß, weil ich sie noch nicht so lange kenne, wie er seine. 

Als ich sagte, dass sein Freund aber doch getan hat, was er getan hat, meinte er, es sei doch wenn überhaupt nur der Versuch gewesen, ich sei engstirnig, mit mir könne man nicht reden, das sei nicht so, sein Freund sei nicht so, ich soll die Fresse halten, ich hätte ja gar keine richtigen Freunde so wie er..... Und natürlich würde ich alles wegwerfen, während er und sein Freund und dessen Frau nach einer Lösung suchen würden, was da bei mir falsch angekommen sei. 

Ich bin völlig fertig und nur noch am weinen. Ich dachte, er liebt mich und unsere 2. Chance nach sovielen Jahren sei ihm auch irgendwas wert. Er meinte noch ganz theatralisch, wenn ich Schluss mache, sei es mir ja von Anfang an alles nicht ernst gewesen. 

Das einzige was mir wirklich zu Schulden kommt ist, dass ich ganz schlecht Nein sagen kann, mich teilweise unheimlich quäle, um es anderen Recht zu machen und viel zu oft um der Harmonie willen gute Miene zum bösen Spiel mache. 

Es wurde hier im Forum spekuliert, warum jemand sowas mit sich machen läßt. 

Dafür ist jedoch der Blick über den Tellerrand erforderlich und kein Zynismus a la "könnte mir nie passieren".

Er war mit 16 meine erste große Liebe und nach dem schweren Unfall mit 18 meine Brücke zu meiner unversehrten Vergangenheit.
Ich erlitt ein schweres Schädel Hirn Trauma, verlor einen großen Teil meines Frontalhirns, bekam danach unzureichende medizinische Versorgung und keine Reha. Rechtsverfahren, kognitive Störungen, chronische Schmerzen folgten. 

Da ich so jung war trichterte mir meine Mutter ein, ich dürfe mir nichts anmerken lassen. Ich war ihr sowieso  perfekt nur gut genug. Ich verdrängte alles, kompensierte, machte eine Ausbildung, studierte, schaffte es mit Medikamenten und Spickzetteln durch den nächsten Tag. Immer wieder. 
Ich habe mich aufgerappelt, auf den 1. Blick merkte man mir nichts an. 

Bis die Traumabombe explodierte und mein Körper und Gehirn nicht mehr konnten. 

Heute werde ich durch Neuropsychologen, Neurologen und Schmerzärzte gut versorgt und ein wenig Linderung wird geschaffen. Die Kinder sind mein Motor. Für sie muss ich, ob ich kann und will oder nicht. 

Soviel zum Hintergrund. 

Ich habe dennoch das Gefühl, dass dies auch einer der Gründe ist, warum mir mein Freund nicht glaubt. Sprüche wie, Du warst an dem Abend ja schon so müde, Du läufst ja nicht auf 100 Prozent...... Du hast ja keine Freunde..... Alles sehr verletzend aber  neurologisch  nachvollziehbar. 

Und da bildet man sich ja vielleicht auch ein, dass ein Gutmensch wie sein bester Freund, einem die Zunge versucht in den Mund zu stecken. 

Diese ganze Geschichte und das Verhalten meines Freundes lösen auf jeden Fall schreckliche Dinge in mir aus. Ich muss alle Gefühle, die ich zugelassen habe, obwohl ich  mich dagegen wehre, schleunigst abstellen um jetzt klar zu bleiben und alles zu bewältigen, Hilfen zu beantragen etc. Ich war noch nie völlig alleine mit den Kindern. Ich bin eine Maschine... Aber nur bis zu einem gewissen Grad. 

Kann irgendeine/r von Euch verstehen, dass ich diese Sache aber auf keinen Fall hinnehmen und runterschlucken kann, als wäre nichts gewesen. 

Ich kann mit meinem Freund auf der Ebene seines Umgangs mit dieser Situation niemals zusammen bleiben. Ich muss mir doch selbst treu bleiben, auch wenn das einen verdammt steinigen Weg für mich bedeutet. Aber andererseits kenn ich den ja schon leider viel zu gut aus andren Erfahrungen. 
 

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15. April um 7:30

Ja. Zynismus war das falsche Wort. Mir ist nur kein Begriff für mitleidiges Kopfschütteln eingefallen. "Das Opfer" als ein Teil meiner Persönlichkeit gehört zu meiner Geschichte und läßt sich nicht einfach durch ein bißchen Verhaltensthrapie  auslöschen. Würde man auf den ersten Blick auch nicht so sehen, wenn mein tadelloses Funktions Ich die Rolle für die Außenwelt "spielt".

Ich bin einfach nur verletzt. Eigentlich wurde ja auch alles schon gesagt. 

Und klar, wo zwei sind passen auch drei. Und durch die kleinen hab ich ja eh fast täglich noch weitere Kinder im Haus. 
 Und bald darf ich ja auch wieder meine Medikamente. 

Und..... Ich habe in meinem Leben Dinge geschafft, die laut meinem Neurologen mit dem Hirnschaden eigentlich nicht möglich gewesen sein sollten. 

Ich Preise die Neuverschaltung von Hirnregionen. 😅

Vorhin hat er sich bei mir entschuldigt..... Aber solange keine Taten folgen und er mir nicht so glaubt, dass ich es ihm glaube, seh ich da schwarz. 

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15. April um 7:31

Guten Morgen, 

du tust mir wirklich leid, aber ich finde es wirklich klasse, wie realistisch Du das alles in Deiner Situation trotz der Trairigkeit siehst. Du weißt im Grunde genommen genau, dass das so keine Basis ist. 

Ganz ehrlich? Das Verhalten jetzt vom Wochenende setzt nochmal ordentlich einen drauf. Er versucht mit den zwei Leuten nach Lösungen zu suchen??? Dann hätten sie Dich in das Gespräch mit einbeziehen müssen!!! Und sich in Eurer Situation zwei Tage lang ohne Dich zu diesen „Freunden“ zu verziehen, ist auch echt der Knaller. 

Mia, so schwer es ist, aber geh Deinen Weg. Allein wie er mit Dir umspringt und mit Dir redet; das hast Du nicht nötig. Ich finde, Du kommst hier sehr nett und vor allem reflektiert rüber. Soll der Vollpfosten sich doch jemand anderes suchen. 

Wer weiß, wie sich alles regelt, wenn Du weg bist. Vielleicht kommt der Herr dann mal zur Vernunft. Jetzt werden wieder welche aufschreien (vor allem eine) „Waaaas?? Du würdest ihn doch nicht ernsthaft wieder zurück nehmen???“

Aber weißt Du, manchmal ist es auch einfach nötig, zu handeln, damit ein Mensch umdenkt. Und wer weiß, vielleicht geht’s Dir nach ein paar Wochen ohne ihn auch so gut, dass Du ihn dann gar nicht mehr willst. Verbunden bleibt ihr eh durch das Kind. Das kannst Du Dir dann alles gaaaaaanz in Ruhe anschauen. Aber jetzt würde ich erst einmal Handeln und zu DIR selbst stehen. 

Der Sommer steht vor der Tür. Lass es Dir mit Deinen Kindern gut gehen ohne die Sorgen, die dieser Idiot mit sich bringt!!! 

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15. April um 7:50
In Antwort auf mia2016

Mein Freund kam gestern Abend nach 2 Tagen von diesen Leuten nach Hause. Ich wollte mit ihm über meinen Trennungswunsch sprechen..... Und das gleiche wie vorher auch schon plus noch schlimmere Schläge unter die Gürtellinie als zuvor und neue Dinge, die ich in Gegenwart seiner Freunde gesagt haben soll (damit haben sie ihn wohl bei seinem Aufenthalt jetzt gespickt, weil das Thema wohl auch dort wieder auf den Tisch kam) , die glatt gelogen sind und wahrscheinlich noch weiter einen Keil zwischen uns treiben sollen. Dabei ist das doch garnicht nötig. Das schafft mein Freund schon mit seinem Verhalten.

Fakt is für ihn, sein Freund würde sowas nie tun, ist glücklich verheiratet, ich habe da was mißverstanden, der wollte nur freundlich sein und mich herzlich aufnehmen...... Und weiter: Er hätte nichts gesehen und ich hätte seit der 1. Begegnung ja sagen können, dass mir sein Verhalten zu nah ist..... Und als das mit der Zunge passiert ist, hätte ich ja auch erst viele Stunden später was gesagt und erstmal so getan, als ob alles ganz normal ist und ihm normale smsen geschrieben, die dann zwar immer schnippischer wurden..... Aber für ihn wohl alles Indizien sind, dass ich mir da was erzähle, was für ihn wohl nicht glaubwürdig erscheint. 

Und das, was ich hier im Forum schreibe, sei ja durch mich völlig einseitig gefärbt..... Da würde mir ja jeder Recht geben. Und was meine Freunde dazu sagen, sei der letzte Scheiß, weil ich sie noch nicht so lange kenne, wie er seine. 

Als ich sagte, dass sein Freund aber doch getan hat, was er getan hat, meinte er, es sei doch wenn überhaupt nur der Versuch gewesen, ich sei engstirnig, mit mir könne man nicht reden, das sei nicht so, sein Freund sei nicht so, ich soll die Fresse halten, ich hätte ja gar keine richtigen Freunde so wie er..... Und natürlich würde ich alles wegwerfen, während er und sein Freund und dessen Frau nach einer Lösung suchen würden, was da bei mir falsch angekommen sei. 

Ich bin völlig fertig und nur noch am weinen. Ich dachte, er liebt mich und unsere 2. Chance nach sovielen Jahren sei ihm auch irgendwas wert. Er meinte noch ganz theatralisch, wenn ich Schluss mache, sei es mir ja von Anfang an alles nicht ernst gewesen. 

Das einzige was mir wirklich zu Schulden kommt ist, dass ich ganz schlecht Nein sagen kann, mich teilweise unheimlich quäle, um es anderen Recht zu machen und viel zu oft um der Harmonie willen gute Miene zum bösen Spiel mache. 

Es wurde hier im Forum spekuliert, warum jemand sowas mit sich machen läßt. 

Dafür ist jedoch der Blick über den Tellerrand erforderlich und kein Zynismus a la "könnte mir nie passieren".

Er war mit 16 meine erste große Liebe und nach dem schweren Unfall mit 18 meine Brücke zu meiner unversehrten Vergangenheit.
Ich erlitt ein schweres Schädel Hirn Trauma, verlor einen großen Teil meines Frontalhirns, bekam danach unzureichende medizinische Versorgung und keine Reha. Rechtsverfahren, kognitive Störungen, chronische Schmerzen folgten. 

Da ich so jung war trichterte mir meine Mutter ein, ich dürfe mir nichts anmerken lassen. Ich war ihr sowieso  perfekt nur gut genug. Ich verdrängte alles, kompensierte, machte eine Ausbildung, studierte, schaffte es mit Medikamenten und Spickzetteln durch den nächsten Tag. Immer wieder. 
Ich habe mich aufgerappelt, auf den 1. Blick merkte man mir nichts an. 

Bis die Traumabombe explodierte und mein Körper und Gehirn nicht mehr konnten. 

Heute werde ich durch Neuropsychologen, Neurologen und Schmerzärzte gut versorgt und ein wenig Linderung wird geschaffen. Die Kinder sind mein Motor. Für sie muss ich, ob ich kann und will oder nicht. 

Soviel zum Hintergrund. 

Ich habe dennoch das Gefühl, dass dies auch einer der Gründe ist, warum mir mein Freund nicht glaubt. Sprüche wie, Du warst an dem Abend ja schon so müde, Du läufst ja nicht auf 100 Prozent...... Du hast ja keine Freunde..... Alles sehr verletzend aber  neurologisch  nachvollziehbar. 

Und da bildet man sich ja vielleicht auch ein, dass ein Gutmensch wie sein bester Freund, einem die Zunge versucht in den Mund zu stecken. 

Diese ganze Geschichte und das Verhalten meines Freundes lösen auf jeden Fall schreckliche Dinge in mir aus. Ich muss alle Gefühle, die ich zugelassen habe, obwohl ich  mich dagegen wehre, schleunigst abstellen um jetzt klar zu bleiben und alles zu bewältigen, Hilfen zu beantragen etc. Ich war noch nie völlig alleine mit den Kindern. Ich bin eine Maschine... Aber nur bis zu einem gewissen Grad. 

Kann irgendeine/r von Euch verstehen, dass ich diese Sache aber auf keinen Fall hinnehmen und runterschlucken kann, als wäre nichts gewesen. 

Ich kann mit meinem Freund auf der Ebene seines Umgangs mit dieser Situation niemals zusammen bleiben. Ich muss mir doch selbst treu bleiben, auch wenn das einen verdammt steinigen Weg für mich bedeutet. Aber andererseits kenn ich den ja schon leider viel zu gut aus andren Erfahrungen. 
 

Lassen wir mal das naive Weibchen des besten Kumpels beiseite. Die kann einem nur leid tun. Aber der beste Kumpel trägt gerade einen guten Teil dazu bei, dass die Beziehung seines angeblich besten Freundes zerbricht - schweigt jedoch beharrlich weiter, OBWOHL er alles aufklären könnte, indem er einfach die Wahrheit sagt. Und dein Freund merkt nicht mal, dass sein Kumpel ihm im Grunde gerade ein Messer in den Rücken sticht. 

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. 

Höre auf dein Bauchgefühl. Du schreibst, du hättest dich Freunden anvertraut, die dir glauben. Das ist Gold wert. Lasse dich von ihnen unterstützen und stützen. Ebenso von Ärzten, Vereinen und Organisationen. Du bist stark. Du schaffst das. 

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15. April um 8:08

Ich würde ihm sogar glauben, so wie der an der Party drauf war, dass er sich ggf. wirklich nicht erinnern kann. 

Aber dann eben frech zu sagen, daß sei nicht gewesen und nur ein Mißverständnis. 

Ich habe ihn ja alleine darauf angesprochen, zwar schriftlich, aber persönlich... Hör zu, dass ist passiert, war Scheiße, bitte nicht nochmal... 

Das er dann die Flucht nach Vorne antritt, zu seiner Frau rennt, meinen Freund anruft... Anstatt meine Diskretion zu nutzen und zu sagen, okay, wenn ich da Mist gemacht tut es mir leid. Ich bin froh, dass Du bereit bist da drüber weg siehst.... 

Einfach nur furchtbar.... Und so zerstörerisch.

 

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15. April um 9:22

😂 Hast Du schon Recht. 

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15. April um 10:04

Weißt Du was?? Du gehst mir mit Deiner Art zu schreiben sowas von auf den nicht vorhandenen Sack, das kannst Du Dir gar nicht vorstellen!!!

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15. April um 10:06

Ich sage ja nicht mal, dass die Ansicht nicht oftmals richtig ist, aber als ob jeder wie eine Maschine nach richtig oder falsch handeln könnte... Emotionslos und NERVIG... 

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15. April um 10:59
In Antwort auf mia2016

Mein Freund kam gestern Abend nach 2 Tagen von diesen Leuten nach Hause. Ich wollte mit ihm über meinen Trennungswunsch sprechen..... Und das gleiche wie vorher auch schon plus noch schlimmere Schläge unter die Gürtellinie als zuvor und neue Dinge, die ich in Gegenwart seiner Freunde gesagt haben soll (damit haben sie ihn wohl bei seinem Aufenthalt jetzt gespickt, weil das Thema wohl auch dort wieder auf den Tisch kam) , die glatt gelogen sind und wahrscheinlich noch weiter einen Keil zwischen uns treiben sollen. Dabei ist das doch garnicht nötig. Das schafft mein Freund schon mit seinem Verhalten.

Fakt is für ihn, sein Freund würde sowas nie tun, ist glücklich verheiratet, ich habe da was mißverstanden, der wollte nur freundlich sein und mich herzlich aufnehmen...... Und weiter: Er hätte nichts gesehen und ich hätte seit der 1. Begegnung ja sagen können, dass mir sein Verhalten zu nah ist..... Und als das mit der Zunge passiert ist, hätte ich ja auch erst viele Stunden später was gesagt und erstmal so getan, als ob alles ganz normal ist und ihm normale smsen geschrieben, die dann zwar immer schnippischer wurden..... Aber für ihn wohl alles Indizien sind, dass ich mir da was erzähle, was für ihn wohl nicht glaubwürdig erscheint. 

Und das, was ich hier im Forum schreibe, sei ja durch mich völlig einseitig gefärbt..... Da würde mir ja jeder Recht geben. Und was meine Freunde dazu sagen, sei der letzte Scheiß, weil ich sie noch nicht so lange kenne, wie er seine. 

Als ich sagte, dass sein Freund aber doch getan hat, was er getan hat, meinte er, es sei doch wenn überhaupt nur der Versuch gewesen, ich sei engstirnig, mit mir könne man nicht reden, das sei nicht so, sein Freund sei nicht so, ich soll die Fresse halten, ich hätte ja gar keine richtigen Freunde so wie er..... Und natürlich würde ich alles wegwerfen, während er und sein Freund und dessen Frau nach einer Lösung suchen würden, was da bei mir falsch angekommen sei. 

Ich bin völlig fertig und nur noch am weinen. Ich dachte, er liebt mich und unsere 2. Chance nach sovielen Jahren sei ihm auch irgendwas wert. Er meinte noch ganz theatralisch, wenn ich Schluss mache, sei es mir ja von Anfang an alles nicht ernst gewesen. 

Das einzige was mir wirklich zu Schulden kommt ist, dass ich ganz schlecht Nein sagen kann, mich teilweise unheimlich quäle, um es anderen Recht zu machen und viel zu oft um der Harmonie willen gute Miene zum bösen Spiel mache. 

Es wurde hier im Forum spekuliert, warum jemand sowas mit sich machen läßt. 

Dafür ist jedoch der Blick über den Tellerrand erforderlich und kein Zynismus a la "könnte mir nie passieren".

Er war mit 16 meine erste große Liebe und nach dem schweren Unfall mit 18 meine Brücke zu meiner unversehrten Vergangenheit.
Ich erlitt ein schweres Schädel Hirn Trauma, verlor einen großen Teil meines Frontalhirns, bekam danach unzureichende medizinische Versorgung und keine Reha. Rechtsverfahren, kognitive Störungen, chronische Schmerzen folgten. 

Da ich so jung war trichterte mir meine Mutter ein, ich dürfe mir nichts anmerken lassen. Ich war ihr sowieso  perfekt nur gut genug. Ich verdrängte alles, kompensierte, machte eine Ausbildung, studierte, schaffte es mit Medikamenten und Spickzetteln durch den nächsten Tag. Immer wieder. 
Ich habe mich aufgerappelt, auf den 1. Blick merkte man mir nichts an. 

Bis die Traumabombe explodierte und mein Körper und Gehirn nicht mehr konnten. 

Heute werde ich durch Neuropsychologen, Neurologen und Schmerzärzte gut versorgt und ein wenig Linderung wird geschaffen. Die Kinder sind mein Motor. Für sie muss ich, ob ich kann und will oder nicht. 

Soviel zum Hintergrund. 

Ich habe dennoch das Gefühl, dass dies auch einer der Gründe ist, warum mir mein Freund nicht glaubt. Sprüche wie, Du warst an dem Abend ja schon so müde, Du läufst ja nicht auf 100 Prozent...... Du hast ja keine Freunde..... Alles sehr verletzend aber  neurologisch  nachvollziehbar. 

Und da bildet man sich ja vielleicht auch ein, dass ein Gutmensch wie sein bester Freund, einem die Zunge versucht in den Mund zu stecken. 

Diese ganze Geschichte und das Verhalten meines Freundes lösen auf jeden Fall schreckliche Dinge in mir aus. Ich muss alle Gefühle, die ich zugelassen habe, obwohl ich  mich dagegen wehre, schleunigst abstellen um jetzt klar zu bleiben und alles zu bewältigen, Hilfen zu beantragen etc. Ich war noch nie völlig alleine mit den Kindern. Ich bin eine Maschine... Aber nur bis zu einem gewissen Grad. 

Kann irgendeine/r von Euch verstehen, dass ich diese Sache aber auf keinen Fall hinnehmen und runterschlucken kann, als wäre nichts gewesen. 

Ich kann mit meinem Freund auf der Ebene seines Umgangs mit dieser Situation niemals zusammen bleiben. Ich muss mir doch selbst treu bleiben, auch wenn das einen verdammt steinigen Weg für mich bedeutet. Aber andererseits kenn ich den ja schon leider viel zu gut aus andren Erfahrungen. 
 

"Kann irgendeine/r von Euch verstehen, dass ich diese Sache aber auf keinen Fall hinnehmen und runterschlucken kann, als wäre nichts gewesen. "


JA, KANN ICH und ich stehe zu 100% hinter dir und deinen Gedankengängen.

Ich habe eine paar wenige Prinzipien in meinem Leben, die mich moralisch und ethisch leiten..

Diese Prinzipien werden von mir stets wahrgenommen... meine Umgebung, ist über diese Prinzipien informiert oder wird darüber informiert bei Notwendigkeit... Falls nach meiner kundgebung von dieser Person weiterhin auf meinen Prinzipien rumgetrampelt wird, schliesse ich diesen Menschen aus meinem Leben aus.. 

Dies war mal bei einer einst engen Freundin der Fall.. 

Der innere Prozess dauerte ein weilchen, denn auch ich wollte nicht wahrhaben, dass ich nun wegen "einer Lapalie" diese Freundschaft kündige.. 

Aber alles in meinem Körper sträubte sich gegen sie.. obwohl der "vernünftige" Kopf an dieser Freundschaft festhalten wollte.. weil wir ja so eine tolle Zeit zusammen hatten.. 


Du bist eine unglaublich starke Persönlichkeit.. steh zu dir und deinen Prinzipien und vermittle diese auch an deine Kinder.

Hol dir Unterstützung von Beratungsstellen und Organisationen in deiner Umgebung.. Bereite dich innerlich auf die Trennung vor und ziehe sie durch, wenn du soweit bist... 


Ich versteh dich wirklich voll und ganz und hätte ähnlich mit mir zu kämpfen wie du.. Aber eigentlich sind die Würfel bereits gefallen, nicht?

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15. April um 12:13
In Antwort auf lacaracol

"Kann irgendeine/r von Euch verstehen, dass ich diese Sache aber auf keinen Fall hinnehmen und runterschlucken kann, als wäre nichts gewesen. "


JA, KANN ICH und ich stehe zu 100% hinter dir und deinen Gedankengängen.

Ich habe eine paar wenige Prinzipien in meinem Leben, die mich moralisch und ethisch leiten..

Diese Prinzipien werden von mir stets wahrgenommen... meine Umgebung, ist über diese Prinzipien informiert oder wird darüber informiert bei Notwendigkeit... Falls nach meiner kundgebung von dieser Person weiterhin auf meinen Prinzipien rumgetrampelt wird, schliesse ich diesen Menschen aus meinem Leben aus.. 

Dies war mal bei einer einst engen Freundin der Fall.. 

Der innere Prozess dauerte ein weilchen, denn auch ich wollte nicht wahrhaben, dass ich nun wegen "einer Lapalie" diese Freundschaft kündige.. 

Aber alles in meinem Körper sträubte sich gegen sie.. obwohl der "vernünftige" Kopf an dieser Freundschaft festhalten wollte.. weil wir ja so eine tolle Zeit zusammen hatten.. 


Du bist eine unglaublich starke Persönlichkeit.. steh zu dir und deinen Prinzipien und vermittle diese auch an deine Kinder.

Hol dir Unterstützung von Beratungsstellen und Organisationen in deiner Umgebung.. Bereite dich innerlich auf die Trennung vor und ziehe sie durch, wenn du soweit bist... 


Ich versteh dich wirklich voll und ganz und hätte ähnlich mit mir zu kämpfen wie du.. Aber eigentlich sind die Würfel bereits gefallen, nicht?

Da hast Du so recht. Was helfen einem voreilige Entschlüsse des Kopfes, wenn Herz oder Bauch oder Beide noch nicht so weit sind. Ich habe in diesem Leben keine Eile mehr. Seit 4 Jahren kämpfe ich in der Psychoneurologischen Therapie um kleinste Schritte, um mich wieder als Mensch zu fühlen und überhaupt zu fühlen.
Und jeder Schritt den ich therapeutisch und medizinisch mache hat... teilweise.... weitreichende Konsequenzen. Anfangs haben mich die Gefühle, die ich erst durch meinen neuen alten Partner wieder nach und nach erlangt habe, derart geängstigt (nach 26 Jahren Verdrängung... Gefühle bedeuten Schwäche, Schwäche Aufgeben und Unkonzentriertheit und am Ende steht der Tod... den die Ärzte mir damals an der Unfallstelle durch komplett unterlassen Hilfeleistung zukommen lassen wollten) dass ich meine Neuropsychologin fragte, ob sie mich irgendwie in die Verdrängung zurück schicken könnte.

Da sie verneinte muss ich weiter machen. 

Ich bin nicht mehr beleidigt oder enttäuscht, wenn Menschen nicht im geringsten verstehen, wie es sich lebt mit einer hauptsächlich durch Fehlentscheidungen von Ärzten chronifizierten PTBS und einem Frontalhirn das schwerst geschädigt ist. 
Erlernte Verhaltensweisen von früher werden abgespult, Emphatie vorgespielt aus mangelndem Empfinden, Wutausbrüche müssen ständig unter massiver Kontrolle gehalten werden, passende menschliche Reaktionen manchmal gegoogelt. 
Ich bin etwas ganz Besonderes.... Aber nicht weil ich mir das erarbeitet habe. Sondern weil ich etwas überlebt habe, in einer Art und Weise, auch äußerlich, was so nur ganz selten vorkommt. 

Meine Ärzte die ich seit 4 Jahren habe, sind außergewöhnlich und ich musste mir Dinge anhören und schwarz auf weiß Defizite aufzeigen lassen, die man erstmal verdauen muss. Sie sind da, rufen mich meist innerhalb von 24 Stunden zurück oder schreiben mir, wenn es Probleme gibt. Ich kann sehr dankbar sein. 

Ohne die Kinder weiß ich nicht wo ich wäre. 

Aber in persönlichen zwischenmenschlichen Dingen habe ich teilweise Probleme. Ich denke viel in Schwarz und Weiß, Graustufen sind nicht vorgesehen. 
Das wurde mir so erklärt, dass mein Gehirn nur noch Kapazität hatte, um schulische Inhalte zu speichern oder soziale Bindungen zu erforschen und auszubauen. Das Bulimie Lernen (so nennt es die Neuropsycholigin) hat mich alle Kraft und unendliche Kopfschmerzen gekostet. Das Soziale (Menschen treffen, Freundschaften pflegen etc.) habe ich, auch auf Grund der chronifizierten Schmerzen, nicht mehr hinbekommen. 

Mein Freund, warum auch immer er das in mir auslöst, ist wie der Schlüssel zu etwas, das 26 Jahre verschüttet war. Das, was wir durch die Therapie bis jetzt nicht erreichen konnten. Ich wollte plötzlich wieder. Alles hatte Sinn und ich habe mich wieder menschlicher gefühlt, nicht wie ein Klon. 

Menschen wie ich sind, glaube ich, nicht sehr leicht. Das Defizit ist unsichtbar aber weitreichend. Kontrollverlust bringt mich um. Nicht Kontrolle über Menschen an sich..... Sondern über Situationen, die Gefahr beinhalten können. Gefangen zwischen Opfer und Eiskönigin. Schwarz und Weiß. 

Aber ich versuche anderen Menschen auch nicht ihre persönlichen Traumata abzusprechen und wenn ich sehr wütend und traurig bin und der schlimmste Sturm vorbei ist, daran zu denken, was er oder sie vielleicht so gemacht hat. 

Was macht meinem Freund so Angst, dass er den Gedanken nicht erträgt, Stellung beziehen zu müssen die dazu führen könnte, dass er seinen Freund oder mich verliert. 

Darf ich es mir herausnehmen, so komisch und impulsiv meine Reaktionen und Steuerungen manchmal sind, hoffärtig gegenüber den unverständlichen Handlungen anderer zu sein. 
Ich glaube meinem Freund, dass er mich liebt. Ich glaube ihm auch, dass er nicht weiß was er jetzt tun oder denken soll, wenn er in 16 Jahren mit seinem Freund sowas nicht erlebt hat. Ich glaube ihm, wenn er sagt, dass er mir glaubt es aber einfach nicht glauben kann. 

Aber ich bin auch wütend und enttäuscht und hasse ihn und seinen Freund und würde am liebsten laut Schreien und wogegen treten. 

Ich bin niemand der schnell hinschmeißt. Dann hätte ich mir wahrscheinlich spätestens nach den ersten 15 Jahren Schmerzerkrankung eine Pistole gekauft und in den Mund gesteckt. 

Ich werde mir die Dinge ansehen. Ich habe keine Eile. Ich gebe auch 3. Und 4. Chancen (gerade mit Kindern sollte man das können, oder?), es gibt Menschen, von denen brauche ich eine 3. oder 4. Chance (z. B. auch von meinem Freund, weil ich perfekt sein will, aber alles andere als perfekt bin, sogar manchmal sehr aufreibend und schwierig). 

Ich weiß nicht ob wir das Problem lösen können und ob wir zusammen bleiben. 

Ich glaube, Liebe kann man nicht einfach ausschalten wie einen Lichtschalter, weil man gerade verletzt ist oder sich unverstanden fühlt. 

Aber ich danke Euch, obwohl anonym und fremd, die mir geantwortet haben, mit verschiedenen Blickwinkeln ausgeholfen haben und so etwas Nachdenken und Abstand in die ganze, für mich sehr belastende Situation, gebracht haben. 

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15. April um 12:55
In Antwort auf mia2016

Da hast Du so recht. Was helfen einem voreilige Entschlüsse des Kopfes, wenn Herz oder Bauch oder Beide noch nicht so weit sind. Ich habe in diesem Leben keine Eile mehr. Seit 4 Jahren kämpfe ich in der Psychoneurologischen Therapie um kleinste Schritte, um mich wieder als Mensch zu fühlen und überhaupt zu fühlen.
Und jeder Schritt den ich therapeutisch und medizinisch mache hat... teilweise.... weitreichende Konsequenzen. Anfangs haben mich die Gefühle, die ich erst durch meinen neuen alten Partner wieder nach und nach erlangt habe, derart geängstigt (nach 26 Jahren Verdrängung... Gefühle bedeuten Schwäche, Schwäche Aufgeben und Unkonzentriertheit und am Ende steht der Tod... den die Ärzte mir damals an der Unfallstelle durch komplett unterlassen Hilfeleistung zukommen lassen wollten) dass ich meine Neuropsychologin fragte, ob sie mich irgendwie in die Verdrängung zurück schicken könnte.

Da sie verneinte muss ich weiter machen. 

Ich bin nicht mehr beleidigt oder enttäuscht, wenn Menschen nicht im geringsten verstehen, wie es sich lebt mit einer hauptsächlich durch Fehlentscheidungen von Ärzten chronifizierten PTBS und einem Frontalhirn das schwerst geschädigt ist. 
Erlernte Verhaltensweisen von früher werden abgespult, Emphatie vorgespielt aus mangelndem Empfinden, Wutausbrüche müssen ständig unter massiver Kontrolle gehalten werden, passende menschliche Reaktionen manchmal gegoogelt. 
Ich bin etwas ganz Besonderes.... Aber nicht weil ich mir das erarbeitet habe. Sondern weil ich etwas überlebt habe, in einer Art und Weise, auch äußerlich, was so nur ganz selten vorkommt. 

Meine Ärzte die ich seit 4 Jahren habe, sind außergewöhnlich und ich musste mir Dinge anhören und schwarz auf weiß Defizite aufzeigen lassen, die man erstmal verdauen muss. Sie sind da, rufen mich meist innerhalb von 24 Stunden zurück oder schreiben mir, wenn es Probleme gibt. Ich kann sehr dankbar sein. 

Ohne die Kinder weiß ich nicht wo ich wäre. 

Aber in persönlichen zwischenmenschlichen Dingen habe ich teilweise Probleme. Ich denke viel in Schwarz und Weiß, Graustufen sind nicht vorgesehen. 
Das wurde mir so erklärt, dass mein Gehirn nur noch Kapazität hatte, um schulische Inhalte zu speichern oder soziale Bindungen zu erforschen und auszubauen. Das Bulimie Lernen (so nennt es die Neuropsycholigin) hat mich alle Kraft und unendliche Kopfschmerzen gekostet. Das Soziale (Menschen treffen, Freundschaften pflegen etc.) habe ich, auch auf Grund der chronifizierten Schmerzen, nicht mehr hinbekommen. 

Mein Freund, warum auch immer er das in mir auslöst, ist wie der Schlüssel zu etwas, das 26 Jahre verschüttet war. Das, was wir durch die Therapie bis jetzt nicht erreichen konnten. Ich wollte plötzlich wieder. Alles hatte Sinn und ich habe mich wieder menschlicher gefühlt, nicht wie ein Klon. 

Menschen wie ich sind, glaube ich, nicht sehr leicht. Das Defizit ist unsichtbar aber weitreichend. Kontrollverlust bringt mich um. Nicht Kontrolle über Menschen an sich..... Sondern über Situationen, die Gefahr beinhalten können. Gefangen zwischen Opfer und Eiskönigin. Schwarz und Weiß. 

Aber ich versuche anderen Menschen auch nicht ihre persönlichen Traumata abzusprechen und wenn ich sehr wütend und traurig bin und der schlimmste Sturm vorbei ist, daran zu denken, was er oder sie vielleicht so gemacht hat. 

Was macht meinem Freund so Angst, dass er den Gedanken nicht erträgt, Stellung beziehen zu müssen die dazu führen könnte, dass er seinen Freund oder mich verliert. 

Darf ich es mir herausnehmen, so komisch und impulsiv meine Reaktionen und Steuerungen manchmal sind, hoffärtig gegenüber den unverständlichen Handlungen anderer zu sein. 
Ich glaube meinem Freund, dass er mich liebt. Ich glaube ihm auch, dass er nicht weiß was er jetzt tun oder denken soll, wenn er in 16 Jahren mit seinem Freund sowas nicht erlebt hat. Ich glaube ihm, wenn er sagt, dass er mir glaubt es aber einfach nicht glauben kann. 

Aber ich bin auch wütend und enttäuscht und hasse ihn und seinen Freund und würde am liebsten laut Schreien und wogegen treten. 

Ich bin niemand der schnell hinschmeißt. Dann hätte ich mir wahrscheinlich spätestens nach den ersten 15 Jahren Schmerzerkrankung eine Pistole gekauft und in den Mund gesteckt. 

Ich werde mir die Dinge ansehen. Ich habe keine Eile. Ich gebe auch 3. Und 4. Chancen (gerade mit Kindern sollte man das können, oder?), es gibt Menschen, von denen brauche ich eine 3. oder 4. Chance (z. B. auch von meinem Freund, weil ich perfekt sein will, aber alles andere als perfekt bin, sogar manchmal sehr aufreibend und schwierig). 

Ich weiß nicht ob wir das Problem lösen können und ob wir zusammen bleiben. 

Ich glaube, Liebe kann man nicht einfach ausschalten wie einen Lichtschalter, weil man gerade verletzt ist oder sich unverstanden fühlt. 

Aber ich danke Euch, obwohl anonym und fremd, die mir geantwortet haben, mit verschiedenen Blickwinkeln ausgeholfen haben und so etwas Nachdenken und Abstand in die ganze, für mich sehr belastende Situation, gebracht haben. 

Vermutlich hat dein neuer alter Partner, in dir Emotionen und verdrängte Erlebnisse hervorgerufen, weil dein Unfall in etwa in der gleichen Zeit passiert ist, als du damalndie Gefühle für ihn hattest.. Wieder diesen Menschen vor sich zu haben, kann bestimmt vieles auslösen.. 

Achtung, diesbezüglich habe ich kein gelerntes Wissen, sondern dies sind alles lediglich Vermutungen, sozusagen im Graubereich.


Das heisst... vielleicht ist dein neuer, alter Partner, DIE Schlüsselstelle in deinem Leben, deinen Unfall und die verdrängten gesundheitlichen Folgen, wieder aufzuarbeiten... um zu verarbeiten...
Vielleicht ist er gar nicht dafür vorgesehen, dein Partner fürs Leben zu sein (vielleicht hat sich dieser Gedanke aber in deinem Kopf manifestiert?).

Vielleicht zeigt dir diese Situation auch einfach nur auf, wie starkt DU geworden bist.. damit meine ich nicht die "Maschine" in dir, die dich bisher immer funktionieren liess..

Vielleicht ist es einfach Zeit die "Maschine" nach und nach und mit soviel Zeit wie du brauchst, abzustellen, um wieder selbst mehr funktionieren zu können..

Diese Worte sollen dir lediglich andere Blickwinkel aufzeigen und dich keinesfalls zu Entscheidungen drängen.. 



Ich wünsche dir alles Gute und einen Partner, der ähnlich Stark ist wie du.. damit du dich auch mal anlehnen und Schwäche zeigen kannst... 










 

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15. April um 20:32

Ich kann Wahrheiten sehr gut ertragen. Aber die Art und Weise, wie Du sie rüberbringst... die kann ich nicht ertragen! 

Von oben herab und absolut empathielos... 

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