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Forum / Liebe & Beziehung

Mein neuer Partner ist Witwer...

Letzte Nachricht: 20. November 2022 um 11:34
S
sorrel_12132319
12.04.11 um 13:17

...und mein Problem ist, dass ich mich manchmal als "unzureichend" fühle.

Hallo zusammen,
vielleicht gibt es ja hier andere Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Es ist nicht so, dass er ständig vergleicht oder sagt "mir ihr war alles schöner, besser, toller", aber es ist eben immer mal wieder so, dass er von ihr erzählt, z.B. wenn sie zusammen eine ähnliche Situation erlebt haben wie wir etc.

Er sagt ja auch, dass er froh ist, mich zu haben und dass er gern mit mir zusammen ist, aber ich kriege ich das Gefühl, zweite Wahl zu sein, nicht aus dem Kopf.

Ich bin mir sicher, dass der Knoten irgendwo bei mir sitzt und ich ihn lösen muss, ich weiß nur noch nicht genau wie.
Zudem habe ich mich bisher noch nicht getraut, ihm zu erzählen, dass es manchmal ein Problem für mich ist, wenn sie quasi überall dabei ist.
Ich will ihn nicht verletzen und sie soll ja auch kein Tabuthema sein, er soll ruhig von ihr reden, ich bin nur teilweise emotional damit überfordert.

Kennt jemand sowas aus eigener Erfahrung und kann mir einen Tipp geben, wie man die Gedanken und Gefühle wieder in die richtige Reihe bekommt?
Denn ich möchte, dass es richtig funktioniert, er ist der beste Partner, den ich je hatte. Aber ich steh mir selbst im Weg.

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Beste hilfreiche Antwort

L
lilasonne1
15.04.17 um 9:41

"2. Wahl" ist man natürlich, denn wenn es die Verstorbene noch geben würde, hätte man den Partner nicht an seiner Seite, sondern sie. 

Aber nur weil man sinngemäß die "2 Wahl" ist, weil das Leben nun einmal so gespielt hat, dass es eben gar nicht möglich war "1. Wahl" zu sein, ist man dadurch nicht weniger wert! Man ist ja ein ganz anderer Mensch mit eigenem Charakter, den der Witwer liebt, unabhängig davon, was vorher war. 

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T
tanner_12720256
12.04.11 um 14:33

Hallo,
Du solltest Dich mit dem Gedanken *anfreunden* , dass es ein Leben vor Dir gab. Genauso wie Du ein Leben davor hattest.
Es gibt Situationen die gleich sind, aber Menschen sind niemals gleich. Deswegen kann man sie eigentlich auch überhaupt nicht vergleichen meiner Meinung nach.
Es wäre schön, wenn Du in solchen Situationen einfach ganz ruhig bleibst und ihm zuhörst. Danach kann man ja zu einem anderen Thema übergehen.
Es ist völlig normal, dass dieses Gefühl Dir Unbehagen bereitet. Es ist wie das Gefühl der Eifersucht, obwohl die Person nicht mehr real ist und nicht mehr existiert.
Ich glaue auch dass Du ein wenig Angst hast, nicht zu entsprechen, weil Du durch das Reden Dir denkst, er könnte ihr noch immer mehr zugetan sein und in schönen Zeiten schwelgen.
Diese Sichtweise müsstest Du ändern. Selbst wenn es der Fall wäre, Du könntest ihm seine Gedanken und Erinnerungen nicht nehmen. Es hat nichts mit Deiner Liebe, Deiner Person und Eurer Beziehung zu tun. Du bist JETZT da und Du bist JETZT wichtig und das zeigt er Dir, wenn Du von ihm so schön sprichst.
Mach Dir nicht zuviele Gedanken und stärke Dich selbst, in dem Du Dir immer wieder in solchen Momenten klar machst, was Du für ein liebenswerter toller Mensch bist.

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S
sorrel_12132319
13.04.11 um 12:03



Hallo sugar und Angie,
vielen Dank für Eure Antworten.

Dass wir beide ein Leben vorher hatten, war schon immer klar. Sie wird auch immer auf eine Art dazu gehören, im Gegensatz zu meinem "Davor", mit dem ich endgültig abschließen konnte.

Bei mir ist es ein bisschen das andere Extrem: Die Familie seiner Frau freut sich, dass er wieder jemanden gefunden hat und will mich unbedingt kennenlernen. Einladungen zu Familienfesten wurden auch schon ausgesprochen.
Eine leicht einschüchternde Situation, auch wenn ich die Geste im Grunde toll finde.

Aber ich denke es stimmt, dass ich mir 'einfach' immer wieder in Erinnerung rufen muss, dass das JETZT zählt.

"du bist sicher jetzt die frau die er möchte, und die die ihm jetzt gut tut" - ja, das sagt er mir ja auch immer mal wieder.
Es sollte mir eigentlich genug Selbstvertrauen geben, dass ich diejenige bin, die trotz allem irgendwie wieder bis zu seinem Herzen durchgedrungen ist und die ihn wieder was fühlen lässt, wovon er geglaubt hat, es nie wieder zu wollen oder zu können.

"Mach Dir nicht zu viele Gedanken" und "du bist jetzt die frau die er möchte, und die die ihm jetzt gut tut" - die Sätze von Euch werde ich mir mal ausdrucken und darauf gucken, wenn es mal wieder nötig ist. Die helfen bestimmt Unzulänglichkeitsgefühle wegzuwischen.

Vielen Dank noch mal für Eure netten Worte!

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S
sorrel_12132319
13.04.11 um 17:56

.
Hallo Gina,
als wir uns kennenlernten war er 1,5 Jahre Witwer und kurz nach ihrem zweiten Todestag haben wir uns entschlossen, es als festes Paar zu versuchen. Die Initiative ging von ihm aus, ich hatte zwar vor, dieses Gespräch zu führen, wollte aber noch 1-2 Monate verstreichen lassen.

Ich denke auch, dass es für ihn nicht einfach ist und er hat er am Anfang auch gesagt, dass es langsam angehen muss mit uns.
Seine erste "Sympathiebekundung" war "ich gewöhne mich an Dich", was ich im ersten Moment nicht besonders als Nettigkeit empfunden habe. Nach einer Weile hab ich begriffen, was für ein Riesenschritt das für ihn sein mus, sich daran zu gewöhnen, eine andere Frau im Arm zu halten, mit einer anderen Frau das Bett zu teilen.

Es ist schon so, dass wir sehr offen miteinander reden, bislang habe ich mich nur noch nicht getraut, über dieses Gefühl in mir zu sprechen, weil ich es 1. nicht richtig packen kann, geschweige denn jemandem erklären und ich 2. auf keinen Fall möchte, dass er denkt, er könne nicht mehr mit mir über sie reden.

Ich habe mir überlegt, das ganze Gedanken-Chaos in mir aufzuschreiben, es ihn lesen zu lassen und dann darüber zu reden.
Über professionelle Hilfe hatte ich auch schon mal nachgedacht, allerdings, sie alleine in Anspruch zu nehmen. Vielleicht ist die Idee, das gemeinsam zu machen, gar nicht schlecht.

Danke Dir!

Liebe Grüße
Josi

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H
howard_12938984
19.11.14 um 13:42

Mein neuer Partner ist Witwer
für nanniyog
es ist ja schon eine Weile her, seit Du diesen Beitrag geschrieben hast und ich weiß ja auch nicht, ob Du noch mit Deinem Witwer zusammen bist, trotzdem:
Leider schreibst Du nicht, wie lange er verheirat war. War es über einen längeren Zeitrum, wirst Du Dich entweder an die Erzählungen gewöhnen müssen, weil sie eben ein Teil der gemeinsamen Vergangenheit mit seiner Frau sind, oder Du trennst Dich von ihm.

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M
mieke_12119168
04.12.14 um 22:50

Wie war deine Erfahrung?
Wie geht es dir inzwischen? Deine Ausführungen decken sich voll mit meinen. Ich habe das Gefühl, entweder auf meine Andersartigkeit pochen zu müssen oder mich anpassen zu müssen, da die verstorbene Frau vieles mit mir gemeinsam hat. Soll ich die gleiche Rolle spielen wie die verstorbene Frau? Sie ist mir, nach dem was ich von ihr weiß, sehr sympatisch, und trotzdem empfinde ich sie als Hindernis für eine unbeschwerte Beziehung. Es kommt in meinem Fall noch dazu, dass der Familienhalt (Kinder, Schwiegerfamilie) eine große Rolle spielt. Zunächst sieht es so aus, als ob alle dafür sind, dass mein Partner wieder glücklich wird. Wie ernst ist das aber gemeint? Ich habe das Gefühl, dass ich in eine fremde Haut schlüpfen muss. Ich befürchte aber gleichzeitig, dass die "Angehörigen" mich allenfalls als geduldeten - weniger wertvollen - Ersatz ansehen. Und ob sie auf Dauer akzeptieren, dass ich doch eine eigene Persönlichkeit habe? Wenn du Interesse hast, können wir uns austauschen.
Jeder Satz von dir könnte von mir stammen!
Ich würde mich freuen von dir zu hören.

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V
vergil_11870872
05.01.15 um 19:29

Mal eine Männermeinung (Selbst Witwer)
Aus meiner Sicht lasse ihn sich aus sprechen . Es wird dir helfen in gewissen Situationen sein Verhalten zu verstehen. Meine Partnerin hatte und hat ab und an immer noch Probleme damit mein Verhalten zu verstehen und es gab oft Missverständnisse. Frage ihn wenn dir etwas nicht klar ist. Er wird dir sicher Rede und Antwort stehen. Nur Mut. Bei uns ist es inzwischen so das wir über alles offen reden . Das hat uns vieles erleichtert. Sie hat inzwischen verstanden das sie für mich die einzige ist und meine verstorbene Frau aber auch noch etwas Raum in meinem Herz hat. Man kan seine Vergangenheit nicht einfach auslöschen.

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T
tomte_12161518
22.02.16 um 11:11
In Antwort auf mieke_12119168

Wie war deine Erfahrung?
Wie geht es dir inzwischen? Deine Ausführungen decken sich voll mit meinen. Ich habe das Gefühl, entweder auf meine Andersartigkeit pochen zu müssen oder mich anpassen zu müssen, da die verstorbene Frau vieles mit mir gemeinsam hat. Soll ich die gleiche Rolle spielen wie die verstorbene Frau? Sie ist mir, nach dem was ich von ihr weiß, sehr sympatisch, und trotzdem empfinde ich sie als Hindernis für eine unbeschwerte Beziehung. Es kommt in meinem Fall noch dazu, dass der Familienhalt (Kinder, Schwiegerfamilie) eine große Rolle spielt. Zunächst sieht es so aus, als ob alle dafür sind, dass mein Partner wieder glücklich wird. Wie ernst ist das aber gemeint? Ich habe das Gefühl, dass ich in eine fremde Haut schlüpfen muss. Ich befürchte aber gleichzeitig, dass die "Angehörigen" mich allenfalls als geduldeten - weniger wertvollen - Ersatz ansehen. Und ob sie auf Dauer akzeptieren, dass ich doch eine eigene Persönlichkeit habe? Wenn du Interesse hast, können wir uns austauschen.
Jeder Satz von dir könnte von mir stammen!
Ich würde mich freuen von dir zu hören.

Erfahrungsaustausch
Hallo breizhevel! Mir geht es ähnlich wie dir! Würde gerne mit dir über email mit dir in kontakt treten! [email protected]
Würd mich über eine nachricht von dir freuen!
Lg m

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Z
zowie_11921415
22.02.16 um 11:12

Tja...

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E
elicia_12043266
27.07.16 um 7:02

Witwer
Wer mit einem Witwer zusammen ist, hat nicht leicht. Die Strapatze die ein Witwer hat , ist so bedeutend gross, dass er oft unter Schock steht. Mit der Zeit lässt alles nach.

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P
pepito_11928664
27.07.16 um 9:17
In Antwort auf vergil_11870872

Mal eine Männermeinung (Selbst Witwer)
Aus meiner Sicht lasse ihn sich aus sprechen . Es wird dir helfen in gewissen Situationen sein Verhalten zu verstehen. Meine Partnerin hatte und hat ab und an immer noch Probleme damit mein Verhalten zu verstehen und es gab oft Missverständnisse. Frage ihn wenn dir etwas nicht klar ist. Er wird dir sicher Rede und Antwort stehen. Nur Mut. Bei uns ist es inzwischen so das wir über alles offen reden . Das hat uns vieles erleichtert. Sie hat inzwischen verstanden das sie für mich die einzige ist und meine verstorbene Frau aber auch noch etwas Raum in meinem Herz hat. Man kan seine Vergangenheit nicht einfach auslöschen.

Ich bin ja nun
ein Zweitesmal Witwer, kann jedoch nicht bestätigen, was hier so geschnasselt wird.

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L
lisha_12695389
02.03.17 um 9:43
In Antwort auf sorrel_12132319

...und mein Problem ist, dass ich mich manchmal als "unzureichend" fühle.

Hallo zusammen,
vielleicht gibt es ja hier andere Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Es ist nicht so, dass er ständig vergleicht oder sagt "mir ihr war alles schöner, besser, toller", aber es ist eben immer mal wieder so, dass er von ihr erzählt, z.B. wenn sie zusammen eine ähnliche Situation erlebt haben wie wir etc.

Er sagt ja auch, dass er froh ist, mich zu haben und dass er gern mit mir zusammen ist, aber ich kriege ich das Gefühl, zweite Wahl zu sein, nicht aus dem Kopf.

Ich bin mir sicher, dass der Knoten irgendwo bei mir sitzt und ich ihn lösen muss, ich weiß nur noch nicht genau wie.
Zudem habe ich mich bisher noch nicht getraut, ihm zu erzählen, dass es manchmal ein Problem für mich ist, wenn sie quasi überall dabei ist.
Ich will ihn nicht verletzen und sie soll ja auch kein Tabuthema sein, er soll ruhig von ihr reden, ich bin nur teilweise emotional damit überfordert.

Kennt jemand sowas aus eigener Erfahrung und kann mir einen Tipp geben, wie man die Gedanken und Gefühle wieder in die richtige Reihe bekommt?
Denn ich möchte, dass es richtig funktioniert, er ist der beste Partner, den ich je hatte. Aber ich steh mir selbst im Weg.

Hallo guten Morgen nannyogg 1....
dein Post ist zwar schon ne ganze Weile her,aber da ich gerade das selbe durchmache,wie du,bin ich darauf gestossen.
Wie du die Situation mit ihm beschreibst,spricht mir aus der Seele.
Genauso geht es mir mit meinem jetzigen Partner.
Hast du in den Jahren damit gelernt umzugehen?
Ich bin gerade massiv am verzweifeln...

LG Mara

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C
cmamaj
02.03.17 um 10:29
In Antwort auf lisha_12695389

Hallo guten Morgen nannyogg 1....
dein Post ist zwar schon ne ganze Weile her,aber da ich gerade das selbe durchmache,wie du,bin ich darauf gestossen.
Wie du die Situation mit ihm beschreibst,spricht mir aus der Seele.
Genauso geht es mir mit meinem jetzigen Partner.
Hast du in den Jahren damit gelernt umzugehen?
Ich bin gerade massiv am verzweifeln...

LG Mara

Hallo mara,
ich bin zwar nicht in der Situation, aber ich kenne jmd der das durchgemacht hat.

Ich selber würde mit der Situation auch nicht klar kommen, weil in mir immer der Gedanke sein wird, dass er gar nicht mit mir zusammen sein würde, wenn sie noch leben würde und ich quasi nur die leere fülle, die sie hinterlassen hat, aber er mich nicht so lieben wird. Das wäre mein innerlicher Konflikt. Die haben sich ja nicht freiwillig getrennt!

Mein ex (waren damals 3 Monate zusammen) kam nach unsere Beziehung wieder mit seiner ex zusammen Mit der er mehrere Jahre zsm war und ca 1 Jahr später starb sie an Krebs.

Er fand (ich muss sagen für den für ihm angeblich großen Verlust) schnell eine neue Partnerin. Ich weiß nicht, wie sie damit zurecht kam, aber er besuchte regelmäßig ihr Grab und liebte sie trotzdem noch, das gab er auch offen zu. 

Wie es jetzt nach mittlerweile 5,5 Jahre ist weis ich nicht, aber er hat eine neue Partnerin seit 1 Jahr und scheint auch glücklich zu sein, aber ich denke , dass er noch oft an sie denkt, was auch gut so ist! 

Ihn zuhören bis es aus den Ohren kommt wäre sicherlich für viele der richtige weg, aber auch für die, die es nicht selber erleben?
ich würde ihn zuhören, aber nach , zB 2 Jahren nach dem tot, würde ich sagen jetzt ist mal Gut und ihm auch meinen standpunkt erklären. Dann muss er eine Therapie machen und sich da aussprechen. 
Das hört sich Vllt herzlos an und einige denken jetzt sicher wie herzlos ich bin, aber nein! 
Wenn ich mich in eine beziehung begebe verlange ich vom Partner, dass er auch bereit ist und mit der vergangenheit abschließt... Und es würde mir auch weh tun, wenn er unsere Beziehung kopieren will. Zb in die selben urlaube, die gleichen Restaurants ect mit dem Satz "hier war ich mit meiner frau auch oft". 
Wen würde das nicht verletzen 
 

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anika_11860369
03.04.17 um 12:17
In Antwort auf lisha_12695389

Hallo guten Morgen nannyogg 1....
dein Post ist zwar schon ne ganze Weile her,aber da ich gerade das selbe durchmache,wie du,bin ich darauf gestossen.
Wie du die Situation mit ihm beschreibst,spricht mir aus der Seele.
Genauso geht es mir mit meinem jetzigen Partner.
Hast du in den Jahren damit gelernt umzugehen?
Ich bin gerade massiv am verzweifeln...

LG Mara

Hallo Mara,

​auch mir geht es so ich Fühle mich als 2. Wahl und auch die Familie seiner Verstorbenen Frau sind nicht daran Interessiert mich kennenzulernen.
Es ist auch alles sehr schwierig da er 2 Kinder von 6 und 9 Jahren hat die mich aber als Stiefmutter Akzeptieren und dadurch der Kontakt zur Familie seiner Verstorbenen Frau aufrecht erhalten bleibt.

Ich frag mich auch sehr oft ob der Schritt zusammen zu kommen richtig war. Ich Liebe Ihn und seine Kinder, er liebt mich und meine Kinder auch das weis ich aber halt nicht so wie er Sie geliebt hat glaube ich.

Was für erfahrung habt ihr gemacht?

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anika_11860369
03.04.17 um 17:06

vielleicht weil er mit seinen Kindern zu mir gezogen ist, die Kinder mich als Mutter Akzeptieren und die Oma und Tante zu Geburtstagen sowie jetzt zur Einschulung dazu gehören und ich aber für das Schicksal nichts kann

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cmamaj
03.04.17 um 17:12
In Antwort auf anika_11860369

vielleicht weil er mit seinen Kindern zu mir gezogen ist, die Kinder mich als Mutter Akzeptieren und die Oma und Tante zu Geburtstagen sowie jetzt zur Einschulung dazu gehören und ich aber für das Schicksal nichts kann

Die Familie der verstorbenen MUSS dich nicht mögen oder akzeptieren egal ob seine Kinder dich mögen du bist nicht ihre Tochter und dich würde es, wenn sie noch leben würde, vllt gar nicht an seiner Seite geben. Viele akzeptieren es auch nicht,  dass er sich nach dem Verlust eine neue sucht da viele denken, dass er sie vergessen hat oder drüber weg ist.

Du denkst er liebt dich nicht so wie er sie geliebt hat (genau diese Frage würde ich mir auch stellen ) aber wieso fragst du ihn nicht? Hast du Angst vor der Antwort? 

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A
anika_11860369
03.04.17 um 17:34
In Antwort auf cmamaj

Die Familie der verstorbenen MUSS dich nicht mögen oder akzeptieren egal ob seine Kinder dich mögen du bist nicht ihre Tochter und dich würde es, wenn sie noch leben würde, vllt gar nicht an seiner Seite geben. Viele akzeptieren es auch nicht,  dass er sich nach dem Verlust eine neue sucht da viele denken, dass er sie vergessen hat oder drüber weg ist.

Du denkst er liebt dich nicht so wie er sie geliebt hat (genau diese Frage würde ich mir auch stellen ) aber wieso fragst du ihn nicht? Hast du Angst vor der Antwort? 

Er ist leider kein Typ der überhaupt über gefühle redet. Es ist echt nicht einfach. Er hat mir nur mal gesagt sie war die Liebe seines Lebens und das tut schon weh.


​Trennung stand da auch schon paar mal im Raum bevor Sie schwer Krank wurde, da wäre er auch der böse gewesen und Sie hätten Ihn versucht die Kinder zu nehmen.
Er war immer der Schlechte Anhängsel, das weis ich von seiner Famielie

Und seine "Schwiegerfamielie" besteht Hauptsächlich aus Frauen die Ihre Männer unterbuttern, auch er hatte nichts zu sagen und die Führen das jetzt weiter und weil ich da nun nicht so bin passt ihnen das nicht.

​Er kann jetzt endlich er sein und muss sich nicht mehr verstellen.

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L
lilasonne1
03.04.17 um 17:55
In Antwort auf cmamaj

Die Familie der verstorbenen MUSS dich nicht mögen oder akzeptieren egal ob seine Kinder dich mögen du bist nicht ihre Tochter und dich würde es, wenn sie noch leben würde, vllt gar nicht an seiner Seite geben. Viele akzeptieren es auch nicht,  dass er sich nach dem Verlust eine neue sucht da viele denken, dass er sie vergessen hat oder drüber weg ist.

Du denkst er liebt dich nicht so wie er sie geliebt hat (genau diese Frage würde ich mir auch stellen ) aber wieso fragst du ihn nicht? Hast du Angst vor der Antwort? 

Warum so ein anlehnender Ton? Du tust so, als hätte der Mann seine Frau verlassen und ist jetzt mit der neuen Frau an seiner Seite zusammen! Sie ist verstorben. 
Das Interesse der Eltern muss nicht vorhanden sein, da gebe ich Dir Recht. Schön wäre es für die Kinder dennoch! 

Man kann die Liebe zu der verstorbenen Frau nicht mit der Liebe zur "neuen" Partnerin vergleichen. Es sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. 

Wenn man seine Ex-Frau beispielsweise noch liebt, die noch lebt, ist es etwas anderes. Denn dann gäbe es zumindest theoretisch die Möglichkeit, diese Person wieder im Leben an der Seite haben. 

Wenn aber die Liebe des Lebens verstorben ist, wird man zwar an dieser Liebe ewig festhalten. Das Wissen, dass diese Person aber "nur" noch im Herzen sein kann, nicht aber im Leben an der Seite, ermöglicht es einem, eine andere Person wieder zu lieben. Anders, aber nicht weniger. 

Man sollte nicht eine Liebe mit der anderen Liebe vergleichen. Ich würde das Glück genießen und seine verstorbene Frau versuchen, mit in mein Leben zu integrieren. In den Gedanken, als Vergangenheit. Akzeptieren, dass diese Liebe dazu gehört. Aber nicht daran zweifeln, dass er auch eine zweite Frau aufrichtig lieben kann!!! 

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lilasonne1
03.04.17 um 17:55
In Antwort auf cmamaj

Die Familie der verstorbenen MUSS dich nicht mögen oder akzeptieren egal ob seine Kinder dich mögen du bist nicht ihre Tochter und dich würde es, wenn sie noch leben würde, vllt gar nicht an seiner Seite geben. Viele akzeptieren es auch nicht,  dass er sich nach dem Verlust eine neue sucht da viele denken, dass er sie vergessen hat oder drüber weg ist.

Du denkst er liebt dich nicht so wie er sie geliebt hat (genau diese Frage würde ich mir auch stellen ) aber wieso fragst du ihn nicht? Hast du Angst vor der Antwort? 

Warum so ein anlehnender Ton? Du tust so, als hätte der Mann seine Frau verlassen und ist jetzt mit der neuen Frau an seiner Seite zusammen! Sie ist verstorben. 
Das Interesse der Eltern muss nicht vorhanden sein, da gebe ich Dir Recht. Schön wäre es für die Kinder dennoch! 

Man kann die Liebe zu der verstorbenen Frau nicht mit der Liebe zur "neuen" Partnerin vergleichen. Es sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. 

Wenn man seine Ex-Frau beispielsweise noch liebt, die noch lebt, ist es etwas anderes. Denn dann gäbe es zumindest theoretisch die Möglichkeit, diese Person wieder im Leben an der Seite haben. 

Wenn aber die Liebe des Lebens verstorben ist, wird man zwar an dieser Liebe ewig festhalten. Das Wissen, dass diese Person aber "nur" noch im Herzen sein kann, nicht aber im Leben an der Seite, ermöglicht es einem, eine andere Person wieder zu lieben. Anders, aber nicht weniger. 

Man sollte nicht eine Liebe mit der anderen Liebe vergleichen. Ich würde das Glück genießen und seine verstorbene Frau versuchen, mit in mein Leben zu integrieren. In den Gedanken, als Vergangenheit. Akzeptieren, dass diese Liebe dazu gehört. Aber nicht daran zweifeln, dass er auch eine zweite Frau aufrichtig lieben kann!!! 

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lilasonne1
03.04.17 um 17:57
In Antwort auf anika_11860369

Er ist leider kein Typ der überhaupt über gefühle redet. Es ist echt nicht einfach. Er hat mir nur mal gesagt sie war die Liebe seines Lebens und das tut schon weh.


​Trennung stand da auch schon paar mal im Raum bevor Sie schwer Krank wurde, da wäre er auch der böse gewesen und Sie hätten Ihn versucht die Kinder zu nehmen.
Er war immer der Schlechte Anhängsel, das weis ich von seiner Famielie

Und seine "Schwiegerfamielie" besteht Hauptsächlich aus Frauen die Ihre Männer unterbuttern, auch er hatte nichts zu sagen und die Führen das jetzt weiter und weil ich da nun nicht so bin passt ihnen das nicht.

​Er kann jetzt endlich er sein und muss sich nicht mehr verstellen.

Versuchen, die verstorbene Frau schlecht zu reden oder zu denken, wegen bestimmter Charaktereigenschaften... DAS würde ich wiederum nicht machen! Der Schuss kann nämlich ganz gewaltig nach hinten losgehen... Nur mal als kleinen Tipp am Rande!

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cmamaj
03.04.17 um 18:33
In Antwort auf anika_11860369

Er ist leider kein Typ der überhaupt über gefühle redet. Es ist echt nicht einfach. Er hat mir nur mal gesagt sie war die Liebe seines Lebens und das tut schon weh.


​Trennung stand da auch schon paar mal im Raum bevor Sie schwer Krank wurde, da wäre er auch der böse gewesen und Sie hätten Ihn versucht die Kinder zu nehmen.
Er war immer der Schlechte Anhängsel, das weis ich von seiner Famielie

Und seine "Schwiegerfamielie" besteht Hauptsächlich aus Frauen die Ihre Männer unterbuttern, auch er hatte nichts zu sagen und die Führen das jetzt weiter und weil ich da nun nicht so bin passt ihnen das nicht.

​Er kann jetzt endlich er sein und muss sich nicht mehr verstellen.

Nach dem was du erzählst würdeich fast meinen , dass DU jetzt die Liebe seines Lebens bist.
Warum? 
Ich lese über sie nur negatives 
- Sie wollten sich trennen aber haben es aufgrund der Krankheit nicht. Ergo ist er aus Verpflichtung da geblieben
- er wurde uunterdrückt und bei dir kann er "frei" sein 
- sie versuchte die Kinder zu nehmen 

Meinst du nicht , dass du falsch denkst? Der Satz tut weh, definitiv, aber so ganz glauben könnte ich ihm den nicht nach all dem was er für Qualen erlebt haben muss. 

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C
cmamaj
03.04.17 um 18:43
In Antwort auf lilasonne1

Warum so ein anlehnender Ton? Du tust so, als hätte der Mann seine Frau verlassen und ist jetzt mit der neuen Frau an seiner Seite zusammen! Sie ist verstorben. 
Das Interesse der Eltern muss nicht vorhanden sein, da gebe ich Dir Recht. Schön wäre es für die Kinder dennoch! 

Man kann die Liebe zu der verstorbenen Frau nicht mit der Liebe zur "neuen" Partnerin vergleichen. Es sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. 

Wenn man seine Ex-Frau beispielsweise noch liebt, die noch lebt, ist es etwas anderes. Denn dann gäbe es zumindest theoretisch die Möglichkeit, diese Person wieder im Leben an der Seite haben. 

Wenn aber die Liebe des Lebens verstorben ist, wird man zwar an dieser Liebe ewig festhalten. Das Wissen, dass diese Person aber "nur" noch im Herzen sein kann, nicht aber im Leben an der Seite, ermöglicht es einem, eine andere Person wieder zu lieben. Anders, aber nicht weniger. 

Man sollte nicht eine Liebe mit der anderen Liebe vergleichen. Ich würde das Glück genießen und seine verstorbene Frau versuchen, mit in mein Leben zu integrieren. In den Gedanken, als Vergangenheit. Akzeptieren, dass diese Liebe dazu gehört. Aber nicht daran zweifeln, dass er auch eine zweite Frau aufrichtig lieben kann!!! 

Das sollte gar nicht abwertend klingen auch wenn ich es selber so finde. 
Nein der Mann hat sie nicht verlassen sondern sie ist verstorben es gibt aber nunmal Menschen die nach einen tot keine neue akzeptieren. 
Ich selber weiß auch nicht ob ich das könnte wenn eines meiner Kinder sterben würde und der Partner  (kurz danach) eine neue hat.
Es kommt auch aufdie Zeitspanne an. War sie nach kurzer Zeit schon an seiner Seite oder war er lange alleine?

Die verstorbene ist zwar keine wirkliche Konkurrenz mehr , aber ich stelle mir das auch echt schwierig vor. Denn mit jmd der verstorben ist kann man nicht konkurrieren. (Muss man auch nicht)! Aber trotzdem verstehe ich, dass es für sie eine blöde Situation ist, wenn der Mann sowas sagt. 

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anika_11860369
03.04.17 um 20:37
In Antwort auf lilasonne1

Warum so ein anlehnender Ton? Du tust so, als hätte der Mann seine Frau verlassen und ist jetzt mit der neuen Frau an seiner Seite zusammen! Sie ist verstorben. 
Das Interesse der Eltern muss nicht vorhanden sein, da gebe ich Dir Recht. Schön wäre es für die Kinder dennoch! 

Man kann die Liebe zu der verstorbenen Frau nicht mit der Liebe zur "neuen" Partnerin vergleichen. Es sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. 

Wenn man seine Ex-Frau beispielsweise noch liebt, die noch lebt, ist es etwas anderes. Denn dann gäbe es zumindest theoretisch die Möglichkeit, diese Person wieder im Leben an der Seite haben. 

Wenn aber die Liebe des Lebens verstorben ist, wird man zwar an dieser Liebe ewig festhalten. Das Wissen, dass diese Person aber "nur" noch im Herzen sein kann, nicht aber im Leben an der Seite, ermöglicht es einem, eine andere Person wieder zu lieben. Anders, aber nicht weniger. 

Man sollte nicht eine Liebe mit der anderen Liebe vergleichen. Ich würde das Glück genießen und seine verstorbene Frau versuchen, mit in mein Leben zu integrieren. In den Gedanken, als Vergangenheit. Akzeptieren, dass diese Liebe dazu gehört. Aber nicht daran zweifeln, dass er auch eine zweite Frau aufrichtig lieben kann!!! 

sprichst du aus erfahrung? können wir privat weiter schreiben?

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L
lilasonne1
03.04.17 um 21:46
In Antwort auf cmamaj

Das sollte gar nicht abwertend klingen auch wenn ich es selber so finde. 
Nein der Mann hat sie nicht verlassen sondern sie ist verstorben es gibt aber nunmal Menschen die nach einen tot keine neue akzeptieren. 
Ich selber weiß auch nicht ob ich das könnte wenn eines meiner Kinder sterben würde und der Partner  (kurz danach) eine neue hat.
Es kommt auch aufdie Zeitspanne an. War sie nach kurzer Zeit schon an seiner Seite oder war er lange alleine?

Die verstorbene ist zwar keine wirkliche Konkurrenz mehr , aber ich stelle mir das auch echt schwierig vor. Denn mit jmd der verstorben ist kann man nicht konkurrieren. (Muss man auch nicht)! Aber trotzdem verstehe ich, dass es für sie eine blöde Situation ist, wenn der Mann sowas sagt. 

Ok, dann kam es ablehnender rüber, als es gemeint war. Ja, das stimmt. Es kommt auf die Zeitspanne an und auch auf die Umstände. Eine Bekannte von mir hatte recht schnell einen neuen Partner, nachdem ihr Mann sich trotz Frau und 3 Kinder umbrachte. 
Vermutlich, weil die Gefühle der Trauer sich in Wut umwandelten. Schlimme Sache, ist selten so ein Fall. Aber ein gutes Beispiel dafür, dass es auch auf die Situation ankommt, wie lange man trauert, wie man trauert usw

Die Mutter meines Partners ist früh Witwe geworden. Es ist 15 Jahre her und sie wollte nie einen neuen Mann, lieber allein bleiben. Manche binden sich schon kurze Zeit danach wieder und haben die Verstorbene oder den Verstorbenen trotzdem nicht vergessen. Es kommt weniger auf die Zeit an, als auf die Gefühle. 

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lilasonne1
03.04.17 um 21:58
In Antwort auf anika_11860369

sprichst du aus erfahrung? können wir privat weiter schreiben?

Wenn Du möchtest, auch privat, aber ich weiß nicht ob es so viel Nutzen hat. Dennoch gern hier, weil vielleicht auch anderen das hilft. 

Also aus Erfahrung schreibe ich schon, allerdings nicht aus der Position, wie man zunächst denkt. 

Ich bin die Tochter einer wundervollen Frau, die leider viel zu früh mit 59 Jahren verstorben ist und mit der mein Vater fast 40 Jahre zusammen war. Ich weiß, dass er niemals wieder eine Person auf die Art und Weise lieben wird, wie meine Mutti. Nach einigen Jahren hat er nun aber eine neue Partnerin und auch wenn es mir manchmal nicht so leicht fällt, das zu sagen, denke ich, dass er sie auch liebt inzwischen. Auf eine andere Art, weil man diese Liebe nicht vergleichen kann, aber er ist glücklich mit ihr. 

Ich denke jedoch, dass sie sein Herz so sehr gewonnen hat, weil sie absolut hinter seiner Vergangenheit steht und meine Mutter mit in Gedanken in deren Leben einbeziehen- und akzeptieren kann. Das weiß mein Dad zu schätzen und liebt auch diese tolle Eigenschaft. Und wir 4 Kinder unserer Eltern lieben diese Eigenschaft an ihr ebenfalls. Ich behaupte mal, dass sogar meine Mutti diese Frau gerade wegen dieser Stärke schätzen und mögen würde 😊

Ich sage nicht, dass es einfach ist und weiß auch nicht, ob ICH so etwas könnte. Es muss ja auch nicht ganz so tolerant sein 😊

Aber die Vergangenheit zu akzeptieren kann die Familie und auch einen selbst sehr weit nach vorne bringen! 

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C
cmamaj
04.04.17 um 14:02

Ich hab gestern dazu was interessantes gelesen. 

Da ging es am Ende um die Frage "wäre er auch mit dir zsm gekommen, wenn er dich früher kennen gelernt hätte?"

Dieser Mann ist witwer und lernte seine Frau kennen. Danach lernte er eine weitere Frau kennen musste aber immer an Frau 1 denken somit kam er dann mit der 1. Zusammen. Die verstarb irgendwann. Frau 2 ist wahrscheinlich selber glücklich hat Familie ect. Aber hätte er Frau 2 als erstes kennen gelernt , also vor seiner Frau, wäre er wahrscheinlich mit ihr zsm gekommen.

Ich denke nicht , dass du für ihn nur der Lückenfüller bist! 

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S
shahar_12726573
15.04.17 um 9:10

Wie aber schaltet man diese Gefühl von 2. Wahl, dieses sich minderwertiger , kleiner , hässlicher fühlen als die Verstorbene ab? 
Oder ist man das sogar wirklich und weder der Witwer noch man selbst will es eingestehen?  

 

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L
lilasonne1
15.04.17 um 9:41
Beste Antwort

"2. Wahl" ist man natürlich, denn wenn es die Verstorbene noch geben würde, hätte man den Partner nicht an seiner Seite, sondern sie. 

Aber nur weil man sinngemäß die "2 Wahl" ist, weil das Leben nun einmal so gespielt hat, dass es eben gar nicht möglich war "1. Wahl" zu sein, ist man dadurch nicht weniger wert! Man ist ja ein ganz anderer Mensch mit eigenem Charakter, den der Witwer liebt, unabhängig davon, was vorher war. 

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U
user1260415222
14.11.22 um 11:42

Hallo an alle ,die sich in einen wittwer verliebt haben...mir geht es leider ganz genauso und versuche damit klar zu kommen...es ist sehr schwer und trübt das Glück gewaltig...ich denke aber mit viel Akzeptanz, Geduld und Liebe schafft man es...ich hoffe ich halte durch, es lohnt sich...
Alles gute für alle

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I
insignis
14.11.22 um 14:32

Hallo,

ich bin auch Witwe, der andere Part. Lange hat es gedauert bis ich mich wieder verliebt habe, nun sehr heftig. Der verlorene Partner wird immer im Herzen bleiben. Vergleiche ziehe ich nicht, er ist ja auch ein völlig anderer Mensch. Ab und an wie jeder Mensch der einen neuen Partner hat und sich denkt, da lief es anders, ob besser oder schlechter mal dahingestellt. Ja es gibt Sie die schweren Tage, Todestag, Geburtstag, aber jeder Mensch hat doch sein Paket zu tragen und auch Menschen ohne Trauerfall sind nicht nur Happy! Erlebnisse im Leben, haben wir doch alle, was ist anders? Wenn man sagt: da war ich mit dem EX, gegenüber: da war ich mit meinem Mann/Frau.

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fuechslein-101
fuechslein-101
20.11.22 um 11:34
In Antwort auf user1260415222

Hallo an alle ,die sich in einen wittwer verliebt haben...mir geht es leider ganz genauso und versuche damit klar zu kommen...es ist sehr schwer und trübt das Glück gewaltig...ich denke aber mit viel Akzeptanz, Geduld und Liebe schafft man es...ich hoffe ich halte durch, es lohnt sich...
Alles gute für alle

Als Wittwe / Wittwer hat man sich doch in Liebe von seinem Partner trennen müssen! der verstorbene Partner wird immer im Herzen sein, und das voller Liebe zu ihm. Es ist doch etwas ganz anderes wie bei einer Trennung, wo man ggf. sich sogar im Zorn vom Partner trennen musste.

Ein neuer Partner wird nie "2. Wahl" sein, Warum auch! Ja, der Verstorbene war lange Zeit Bestandteil des Lebens und wird trotz neuer Partnerschaft seinen berechtigten Platz im Herzen haben. Aber warum sollte ich mich mit einer "2. Wahl" abgeben?

Ich habe nicht vor, den Rest meines Lebens allein zu verbringen, werde aber nie wieder heiraten. Die Erinnerung an meine Frau wird immer ein Bestandteil meines Lebens sein, auch der Fakt, dass ich einmal meine letzte Ruhe an ihrer Seite finden werde. Mehr noch: Mein Name wird bereits neben dem meiner Frau auf dem Stein zu finden sein, nur ohne Jahreszahlen. Eine potentielle Partnerin, die damit nicht umgehen kann, braucht daher gar nicht erst eine Partnerschaft eingehen. 

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