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Mein mittlerweile Ex-Freund hat ein Problem mit Drogen..

26. Oktober 2016 um 20:31 Letzte Antwort: 27. Oktober 2016 um 22:31

Hey, ich wollte einfach nur mal meine Geschichte erzählen und schauen, ob jemand schon mal was ähnliches durchgemacht hat, da mich das ganze immer noch stark belastet.

Mein Ex Freund und ich waren 1 Jahr zusammen. Er ist bald 18 und ich 17 geworden. Als wir zusammengekommen sind, hat er mir erzählt, dass er mal wegen großen Problemen zu Hause, ein Jahr zuvor, gekifft hat, aber eingesehen hat, dass es falsch war und es eben gelassen hat. Zu mir: Ich bin kein Drogenfreund. Weder von legalen noch illegalen. Ich habe zwar kein Problem damit, wenn jemand mal selten auf ner Party was trinkt, aber von Regelmäßigkeit halte ich nichts, da bin ich etwas spießig. Mit illegalen Drogen hatte ich nie Erfahrung und da er mir versichert hat, dass er damit aufgehört hat, hab ich ihn natrlich nicht verurteilt. Nach nur ein paar Wochen Beziehung, war es auf einmal so, dass er, wenn er mal auf ner Party ist, lieber kifft, statt trinkt, da man danach keinen Kater hat. Ich kam damit erstmal nicht klar, aber da er nicht oft feiern war und sonst keine Anzeichen machte, dass es ein Problem werden könnte, habe ich das so akzeptiert, weil er mir eben auch die schönen Geschichten erzählt hat, dass man keine Abhängigkeit entwickeln kann und es nicht schadet. Ohne irgendwelche Kentnisse über Gras hab ich das geglaubt. Dann ist er immer öfter und öfter feirn gegangen, hat angefangen zu lügen und 2-3 mal die Woche zu kiffen. Zu schade, dass die Dealer bei mir im Ort wohnen und ich ihn zu oft durch Zufall getroffen hab. Wir haben nur noch gestritten und gestritten. Er war auch immer sauer, dass ich es nie mit ihm machen wollte. 2 Mal hat er sogar geschafft mich dazu zu überreden, aber da er so viel gekifft hat, gar nicht mehr klar kam und nicht mal ein bisschen auf mich aufgepasst hat, während es etwas ganz neues für mich war, hab ich das nie wieder gemacht. Hat mich auch einfach nicht gereizt. Er hat irgendwann komplett aufgehört sich für mich zu interessieren, bekam Probleme, wurde fast wegen schlechten Noten und Schwänzen von der Schule geschmissen. Ich habe nur noch geweint. War so am Ende mit meiner Psyche, wollte ihm allerdigs helfen. Plötzlich hatte er keine Lust mehr. Er meinte ich würde ihn zu sehr einschränken und darauf hat er keine Lust und hat Schluss gemacht. Wir hatten trz noch Kontakt und er hat mir versichert, dass er nach den Sommerferien, wenn die Schule wieder losgeht (Abirelevantes Jahr) aufhört zu kiffen und zu schwänzen. Habe mir solche Vorwürfe gemaht, weil ich dachte, dass ich einfach nur völlig überreagiert habe und er alles im Griff hat. Aber nach den Sommerferien war er villt grade mal die Hälfte der Zeit in der Schule, obwohl er schon wiederholt und hat auch einige Arbeiten nicht mitgeschrieben. Er kifft auch nhicht nur, sondern nimmt auch Teile und Speed. Kiffen ist alleredings schon jeden Tag. Ob das alles ist, weiß ich nicht. Er ist auch so gut wie immer drauf im Unterricht, hatte sich auc oft nicht mehr unter Kontrolle und hat Sachen gemacht, die ich lieber nicht erwähne. Vor all den Schülern und Lehrern.

Ich kann sagen, dass es mir ohne ihn viel besser geht, nur ich fühle micht trz so schlecht, dass ich nicht irgendwie helfen konnte. Ich würde nicht sagen, dass ich ihn noch liebe, aber so egal ist er mir nicht, vorallem seh ich ihn ja, falls er mal auftaucht, da er in meinem Jahrgang ist. Wir haben aber keinen Kontakt. Er hätte eigentlich so gute Noten, würde er sich nicht alles kaputt machen.

Es kam auc oft vor, dass obwohl wir keinen Kontakt mehr haben, er irgendwo nach der Schule auf mich gewartet hat und mir Vorwürfe für das Scheitern der Beziehung gemacht. Oder wieso ich denn auf einmal so schick angezogen bin, wieso das und das anders an mir ist. Er hat sich so verändert, er ist einfach kalt und aggressiv geworden..Ich hänge aber noch etwas an der alten Person, die ich noch in  ihm sehe, denn wir hatten natürlich auch schöne Zeiten. Vorallem ist es schwer, wenn man die Person trz noch oft sieht. Ich mache mir einfach auch Vorwürfe, dass ich immer so reagiert habe und wollte dass er aufhört. Seine Mutter weiß übrigend davon. Zumindest vom Kiffen und sie hatte  nie ein Problem damit. Ich war sogesehen die einzige, die für ihn so überreagiert hat. Ich hab ihm das aber auch nie verboten oder vor die Wahl gestellt. Ich wollte, dass er es etwas reduziert oder mal seine Kiffer Treffen absagt, wenn wir was geplant haben, was er allerdings nie hat. Er hat es eher aus Provokation viel mehr übertrieben und kam völlig drauf zu mir. Dass meine Eltern das merken könnten, hat ihn nicht interessiert.

Ich weiß auch nicht, mir geht es oft so schlecht..

Was sagt ihr dazu? war jemand mal in so einer ähnlichen Situation

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26. Oktober 2016 um 21:21

Du musst dir keine Vorwürfe machen! Dass er immer weiter abrutscht und sich auch charakterlich verändert, zeigt ja, dass du mit deiner Sorge recht hattest und dich nicht nur in irgendwas rein gesteigert hast. 
Dass seine Mutter sich daran nicht stört ist bedenklich, aber ja, es gibt eben auch Eltern, die das alles ganz locker sehen. Hoffentlich bereut sie das nicht eines Tages. 

Allerdings bist und warst du nicht in der Situation, dass du etwas hättest daran ändern können. Man kann mit den Menschen reden, aber entscheiden müssen sie selbst, was sie für richtig halten.

Privat kann ich da keine Erfahrungsberichte beisteuern, aber beruflich hab ich schon zu viel mit Drogenabhängigen zu tun gehabt, als dass ich in der Lage wäre, dies als "harmlos" zu bezeichnen, weil ich weiß, wie das läuft, wenn man erst mal in falsche Kreise geraten ist.

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26. Oktober 2016 um 21:45
In Antwort auf coquette164

Du musst dir keine Vorwürfe machen! Dass er immer weiter abrutscht und sich auch charakterlich verändert, zeigt ja, dass du mit deiner Sorge recht hattest und dich nicht nur in irgendwas rein gesteigert hast. 
Dass seine Mutter sich daran nicht stört ist bedenklich, aber ja, es gibt eben auch Eltern, die das alles ganz locker sehen. Hoffentlich bereut sie das nicht eines Tages. 

Allerdings bist und warst du nicht in der Situation, dass du etwas hättest daran ändern können. Man kann mit den Menschen reden, aber entscheiden müssen sie selbst, was sie für richtig halten.

Privat kann ich da keine Erfahrungsberichte beisteuern, aber beruflich hab ich schon zu viel mit Drogenabhängigen zu tun gehabt, als dass ich in der Lage wäre, dies als "harmlos" zu bezeichnen, weil ich weiß, wie das läuft, wenn man erst mal in falsche Kreise geraten ist.

Er hat auch keinen einzigen Freund, der ihm mal wirklich helfen würde. Er hat keine stabile Psyche, das machen vorallem die Drogen noch schlimmer. Aber er ist immer der, der das Zeug besorgt oder sogar bezahlt also profitieren seine ''Freunde'' nur davon. Die haben es allerdings alles noch im Griff, zumindest was die Verantwortung gegenüber der Schule betrifft. Er hat auch alle seine Hobbys aufgegeben. Einfach alles. Ich weiß auch eigentlich, dass ich nichts mehr hätte tun können, aber es ist einfach ein schlechtes Gefühl einen Menschen wegen Drogen zu verlieren

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26. Oktober 2016 um 22:02
In Antwort auf urchoiselina01

Er hat auch keinen einzigen Freund, der ihm mal wirklich helfen würde. Er hat keine stabile Psyche, das machen vorallem die Drogen noch schlimmer. Aber er ist immer der, der das Zeug besorgt oder sogar bezahlt also profitieren seine ''Freunde'' nur davon. Die haben es allerdings alles noch im Griff, zumindest was die Verantwortung gegenüber der Schule betrifft. Er hat auch alle seine Hobbys aufgegeben. Einfach alles. Ich weiß auch eigentlich, dass ich nichts mehr hätte tun können, aber es ist einfach ein schlechtes Gefühl einen Menschen wegen Drogen zu verlieren

Ja, ich verstehe dich! Man möchte den Menschen eigentlich gern packen, schütteln, ihn fragen, warum er nicht sieht, dass er sich selbst kaputt macht und sich immer tiefer da rein reitet. Und es ist natürlich auch schockierend zu sehen, wie viel ein Mensch plötzlich aufgibt für seine Sucht.

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26. Oktober 2016 um 22:22

Mir schlechtes Gewissen einzureden oder mir oder anderen die Schuld für seine Fehler zu geben hat er immer gemacht und es auch gut bei mir geschafft. Ich habe bis zum Ende geglaubt, dass er es unter Kontrolle hat und ich die bin, die es zu ernst genommen hat. Aber wenn man irgendwann nicht mehr zur Schule geht, und 1-2 Gramm lange nicht mehr reichen und gut high zu sdéin, dann kann irgendetwasw nhicht stimmen, da hast du recht.

Danke dir

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26. Oktober 2016 um 22:42

Es gibt zwar einen Vertrauenslehrer, aber ich denke nicht, dass er ihn ernst nehmen würde. Er hatte allein schon dieses Schuljahr, obwohl es gerade mal 6 Wochen lang war bis zu den Herbstferien, 1000 Gespräche, wegen Fehlstunden, Schwänzen usw. Es interessiert ihn nicht. Ein Leben ohne Drogen macht ihm keinen Spaß...Aber ich könnte es ja vielleicht doch versuchen.

Vielen Dank

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26. Oktober 2016 um 23:18

Er hat damit erstmal angefangen, weil seine Freunde es auch ausprobieren wollten, allerdings können sie noch ein geregeltes Leben führen. Zumindest von denen, die ich kenne, mittlerweile hat er sicher schon neue. Dann hat er es weiterhin gemacht, um Probleme, die er sich selbst gemacht hat, zu gerdrängen, wie z.b. fast der Rauswurf aus der Schule. Anstatt was zu tun, wollte er lieber den Rausch. Mit ganz viel Glück hat er es aber doch noch geschafft, weil es eben nicht das ganze Jahr so ging, deswegen hat er auch das Gefühl, es hat ihm nicht geschadet. Jetzt schiebt er es einfach auf jeden. Der Punkt mit dem Vertrauenslehrer ist gar nicht mal so schlecht. Auch wenn ich nicht das Gefühl habe, dass er ihn ernst nehmen würde, wäre es ein Versuch. Denn wenn er nicht bald mal die Einsicht bekommt, kann er sich von der Schule verabrschieden

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27. Oktober 2016 um 17:48

Du wirst da nichts machen können. Wie bei fast allen Süchtigen müssen die von selbst an einen Punkt kommen wo sie merken, so geht es nicht weiter und der Willen etwas zu ändern. Das geht von aussen so gut wie gar nicht.
Und du solltest auch aufhören dir Vorwürfe zu machen. es ist schön, das du ihm helfen willst, aber er ist dein Ex, ich würde dir raten, dich aus Selbstschutz zurückzuziehen.

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27. Oktober 2016 um 22:07

Hey, das mit deinem Freund tut mir echt leid. Finds immer wieder schlimm zu lesen, dass Menschen wegen sowas ihr Leben kaputt machen. Er hat mich auch oft nach der Beziehung, wo wir noch Kontakt hatten, oft nach Geld gefragt, habe ihm nichts gegeben, abefr es stimmt schon. Wenn man an das Zeug ran will, dann schafft man das.

Hoffe, dass er eines Tages merkt, dass er n Fehler gemacht hat und nicht schon bereits alle wichtigen Menschen im Leben verloren hat..

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27. Oktober 2016 um 22:11

Dass ich nicht dafür verantwortlich bin, ist mirf durchaus bewusst. Das war ich auch nicht, als wir noch ein Paar waren. Allerdings war er mal ein wichtigter Teil meines Lebens und so lange ist es nun auch nicht her. Ich hoffe dass es nur eine Phase ist, alledrdings ist es meiner Meinung nicht mehr normal, also der Konsum, dafür, dass es eh wieder vorbei geht. Denn auch in dieser ''Phase'' ruiniert er sich einiges, während seine Freunde noch super zurecht kommen. Wenn man bereits täglich oder mehrmals die Woche Drogen konsumiert, ist es wohl sicher nicht immer einfach vom einen aufn anderen Tag damit aufzuhöre.

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27. Oktober 2016 um 22:13

Hätte ich nicht darüber nachgedacht und hätte mich drauf eingelassen, weil es ja auch mein Freund war, wäre ich jetzt ebenfalls vermutlich ordentlich in der Scheiße, da gebe ich dir Recht!

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27. Oktober 2016 um 22:31

Das kann ich nicht wirklich sagen, also inwieweit er abhängig ist. Als wir noch zusammen waren und es eben nur Gras war, war es eben schon so, dass er in jeder Situation, die ihm etwas Druck oder Probleme bereitet hat danach griff. Er war eben auch der festen Überzeugung, dass Gras ihm nur hilft und auf keinen Fall schadet. Er hat nicht mal einen kleinen negativen Punkt auszusetzen gehabt, obwohl es ja eigentlich genug gibt. Und wenn man schon unter Einfluss von Drogen in der Schule auftaucht, obwohl das Auftauchen auch eine Seltenheit ist, kann ja etwas nicht stimmen.

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