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Mein Mann will sich das Leben nehmen

6. März 2008 um 7:34

Wie ich schon oben schrieb, er hat eine Todessehnsucht.
Zur Situation:
Mein Mann hat schon ewig Streß im Job und hat den jetzt hingeschmissen ( ich sah es schon lange kommen, stehe da auch voll hinter ihm, fin. Problems haben wir auch nicht).
Nun meint er, voll versagt zu haben, kann die Familie nicht mehr ernähren ect., das volle Programm.
Dass ich arbeiten gehen, ist unter seiner Würde, denn er will sich nicht auf meinen Knochen ausruhen.
(Werde ich aber trotzdem tun)
Ich rede auf ihn ein wie auf einen toten Gaul, zwischendurch weine ich auch viel, weil ich mir nicht vorstellen will, wie ich ihn irgendwann mal finde und er nimmt mich in den Arm und sagt, er liebt nur mich, aber hätte mich enttäuscht und schämt sich so, dass er am liebsten tot wäre.
Er ist nichts mehr, hat nichts mehr und verbaut sich alles. Und alle wären besser ohne mich dran.
Wenn ich ihm sage, ich kann und will ohne ihn nicht leben und dass ich ihn brauche, dann glaubt er mir nicht.
Er kann sich selbst nicht mehr in die Augen sehen.
Und er wäre nur noch bei mir, weil er mich zwar liebt, aber mich auch nicht im Stich lassen will.
Therapie lehnt er ab, weil ihm eh keiner helfen kann.
Habe jetzt auch schon Ehetherapie überlegt, weil man mir da vielleicht sagen kann, was ich tun kann. Die würde er auch mitziehen, weil er einen Fehler gemacht hat.
Wenn, wo würde ich mich da erkundigen können, was soll ich allgemein tun ( mit ihm) und wie kann ich ihm am besten helfen?
Mir würde es auch sehr gelegen kommen, wenn mir jemand schreibt, der das vielleicht auch erlebt hat und mir sagen kann, ob es besser wird oder vielleicht noch schlimmer.
Dazu sei gesagt, mein Mann hat schon 2 Selbstmordversuche hinter sich ( einer in seiner Jugend, einer vor einigen Jahren, wo er sich auch allein gelassen fühlte und mit Emotionen nicht umgehen konnte), aber er hatte immer dafür gesorgt, dass er noch gefunden wurde. Er wollte es also nicht wirklich.
Meiner Meinung nach kann er das Gefühl nicht ertragen, also mit seinen Emotionen nicht umgehen, andererseits will er aber schon leben, schon alleine für unsere Kinder.
Was soll ich tun?

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6. März 2008 um 8:04

Danke
Adressen habe ich schon. Ich habe selber Probleme, da ich aus einer Alkoholikerfamilie komme und habe letztes Jahr eine Therapie gemacht.
Aber ich dachte eher an eine Ehetherapie, da dort ja auch Psychologen sitzen und er dort eher mitgehen würde als zu einem normalen Psychologen.
Er kennt sich mit dem Thema auch aus, war auch schon mal längere Zeit vor Jahren bei einem.
Und deshalb will er keinen mehr, weil ihm, wie er meint, niemand helfen kann.

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6. März 2008 um 8:21

Das ist klar
Dem Therapeuten wollte ich eben sagen, was passiert ist, und was er fühlt.
Wir hatten uns nach einer Fehlgeburt emotional noch weiter entfernt ein paar Monate und er hatte leichte Gefühle für jemand anderen entwickelt, es ist aber ausser einem Liebesgeständnis nichts passiert.
Wir haben in den letzten Tagen sehr, sehr, sehr viel geredet und sind uns näher als je zuvor.
Wir wollen beide keine Schuldzuweisungen in einer Paartherapie. Das würden wir beide nicht ertragen.
Wir wissen, was warum passiert ist und haben das geklärt. Wir wollen nur von einem Fachmann wissen, wie wir besser mit uns umgehen können, damit es nicht noch einmal zu einer Entfremdung kommt.
Außerdem muß ich ihm keine Vorwürfe machen, das tut er schon alleine.
Vielleicht will ein Ehetherapeut ihn auch mal alleine sprechen, was ich dann auch förderlich finde.
Er muß über seine Schuldgefühle unbedingt mal mit jemand neutralem sprechen, finde ich.
Im Grunde will ich ihn zu einer Hilfe locken, weil er alleine keinen Sinn darin sieht. Die Problematik für mich ist dabei: Wenn er gar nicht will, ist das ja schon mal nicht unbedingt von Erfolg gekrönt.
Im Grunde muß er doch einsehen, dass er Hilfe braucht, oder?

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6. März 2008 um 8:27

Exakt
genauso sehe ich das auch, so ist es auch.
Da wir einiges Geld in der Hinterhand haben, ist das Finanzielle nicht das Thema.
Aber er fühlt sich als Versager auf voller Linie.
Ja, ich mache alles und er fühlt sich noch weiter unten. Aber ich kann es nicht schleifen lassen.
Job ist erstmal nicht, denn er muß sich jetzt erstmal einer Operation unterziehen, da ist er abgelenkt. Die stand schon Jahre im Raum und da nutzen wir jetzt die Zeit. Termin haben wir schon.
Was die Aufgaben angeht, auch das hab ich so gesehen. Und da ich mich um sehr viel kümmern muß, habe ich ihm die Kinder übergeschoben.
Wir haben einige Kids, die sich teilweise den Schädel einschlagen ( wie das mit Mädels in der Pupertät so ist), im übertragenen Sinne natürlich.
Er kümmert sich um die Kids, vermittelt, trennt, kümmert sich um Hausaufgaben und tritt unseren Sohn in den Hintern, der sich um einen Job und seine Zukunft kümmern muß. Damit ist er eigentlich glücklich, weil ich ihm vermittelt habe, dass er das viel besser kann als ich ( er ist ein top Vater), denn mir fehlt die Geduld dafür.
Da fühlt er sich wenigstens schon mal gebraucht.

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6. März 2008 um 8:36

Ja.
Ich weiß genau, was du damit sagen willst.
Nein, mein Vater hat auch nie eingesehen, dass er Hilfe brauchte. Er hat nur einige Entzüge gemacht auf Druck meiner Mutter. Und hatte bis zu seinem Tod mit Depris zu kämpfen.
Und genau das, was du sagst, ist meine Angst.
Ich tue alles, damit er nicht wieder weiter runtergezogen wird. Das ist im Grunde keine Basis. Ich finde, er muß auch lernen, mit negativen Ereignissen umzugehen. Ich muß es ja auch. Enttäuschungen, Verletzungen ect...ich habe mehr mitgemacht, generell gesehen als viele Menschen, die ich kenne. Mehr als er auch ( weiß und sagt er auch), in meiner Therapie habe ich gelernt: Es ist wie es ist und mach das Beste draus.
Momentan will ich ihm nur helfen. Ich fühle mich aber überfordert und deshalb möchte ich, dass es jemand tut, der weiß, was er tut.

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6. März 2008 um 8:49

Genau so
versuche ich es auch. Als Mutter bin ich generell keine Niete und mein Selbstwert ist stark genug ausgeprägt, zu sagen: Da brauch ich dringend Zeit für mich, übernimm das mit den Kids ( streiten ect), das überfordert mich.
Auf dich hören die viel eher ( was definitiv stimmt) und er ist stolz darauf ( aber offiziell glaubt er mir nicht).
Ja, die OP, hat er ewig Angst davor, beschäftigt ihn auch. Er sagt auch, die Angst davor lenkt ihn von anderen Problemen ab.
Ich suche jetzt grad Paartherapeuten in der Nähe raus. Vielleicht bringt das was.

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6. März 2008 um 9:18

Ich wäre da ganz radikal
muß ich gestehen.
Ich würde ihn vor die Tür setzen und erst wieder nehmen, wenn er eine Therapie 1. begonnen und 2. erfolgreich abgeschlossen hat. Bis dahin kein oder nur sehr wenig Kontakt, keine Gefühlsduselei von dir. Nichts.
Aus meiner Sicht wäre ein Mann für mich nicht tragbar, der es nicht schafft, sein Leben selbst lebenswert zu machen. Ich kann nicht 2 Leute durch die Gegend tragen und mein Leben zu opfern, nur um seins zu retten, ne, also da ist mir der Preis zu hoch. Ich will auch gelebt haben.
In einer Therapie kann man ihm helfen, aber er will nicht und diesen Willen kann ihm keiner geben, auch du nicht.
Also mach Nägel mit Köpfen und schmeiß ihn raus. Er erpresst dich schließlich mit seiner Selbstmordrohung und das würde ich mir nicht bieten lassen.
Aus Erfahrung weiß ich, daß solche harten bandagen Wunder wirken ...

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6. März 2008 um 9:19
In Antwort auf bala_12127874

Ich wäre da ganz radikal
muß ich gestehen.
Ich würde ihn vor die Tür setzen und erst wieder nehmen, wenn er eine Therapie 1. begonnen und 2. erfolgreich abgeschlossen hat. Bis dahin kein oder nur sehr wenig Kontakt, keine Gefühlsduselei von dir. Nichts.
Aus meiner Sicht wäre ein Mann für mich nicht tragbar, der es nicht schafft, sein Leben selbst lebenswert zu machen. Ich kann nicht 2 Leute durch die Gegend tragen und mein Leben zu opfern, nur um seins zu retten, ne, also da ist mir der Preis zu hoch. Ich will auch gelebt haben.
In einer Therapie kann man ihm helfen, aber er will nicht und diesen Willen kann ihm keiner geben, auch du nicht.
Also mach Nägel mit Köpfen und schmeiß ihn raus. Er erpresst dich schließlich mit seiner Selbstmordrohung und das würde ich mir nicht bieten lassen.
Aus Erfahrung weiß ich, daß solche harten bandagen Wunder wirken ...

.
http://de.wikipedia.org/wiki/Minderwertigkeitsgef%-C3%BChl

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6. März 2008 um 9:32

Bitte sucht euch einen Berater
Guten morgen!
Ich denke das es hier eine Lösung gibt, da ich hier privat daruf bin rate ich dir einen Berater oder Heilpraktiker mit Familienstellen auf zu suchen,der Euch einen Lebensplan erstellt.
Hier sind verkettungen aus alten Leben mit verbunden, die man aber gut lösen kann.
Es sind spieglungen ganz deutlich vorhanden, dein verhalten,wie seins.

lg.Marina

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6. März 2008 um 10:18

Sofort handeln!
Ich habe jetzt nicht die Beiträge durchgelesen, und weiß von daher nicht was schon gesagt wurde also verzeih bitte, wenn ich was wiederhole.

Wir hatten in unsrer Familie vor 1 1/2 Jahren genau dasselbe Problem. Es war mein Onkel. Niemand außerhalb der Familie wusste, wie schlecht es ihm wirklich geht. Wir wussten zwar, dass er Probleme hatte, dass sie ihn so runter zogen wusste niemand außerhalb der engsten Familie, also Frau und Kinder.
Bis er sich das Leben nahm.

Mein Rat: Versuch mit seinen besten Freunden (also wirklich die besten nicht irgendwelche) darüber zu sprechen, und versuch gemeinsam mit ihnen deinen Mann dazu zu bewegen Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Falls er sich weigert beobachte ihn! Beobachte wie er sich verändert. Ob er sich verändert. So wie du das geschrieben hast, hört es sich für mich so an, als ob er sich noch nicht sicher ist, ob er sich umbringen wird, aber er ist hart am überlegen.

Noch ist es nicht zu spät. Noch ist Zeit wenn es so ist wie ich vermute.
Wenn er ruhiger wird, und mit dir über selbstmord und so redet rede ihm um himmelswillen nicht drein! er will dann reden und sei froh drum, dann weißt du wenigstens wies um ihn bestellt ist.

Sollte er allerdings nach außen hin ruhig werden, nichts mehr vom Thema Selbstmord hören wollen, und auch nicht mehr darüber sprechen, hat er seine Entscheidung getroffen. So oder so.

Vergiss nicht, ein Mensch der sich einmal entschieden hat sich umzubringen bleibt dabei - komme was wolle.

Dies hat uns damals das Krieseninterventionsteam das bei uns war erklärt, also nehm ich mal an, dass ein Funken wahreit dahinter steckt.

Aber egal was kommt, er braucht Hilfe! Und wenn es nur von Freunden ist. Das ganze hört sich für mich wie schwere Depression an, und da kommst allein nicht mehr raus.

Ich wünsche dir und deinem Mann ganz viel Kraft um diese schwere Zeit zu bewältigen!

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6. März 2008 um 10:20

Mal in einer Krise?
Hast du den Text gelesen?
Er hatte schon 2 Selbstmordversuche hinter sich. Das ist nicht mal eben so eine Krise, das ist ein enormer Psychoknacks.

Irgendwann muß er mal verstehen, daß er sich helfen lassen muß.

Mit dir als Freundin wäre ihm da bestimmt nicht gedient, die ihn sich selbst und dir das Leben schwer machen läßt.

Was habe ICH von so einem Psycho?
Nichts als Ärger ...

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6. März 2008 um 10:21
In Antwort auf alter_11973810

Sofort handeln!
Ich habe jetzt nicht die Beiträge durchgelesen, und weiß von daher nicht was schon gesagt wurde also verzeih bitte, wenn ich was wiederhole.

Wir hatten in unsrer Familie vor 1 1/2 Jahren genau dasselbe Problem. Es war mein Onkel. Niemand außerhalb der Familie wusste, wie schlecht es ihm wirklich geht. Wir wussten zwar, dass er Probleme hatte, dass sie ihn so runter zogen wusste niemand außerhalb der engsten Familie, also Frau und Kinder.
Bis er sich das Leben nahm.

Mein Rat: Versuch mit seinen besten Freunden (also wirklich die besten nicht irgendwelche) darüber zu sprechen, und versuch gemeinsam mit ihnen deinen Mann dazu zu bewegen Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Falls er sich weigert beobachte ihn! Beobachte wie er sich verändert. Ob er sich verändert. So wie du das geschrieben hast, hört es sich für mich so an, als ob er sich noch nicht sicher ist, ob er sich umbringen wird, aber er ist hart am überlegen.

Noch ist es nicht zu spät. Noch ist Zeit wenn es so ist wie ich vermute.
Wenn er ruhiger wird, und mit dir über selbstmord und so redet rede ihm um himmelswillen nicht drein! er will dann reden und sei froh drum, dann weißt du wenigstens wies um ihn bestellt ist.

Sollte er allerdings nach außen hin ruhig werden, nichts mehr vom Thema Selbstmord hören wollen, und auch nicht mehr darüber sprechen, hat er seine Entscheidung getroffen. So oder so.

Vergiss nicht, ein Mensch der sich einmal entschieden hat sich umzubringen bleibt dabei - komme was wolle.

Dies hat uns damals das Krieseninterventionsteam das bei uns war erklärt, also nehm ich mal an, dass ein Funken wahreit dahinter steckt.

Aber egal was kommt, er braucht Hilfe! Und wenn es nur von Freunden ist. Das ganze hört sich für mich wie schwere Depression an, und da kommst allein nicht mehr raus.

Ich wünsche dir und deinem Mann ganz viel Kraft um diese schwere Zeit zu bewältigen!

Anhang
Wenn alle Stricke reißen und du dir gar nicht mehr zu helfen weißt, kannst du ihn noch zwangsweise einweisen lassen.
Ist zwar keine schöne Methode, aber wenn sonst nix mehr hilft, ist das oft die einzige und letzte Lösung die bleibt.

Liebe Grüße

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6. März 2008 um 10:22

Kompliment
Eine Frau, die auch ein schwierigen Zeiten zu ihrem Mann steht. Scheint immer seltener zu werden.

Siehe Giftzwerg10, die nicht umsonst Single ist (egal was sie hier erzählt). Sie verkauft ihren Egoismus und ihre Bequemlichkeit als Heilmittel, LOL. An Erbärmlichkeit wohl kaum zu übertreffen.
Ehrlich bei solchen Menschen bekommt man das Kotzen, so widerlich sind die. Ich hoffe du bleibst Single. Du bist nämlich nicht im Entferntesten für eine enge Partnerschaft geeignet.


Zurück zu jojorider:

Dein Mann scheint schon vorbelastet zu sein. Das macht die Sache nicht einfacher.
Wenn du ihn wirklich liebst, hilf ihm. Doch hilf ihm nur am Anfang bedingungslos - in der Anfangsphase der Krise. Dann verpacke und verknüpfe langsam deine Hilfe mit Bedingungen, die EURE Situation verbessern. Versuche jeglichen Druck zu vermeiden, zumindest am Anfang. Er muss irgendwas machen, dass das die Meinung von seinem eigenen Wert erhöht. Außerdem muss er sich seiner VERANTWORTUNG Euch gegenüber bewusst werden und sein Wohl nicht über eures stellen. Das geht nicht von heute auf morgen.
Die ausgeprägte Depression sollte bei nicht helfen von konventionellen Mitteln unbedingt auch medikamendös behandelt werden. Antidepressiva.
Sie werden die Urusache nicht heilen können, aber den Weg ebnen, um erst einmal überhaupt da raus zu kommen und Veränderungen in Angriff zu nehmen. Wie gesagt, anfangs ganz softe Bandagen, dann langsam begreiflich machen, dass es NIEMANDEN etwas bringt, im Selbstmitleid zu versinken. Man muss etwas tun, sonst ändert sich nichts. Dazu braucht er deine Hilfe, denn allein kann er es nicht mehr.

Ihr schafft das, viel Glück.

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6. März 2008 um 10:25
In Antwort auf lurinc_12131464

Kompliment
Eine Frau, die auch ein schwierigen Zeiten zu ihrem Mann steht. Scheint immer seltener zu werden.

Siehe Giftzwerg10, die nicht umsonst Single ist (egal was sie hier erzählt). Sie verkauft ihren Egoismus und ihre Bequemlichkeit als Heilmittel, LOL. An Erbärmlichkeit wohl kaum zu übertreffen.
Ehrlich bei solchen Menschen bekommt man das Kotzen, so widerlich sind die. Ich hoffe du bleibst Single. Du bist nämlich nicht im Entferntesten für eine enge Partnerschaft geeignet.


Zurück zu jojorider:

Dein Mann scheint schon vorbelastet zu sein. Das macht die Sache nicht einfacher.
Wenn du ihn wirklich liebst, hilf ihm. Doch hilf ihm nur am Anfang bedingungslos - in der Anfangsphase der Krise. Dann verpacke und verknüpfe langsam deine Hilfe mit Bedingungen, die EURE Situation verbessern. Versuche jeglichen Druck zu vermeiden, zumindest am Anfang. Er muss irgendwas machen, dass das die Meinung von seinem eigenen Wert erhöht. Außerdem muss er sich seiner VERANTWORTUNG Euch gegenüber bewusst werden und sein Wohl nicht über eures stellen. Das geht nicht von heute auf morgen.
Die ausgeprägte Depression sollte bei nicht helfen von konventionellen Mitteln unbedingt auch medikamendös behandelt werden. Antidepressiva.
Sie werden die Urusache nicht heilen können, aber den Weg ebnen, um erst einmal überhaupt da raus zu kommen und Veränderungen in Angriff zu nehmen. Wie gesagt, anfangs ganz softe Bandagen, dann langsam begreiflich machen, dass es NIEMANDEN etwas bringt, im Selbstmitleid zu versinken. Man muss etwas tun, sonst ändert sich nichts. Dazu braucht er deine Hilfe, denn allein kann er es nicht mehr.

Ihr schafft das, viel Glück.

Hahaha
Ich lach dich echt aus, du.
Was weißt du, wie eng meine Beziehungen sein können
Und das zu Leuten, die mich auch ernst und als Mensch annehmen. So ein Mann wie dieser würde mich nicht ernst nehmen.

Aber ich kann ja gerne aus Mitleid bleiben, wenn du es besser findest.

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6. März 2008 um 10:26
In Antwort auf bala_12127874

Hahaha
Ich lach dich echt aus, du.
Was weißt du, wie eng meine Beziehungen sein können
Und das zu Leuten, die mich auch ernst und als Mensch annehmen. So ein Mann wie dieser würde mich nicht ernst nehmen.

Aber ich kann ja gerne aus Mitleid bleiben, wenn du es besser findest.

Siehe auch
"Mal in einer Krise?"
Da steht, wieso ich mich so verhalten würde.

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6. März 2008 um 10:33
In Antwort auf bala_12127874

Hahaha
Ich lach dich echt aus, du.
Was weißt du, wie eng meine Beziehungen sein können
Und das zu Leuten, die mich auch ernst und als Mensch annehmen. So ein Mann wie dieser würde mich nicht ernst nehmen.

Aber ich kann ja gerne aus Mitleid bleiben, wenn du es besser findest.

Genau diese Reaktion passt in das von mir gezeichnete Bild.
Du machst es dir ziemlich einfach, doch am Ende werden die Ergebnisse gegen dich sprechen.

Du wirst irgendwann mal noch genug Zeit haben, um nachzudenken, was du falsch gemacht hast oder welch widerlicher Charakter dir eigen ist.

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6. März 2008 um 11:27
In Antwort auf lurinc_12131464

Genau diese Reaktion passt in das von mir gezeichnete Bild.
Du machst es dir ziemlich einfach, doch am Ende werden die Ergebnisse gegen dich sprechen.

Du wirst irgendwann mal noch genug Zeit haben, um nachzudenken, was du falsch gemacht hast oder welch widerlicher Charakter dir eigen ist.

Mein Charakter ist ok
Ich helfe, wo ich helfen kann, aber ich weiß auch, wo ich nicht mehr helfen kann.

Bei einem Alki schreit jeder gleich Co-Abhängigkeit und sagt: Geh weg von dem.
Aber bei so einem Mann soll geholfen werden bis zum bitteren Ende.

Sehr logisch.

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6. März 2008 um 12:24

Das ist eine Lebenskrise
Dieses Verhalten von diesem Mann kommt zustande, weil er früher als Kleinkind nicht genug Aufmerksamkeit von seiner Mutter bekommen hat (Minderwertigkeitskomplex). Er braucht eine tiefenpsychologische Therapie, aber er sagt, er möchte nicht, weil ihm eh keiner helfen kann.

Folge: Ich als Frau kann dann sagen, daß ich gehe, weil er sich nicht helfen lassen möchte.
Schließlich bin ich nicht seine Mutter und muß ihm nicht sein Defizit von über 30 oder 40 Jahren ausgleichen. Er kann selbst daran arbeiten, aber das möchte er nicht.

Was soll ich mit diesem Mann als Frau beginnen?

Sich nicht helfen lassen zu wollen ist vergleichbar mit einem Alki, der auch nicht einsieht, daß er sich selbst umbringt. Wo ist denn da der Unterschied?

Außerdem habe ich es selbst mal für 4,5 Jahre bei so einem Typ Mann versucht. Bis zum Schluß hoffnungslos.
Irgendwann ist es mal gut gewesen.

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6. März 2008 um 19:41

Unbedingt!!!!
Dein mann muss sich sofort in professionelle hilfe begeben - ohne wenn und aber!
je länger du wartest ihn davon zu überzeugen, desto schlimmer wird es! er ist meiner meinung nach stark depressiv und es gibt hilfe dafür - ganz bestimmt... nur muss man sie in anspruch nehmen

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7. März 2008 um 0:05

Es ist wichtig, dass Du ihn zu einem
guten Psychiater begleitest, der ihm Medikamente verschreibt. Ich kenne auch einige Leute die depressiv sind und hab schon mit psychisch kranken Menschen gearbeitet. Sinnvoll ist meistens eine Kombination aus Gesprächstherapie und Medikamenten. Da gibt es wirklich gute Möglichkeiten jemanden stabil zu halten.

viel Glück

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