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Mein Mann will ein Kind, ich nicht....

22. August 2014 um 12:52

Hallo, ich lese schon seit einiger Zeit hier mit und habe nun selbst einmal ein Problem.

Ich (36) bin mit meinem Mann (40) zusammen, seit ich 18 bin, er ist 3,5 Jahre älter als ich. Er war mein erster Freund und bis heute der einzige Mann mit dem ich Sex hatte.

Nach ca. 1,5 Jahren Beziehung ist er zu mir gezogen und wir haben geheiratet als ich knapp 23 war.

Seitdem sind wir zusammen und auch sehr glücklich. Wir sind beide beruflich recht erfolgreich und haben auch schwere Phasen (Krankheiten und beruflich bedingte Fernbeziehung) gut überstanden.

Wir sind ein super Team, nicht nur beste Freunde sondern eben auch immer noch Geliebte des anderen. Wir haben guten Sex, gemeinsame Hobbies und Freunde aber auch unsere Freiräume.

Es gibt nur genau ein Thema bei dem wir nicht einer Meinung sind.

Er will unbedingt Kinder und kann es nicht akzeptieren, dass ich nie einen Kinderwunsch hatte.

Das Thema Kinder kam immer mal wieder auf und ich habe es auch nie ausgeschlossen, denn ich habe so oft von Freundinnen von dem, teilweise plötzlich, auftretenden Kinderwunsch gehört. Ich habe den aber nicht.

Ich mag Kinder, habe auch oft meine Patenkinder oder auch Kinder von Freunden zu Besuch und verstehe mit mit denen super, aber ich kann mir für mich selbst keine Kinder vorstellen. Allein der Gedanke schwanger zu sein, bereitet mir fast körperliches Unwohlsein.

Mein Mann meinte letztens, dass ich doch mal zum Arzt gehen sollte, denn es wäre doch nicht normal, dass man als Frau keine Kinder haben will. Das führte dann zu einem Streit, was bei uns nur selten vorkommt.

Ich möchte kein Kind bekommen, wenn ich mich dafür nicht bereit und mich mit dem Gedanken nicht wohl fühle.

Ist das so seltsam oder gar krank?

Irgendwelche Ideen?

Gruß
Elster

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22. August 2014 um 13:00

Ich
mag den Gedanken an eine Schwangerschaft einfach nicht.

Körperliches Unwohlsein war vielleicht etwas übertrieben ausgedrückt aber ich kann es mir wirklich nicht als positives Gefühl vorstellen.

Eine Adoption ist nicht das was mein Mann möchte. Er möchte ein Kind mit mir.

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22. August 2014 um 13:09

Und wie
würdest Du jetzt weiter vorgehen?

Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll. Ich habe auch darüber nachgedacht doch, ihm zu liebe, ein Kind zu bekommen, aber bei dem Gedanken fühle ich mich nicht wohl. Es fühlt sich einfach falsch an.

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22. August 2014 um 13:11

Ich weiss
es nicht.

Es ist nichtmal, das sich es mit etwas Negativem assoziiere. Ich sehe ja auch bei Freundinnen, dass sie sich in der Schwangerschaft wohl fühlen und sich sich freuen etc.. Ich kann mich dann auch mit ihnen freuen, aber für mich ist es einfach nicht vorstellbar, selbst schwanger zu sein.

Muss denn da unbedingt was hinterstecken?

Steckt denn auch was dahinter, wenn man es gut findet schwanger zu sein?

Du argumentierst gerade wie mein Mann, der meint, dass da wohl was mit mir nicht in Ordnung ist.

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22. August 2014 um 13:14

Er kann
mir ja auch nicht sagen warum er unbedingt ein Kind will.

Er hat da auch keine Argumente ausser, dass es eben "normal" ist ein Kind zu wollen und "unnormal" kein Kind zu bekommen.

Er kann mir auch nicht sagen, warum es sich "richtig" anfühlen sollten.

Muss man denn jedes Gefühl begründen können?

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22. August 2014 um 13:17

So sehe
ich das auch, aber mein Mann sagt das fast genau das was pacjam auch sagt.

Er möchte es verstehen aber ich kann es nicht erklären.

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22. August 2014 um 13:27

Hmmm...!
Anfangs dachte ich einfach nur "Ohhh!". Beide Wünsche sind legitim, lassen sich aber leider nicht so einfach aus der Welt schaffen. Eigentlich gibt es gar keine Lösung für euch beide gemeinsam.
Einer von euch wird in einen sauren Apfel beißen müssen, der denjenigen aber sicher nicht glücklich macht, wenn ihr das zusammen durchstehen wollt. Die einzige Hoffnung, die Du eventuell haben kannst, ist, dass Du ein Kind bekommst und alle negativen Gedanken verflogen sind. Da das aber ein Spiel wie russisch Roulette ist, ist das nicht sonderlich ratsam.
Ansonsten weißt Du wohl sicher, was unterschiedliche Zukunftsvorstellungen für ein Paar bedeutet.

Zwei Dinge sind mir nur aufgefallen, die ich für äußerst bedenklich halte.

Du hast es nie wirklich ausgeschlossen. Und dann lässt Du irgendwann die Bombe platzen? Oder wie darf man sich das vorstellen? (Damit will ich Dich nicht angreifen. Ist ohne Wertung, lediglich eine Frage!)
Das Thema kam ja schon öfter auf. Und Dein Mann hegte jedes Mal die Hoffnung, dass das noch irgendwann anders wird. Das ist auch nicht so einfach für ihn. Jetzt wird er hektisch und nervös, weil ihr immer älter werdet. Irgendwie verständlich!

Und das zweite, was ich noch viel seltsamer finde und da bin ich ausnahmsweise mal bei Pacjam .
Warum löst bei Dir die Schwangerschaft so negative Gefühle aus? Die Schwangerschaft ist noch das harmloseste an der ganzen Geschichte! Das Kind, wenn es mal da ist, das wird dann euer "Problem" sein. Die Schwangerschaft? Die ist schneller vorbei als Du gucken kannst. Das ist eine körperliche Sache, die vorbei geht und alles was damit zusammenhängt, erholt sich wieder. Da steckt doch mehr dahinter?
Über Adoption scheint ihr ja sogar schon gesprochen zu haben, denn Du kennst die Einstellung Deines Mann dazu. Also, was ist los?

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22. August 2014 um 13:28

Ich lehne es ab
weil ich diesen Wunsch nicht teile und seine Umsetzung mich in einer Art beeinträchtigen würde, die ich nicht möchte.

Ich habe mich damit beschäftigt, oft und ich bin immernoch an dem Punkt, dass es einfach so ist.

Das ist auch nicht labidar, sondern das Ergebnis jahrelanger Gedanken.

Er hat doch auch keinen anderen Grund als "es ist nunmal so, dass ich Kinder haben will."

Nochmal ich habe mir Gedanken gemacht, habe überlegt woran es liegt und der einzige Grund ist und bleibt, dass ich keinen Kinderwunsch habe.

Ich finde es ehrlich gesagt unfair, wenn man das in Frage stellt und meint, dass ich andere "verheimlichte" Gründe haben muss.

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22. August 2014 um 13:35
In Antwort auf vesta_12503867

Hmmm...!
Anfangs dachte ich einfach nur "Ohhh!". Beide Wünsche sind legitim, lassen sich aber leider nicht so einfach aus der Welt schaffen. Eigentlich gibt es gar keine Lösung für euch beide gemeinsam.
Einer von euch wird in einen sauren Apfel beißen müssen, der denjenigen aber sicher nicht glücklich macht, wenn ihr das zusammen durchstehen wollt. Die einzige Hoffnung, die Du eventuell haben kannst, ist, dass Du ein Kind bekommst und alle negativen Gedanken verflogen sind. Da das aber ein Spiel wie russisch Roulette ist, ist das nicht sonderlich ratsam.
Ansonsten weißt Du wohl sicher, was unterschiedliche Zukunftsvorstellungen für ein Paar bedeutet.

Zwei Dinge sind mir nur aufgefallen, die ich für äußerst bedenklich halte.

Du hast es nie wirklich ausgeschlossen. Und dann lässt Du irgendwann die Bombe platzen? Oder wie darf man sich das vorstellen? (Damit will ich Dich nicht angreifen. Ist ohne Wertung, lediglich eine Frage!)
Das Thema kam ja schon öfter auf. Und Dein Mann hegte jedes Mal die Hoffnung, dass das noch irgendwann anders wird. Das ist auch nicht so einfach für ihn. Jetzt wird er hektisch und nervös, weil ihr immer älter werdet. Irgendwie verständlich!

Und das zweite, was ich noch viel seltsamer finde und da bin ich ausnahmsweise mal bei Pacjam .
Warum löst bei Dir die Schwangerschaft so negative Gefühle aus? Die Schwangerschaft ist noch das harmloseste an der ganzen Geschichte! Das Kind, wenn es mal da ist, das wird dann euer "Problem" sein. Die Schwangerschaft? Die ist schneller vorbei als Du gucken kannst. Das ist eine körperliche Sache, die vorbei geht und alles was damit zusammenhängt, erholt sich wieder. Da steckt doch mehr dahinter?
Über Adoption scheint ihr ja sogar schon gesprochen zu haben, denn Du kennst die Einstellung Deines Mann dazu. Also, was ist los?

Nein, ich habe
nicht irgendwann "eine Bombe platzen lassen".

Wir haben immer mal wieder darüber geredet z.B. wenn Freunde oder Verwandte Eltern wurden.

Ich habe ihm nie mehr Hoffnung gemacht als zu sagen, dass ich es mir momentan nicht vorstellen kann, aber eben nicht weiss ich ob ich noch einen Kinderwunsch bekomme.

Ich habe tatsächlich Freundinnen, die konnten Kinder nicht einmal leiden und wollten von heute auf morgen auf einmal welche.

Wir haben jetzt wieder darüber geredet weil er eben 40 geworden ist und ein Freund von ihm wieder Vater wird.

Zum zweiten Thema. Ich fühle mich einfach nicht wohl. Nicht mal so schrecklich negativ aber eben auch nicht so, dass ich das möchte.

Ich möchte weder schwanger sein, noch ein Kind haben, gefühlsmäßig.

Und nein, da steckt nichts "dahinter." Warum sollte es? Steckt denn auch "etwas dahinter" wenn man ein Kind will?

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22. August 2014 um 13:36

Es ist
nicht die Schwangerschaft alleine. Ich kann mir weder für mich vorstellen ein Kind zu bekommen, noch eines zu haben.

Gerade kein Kleinkind.

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22. August 2014 um 13:39

Er kann
mir aber seinen Kinderwunsch doch auch nicht erklären. Der ist dann auch "einfach so" vom Himmel gefallen.

Nochmal, es gibt keine traurigen und schmerzhaften Gründe. Ich hatte eine tolle Kindheit, liebevolle Eltern, wurde nicht vergewaltigt oder sonstiges.

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22. August 2014 um 13:40

So habe ich
es ihm ja auch nicht gesagt.

Und nein, für meine Ablehnung gibt es keine anderen Gründe als den, dass ich keinen Kinderwunsch habe und glaube mir ich habe darüber gründlich und nicht nur alleine nachgedacht.

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22. August 2014 um 13:41

Leihmutterschaft
ist aber in Deutschland verboten, zudem möchte er die Schwangerschaft etc. mit mir erleben.

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22. August 2014 um 13:44

Danke für
Dein Post.

Wie hast Du das denn damals Deinem Mann erklärt, dass Du keine Kinder möchtest?

Mit den Dingen, die Du aufzählst. Gewichtszunahme, Angst das aktuelle Leben zu verlieren, Geld etc. hat das bei mir schonmal nichts zu tun.

Es ist nur so, dass ich es einfach nicht möchte.

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22. August 2014 um 13:52

Tut mir leid,
aber ich weiss ja nicht was Du für eine Beziehung führst, wen Dir nur solche Gründe einfallen.

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22. August 2014 um 14:02
In Antwort auf elster77

Er kann
mir ja auch nicht sagen warum er unbedingt ein Kind will.

Er hat da auch keine Argumente ausser, dass es eben "normal" ist ein Kind zu wollen und "unnormal" kein Kind zu bekommen.

Er kann mir auch nicht sagen, warum es sich "richtig" anfühlen sollten.

Muss man denn jedes Gefühl begründen können?

Das ist
Deine persönliche Entscheidung.

Ihr kennt euch schon so lange Zeit,seid ewig zusammen, es ist möglich ein wenig seltsam,dass das Thema nicht früher bei euch aufgekommen ist.

Es ist möglich dass das kurz oder lang zur Trennung führt,denn ich sehe keinen Weg,wie da eine einheitliche Linie gefunden werden könnte.

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22. August 2014 um 14:08

Ich habe es
erwähnt, weil mein Mann mich mal fragte ob ich Angst vor der Schwangerschaft an sich hätte. Auch wegen Gewichtszunahme, Unpässlichkeiten usw.

Das ist es aber nicht. Daher habe ich es nochmal erwähnt.

Genau das was Du beschreibst, möchte ich nicht, daher werde ich auch ohne Kinderwunsch wohl kein Kind bekommen.

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22. August 2014 um 14:09

Nein,
die Schwangerschaft ist ein Teil des Problems.

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22. August 2014 um 14:12
In Antwort auf BrunhildeP

Das ist
Deine persönliche Entscheidung.

Ihr kennt euch schon so lange Zeit,seid ewig zusammen, es ist möglich ein wenig seltsam,dass das Thema nicht früher bei euch aufgekommen ist.

Es ist möglich dass das kurz oder lang zur Trennung führt,denn ich sehe keinen Weg,wie da eine einheitliche Linie gefunden werden könnte.

Es ist
immer mal wieder aufgekommen und ich habe immer dasselbe gesagt wie heute.

Ich kann es mir momentan nicht vorstellen und weiss nicht ob und wann ich einen Kinderwunsch bekomme.

Du meinst also, dass man eine so lange glückliche Beziehung wegwirft?

Evtl. er ja auch keine andere Partnerin mit der er Kinder bekommt.

Vielleicht könnten wir ja gemeinsam auch gar keine Kinder bekommen, selbst wenn wir es wollten.

Sind Kindern denn soviel wichtiger als eine liebevolle Beziehung? Zudem möchte er Kinder mit "mir", mit der Frau die er liebt und nicht mit irgendwem.

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22. August 2014 um 14:17

Das ist genau
der Punkt.

Mein Mann und auch pacjam akzeptieren meine Argumente nicht, sondern müssen immer und immer wieder hinterfragen, nur weil sie es anders sehen.

Das ist echt problematisch.

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22. August 2014 um 14:24

Ich habe schon damals
das gesagt was ich heute sage und nie gelogen.

Zudem war ich damals gerade mal 23.

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22. August 2014 um 14:44
In Antwort auf elster77

Es ist
immer mal wieder aufgekommen und ich habe immer dasselbe gesagt wie heute.

Ich kann es mir momentan nicht vorstellen und weiss nicht ob und wann ich einen Kinderwunsch bekomme.

Du meinst also, dass man eine so lange glückliche Beziehung wegwirft?

Evtl. er ja auch keine andere Partnerin mit der er Kinder bekommt.

Vielleicht könnten wir ja gemeinsam auch gar keine Kinder bekommen, selbst wenn wir es wollten.

Sind Kindern denn soviel wichtiger als eine liebevolle Beziehung? Zudem möchte er Kinder mit "mir", mit der Frau die er liebt und nicht mit irgendwem.

Hm,
ich denke,der Wunsch nach einem Kind ist fixiert und fest,bei manchen Frauen.

Wenn eine Ehepaar bei so grundlegenden Fragen der Ausrichtung der Ehe auf die Zukunft gesehen keine Einigung erreichen kann-sehe ich keine Perspektive mehr für eure Ehe.

Auch wenn eure Beziehung schon sehr lange besteht.

Ich würde mich nicht zu etwas überreden lassen,was ich nicht möchte-wenn ich an Deiner Stelle wäre; das kann es nicht sein.

Nur sehe ich kein Licht am Horizont,wo da eine Einigung sich finden lassen könnte,es sei denn,Du wirst schwanger.

Und stellst damit Deinen persönlichen Wunsch zurück,kein Kind zu bekommen.
Ich würde nicht so über meinen Körper bestimmen lassen,auch von meinem Mann nicht.
Er möchte,Du nicht.
Sehr schwierig.

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22. August 2014 um 14:50
In Antwort auf elster77

Es ist
immer mal wieder aufgekommen und ich habe immer dasselbe gesagt wie heute.

Ich kann es mir momentan nicht vorstellen und weiss nicht ob und wann ich einen Kinderwunsch bekomme.

Du meinst also, dass man eine so lange glückliche Beziehung wegwirft?

Evtl. er ja auch keine andere Partnerin mit der er Kinder bekommt.

Vielleicht könnten wir ja gemeinsam auch gar keine Kinder bekommen, selbst wenn wir es wollten.

Sind Kindern denn soviel wichtiger als eine liebevolle Beziehung? Zudem möchte er Kinder mit "mir", mit der Frau die er liebt und nicht mit irgendwem.

Andererseits
würde ich nicht an einen Mann gebunden sein wollen,der einen dringenden Kinderwunsch hat.
Dass er 40 ist,dann fällt ihm das bald ein.

Ich würde ihm vermutlich klar sagen,ob es für ihn vorstellbar wäre,ein Kind mit einer anderen Frau zu bekommen und mit dieser zu leben und das oder die Kinder grosszuziehen.

Und mit einen Beratungstermin beim Scheidungsanwalt suchen.
Ob es darüber irgendwas noch zu regeln gibt,ich denke nicht.

Irgendwann ist dieses Thema doch zu Ende diskutiert,bei dem es keine Einigung geben kann bei euch,weil eure persönlichen Wünsch zu weit auseinander liegen.

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22. August 2014 um 14:54
In Antwort auf BrunhildeP

Andererseits
würde ich nicht an einen Mann gebunden sein wollen,der einen dringenden Kinderwunsch hat.
Dass er 40 ist,dann fällt ihm das bald ein.

Ich würde ihm vermutlich klar sagen,ob es für ihn vorstellbar wäre,ein Kind mit einer anderen Frau zu bekommen und mit dieser zu leben und das oder die Kinder grosszuziehen.

Und mit einen Beratungstermin beim Scheidungsanwalt suchen.
Ob es darüber irgendwas noch zu regeln gibt,ich denke nicht.

Irgendwann ist dieses Thema doch zu Ende diskutiert,bei dem es keine Einigung geben kann bei euch,weil eure persönlichen Wünsch zu weit auseinander liegen.

Er möchte
ein Kind mit mir, nicht mit irgendeiner anderen Frau und er möchte sich auch nicht von mir trennen oder scheiden lassen.

Auch ich möchte mich nicht trennen, denn ich bin tatsächlich glücklich und liebe ihn auch nach so langer Beziehung noch.

Es kann doch nicht sein, dass eine Liebe und Beziehung so auseinander geht, das wollen wir beide nicht.

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22. August 2014 um 15:01
In Antwort auf elster77

Nein, ich habe
nicht irgendwann "eine Bombe platzen lassen".

Wir haben immer mal wieder darüber geredet z.B. wenn Freunde oder Verwandte Eltern wurden.

Ich habe ihm nie mehr Hoffnung gemacht als zu sagen, dass ich es mir momentan nicht vorstellen kann, aber eben nicht weiss ich ob ich noch einen Kinderwunsch bekomme.

Ich habe tatsächlich Freundinnen, die konnten Kinder nicht einmal leiden und wollten von heute auf morgen auf einmal welche.

Wir haben jetzt wieder darüber geredet weil er eben 40 geworden ist und ein Freund von ihm wieder Vater wird.

Zum zweiten Thema. Ich fühle mich einfach nicht wohl. Nicht mal so schrecklich negativ aber eben auch nicht so, dass ich das möchte.

Ich möchte weder schwanger sein, noch ein Kind haben, gefühlsmäßig.

Und nein, da steckt nichts "dahinter." Warum sollte es? Steckt denn auch "etwas dahinter" wenn man ein Kind will?


"Ich habe ihm nie mehr Hoffnung gemacht als zu sagen, dass ich es mir momentan nicht vorstellen kann, aber eben nicht weiss ich ob ich noch einen Kinderwunsch bekomme"

Aber das hat ihm Hoffnungen gemacht. Du hast ihn auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet obwohl du davon ausgegangen bist keine Kinder zu wollen. Im Grunde stand es doch für dich fest, oder?
Fair ist das alles nicht, denn er steht nun ziemlich dumm da.
Im übrigen finde ich deine Entscheidung keine Kinder haben zu wollen völlig legitim und wenn man einen Partner hat, der das genauso möchte, würde ich auch überhaupt nichts sagen, nur so wie es bei euch ist, gibt es nur drei Möglichkeiten. Entweder er verzichtet auf seinen Traum vom Kind oder du änderst deine Meinung und bekommst eins oder ihr trennt euch. Und wenn der Kinderwunsch deines Mannes sehr ausgeprägt ist, dann fürchte ich wird über kurz oder lang letzteres bei euch eintreten...

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22. August 2014 um 15:07
In Antwort auf elster77

Nein, ich habe
nicht irgendwann "eine Bombe platzen lassen".

Wir haben immer mal wieder darüber geredet z.B. wenn Freunde oder Verwandte Eltern wurden.

Ich habe ihm nie mehr Hoffnung gemacht als zu sagen, dass ich es mir momentan nicht vorstellen kann, aber eben nicht weiss ich ob ich noch einen Kinderwunsch bekomme.

Ich habe tatsächlich Freundinnen, die konnten Kinder nicht einmal leiden und wollten von heute auf morgen auf einmal welche.

Wir haben jetzt wieder darüber geredet weil er eben 40 geworden ist und ein Freund von ihm wieder Vater wird.

Zum zweiten Thema. Ich fühle mich einfach nicht wohl. Nicht mal so schrecklich negativ aber eben auch nicht so, dass ich das möchte.

Ich möchte weder schwanger sein, noch ein Kind haben, gefühlsmäßig.

Und nein, da steckt nichts "dahinter." Warum sollte es? Steckt denn auch "etwas dahinter" wenn man ein Kind will?

Du hast mich falsch verstanden!
Nicht, weil Du keine Kinder willst! Aber was hast Du denn mit der Schwangerschaft für Probleme? Das ist nämlich eigentlich Dein kleinstes, wenn Du Dir Kinder "anschaffen" würdest.

Dein Wunsch, kinderlos zu bleiben, kann ich gut nachvollziehen. Dass ich heute einen Sohn habe, ist nur der Tatsache eines emotionalen Augenblicks geschuldet, der in mir plötzlich nie gekannte Gefühle ausgelöst hat. Wie Du es vielleicht schon von Freundinnen erlebt hast.

Ich wollte auch nie welche. Das hatte aber mit nix zu tun als dem Kind selbst. Kinder haben bei mir nix ausgelöst, weder Babys noch größere Kinder, außer rollende Augen vielleicht. Ich liebte mein Leben, wie es war und vorallem meine Freiheit, meinen Beruf und meine Hobbys auszuüben, meine Freunde zu treffen usw.! Das hab ich so allerdings bewusst selbst wahrgenommen und mich auch genauso erklärt und es definitiv ausgeschlossen, wenn ich danach gefragt wurde. Denn so habe ich gefühlt. Wieso hätte ich sagen können, wer weiß, ob das noch kommt? Ich bin keine Hellseherin und in diesem Moment war es für mich kein Diskussionspunkt!

Dass es dann anders kam, ist reiner Zu- oder Glücksfall. Glücksfall, weil mein heutiger Mann sich freute, aber auch vorher damit leben konnte, dass ich keine Kinder wollte. Und ich bin sehr sehr glücklich, dass ich diesen Schritt doch noch gemacht habe! (Das gilt aber jetzt hier nur für mich und soll kein Überzeugungsargument sein!)
Wäre es anders gewesen, weil ich z.B. einen Mann gehabt und eventuell genau aus diesem Grund ausgewählt hätte, der Kinder auch direkt ausschloss, wäre es allein mein Problem gewesen damit umzugehen.

Aber warum einem die Schwangerschaft an sich Kopfzerbrechen bereit, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Wenn man es dann noch nicht mal richtig begründen kann! Weil...noch mal...das ist die geringste Schwierigkeit und das geringste "Übel"!

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22. August 2014 um 15:10

Dass ich
Kinder grundsätzlich mag aber momentan (noch) keinen Kinderwunsch habe.

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22. August 2014 um 15:12
In Antwort auf sphinxkitten1


"Ich habe ihm nie mehr Hoffnung gemacht als zu sagen, dass ich es mir momentan nicht vorstellen kann, aber eben nicht weiss ich ob ich noch einen Kinderwunsch bekomme"

Aber das hat ihm Hoffnungen gemacht. Du hast ihn auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet obwohl du davon ausgegangen bist keine Kinder zu wollen. Im Grunde stand es doch für dich fest, oder?
Fair ist das alles nicht, denn er steht nun ziemlich dumm da.
Im übrigen finde ich deine Entscheidung keine Kinder haben zu wollen völlig legitim und wenn man einen Partner hat, der das genauso möchte, würde ich auch überhaupt nichts sagen, nur so wie es bei euch ist, gibt es nur drei Möglichkeiten. Entweder er verzichtet auf seinen Traum vom Kind oder du änderst deine Meinung und bekommst eins oder ihr trennt euch. Und wenn der Kinderwunsch deines Mannes sehr ausgeprägt ist, dann fürchte ich wird über kurz oder lang letzteres bei euch eintreten...

Ja, aber es
war und ist die Wahrheit.

Ich habe ihn nicht vertröstet, sondern ihm genau das gesagt was ich empfunden habe / empfinde.

Und nein, es stand und steht für mich nicht fest. Es kann doch sein, dass ich noch einen Kinderwunsch bekomme aber das kann ich nunmal nicht beeinflussen.

Schade eigentlich, dass man als Frau so wenig wert ist, dass man sich dann trennt.

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22. August 2014 um 15:13
In Antwort auf vesta_12503867

Du hast mich falsch verstanden!
Nicht, weil Du keine Kinder willst! Aber was hast Du denn mit der Schwangerschaft für Probleme? Das ist nämlich eigentlich Dein kleinstes, wenn Du Dir Kinder "anschaffen" würdest.

Dein Wunsch, kinderlos zu bleiben, kann ich gut nachvollziehen. Dass ich heute einen Sohn habe, ist nur der Tatsache eines emotionalen Augenblicks geschuldet, der in mir plötzlich nie gekannte Gefühle ausgelöst hat. Wie Du es vielleicht schon von Freundinnen erlebt hast.

Ich wollte auch nie welche. Das hatte aber mit nix zu tun als dem Kind selbst. Kinder haben bei mir nix ausgelöst, weder Babys noch größere Kinder, außer rollende Augen vielleicht. Ich liebte mein Leben, wie es war und vorallem meine Freiheit, meinen Beruf und meine Hobbys auszuüben, meine Freunde zu treffen usw.! Das hab ich so allerdings bewusst selbst wahrgenommen und mich auch genauso erklärt und es definitiv ausgeschlossen, wenn ich danach gefragt wurde. Denn so habe ich gefühlt. Wieso hätte ich sagen können, wer weiß, ob das noch kommt? Ich bin keine Hellseherin und in diesem Moment war es für mich kein Diskussionspunkt!

Dass es dann anders kam, ist reiner Zu- oder Glücksfall. Glücksfall, weil mein heutiger Mann sich freute, aber auch vorher damit leben konnte, dass ich keine Kinder wollte. Und ich bin sehr sehr glücklich, dass ich diesen Schritt doch noch gemacht habe! (Das gilt aber jetzt hier nur für mich und soll kein Überzeugungsargument sein!)
Wäre es anders gewesen, weil ich z.B. einen Mann gehabt und eventuell genau aus diesem Grund ausgewählt hätte, der Kinder auch direkt ausschloss, wäre es allein mein Problem gewesen damit umzugehen.

Aber warum einem die Schwangerschaft an sich Kopfzerbrechen bereit, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Wenn man es dann noch nicht mal richtig begründen kann! Weil...noch mal...das ist die geringste Schwierigkeit und das geringste "Übel"!

Ich habe nicht nur mit der Schwangerschaft
Probleme sondern aktuell komplett mit der Idee ein Kind zu bekommen. Die Schwangerschaft ist nur ein Aspekt dabei.

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22. August 2014 um 15:14

Falsch,
die Situation ist immernoch die Gleiche.

Ich hatte und habe (bisher) keinen Kinderwunsch und genau so habe ich das immer gesagt.

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22. August 2014 um 15:16

Ich fände es schade,
denn ich liebe ihn und bin mit ihm glücklich und er sagt dasselbe.

Er möchte, dass ist seine Aussage, kein Kind mit irgendeiner anderen Frau, sondern mit mir.

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22. August 2014 um 15:32

Es gibt immer Gründe
Das Problem, dass du und dein Mann habt, ist leider kein kleines. Dein Mann will ein Kind, er möchte also seine Gene weitergeben, er möchte einen jungen Menschen aufwachsen sehen, ihn erziehen, möchte Enkel und Urenkel. Eben eine Familie. Das ist ein großer Wunsch, der von Herzen kommt und die Zukunft sowie deren groben Ablauf bestimmt. Du hingegen willst keine Kinder, willst keinen kleinen Menschen aufwachsen sehen, ihn erziehen und du willst auch keine Enkel und Urenkel, die dann irgendwann immer sonntags zum Mittagessen kommen. Soweit ist das okay, sowohl deine Abneigung so wie sein Wunsch.

Was nicht okay ist, wenn jetzt einer nachgibt, weil er vollgequatscht und überredet wird. Dein Mann wird ohne Kinder nicht glücklich - zumindest nicht dauerhaft - und du wirst mit Schwangerschaft und Kind nicht glücklich. Da kollidieren zwei absolut und krass unterschiedliche Zukunftsgedanken, die eure Ehe bis zum Tod belasten werden. Denn wenn dein Mann jetzt nachgibt und dir zuliebe auf ein Kind verzichtet, dann wird er es immer bereuen - spätestens, wenn ihr 70 seid und da weder Kinder, noch Enkel oder Urenkel zu Besuch kommen. Er wird dir diesen Vorwurf - wenn vielleicht auch unbewusst - immer machen, denn er hat NUR wegen dir darauf verzichtet. Wenn du ihm zuliebe jetzt ein Kind bekommst, dann wirst du ihm immer den Vorwurf machen, dass du dir hast etwas andrehen lassen, was du gar nicht wolltest. Du wirst überfordert sein, dich wird das alles nerven und im schlimmsten Fall lässt du deine Wut darüber am Kind aus. Und das alles NUR, weil er unbedingt wollte. Das macht also keinen Sinn, egal wie rum ihr das jetzt dreht. Zwei Menschen mit so unterschiedlichen Zukunftsplanungen passen NICHT zusammen, es wird immer einer auf seinen Wunsch verzichten und nachgeben müssen. Und da ein Kind eben kein neues Auto oder ein Hausbau ist, was man wieder verkaufen kann, sondern eben ein beständiger und lebender Teil von sich selbst, gibt es hier keine Lösung. Die Lösung wäre eine Trennung und die Suche nach anderen Partnern, die die eigenen Zukunftsgedanken teilen!

Ich muss pacjam ausnahmsweise mal Recht geben. Sowohl der Wunsch deines Mannes, als auch deine Abneigung haben GRÜNDE. Die mögen dir vielleicht nicht bewusst sein, weil du keine Lust hast dich bis in die Tiefe damit zu beschäftigen. Fakt ist aber, dass diese Gründe da sind. Du benennst sie teilweise schon selbst: "Ich will nicht schwanger sein" Nun frage ich dich: warum? Weil du keine Lust hast, dass du dick und rund wirst? Weil du Angst um deine Figur hast? Weil du Schwangerschaftsstreifen, Übergewicht oder hängende Brüste scheust? Weil du Angst vor der Geburt bzw. den Schmerzen hast? Weil du den Gedanken scheust, dass da ein anderer Mensch in "deinen Eingeweiden herumwühlt"? Es MUSS einen Grund geben, denn sonst würdest du etwas völlig fremdes, was du noch nie erlebt hast, ja nicht völlig ablehnen. Du kennst es ja nicht! Und ablehnen kann man nur, was man kennt und für schlecht/eklig/ungesund/negativ befunden hat.

Du willst nicht nur keine Schwangerschaft, sondern auch keine Kinder. Auch hier die Frage. warum? Hast du Angst davor dich abhängig zu machen? Nerven dich Kinder? Findest du sie eklig? Möchtest du keine Rücksicht auf einen kleinen Menschen nehmen? Bist du (wertfrei!) zu egoistisch dafür? Hast du keine Nerven für ein schreiendes, trotzendes und irgendwann pubertierendes Kind? Scheust du die Erziehungsarbeit? Willst du noch viel erleben, wo ein Kind nur hinderlich wäre? Hast du Angst vor Überforderung? Auch hier MUSS es einen Grund für deine Abneigung geben.

Es wäre völlig legitim, wenn du sagst: Ich will nicht schwanger werden, weil ich keinen Bock auf Schwangerschaftsstreifen und die schmerzende Geburt habe. Und es wäre auch völlig okay, wenn du sagst, dass du keine Kinder willst, weil du keine Lust hast Rücksicht auf ein Kind zu nehmen. Aber zumindest könntest du es benennen und könntest deinem Mann mit TATSÄCHLICHEN und physisch VORHANDENEN Gründen begegnen, die er auch verstehen kann. Und vielleicht kann man eine Absprache finden, mit dem die Welt plötzlich doch wieder anders aussieht (zum Beispiel: Kind ja, aber dein Mann übernimmt die Elternzeit, kümmert sich nachts um die Versorgung und lässt dich mindestens drei Mal die Woche einen Abend für dich machen). So, wie du es nämlich gerade äußerst ("Ich will nicht, weil ich keinen Kinderwunsch habe"), kann er dich tatsächlich nicht verstehen und weiß gar nicht, warum du dich so anstellst. Er findet Kinder toll, besonders mit dir. Also warum solltest du keine Kinder wollen?! Das solltest du für dich erstmal auseinander nehmen und selbst verstehen, bevor du eine so immense Entscheidung (nachgeben, dich bis ans Lebensende nerven lassen oder Trennung) triffst, die im Zweifel nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Ich kann dir sagen, dass man auch ohne konkreten Kinderwunsch ein Kind bekommen kann, das man liebt und liebevoll erzieht. Wenn man das aber kategorisch ablehnt, obwohl man noch niemals selbst irgendeine schlechte oder negative Erfahrung damit gemacht hat, dann steckt IMMER etwas anderes dahinter. Vielleicht simple Ängste, die sich in deinem Kopf breit machen und für Ablehnung sorgen. Und darüber sollte man tatsächlich Bescheid wissen, das analysieren und dann drüber sprechen - denn im schlimmsten Fall droht euch die Trennung, weshalb es das wert ist sich damit präzise und ganz genau auseinander zu setzen.

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22. August 2014 um 15:42
In Antwort auf fusselbine

Es gibt immer Gründe
Das Problem, dass du und dein Mann habt, ist leider kein kleines. Dein Mann will ein Kind, er möchte also seine Gene weitergeben, er möchte einen jungen Menschen aufwachsen sehen, ihn erziehen, möchte Enkel und Urenkel. Eben eine Familie. Das ist ein großer Wunsch, der von Herzen kommt und die Zukunft sowie deren groben Ablauf bestimmt. Du hingegen willst keine Kinder, willst keinen kleinen Menschen aufwachsen sehen, ihn erziehen und du willst auch keine Enkel und Urenkel, die dann irgendwann immer sonntags zum Mittagessen kommen. Soweit ist das okay, sowohl deine Abneigung so wie sein Wunsch.

Was nicht okay ist, wenn jetzt einer nachgibt, weil er vollgequatscht und überredet wird. Dein Mann wird ohne Kinder nicht glücklich - zumindest nicht dauerhaft - und du wirst mit Schwangerschaft und Kind nicht glücklich. Da kollidieren zwei absolut und krass unterschiedliche Zukunftsgedanken, die eure Ehe bis zum Tod belasten werden. Denn wenn dein Mann jetzt nachgibt und dir zuliebe auf ein Kind verzichtet, dann wird er es immer bereuen - spätestens, wenn ihr 70 seid und da weder Kinder, noch Enkel oder Urenkel zu Besuch kommen. Er wird dir diesen Vorwurf - wenn vielleicht auch unbewusst - immer machen, denn er hat NUR wegen dir darauf verzichtet. Wenn du ihm zuliebe jetzt ein Kind bekommst, dann wirst du ihm immer den Vorwurf machen, dass du dir hast etwas andrehen lassen, was du gar nicht wolltest. Du wirst überfordert sein, dich wird das alles nerven und im schlimmsten Fall lässt du deine Wut darüber am Kind aus. Und das alles NUR, weil er unbedingt wollte. Das macht also keinen Sinn, egal wie rum ihr das jetzt dreht. Zwei Menschen mit so unterschiedlichen Zukunftsplanungen passen NICHT zusammen, es wird immer einer auf seinen Wunsch verzichten und nachgeben müssen. Und da ein Kind eben kein neues Auto oder ein Hausbau ist, was man wieder verkaufen kann, sondern eben ein beständiger und lebender Teil von sich selbst, gibt es hier keine Lösung. Die Lösung wäre eine Trennung und die Suche nach anderen Partnern, die die eigenen Zukunftsgedanken teilen!

Ich muss pacjam ausnahmsweise mal Recht geben. Sowohl der Wunsch deines Mannes, als auch deine Abneigung haben GRÜNDE. Die mögen dir vielleicht nicht bewusst sein, weil du keine Lust hast dich bis in die Tiefe damit zu beschäftigen. Fakt ist aber, dass diese Gründe da sind. Du benennst sie teilweise schon selbst: "Ich will nicht schwanger sein" Nun frage ich dich: warum? Weil du keine Lust hast, dass du dick und rund wirst? Weil du Angst um deine Figur hast? Weil du Schwangerschaftsstreifen, Übergewicht oder hängende Brüste scheust? Weil du Angst vor der Geburt bzw. den Schmerzen hast? Weil du den Gedanken scheust, dass da ein anderer Mensch in "deinen Eingeweiden herumwühlt"? Es MUSS einen Grund geben, denn sonst würdest du etwas völlig fremdes, was du noch nie erlebt hast, ja nicht völlig ablehnen. Du kennst es ja nicht! Und ablehnen kann man nur, was man kennt und für schlecht/eklig/ungesund/negativ befunden hat.

Du willst nicht nur keine Schwangerschaft, sondern auch keine Kinder. Auch hier die Frage. warum? Hast du Angst davor dich abhängig zu machen? Nerven dich Kinder? Findest du sie eklig? Möchtest du keine Rücksicht auf einen kleinen Menschen nehmen? Bist du (wertfrei!) zu egoistisch dafür? Hast du keine Nerven für ein schreiendes, trotzendes und irgendwann pubertierendes Kind? Scheust du die Erziehungsarbeit? Willst du noch viel erleben, wo ein Kind nur hinderlich wäre? Hast du Angst vor Überforderung? Auch hier MUSS es einen Grund für deine Abneigung geben.

Es wäre völlig legitim, wenn du sagst: Ich will nicht schwanger werden, weil ich keinen Bock auf Schwangerschaftsstreifen und die schmerzende Geburt habe. Und es wäre auch völlig okay, wenn du sagst, dass du keine Kinder willst, weil du keine Lust hast Rücksicht auf ein Kind zu nehmen. Aber zumindest könntest du es benennen und könntest deinem Mann mit TATSÄCHLICHEN und physisch VORHANDENEN Gründen begegnen, die er auch verstehen kann. Und vielleicht kann man eine Absprache finden, mit dem die Welt plötzlich doch wieder anders aussieht (zum Beispiel: Kind ja, aber dein Mann übernimmt die Elternzeit, kümmert sich nachts um die Versorgung und lässt dich mindestens drei Mal die Woche einen Abend für dich machen). So, wie du es nämlich gerade äußerst ("Ich will nicht, weil ich keinen Kinderwunsch habe"), kann er dich tatsächlich nicht verstehen und weiß gar nicht, warum du dich so anstellst. Er findet Kinder toll, besonders mit dir. Also warum solltest du keine Kinder wollen?! Das solltest du für dich erstmal auseinander nehmen und selbst verstehen, bevor du eine so immense Entscheidung (nachgeben, dich bis ans Lebensende nerven lassen oder Trennung) triffst, die im Zweifel nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Ich kann dir sagen, dass man auch ohne konkreten Kinderwunsch ein Kind bekommen kann, das man liebt und liebevoll erzieht. Wenn man das aber kategorisch ablehnt, obwohl man noch niemals selbst irgendeine schlechte oder negative Erfahrung damit gemacht hat, dann steckt IMMER etwas anderes dahinter. Vielleicht simple Ängste, die sich in deinem Kopf breit machen und für Ablehnung sorgen. Und darüber sollte man tatsächlich Bescheid wissen, das analysieren und dann drüber sprechen - denn im schlimmsten Fall droht euch die Trennung, weshalb es das wert ist sich damit präzise und ganz genau auseinander zu setzen.

Ich frage
mich warum ich ohne Kinderwunsch ein Kind bekommen sollte, dann könnte man doch auch mit Kinderwunsch darauf verzichten.

Ich habe keine Probleme mit Gewichtszunahmen und auch keine Angst vor Schmerzen etc. ich habe nur einfach keinen Kinderwunsch.

Dazu kommt, dass sich mein Mann nicht trennen will, sein Kinderwunsch bezieht sich auf ein Kind mit mir.

Nebenbei habe ich mir darüber bereits lang und breit Gedanken gemacht, alleine, mit meiner Mutter, mit Freundinnen, mit meinem Mann usw.

Warum sollte ich unbedingt Kinder wollen, frage ich mich immer wieder. Warum ist es so schwer zu verstehen, dass ic das nicht möchte und so normal und total akzeptiert wenn jemand sagt, dass er einen Kinderwunsch hat?

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22. August 2014 um 15:54
In Antwort auf elster77

Er möchte
ein Kind mit mir, nicht mit irgendeiner anderen Frau und er möchte sich auch nicht von mir trennen oder scheiden lassen.

Auch ich möchte mich nicht trennen, denn ich bin tatsächlich glücklich und liebe ihn auch nach so langer Beziehung noch.

Es kann doch nicht sein, dass eine Liebe und Beziehung so auseinander geht, das wollen wir beide nicht.

Das habe ich gelesen,das hast Du schon erwähnt,
nur sehe ich keinen Weg bei euch.

Wie immer dieser aussehen könnte.

Bei so elementaren Entscheidungen,wo sich ein Ehe-Paar eini sein sollte und falls das nicht möglich ist,eine konsequente Entscheidung treffen.

Ich sehe keine Lösung bei euch,überhaupt keine.

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22. August 2014 um 16:04
In Antwort auf BrunhildeP

Das habe ich gelesen,das hast Du schon erwähnt,
nur sehe ich keinen Weg bei euch.

Wie immer dieser aussehen könnte.

Bei so elementaren Entscheidungen,wo sich ein Ehe-Paar eini sein sollte und falls das nicht möglich ist,eine konsequente Entscheidung treffen.

Ich sehe keine Lösung bei euch,überhaupt keine.

Nur
wären wir beide mit einer Trennung auch nicht glücklicher. Weder er noch ich. Was soll sie also bringen?

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22. August 2014 um 16:08
In Antwort auf elster77

Nur
wären wir beide mit einer Trennung auch nicht glücklicher. Weder er noch ich. Was soll sie also bringen?

Elster
darum geht es doch gar nicht.

Mit SO einer Lebensentscheidung kann man doch nicht weiter jahrelang zusammen leben.

Er möchte ein Kind,Du nicht.

Es gibt keinen anderen Weg,ausser Du lenkst um und wirst schwanger.
Es wäre aber nicht gut,Du würdest überedet werden,gegen Deine persönlichen Wunsch.

Ansonsten bleibt nur die Trennung,damit jeder von euch sein Leben so weiterführen kann,wie er es möchte.
Du kinderlos
Er mit Frau und Kind.Mit einer Frau,die ein Kind bekommen möchte,klar.

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22. August 2014 um 16:14

Es ist jedem Menschen selbst
überlassen ob er Kinder haben möchte oder nicht.

Man sollte sich auch niemals dazu überreden lassen.

Natürlich musst du jederzeit damit rechnen, dass er dich eines Tages verlassen wird, wenn sein Wunsch nach einem Kind zu groß wird, als Mann kann man auch noch in höheren Alter Vater werden.

Ich muss zugeben ich hätte meinen Partner damals auch verlassen wenn er keinen Kinderwunsch gehabt hätte. Es wäre einfach der falsche Mann für mich gewesen.

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22. August 2014 um 16:28

@ cefeu
Gut, liebe cefeu, ich erkläre dir gern, warum ich keine Hundehaufen essen mag:

- es sind Exkremente, die entsorgt gehören
- sie sind übelriechend
- es würde mir Übelkeit bereiten (Gestank, Aussehen, Konsistenz)
- sie haben keinen Nährwert
- es ist ungesund, weil sich darauf zig Millionen Coli- und andere Bakterien befinden und ich nicht krank werden will

Natürlich kann man jetzt fragen, warum Kot übelriechend ist. Aber darum geht es ja nicht. Dann kann man nämlich auch fragen, warum die Welt rund ist. Es geht darum zu ergründen, warum die TE Unwohlsein bei einer Schwangerschaft empfindet und warum sie keine Kinder will.

Die Begründung: "Weil ich mich um meine Figur fürchte und weil Kinder laut sind und mich nerven" wäre völlig ausreichend, ohne nochmal analysieren zu müssen, warum eine Schwangerschaft dick macht und wieso Kinder laut und aufgedreht sind. Beides ist eben so. Aber diese Gründe müssen nicht zwingend die Abneigung sein, die bei der TE zur Ablehnung von eigenen Kindern führen. Vielleicht hat die TE nur Angst vor dem Ungewissen oder irgendwelche Geschichten im Kopf, die dazu führen, aber widerlegbar sind.

Ich bin viel oberflächlicher dran an dem Thema, als du denkst

Und ja, es macht Sinn, wenn der Ehemann seinen Kinderwunsch genauso erklärt wie die TE, damit beide sich verstehen. Mit einem "Ist halt so" kommt niemand weiter im Leben, erst Recht nicht, wenn ihm jetzt was abgefordert wird.

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22. August 2014 um 16:35
In Antwort auf rahat_12824849

Es ist jedem Menschen selbst
überlassen ob er Kinder haben möchte oder nicht.

Man sollte sich auch niemals dazu überreden lassen.

Natürlich musst du jederzeit damit rechnen, dass er dich eines Tages verlassen wird, wenn sein Wunsch nach einem Kind zu groß wird, als Mann kann man auch noch in höheren Alter Vater werden.

Ich muss zugeben ich hätte meinen Partner damals auch verlassen wenn er keinen Kinderwunsch gehabt hätte. Es wäre einfach der falsche Mann für mich gewesen.

Du hättest
also ein Kind haben wollen aber nicht mit einem bestimmten Mann?

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22. August 2014 um 16:47
In Antwort auf elster77

Du hättest
also ein Kind haben wollen aber nicht mit einem bestimmten Mann?

Nein
ich wollte immer Kinder und hätte nicht mit einem Mann leben können, der selbst keine möchte.

Das wäre für mich ein Trennungsgrund gewesen.

Ich denke immer man sollte dann so fair sein, sich einen Partner zu suchen der ebenfalls keine Kinder möchte. Auch wenn man es nicht mitbekommt, der Partner leidet sehr darunter und wird es einem irgendwann auch zum Vorwurf machen.

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22. August 2014 um 16:52
In Antwort auf elster77

Ich frage
mich warum ich ohne Kinderwunsch ein Kind bekommen sollte, dann könnte man doch auch mit Kinderwunsch darauf verzichten.

Ich habe keine Probleme mit Gewichtszunahmen und auch keine Angst vor Schmerzen etc. ich habe nur einfach keinen Kinderwunsch.

Dazu kommt, dass sich mein Mann nicht trennen will, sein Kinderwunsch bezieht sich auf ein Kind mit mir.

Nebenbei habe ich mir darüber bereits lang und breit Gedanken gemacht, alleine, mit meiner Mutter, mit Freundinnen, mit meinem Mann usw.

Warum sollte ich unbedingt Kinder wollen, frage ich mich immer wieder. Warum ist es so schwer zu verstehen, dass ic das nicht möchte und so normal und total akzeptiert wenn jemand sagt, dass er einen Kinderwunsch hat?

@ elster77
Aber du kannst dennoch nicht benennen, warum dir der Gedanke an eine Schwangerschaft Unbehagen macht und wieso du mit deinem Mann kein Kind willst. Du sagst "Ich habe keinen Kinderwunsch", was gleichbedeutend ist mit "Ist halt so".

Ein Kinderwunsch fühlt sich für alle Menschen unterschiedlich an. Manche fühlen nur Sehnsucht, andere kriegen Heulkrämpfe, wenn sie Kinder sehen. Manche haben das Bedürfnis ein Baby im Arm zu haben, andere wieder werden tieftraurig, depressiv oder fangen an Kinder zu hassen, weil sie selbst keine haben/bekommen können. Deshalb ist es interessant darüber zu reden und es mal auseinander zu klamauseln.

Und nein, du musst nicht zwingend Kinder wollen. Das verlangt niemand. und es ist auch nicht unnormal keine zu wollen. darum geht es gar nicht. Es geht darum, wie du mit deinem Mann auf einen Nenner kommen kannst, damit ihr beide dauerhaft glücklich seid. Und dazu gehört eben ein analysierendes Gespräch über seine Ablehnung, damit der Partner sich nicht vor den Kopf gestoßen fühlt.

"Warum ist es so schwer zu verstehen, dass ic das nicht möchte und so normal und total akzeptiert wenn jemand sagt, dass er einen Kinderwunsch hat?" Weil ein Kinderwunsch meist eine Sehnsucht ist; Sehnsucht seine Gene weiter zu geben (evolutionär so gedacht, wir sind darauf programmiert, deshalb haben wir Geschlechtsorgane und Sex), Sehnsucht einem neuen und kleinen Menschen ins Leben zu helfen, Sehnsucht nach einer Familie etc. Das ist wie mit Liebeskummer - der Verlassene leidet unter dem Verlust des Partners und der Beendigende ist froh darüber. Nun kann sich auch einer von beiden hinstellen und sagen: "Warum verstehst du meinen Schmerz nicht" und der andere kann dagegen halten und sagen: "Warum bist du traurig? ich bin ganz froh, dass ich endlich meine Ruhe habe". Es ist eine Frage der Perspektive und da ihr nicht getrennt seid und ein gemeinsames Leben bis zum Tod anstrebt, sollte man darüber reden.

pacjam hat es weiter oben gut erklärt, warum ihr euch da detailierter drüber unterhalten solltet.



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22. August 2014 um 16:56

Absolut nicht
Ob man ein Kind möchte oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ein Kind zu zeugen,weil nur einer der Partner den großen Wunsch danach hat,wäre meiner Meinung nach unverantwortlich.
Schließlich musst du dich den Rest deines Lebens darum kümmern und das sollte eine gut überlegte Entscheidung sein.

Eine Beziehung ist immer schwierig,wenn beide so unterschiedliche Vorstellungen haben,aber dein Mann muss einfach akzeptieren,dass das für dich nicht in Frage kommt,denn einfach mal so ein Kind dann kriegen ist wohl keine Alternative

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22. August 2014 um 17:35
In Antwort auf elster77

Ja, aber es
war und ist die Wahrheit.

Ich habe ihn nicht vertröstet, sondern ihm genau das gesagt was ich empfunden habe / empfinde.

Und nein, es stand und steht für mich nicht fest. Es kann doch sein, dass ich noch einen Kinderwunsch bekomme aber das kann ich nunmal nicht beeinflussen.

Schade eigentlich, dass man als Frau so wenig wert ist, dass man sich dann trennt.

Es geht nicht um wenig wert sein,
es geht schlicht darum, dass er sich mit einer Familie um sich herum sieht und du (wahrscheinlich ehr) nicht.
Es ist dann genauso schade, dass er für sich auf die Erfüllung seines Traumes von Kindern, Enkeln etc. verzichtet oder nicht?
Und es ist ein vertrösten mit dem du dich über die Zeit rettest. Ich glaube nicht, dass dieser intensive Kinderwunsch bei dir noch kommen wird, was meines erachtens für dich völlig okay ist, aber dein Partner wird sich mir dem "noch nicht", das du ihm seit Jahren gibst, irgendwann verarscht vorkommen, nämlich genau dann, wenn du sagst "tja, jetzt ist es leider zu spät dafür..."
Und was für eine Möglichkeit hat er dann noch, wenn er sich danach sehnt? Beziehungen sind schon aus wesentlich weniger wichtigen Gründen in die Brüche gegangen...

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22. August 2014 um 17:38

Mag zwar alles stimmen
Aber alles was du aufgezählt hast,sollten keine Gründe sein warum man Kinder in die Welt setzt

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22. August 2014 um 17:51
In Antwort auf shushu111

Mag zwar alles stimmen
Aber alles was du aufgezählt hast,sollten keine Gründe sein warum man Kinder in die Welt setzt

Was sind denn
dann die wahren Gründe um Kinder in die Welt zu setzen?

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22. August 2014 um 18:04

Dito
Sehe ich wie du...

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22. August 2014 um 18:19
In Antwort auf sphinxkitten1

Was sind denn
dann die wahren Gründe um Kinder in die Welt zu setzen?

Da gibts viele
und für jeden einen anderen.
Wenn man Kinder in die Welt setzt,sollte es ein tiefer Wunsch von einem sein eine eigene Familie zu gründen,ein Kleines Mini-Me von sich und seinem Partner zu schaffen und einem kleinen Wesen auf seinen eigenen Weg zu verhelfen.
Ein Kind sollte entstehen,weil man es will..weil man jemandem Leben schenken möchte und bereit ist auch evtl. den Rest seines Leben dafür Verantwortung zu tragen.
Aber wer als Grund nimmt "Im Alter werdet ihr allein sein" hat das Prinzip für mich nicht ganz verstanden.
Wer versichert denn einem,dass die Kinder da sind,wenn man alt ist?Dass die Kinder nicht irgendwann auswandern und tausende Km weit weg wohnen und man sie so gut wie gar nicht mehr zu Gesicht bekommt?
Wenn man eine Altervorsorge möchte,dann sollte man nicht Kinder in die Welt setzen,sondern sich um ein gutes Altersheim bemühen.
Ich würde niemals ein Kind in diese Welt setzen mit dem Gedanken "Ach ja,dann hast jemanden,der sich um die kümmert,wenn du alt bist" oder ähnliches.

Ich möchte auch irgendwann Kinder haben,kann aber verstehen,dass es Menschen gibt,für die das absolut nicht in Frage kommt,weil sie diesen Wunsch gar nicht verspüren.Sollten diese Menschen jetzt Kinder bekommen damit sie jemanden haben,wenn sie alt sind,Enkel haben und es jemanden gibt,der irgendwann von ihnen berichten kann?

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22. August 2014 um 18:24

Sehe ich nicht so.
Ich habe auch kinderlose Verwandte, deren Leben lange nicht so trostlos ist, wie Du es hier darstellst.

Noch dazu heißt es nicht, dass meine Kinder dann später auch da wären. Sie könnten auch auswandern oder weit weg ziehen etc.

Schwager habe ich übrigens bzw. Schwägerinnen, genau wie Nichten und Neffen.

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22. August 2014 um 18:26

Ja,
und ich könnte ja auch fragen warum er seinen Kinderwunsch denn für mich nicht hintenanstellt.

Es hat nichts mit der Geburt oder der Schwangerschaft alleine zu tun, sondern mit dem Gesamtkonstukt "Kind."

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22. August 2014 um 18:27

Ich möchte
schon Ideen, aber bisher habe ich noch keine gefunden, die ich nicht schon gehört oder an die ich nicht schon selbst gedacht und verworfen haben.

Wie gesagt, beschäftige ich mich mit dem Thema auch nicht erst seit gestern.

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