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Mein Mann vertraut mir nicht

6. März 2014 um 9:05 Letzte Antwort: 11. März 2014 um 22:01

Ich kann nicht mehr...!
Mein Mann (Algerier) vertraut mir einfach nicht.
Seit ich ihn kenne, verdächtigt er mich immer wieder, dass ich ihn betrüge, was aber nicht wahr ist.
Letzte Woche hat er mich morgens gesehen, wie ich mir die Haare gekämmt habe, um einkaufen zu gehen und nun fragt er mich plötzlich, wieso machst Du Dir nun die Haare nicht? Und dann Beleidigungen, dass ich eine Schlampe sei und er mich gut kenne... Ich habe ihm gesagt, dass er wirklich krank sei und das hat ihn nur noch wütender gemacht.
Ich weiss nicht mehr, wie ich mich verhalten muss, damit er mir vertraut und frage mich, ob er mir jemals vertrauen wird.

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6. März 2014 um 10:53


Ich frage mich wieso du so einen Mann überhaupt geheiratet hast, wenn er doch schon immer so ist

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6. März 2014 um 11:24

Na ja,
wie jeder Mensch hat mein Mann gute und schlechte Seiten und wir haben gute und schlechte Momente.

Ich glaube, es steckt bei ihm eine grosse Unsicherheit und Angst, verletzt zu werden dahinter.

Über die Jahre hinweg habe ich mir halt oft einreden lassen, dass ich was falsch gemacht habe.

Nun habe ich mich aber so sehr angepasst, dass ich es nicht glauben kann, dass er mir immer noch nicht vertraut.

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6. März 2014 um 12:14

Was soll ich sagen?
So akut wie jetzt war es nicht immer... aber oft hat er mir misstraut, sobald er nicht dabei war... manchmal habe ich schon dem Frieden zuliebe Dinge unterlassen, die ich gerne getan hätte...
Manchmal habe ich schon auch um meine Rechte "gekämpft", z.T. mit einem gewissen Erfolg, aber dann kamen immer wieder Rückschläge, da er wohl einfach wirklich nicht fähig ist, zu vertrauen.

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6. März 2014 um 12:16

Diese Dinge, die du beschreibst, werden doch normalerweise...........


.............................a m Anfang einer Beziehung geklärt. natürlich noch vor einer evtl. Eheschließung.

Hast du dir dieses Misstrauen wirklich so lange gefallen lassen?

Wie lange kanntet Ihr euch bzw. wie viel weißt du über seine Ursprungsfamilie, die Traditionen dort und seine Religion?

Warst du mit ihm schon in Algerien?
Das alles zu erfahren sind ganz wichtige Punkte in einer binationalen Beziehung.

Und natürlich kann diese nicht so ablaufen, dass du dich anpasst bis zum Geht-nicht-mehr und er dich beleidigt.

"Schlampe" dürfte mich mein Mann nicht nennen!

Und überhaupt:

Wie lebt er denn hier - nimmt er sich womöglich sämtliche Freiheiten heraus?

Redet unbedingt miteinander. Sucht euch Hilfe bei binationalen Beratungsstellen, evtl. auch bei einer Moschee in eurer Nähe.

Dort gibt es sicher auch eine Frauengruppe. Mach dich mal schlau. Zeig ihm, dass du eine gleichberechtigter Partnerin bist. Schließlich wusste er wohl von Anfang an, dass du Europäerin bist (nehme ich mal an), und dass Ihr h i e r lebt - und nicht in einem kleinen algerischen Dorf!

Lass dich nicht unterkriegen, alles Gute!






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6. März 2014 um 12:21
In Antwort auf erdenbuergerin

Was soll ich sagen?
So akut wie jetzt war es nicht immer... aber oft hat er mir misstraut, sobald er nicht dabei war... manchmal habe ich schon dem Frieden zuliebe Dinge unterlassen, die ich gerne getan hätte...
Manchmal habe ich schon auch um meine Rechte "gekämpft", z.T. mit einem gewissen Erfolg, aber dann kamen immer wieder Rückschläge, da er wohl einfach wirklich nicht fähig ist, zu vertrauen.

Ich denke, Ihr solltet einfach mal in Ruhe..............


....eure Rahmenbedingungen abklären, was geht und was evtl. nicht.

Da müssen halt von beiden Seiten auch mal beide Augen zugedrückt werden.
Und natürlich muss man v e r t r a u e n können!

Hast du dich vllt. in letzter Zeit mehr emanzipiert? Gab es Veränderungen im Job, Freundeskreis etc......?

Eine binationale Ehe mit einem mit einem muslimischen Partner ist in meinen Augen nicht gleichzusetzen mit einer "ganz normalen'" Ehe, was immer man auch drunter verstehen mag.

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6. März 2014 um 15:18

Das sind süße, kleine Machtspielchen...
kenne ich...wäre der Hammer, wenn er dich mit seiner (Schein-)eifersucht so in Schach hält und nebenbei noch andere Frauen zu laufen hat. Beziehung und Vertrauen gehören zusammen. Das ist anscheinend bei euch nicht der Fall. Lass dich nicht so mies behandeln...das Leben ist zu kurz...

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6. März 2014 um 15:24
In Antwort auf umminti

Diese Dinge, die du beschreibst, werden doch normalerweise...........


.............................a m Anfang einer Beziehung geklärt. natürlich noch vor einer evtl. Eheschließung.

Hast du dir dieses Misstrauen wirklich so lange gefallen lassen?

Wie lange kanntet Ihr euch bzw. wie viel weißt du über seine Ursprungsfamilie, die Traditionen dort und seine Religion?

Warst du mit ihm schon in Algerien?
Das alles zu erfahren sind ganz wichtige Punkte in einer binationalen Beziehung.

Und natürlich kann diese nicht so ablaufen, dass du dich anpasst bis zum Geht-nicht-mehr und er dich beleidigt.

"Schlampe" dürfte mich mein Mann nicht nennen!

Und überhaupt:

Wie lebt er denn hier - nimmt er sich womöglich sämtliche Freiheiten heraus?

Redet unbedingt miteinander. Sucht euch Hilfe bei binationalen Beratungsstellen, evtl. auch bei einer Moschee in eurer Nähe.

Dort gibt es sicher auch eine Frauengruppe. Mach dich mal schlau. Zeig ihm, dass du eine gleichberechtigter Partnerin bist. Schließlich wusste er wohl von Anfang an, dass du Europäerin bist (nehme ich mal an), und dass Ihr h i e r lebt - und nicht in einem kleinen algerischen Dorf!

Lass dich nicht unterkriegen, alles Gute!






An umminti
Kennst Du das Leben in einem algerischen Dorf?

Fehlender Respekt seinem Partner gegenüber, mangeldes Selbstbewusstsein und übertriebene Eifersucht haben absolut garnichts mit einer Lebensweise oder Religion zu tun. Es gibt genug Menschen, die es damit begründen, aber das sind Ausreden und haben mit dem Fehlverhalten eines Menschen garnichts zu tun.

Hallo Erdenbürgerin,
Du fragst: "Ich weiss nicht mehr, wie ich mich verhalten muss, damit er mir vertraut und frage mich, ob er mir jemals vertrauen wird. "
Er wird Dir niemals Vertrauen, warum sollte er auch? Ich bin ziemlich sicher, dass er seine Vorwürfe, die er Dir macht, nicht ernst nimmt, denn wenn er wirklich glaubt, dass Du so eine schlechte Frau bist, dann hätte er sich schon von Dir getrennt. Er benutzt seine Worte um Dich zu verletzen und um sich selbst sein Selbstwertgefühl zu steigern. Da Du diese Spielchen schon lange mitmachst, sieht er keinen Grund, das zu ändern. Er manipuliert Dich andauernd und Du machst es mit. Warum sollte er also etwas ändern?
Es liegt an Dir! Was DU mit Dir machen lässt, was Du zuläßt. Nur Du hast es in der Hand, Dein Leben zu verändern, wenn Du Dich nicht gut fühlst. Das ist eigentlich garnicht so schwer. Oder glaubst Du, dass er Dir so seine Liebe zeigt? Nein, das kannst Du vergessen. Wenn man einen Menschen liebt, dann will man, das es ihm gut geht und verletzt ihn nicht bewusst. Wenn Du möchtest, können wir uns per pm weiter schreiben.
nanine02

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6. März 2014 um 15:36
In Antwort auf nanine02

An umminti
Kennst Du das Leben in einem algerischen Dorf?

Fehlender Respekt seinem Partner gegenüber, mangeldes Selbstbewusstsein und übertriebene Eifersucht haben absolut garnichts mit einer Lebensweise oder Religion zu tun. Es gibt genug Menschen, die es damit begründen, aber das sind Ausreden und haben mit dem Fehlverhalten eines Menschen garnichts zu tun.

Hallo Erdenbürgerin,
Du fragst: "Ich weiss nicht mehr, wie ich mich verhalten muss, damit er mir vertraut und frage mich, ob er mir jemals vertrauen wird. "
Er wird Dir niemals Vertrauen, warum sollte er auch? Ich bin ziemlich sicher, dass er seine Vorwürfe, die er Dir macht, nicht ernst nimmt, denn wenn er wirklich glaubt, dass Du so eine schlechte Frau bist, dann hätte er sich schon von Dir getrennt. Er benutzt seine Worte um Dich zu verletzen und um sich selbst sein Selbstwertgefühl zu steigern. Da Du diese Spielchen schon lange mitmachst, sieht er keinen Grund, das zu ändern. Er manipuliert Dich andauernd und Du machst es mit. Warum sollte er also etwas ändern?
Es liegt an Dir! Was DU mit Dir machen lässt, was Du zuläßt. Nur Du hast es in der Hand, Dein Leben zu verändern, wenn Du Dich nicht gut fühlst. Das ist eigentlich garnicht so schwer. Oder glaubst Du, dass er Dir so seine Liebe zeigt? Nein, das kannst Du vergessen. Wenn man einen Menschen liebt, dann will man, das es ihm gut geht und verletzt ihn nicht bewusst. Wenn Du möchtest, können wir uns per pm weiter schreiben.
nanine02

Ich kenne das Leben in kleinen Dörfern.........

.....................in Nordafrika, oder zumindest Teile davon, und weiß, welchen Einfluss dort dieTradition hat.

Das heißt keinesfalls, dass ich das Fehlverhalten dieses Mannes damit entschuldigen würde.

Auch bin ich sicher, dass die TE noch unter mehr zu leiden hat als unter der "Kämmgeschichte."

Den letzten Absätzen deiner Antwort stimme ich zu. Allerdings dürfte eine Änderung in der Partnerbeziehung recht schwer zu erreichen sein.

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6. März 2014 um 17:09

Danke
für Eure Kommentare.
Dann werde ich wohl wie gewohnt das Ende dieser Krise abwarten und mit meinem Mann wieder das Gespräch suchen.
Es ging mir nicht darum, den Schuldigen zu suchen, sondern meine Situation zu verbessern.
Eine Trennung kommt für mich nicht in Frage, er ist der Vater meiner Kinder und ich weiss, dass er nicht wirklich so über mich denkt, sonst wäre er längst nicht mehr mit mir zusammen.

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6. März 2014 um 23:36
In Antwort auf umminti

Ich kenne das Leben in kleinen Dörfern.........

.....................in Nordafrika, oder zumindest Teile davon, und weiß, welchen Einfluss dort dieTradition hat.

Das heißt keinesfalls, dass ich das Fehlverhalten dieses Mannes damit entschuldigen würde.

Auch bin ich sicher, dass die TE noch unter mehr zu leiden hat als unter der "Kämmgeschichte."

Den letzten Absätzen deiner Antwort stimme ich zu. Allerdings dürfte eine Änderung in der Partnerbeziehung recht schwer zu erreichen sein.

Ich kenne ein kleines Dorf in Algerien
in dem die tolerrantesten und aufgeschlossensten Menschen leben. Jeder darf dort nach seinen Wünschen und Vorstellungen leben. Und Niemand wird für sein Aussehen und Verhalten kritisiert. Selbst zum Christentum konvertierte Ex-Muslime leben dort friedlich mit ihren Familien. Und mein buntgeschmückter Weihnachtsbaum im vorletzten Jahr war eine gerngesehene Attraktion, bei der das halbe Dorf mitgeholfen hat um uns einen passenden Baum zu besorgen. Noch niemals hat mich dort jemand darauf angesprochen, wie ich mich anziehe oder, ob ich Muslima werden will. Und ich habe lange genug dort gelebt, nicht nur im Urlaub. Darum ärgern mich solche Anspielungen immer sehr.

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7. März 2014 um 10:38
In Antwort auf nanine02

Ich kenne ein kleines Dorf in Algerien
in dem die tolerrantesten und aufgeschlossensten Menschen leben. Jeder darf dort nach seinen Wünschen und Vorstellungen leben. Und Niemand wird für sein Aussehen und Verhalten kritisiert. Selbst zum Christentum konvertierte Ex-Muslime leben dort friedlich mit ihren Familien. Und mein buntgeschmückter Weihnachtsbaum im vorletzten Jahr war eine gerngesehene Attraktion, bei der das halbe Dorf mitgeholfen hat um uns einen passenden Baum zu besorgen. Noch niemals hat mich dort jemand darauf angesprochen, wie ich mich anziehe oder, ob ich Muslima werden will. Und ich habe lange genug dort gelebt, nicht nur im Urlaub. Darum ärgern mich solche Anspielungen immer sehr.

Hallo nanineo2, ich habe meine Antwort keinesfalls.......


......................als Anspielung geäußert, sondern genau so, wie ich sie schrieb.
Es ist sehr schön für dich, dass du in dem Dorf eine solche Toleranz erfahren darfst.

Ich kenne halt auch eine andere Seite - sehr oft spielen Gruppenzwänge, althergebrachte Verhaltensmuster, Überanpassung an bestehende Normen, natürlich auch mangelnde Ausbildung, gerade von Frauen, eine große Rolle.


Es ist doch für die Familien überaus wichtig, wie sie nach a u ß e n wahrgenommen werden! Denn genau d a v o n hängt ja ihre "Ehre" ab. Und du weißt ja sicher, wieviel "geklatscht" wird. Ich nehme an, auch du sprichst die Sprache.

Diese Erfahrungen basieren nicht nur auf Beobachtungen, ich stehe z. b. in Kontakt mit Frauen, die sich emanzipiert haben, auf welche Weise auch immer. Darunter sind auch Autorinnen bzw. Wissenschaftlerinnen.

Und dass die Sozialisation der Partner i m m e r eine große Rolle spielt, ist eine Tatsache in jeder Ehe / Beziehung.

Ich für meine Person kann jedenfalls n u r positiv berichten, denn wie auch du wurde ich i m m e r fantastisch behandelt.

Aber es gibt eben auch andere Beispiele.

Also bitte, ärgere dich nicht über meine Äußerungen. diskutieren können wir hier gerne.

Schönen Tag!

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7. März 2014 um 14:19

Morgen ist der 8. März...Weltfrauentag...
und man liest hier immer noch so viele Geschichten von unterdrückten Frauen, die sich ihr Gefängnis selbst ausgesucht haben und "tapfer durchhalten"...Kinder sind kein Grund, um mit einem Mann zusammenzubleiben, der Einen schlecht behandelt...im Gegenteil: die Kinder bekommen alles mit und entwickeln daraus ihre eigenen Verhaltensmuster und Traumata...bin ich froh, dass ich mich von meinem "Herren und Meister" getrennt habe, als das Kind noch ein Baby war...wegen dem Kind bin ich unter Anderem aufgewacht...Verantwortung!

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7. März 2014 um 15:14
In Antwort auf owain_12843001

Morgen ist der 8. März...Weltfrauentag...
und man liest hier immer noch so viele Geschichten von unterdrückten Frauen, die sich ihr Gefängnis selbst ausgesucht haben und "tapfer durchhalten"...Kinder sind kein Grund, um mit einem Mann zusammenzubleiben, der Einen schlecht behandelt...im Gegenteil: die Kinder bekommen alles mit und entwickeln daraus ihre eigenen Verhaltensmuster und Traumata...bin ich froh, dass ich mich von meinem "Herren und Meister" getrennt habe, als das Kind noch ein Baby war...wegen dem Kind bin ich unter Anderem aufgewacht...Verantwortung!

@gini
Ich gratuliere Dir zu Deinem Mut, einen Mann, der Dir nicht gutgetan hat, zu verlassen.
Daraus zu schliessen, dass ich eine verantwortungslose Mutter bin oder meine Kinder "gestört" sind, finde ich aber etwas dreist!
Ich masse mir ja auch nicht an, zu beurteilen, ob Dein Kind einen Schaden davon trägt, dass es ohne seinen leiblichen Vater aufwächst.
Und gerade bei binationalen Ehen darf man nicht vergessen, dass immer ein Restrisiko besteht, dass ein Elternteil die Kinder in sein Land mitnimmt... Und da kann dann auch kein Weltfrauentag helfen!

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7. März 2014 um 15:17

@eintony
Als Aussenstehende würde ich so wie Du urteilen: Er respektiert sie nicht, also muss sie sich trennen.
Die Realität ist aber oftmals komplexer.

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7. März 2014 um 15:21

@wirdsonix
Danke, dass Du nicht nur schwarz/weiss, sondern auch grautöne siehst!
Tatsächlich denke ich, dass er am meisten unter seiner Eifersucht leidet. Er merkt doch immer wieder, dass seine Zweifel nicht berechtigt waren, aber es ist für ihn sicher nicht einfach, immer wieder von solchen Zweifeln übermannt zu werden.
Respektieren müsste er mich aber, das ist ganz klar. Da kämpfe ich weiter!

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9. März 2014 um 9:26
In Antwort auf erdenbuergerin

@gini
Ich gratuliere Dir zu Deinem Mut, einen Mann, der Dir nicht gutgetan hat, zu verlassen.
Daraus zu schliessen, dass ich eine verantwortungslose Mutter bin oder meine Kinder "gestört" sind, finde ich aber etwas dreist!
Ich masse mir ja auch nicht an, zu beurteilen, ob Dein Kind einen Schaden davon trägt, dass es ohne seinen leiblichen Vater aufwächst.
Und gerade bei binationalen Ehen darf man nicht vergessen, dass immer ein Restrisiko besteht, dass ein Elternteil die Kinder in sein Land mitnimmt... Und da kann dann auch kein Weltfrauentag helfen!

@ Erdenbürgerin..Diese Gefahr einer Entführung bleibt auch bei mir ...
und meinem Kind bestehen...da mein Ex paranoid ist...man weiß nie wie schnell seine Launen umschlagen...und man weiß nie, wann er die Wahrheit sagt...zu dem Kind ist er gut, aber viele Leute meinen, dass ich ihn ganz vom Kind trennen soll...noch wage ich das nicht...habe also auch Schiss...kann sich auch schlecht auf das Kind auswirken, egal, wie ich mich entscheide...bei dir ist es im Moment wohl noch etwas härter...du müsstest den selben Weg wie Nolimit gehen...die ist vor ihrem türkischen Mann geflohen...

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11. März 2014 um 22:01
In Antwort auf nanine02

An umminti
Kennst Du das Leben in einem algerischen Dorf?

Fehlender Respekt seinem Partner gegenüber, mangeldes Selbstbewusstsein und übertriebene Eifersucht haben absolut garnichts mit einer Lebensweise oder Religion zu tun. Es gibt genug Menschen, die es damit begründen, aber das sind Ausreden und haben mit dem Fehlverhalten eines Menschen garnichts zu tun.

Hallo Erdenbürgerin,
Du fragst: "Ich weiss nicht mehr, wie ich mich verhalten muss, damit er mir vertraut und frage mich, ob er mir jemals vertrauen wird. "
Er wird Dir niemals Vertrauen, warum sollte er auch? Ich bin ziemlich sicher, dass er seine Vorwürfe, die er Dir macht, nicht ernst nimmt, denn wenn er wirklich glaubt, dass Du so eine schlechte Frau bist, dann hätte er sich schon von Dir getrennt. Er benutzt seine Worte um Dich zu verletzen und um sich selbst sein Selbstwertgefühl zu steigern. Da Du diese Spielchen schon lange mitmachst, sieht er keinen Grund, das zu ändern. Er manipuliert Dich andauernd und Du machst es mit. Warum sollte er also etwas ändern?
Es liegt an Dir! Was DU mit Dir machen lässt, was Du zuläßt. Nur Du hast es in der Hand, Dein Leben zu verändern, wenn Du Dich nicht gut fühlst. Das ist eigentlich garnicht so schwer. Oder glaubst Du, dass er Dir so seine Liebe zeigt? Nein, das kannst Du vergessen. Wenn man einen Menschen liebt, dann will man, das es ihm gut geht und verletzt ihn nicht bewusst. Wenn Du möchtest, können wir uns per pm weiter schreiben.
nanine02

Dem ist nichts hinzuzufügen
Das hast Du kurz und prägnant auf den Punkt gebracht!!

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