Forum / Liebe & Beziehung

Mein Mann und meine Vergangenheit

16. Oktober um 9:52 Letzte Antwort: 17. Oktober um 0:38

Hallo zusammen, 

ich habe den Fehler begangen in den ersten Liebeswochen oder Monaten unserer Beziehung "alles" zu erzählen, damit wir auf ein ehrliches Fundament aufbauen können. Als er dran war, gab es da kaum was zu erzählen, da ich seine erste sexuelle Beziehung war. Das wusste ich aber bis zu dem Zeitpunkt nicht. Bei mir war das schon etwas anderes. Vor allem habe ich ihm von den Fehlern, die mich seelisch sehr belasteten erzählt und, welche sexuelle Folgen das mit den Männern hatten. (Ich dacht halt, wenn ich endlich den Mann fürs Leben finde, und dieses Gefühl hatte und habe ich immer noch, muss man mit einer reinen Weste in die Beziehung gehen)

Das hat ihn damals ziemlich belastet, aber er hat es erst mal sich nicht anmerken lassen, da er mich wohl nicht verlieren wollte.

Später gab es aber trotzdem eine große Krise, die wir aber abwenden konnten. 

Dann habe ich den Fehler gemacht, mich mit einem der damaligen Personen, die mir gar nicht gut taten, wieder heimlich du daten. Das ging ein paar Jahre ganz gut. Es kam aber nie zu echten Körperlichkeiten, deswegen war ich moralisch damit im Reinen.

Mein Mann hat das dann zufällig mitbekommen und hat 1 und 1 zusammen gezählt. Leider zu unrecht, da ja nichts körperliches passiert ist. 

Auch da kam es zur großen Krise. Auch diese haben wir bewältigt. 

Nun nach 10 Jahren Ehe liegt aber immer noch ein Schatten über uns. Manchmal erzähle ich von "früher". Z.B. hatte ich mal einen Liebhaber damals. (Diesen hatte ich in der ersten Kennlernphase von uns. Da waren wir noch nicht zusammen. Auch das habe ich ihm erzählt).  Wenn ich dann Leuten erzähle, wie aufwändig das Studium sei, trickert ihn das total. Dann zieht er sich total zurück und ich merke, dass er wieder darüber nachdenkt, ob es nicht ein großer Fehler war, mich zu heiraten. Wir haben zwei Kinder und der Alltag auch in Bett läuft es super. 

Wie soll ich damit umgehen. Ich habe doch das Recht auf mein eigenes Leben und kann nicht immer mit einem schlechten Gewissen rumrennen. 

Mehr lesen

16. Oktober um 10:47

Hallo Jassi,

Vergangenheit kann man irgendwann Vergangenheit sein lassen. In der aktuellen Beziehung sollte aber das Vertrauen da sein und umgekehrt - sollten sich die Partner vertrauenswürdig behandeln. Ich sehe das Problem weniger darin, dass du vor eurer Beziehung mehr sexuelle Erfahrungen gesammelt hast als dein Mann, sondern mehr darin, dass du vor Jahren heimlich Kontakt zu einem deiner Expartner aufgenommen und über Jahre gepflegt hast. Das Verheimlichen ist das Problem. Wenn da nichts gelaufen ist, gibt es keinen Grund, das zu verheimlichen. Wenn da was gelaufen wäre, wäre das mehr als genug Grund gewesen, es nicht zu verheimlichen.
Du wirkst nicht vertrauenswürdig. Das sehe ich als das eigentliche Problem.

Gefällt mir

16. Oktober um 10:50

Mein persönliche Meinung. Dumm gelaufen. Drum prüfe wer sich ewig bindet.

Es geht nicht darum wer Recht hat oder nicht, ob du gut oder schlecht gehandelt hast. Der Kern ist, dass Ihr hier einen wesentlichen Unterschied mit euch herumtragt. Der wird immer da sein und nie weggehen.

Das der Unterschied weggeht denkst du wahrscheinlich eben schon seit über 10 Jahren, aber elementare Unterschiede gehen nicht weg. Ihr werdet unterbewusst immer einen gegenseitigen Vorwürf haben. Weil man nur begrentzt andere Lebenseinstellungen verstehen kann (man kann Sie tolerieren, aber in einer partnerschaft reicht tolerieren irgendwann nicht mehr).

bei sowas sind immer die Fragen einfach: Soll das in 5 und schließlich 10 Jahren immer noch so sein. Wärt ihr noch zusmamen ohne Kinder? Würdest du mit Ihm wieder zusammenkommen wenn du wüsstest wie die momentane Bezuiehung ist?
 

Gefällt mir

16. Oktober um 11:14
In Antwort auf nuri_21735131

Hallo zusammen, 

ich habe den Fehler begangen in den ersten Liebeswochen oder Monaten unserer Beziehung "alles" zu erzählen, damit wir auf ein ehrliches Fundament aufbauen können. Als er dran war, gab es da kaum was zu erzählen, da ich seine erste sexuelle Beziehung war. Das wusste ich aber bis zu dem Zeitpunkt nicht. Bei mir war das schon etwas anderes. Vor allem habe ich ihm von den Fehlern, die mich seelisch sehr belasteten erzählt und, welche sexuelle Folgen das mit den Männern hatten. (Ich dacht halt, wenn ich endlich den Mann fürs Leben finde, und dieses Gefühl hatte und habe ich immer noch, muss man mit einer reinen Weste in die Beziehung gehen)

Das hat ihn damals ziemlich belastet, aber er hat es erst mal sich nicht anmerken lassen, da er mich wohl nicht verlieren wollte.

Später gab es aber trotzdem eine große Krise, die wir aber abwenden konnten. 

Dann habe ich den Fehler gemacht, mich mit einem der damaligen Personen, die mir gar nicht gut taten, wieder heimlich du daten. Das ging ein paar Jahre ganz gut. Es kam aber nie zu echten Körperlichkeiten, deswegen war ich moralisch damit im Reinen.

Mein Mann hat das dann zufällig mitbekommen und hat 1 und 1 zusammen gezählt. Leider zu unrecht, da ja nichts körperliches passiert ist. 

Auch da kam es zur großen Krise. Auch diese haben wir bewältigt. 

Nun nach 10 Jahren Ehe liegt aber immer noch ein Schatten über uns. Manchmal erzähle ich von "früher". Z.B. hatte ich mal einen Liebhaber damals. (Diesen hatte ich in der ersten Kennlernphase von uns. Da waren wir noch nicht zusammen. Auch das habe ich ihm erzählt).  Wenn ich dann Leuten erzähle, wie aufwändig das Studium sei, trickert ihn das total. Dann zieht er sich total zurück und ich merke, dass er wieder darüber nachdenkt, ob es nicht ein großer Fehler war, mich zu heiraten. Wir haben zwei Kinder und der Alltag auch in Bett läuft es super. 

Wie soll ich damit umgehen. Ich habe doch das Recht auf mein eigenes Leben und kann nicht immer mit einem schlechten Gewissen rumrennen. 

Hallo,

ein Partner ist kein Therapeut. Der Umstand, dass so viele Menschen aus ihrer Vergangenheit erzählen ist doch, wie sehr sie Erlebnisse geprägt oder belastet haben. Mit solchen Belastungen in eine vielleicht relativ frische Beziehung zu starten ist mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit tödlich für Vertrauen und Liebe, auch wenn es gar keine reale Bedrohung für diese Liebe gibt. Der Partner ist mit dem Wissen einfach überfordert. Es stellt sich auch die Frage, warum du Menschen datest, die dir nicht gut getan haben oder ihnen die Möglichkeit gewährst an deinem Leben teilzuhaben. Also nochmal, dein Mann ist nicht dein Therapeut. 

LG Sis

1 LikesGefällt mir

16. Oktober um 11:40
In Antwort auf sisteronthefly

Hallo,

ein Partner ist kein Therapeut. Der Umstand, dass so viele Menschen aus ihrer Vergangenheit erzählen ist doch, wie sehr sie Erlebnisse geprägt oder belastet haben. Mit solchen Belastungen in eine vielleicht relativ frische Beziehung zu starten ist mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit tödlich für Vertrauen und Liebe, auch wenn es gar keine reale Bedrohung für diese Liebe gibt. Der Partner ist mit dem Wissen einfach überfordert. Es stellt sich auch die Frage, warum du Menschen datest, die dir nicht gut getan haben oder ihnen die Möglichkeit gewährst an deinem Leben teilzuhaben. Also nochmal, dein Mann ist nicht dein Therapeut. 

LG Sis

selten eine so wahre Aussage gelesen. Touche.

1 LikesGefällt mir

16. Oktober um 12:39

Das hilft mir halt gar nicht. Ich weiß, was ich falsch gemacht habe. Ich will keine Fehler mehr machen, deswegen meine Frage hier. Soll ich es einfach so hin nehmen? Soll ich mich trennen? Oder sollen wir zu einem Paartherapeuten gehen? Meine Vergangenheit kann ich nicht ändern. Und, dass ich ich immer wieder mal nach den Fehlern von früher hingezogen habe, da kann ich auch nichts dafür. Zum Glück, hat es damals nicht geklappt und es ist nichts passiert. Er hat sich in unserer Ehe auch mal anders verliebt und fühlte sich zu einer anderen Frau hingezogen. Eigentlich ist das doch alles ganz normal in einem Eheleben. Er kann auch damit leben, wenn ich mit Kollegen gut auskomme und vielleicht mal auch ein wenig flirte. Da hat er eigentlich kein Problem mit. Aber sobald meine Vergangenheit vor seiner Zeit irgndwie im Raum steht, dann wird es problematisch. Oder bin ich einfach die Falsche und er hat sich nie getraut den Schritt zu gehen? Das kann ich aber unseren zwei Töchtern nicht antun. 

Gefällt mir

16. Oktober um 12:57
In Antwort auf nuri_21735131

Hallo zusammen, 

ich habe den Fehler begangen in den ersten Liebeswochen oder Monaten unserer Beziehung "alles" zu erzählen, damit wir auf ein ehrliches Fundament aufbauen können. Als er dran war, gab es da kaum was zu erzählen, da ich seine erste sexuelle Beziehung war. Das wusste ich aber bis zu dem Zeitpunkt nicht. Bei mir war das schon etwas anderes. Vor allem habe ich ihm von den Fehlern, die mich seelisch sehr belasteten erzählt und, welche sexuelle Folgen das mit den Männern hatten. (Ich dacht halt, wenn ich endlich den Mann fürs Leben finde, und dieses Gefühl hatte und habe ich immer noch, muss man mit einer reinen Weste in die Beziehung gehen)

Das hat ihn damals ziemlich belastet, aber er hat es erst mal sich nicht anmerken lassen, da er mich wohl nicht verlieren wollte.

Später gab es aber trotzdem eine große Krise, die wir aber abwenden konnten. 

Dann habe ich den Fehler gemacht, mich mit einem der damaligen Personen, die mir gar nicht gut taten, wieder heimlich du daten. Das ging ein paar Jahre ganz gut. Es kam aber nie zu echten Körperlichkeiten, deswegen war ich moralisch damit im Reinen.

Mein Mann hat das dann zufällig mitbekommen und hat 1 und 1 zusammen gezählt. Leider zu unrecht, da ja nichts körperliches passiert ist. 

Auch da kam es zur großen Krise. Auch diese haben wir bewältigt. 

Nun nach 10 Jahren Ehe liegt aber immer noch ein Schatten über uns. Manchmal erzähle ich von "früher". Z.B. hatte ich mal einen Liebhaber damals. (Diesen hatte ich in der ersten Kennlernphase von uns. Da waren wir noch nicht zusammen. Auch das habe ich ihm erzählt).  Wenn ich dann Leuten erzähle, wie aufwändig das Studium sei, trickert ihn das total. Dann zieht er sich total zurück und ich merke, dass er wieder darüber nachdenkt, ob es nicht ein großer Fehler war, mich zu heiraten. Wir haben zwei Kinder und der Alltag auch in Bett läuft es super. 

Wie soll ich damit umgehen. Ich habe doch das Recht auf mein eigenes Leben und kann nicht immer mit einem schlechten Gewissen rumrennen. 

Genau deswegen, würde ich niemals Details aus meinem Vorleben ausplaudern und die vom neuen Partner nicht wissen wollen.
Was hat man davon? Nur ärger, wie man bei dir sieht.

Emotionaler Betrug ist auch Betrug, dass nichts körperliches passiert ist, spielt gar keine Rolle.
Du hast es heimlich gemacht, also kannst du moralisch nicht so im reinen damit gewesen sein.

Vielleicht hilft euch eine Paartherapie weiter, damit er lernt, dass ein Vorleben normal ist und dich als Frau nicht abwertet.
Er sollte lernen, damit umzugehen und du solltest lernen, aufzuhören, dauernd von irgendwelchen Ex-Liebhabern zu erzählen.
Machst du das bewusst, weil du weißt, dass ihn das verletzt und du ihn in dem Augenblick verletzen möchtest?
Du scheinst es irgendwie zu provozieren.

Gefällt mir

16. Oktober um 13:12
In Antwort auf mika0310

Genau deswegen, würde ich niemals Details aus meinem Vorleben ausplaudern und die vom neuen Partner nicht wissen wollen.
Was hat man davon? Nur ärger, wie man bei dir sieht.

Emotionaler Betrug ist auch Betrug, dass nichts körperliches passiert ist, spielt gar keine Rolle.
Du hast es heimlich gemacht, also kannst du moralisch nicht so im reinen damit gewesen sein.

Vielleicht hilft euch eine Paartherapie weiter, damit er lernt, dass ein Vorleben normal ist und dich als Frau nicht abwertet.
Er sollte lernen, damit umzugehen und du solltest lernen, aufzuhören, dauernd von irgendwelchen Ex-Liebhabern zu erzählen.
Machst du das bewusst, weil du weißt, dass ihn das verletzt und du ihn in dem Augenblick verletzen möchtest?
Du scheinst es irgendwie zu provozieren.

Nein, ich nache das nicht bewusst. Jedenfalls nicht, so dass ich das extra mache. 

Ich hatte ja auch viele schöne Erlebnisse und auch sehr schöne Zeiten in meinen Beziehungen. 

Wenn ich von frühren Erlebnissen erzähle, dann war das fast immer zusammen mit einem Freund. Ich war nie alleine. Und zwischen den Beziehungen oder in Beziehugspausen habe ich so einiges ausprobiert. Das ist doch total normal. 

Aber klar, ich habe einfach zu viel erzählt, Die schönen Dinge und die schlimmen Dinge. Weiß auch nicht warum. Nicht als Therapieersatz, sondern weil es einfach toll war, endlich einen Mann gefunden zu haben, der wirklich zuhört und nicht wartet, bis ich fertig bin um dann losglegen zu können. 

Ist nicht die Frage zu stellen, ob man den richtigen Menschen fürs Leben gefunden hat, dem man nicht alles erzählen kann?

Gefällt mir

16. Oktober um 14:03
In Antwort auf nuri_21735131

Nein, ich nache das nicht bewusst. Jedenfalls nicht, so dass ich das extra mache. 

Ich hatte ja auch viele schöne Erlebnisse und auch sehr schöne Zeiten in meinen Beziehungen. 

Wenn ich von frühren Erlebnissen erzähle, dann war das fast immer zusammen mit einem Freund. Ich war nie alleine. Und zwischen den Beziehungen oder in Beziehugspausen habe ich so einiges ausprobiert. Das ist doch total normal. 

Aber klar, ich habe einfach zu viel erzählt, Die schönen Dinge und die schlimmen Dinge. Weiß auch nicht warum. Nicht als Therapieersatz, sondern weil es einfach toll war, endlich einen Mann gefunden zu haben, der wirklich zuhört und nicht wartet, bis ich fertig bin um dann losglegen zu können. 

Ist nicht die Frage zu stellen, ob man den richtigen Menschen fürs Leben gefunden hat, dem man nicht alles erzählen kann?

Ich bin nicht eifersüchtig, trotzdem möchte ich nicht dauernd Ex-Freundinnen Stories hören.
Vor ein paar Jahren hatte ich ein Date, der Mann hatte einen Rededrang, egal bei welchem Thema, es fiel immer ein anderer weiblicher Vorname.
Wir waren was trinken und er bemerkte, dass die Kellnerin sein ONS war.
Kaum hatte sie unsere Bestellung aufgenommen (sie schaute mich voller Mitleid an) legte er los, nach wenigen Minuten kannte ich jedes Tattoo und jedes Piercing an ihrem Körper. 
Er war jetzt ein Extremfall, aber zuviel zu erzählen ist nicht schön.
Später sagte er, dass er sich nicht bremsen konnte, weil er mich so nett fand, als würde er mich schon 100 Jahre kennen.
Ich hab die Sache beendet, bevor sie losging. 

Wenn es bei euch umgekehrt wäre, dann würde es dich auch stören, da bin ich mir sicher.

Ihr scheint ein offenes Verhältnis zueinander zu haben, weil auch er dir sagen konnte, dass er sich verliebt hat.
Nutzt diese Offenheit und geht gemeinsam zum Eheberater.

1 LikesGefällt mir

16. Oktober um 14:19
In Antwort auf mika0310

Ich bin nicht eifersüchtig, trotzdem möchte ich nicht dauernd Ex-Freundinnen Stories hören.
Vor ein paar Jahren hatte ich ein Date, der Mann hatte einen Rededrang, egal bei welchem Thema, es fiel immer ein anderer weiblicher Vorname.
Wir waren was trinken und er bemerkte, dass die Kellnerin sein ONS war.
Kaum hatte sie unsere Bestellung aufgenommen (sie schaute mich voller Mitleid an) legte er los, nach wenigen Minuten kannte ich jedes Tattoo und jedes Piercing an ihrem Körper. 
Er war jetzt ein Extremfall, aber zuviel zu erzählen ist nicht schön.
Später sagte er, dass er sich nicht bremsen konnte, weil er mich so nett fand, als würde er mich schon 100 Jahre kennen.
Ich hab die Sache beendet, bevor sie losging. 

Wenn es bei euch umgekehrt wäre, dann würde es dich auch stören, da bin ich mir sicher.

Ihr scheint ein offenes Verhältnis zueinander zu haben, weil auch er dir sagen konnte, dass er sich verliebt hat.
Nutzt diese Offenheit und geht gemeinsam zum Eheberater.

Sorry, so bekloppt bin ich nicht. Nachdem ich am Anfang gemerkt hante, dass ich keine Einzelheiten erzählen darf, geht es jetzt nur darum, dass ich Dinge erlebt habe. Er kann halt einschätzen mit wem ich damals zusammen war und dann geht wohl sein Kopfkino an.

Aber am Anfang war das schon so ähnlich. Umgedreht hätte das mir nichts ausgemacht. Im Gegenteil würde es mich sogar interessieren. Das einzige wäre immer der Gedanke, ob sie viel hübscher gewesen wäre.

Sind aber jetzt erwachsen. Trotzdem erinnere ich mich gerne and die schönen Erfahrungen von früher und die schlechten habe ich mittlerweile verdrängt.

Den Kontakt hab ich gesucht, weil ich es spsnnend fand nochmal so abenteuerlustig zu sein wie früher.

Das ist aber auch schon lange her. Habe den Kontakt komplett geblockt, da ich ja weiß, dass das Abenteuer am Ende in einem Drama enden würde. (wie früher)

Gefällt mir

16. Oktober um 14:42
In Antwort auf nuri_21735131

Das hilft mir halt gar nicht. Ich weiß, was ich falsch gemacht habe. Ich will keine Fehler mehr machen, deswegen meine Frage hier. Soll ich es einfach so hin nehmen? Soll ich mich trennen? Oder sollen wir zu einem Paartherapeuten gehen? Meine Vergangenheit kann ich nicht ändern. Und, dass ich ich immer wieder mal nach den Fehlern von früher hingezogen habe, da kann ich auch nichts dafür. Zum Glück, hat es damals nicht geklappt und es ist nichts passiert. Er hat sich in unserer Ehe auch mal anders verliebt und fühlte sich zu einer anderen Frau hingezogen. Eigentlich ist das doch alles ganz normal in einem Eheleben. Er kann auch damit leben, wenn ich mit Kollegen gut auskomme und vielleicht mal auch ein wenig flirte. Da hat er eigentlich kein Problem mit. Aber sobald meine Vergangenheit vor seiner Zeit irgndwie im Raum steht, dann wird es problematisch. Oder bin ich einfach die Falsche und er hat sich nie getraut den Schritt zu gehen? Das kann ich aber unseren zwei Töchtern nicht antun. 

Hallo,

du verstehst nicht, was ich damit versucht habe auszudrücken. Es geht nicht um Schuldzuweisungen und Fehlersuche. Mir persönlich würde es viel besser gefallen von dir zu lesen, warum du damals diese Fehler begangen hast. Das würde bedeuten, du hast dich damit auseinandergesetzt. Fehler passieren jedem auf die eine oder andere Art, nur kann man eben schlecht einer anderen Person die Verantwortung für die seelische Entlastung aufbürden. Deine Begründung, "ich kann nichts dafür" hinkt gewaltig. Wer außer dir ist verantwortlich für dein Handeln? Ein Outsourcen von Verantwortlichkeiten bringt deine Beziehung in eine Schieflage, weil sie aufgrund von Gewissenskonflikten nicht mehr auf Augenhöhe stattfinden kann. Eine logische Konsequenz kann sein, dass dein Partner sich zu einer anderen Frau hingezogen fühlt oder fühlte. Kurz gesagt, Vergangenheit wird nie zum Problem, wenn Vergangenheit auch Vergangenheit ist. Sobald jedoch Bereiche der Vergangenheit im Jetzt eine Rolle spielen, unerheblich bei welchem Part, dann entstehen die Probleme. Verstehst du nun, was du tun kannst damit die Vergangenheit keinen Einfluss mehr auf dein Leben ausübt?

LG Sis

Gefällt mir

16. Oktober um 14:53

Weiss er denn von dem heimlichen Kontakt?
Du schreibst, die Gegenwart ist positiv, gesichertes Heim, zwei gesunde Kinder, aktives Sexleben usw. Eigentlich ist das doch ein Grund glücklich zu sein.
Man könnte meinen, Du müsstet bei Gesprächen in seiner Gegenwart Deinen Lebensabschnitt vom 15. Lebensjahr bis Du mit ihm zusammenkamst archivieren und nie erwähnen.
Kann er denn nicht sehen, was er mit Dir alles hat und damit glücklich sein sondern muss mit seinen Minderwertigkeitsgefühlen und Deiner Vergangenheit hadern?
Wenn er mit dem heimlichen Kontakt hadert solltest Du Dir zu Deinem Verhalten kritische Gedanken machen und Ihr das dann gemeinsam aufarbeiten.
Es wäre sehr traurig, wenn das alles zerbrechen würde weil gewisse Dinge nicht aufgearbeitet werden

Gefällt mir

16. Oktober um 15:14
In Antwort auf sisteronthefly

Hallo,

du verstehst nicht, was ich damit versucht habe auszudrücken. Es geht nicht um Schuldzuweisungen und Fehlersuche. Mir persönlich würde es viel besser gefallen von dir zu lesen, warum du damals diese Fehler begangen hast. Das würde bedeuten, du hast dich damit auseinandergesetzt. Fehler passieren jedem auf die eine oder andere Art, nur kann man eben schlecht einer anderen Person die Verantwortung für die seelische Entlastung aufbürden. Deine Begründung, "ich kann nichts dafür" hinkt gewaltig. Wer außer dir ist verantwortlich für dein Handeln? Ein Outsourcen von Verantwortlichkeiten bringt deine Beziehung in eine Schieflage, weil sie aufgrund von Gewissenskonflikten nicht mehr auf Augenhöhe stattfinden kann. Eine logische Konsequenz kann sein, dass dein Partner sich zu einer anderen Frau hingezogen fühlt oder fühlte. Kurz gesagt, Vergangenheit wird nie zum Problem, wenn Vergangenheit auch Vergangenheit ist. Sobald jedoch Bereiche der Vergangenheit im Jetzt eine Rolle spielen, unerheblich bei welchem Part, dann entstehen die Probleme. Verstehst du nun, was du tun kannst damit die Vergangenheit keinen Einfluss mehr auf dein Leben ausübt?

LG Sis

Ja, das ist das Problem. Ich habe die Vergangheit zur Gegenwart gemacht. Das war auch nicht einfach. Er blockt mittlerweile alles ab, was mit Ausprache über solche Themen angeht. 

Denke er hat Angst, dass ich noch andere Dinge ans Licht bringe. 

Trotz alledem ist es schon schwer. Ich bin einfach in dieser Hinsicht ganz anders. Verrückt ist halt, dass er so sensibel ist und trotzdem mich befriedigen kann. Die meisten anderen konnten das nicht, obwohl sie viel aufregender waren. 

Hm, wir drehen uns im Kreis. Ich muss mich zusammenreisen und er halt auch. Wir werden wohl nichts daran ändern können. positiv denken und neg. Gedanken ausblenden.  Ich finde es schade, aber es ist wohl besser, als alles andere. 

Gefällt mir

16. Oktober um 15:21
In Antwort auf sophos75

Weiss er denn von dem heimlichen Kontakt?
Du schreibst, die Gegenwart ist positiv, gesichertes Heim, zwei gesunde Kinder, aktives Sexleben usw. Eigentlich ist das doch ein Grund glücklich zu sein.
Man könnte meinen, Du müsstet bei Gesprächen in seiner Gegenwart Deinen Lebensabschnitt vom 15. Lebensjahr bis Du mit ihm zusammenkamst archivieren und nie erwähnen.
Kann er denn nicht sehen, was er mit Dir alles hat und damit glücklich sein sondern muss mit seinen Minderwertigkeitsgefühlen und Deiner Vergangenheit hadern?
Wenn er mit dem heimlichen Kontakt hadert solltest Du Dir zu Deinem Verhalten kritische Gedanken machen und Ihr das dann gemeinsam aufarbeiten.
Es wäre sehr traurig, wenn das alles zerbrechen würde weil gewisse Dinge nicht aufgearbeitet werden

Ja, er weiß davon. Hat es zufällig mitbekommen, wie wir uns zum Kaffee getroffen haben. Als er realisiert hat, wer das war, war  erst mal alles aus. 

Ja, das mit dem Archivieren ist irgendwie schon. Ist das bei euch nicht so? Wie geht ihr damit um? Redet ihr über solche Dinge und wie geht ihr dabei ins Detail?

Ihm sind diesbezüglich seine Minderwertigkeitsgefühle klar. Er kann sie aber letztendlich nicht abschalden. Ihm fehlen die Erfahrungen dazu. 

Wir haben den Kontakt aufgearbeitet. Das war sehr hart. Weil dadurch tatsächlich meine Vergangenheit in den Vordergrund trat. Denn der Typ war immer mein Notnagel, wenn mal eine Beziehung nicht funktioniert hat. Mit ihm konnte ich immer reden und er hat mir immer das gegeben, was ich brauchte. Was aber unserer beider Beziehungen schwer belastet hat. 

Haben jetzt schon Jahre keinen Kontakt mehr und wollen das auch beide nicht mehr. Mittlerweile steht einfach zu viel auf dem Spiel. 

1 LikesGefällt mir

16. Oktober um 16:26
In Antwort auf nuri_21735131

Hallo zusammen, 

ich habe den Fehler begangen in den ersten Liebeswochen oder Monaten unserer Beziehung "alles" zu erzählen, damit wir auf ein ehrliches Fundament aufbauen können. Als er dran war, gab es da kaum was zu erzählen, da ich seine erste sexuelle Beziehung war. Das wusste ich aber bis zu dem Zeitpunkt nicht. Bei mir war das schon etwas anderes. Vor allem habe ich ihm von den Fehlern, die mich seelisch sehr belasteten erzählt und, welche sexuelle Folgen das mit den Männern hatten. (Ich dacht halt, wenn ich endlich den Mann fürs Leben finde, und dieses Gefühl hatte und habe ich immer noch, muss man mit einer reinen Weste in die Beziehung gehen)

Das hat ihn damals ziemlich belastet, aber er hat es erst mal sich nicht anmerken lassen, da er mich wohl nicht verlieren wollte.

Später gab es aber trotzdem eine große Krise, die wir aber abwenden konnten. 

Dann habe ich den Fehler gemacht, mich mit einem der damaligen Personen, die mir gar nicht gut taten, wieder heimlich du daten. Das ging ein paar Jahre ganz gut. Es kam aber nie zu echten Körperlichkeiten, deswegen war ich moralisch damit im Reinen.

Mein Mann hat das dann zufällig mitbekommen und hat 1 und 1 zusammen gezählt. Leider zu unrecht, da ja nichts körperliches passiert ist. 

Auch da kam es zur großen Krise. Auch diese haben wir bewältigt. 

Nun nach 10 Jahren Ehe liegt aber immer noch ein Schatten über uns. Manchmal erzähle ich von "früher". Z.B. hatte ich mal einen Liebhaber damals. (Diesen hatte ich in der ersten Kennlernphase von uns. Da waren wir noch nicht zusammen. Auch das habe ich ihm erzählt).  Wenn ich dann Leuten erzähle, wie aufwändig das Studium sei, trickert ihn das total. Dann zieht er sich total zurück und ich merke, dass er wieder darüber nachdenkt, ob es nicht ein großer Fehler war, mich zu heiraten. Wir haben zwei Kinder und der Alltag auch in Bett läuft es super. 

Wie soll ich damit umgehen. Ich habe doch das Recht auf mein eigenes Leben und kann nicht immer mit einem schlechten Gewissen rumrennen. 

Du hast es gut gemeint und nicht bedacht, dass deinen Mann das belasten könnte. Hast du ihn vorher eigentlich gefragt, ob er das alles wissen möchte? Falls nicht, hast du jetzt was, das du dir für die Zukunft mitnehmen solltest: bevor du jemandem deine Vergangenheit oder auch nur dein Herz ausschüttest, frag ihn, ob er das überhaupt hören möchte. Denn nur weil du das kannst und möchtest, heißt das noch lange nicht, dass jeder so tickt wie du.

Jetzt weißt du ja, was ihn belastet. Warum also erzählst du ihm immer noch Dinge aus deiner Vergangenheit? Wenn du ja jetzt weißt, dass er damit nicht so gut klarkommt, dann lass es doch einfach bleiben! Behalte es für dich oder sprich mit einer Freundin, wenn du jemanden zum Reden brauchst. 

Ich weiß nicht genau, was ihn daran belastet. Vielleicht fühlt er sich unzulänglich, weil er weniger sexuelle Erfahrungen gemacht hat als du. Weißt du das eigentlich, was ihn daran so triggert? Falls nicht, frag ihn doch mal. Wenn deine größere Erfahrung in ihm Minderwertigkeitskomplexe auslösen sollte, finde ich das eigentlich ziemlich kindisch und eines erwachsenen Mannes nicht würdig. Das sind doch Unwichtigkeiten. 

Aber fest steht, du hast diesen Mann nunmal geheiratet und hast ihm gegenüber jetzt auch Verantwortung. Man verletzt jemanden, den man liebt, nicht bewusst. Wenn du also seine wunden Punkte kennst, dann stochere doch bitte nicht mehr darin herum, nur weil du ein Mitteilungsbedürfnis hast.

Gefällt mir

16. Oktober um 16:59
In Antwort auf nuri_21735131

Hallo zusammen, 

ich habe den Fehler begangen in den ersten Liebeswochen oder Monaten unserer Beziehung "alles" zu erzählen, damit wir auf ein ehrliches Fundament aufbauen können. Als er dran war, gab es da kaum was zu erzählen, da ich seine erste sexuelle Beziehung war. Das wusste ich aber bis zu dem Zeitpunkt nicht. Bei mir war das schon etwas anderes. Vor allem habe ich ihm von den Fehlern, die mich seelisch sehr belasteten erzählt und, welche sexuelle Folgen das mit den Männern hatten. (Ich dacht halt, wenn ich endlich den Mann fürs Leben finde, und dieses Gefühl hatte und habe ich immer noch, muss man mit einer reinen Weste in die Beziehung gehen)

Das hat ihn damals ziemlich belastet, aber er hat es erst mal sich nicht anmerken lassen, da er mich wohl nicht verlieren wollte.

Später gab es aber trotzdem eine große Krise, die wir aber abwenden konnten. 

Dann habe ich den Fehler gemacht, mich mit einem der damaligen Personen, die mir gar nicht gut taten, wieder heimlich du daten. Das ging ein paar Jahre ganz gut. Es kam aber nie zu echten Körperlichkeiten, deswegen war ich moralisch damit im Reinen.

Mein Mann hat das dann zufällig mitbekommen und hat 1 und 1 zusammen gezählt. Leider zu unrecht, da ja nichts körperliches passiert ist. 

Auch da kam es zur großen Krise. Auch diese haben wir bewältigt. 

Nun nach 10 Jahren Ehe liegt aber immer noch ein Schatten über uns. Manchmal erzähle ich von "früher". Z.B. hatte ich mal einen Liebhaber damals. (Diesen hatte ich in der ersten Kennlernphase von uns. Da waren wir noch nicht zusammen. Auch das habe ich ihm erzählt).  Wenn ich dann Leuten erzähle, wie aufwändig das Studium sei, trickert ihn das total. Dann zieht er sich total zurück und ich merke, dass er wieder darüber nachdenkt, ob es nicht ein großer Fehler war, mich zu heiraten. Wir haben zwei Kinder und der Alltag auch in Bett läuft es super. 

Wie soll ich damit umgehen. Ich habe doch das Recht auf mein eigenes Leben und kann nicht immer mit einem schlechten Gewissen rumrennen. 

Natürlich hast du dein Recht auf dein...aber das Vertrauen was man ihn Jahren aufbaut ist halt oft ihn Sekunden zerstört..das kann weder du noch sonstwer kitten ihr könnt nur damit leben. Jetzt hinterher zu grübeln zieht den Karren nicht mehr aus den Dreck, .

Gefällt mir

16. Oktober um 19:16
In Antwort auf nuri_21735131

Das hilft mir halt gar nicht. Ich weiß, was ich falsch gemacht habe. Ich will keine Fehler mehr machen, deswegen meine Frage hier. Soll ich es einfach so hin nehmen? Soll ich mich trennen? Oder sollen wir zu einem Paartherapeuten gehen? Meine Vergangenheit kann ich nicht ändern. Und, dass ich ich immer wieder mal nach den Fehlern von früher hingezogen habe, da kann ich auch nichts dafür. Zum Glück, hat es damals nicht geklappt und es ist nichts passiert. Er hat sich in unserer Ehe auch mal anders verliebt und fühlte sich zu einer anderen Frau hingezogen. Eigentlich ist das doch alles ganz normal in einem Eheleben. Er kann auch damit leben, wenn ich mit Kollegen gut auskomme und vielleicht mal auch ein wenig flirte. Da hat er eigentlich kein Problem mit. Aber sobald meine Vergangenheit vor seiner Zeit irgndwie im Raum steht, dann wird es problematisch. Oder bin ich einfach die Falsche und er hat sich nie getraut den Schritt zu gehen? Das kann ich aber unseren zwei Töchtern nicht antun. 

Zunächst mal wäre es gut, wenn du mit deinem Mann redest und ihn fragst, warum ihn das Ganze eigentlich so triggert und was er nun von dir möchte. Wenn er sagt: "Erzähl mir solche Dinge zukünftig bitte nicht mehr", dann respektiere das.  Wenn er deshalb eine Paartherapie möchte, dann macht eine. Wenn er der Meinung ist, er braucht keine, dann akzeptiere das. 

Ich sehe eigentlich bei euch gar keinen Grund für eine Paartherapie, er weiß jetzt halt Dinge von dir, die er lieber nicht gewusst hätte, aber ich hab nicht den Eindruck, dass er jetzt damit so unglücklich ist, dass er eine Trennung möchte. Jedenfalls lese ich das aus dem, was du schreibst, nicht heraus. Ansonsten eben wie schon geschrieben: wenn du über diese Dinge aus deiner Vergangenheit sprechen möchtest, dann mach das in Zukunft vielleicht mit deiner besten Freundin, aber nicht mit deinem Mann.

1 LikesGefällt mir

16. Oktober um 19:19
In Antwort auf nuri_21735131

Nein, ich nache das nicht bewusst. Jedenfalls nicht, so dass ich das extra mache. 

Ich hatte ja auch viele schöne Erlebnisse und auch sehr schöne Zeiten in meinen Beziehungen. 

Wenn ich von frühren Erlebnissen erzähle, dann war das fast immer zusammen mit einem Freund. Ich war nie alleine. Und zwischen den Beziehungen oder in Beziehugspausen habe ich so einiges ausprobiert. Das ist doch total normal. 

Aber klar, ich habe einfach zu viel erzählt, Die schönen Dinge und die schlimmen Dinge. Weiß auch nicht warum. Nicht als Therapieersatz, sondern weil es einfach toll war, endlich einen Mann gefunden zu haben, der wirklich zuhört und nicht wartet, bis ich fertig bin um dann losglegen zu können. 

Ist nicht die Frage zu stellen, ob man den richtigen Menschen fürs Leben gefunden hat, dem man nicht alles erzählen kann?

Diese ganze Erzählerei ist meines Erachtens überbewertet. Jedenfalls ist das für viele Männer so. Mich als Mann interessiert das Vorleben meiner Partnerin auch nicht so rasend, wichtig ist, was wir gemeinsam erleben. 

Ich halte es gar nicht notwendig, jedes Detail zu kennen. Wie schon jemand schrieb, ich bin Partner und nicht die beste Freundin und schon gar kein Therapeut. Natürlich kann man mal über die Vergangenheit reden und zum Beispiel von früheren Urlauben erzählen oder so, aber die ganzen Probleme in der Beziehung bzw. sexuelle Probleme muss ich jetzt eigentlich nicht wissen.

Gefällt mir

16. Oktober um 19:23

Was erzählst du deinem Mann auch ständig von deinen Liebhabern von früher? Was ist los mit dir!?

Ganz ehrlich, wenn meine Freundin ständig von ihren Exfreunden oder Liebahbern oder was auch immer da war erzählt, würde ich ihr einen Arschtritt geben.
Genauso wenig will sie von mir hören mit wem ich schon alles was erlebt habe...

Gefällt mir

16. Oktober um 19:23
In Antwort auf nuri_21735131

Ja, er weiß davon. Hat es zufällig mitbekommen, wie wir uns zum Kaffee getroffen haben. Als er realisiert hat, wer das war, war  erst mal alles aus. 

Ja, das mit dem Archivieren ist irgendwie schon. Ist das bei euch nicht so? Wie geht ihr damit um? Redet ihr über solche Dinge und wie geht ihr dabei ins Detail?

Ihm sind diesbezüglich seine Minderwertigkeitsgefühle klar. Er kann sie aber letztendlich nicht abschalden. Ihm fehlen die Erfahrungen dazu. 

Wir haben den Kontakt aufgearbeitet. Das war sehr hart. Weil dadurch tatsächlich meine Vergangenheit in den Vordergrund trat. Denn der Typ war immer mein Notnagel, wenn mal eine Beziehung nicht funktioniert hat. Mit ihm konnte ich immer reden und er hat mir immer das gegeben, was ich brauchte. Was aber unserer beider Beziehungen schwer belastet hat. 

Haben jetzt schon Jahre keinen Kontakt mehr und wollen das auch beide nicht mehr. Mittlerweile steht einfach zu viel auf dem Spiel. 

Ich rede schon von meiner Vergangenheit, aber nicht über sexuelle Erlebnisse mit irgendwelchen Exen und auch nicht über Beziehungsprobleme, die ich damals hatte. Ich gehe auch nicht ins Detail. Das ist vorbei und geht meines Erachtens die aktuelle Partnerin auch nichts an.

Ich erzähle von Urlauben, von Erlebnissen in der Arbeit, von ehemaligen Wohnungen, welche Musik ich früher gut fand.... solche Dinge halt. 
 

Gefällt mir

16. Oktober um 19:27
In Antwort auf nuri_21735131

Ja, er weiß davon. Hat es zufällig mitbekommen, wie wir uns zum Kaffee getroffen haben. Als er realisiert hat, wer das war, war  erst mal alles aus. 

Ja, das mit dem Archivieren ist irgendwie schon. Ist das bei euch nicht so? Wie geht ihr damit um? Redet ihr über solche Dinge und wie geht ihr dabei ins Detail?

Ihm sind diesbezüglich seine Minderwertigkeitsgefühle klar. Er kann sie aber letztendlich nicht abschalden. Ihm fehlen die Erfahrungen dazu. 

Wir haben den Kontakt aufgearbeitet. Das war sehr hart. Weil dadurch tatsächlich meine Vergangenheit in den Vordergrund trat. Denn der Typ war immer mein Notnagel, wenn mal eine Beziehung nicht funktioniert hat. Mit ihm konnte ich immer reden und er hat mir immer das gegeben, was ich brauchte. Was aber unserer beider Beziehungen schwer belastet hat. 

Haben jetzt schon Jahre keinen Kontakt mehr und wollen das auch beide nicht mehr. Mittlerweile steht einfach zu viel auf dem Spiel. 

Zum Thema Minderwertigkeitskomplexe: das sind seine und wie er sie loswerden kann, darum muss er sich selbst kümmern. Vielleicht täte ihm eine Therapie gut. Eine für sich allein, keine Paartherapie.

Es ist auch nicht normal und gesund für einen erwachsenen Mann, Minderwertigkeitskomplexe zu haben, speziell dann, wenn er welche wegen deiner größeren sexuellen Erfahrung hat. Das ist irgendwie teenagermäßig, als Erwachsener sollte man da drüberstehen. 

Es gibt auch andere Minderwertigkeitskomplexe, wenn man zum Beispiel als Kind von den Eltern ständig gesagt bekam, wie wenig man wert sei, dass man sowieso immer versagt, nie was recht machen kann. Das ist dann ein ganz anderes Thema, aber da hilft auch eine Therapie, um das aufzuarbeiten. Manche Menschen schaffen das alleine, aber nicht jeder und das ist nichts, wofür man sich schämen müsste. 

Gefällt mir

16. Oktober um 21:21
In Antwort auf nuri_21735131

Ja, das ist das Problem. Ich habe die Vergangheit zur Gegenwart gemacht. Das war auch nicht einfach. Er blockt mittlerweile alles ab, was mit Ausprache über solche Themen angeht. 

Denke er hat Angst, dass ich noch andere Dinge ans Licht bringe. 

Trotz alledem ist es schon schwer. Ich bin einfach in dieser Hinsicht ganz anders. Verrückt ist halt, dass er so sensibel ist und trotzdem mich befriedigen kann. Die meisten anderen konnten das nicht, obwohl sie viel aufregender waren. 

Hm, wir drehen uns im Kreis. Ich muss mich zusammenreisen und er halt auch. Wir werden wohl nichts daran ändern können. positiv denken und neg. Gedanken ausblenden.  Ich finde es schade, aber es ist wohl besser, als alles andere. 

Hallo,

ich verstehe nicht, was du damit meinst. Er ist viel sensibler und kann dich befriedigen, wohingegen andere aufregender waren und dies nicht konnten?!? Vielleicht brauchst du das Drama und kannst letztlich nicht damit leben.

Was genau ist schade? Deine Worte sind mir ein Rätsel?
Zum im Kreise drehen kann ich nur sagen, dass die Möglichkeit besteht das Karussel anzuhalten und auszusteigen.

Vorsicht bei negativen Gedanken. Gedanken haben ein Eigenleben und es gehört viel Übung dazu ihnen Einhalt zu gebieten.

Positiv ist immer gut, besser als negativ.
Einen besseren Beitrag bekomme ich nicht zusammen.

LG Sis

1 LikesGefällt mir

16. Oktober um 23:27
In Antwort auf nuri_21735131

Nein, ich nache das nicht bewusst. Jedenfalls nicht, so dass ich das extra mache. 

Ich hatte ja auch viele schöne Erlebnisse und auch sehr schöne Zeiten in meinen Beziehungen. 

Wenn ich von frühren Erlebnissen erzähle, dann war das fast immer zusammen mit einem Freund. Ich war nie alleine. Und zwischen den Beziehungen oder in Beziehugspausen habe ich so einiges ausprobiert. Das ist doch total normal. 

Aber klar, ich habe einfach zu viel erzählt, Die schönen Dinge und die schlimmen Dinge. Weiß auch nicht warum. Nicht als Therapieersatz, sondern weil es einfach toll war, endlich einen Mann gefunden zu haben, der wirklich zuhört und nicht wartet, bis ich fertig bin um dann losglegen zu können. 

Ist nicht die Frage zu stellen, ob man den richtigen Menschen fürs Leben gefunden hat, dem man nicht alles erzählen kann?

"Wenn ich von frühren Erlebnissen erzähle, dann war das fast immer zusammen mit einem Freund. Ich war nie alleine. Und zwischen den Beziehungen oder in Beziehugspausen habe ich so einiges ausprobiert. Das ist doch total normal."
Dazu kann, dazu will ich dir etwas schreiben. Zwei Dinge fallen mir auf:
"Ich war nie alleine" ist der Kern deiner Aussage. Und das sagt sehr viel über dich. Ich denke, er würde es für sich anders formulieren, und da liegt ein grosser Unterschied, ein grosses Ungleichgewicht in eurem Wesen. In jedem Falle hat er vor eurem Kennenlernen anders funktioniert, einen anderen Background, freiwillig oder nicht. Und das wird ihn überfordern.
"Und zwischen den Beziehungen oder in Beziehungspausen habe ich so einiges ausprobiert."  Hätte er vermutlich auch gerne, aber es gab bei ihm gar keine früheren Beziehungen, und somit auch kein Zwischen den Beziehungen. Du hast aus seiner Optik einen massiven Erlebnisvorsprung, und ich fürchte, daraus resultieren bei ihm nicht nur Gefühle der Minderwertigkeit und dir letzlich nicht zu genügen, sondern auch ein Verlust an Bindung und Kontrolle. Ein Mensch mit (vermeintlichen) Tabus bekundet immer Mühe mit (vermeintlicher) Tabulosigkeit. Letztlich sind bzw. waren du und er in sehr verschiedenen Welten unterwegs - eigentlich spannend, dass es bis jetzt so gut geklappt hat!
Was du tun kannst ist kein weiteres Öl ins Feuer zu giessen. Für ihn wird es wichtig sein zu spüren, dass du seine Frau bist und nicht die Frau von hundert anderen Männern. Und das du mit ihm im hier und jetzt lebst und die Vergangenheit Vergangenheit ist. Es wäre doch auch für dich sehr viel positiver, über das heute und morgen zu sprechen als über Zurückliegendes. In der Vergangenheit wühlen alte Menschen, weil sie keine (grosse) Zukunft mehr haben!        

Gefällt mir

17. Oktober um 0:30

Danke für eure Antworten. Ich denke, ich habe meine Lexikon gelernt. 

Hatte aber gehofft, hier mehr Frauen zu finden, denen es ähnlich geht. 

Aber anscheinend bin ich doch irgendwie ein Sonderfall. 

Gefällt mir

17. Oktober um 0:32
In Antwort auf nuri_21735131

Danke für eure Antworten. Ich denke, ich habe meine Lexikon gelernt. 

Hatte aber gehofft, hier mehr Frauen zu finden, denen es ähnlich geht. 

Aber anscheinend bin ich doch irgendwie ein Sonderfall. 

Lektion 😉😁😘

Gefällt mir

17. Oktober um 0:38
In Antwort auf sisteronthefly

Hallo,

ich verstehe nicht, was du damit meinst. Er ist viel sensibler und kann dich befriedigen, wohingegen andere aufregender waren und dies nicht konnten?!? Vielleicht brauchst du das Drama und kannst letztlich nicht damit leben.

Was genau ist schade? Deine Worte sind mir ein Rätsel?
Zum im Kreise drehen kann ich nur sagen, dass die Möglichkeit besteht das Karussel anzuhalten und auszusteigen.

Vorsicht bei negativen Gedanken. Gedanken haben ein Eigenleben und es gehört viel Übung dazu ihnen Einhalt zu gebieten.

Positiv ist immer gut, besser als negativ.
Einen besseren Beitrag bekomme ich nicht zusammen.

LG Sis

Schade ist, dass die Sensiblen und Einfühlsamen wohl oft die sind, mit wenig Erfahrungen in der Sturm und Drangzeit. 

Es wäre viel einfacher, wenn man viel offener mit dem vergangenen Sexleben umgehen könnte und nicht aufpassen muss, was man wann sagt. 

Gefällt mir