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Mein Mann onaniert beim Chatten

27. Dezember 2016 um 9:32


Gehirnwissenschaftler haben herausgefunden, dass pornographische Bilder, vor allem im Zusammenhang mit Masturbation, einen chemisch indizierten Rauschzustand auslösen, der nur mit schwerstem Drogenkonsum vergleichbar ist. Ja, richtig gelesen.

Welche körpereigenen Drogen werden dabei produziert? Das seien im wesentlichen Dopamin, Noradrenalin, Testosteron, Oxytocin und Serotonin. Die Mischung der Hormone erzeugt ein HIGH, das das beim normalen Sex bei weitem übertrifft und einen extrem berauschenden Effekt mit sich bringt.

Ein Klick - und alle guten Vorsätze sind vergessen...
Es werden Emotionen, Gefühle und Erinnerungen zusammengekleistert, die so nicht zusammengehören. Das führt zu einer chemischen Unordnung im Gehirn - wie die Wissenschaftler sagen. So wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet.Im Zusammenhang mit Pornographie bewirkt Oxytocin eine starke Bindung zu einem LIEBESGEFÜHL, das auf die Darstellungen projiziert wird. Männer haben ihr Gehirn darauf trainiert...

Oder das Noradrenalin, das in einer Liebesbeziehung bewirkt, dass man sich an kleine Details des Zusammenseins erinnern kann. Im Zusammenhang mit Pornokonsum bewirkt es, dass optische Bilder genauestens aus der Erinnerung abgerufen werden können. Diese können jedoch nicht nur aktiv abgerufen werden, sie kommen auch ständig unwillkürlich aus dem optischen Gedächtnis ins Bewusstsein. Dopamin wird für gewöhnlich in einer dauerhaften Beziehung ausgeschüttet, um die positiven Eigenschaften des Partners verstärkt wahrzunehmen, gleichzeitig die negativen etwas milder zu beurteilen. ..

Ist das der Grund weshalb mein Mann nur noch wenig Sex möchte?

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27. Dezember 2016 um 9:43

Ich denke, man kann es einfacher / allgemeiner formulieren:

Was ihn erregt, ist der Kick, den er sucht und scheinbar in der Pornographie findet.
So einen Kick kannst DU ihm schon auf verschaffen und er wird das "positiv abspreichern".
Sei ein bisschen kreativ und brich ein wenig aus dem Alltag und der Routine aus.
Wenn Du willst, bekommst Du ihn auch gut weg von der Pronographie...wenn Du die Möglichkeit hast, dann schau DIr mal an, worauf er besonders steht....

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27. Dezember 2016 um 9:46

Wissenschaft ist das eine, die persönliche Ebene ist das andere...Warum fragst du deinen Mann nicht einfach, was es ihm gibt, warum er sich dabei wohl fühlt...Vielleicht findest du es raus, vielleicht findet ihr Wege, seine Vorlieben in euer Sexleben mit einzubinden...Es ist einfach schwer, seinen Partner über Jahre immer spannend und sexy zu finden...Daran kann man aber arbeiten indem man Abläufe ändert, neue Ideen einbringt, offen bleibt...Und sein Vergnügen mit sich selbst solltest du unabhängig sehen und nicht als Indikator für eure Beziehung...Er weiß, was er braucht, was sich gut anfühlt und wie er es gerne hat...Das ist wohl was, was der Partner nicht immer zu 100% erfüllen kann und eben auch nicht muss...Lass ihm seine Freiräume aber rede mit ihm über die Aspekte, die euch beide betreffen...Liebe Grüße!

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27. Dezember 2016 um 9:52

...wenn Du meinst

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27. Dezember 2016 um 9:52

...wenn Du meinst

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27. Dezember 2016 um 13:09

klar KANN man das...wieso sollte man es nicht tun, wenn einem der Sinn danach steht?

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27. Dezember 2016 um 14:55

Frag Ihn halt.


lib

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28. Dezember 2016 um 7:50


Wir sind seit 12 Jahren zusammen und haben zwei Kinder im Alter von 4 und 6 Jahren, daraus ergeben sich Verpflichtungen im Alltag, aus denen wir nicht ausbrechen können.Er kommt nach Hause und kümmert sich nicht weiter,täglich sitzt er in sein Büro, weil er was arbeiten muss, bis ich ihn erwischte.Mittlerweile steht er nachts auf und geht rüber in sein Büro auf die Couch. Für die Kinder, den Haushalt und mich hat er keine Zeit. Seine Rede ist ja immer, ich soll mich besser organisieren oder meine Teilzeitstelle aufgeben, damit ich für die Kinder und den Haushalt mehr Zeit habe.
Mein WhatsApp und Facebook Verlauf wird von ihm täglich verfolgt, dabei gibt es keinen Grund misstrauisch zu sein.

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28. Dezember 2016 um 7:57
In Antwort auf elisasophie


Wir sind seit 12 Jahren zusammen und haben zwei Kinder im Alter von 4 und 6 Jahren, daraus ergeben sich Verpflichtungen im Alltag, aus denen wir nicht ausbrechen können.Er kommt nach Hause und kümmert sich nicht weiter,täglich sitzt er in sein Büro, weil er was arbeiten muss, bis ich ihn erwischte.Mittlerweile steht er nachts auf und geht rüber in sein Büro auf die Couch. Für die Kinder, den Haushalt und mich hat er keine Zeit. Seine Rede ist ja immer, ich soll mich besser organisieren oder meine Teilzeitstelle aufgeben, damit ich für die Kinder und den Haushalt mehr Zeit habe.
Mein WhatsApp und Facebook Verlauf wird von ihm täglich verfolgt, dabei gibt es keinen Grund misstrauisch zu sein.

Dann habt Ihr bzw. hast DU aber ein ganz anderes Problem...er geht davon aus, Dich mit Heirat und Kindern an sich gebunden zu haben und meint, er könne jetzt tun und lassen was er will und Du hast gefälligst zu gehorchen. Das würde ich an Deiner Stelle schnellsten abstellen...und wenn Du jetzt mit dem Argument "aber die Kinder" kommst: denen tut es auch nicht gut, wenn sie in einer Atmosphäre aufwachsen, in der der Vater den Rest der Familie als seine Leibeigenen ansieht...

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28. Dezember 2016 um 22:44
In Antwort auf elisasophie


Gehirnwissenschaftler haben herausgefunden, dass pornographische Bilder, vor allem im Zusammenhang mit Masturbation, einen chemisch indizierten Rauschzustand auslösen, der nur mit schwerstem Drogenkonsum vergleichbar ist. Ja, richtig gelesen.

Welche körpereigenen Drogen werden dabei produziert? Das seien im wesentlichen Dopamin, Noradrenalin, Testosteron, Oxytocin und Serotonin. Die Mischung der Hormone erzeugt ein HIGH, das das beim normalen Sex bei weitem übertrifft und einen extrem berauschenden Effekt mit sich bringt. 

Ein Klick - und alle guten Vorsätze sind vergessen...
Es werden Emotionen, Gefühle und Erinnerungen zusammengekleistert, die so nicht zusammengehören. Das führt zu einer chemischen Unordnung im Gehirn - wie die Wissenschaftler sagen. So wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet.Im Zusammenhang mit Pornographie bewirkt Oxytocin eine starke Bindung zu einem LIEBESGEFÜHL, das auf die Darstellungen projiziert wird. Männer haben ihr Gehirn darauf trainiert...

Oder das Noradrenalin, das in einer Liebesbeziehung bewirkt, dass man sich an kleine Details des Zusammenseins erinnern kann. Im Zusammenhang mit Pornokonsum bewirkt es, dass optische Bilder genauestens aus der Erinnerung abgerufen werden können. Diese können jedoch nicht nur aktiv abgerufen werden, sie kommen auch ständig unwillkürlich aus dem optischen Gedächtnis ins Bewusstsein. Dopamin wird für gewöhnlich in einer dauerhaften Beziehung ausgeschüttet, um die positiven Eigenschaften des Partners verstärkt wahrzunehmen, gleichzeitig die negativen etwas milder zu beurteilen. ..

Ist das der Grund weshalb mein Mann nur noch wenig Sex möchte? 
 

Ist die neurophysiologische Erklärung wirklich wichtig? Ich finde sie zweitrangig. Wenn dein Mann weniger Sex will und dich das bedrückt, sprich es doch einfach an. Und zwar nicht als Vorwurf, sondern einfach ganz ruhig und sachlich. Vermisst er etwas? Womit könntet ihr das Sexleben wieder aufleben lassen? Oder ist er ansonsten vielleicht gestresst (in der Beziehung)? Ich denke, ein Gespräch bringt Licht ins Dunkel. Falls nicht, wird aber auch eine neurophysiologische Erklärung nicht helfen. Zu einer Beziehung und zu einem intakten Sexleben (das ggf. repariert werden muss) braucht man immer zwei. Viel Glück!

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