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Mein Mann macht kaum etwas im Haushalt, was tun?

23. August 2014 um 18:27

Hallo Ihr Lieben,

vorher habe ich mich zum wiederholten Mal mit meinem Mann wegen dem Thema Haushalt gestritten.

Mein Mann arbeitet Vollzeit und ist montags bis Freitags von etwa 7.30 Uhr bis etwa 19 Uhr außer Haus - im Moment muss er viele Überstunden wegen eines eiligen Projekts machen. Ich bin freiberufliche Übersetzerin und arbeite daheim. Ich arbeite natürlich nicht immer gleich viel, aber meistens habe ich einen 8-9 Stunden langen Arbeitstag.

Mein Mann ist trotzdem der Meinung, dass der Haushalt eigentlich meine Sache ist. Ich mache eh schon das Meiste - Einkaufen, Putzen, Wäsche waschen, Bügeln. Geschirr spülen, ich kümmere mich um Frühstück und Abendessen...Mein Mann hat mir zwar wiederholt Zusagen gemacht, diese aber nur eingehalten, wenn ich ihn wiederholt daran erinnert habe, und das bezeichnet er dann immer als "Terror", wahlweise kommen die Antworten "das mache ich schon noch, aber ich entscheide, wann" oder "kannst das nicht doch du machen, ich habe jetzt keine Zeit". So war es auch heute. Eigentlich machen wir am Wochenende den Abwasch immer gemeinsam. Nach dem Frühstück "musste" er "nur ganz kurz" an seinen PC. Als ich ihn nach dem Mittagessen an den Abwasch erinnere, meinte er, machen wir später, ich soll nicht so eine Hektik machen, denn es sei ja Wochenende. Morgens hatte er auch noch großspurig verkündet, dass er Plastik und Papier zum Wertstoffhof bringt. Tja, es ist ewig nichts passiert. Als ich gegen 17.45 Uhr gesagt habe, jetzt wäre es langsam Zeit, weil der Wertstoffhof um 18 Uhr schließt, sagte er doch glatt, er hätte mir keine Uhrzeit zugesagt, sondern nur gesagt, dass er es irgendwann heute erledigt, aber es sei ja nicht seine Schuld, dass der Wertstoffhof nur bis 18 Uhr offen hat.

Ich habe schon mehrmals mit ihm darüber gesprochen, da kam nur, er müsse sich eben erholen, weil er Vollzeit arbeitet. Ich arbeite aber auch, und wenn ich mich so verhalten würde, würde es bei uns aussehen wie im Schweinestall, und wir hätten weder Lebensmittel noch sauberes Geschirr noch saubere Kleidung. Das ist in seinen Augen aber etwas ganz anderes, eben der normale Alltag, der halt irgendwie laufen muss. Auch Vereinbarungen helfen nichts, und ich bin bald nur noch genervt.

Was kann ich denn machen, damit es mal anders wird?

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23. August 2014 um 18:54

Danke!
...für Deine Worte.

Ich weiß, dass mein Mann auch ganz anders kann. Er hat etwa 10 Jahre allein gewohnt, und da war eben nix gemacht, was er nicht gemacht hat. Da hat er gewaschen, geputzt, gekocht, gebügelt...Ich habe gedacht, endlich mal einer, der sich nicht bedienen lässt.

Als wir zusammengezogen sind, waren wir beide angestellt und haben uns auch den Haushalt geteilt. Dann wurde ich arbeitslos, und da war es für mich klar, dass ich nun mehr im Haushalt mache. Das hat sich so eingeschlichen. Ich habe mich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig gemacht, und am Anfang hatte ich kaum Aufträge. Nun ist es anders, und da kommt von ihm regelmäßig der Satz "aber früher hast Du das doch auch alles gemacht", und das Argument, dass ich nun mehr Aufträge habe, zählt für ihn nicht.

Das mit dem weniger machen habe ich schon probiert. Irgendwann fiel ihm auf, dass er kaum noch saubere und gebügelte Sachen hatte und das wir Staubmäuse auf dem Boden hatten - ich habe mich schon richtig geekelt. Da kam nur, er hätte schon soviel zu tun, wann er das denn noch machen solle?

Tja, und eigentlich wollen wir Kinder, aber ich befürchte, dass dann noch mehr an mir hängenbleibt...

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23. August 2014 um 19:01

Wie wäre es
wenn DU mal (zu) viel zu tun hättest und das ganze Wochenende durcharbeiten müsstest? Du hättest keine Zeit für Ihn, fürs Essen kochen oder Wäsche. Wenn er quengelt, dann vertröste ihn mit "diesen Absatz mache ich noch!" oder "Ach herrje, jetzt habe ich ganz die Zeit vergessen!"

Sei ein bisschen kreativ. Zeig ihm, dass Du NICHT den ganzen Tag daheim "rumgammelst", sondern ernsthaft & angestrengt arbeitest.

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23. August 2014 um 20:05

Interessant...
...das ist bei meinem Göttergatten auch so, aber wenn er "entscheiden" darf, wann er was macht, sagt er immer "mal schaun" oder "weiß ich nicht" oder meine "Lieblingsantwort", ich solle ihn nicht stressen. Dass teilweise auch objektive Gegebenheiten zu beachten sind, ist ihm offenbar latte. So habe ich ihn kürzlich gebeten, irgendwann ein Loch für einen Haken für einen Spiegel in die Wand zu bohren. Er meinte, er macht das irgendwann im Laufe der Woche. Am Samstag gegen 16 Uhr fragte ich ihn, machst Du das diese oder nächste Woche? Er sagte, das mache ich morgen. Tja, sonntags sind in unserem Mietshaus ruhestörende Arbeiten verboten. Das war für ihn ein Grund, sich zu drücken. Wenn aber meine liebe Schwiegermutter etwas will, fährt er sofort zu ihr...

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23. August 2014 um 20:26

Das ist kein Argument,finde ich @ jolie
den ganzen täglichen Wahnsinn hätte er auch,wenn er alleine leben würde.

Nur hat er dann keine Dumme,die alles macht und hinter ihm aufräumt.

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24. August 2014 um 10:01

Mh Schwierig
Vielleicht hilft es,wenn ihr feste Zeiten vereinbart,sodass er sich nicht immer herausreden kann?

Ich weiß natürlich nicht wie viel du am Tag arbeitest,aber ich persönlich finde,dass derjenige,den Haushalt machen sollte,der auch mehr Zeit zur Verfügung hat und in dem Fall bist das anscheinend du.
Wenn ihr beide immer einen 8h Arbeitsalltag hättet und zur gleichen Zeit nach Hause kommen würdet,dann wäre es selbstverständlich,dass man das aufteilt und danach Zeit hat gemeinsam etwas zu machen.
Ich z.B. mache bei uns den gesamten Haushalt alleine.Ich arbeite "nur" Teilzeit,bin an vier Tagen die Woche dann für 8-9 Stunden unterwegs,dafür habe ich aber drei Tage immer komplett frei.
Mein Freund hingegen ist selbstständig und arbeitet jeden Tag um die 10 Stunden und meistens mehr,Wochenende hat er aufgrund seiner Tätigkeit so gut wie gar nicht und ist eben auch viel unterwegs,sodass er mal nachts gar nicht nach Hause kommt.
Wenn er dann mal wirklich einen komplett freien Tag hat (und meist doch noch zuhause am PC etwas macht), dann finde ich hat er sich den auch verdient und sollte nicht auch noch den ganzen Tag putzen.Da mache ich das lieber die Tage vorher und wir können an dem freien Tag dann etwas unternehmen was uns beiden Spaß macht,anstatt drüber zu streiten wer denn jetzt die fünf Teller spülen soll...

Natürlich würde ich mich nach acht Stunden Arbeit abends auch lieber mal in die Badewanne legen oder gemütlich aufs Sofa und ein Buch lesen..Aber wenn ich mich nach acht Stunden schon so fühle,hab ich doch schon großes Verständnis dafür,dass jemand nach 10-12 Stunden da noch ein größeres Bedürfnis zu hat, sich einfach hinzuwerfen und nix mehr zu tun

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24. August 2014 um 12:26

Auf nörgelnde Muttis hat doch kein Mann Bock...
Er ist 12 h jeden Tag außer Haus, du arbeitest zu Hause 8-9 h, hast ihm gegenüber also jeden Tag einen Vorteil von mindestens 3 h und keinen Arbeitsweg - was willst du eigentlich?
Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wenn mir der Kopf dröhnt vor lauter Aufgaben, die noch zu bewältigen sind, finde ich Hausarbeit richtig entspannend für zwischendurch.

Ich kann mir bei eurer "Problematik" nur vorstellen, dass du ihn in Ruhe fragst, welche Aufgaben er BEREIT ist zu übernehmen und ob es in Ordnung ist, wenn er DIESE auch wirklich macht, ohne dass du ihn daran erinnern musst. Je nachdem, was er dann für Aufgaben übernehmen will - lass ihn machen. Und wenn er es liegen lässt, dann ist es eben so. Du hast ja eigentlich genug andere Dinge zu tun, um die du dich erstmal kümmern kannst, eher du herumnörgelst. Versteh mich nicht falsch, mir geht es auch total auf den Kranz, wenn jemand sagt, dass er dies und jenes macht und es dann auf der Strecke bleibt, aber du kannst ihn schlecht zwingen. Zumal er Recht hat, dass bei eurer Arbeitsbelastung der Großteil des Haushaltes eigentlich von dir geführt werden sollte und zwar nicht, weil du die Frau bist und er der Mann, sondern einfach, weil du eher die Zeit hast als er.

Allerdings frage ich mich schon, wo dein eigentliches Problem ist. Leidest du vielleicht, weil er dir zu wenig Aufmerksamkeit zuteil werden lässt und schiebst du Hausarbeiten vor, damit er sich mit dir beschäftigt?

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24. August 2014 um 12:56

Naja...
...Es wirft ihr ja niemand vor,dass sie den Arbeitsweg an sich nicht hat,aber bei Leuten,die zur Arbeit fahren müssen,kannst du täglich mindestens eine Stunde schon allein dafür berechnen wo sie eben auch nicht zuhause sind.Meistens mehr wegen Stau und ähnlichem,während sie aber das Glück hat sich nur vom Bürostuhl erheben zu müssen und schon Feierabend zu haben und zuhause zu sein.
Zudem sprach sie ja auch davon,dass meistens (also auch nicht immer) 8-9 Stunden arbeitet und ihr Partner ca. 11 Stunden außer Haus ist.So hat sie täglich eben ein paar Stunden mehr Zeit als er.
Ganz egal,ob nun Mann oder Frau.Wenn jemand 3 Stunden vorher schon zuhause ist,kann er auch den Haushalt machen.
Wenn ich jetzt täglich 11 Stunden arbeiten wäre und mein Freund wäre schon Stunden zuhause und würde mir dann auch noch den Haushalt überlassen wollen,weil er lieber Freizeit hat anstatt es selbst zu machen,würde ich dem aber mal was erzählen..

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24. August 2014 um 13:14

Ihr verdient beide.
Habt beide wenig Zeit. Die Lösung ist eine.... Raumpflegerin...

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24. August 2014 um 14:02


Ohja das kenne ich.

Arbeite auch von Zuhause. Und Leider denken immer alle so wie Sie.
Nur weil man "Zuhause" ist, heißt es nicht, dass man nichts macht.
Ich arbeite auch täglich von 8-18 Uhr und alle denken immer, man würde nix machen, nur weil man von zu Hause aus arbeitet.
Und wenn man krank ist, arbeitet man auch. Man kann dann nicht einfach sagen ich hol mir einen Krankenschein und erhol mich mal. Mein Telefon klingelt trotzdem.

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25. August 2014 um 10:46

Tja...
Hallo,

das mit dem woanders arbeiten habe ich mir schon überlegt und mir Büroräume angesehen. Tja, leider wirft mein Geschäft nur begrenzt viel ab, und wenn ich mir ein Büro anmieten würde, würden mindestens 80% meiner Einnahmen für die Miete draufgehen. Das macht also nicht wirklich Sinn.

Und auch sonst muss ich Dir recht geben. Mein GöGa sagt immer öfter "Du bist doch sowieso da, dann kannst Du wenigstens..."...

Ich habe auch kein Problem damit, den Löwenanteil der Hausarbeit zu übernehmen, auch wenn manche Diskussionsteilnehmer das offenbar anders sehen. Aber dass ich praktisch alles mache - mit Ausnahme von Getränkekästen schleppen (die sind mir zu schwer) und Müll wegbringen, sehe ich auch nicht ein.

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25. August 2014 um 11:06

Sie ist...
... freiberufliche Übersetzerin und kann von zu Hause aus arbeiten. Soll sie sich extra einen Büroraum anmieten, nur damit Leute wie Du glauben, dass sie Vollzeit arbeitet??

Wieder mal eine vollkommen unqualifizierte Bemerkung, sorry!

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25. August 2014 um 11:29

Ich kann die allgemeine Aufregung nicht verstehen.

Sie schreibt, dass ihr Mann der Meinung sei, dass die Frau den Haushalt erledigen soll. Aber wenn sie ihn zitiert, sagt er ja nur, dass ER entscheiden möchte, WANN er diese Aufgabe erledigt. Einen Mülleimer kann man ja so lange vor die Haustür stellen, ein Abwasch kann nach dem Essen auch ein paar Minuten länger stehen bleiben.

Dann sagt die Verfasserin, dass sie selbst der Ansicht ist, dass sie den Löwenanteil im Haushalt machen möchte und darüber auch glücklich ist.

Das Problem reduziert sich für mich also nicht, wie von vielen hier vermutet, auf einen chauvenistischen Faulenzer, sondern auf eine Frau, die allein aus Prinzip jetzt und sofort Dinge im Haushalt an ihren Freund deligieren kann, dabei ignorierend, dass er lange und kraftraubende Arbeitstage hat und durchaus gewillt ist seiner Pflicht im Haushalt nachzukommen - nur eben nicht immer sofort und auf Kommando.

Meine Empfehlung: Geduld. Die Vorschläge hier ala "einfach mal etwas liegen lassen" gehen in die Richtige Richtung, sie sind nämlich ganz im Interesse ihres Freundes. Und die Wohnung wird davon auch niemals zumüllen, denn, jede Wette, er wird seine (Haus-)Aufgaben auch erledigen.

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25. August 2014 um 13:41

Nicht jeder kann von zuhause aus arbeiten
Manche Tätigkeiten können überhaupt gar nicht von zuhause aus ausgeführt werden oder selbst wenn sie möglich wären, erlaubt es der Chef nicht.Da kann nicht jeder von uns sagen, dass er lieber von zuhause aus arbeiten würde und schon ist das machbar.Wäre ja auch zu schön.Dann würde wohl so gut wie jeder in den eigenen vier Wänden bleiben
Er ist von 7:30-19h unterwegs.Ob er da nun arbeitet oder noch die Anfahrtszeit mit inbegriffen.Er ist in der Zeit auf jeden Fall nicht zuhause und kann dementsprechend auch keine Hausarbeit verrichten.

"Und weil sie mehr Zeit hat, soll sie es in wäsche waschen und kochen stecken"
->Hausarbeit macht sich nun mal nicht von allein.Einer muss da ran.Dann sollte es doch der tun,der eben schon mal 3 Stunden früher Feierabend hat als der andere und sowieso schon zuhause ist.Anstatt in der Zeit sich einen Lenz zu machen und den anderen damit zu nerven,dass er ja diese Woche noch gar nicht abgewaschen hat.
Und ja,solche Tätigkeiten meinte ich mit Hausarbeit überlassen.
Wieso sollte ich z.B. die Teller stundenlang stehen lassen und nicht selbst abwaschen,wenn ich die Zeit dazu habe,sondern meinem Partner überlassen? Um einen auf emanzipierte Frau zu machen,die alle Aufgaben gerecht verteilt?Ist doch Blödsinn!Ich bin da,habe frei und er nicht.
Also erledige ich die Aufgaben und gut ist.Wenn er dann auch endlich mal da ist,kann man sich doch gemeinsam dann einen schönen Abend machen,anstatt noch irgendwelche Hausarbeiten dem anderen reinwürgen zu wollen.
Für mich ist das nur ein Zeichen von Faulheit.Bloß nicht zu viel machen und schauen,dass der andere auch was macht.

Für mich zumindest funktioniert so eine Beziehung und ein Zusammenleben nicht.
Man verteilt die Aufgaben gerecht und je nachdem,wer wie viel Zeit zur Verfügung hat.
Und gerecht ist es für mich nicht,wenn einer jeden Tag schon länger auf der Arbeit und dann auch noch andere Aufgaben übernehmen muss,weil ich meine Zeit nicht in Wäsche waschen investieren möchte..
Ok,natürlich möchte ich das nicht.Aber wie schon gesagt,macht sich das nun mal nicht von selbst

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25. August 2014 um 13:43

Also...
Hallo,

ich bin der Meinung das beide den Haushalt machen müssen, weil ja auch beide die Wohnung nutzten. Wenn er alleine wohnen würde, müsste er auch seinen Haushalt neben der Arbeit machen.
Das schwierige an der Sache ist, dass jeder eine andere Ansicht hat, wann es zu unordentlich bzw schmutzig ist.
Da muss der Kompromiss gefunden werden.
Schließlich sollen sich beide in der Wohnung wohl fühlen.


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25. August 2014 um 15:25

Natürlich...
...ich erwarte auch gar nicht, dass er nach der Arbeit noch stundenlang putzt. Aber ich finde nicht, dass es zuviel verlangt ist, dass er die Getränkekisten schleppt - die sind mir ohnehin zu schwer - oder mal den Müll rausbringt, wenn er sowieso rausgeht.

Und außerdem sind da noch diverse Kleinigkeiten, die in der Summe dann doch nicht mehr so klein sind und mich aufregen bzw. mir echt unnötig Arbeit machen. Wenn ich ihn z.B. nach dem Abendessen bitte, den Tisch abzuräumen (ich decke immer auf!), kommt garantiert "was soll ich denn noch alles machen?". Außerdem lässt mein Göga an der Toilettenpapierrolle gerne noch das letzte Stück dran, damit er die Rolle nicht wechseln muss. Wenn ich da etwas sage, bezeichnet er das als "völlig unwichtigen Detailkram". Also, irgendwo fühle ich mich da zum Deppen degradiert...

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25. August 2014 um 15:26

Putzhilfe
wär ein sehr guter Kompromiss.
Und jeder macht seine eigene Wäsche, damit habe ich auch sehr gute Erfahrung gemacht.
Spülmaschine und Trockner gehören in jeden Haushalt, das erleichtert auch so einiges.....

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25. August 2014 um 15:31
In Antwort auf hasenspatz75

Natürlich...
...ich erwarte auch gar nicht, dass er nach der Arbeit noch stundenlang putzt. Aber ich finde nicht, dass es zuviel verlangt ist, dass er die Getränkekisten schleppt - die sind mir ohnehin zu schwer - oder mal den Müll rausbringt, wenn er sowieso rausgeht.

Und außerdem sind da noch diverse Kleinigkeiten, die in der Summe dann doch nicht mehr so klein sind und mich aufregen bzw. mir echt unnötig Arbeit machen. Wenn ich ihn z.B. nach dem Abendessen bitte, den Tisch abzuräumen (ich decke immer auf!), kommt garantiert "was soll ich denn noch alles machen?". Außerdem lässt mein Göga an der Toilettenpapierrolle gerne noch das letzte Stück dran, damit er die Rolle nicht wechseln muss. Wenn ich da etwas sage, bezeichnet er das als "völlig unwichtigen Detailkram". Also, irgendwo fühle ich mich da zum Deppen degradiert...

Klorolle...
das wäre mir nun schuppe, dann wechsel die doch auch nicht...
Mit dem Tischdecken, ja ich verstehe dich.
Lösungsvorschlag: bitte ihn den Tisch zu decken.
Wenn er es nicht macht, dann mach dir doch alleine etwas zu Essen.

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25. August 2014 um 22:36

Es ist auch nicht das Gleiche
Ich arbeite auch hin und wieder zu Hause und es ist schon ein Unterschied ob man irgendwohin zur Arbeit fahren muss oder ob man sich direkt an den Schreibtisch setzen kann.
Ich jedenfalls habe an den Tagen an denen ich Heimarbeit mache bedeutend mehr freie Zeit.

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25. August 2014 um 23:09

Sei konsequent und reg Dich nicht auf
Ich kenne diese Diskussionen über den Haushalt zu genüge.

Mein Mann sieht das zwar so wie ich, aber andere haben meiner Meinung nach exotische Meinungen.

Es gibt da diejenigen, die wie eine Prinzessin behandelt werden wollen, die können nur fordern, fordern, fordern. Diese Frauen arbeiten zwar auch manchmal, aber für sie ist kein Luxus gut genug und für sie ist es selbstverständlich, dass sie sich am höheren gehalt ihres Mannes bereichern. Die sind sich zu fein für den Haushalt - nee, das ist für eine Märchenprinzessin doch unter aller Würde!

Dann gibt es die Emanzen, die immer nur nörgeln und streiten und denen es der Mann eh nicht recht machen kann.
Die fordern aber immerhin keine Luxusgüter von ihren Männern.
Manchmal sind das auch diese Öko-Esoterik-Damen...

Die typischen 50er-Jahre-Hausfrauen sind immer noch nicht ausgestorben, auch unter den heutigen jungen Frauen unter 30 finden sich da genug.
Die schmachten den ganzen Tag lang nur ihren Mann an und es ist ihnen völlig egal, wie er sie behandelt. Hauptsache, sie können ihrem Zwang nachgehen, sich für ihn den A* aufzureißen.
Manchmal haben diese Heimchen am Herd glück, einen netten Mann erwischt zu haben. Viele arrangieren sich aber auch mit den schlimmsten Paschas und haben kein eigenes Leben.
Für die gibts nur noch die Bemutterung: die Bemutterung der gemeinsamen kinder, die Bemutterung der Schwiegereltern, die Bemutterung von Freunden, die Bemutterung des Ehemannes...

Das Schlimmste finde ich diejenigen, die immer nur aufrechnen können.

ich bin dafür, dass jeder dem anderen hilft und dazu gehört auch, dass man mal mehr macht als der andere.
Wenn man einen Partner mit ebendieser Einstellung hat, gleicht es sich am Ende aus und man wird vom Partner liebevoll überrascht bzw. entlastet.

Ich halte nichts davon, die Hausarbeit gemäß gehalt oder Freizeit prozentual aufzuteilen.
Nicht einmal dann, wenn ein Partner überhaupt nicht berufstätig ist. Ich denke, jeder Partner hat den gleichen Wert und wenn die in Teilzeit oder überhaupt nicht arbeitende Frau zur kostenlosen Haushälterin degradiert wird, ist das erniedrigend.

Je weniger Zwang und Druck geübt werden, umso besser.
Mein Mann lässt mir absolut freie Hand und für ihn ist das völlig ok, abends nach einem 10h-Arbeitstag noch in den Supermarkt zu fahren, weil ich zu müde bin.

Bei uns macht keiner mehr als der andere, das hält sich wirklich in etwa die Waage.

Ich weiß nicht, wie sich die TE wirklich verhält.
genörgel nervt die meisten Männer; es ist meist klüger, ein Thema nur einmal ruhig & sachlich anzusprechen, und dann nicht mehr darüber zu reden. Männer kommen gut mit Fristen klar, so nach dem Motto: "Überleg Dir bitte bis November, welches Auto Dir gefällt."

Ich würde Dir raten, die Dinge, die Dir wichtig sind, weiterhin zu erledigen (z.B. Saubermachen) und die, auf die Du verzichten kannst, einfach sein zu lassen.
Koch in Zukunft nur noch für Dich, kauf erst gar nicht für ihn ein, wasche seine Wäsche nicht mehr. Bring nur noch zum Wertstoffhof, was Dich wirklich stört und spül nur noch Dein eigenes schmutziges geschirr.

Wenn er am PC versauert, sag einfach nur: "Tschüss, ich fahre jetzt nach ..." und geh.
Verschwende nicht Deine Zeit mit Warten und Nörgeln.

Dein Mann ist kein Baby und wenn er merkt, dass Du Dich nicht ausnutzen lässt, ist er gezwungen, selbst mehr zu tun. Vielleicht fällt ihm dann auch erst auf, wieviel Arbeit das wirklich ist!
Du machst es ihm viel zu leicht, Du bemutterst ihn viel zu sehr.

Hör einfach auf damit. ganz in Ruhe, ohne großen Dramaauftritt.
Ich als Frau kann Deinen Frust absolut verstehen, aber Männer schalten auf Durchzug, wenn sie sich wie kleine kinder behandelt fühlen. Auch bei kleinen kindern kommt man mit Tricks eher durch.

Ich bin absolut dafür, "es meinem Mann daheim schön zu machen", aber auch nur, weil ich es nicht MUSS.
Mein Mann ist keine faule Socke und er zwingt mich auch niemals zur Hausarbeit.
Unter diesen Bedingungen macht es sehr viel Spaß, bewusst etwas Schönes für ihn einkaufen zu gehen und für ihn stundenlang in der küche zu stehen. Weil ich weiß, dass er das nicht für selbstverständlich hält.

Er überrascht mich immer wieder, indem er mich entlastet, wenn ich wirklich erschöpft bin. Dann macht er auch gerne mal mehr...

Ich war übrigens von Anfang an "streng" zu meinem Mann; auch als wir noch nicht zusammengewohnt haben, habe ich ihn nicht von den Alltagspflichten ausgeklammert, wenn er bei mir war. Er kennt es nicht anders und er kennt mich nicht anders.
Vielleicht ist uns deswegen das Projekt Zusammenziehen nach der 600km-Fernbeziehung so gut geglückt. Wir haben uns von Anfang nicht verstellt, keine Luftblase um uns herum aufgebaut.

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25. August 2014 um 23:18
In Antwort auf hasenspatz75

Natürlich...
...ich erwarte auch gar nicht, dass er nach der Arbeit noch stundenlang putzt. Aber ich finde nicht, dass es zuviel verlangt ist, dass er die Getränkekisten schleppt - die sind mir ohnehin zu schwer - oder mal den Müll rausbringt, wenn er sowieso rausgeht.

Und außerdem sind da noch diverse Kleinigkeiten, die in der Summe dann doch nicht mehr so klein sind und mich aufregen bzw. mir echt unnötig Arbeit machen. Wenn ich ihn z.B. nach dem Abendessen bitte, den Tisch abzuräumen (ich decke immer auf!), kommt garantiert "was soll ich denn noch alles machen?". Außerdem lässt mein Göga an der Toilettenpapierrolle gerne noch das letzte Stück dran, damit er die Rolle nicht wechseln muss. Wenn ich da etwas sage, bezeichnet er das als "völlig unwichtigen Detailkram". Also, irgendwo fühle ich mich da zum Deppen degradiert...


Mach das mit dem Toilettenpapier doch auch einfach so. Das schadet ja niemandem und ist auch nicht unhygienisch/geruchsintensiv. Wechsel seine halbleeren Rollen einfach nicht und lass in Zukunft auch ein kleines Anstandsblatt dran.

Mein Mann hat das auch mal gemacht und als ich anfing, die fast leeren Rollen einfach drin hängen zu lassen, hat er mich angesprochen.
Seitdem ist das kein Thema mehr.

Solche kleinigkeiten kann man auch mit Humor sehen. Ich stimme Deinem Mann zu: Das ist in der Tat "völlig unwichtiger Detailkram"!
Du degradierst Dich selber zum Deppen, indem Du Dich für alles zuständig fühlst. Lern, loszulassen. Lass alles los, was nicht irgendwie eklige/unhygienische konsequenzen hat.

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26. August 2014 um 10:09

Blöde Anfahrtszeit..
Hat im Endeffekt nichts damit zu tun.Es geht doch darum,dass sie einfach täglich ein paar Stunden mehr Zeit hat als er.Warum,ist eigentlich nebensänlich.
Warum muss man die Arbeiten im Haus dann genau aufteilen,nur damit jeder im Haushalt genau das gleiche macht?
Denn im Endeffekt kommt es dann von der geleisteten Arbeitszeit doch darauf hinaus,dass in dem Fall der Mann mehr machen muss als die Frau,wenn man den Beruf und die Hausarbeit zusammen rechnet.
Außerdem sollte es gar nicht so weit in einer Beziehung kommen,dass man die genauen Arbeitszeiten gegeneinander aufrechnen muss.
Es sollte selbstverständlich sein,dass der,der einfach mehr Freizeit hat,diese in die Hausarbeit eben mitinvestiert und nicht von dem anderen verlangt nach langer Arbeit unbedingt etwas zu machen.

Denn so wie ich das verstanden habe,geht es hier ja nicht darum,dass sie ihm alles hinterherräumen muss,sondern um täglich anfallende Arbeit,die,wenn man jetzt mal ganz ehrlich ist,sowieso super schnell erledigt ist.
Denn wenn man jeden Tag was macht,muss man auch nicht täglich stundenlang schrubben.
Wenn man aber natürlich Arbeiten liegen lässt,damit der andere sie macht,sammelt sich da auch viel an

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26. August 2014 um 10:38

Ich bin der Meinung
unabhängig davon, wer jetzt mehr leisten kann, wegen Freitzeit, Gehalt oder ähnliches...

Wenn mir jemand etwas verspricht zu tun, dann hat er das zu tun. Punkt aus. So einfach ist da.

Sie machen ja absprachen, er verspricht selbst, was und hält sich nicht dran.

Das geht einmal oder zweimal mit begründeten Ausreden, aber nicht auf Dauer.

Und da kann ich die TE schon verstehen, weil mich da auch sehr aufregen würde.

Es auch um Wertschätzung und Respekt. Den sehe ich hier von seiner Seite (nach der Beschreibung nicht).

Ich finde schon, dass auch wenn man mehr leistet (durch längeres Arbeiten mehr Einkommen oder ähnliches) seinen kleinen Beitrag dazu leisten kann. Und sei es nur das Geschirr abzuräumen. Und selbst DAS bekommt er nicht hin. Ich finde das ganz furchbar.

Deswegen kann ich die TE sehr gut verstehen.

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26. August 2014 um 13:27

Also...
...das Bild, das so manche hier offenbar von mir haben, entspricht nicht so ganz der Wahrheit.

Wo bitte steht, dass ich erwarte, dass mein GöGa den ganzen Haushalt macht? Natürlich mache ich mehr, ist ja kein Thema, aber dass ich alles machen soll, nur weil ich weniger arbeite als er, sehe ich nicht ein, schließlich ist es unser gemeinsamer Haushalt.

Einige Leser denken offenbar, ich bin ein verwöhntes Luxusweibchen, das so hobbymäßig ein bisschen übersetzt, und der Mann soll nicht nur 90% des Geldes heimbringen, sondern auch noch den ganzen Haushalt machen.

Nur zur Info: Ein ganz normaler Wochentag sieht bei uns so aus: Um 6 Uhr läutet der Wecker. Mein GöGa ist ein Morgenmuffel und braucht eine Stunde im Bad. Während er im Bad ist, richte ich das Frühstück her, mache die Betten, gieße die Pflanzen...Danach wird gefrühstückt. Wenn er so gegen 7.30 Uhr aus dem Haus ist, gehe ich ins Bad. Von 8 bis 9 Uhr mache ich Hausarbeit - abwaschen, Waschmaschine anlassen, ein bisschen putzen, je nachdem, was gerade anfällt. Von 9 bis 13 Uhr ist meine Geschäftszeit, und die nutze ich auch überwiegend zum Arbeiten. In erster Linie übersetzen, aber wenn wenig Aufträge da sind, widme ich mich solchen Sachen wie Ablage, vorbereitende Buchhaltung oder Sachen für den Steuerberater vorbereiten. Von 13 bis 14 Uhr habe ich Mittagspause. Nachdem ich keine Kantine daheim habe und nicht jeden Tag Fertiggerichte essen will, muss ich mir noch etwas kochen - meist etwas Schnelles. Danach habe ich wieder bis 18 Uhr Geschäftszeit. In meiner Geschäftszeit muss ich auch daheim sein - außer, wenn ich zur Post muss oder so. Wenn ein Einkauf ansteht, mache ich das nach 18 Uhr und bin dann so gegen 19 Uhr wieder da. Dann kommt mein GöGa, begrüßt mich kurz und geht an seinen PC. Gegen 20 Uhr gibt's Abendessen, wenn ich ihn bitte, den Tisch zu decken, sagt er, nein, er räumt den Tisch ab. Gut, dann richte ich her, und wir essen. Tja, das Geschirr samt Käse etc. steht aber am nächsten Morgen immer noch da, und wenn ich was sage, kommt "ich arbeite Vollzeit, was soll ich denn noch alles machen?" Nach dem Abendessen will mein GöGa nur Freizeit haben, aber ich könnte seiner Meinung nach schon noch Hausarbeit machen.

Am Wochenende will sich mein GöGa erholen, was ich ja auch verstehe. Er macht den Kaffee fürs Frühstück, und den Rest soll ich machen, weil er ja Vollzeit arbeitet - sein Standardargument.

Zur finanziellen Seite: Übersetzer ist leider kein gut bezahlter Beruf. Meine Einnahmen schwanken je nach Auftragslage. Ich würde sagen, dass mein GöGa mindestens doppelt soviel verdient wie ich. Hätten wir eine Putzfrau, würde von meinem "Netto" nicht mehr viel übrig bleiben. Und ich will nicht nur für Steuern, meine Krankenversicherung und eine Haushaltshilfe arbeiten.

Noch irgendwelche Fragen???

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26. August 2014 um 14:22

Schrecklich...
Ich würde dir auch raten, deinem Mann deinen Tagesablauf genau zu schildern und aufzuzeigen, dass du genau so arbeitest...zumindest am Wochende haben ja beide Freizeit und da sollte man sich unterstützen. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass beide genau alles 50:50 aufteilen müssen...Mein Partner fühlt sich verantwortlich für die technischen Sachen, wenn etwas kaputt geht, für die Entsorgung des Abfalls und alles was mit dem Auto zu tun hat...ich hingegen koche dafür immer und habe eher den Durchblick im Haushalt. Nichts desto trotz regt es mich auf, wenn ich gekocht hab und er nach dem Essen einfach vergisst mit abzuräumen. Mitlerweile sag ich ihm einfach: Du Schatz, komm lass uns abräumen, bevor wir was anderes machen. Immerhin macht er dann gleich mit. Aber ich merke immer mehr, dass wir Frauen eher ein Auge für Alles haben...während der Mann viele Dinge übersieht oder nur zur Hälfte gemacht werden...ich versuch das gelassen zu sehen, auch wenns nicht immer klappt, aber dann sag ich ihm das auch und hab das Glück, dass wir uns gegenseitig ernst nehmen und aneinander arbeiten...das ist eigentlich das Wichtigste.

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26. August 2014 um 17:35
In Antwort auf melba_11886320

Schrecklich...
Ich würde dir auch raten, deinem Mann deinen Tagesablauf genau zu schildern und aufzuzeigen, dass du genau so arbeitest...zumindest am Wochende haben ja beide Freizeit und da sollte man sich unterstützen. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass beide genau alles 50:50 aufteilen müssen...Mein Partner fühlt sich verantwortlich für die technischen Sachen, wenn etwas kaputt geht, für die Entsorgung des Abfalls und alles was mit dem Auto zu tun hat...ich hingegen koche dafür immer und habe eher den Durchblick im Haushalt. Nichts desto trotz regt es mich auf, wenn ich gekocht hab und er nach dem Essen einfach vergisst mit abzuräumen. Mitlerweile sag ich ihm einfach: Du Schatz, komm lass uns abräumen, bevor wir was anderes machen. Immerhin macht er dann gleich mit. Aber ich merke immer mehr, dass wir Frauen eher ein Auge für Alles haben...während der Mann viele Dinge übersieht oder nur zur Hälfte gemacht werden...ich versuch das gelassen zu sehen, auch wenns nicht immer klappt, aber dann sag ich ihm das auch und hab das Glück, dass wir uns gegenseitig ernst nehmen und aneinander arbeiten...das ist eigentlich das Wichtigste.

Aja...
..dann hast Du ja schon etwas geschafft, was mir bisher nicht gelungen ist...

Ich habe einfach das Gefühl, dass mein Mann mich nicht ernst nimmt oder zumindest den Haushalt als meine Sache ansieht.

Letztes Jahr war er 2 Monate arbeitslos - seine alte Firma hat seine Abteilung abgebaut und allen gekündigt. Er hat sich gleich beworben und auch schnell was Neues gefunden, aber eben erst später, so dass er daheim war. Das Thema Stellensuche war schon erledigt, also hatte er 2 Monate lang Freizeit. Ich hatte in dieser Zeit 6 Wochen lang so viel zu tun, dass ich 11-12 Stunden am Tag arbeiten musste. Damit ich wenigstens etwas Erholung bekam, habe ich am Wochenende "nur" 8 Stunden am Tag gearbeitet. Mein GöGa tönte großspurig "ich mache den Haushalt, Du musst Dich um gar nichts kümmern". Ha, ha, haben wir gelacht. Er wollte jeden Tag bis 11 Uhr schlafen und gegen 12 Uhr frühstücken, was bei mir natürlich nicht ging. Dann meinte er, staubsaugen kann er nicht, weil er mich nicht stören will. Abends sagte er öfter, lass uns eine Pizza bestellen, dann musst du nicht kochen. Die Wohnung ist immer mehr eingedreckt. Und irgendwann fragte er mich, wann ich eigentlich mal waschen und bügeln werde. Ich sagte, in absehbarer Zeit nicht. Er meinte ernsthaft, ich könnte meine Arbeit doch bestimmt anders organisieren, damit auch noch Zeit für den Haushalt bleibt...sagt der Mann, der seine Zeit damit verbracht hat, Zeitung zu lesen und im Internet zu surfen. Komisch nur, dass er als Single alles gemacht hat...

Gut, alles rund ums Auto macht er, aber es ist ja nicht so, dass man sich täglich darum kümmern muss, vor allem, wenn es wie bei uns die meiste Zeit in der Garage steht. Aber ansonsten soll ich alles machen...Im Moment bin ich davon sowas von genervt...

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26. August 2014 um 18:18
In Antwort auf hasenspatz75

Aja...
..dann hast Du ja schon etwas geschafft, was mir bisher nicht gelungen ist...

Ich habe einfach das Gefühl, dass mein Mann mich nicht ernst nimmt oder zumindest den Haushalt als meine Sache ansieht.

Letztes Jahr war er 2 Monate arbeitslos - seine alte Firma hat seine Abteilung abgebaut und allen gekündigt. Er hat sich gleich beworben und auch schnell was Neues gefunden, aber eben erst später, so dass er daheim war. Das Thema Stellensuche war schon erledigt, also hatte er 2 Monate lang Freizeit. Ich hatte in dieser Zeit 6 Wochen lang so viel zu tun, dass ich 11-12 Stunden am Tag arbeiten musste. Damit ich wenigstens etwas Erholung bekam, habe ich am Wochenende "nur" 8 Stunden am Tag gearbeitet. Mein GöGa tönte großspurig "ich mache den Haushalt, Du musst Dich um gar nichts kümmern". Ha, ha, haben wir gelacht. Er wollte jeden Tag bis 11 Uhr schlafen und gegen 12 Uhr frühstücken, was bei mir natürlich nicht ging. Dann meinte er, staubsaugen kann er nicht, weil er mich nicht stören will. Abends sagte er öfter, lass uns eine Pizza bestellen, dann musst du nicht kochen. Die Wohnung ist immer mehr eingedreckt. Und irgendwann fragte er mich, wann ich eigentlich mal waschen und bügeln werde. Ich sagte, in absehbarer Zeit nicht. Er meinte ernsthaft, ich könnte meine Arbeit doch bestimmt anders organisieren, damit auch noch Zeit für den Haushalt bleibt...sagt der Mann, der seine Zeit damit verbracht hat, Zeitung zu lesen und im Internet zu surfen. Komisch nur, dass er als Single alles gemacht hat...

Gut, alles rund ums Auto macht er, aber es ist ja nicht so, dass man sich täglich darum kümmern muss, vor allem, wenn es wie bei uns die meiste Zeit in der Garage steht. Aber ansonsten soll ich alles machen...Im Moment bin ich davon sowas von genervt...

..das klingt nicht gut...
...dann würde ich mir, ohne dir zu nahe treten zu wollen, wirklich Gedanken darüber machen, ob es das ist was du dir wünscht? Was ist, wenn ihr vielleicht mal Kinder habt? Dann hast du noch viel mehr Arbeit mit einem Partner, der dir ohnehin nicht unter die Arme greift. Oder red mit ihm nochmal klar und deutlich und setz ihm eine Frist, hält er sie nicht ein, würd ich ein paar Tage verschwinden und er soll selber schauen wie er zurecht kommt...oder eben, auswärtig arbeiten gehen, bei ner Freundin oder einen kleinen Raum mieten. Wenn all das scheitert, dann würde ich mit ihm eine externe Beratung aufsuchen...so würde ich jedenfalls vorgehen...Ich hoffe, dass ihr einen gemeinsamen Weg findet, leider sind viele Männer so, er ist nicht der Einzige...

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26. August 2014 um 18:53

Nein
Das stimmt so wirklich nicht. Es gibt genau so Frauen wie Männer, die so sind...dennoch gibt es das und erschwert so eine gesunde Beziehung, das hängt aber nicht unbedingt vom Geschlecht ab, sondern vom Charakter.

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27. August 2014 um 16:28

Tja...
...13 Jahre Beziehung - davon 9 Jahre Ehe - will ich aber nicht einfach so wegwerfen. Außerdem war es ja auch nicht von Anfang an so, sondern hat sich schleichend entwickelt, und ich habe wohl auch meinen Teil dazu beigetragen...

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29. August 2014 um 11:25

Entlastung
Ich find diese Diskussion abstrus. Wie Viele hier akribisch ausrechnen, wer wieviel im Haushalt machen sollte.

Wenn man sich liebt, dann möchte man doch dem anderen helfen, ihn entlasten, für ihn da sein etc., oder etwa nicht?

Ich mag die Hausarbeit an sich auch nicht, aber ich mache das trotzdem manchmal gerne für uns beide. Weil ich weiß, dass ich damit meinem Mann helfen kann.
Gerade kochen tue ich wirklich gerne; wenn ich ein ganz neues Rezept ausprobiere, dann fühle ich mich echt gut.

Mein Mann entlastet mich auch immer, wo er nur kann.
Er hat mich heute erst wieder gefragt, ob er heute Abend einkaufen gehen soll.
Ich hab dann gemeint, dass ich das allein schaff, wenn ich Urlaub hab.

Ist das bei euch nicht so, bei euren Männern?
Also, meiner ist superhilfsbereit, egal, worum es geht, und auch nicht nur zu mir, sondern zu allen seinen Mitmenschen.

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29. August 2014 um 13:34

Hä?
Weißt Du, bei uns ist das beidseitig.
Wenn ich mal einen harten Tag hatte und abends müde bin, dann hängt er auch kommentarlos die Wäsche auf oder fährt in den Supermarkt.

Du hast vollkommen Recht: Es ist nicht nur einer für den Haushalt zuständig.
Genau deswegen entlasten wir uns ja ständig gegenseitig und jeder macht so, wie Zeit/Nerven hat. Ich helfe meinem Mann und er hilft mir. Immer abwechselnd und ohne Aufrechnen.

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30. August 2014 um 9:54


Sowas merkt man aber doch schon, bevor man heiratet! Sogar bevor man zusammenwohnt...

Aber viele Frauen wollen es trotz Beschwerden so.
Eine ältere Freundin meiner Mutter, inzwischen 70, hat immer gesagt: "Wozu heiraten? Damit man einem Mann hinterherräumen muss?" Ihr Mann ist eigentlich sehr lieb, kann es ihr aber nie recht machen. Sie pflaumt ihn immer an, auch wenn er nur die falschen Servietten heraussucht. Sie behandelt ihn wie ein geistig behindertes Kind - also bei so einem Benehmen würds mir als Mann auch vergehen...
Sie ist nicht der einzige Hausdrachen, den ich kenne... Viele im Haushalt stark engagierte Frauen sind der Meinung, dass Männer sowas eh nicht können.

Umgekehrt ist es natürlich ebenfalls so, das kommt meist von seinen Eltern, von der Erziehung.
Viele Männer sind der Meinung, dass sie nichts machen müssten, weil das ja "Frauensache" sei. Da stehen oft Übermütter dahinter, die das bereits dem kleinen Jungen so eingebleut haben.
Und das sind nicht immer die großzügigen, die ihrer Frau jeden Monat mehrere Hundert Euro zur Verfügung stellen...

Ich kann beides nicht verstehen und vor allem nicht, weshalb man so jemanden überhaupt erst heiratet.

Also, ich kenne dieses Problem nicht.
Mein Mann hat von Anfang an mitgeholfen und das sogar schon während der Fernbeziehung. Und wenn sich jetzt jemand an dem "mitgeholfen" stört: Manchmal helfe ich auch nur "mit".

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30. August 2014 um 9:58

Genau
Oder er ist eben so erzogen worden, dass der Haushalt "Frauensache" sei.

Natürlich ist es lieblos, seinem Partner einfach dabei zuzusehen, wie der sich abrackert!

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5. September 2014 um 16:07

Wie bitte?
Du stellst das Ganze folgendermaßen dar: Ich mache mir daheim einen faulen Lenz, erwarte, dass mein Mann uns beide finanziert und dann noch 100% Haushalt macht. Das entspricht wirklich nicht der Wahrheit. Ich kenne solche Frauen und kann sie nicht ausstehen.

Hast Du meinen Beitrag über meinen Tagesablauf weiter oben gelesen? Ich verdiene durchaus auch Geld, und allein der Tatsache, dass ich selbständig von daheim aus arbeite, ist es zu verdanken, dass wir das Telefon und einen Teil der Miete sowie der Neben- und Betriebskosten von der Steuer absetzen können.

Außerdem wohnen wir beide in der Wohnung, nicht nur ich. Und Versprechen sollte man einhalten. In Ausnahmefällen kann schon mal etwas dazwischenkommen, aber dass mein GöGa verspricht, den Tisch abzuräumen, dann nicht dazukommt, am nächsten Morgen immer noch alles dasteht, er aber sehr wohl Zeit für den PC hat - und das quasi regelmäßg - sehe ich nicht ein.

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7. September 2014 um 16:49

Sie hockt doch den ganzen Tag daheim und verdreckt die Bude mehr als er
Dann kann sie auch generell "mehr" Haushalt machen als er (das würde für meine Begriffe genauso umgekehrt gelten, wenn sie jeden Tag knappe 12 h außer Haus wäre und er zu Hause arbeiten könnte).
Und so wie sie sich offenbar aufführt, würde kein Mann der Welt auch nur irgendeinen Finger krumm machen! So kann sie ihre Kiddis vollzetern, wenn sie es braucht, aber nicht ihren Mann, der gerade andere Probleme hat (sie schrieb ja etwas von Eilaufträgen). Er gibt ganz typische "Teenie-Antworten", die man nervenden Muttis gibt, weil die TE eben auch die nervige Mutti ist und nicht die liebende Ehefrau, die um Unterstützung bittet.

Die TE versteht es offenbar ganz prima, ihrem Mann ein "behagliches zu Hause" zu bieten.

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