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Mein Mann isst zu viel Zucker

26. Dezember 2012 um 13:16

Hallo ihr Lieben,

ich habe folgendes Problem:
Mein Mann (33) nimmt jeden Tag so viel Zucker (und meist auch Fett) zu sich, dass ich (24) mir wirklich Sorgen um seine Gesundheit mache.

Ein Beispiel?
Zum Frühstück zwei Brötchen mit dick Eiersalat oder Schoko-Aufstrich, abends ein Liter Cola, eine Tüte Gummibärchen, und ab und an noch 3/4 Liter Kakao.
Mittag- oder Abendessen kommt aber auch noch dazu.

Ich bin selbst nicht schlank und hab früher selber so viel Mist gegessen, habe aber durch Ernährungsumstellung viel abgenommen und möchte das auch weiterhin. Da ich mich dadurch eben auch mit der Ernährung an sich auseinandergesetzt habe, mache ich mir eben Sorgen... denn auf Dauer kann das einfach nicht gesund sein. Schon allein Cola + Gummibärchen haben über 200 g reinen Zucker...
Wenn ich was sage, ist er genervt und will das nicht hören, sagt, dass er mir ja auch nicht reinredet wenn ich was nasche. Wir habens mal versucht, dass er sich pro Woche nur eine Woche Cola kauft, aber das hat nicht mal einen Monat gehalten. Drei bis vier Flaschen pro Woche sind normal. Dazu kommt noch Club Mate, die er fast täglich trinkt.

Der Witz an der Sache ist, dass er nicht zunimmt, selbst wenn er abends eine ganze Tüte Chips isst, er hält sein Gewicht. Und sein BMI ist okay, er hat kein Übergewicht. Das Argument, dass er dicker wird, kann ich also nicht bringen.
Aber trotzdem kann dieser Zuckerkonsum doch nicht gesund sein? Ich sag nur Diabetes...

Wenn ich gesund koche, mag er das oft nicht und kocht sich z.B. Nudeln mit einer Soße aus dem Glas.
An Obst isst er nur Bananen, Birnen, ab und an Äpfel und im Sommer mal Melone. Bei Gemüse wirds noch schwieriger...
Ab und an noch Mandarinen, wenn ich mir welche schäle und sie ihm vor die Nase halte.
Ich mache mir wirklich Sorgen um Ihn.

Habt ihr eine Idee was ich noch machen kann?

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26. Dezember 2012 um 13:36

Du verstehst mich falsch.

Dass er das kann, ist für mich nicht der springende Punkt, denn:
Mir schmeckt, was ich koche & esse wesentlich besser.
Süße Getränke trinke ich (mit Ausnahme von Club Mate ganz selten) z.B. gar nicht, weil es mir absolut nicht schmeckt.
Und ich würde Schokolade immer gegen Wassermelone eintauschen, eben weil ich Obst lieber mag als Süßkram.
Und als Veganerin beneide ich ihn eh nicht um Kram, der mit Gelatine & Co voll ist.
Mir gehts darum, dass ich mir Sorgen mache. 200 g Zucker? Nur durch Naschereien und das fast täglich?
Ich will dir nicht zu Nahe treten, aber " wenn der
Mann entsprechend die Kalorien auch verbraucht, dann
darf es auch was mit Geschmack sein." halte ich für absolut leichtsinnig.
Bauchspeicheldrüse & Co freuen sich nämlich nicht gerade über vielen Zucker.
Ich wär ja schon froh, wenn er mal Vollkornprodukte oder ähnliches essen würde, aber auch das kommt nur höchst selten vor.
Ich will nicht, dass mein Mann mit 40 Diabetes diagnostiziert bekommt und sein Leben lang spritzen oder Tabletten essen muss.
Und ich habe Sorge um Ihn, dass er krank wird durch den vielen Zucker.

Sowas wie Coke durch Zero ersetzen klappt übrigens nicht, denn alle Light-Produkte mag er gar nicht.

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26. Dezember 2012 um 13:57
In Antwort auf akemi_12167087

Du verstehst mich falsch.

Dass er das kann, ist für mich nicht der springende Punkt, denn:
Mir schmeckt, was ich koche & esse wesentlich besser.
Süße Getränke trinke ich (mit Ausnahme von Club Mate ganz selten) z.B. gar nicht, weil es mir absolut nicht schmeckt.
Und ich würde Schokolade immer gegen Wassermelone eintauschen, eben weil ich Obst lieber mag als Süßkram.
Und als Veganerin beneide ich ihn eh nicht um Kram, der mit Gelatine & Co voll ist.
Mir gehts darum, dass ich mir Sorgen mache. 200 g Zucker? Nur durch Naschereien und das fast täglich?
Ich will dir nicht zu Nahe treten, aber " wenn der
Mann entsprechend die Kalorien auch verbraucht, dann
darf es auch was mit Geschmack sein." halte ich für absolut leichtsinnig.
Bauchspeicheldrüse & Co freuen sich nämlich nicht gerade über vielen Zucker.
Ich wär ja schon froh, wenn er mal Vollkornprodukte oder ähnliches essen würde, aber auch das kommt nur höchst selten vor.
Ich will nicht, dass mein Mann mit 40 Diabetes diagnostiziert bekommt und sein Leben lang spritzen oder Tabletten essen muss.
Und ich habe Sorge um Ihn, dass er krank wird durch den vielen Zucker.

Sowas wie Coke durch Zero ersetzen klappt übrigens nicht, denn alle Light-Produkte mag er gar nicht.

Wer...
kauft bei euch ein?
Wenn das überwiegend nur du machst, würde ich ersteinmal versuchen nichts mehr von dem Zuckerkram zu kaufen.
Getränke nur noch light und immer Obst und Rohkost griffbereit liegen haben.
Erst wird er sich sicherlich schwer damit tun aber mit der Zeit wird er sich dran gewöhnen.

Und, ganz wichtig,mach das nicht vorwurfsvoll, sondern lieb und schmeicheld, nach dem Motto, ich möchte so sehr alt mit dir werden o.ä..

Die Menge an Zucker finde ich auch definitiv zuviel auch wenn er dadurch keine Gewichtsprobleme hat. Das ist bei dem Zuckerkonsum nicht nur ausschlaggebend.

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26. Dezember 2012 um 14:31
In Antwort auf ofi21

Wer...
kauft bei euch ein?
Wenn das überwiegend nur du machst, würde ich ersteinmal versuchen nichts mehr von dem Zuckerkram zu kaufen.
Getränke nur noch light und immer Obst und Rohkost griffbereit liegen haben.
Erst wird er sich sicherlich schwer damit tun aber mit der Zeit wird er sich dran gewöhnen.

Und, ganz wichtig,mach das nicht vorwurfsvoll, sondern lieb und schmeicheld, nach dem Motto, ich möchte so sehr alt mit dir werden o.ä..

Die Menge an Zucker finde ich auch definitiv zuviel auch wenn er dadurch keine Gewichtsprobleme hat. Das ist bei dem Zuckerkonsum nicht nur ausschlaggebend.

Den Einkauf
erledigen wir immer gemeinsam. Und während ich mich beim Obst und Gemüse austobe, greift er dann am Ende des Supermarkts bei Süßwaren & Getränken eben ordentlich zu.
Bei uns zuhause gibts immer genügend, aktuell habe ich z.B. Paprika, Zucchini, Karotten, Mango, Bananen, Äpfel und Khaki da. Und im Tiefkühler liegt noch ne Menge TK-Bio-Obst und Gemüse. Er hat also immer die freie Auswahl, bedient sich aber nicht.
Schmeichelnd hab ich es auch schon versucht, aber leider fruchtet das auch nicht.
Sein Argument "aber es schmeckt mir".

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26. Dezember 2012 um 14:33

Ich glaube,
du verstehst nicht, worum es geht.
Und du verhälst dich leider genauso, wie sich Menschen verhalten, die vom eigenen Fehlverhalten ablenken wollen.
Mein Lebensstil ist meiner, ich verlange von ihm ja auch nicht, dass er kein Fleisch/Fisch isst oder dergleichen, sondern akzeptiere dies.
Es geht mir einzig und alleine darum, dass mehrmals die Woche über 200 g reiner Zucker absolut ungesund sind.

Und entschuldige, nur ein "guter" BMI gibt keine Aussage darüber, ob man gesund ist.
Diabetiker haben jahrzehntelang gute Werte und auf einmal kommt der Knall.

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26. Dezember 2012 um 14:34

Was ich esse,
ist nicht mein Problem. Die Diskussion gibt es weiter unten schon.
Er kann ja mal Cola trinken oder sowas essen, aber ich mache mir Sorgen um seine Gesundheit.
Ist das so schwer zu verstehen?

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26. Dezember 2012 um 14:36

Danke,
genau das meine ich.
Und ich weiß, dass diese Sucht zu bekämpfen schwierig ist. Aber ich dachte mir, vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und eine Idee, was man noch machen könnte.

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26. Dezember 2012 um 14:41

Da es oben nicht klar wurde,
hier noch einmal kurz und knapp:
Es geht nicht darum, dass ich neidisch oder eifersüchtig darauf bin, was er isst, da mir diese Sachen nicht mal schmecken.
Ich habe das mit dem Abnehmen angesprochen, damit ihr wisst, wie ich darauf kam, dass das Ganze ungesund ist.
Es geht mir darum, dass eine gesunde Ernährung eben auch Vitamine, Mineralstoffe usw. beinhalten und dass Zucker in Maßen und nicht in Massen(!) gegessen werden sollte.

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26. Dezember 2012 um 15:12

Die Seite
kenne ich / wir schon, aber sie ist leider weniger seriös, um nicht zu sagen esoterisch.

Er weiß um die Folgen des Zuckerkonsums, aber es ist ihm schlichtweg egal, bzw. er denkt "wird schon nix passieren".

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26. Dezember 2012 um 15:16

Du hast wohl Recht.
Und ich weiß, dass ich nicht seine Mutter bin.
Aber es ist eben nicht so leicht, daneben zu stehen und zuzusehen, wie derjenige, den man liebt, seinem Körper sowas zuführt.
Ich möchte mit ihm alt werden und auch im Alter noch mit ihm fit & aktiv sein.
Er macht sich auch mal über meinen Veganismus lustig oder stichelt darüber, aber das akzeptiere ich ja auch.
Auch dass er vieles nicht mal probiert, sobald auch nur eine Gemüsesorte drin ist, die er nicht mag.
Als seine Ehefrau zieht er mich ja automatisch mit rein. Wenn es ihm im Alter schlecht geht, kann ich doch auch nicht danebenstehen und sagen: "Pech gehabt", sondern würde ich mich um ihn kümmern. Aber schöner wäre es doch, gemeinsam aktiv zu sein.
Verstehst du was ich meine?

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26. Dezember 2012 um 15:16

Und wie
gehst du damit um?

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