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Mein Mann hat ein ziemlich kleines Ego und wird immer gewalttätiger

14. Oktober 2018 um 11:04

Ich bin grad absolut ratlos wie es weitergehen soll...
Mein Mann und ich + unser jetzt 7 Jahre alter Sohn, haben uns vor 3 Jahren unseren Traum erfüllt und haben uns, weit weg von der restlichen Familie, einen kleinen Pferdehof gekauft.
Es wäre alles so schön, wenn wir nicht dauernd so streiten würden. Wir kommen einfach nicht zusammen. Von Anfang an hatte unser Sohne im KiGA Probleme, ich kam mit den Müttern hier im Dorf nicht zurecht, sie lehnten uns stark ab, auch unseren Sohn. Nur mein Mann hat zum ersten mal richtig viele Freunde. Es sind zwar sehr sehr viel nur halb so alten Leute wie er selbst und er trinkt mit ihnen auch extrem viel Alkohol, aber es gibt da noch einige und vor allem einem mit seiner Tochter, wo er ständig ist. Die ersten zwei Jahre war die Tochter ständig bei uns, er tat so, als wäre es seine verlorene Tochter (ihm wurde mit Mitte 20 ein Kind angehängt, konnte trotz Jugendamt und Gericht keinen Umgang erzielen). Ich fühlte dieses Kind als Bedrohung für mich und meine Familie und wir stritten ständig. Er redet ständig von ihnen und wenn sie dann mal 1-2 Wochen nicht bei uns sind, bin ich die Böse und er rastet ständig aus! Er hat mich schon geschupst und geschlagen, seit neuesten haut der die Wohnungseinrichtig zusammen, die Gewaltanfälle werden immer schlimmer. Ich muss zugeben, dass ich meinen Mund dann auch nicht halten kann und dann natürlich immer weiter mach, dann krieg ich meisten einen Heul-Schreianfall und er hat was er will und macht noch mehr kaputt und droht das ganze Haus und den Stall anzuzünden. Unser Sohn kriegt davon viel mit, ich glaub, das will mein Mann auch so, so kann ich mich immer erbressen.
Das geht dann einige Wochen so und irgendwie verstehen wir uns wieder. Nur wenn ich wieder allein Zeit mit ihm und unserem Sohn verbringen will, ich kann dann kochen putzen und lieb sein, wie ich mag... wenn es ihm nicht in dem Kram passt und er sich wieder "eingesperrt" fühlt, geht alles wieder von vorn los. Er ist eh die ganze Arbeitswoche nicht da und es kommen eh so viele zu ihm und wenn es nur 3 Leute für eine Stunde Biertrinken ist. Es reicht ihm nicht und er beschuldigt mich an allem. Wenn er die Ausraster kriegt, sagt er ich bin Schuld, ich kann dann auch alles nachkaufen.
Generell bin sowieso ich für alles verantwortlich, er zahlt den restlichen Kredit hab, die andere Hälfte war von meinem Erbe und er bestimmt deswegen hier im Haus.
Es hängt soviel an unserem Leben und unser Sohn will unbedingt hier wohnen bleiben. Er wird aber nie ausziehen.
Ich bin grad total fertig und weiss nicht, wie ich jetzt vorgehen soll. Es kann ja nicht besser werden, nur schlimmer... für uns alle!
Mit meiner Familie kann ich nicht reden und hab auch sonst niemanden hier.

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14. Oktober 2018 um 11:10

Stimmt, es liest sich nicht so, als könnte das nochmal besser werden. Jedenfalls nicht ohne viel Einsicht von seiten deines Mannes, und selbst dann wär auf jeden Fall professionelle Hilfe nötig, um die Situation nochmal ins Gleis zu bringen.
Was passiert, wenn du das Kind nimmst und ausziehst, zum Beispiel in ein Frauenhaus?

lg
cefeu

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14. Oktober 2018 um 11:57

Es ist aber auch möglich, und die Beschreibung des Verhaltens passt dazu, dass er Alkoholiker ist. Du weißt nichts über seinen Konsum unter der Woche. Am we kommen die Kumpels zu euch nachhause. 

Du könntest dich bei Pro Familia oder der suchtberaungsstelle beraten lassen. Auf jeden Fall wird es nicht besser wenn man den Kopf in den Sand steckt, eher schlimmer. 

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14. Oktober 2018 um 15:57
In Antwort auf user221543

Ich bin grad absolut ratlos wie es weitergehen soll... 
Mein Mann und ich + unser jetzt 7 Jahre alter Sohn, haben uns vor 3 Jahren unseren Traum erfüllt und haben uns, weit weg von der restlichen Familie, einen kleinen Pferdehof gekauft. 
Es wäre alles so schön, wenn wir nicht dauernd so streiten würden. Wir kommen einfach nicht zusammen. Von Anfang an hatte unser Sohne im KiGA Probleme, ich kam mit den Müttern hier im Dorf nicht zurecht, sie lehnten uns stark ab, auch unseren Sohn. Nur mein Mann hat zum ersten mal richtig viele Freunde. Es sind zwar sehr sehr viel nur halb so alten Leute wie er selbst und er trinkt mit ihnen auch extrem viel Alkohol, aber es gibt da noch einige und vor allem einem mit seiner Tochter, wo er ständig ist. Die ersten zwei Jahre war die Tochter ständig bei uns, er tat so, als wäre es seine verlorene Tochter (ihm wurde mit Mitte 20 ein Kind angehängt, konnte trotz Jugendamt und Gericht keinen Umgang erzielen). Ich fühlte dieses Kind als Bedrohung für mich und meine Familie und wir stritten ständig. Er redet ständig von ihnen und wenn sie dann mal 1-2 Wochen nicht bei uns sind, bin ich die Böse und er rastet ständig aus! Er hat mich schon geschupst und geschlagen, seit neuesten haut der die Wohnungseinrichtig zusammen, die Gewaltanfälle werden immer schlimmer. Ich muss zugeben, dass ich meinen Mund dann auch nicht halten kann und dann natürlich immer weiter mach, dann krieg ich meisten einen Heul-Schreianfall und er hat was er will und macht noch mehr kaputt und droht das ganze Haus und den Stall anzuzünden. Unser Sohn kriegt davon viel mit, ich glaub, das will mein Mann auch so, so kann ich mich immer erbressen. 
Das geht dann einige Wochen so und irgendwie verstehen wir uns wieder. Nur wenn ich wieder allein Zeit mit ihm und unserem Sohn verbringen will, ich kann dann kochen putzen und lieb sein, wie ich mag... wenn es ihm nicht in dem Kram passt und er sich wieder "eingesperrt" fühlt, geht alles wieder von vorn los. Er ist eh die ganze Arbeitswoche nicht da und es kommen eh so viele zu ihm und wenn es nur 3 Leute für eine Stunde Biertrinken ist. Es reicht ihm nicht und er beschuldigt mich an allem. Wenn er die Ausraster kriegt, sagt er ich bin Schuld, ich kann dann auch alles nachkaufen. 
Generell bin sowieso ich für alles verantwortlich, er zahlt den restlichen Kredit hab, die andere Hälfte war von meinem Erbe und er bestimmt deswegen hier im Haus.
Es hängt soviel an unserem Leben und unser Sohn will unbedingt hier wohnen bleiben. Er wird aber nie ausziehen. 
Ich bin grad total fertig und weiss nicht, wie ich jetzt vorgehen soll. Es kann ja nicht besser werden, nur schlimmer... für uns alle!
Mit meiner Familie kann ich nicht reden und hab auch sonst niemanden hier. 

das arme Kind

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14. Oktober 2018 um 20:12

Ja, das arme Kind ...
Ich glaube auch, dass er mich für diese Dorfgemeinschaft, was er ja zum ersten mal fühlt, einfach in Stich lassen täte. Eigentich ist es ja schon, finde ich. 
Das mit dem Alkoholiker vermute ich auch, allerdings beteuert er immer, dass er unter der Woche nichts trinkt und in den Ferien waren es auch mal 1-3 Tage ohne .
Ich würde gerne prof. Beratung mal machen, aber da ja ich an allem Schuld bin, lässt er sich nicht drauf ein. 
Einmal in den Schulferien gehen wir allerdings zur Familienberatung.
Da hat man alles und es wird nur schlimmer....
...ob wir aus diesem Teufelskreislauf rauskommen, ich bezweifele es. Ich habe inzwischen 4 Pferde (zwei Ponys) und 3 Katzis. Oft sind wir zwischendurch sooo glücklich.

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14. Oktober 2018 um 20:17

Das frag ich mich auch immer, bisher hab ich den großen Teil gesteuert, aber er sagt, es war ein Erbe und geschenkt (ha ha, wir hatten eine Pferdezucht und mussten täglich mitarbeiten) und er arbeitet ja schließlich für den Kredit.

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14. Oktober 2018 um 20:22

Das mit den Dörfern hab ich auch immer gehört, aber es ist noch viel schlimmer. Hier sind irgendwie alle miteinander verwandt, haben die selben Häuser und machen dasselbe und sind im Elternbeirat.
Ich habe mich echt oft angeboten, habe trotz Pferde, Baustellen und Arbeit immer versucht oft genug dabei zu sein, den kleinen im Fußball angemeldet und im KiGA frühstück hergerichtet. 
Aber keiner sprach so wirklich mit mir und da hat ich dann auch etwas Probleme weiterzumachen.....
Traurig, vor allem wenn Kinder ausgegrenzt werden.
Die einzigen, die wir im Dorf jetzt haben, ist eine syrische Familie mit Kinder, die werden nämlich auch einfach gekonnt ignoriert. 
"Alle rein" ... aber bitte nicht zu mir! So die Devise

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15. Oktober 2018 um 9:10
In Antwort auf user221543

Ja, das arme Kind ...
Ich glaube auch, dass er mich für diese Dorfgemeinschaft, was er ja zum ersten mal fühlt, einfach in Stich lassen täte. Eigentich ist es ja schon, finde ich. 
Das mit dem Alkoholiker vermute ich auch, allerdings beteuert er immer, dass er unter der Woche nichts trinkt und in den Ferien waren es auch mal 1-3 Tage ohne .
Ich würde gerne prof. Beratung mal machen, aber da ja ich an allem Schuld bin, lässt er sich nicht drauf ein. 
Einmal in den Schulferien gehen wir allerdings zur Familienberatung.
Da hat man alles und es wird nur schlimmer....
...ob wir aus diesem Teufelskreislauf rauskommen, ich bezweifele es. Ich habe inzwischen 4 Pferde (zwei Ponys) und 3 Katzis. Oft sind wir zwischendurch sooo glücklich.

zwischendurch soooo glücklich

wenn er nicht gerade gewalttätig ist UND DAS KIND ES MITBEKOMMT

verantwortungslos!

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15. Oktober 2018 um 9:59

Tja, Alkoholiker halt. Ich würde mich sofort trennen, einer von euch beiden zahlt den anderen aus oder alles wird verkauft und gut ist. Wenn er mit anzünden oder so droht- Polizei. Bei Gewalt ebenso. Sag ihm das auch, dass er sich gefälligst zusammenreißen soll wenn er eine friedliche Lösung will. Wer weiß warum dein Stand so schwer ist, wie er dich vielleicht schlecht macht. 
Wenn er weg ist wendet sich das Blatt in so einem Dorf auch oft genau so schnell wie es negativ wurde. 

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15. Oktober 2018 um 19:46

Mich würde neben dem Alkoholproblem genauso stören, dass dein Freund überhaupt keine Loyalität zu dir zeigt. Wenn meine "Freunde" meinen Mann ausgrenzen würden, wären sie keine Freunde meinerseits, einfach aus Prinzip nicht. Und dass er dazu noch so auf die Gefühle eures Sohnes scheißt, würde mir den Rest geben.
Wenn du dich nicht trennst, dann wird er es irgendwann tun. Nämlich dann, wenn er ne Alte aus dem Dorf abkriegt, die mehr Ansehen genießt als du.
Es tut mir sehr leid für dich, dass dein großer Traum gerade zu platzen scheint, aber es scheint einfach nicht zu funktionieren mit dem Würstchen an deiner Seite. Wenn er das Haus als sein Eigentum betrachtet, müsst ihr die Trennung wohl leider gerichtlich angehen. Dann merkt er auch auf einmal, wie sehr er sich täuscht...

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16. Oktober 2018 um 1:39
In Antwort auf user221543

Ich bin grad absolut ratlos wie es weitergehen soll... 
Mein Mann und ich + unser jetzt 7 Jahre alter Sohn, haben uns vor 3 Jahren unseren Traum erfüllt und haben uns, weit weg von der restlichen Familie, einen kleinen Pferdehof gekauft. 
Es wäre alles so schön, wenn wir nicht dauernd so streiten würden. Wir kommen einfach nicht zusammen. Von Anfang an hatte unser Sohne im KiGA Probleme, ich kam mit den Müttern hier im Dorf nicht zurecht, sie lehnten uns stark ab, auch unseren Sohn. Nur mein Mann hat zum ersten mal richtig viele Freunde. Es sind zwar sehr sehr viel nur halb so alten Leute wie er selbst und er trinkt mit ihnen auch extrem viel Alkohol, aber es gibt da noch einige und vor allem einem mit seiner Tochter, wo er ständig ist. Die ersten zwei Jahre war die Tochter ständig bei uns, er tat so, als wäre es seine verlorene Tochter (ihm wurde mit Mitte 20 ein Kind angehängt, konnte trotz Jugendamt und Gericht keinen Umgang erzielen). Ich fühlte dieses Kind als Bedrohung für mich und meine Familie und wir stritten ständig. Er redet ständig von ihnen und wenn sie dann mal 1-2 Wochen nicht bei uns sind, bin ich die Böse und er rastet ständig aus! Er hat mich schon geschupst und geschlagen, seit neuesten haut der die Wohnungseinrichtig zusammen, die Gewaltanfälle werden immer schlimmer. Ich muss zugeben, dass ich meinen Mund dann auch nicht halten kann und dann natürlich immer weiter mach, dann krieg ich meisten einen Heul-Schreianfall und er hat was er will und macht noch mehr kaputt und droht das ganze Haus und den Stall anzuzünden. Unser Sohn kriegt davon viel mit, ich glaub, das will mein Mann auch so, so kann ich mich immer erbressen. 
Das geht dann einige Wochen so und irgendwie verstehen wir uns wieder. Nur wenn ich wieder allein Zeit mit ihm und unserem Sohn verbringen will, ich kann dann kochen putzen und lieb sein, wie ich mag... wenn es ihm nicht in dem Kram passt und er sich wieder "eingesperrt" fühlt, geht alles wieder von vorn los. Er ist eh die ganze Arbeitswoche nicht da und es kommen eh so viele zu ihm und wenn es nur 3 Leute für eine Stunde Biertrinken ist. Es reicht ihm nicht und er beschuldigt mich an allem. Wenn er die Ausraster kriegt, sagt er ich bin Schuld, ich kann dann auch alles nachkaufen. 
Generell bin sowieso ich für alles verantwortlich, er zahlt den restlichen Kredit hab, die andere Hälfte war von meinem Erbe und er bestimmt deswegen hier im Haus.
Es hängt soviel an unserem Leben und unser Sohn will unbedingt hier wohnen bleiben. Er wird aber nie ausziehen. 
Ich bin grad total fertig und weiss nicht, wie ich jetzt vorgehen soll. Es kann ja nicht besser werden, nur schlimmer... für uns alle!
Mit meiner Familie kann ich nicht reden und hab auch sonst niemanden hier. 

Wenn er arbeitslos wäre, könnte er den Kredit nicht weiter abbezahlen, oder? 

Könntest du denn denn seinen Anteil übernehmen?

Könnte er dich denn überhaupt auszahlen, falls doch du dich dazu entscheiden würdest zu gehen? 

ich glaube die Beziehung ist am Ende.. darum empfehle ich dir einen Anwalt zu nehmen und dich erst mal beraten lassen.. 


Zeitgleich solltest du beginnen an dir zu arbeiten.. keine szenenreichen Heulschreiattacken mehr! Solche dramen sollte ein Kind nun wirklich nicht mitbekommen!

 

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